Kommentare
80
Tagcloud
BILD CDU CDU/CSU Christian Wulff CSU Der Spiegel Die Linke FDP Grüne große Koalition Hartz IV Helmut Schmidt Kohl Linkspartei Merkel Philipp Rösler Rüttgers Schäuble Schröder Schwarz-Gelb Seehofer Sigmar Gabriel SPD Steinbrück Steinmeier Steuersenkungen Stoiber Wahlkampf Westerwelle zu Guttenberg
Mittwoch, 25. August 2010, 15:44 Uhr

Der Wahnsinnige am Bohrer

Über Thilo Sarrazins Buch ist alles gesagt, nur noch nicht von allen. Deshalb will ich nicht in die Bewertung seiner Thesen und Texte einsteigen. Nachvollziehbar ist für mich der Hinweis, 30 Prozent seien der wahre Kern des Problems, 40 Prozent Falschinterpretation und Verdrehung der Fakten und Statistiken, und 30 Prozent dumpfe Ressentiments, Verhetzung mit rassistischen Untertönen.

Ein Aspekt aber interessiert mich doch: die Inszenierung. Sein Buch erscheint gleichzeitig als Vorabdruck im “Spiegel” und in BILD (welch wunderbare Allianz), zu kaufen ist es aber erst ab 30. August und erst dann darf das Buch rezensiert werden (so die taz). Das garantiert optimale Aufmerksamkeit. Kritiker können jederzeit darauf hingewiesen werden, sie sollten erst einmal das ganze Buch lesen. Und BILD und “Der Spiegel” machen so lange ihren Profit, können sich aber jederzeit von Sarrazin distanzieren. Ist ja nur ein Vorabdruck, reine Information, damit der kritische Leser frühzeitig mitreden kann. 

Sarrazin bedient das Medienklavier und die Empörungskultur meisterlich. Und alle machen mit, die meisten natürlich aus edelsten Motiven. Damit ist sein Einzug in die Bestsellerlisten garantiert. Wenn es stimmt, dass in unserer Gesellschaft Aufmerksamkeit der höchste Lohn ist, dann ist Sarrazin heute schon ein reicher Mann. 

Sarazzin weiss genau, wenn er anfinge, zu differenzieren, Formulierungen wie “Kopftuchmädchen produzieren” wegzulassen und keinen Untergang Deutschlands mehr zu prophezeien, verschwände er im Nichts oder im Aktenstaub der Bundesbank. Also macht er immer weiter wie ein wahnsinniger Zahnarzt: er bohrt immer tiefer, obwohl der Nerv schon lange freigelegt und er im Kiefer ankommen ist, und freut sich, wenn sich der Patient im Stuhl vor Schmerzen windet und schreit. Wer immer noch zu diesem Zahnarzt geht, ist selber schuld.

Nicht die SPD sollte ihm aufmerksamkeitswirksam die Mitgliedschaft entziehen, sondern die Medien (und wir alle) die Aufmerksamkeit. Dann wäre Sarrazin ein armer Mann.

Sie können Ihren eigenen Kommentar weiter unten abgeben.

80 Kommentare

1) JG, Mittwoch, 25. August 2010, 15:50 Uhr

Sie haben recht und auf den einzig wirklich interessanten Aspekt an dieser Geschichte hingewiesen. Dennoch: Eine sich links von rechten Rattenfängern positionierende Partei, die es nicht schafft, solche Gestalten aus ihren Reihen zu entfernen, bekundet in aller Öffentlichkeit, daß sie jegliche Selbstachtung verloren hat.

2) Doktor Hong, Mittwoch, 25. August 2010, 16:01 Uhr

Der Gedanke erinnert mich an den Text, den ich in der Deutsch-Abiturprüfung bearbeiten musste. Darin ging es um Perpetuierung von Gewalt durch Medienaufmerksamkeit.

Zitiert wurde irgendein RAF-Terrorist, den man fragte, womit man die RAF am allerhärtesten hätte treffen können. (Ich weiß nicht mehr, wer). Dieser antwortete: “Am härtesten hätte uns getroffen, wenn die Medien alle unsere Aktionen totgeschwiegen hätten.”

Was den Spiegel angeht, kann ich die Tendenziösität dieses Blattes schon seit ca. 2000 nicht mehr ertragen. Diese ständigen Dramatisierungen gehen mir ganz einfach mächtig auf die Nerven.

3) wschira, Mittwoch, 25. August 2010, 16:05 Uhr

Sehr geehrter Herr Spreng,
ich kann Ihnen in Ihrem Kommentar nur zustimmen. Dennoch habe ich eine kritische Anmerkung: Herr Sarrazin hätte nicht die Aussenwirkung, die er erzielt, ohne die aktive Mitwirkung aus der Medienlandschaft, und da insbesondere von der “Bild”. Diese bietet mitnichten nur ein Portal für Vorabinformationen, wie Sie schreiben, sondern steuert aktiv in Sarrazins Richtung (siehe Leserkommentare der “Bild”). Vielleicht sind sie dieser Zeitung immer noch so eng verbunden, dass sie diese Zusammenhänge nicht thematisieren, aber es wäre intellektuell redlich, nicht nur Herrn Sarrazin für seinen hahnebüchenen Unsinn zu kritisieren, sondern auch die Medien, die ihn aktiv unterstützen.

4) christoph, Mittwoch, 25. August 2010, 16:18 Uhr

danke herr spreng. ich frage mich, was man bei der bundebank eigentlich beruflich macht. bis auf das finanzielle scheint der job da nicht besonders ausfüllend zu sein. die sollten ihn mal in die hartgeldinventur schicken. dann wäre er beschäftigt. unerträgliches getöse um diesen verbitterten mann.

5) Nic, Mittwoch, 25. August 2010, 16:21 Uhr

Nein. Dieses Argument ist zwar schoen – aber leider auch gefährlich: stillesein unf wegschauen ist ebenso gefährlich.
wir müssen uns SACHLICH mit den Dingen auseinandersetzen. Das kostet Kraft und Mut…

6) m.spreng, Mittwoch, 25. August 2010, 16:31 Uhr

@wschira

Hab’ ich doch!

7) Heinz, Mittwoch, 25. August 2010, 16:42 Uhr

und trotzdem schreiben Sie über Ihn … ;)

8) Recht Unbedeutend, Mittwoch, 25. August 2010, 16:50 Uhr

Ihre Analyse in allen Ehren, mithin die Beste, die ich je über das Phänomen S. gelesen habe, trotz der Kürze. Wo, das frage ich als “ganz kleines Licht” kriege ich denn die 30% Problemkern noch serviert?
Ich weiß aus den “Medien” mehr über die Gletscherdickentiden auf dem Piz Palü und die Lieblingsfarben der Flußdelphine als über die Gesellschaft um mich herum, dort herrscht reines Wunschdenken. Ich erfahre auf der Webseite eines Autoherstellers mehr Wahres über seine Autos als im deutschen Pressewesen über Deutschland. Solange die Konkurrenz nicht mal weiß, was “Schlaf” ist und was man dagegen tun kann, wird Herr Sarrazin einen Markt bedienen. Und, da bin ich gerne ganz ehrlich, der SUV-Markt, der in Deutschland in den letzten Jahren gewachsen ist, gefällt mir da erheblich weniger gut.

