Montag, 04. Januar 2010, 08:54 Uhr

Kohl und Bimbes

Viele Politiker haben ein gestörtes Verhältnis zum Geld, meist deshalb, weil ihre Gesprächspartner außerhalb der Politik ihrer Ansicht nach entweder zu viel oder tatsächlich viel mehr verdienen als sie. Auch Helmut Kohl hatte immer ein besonderes Verhältnis zum Geld, “Bimbes”, wie er es nannte, und zur Welt des Geldes. Davon zeugen das halbe Pfund “Marmelade” (Kaviar) von dem Flick-Generalbevollmächtigten Eberhard von Brauchitsch, die illegalen MIllionenspenden und sein anrüchiger 600.000 Mark schwerer Beratervetrag mit Leo Kirch.

Deshalb war es sicher auch kein Zufall, dass er Interviews mit mir immer mit derselben Floskel eröffnete: “Na, haben Sie heute schon wieder eine Gehaltserhöhung bekommen?”.

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4 Kommentare

1) DbNu, Mittwoch, 06. Januar 2010, 07:51 Uhr

Konnte er rechnen ? Im Abiturzeugnis hatte er in Mathematik eine 5.
Die hat er durch eine 1 in Deutsch ausgeglichen.

2) Nashwin, Mittwoch, 06. Januar 2010, 12:52 Uhr

Eine nette Beobachtung zum Verhältnis der Politker zum Geld.

Es ist ja in der Tat so, dass Politiker in Bezug auf ihre Funktion, ihren Aufgabenbereich und ihrer Verantwortung im Vergleich zu anderen “Branchen” oft zu wenig verdienen.
In Bezug auf ihre Qualifikationen und Leistungen allerdings sehr oft auch zu viel…

3) DbNu, Donnerstag, 07. Januar 2010, 07:06 Uhr

80% aller Bundesgesetze gehen auf Richtlinien der EU zurück. Die Bundestagsabgeordneten müssen nichts können und sind überbezahlt. Wenn sie die Vorgaben aus Brüssel nicht umsetzen, werden sie beim Europäischen Gerichtshof verklagt.

4) bimbes, Freitag, 09. November 2012, 22:34 Uhr

zum Teufel mit der Berliner “Rebublik”

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