Montag, 19. Oktober 2009, 08:05 Uhr

Schönes Kompliment

Als Edmund Stoiber mich zu seinem Wahlkampfmanager berief, telefonierte er am Vorabend der offiziellen Vorstelllung mit Friede Springer. Da er wusste, dass ich im Unfrieden bei Springer ausgeschieden war, wollte er die Verlegerin vorab informieren und ihre Meinung hören. Als ich ihn fragte, wie Frau Springer auf seine Entscheidung reagiert habe, berichtete er mir, sie habe über mich gesagt: “Guter Mann, aber schwierig”. Ein schöneres Kompliment kann eine Verlegerin einem Journalisten kaum machen.

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3 Kommentare

1) J.K., Montag, 19. Oktober 2009, 09:18 Uhr

Ab Vorabend der Vorstellung hätte er Sie doch auch bei einem negativen Votum von Frau Springer kaum zurückziehen können/wollen.

Warum vorab informieren? Musste er sich mit Ihnen tatsächlich den Frieden der Springer-Presse neu sichern?

2) chefarztfraulicher:beobachter, Montag, 19. Oktober 2009, 14:04 Uhr

Das heißt ja im Klartext: Herr Stoiber musste Frau Springer um Erlaubnis fragen, um den frechen Herrn Spreng zum Wahlkampfmanager zu berufen. Interessant.

3) Amsel, Samstag, 24. Oktober 2009, 21:38 Uhr

@chefarztfraulicher:beobachter
Wie Urban Priol so treffend bemerkt hat: die “mächtigste Frau” ist nicht Angela Merkel, sondern Friede Springer. Die Springer-Presse hat die Macht, den unkritischen (also den überwiegenden) Teil der Bevölkerung nach Belieben zu steuern und zu manipulieren. Es gibt leider kein Gegengewicht dazu.

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