9) vera, Mittwoch, 25. August 2010, 17:07 Uhr

versenkt. http://npd-blog.info/2010/08/25/pro-deutschland-bietet-sarrazin-den-vorsitz-an/

10) Politikverdruss, Mittwoch, 25. August 2010, 17:48 Uhr

Nein! Keine weiteren Tabuisierungen in dieser Problemverdrängungsrepublik.

11) ichgehschlafen, Mittwoch, 25. August 2010, 17:58 Uhr

So überzeugend die Argumentation auch zu sein scheint, sie verfehlt – meiner Meinung nach – einen wichtigeren Aspekt, der im aktuellen politischen Diskurs einen Höhenflug erlebt. Was macht die derzeitige Volkstümelei so medial wünschenswert? Sarrazin ist nicht der Anfangs- sondern der Endpunkt einer Debatte.

Deutschland springt mit Sarrazin nur auf den aktuellen Zug der westlichen Welt auf. Das ist der Zug der Fremdenfeindlichkeit, Ob Frankreich mit Sarkozy, Italien mit der Lega Nord, USA mit der Exklusivbürgerschaft etc. Sarrazin bedient diese Klientel, die es – natürlich – auch in Deutschland zu Hauf gibt. Da einfach nur eine Personaliendebatte heraufzubeschwören ist zwar wichtig, aber nicht erschöpfend.

Man muss an diesem Punkt die Geschichte der Political Correctness ins Spiel bringen, eine konservative rhetorische Kampftechnik, die nun perfektioniert zu sein scheint. Siehe auch den Begriff “Gutmenschen”. Diese Begriffe sind endgültig in der Gesellschaft angekommen. Das ist ein Grund (wenn auch nicht der einzige), warum Sarrassist so erfolgreich in diese Kerbe schlagen kann.

12) marcpool, Mittwoch, 25. August 2010, 18:15 Uhr

Die , die ihn noch medial befördern, sollten mal ganz tief in sich gehen . Er ist ja schon dort und spricht aus, wo andere dasselbe oder schlimmer denken. Spiegel – das macht mich sprachlos betroffen .

13) Ariane, Mittwoch, 25. August 2010, 18:38 Uhr

Vielen Dank für den Kommentar!

@Nic
Natürlich müsste es eigentlich mal sachlich diskutiert werden, aber wie soll denn das gehen, wenn eine Diskussion mit so hanebüchenem “Argumenten” anfängt. Dann ist der Zug für die Sachlichkeit doch längst abgefahren

Ich selbst finde die Inszenierung eigentlich auch interessanter (funktioniert auch hervorragend: bei Amazon schon auf Platz 1). Die Bild ist ja eh Sarrazins Haus- und Hofblatt, während der Spiegel sich scheinbar redlich bemüht, eine heimliche Bild II zu werden.
Den Vorabdruck gab es im gedruckten Spiegel, aber auf SpOn war davon zunächst gar nichts zu lesen, sondern man stieg direkt mit den Empörungsrufern in die Berichterstattung ein.

14) Norbert, Mittwoch, 25. August 2010, 19:53 Uhr

[Quote]
> Nicht die SPD sollte ihm aufmerksamkeitswirksam die Mitgliedschaft entziehen,
> sondern die Medien (und wir alle) die Aufmerksamkeit.
[/Quote]

Da haben Sie Sarrazin aber prominent ignoriert. :-/

15) m.spreng, Mittwoch, 25. August 2010, 20:07 Uhr

@Heinz und Norbert

Das ist natürlich die Schwäche meines Kommentars, dass auch ich über Sarrazin schreibe, insofern erfülle auch ich das Marketing-Kalkül. Mir ging es aber um die Inszenierung, um die Mechanismen dahinter. Da musste ich das leider inkaufnehmen..

16) Maren P., Mittwoch, 25. August 2010, 20:14 Uhr

Eine sachliche Auseinandersetzung mit Sarrazins Zumutungen wäre Ressourcenverschwendung. Sie sind schlagzeilenkompatibel verkürzt, Leserinnen und Leser nicht auf längere Sachtexte konditioniert. So verschafft der SPIEGEL der BILD mit dem Vorabdruck eine vermeintliche Seriosität, tatsächlich findet man sich auf einem gemeinsamen (niedrigen) Niveau wieder.
Danke für Ihren Kommentar, Herr Spreng. Der “wahnsinnige Zahnarzt” ist ein treffendes Bild. ;-)

17) Hackworth, Mittwoch, 25. August 2010, 20:47 Uhr

Typen wie S. zu ignorieren ist ein hehres und richtiges Ziel, muss aber Utopie bleiben in der Medienwelt. Von solchen Auftritten lebt nicht nur S., sondern auch die Medien. Manche berichten, so es denn geht, neutral, manche verdammen ihn, manche stimmen ihm offen zu, aber keiner glaubt, es sich leisten zu können, gar nicht über ihn zu berichten. Selbst wenn jedes Medium einen Kommentar entsprechend dem Ihrigen hier schreiben würde, wäre das immer noch eine Erwähnung in allen Medien, und um nichts anderes geht es S.

Die etablierten Medien in Print und TV sind in der Summe zweifellos immer noch wichtige Akteure der Aufmerksamkeitsökonomie, aber es ginge gerade für junge Menschen inzwischen auch ganz gut ohne sie, wie das Internet und immer neue Studien jede Woche beweisen.

Ich halte es deshalb für das Beste, zu schreiben, was zu schreiben ist, um den Menschen und seine Ansichten in einen Kontext zu setzen, der die Leser möglichst erkennen lässt, um was für einen Dünnpfiff und was für einen Menschen es sich handelt. Probleme löst man nicht, indem man sie totschweigt, und wer vom “Establishment” totgeschwiegen wird, hat immer den Anschein des zu Unrecht unterdrückten Mahners auf seiner Seite.

18) Hackworth, Mittwoch, 25. August 2010, 21:05 Uhr

Nachtrag: S. oder tatsächlich irgendeinen bekannten Troll zu ignorieren, wird schon deshalb nicht funktionieren, weil die Menschen immer noch daran interessiert, sei es aus Zustimmung oder aus morbider Neugier. Wenn sich jetzt aus irgendeinem Grund die Dutzende und Hunderte Zeitungen, Zeitschriften, TV- und Radiosender absprechen würden, nicht über S. zu berichten, bräuchte nur ein einziger die Zustimmung verweigern oder die Abmachung brechen, dann hätte dieser eine Abweichler die volle Aufmerksamkeit einer heißen Exklusivstory; das nennt sich in der Spieltheorie das Gefangenen-Dilemma.

19) Nobbi, Mittwoch, 25. August 2010, 22:23 Uhr

Ich finde, jetzt könnte der Wulff mal zeigen, dass er ein ernsthafter Bundespräsident ist. Denn nur er kann Sarrazin entlassen. Jeder Arbeitnehmer wird entlassen, wenn er auf eine Verwarnung hin nicht dazulernt. Nach Sarrazins “Kopftuchmädchen”-Bemerkung wurden ihm bei der Bundesbank auf öffentlichen Druck hin Kompetenzen entzogen. Seitdem hat sich Sarrazin zwei bis dreimal ähnlich oder schlimmer geäußert. Merkels Kritik wird ihm nicht wehtun. Die einzig wirksame und auch logische Konsequenz ist die Entlassung durch den Bundespräsidenten. Übrigens wird Sarrazin nicht nur vom Spiegel und der Bildzeitung protegiert, sondern bekommt auch vom ZDF klammheimlich Zustimmung. Dort wird er scheinheilig nur als Provokateur bezeichnet, der aber im Prinzip recht habe.

20) Elija, Mittwoch, 25. August 2010, 23:10 Uhr

Nachvollziehbar ist für mich der Hinweis, 30 Prozent seien der wahre Kern des Problems, 40 Prozent Falschinterpretation und Verdrehung der Fakten und Statistiken, und 30 Prozent dumpfe Ressentiments, Verhetzung mit rassistischen Untertönen.

Das Buch erscheint doch erst am 30.August. Woher wissen Sie also so gut über Sarrazins Buch bescheid?

Interessant, dass nur Linke und die Politelite sich über Sarrazin aufregt. Alle anderen stimmen dem Klartext-Politiker Thilo Sarrazin zu.

21) riccardo borghese, Mittwoch, 25. August 2010, 23:15 Uhr

Wieso sollten die Medien Monsieur Sarrazin die Aufmerksamkeit entziehen? Er bedient doch offenkundig eine Nachfrage, die die Medien nicht leisten dürfen oder können.Also hängt man sich völlig unverfänglich und der Dokumentationspflicht genügend an ihn. Wie an einen Minenhund im Niemandsland. Der SPIEGEL droht in seiner gedruckten Ausgabe-die mal wieder kein Schwein gelesen hat- bereits mit wochenlanger Diskussion über seine Thesen. Unser werter Gastgeber behauptet nun, ein Buch zum Dauerbrenner Einwanderung dürfe nicht derartig promoted werden. Warum das nicht sein darf, erklärt er, wie viele andere, aber nicht. Wahrscheinlich auch deswegen bohrt Sarrazin immer noch ein wenig tiefer.

22) Smuf McFudel, Mittwoch, 25. August 2010, 23:16 Uhr

Die Integrationsprobleme bestehen doch nicht erst seit Sarrazin. Es gibt unzählige Bücher die sich mit diesem Thema beschäftigen, diskutiert wurde alerdings nie etwas. Nur immer schön gepredigt; mehr Toleranz, mehr Toleranz. Schönes Wort, hat auch seine eigene Medienwirkung.
Sarrazin hat halt mit der Faust auf den Tisch und formuliert übertrieben. Aber damit ist ja “eine sachliche Auseinandersetzung nun eine Zumutung.”
Ich kapier die Welt nicht mehr. Geht man das Thema sachlich an, wird man ignoriert. Knallt man es im Strassenjargon raus, ist es nicht zumutbar.
Von mir persönlich erstmal ein “Danke Schön” an Sarrazin, endlich ist mal medienwirksam ein viel zu lange ignoriertes Thema auf dem Tisch.
Sachlich könnten wir ja jetzt diskuttieren, aber es klingt, als wäre die Lust vergangen!?
.
Peace

23) sausi, Mittwoch, 25. August 2010, 23:44 Uhr

Ich kann denjenigen hier nicht ganz folgen, die die 30 Prozent aus Sarrazins Buch für diskussionswürdig halten oder eine Problemverdrängungsrepublik beklagen. Es wird doch ständig über die Probleme mit der Integration gesprochen, geschrieben und debattiert. Das Problem ist nur: Es werden kaum Schlüsse daraus gezogen.
Typen wie Sarrazin kreieren ein imaginäres Tabu und posieren dann eitel als Tabubrecher.

24) M.M., Donnerstag, 26. August 2010, 01:51 Uhr

Wahnsinnig sind auch die, die nur noch 30 Prozent Zustimmung in der Bevölkerung haben. Wenn die Arbeit und das Arbeitsergebnis unserer Regierung in Ordnung wäre und es eine Opposition geben würde die den Namen verdient, würde man Sarrazin ueberhaupt nicht wahrnehmen. Die Bevölkerung würde ihn dann als Idioten abtun und das wäre es dann für S. gewesen.

25) Maschinist, Donnerstag, 26. August 2010, 03:54 Uhr

Sie haben recht. Diesen Starmoderator von der Sumpfstation Irrlicht muss man nicht weiter erwähnen.
Die 40% Fakten und Statistiken mag er ja nicht mal selbst zugeben.
Wenn so einer der bestbezahlten Empfänger staatlicher Leistungen Spiegel UND Bild gleichermassen vor seinen Karren spannen kann sagt das wohl mehr über diese Medien aus.
Ein in jeder Hinsicht armes Männlein bleibt er so oder so.

26) sk8erBLN, Donnerstag, 26. August 2010, 07:33 Uhr

Vollste zustimmung zu ihrem artikel.
ein weiterer aspekt noch zur causa sarrazin.

Dieser demagoge und eugeniker (vergl. zitat aus dem SPON
“Außerdem kritisiert er eine unterschiedliche Vermehrung von Intelligenz – eine These, die schon Kritik provozierte, als er sie vor zwei Monaten auf einer Veranstaltung aufstellte.”) war jahrelang einflussreicher senator und somit in direkter politischer verantwortung.

Man darf sich fragen weshalb er eigentlich an den ach so beklagenswerten zuständen nichts geändert hat. Dazu hatte der demagoge jahrelang gelegenheit und u.a. der neuköllner bezirksbürgermeister wies öffentlich darauf. Ich komme nicht umhin dass er gar kein echtes interesse hat an änderungen und eher seine profilneurose pflegt. Nachdem ihm die NPD den parteivorsitz angeboten hat sollte er dringend dahin wechseln.

ausdrückliche zustimmung auch zum beitrag des vorschreibers sausi, Mittwoch, 25. August 2010, 23:44 Uhr

27) sk8erBLN, Donnerstag, 26. August 2010, 07:39 Uhr

kleine korrektur: es war nicht die NPD die ihm den bundesvorsitz anbot (die lobte ihn “nur” „”Hier hat jemand ein regelrechtes NPD-Buch geschrieben, das die Deutschen zum politischen und zivilen Widerstand gegen Landraub und Überfremdung aufruft“, jubelt der sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel) sondern die partei Pro-Deutschland: der „pro Deutschland“-Vorsitzende Manfred Rouhs: „Mit ihm an der Spitze ließe sich das Parteiengefüge mühelos aufrollen.“ Das Kölner Stadtratsmitglied dient dem Bundesbanker auch gleich den Chefsessel seiner selbst ernannten „Bürgerbewegung“ an. Falls sich Sarrazin entscheide, die Aufnahme bei „pro Deutschland“ zu beantragen, würde man unverzüglich eine Bundesversammlung durchführen. Rouhs: „Ich würde vom Bundesvorsitz zurücktreten und Sarrazin für dieses Amt vorschlagen.“
quelle:
http://npd-blog.info/2010/08/25/pro-deutschland-bietet-sarrazin-den-vorsitz-an/

28) Dr. Jürgen Ostermann, Köln, Donnerstag, 26. August 2010, 08:11 Uhr

Schon interessant, dass der neben Sarrazin aktive Mitbewerber um den Verzicht auf political correctness solche Kommentare schreibt.

Darf ich in Erinnerung rufen, dasss der Ruckpräsident Herzog uns in seiner Rede auf dem CDU-Parteitag in Leipzig am 1.12.2003 darauf hingewiesen hat, dass 150 Milliarden Migrationskosten (damals noch eine nennenswerte Zahl!) nicht zu schultern seien. Was ist daraufhin pasiert? Nichts – wie immer, wenn der Mainstream dahin säuselt.
Vielleicht muß man hier auch “An das Ende der Geduld” von Kersten Heisig erinnern, der unlängst verstorbenen Berliner Judendrichterin. Sie behandelt in einem wahren Notschrei das immer drängender werdende Problem, dass Sarrazin auf seine Weise tracktiert.
Man muß der breiten Öffemtlichkeit wohl erst richtig auf die Füße springen, bis sie reagiert – aber bitte nicht wie Spreng & Co.
Dr. Jürgen Ostermann, Köln

29) Dr. Jürgen Ostermann, Köln, Donnerstag, 26. August 2010, 08:16 Uhr

Schon interessant, dass der neben Sarrazin aktive Mitbewerber um den Verzicht auf political correctness solche Kommentare schreibt.

Darf ich in Erinnerung rufen, dass der Ruckpräsident Herzog uns in seiner Rede auf dem CDU-Parteitag in Leipzig am 1.12.2003 darauf hingewiesen hat, dass 150 Milliarden Migrationskosten (damals noch eine nennenswerte Zahl!) nicht zu schultern seien. Was ist daraufhin passiert? Nichts – wie immer, wenn der Mainstream dahin säuselt.
Vielleicht muss man hier auch “An das Ende der Geduld” von Kersten Heisig erinnern, der unlängst verstorbenen Berliner Jugendrichterin. Sie behandelt in einem wahren Notschrei das immer drängender werdende Problem, dass Sarrazin auf seine Weise traktiert.
Man muss der breiten Öffentlichkeit wohl erst richtig auf die Füße springen, bis sie reagiert – aber bitte nicht wie Spreng & Co.
Dr. Jürgen Ostermann, Köln

30) rollinger, Donnerstag, 26. August 2010, 08:34 Uhr

Aufmerksamkeit entziehen. Ich weiß nicht. Was ich allerdings erlebt habe war Anfang der 80er als in Mannheim durch SVWaldhof sich plötzlich Neonazis um Fussball gruppierten. Jedes Wochenende gabs in den Clubs auf den Straßen üble Kloppereien. Skins gegen Punks, gegen Rocker, Normalos. Da sah ich hier wie jemand ein Auge ausgeschossen bekam und dort bekam jemand die Fresse poliert. Messerstechereien waren fast schon normal.
In den medien waren diese Nazis “jugendliche Hitzköpfe” “fehlgeleitete junge Männer” wenn man da jetzt kein Fass aufmacht erledigt sich das von selbst.
Die gleichen Typen jetzt 20 Jahre älter führen jetzt Jugendgruppen ins Rechte Gedankengut ein. Und keiner ist verschwunden durch Aufmerksamkeitsentzug. Ich weiß nicht obdas bei solchen Dummschwätzer wie dem Sarrazin wirklich ein Mittel ist.

31) stabil, Donnerstag, 26. August 2010, 08:47 Uhr

Ein Sprengsatz dem ich mal unumwunden zustimme.

32) Hanoi, Donnerstag, 26. August 2010, 09:44 Uhr

Der PI-Mob ist da. Und quasselt wieder mal von einem vermeintlichen Klartext-Politiker. Herr, schmeiss Hirn herab.

33) Linnhoff, Donnerstag, 26. August 2010, 10:16 Uhr

Es mag ja populistisch klingen, was Sarzzin als Thesen von sich gibt. Aber der Funke Wahrheit dahinter und die beinahe heuchlerischen Reaktionen des Mainstream, allen voran Merkel, Gabriel und der Zentralrat, der ja nur auf uns Deutschen herumhackt, zollen Sarrazin doch am Ende den noetigen Beifall. Wenn wir ehrlich vor uns selbst sind, sehen wir es doch sehr sehr aehnlich. Und hier liegt das eigentl. Problem, nicht bei S. und seinem Buch. Unsere sog. Politiker koennen uns nicht vermitteln, warum sie, die Politik, eine Ueberhand nehmende Immigration zulaesst. Ich arbeite selbst seit 25 Jahren im Ausland und kann ihnen nur bestaetigen, dass auch dort zuviel Immigration aus anderen Laendern nicht akzeptiert wird. Als Aulaendern wird man nur akzeptiert, wenn man sich in bestehende Gesellschaften einordnet, ohne auf sog. Rechte zu pochen. Niemand aus Europa wuerde nach Isreal oder Saudi Arabien gehen und z.B. dort den Bau einer Kirche einforden, selbst wenn das Gesetz diese Moeglichkeit vorsaehe. Das ist eines der Hauptprobleme in D., dass die regierung aussitzt und somit nicht den Buergern vermitteln will. Also haben wir hier sogar einen Vorsatz seitens der Regierung. Und dann wundern sich Leute ueber Sarrzins Buch? Das ist Heuchelei!

34) Klaus Kleinschmidt, Donnerstag, 26. August 2010, 11:57 Uhr

Naja, Eugenik. Dass kinder von Akademikern um ein vielfaches höhere Chancen haben, Abitur/Uniabschluss zu erreichen, ist doch bekannt. Der Anteil von Mädchen beim Abitur ist höher als bei Jungen. Das Migrantenkinder niedrigere Chancen haben, kann man ja mal erwähnen. Als Analyse. Liegt nicht an den Genen. Sondern an Integration, Weltbild, (gegebene) Chancen und Erziehung.
Kann man aber alles als rassistisch bezeichnen. Probleme sind längst bekannt, nur bitte nicht angehen.
Ich meine das Problem – inhaltlich und medial – fällt auf uns zurück. Keiner kann beschreiben, wie wir uns das Leben in Deutschland vorstellen (Stichwort (unglückliche) Leitkulturdebatte) und alle saugen gierig und echauffieren sich hinsichtlich S. Auslassungen. Die, die grundsätzlich zustimmen, sehen die zugrunde liegenden Inhalte, die die ablehnen, sehen Stil und Form. So wird sich wiedermal keiner bewegen müssen von seiner Position, es gab ne Riesenwelle und bald vergessen. Und nichts ändert sich.
Und mal ehrlich. Bei unserer Bevölkerungsentwicklung und Integrationleistung kann ja wirklich alles so bleiben wie es ist.

35) PlattmachenIstAlles, Donnerstag, 26. August 2010, 12:16 Uhr

Und wo wiederlegen Sie jetzt Herrn Sarrazins Thesen?
Populismus, Rassismus, etc. – das finde ich nur auf Seiten der Gegner Sarrazins.
Aber Herr Spreg, sie wollen doch auch nur lieb Kind sein in der Berliner Szene.
Vernehmen Sie nicht die veränderte Stimmung im Volk?

36) MarcelSchwarz, Donnerstag, 26. August 2010, 12:39 Uhr

Lieber Herr Spreng,

wenn sich die Lebenswirklichkeit wie bei Ihnen, auf den Weg zwischen Büro und Caffee EInstein UdL beschränkt, dann ist es logisch, dass Sie Sarrazin verteufeln. Das macht man halt so.
Ich würde Sie mal eine Woche zu mir in den Wedding einladen. Ein muslimischer Bezirk in dem deutsche Kinder in den Schulen misshandelt werden. Aber SIe brauchen gar nicht in die Schulen gehen, wir beide werden auf den Straßen des Bezirks, vor allem Abends und Nachts ne Menge erleben.

Ich gehe jede Wette mit Ihnen ein, nach einer Woche Realitätserfahrung unterstreichen Sie jede These des Herrn Sarrazins.

Aufwachen Herr Spreng.

37) Benjamin, Donnerstag, 26. August 2010, 12:45 Uhr

Das Problem bei Sarrazin ist, das es im höchstens nebenbei um zweifellos vorhandene Probleme im Bereich Integration geht. Er will polemisieren und den Aufschrei provozieren, aber nicht, um in der Sache positiv voran zu kommen, sondern weil er selbst die mediale Aufmerksamkeit genießt. In allen Interviews schwingt das gut sichtbar unterschwellig mit, wie er auch im Phoenix-Interview mal bekannte, dass er es genoss, auf vorherigen Posten teils großen Einfluss besessen zu haben und das auf ihn gehört wurde.

Einige Kommentare, vor allen in Foren der Springer-Presse, lassen gut erkennen, welche Ressentiments Sarrazin (offenbar gezielt) nun bedienen will oder wenigstens in Kauf nimmt, zu bedienen. Daher kann ich Herrn Sprengs Kommentar nur zustimmen, wenngleich die BILD und manch andere Medien wohl dafür sorgen werden, dass das Thema Sarrazin “heiß” bleibt. Auf Probleme hinzuweisen und dafür zuzuspitzen halte ich für absolut legitim. Aber hysterische Rundumschläge, gepaart mit einem Schuss Profilneurose, sind etwas anderes und helfen auch nicht weiter. Das Lob der NPD kann sich Sarrazin ja vielleicht in einer zweiten Auflage auf das Cover drucken, dann wird es vielleicht deutlicher, wohin dieser Weg führen kann….

38) dkkg, Donnerstag, 26. August 2010, 13:02 Uhr

Sarrazin – ist der Mann etwa ein Nachkomme hugenottischer Flüchtlinge ? Huch noch schlimmer – der Name leitet sich ganz offensichtlich von “Sarazene” ab. Da hat Herr Sarrazin aber Glück gehabt, daß seine Vorfahren hier aufgenommen wurden – seinen Maßstäben nach ginge das ja gar nicht.

39) Wolff Horbach, Donnerstag, 26. August 2010, 13:50 Uhr

Lieber Herr Spreng,

ich mag Ihre Beiträge aus zweierlei Gründen sehr:

Erstens sind Ihre Analysen meist sehr präzise und weitsichtig. Als führender Politiker wäre Ihr Blog für mich Pflichtlektüre.

Zweitens ist Ihr Schreibstil exzellent: Bestes Deutsch, unterhaltsam, in wenigen Sätzen auf den Punkt. Da kann sich mancher schreibende Kollege eine Scheibe von abschneiden.

DANKE

40) John Dean, Donnerstag, 26. August 2010, 17:49 Uhr

Es stimmt. Sarrazin hat die Aufmerksamkeit nicht verdient. Zudem ist er ein Mann, der greinend wegläuft, wenn seine überdrehten Parolen mit ihm kritisch besprochen werden könnten.

Auf Hetze setzender Dünnpfiff gehört nicht in die Medien.

41) nurmalso, Donnerstag, 26. August 2010, 17:53 Uhr

ja der thilo, der haute schon zu seinen unglücksseligen zeiten als herr der berliner finanzen sprüche raus, die keinem weiterhalfen und zur fremdscham anregten.
dass er jetzt nochmal drauflegt, ist wohl der tatsache geschuldet, dass man einen bundesbanker von seiner arbeit her nicht gross wahrnimmt und er im internen machtkampf den kürzeren zog und bis auf standardaufgaben keine dicken bretter bohren darf.
leider nehmen viele leute seine der langeweile entsprungenen schaumschlägereien für bare münze und heraus kommt eben so ein unsinn wie “ganz deutschland diskutiert seine thesen” und was die zeitung mit den vier grossen buchstaben sich noch so ausdenkt.

42) Siegburger, Donnerstag, 26. August 2010, 18:31 Uhr

Wir leben in einer Völkerwanderungszeit bei gleichzeitiger Halbierung des eigenen Volkes in jeder Generation. – Decline.

Herr Spreng, auf welchem Kontinent leben und schreiben Sie?

Die von Ihnen beschrieben 30% “Wahrheit”, die in Sarrazins Büchlein stecken, reichen aus, um jede Kultur irreversibel zu schädigen. Ihre ansonsten scharfsinnigen Analysen greifen nur innerhalb des auslaufenden Medien- und Politbetriebes “Bonner Republik”. Die Zeit wird es zur historischen Marginalie degradieren. Dafür scheinen Sie keine Gespür zu besitzen.

Ich wünsche Ihren Kindern und Enkeln, daß diese mehr dovon besitzen.

43) kamikaze, Donnerstag, 26. August 2010, 19:39 Uhr

Nach dieser Aufmerksamkeit gieren sie doch alle, die Journalisten und Politiker (und Politikberater). Sie drängen auch dauernd in irgendwelche Quasselrunden im Fernsehen, sehr verehrter Herr Spreng.

44) Irreversibel, Donnerstag, 26. August 2010, 20:34 Uhr

Hanoi, Donnerstag, 26. August 2010, 09:44 Uhr

Der PI-Mob ist da. Und quasselt wieder mal von einem vermeintlichen Klartext-Politiker. Herr, schmeiss Hirn herab.

+1

45) sk8erBLN, Donnerstag, 26. August 2010, 20:44 Uhr

@ Klaus Kleinschmidt, Donnerstag, 26. August 2010, 11:57 Uhr

nur kurz zu diesen passagen:
“…Probleme sind längst bekannt, nur bitte nicht angehen.”
und
“. Die, die grundsätzlich zustimmen, sehen die zugrunde liegenden Inhalte, die die ablehnen, sehen Stil und Form. ”
Man darf dabei nicht außer acht lassen dass sarrazin mehr als genug zeit hatte als aktiver politiker sich um die dinge ,die ihm angeblich so auf den nägeln brennen zu kümmern. Der mann war jahrelang einer der einflussreiochsten senatoren in berlin. Heute gerade hat sich sein parteikollege der neuköllner bezirksbürgermeister buschkowsky exakt darüber beschwert. Gelder oder auch nur lösungsansätze von sarrazin- natürlich fehlanzeige. Die lösung des zweifellos nicht zu negierenden problems interessiert diesen selbstdarsteller den die taz zu recht als quartalsneurotiker betituliert doch kein stück.

Bei der zweiten zitatpassage haben sie nich ganz unrecht.
Nur was tragen denn sarrazins populistische pöbeleien die an keinem punkt neues liefern konkret zur lösung der probleme bei? nichts, außer dass er mit falschen fakten bewusst progromstimmungen schürt und sich on top die eigenen taschen mit verkaufserlösen aus dem kostenlos beworbenen pamphlet (buch ist für mich was anderes) vollstopft. Zigfache vorstellung in allen hauptnachrichten, ermitteln sie mal was sowas kostet als tv-spot geschaltet. einen sarrazin braucht dieses land ganz gewiss nicht und ob sie eines bundesbankvorstandes würdig sind wage ich auch stark zu bezweifeln. Auch das interessiert einen sarrazin kein stück.

46) Horst Schulte, Donnerstag, 26. August 2010, 23:04 Uhr

Man könnte auch die Leute auffordern, nicht mehr bei Kik zu kaufen. Sarazzin wird sein Buch verkaufen wie Kik seine Klamotten. Wir sind nicht lernfähig.

47) Maren P., Freitag, 27. August 2010, 01:02 Uhr

Heute gab es in der Sendung ‘Kontraste’ einen sehr informativen Bericht, in dem Behauptungen und Thesen aus seinem Buch Texten und Aussagen der Nazis gegenübergestellt wurden. Sehr eindrücklich! Es dürfte allerdings so sein, dass den meisten menschen auch nur rudimentäre Kenntnisse des Buches reichen, um munter mitzudiskutieren. Auch das hatten wir ja schon einmal! Auch der Herr von Pro Köln trat auf – das fand ich eher peinlich.

48) Janissary, Freitag, 27. August 2010, 09:54 Uhr

Zunächst sind nicht 30% des Buches der wahre Kern, sondern 100%!
Was auffällt ist doch das man sich nicht mit den Fakten des Buches auseinandersetzt, sondern gleich die “Rassismuskeule” schwingt.
Achtung vor den Kritikern hätte ich erst dann, wenn diese mit glasklaren Daten und Fakten die Thesen des Herrn Sarrazin widerlegen würden.
Aber es ist ja leichter einfach “Nazi”, “Demagoge” usw zu schreien.
Die Tatsache das das Buch die Bestsellerlisten stürmt zeigt doch wie dieses Thema bei der breiten Masse der Bevölkerung unter den Nägeln brennt.

49) Jokus, Freitag, 27. August 2010, 10:36 Uhr

Ihre These, wunderbarer Spreng, in allen Ehren. Und die soll Ihnen bleiben, Klar ist das eine Medien-Inszenierung. Das wissen Sie doch zuallerst. Was Sie jedoch verschweigen: Es muss auch eine Stimmung im Lande sein, dass solche Wirkung entsteht, wie sie hier – auch bei Ihnen – entsteht. Kurzum: Sarrazin ist ein Thema. Wer da – etwa als Journalist – nicht mitmachen möchte,
ist kein Journalist mehr. Und auch das müssten Sie doch genau wissen.

50) Martin, Freitag, 27. August 2010, 11:59 Uhr

Sarrazin schimpft über die Unterschicht. Aber man sollte bedenken, dass die es sich nicht selbst ausgesucht haben Unterschicht zu sein und gerne da raus wollen. Also das Problem sind nicht die Menschen der Unterschicht, sondern das sind diejenigen, die dafür sorgen, dass kaum jemand aus dieser Unterschicht raus kann.

51) Benjamin, Freitag, 27. August 2010, 12:20 Uhr

Nur mal nebenbei, weil der Verkaufserfolg immer als Argument für “na, der spricht doch nur an, was sich andere nicht trauen”: “Popularität”, das sollte klar sein, ist noch lange kein Zeichen für Seriösität oder gar die Bestätigung vieler kruden Thesen bei Sarrazin. Das Volk las ja auch Bohlens Bücher, ohne dass dies viel zu sagen hätte, Durch die Vorabdrucke, die polemischen Vereinfachungen und der Bedienung mancher Klischees (“ja, die Arbeitslosen hängen alle nur rum”, “genau, die Ausländer wollen sich doch hier nicht integrieren” etc.) verkauft sich das Buch sicherlich wie warme Semmel. Wer es braucht…

Dass verkürzt, unsachlich argumentiert (das ist schon in den wenigen Vorabdrucken gut sichtbar), polemisiert und Ängste regelrecht bedient werden – für manche nur Nebensache. Dass es bestimmte Probleme in bestimmten Bereichen gibt, die man auch nicht schönreden darf, ist doch lange bekannt. Sarrazin profitiert nur davon, dass es ihm gar nicht um Lösungen geht, wie ich schon oben schrieb. Sogar ein WELT-Artikel ist dazu relativ kritisch: http://www.welt.de/politik/deutschland/article9218337/Thilo-Sarrazin-ist-nur-als-Provokateur-originell.html

52) sk8erBLN, Freitag, 27. August 2010, 13:31 Uhr

@ Benjamin
ich musste mehrfach prüfen ob ich wirklich bei springers welt lesen kann was dort steht und die seite nicht gespooft ist :) )

erstaunlich, aber das hier hat mich fast noch mehr amüsiert

“Liebe Leser, WELT ONLINE hat die Kommentarfunktion für diesen Artikel vorübergehend geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.”

Das muss wohl so sein wenn man die erwartungen der stammklientel nicht erfüllt :) )

53) KKFFM, Freitag, 27. August 2010, 14:38 Uhr

Warum behaupten Sie, Herr S. würde nicht differenzieren ? Er differenziert sehr wohl, nämlich zwischen solchen Emigranten, die sich integrieren und einen Beitrag zu dieser Gesellschaft leisten wollen und Solchen, die dies eben nicht wollen. In einem gebe ich Ihnen Recht, würde er nicht mit bestimmten Formulierungen provozieren, verschwände er tatsächlich im Nichts oder im Aktenstaub der Bundesbank. Die – aus meiner Sicht notwendige – Diskussion zu diesem Theme aber ebenfalls !

54) Hans, Freitag, 27. August 2010, 15:30 Uhr

Sehr geehrter Herr Spreng!

Sie konstatieren – vom Hörensagen -, daß mindestens 30% des Sarrazin-Buches der Wahrheit entsprächen. – Und? Wie verhält es sich mit dieser Wahrheit? Welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen?

40% seien Falschinterpretationen. Nun gut. Und wo sind die Belege für diese Behauptung? Welche Interpretation ist dann die richtige?

Und weitere 30% seien dumpfe Ressentiments. Schön.

Noch besser ist, daß Sie über ein Buch nach Hörensagen voraburteilen, seinen Autor gleich dazu, ohne es gelesen und sich damit auseinandergesetzt zu haben. Dumpfe Ressentiments? Das fällt wohl auf Sie zurück.

Das Buch des Herrn Sarrazin dürfte tatsächlich die Wirkung einer Zündschnur haben. Allerdings den Sprengsatz, Sie mögen mir verzeihen, hat er gewiß mit diesem Buch nicht gelegt. Das waren andere. Und genau zu dieser Clique gehören Sie auch: Die Bonner Mediokratie.
Das gilt nicht nur in Fragen ungebremster und ungesteuerter Zuwanderung von Kulturfremden. Das gilt genauso für die Fragen der Staatsbverschuldung und Transfereinkommensbezieher Abschöpfung der Leistungsträger. Ihr Unwille sich mit den existenziellen Fragen zu beschäftigen und Politik nur als Machtgeschacher um Wählerstimmen zu analysieren, hat an diesen unerträglichen Zuständen wesentliche Mitschuld. Und nun versuchen Sie mit bekannten Methoden abzulenken.

Das dürfte Ihnen nicht glücken. Politisch wird sich etwas ändern, so oder so. Diesen Trend und die Notwendigkeit dazu haben sie glatt verschlafen. Sie können nicht out-of-the-box denken. Für die CDU geht es spätestens ab jetzt ums Überleben. Sie glauben doch nicht ernsthaft, daß der Prozeß, den alle unsere Nachbarstaaten durchlaufen für Deutschland aufzuhalten ist? Herr Sarrazin ist bloß der Bote der Nachricht, daß das Bonner System nicht zu halten ist. Die Tatsache ist schon jedem bekannt. Sogar Ihnen.

Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung. Und SIe?

55) Tommy, Freitag, 27. August 2010, 16:19 Uhr

30 % oder 50 % wahr, was spielt das für eine Rolle …
Jeder der mit Muslimen arbeitet, z.B. Doezenten aus Sprachkursen weiss, das S. nicht zumindest nicht ganz unrecht hat – egal wie man das auch auslegt. Dank der Auswanderserien im Fernsehn ist mittlerweile hinreichend bekannt, dass es sehr viele Länder gibt, die nach der Devise verfahren: “Du hast ein 1/2 Jahr und dann muss Du nen Job haben und die Sprache können …”. Warum geht soetwas in Deutschland nicht? Was spricht dagegen?

56) dissenter, Freitag, 27. August 2010, 16:29 Uhr

Allen Aposteln des Aber-man-muss-doch-noch-sagen-dürfen und den Verteidigern des gesunden Volksempfindens empfehle ich den folgenden Link:

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/33007

ganz besonders den zweiten und den dritten Absatz. Leset und staunet: Sarrazin erfindet sich seine Statistiken selbst!

Warum tut er das? Weil es keine Untersuchungen gibt, mit denen er einige seiner plakativsten und umstrittensten Thesen untermauern könnte!

Zitat:

“Wenn man aber keine Zahl hat, erklärte Sarrazin dem Reporter weiter, muss ‘man eine schöpfen, die in die richtige Richtung weist, und wenn sie keiner widerlegen kann, dann setze ich mich mit meiner Schätzung durch.’”

Und nun verlangt noch einmal, man möge sich auf der Basis der von ihm präsentierten “Fakten” mit ihm auseinandersetzen.

57) Mogran, Freitag, 27. August 2010, 17:54 Uhr

An alle Kommentatoren die hier aufschreien habe ich die eine Frage: Woran liegt es, daß sehr viele Deutsche erheblich weniger (wenn nicht gar keine) Probleme haben mit Einwanderern aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland,Emgland, Frankreich, Italien, Island, Vietnam, USA, Kanada, Japan, Südkorea usw usw , sondern in der Hauptsache Probleme mit Einwanderern aus der Türkei, Libanon, Arabien usw. kurz islamisch geprägten Ländern haben??? Diese Antwort würde mich wirklich interessieren. Die Meinungen unserer Parteischreier interessiert mich hierbei überhaupt nicht, Egal ob Grüne, SPD oder CDU oder FDP. Ich kann-es-nicht-mehr-hören!!
Radikal islamische Meinungen, Tötungen von Töchtern wegen der Ehre, totale Ablehnung unseres Lebensstils, Unterdrückung der Frauen usw sind schlichte Tatsachen die sich in unserem Land abspielen und auch von den Medien eine ungeheuerliche Publicity bekommen. Warum lädt unsere Einwanderungsplotik zum Abkassieren geradezu ein? Warum werden solche Probleme wo es brennt nicht angegangen? Warum darf man das nicht sagen? Ich meine, daß wenn wir nichts tun, werden diejenigen (z.B.) Türken, Araber Libanesen usw. die mit uns leben und anerkannt und geachtet sind systematisch untergebuttert und in Mitleidenschaft gezogen. Das ist nicht gerecht !!

Und was die Verdummung der Bevölkerung angeht, nur 1 Beispiel. Mein Realschulabschluss in Westfalen in der 70gern war weitaus schwieriger als das heutige Abitur. Dort haben z.B.die Grünen das Schulniveau binnen 15 Jahren systematisch zerlegt. Noch Fragen?

58) riccardo borghese, Freitag, 27. August 2010, 18:38 Uhr

@dissenter

Naja, wer erfindet seine sogenannten Fakten nicht selbst. Sie doch auch, Sie Schlaumichel. Widerlegen Sie Sarrazin doch einfach mit den von Ihnen ermittelten Fakten. Vielleicht glaubt man Ihnen sogar.

59) kamikaze, Freitag, 27. August 2010, 19:11 Uhr

Ich glaube, sie sind neidisch auf den Erfolg des Herrn Sarrazin.

60) sk8erBLN, Freitag, 27. August 2010, 21:48 Uhr

@ dissenter

und da lassen sich zig weitere beispiele finden wie lächerlich ist denn die angabe einer prozentspanne von 50-80 % die sarrazin benutzt.

Schön kommentiert wie immer wurde exakt ihr hier verlinkter artikel bei “chefarztfrau.de”

Konsistente Idiokratie XLI (debilitas numerologika)

BERLIN Herrn Sarrazins Qualifikation zum Bundesbanker bleibt unzweifelhaft. Gerade bei der Geldmengenschöpfung ist seine kabbalistische Kreativnumerologik eine Schlüssel- qualifikation: Thilo Sarrazin behauptet bevorzugt etwas, von dem er schlicht und einfach nichts weiß. Wenn man aber keine Zahl hat, erklärte Sarrazin, muss man eine schöpfen, die in die richtige Richtung weist, und wenn sie keiner widerlegen kann, dann setze ich mich mit meiner Schätzung durch. Heil dir, mächtiger Zahlenschöpfer!

61) Tharben, Samstag, 28. August 2010, 00:13 Uhr

Sarrazin ist ein großartiges Aushängeschild für die SPD. Björn Böhning mag mir heute noch widersprechen, aber sobald Böhning an dem Punkt ist, dass er mehr für seine Familie hätte erreicht haben wollen können, wird auch er den Neocons in der SPD applaudieren. Geld und Einfluss korrumpieren jeden – Herr Spreng ist natürlich ausgenommen.

62) sk8erBLN, Samstag, 28. August 2010, 11:11 Uhr

@ mogran
“Warum werden solche Probleme wo es brennt nicht angegangen?”
Aha, sarrazin geht also die probleme an? Selten mehr gelacht. Der war 7 jahre in verantwortlicher position als wichtiger senator und , das dürfen sie mir gerne erläutern, weshalb hat sich in all diesen rein gar nichts geändert? Obwohl er um die problematik wusste und von leuten wie buschkowsky konkret um unterstützung gebeten wurde?

Menschen wie sarrazin entlarven sich exakt an diesem punkt. Außer sich persönlich zu bereichern mit seinen pamphleten hat er rein gar nichts zuwege gebracht. Dank kostenloser schier unbezahlbarer PR geht sein sinnloses pamphlet bereits einen tag nach erscheinen in nachdruck. Glückwunsch dazu an die deutsche medienlandschaft die ihm breiteste kostenlose werbung ermöglicht hat, da bin ich ganz bei herrn spreng.Es wird inhaliert von lauter empörten die sich nach dem lesen ein wenig mehr bestätigt fühlen, gelöst ist dadurch kein einziges problem außer dass die in teilen der gesellschaft erfolgreich geschürte pogromstimmunjg noch ein wenig höher wird. Toll!

Nehmen sie wilders in den NL. Der hat ja beachtliche erfolge mit seiner demagogie erzielt, achtet aber penibel darauf ja keine regierungsverantwortung tragen zu müssen und hat sich das tolerieren der zukünftigen regierung teuer erkauft indem er sich schriftlich geben ließ auch zukünftig weiter pöbeln zu dürfen. Dann nämlich würden seine hohlen sprüche in allerkürzester zeit auffliegen und entlarvt. Ich bedaure das zutiefst, er _sollte_ unbedingt mitregieren damit die von ihm aufgestachelten personenkreise merken, wie nutzlos das geplärre ist. Solche leute entlarven und demontieren sich allesamt selbst. Siehe z.b. auch die NPDler im sächsischen landtag.

Es ist ja völlig unbestritten dass massive fehler -insbesondere , aber nicht nur, von den konservativen c-parteien gemacht wurden in punkto integration. Das fing damit an, dass jahrzehntelang negiert wurde dass wir ein einwanderungsland sind.praktikable lösungen bieten die selbsternannten demagogen allesamt nicht an. Und deshalb braucht es die ulfkottes, herres (PI), sarrazins mit ihrer empörungsindustrie eben nicht.

Genauso wie ich es lächerlich finde wenn ich höre “aber man muss doch mal sagen dürfen” und so tut, als sei das nicht möglich. Merken diese leute wirklich nicht dass schon die ganze zeit “gesagt wird”, sich dafür aber niemand etwas kaufen kann?

Sie schreiben ” Ich meine, daß wenn wir nichts tun, werden diejenigen (z.B.) Türken, Araber Libanesen usw. die mit uns leben und anerkannt und geachtet sind systematisch untergebuttert und in Mitleidenschaft gezogen. Das ist nicht gerecht !!”
Damit haben sie recht, und genau diese leute “verlieren wir” da sie abwandern.
Leute wie sarazzin fördern genau das durch ihre verallgemeinernden teils rassistischen thesen.

Ja, es gibt ehrenmorde, zwangsheiraten etc. all das ist unbestritten. Gemessen an der gesamtzahl sielt sich das aber genauso nur im promillebereich ab und nicht beim gros der bevölkerungsgruppe. Wenn ich damit aber undifferenziert stimmung mache gegen ganze bevölkerungsgruppen, dann ist das gerade nicht hilfreich.
Stellen sie sich doch mal vor man würde ähnlich agieren mit “DENdeutschen”. Man macht sie zu einem volk von pädophilen (weil katholische würdenträger gerne an ihren schutzbefohlenen herumspielen und hunderte/tausende weitere fälle aus dem unmittelbaren familliären umfeld bewiesen sind). Oder zu einem volk von kindesschändern die ihre kinder bis hin zum tod quälen und häufig vernachlässigen. Dann werden diese thesen in schöner regelmäßigkeit so lange wiederholt bis sie sich ins hirn der menschen eingebrannt haben. Das ist, was sarrazin und co tun. Sie tun dabei so als gingen sie wissenschaftlich vor, fälschen sich nach gutdnken ihre statistiken (vergl. Zitat:

“Wenn man aber keine Zahl hat, erklärte Sarrazin dem Reporter weiter, muss ‘man eine schöpfen, die in die richtige Richtung weist, und wenn sie keiner widerlegen kann, dann setze ich mich mit meiner Schätzung durch.’”).

Sie fragen nach japanern und vietnamesen. Die finnen lasse ich gleich mal weg, wer hat je einen kennenlernen dürfen.
Nun, alles eine frage der größe ihrer jeweiligen communitys. In berlin gibt es eine veritable “vietnamesenmaffia”, verstrickt in schwarz-zigarettenhandel im großen stil, es gibt regelmäßig tote etc. etc. Japaner sind insoweit ein gutes beispiel als sie kein stück weit integriert sind in regionen wo es große communitys gibt (DUS z.b.), eigene schulen, viele von ihnen sprechen auch nach vielen jahren kaum ein wort deutsch, warum auch so lange sie ihr leben innerhalb ihrer eigenen communitys leicht gestalten können und sich vollkommen abschotten.

Oder nehmen sie die “spätaussiedler”. Orte in denen sie einen hohen bevölkerungsanteil stellen klagen über sie so wie andernortes über türken oder araber geklagt wird.

Es ist noch nicht allzulange her da wurden juden wegen ihrer angeblich höheren intelligenz, ihrem (natürlich zweifelhaft erworbenen) größeren reichtum und sonstiger privillegien verfolgt und ermordet.
Ich möchte derartiges nicht mit den muslimen, brennenden moscheen, koranverbrennungen erleben. die sarrazins sind geistige brandstifter, eugeniker und hetzer.
Ich empfehle ihnen die lektüre dieses artikels, der zerpflückt seine krudesten thesen sehr gut.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=6572#more-6572

Gleiches gilt übrigens für kolonien deutscher in spanien, sie leben unter sich, beherschen kein spanisch etc.etc. Der wille zur integration sinkt mit abnehmender notwendigkeit.

Die einwanderungspolitik-das mag ihnen entgangen sein- hat sich durchaus sehr geändert im vergleich zu früher. Gleiches gilt für die asylpolitik, nur hilft das eben nicht weiter die versäumnisse der vergangenheit zu heilen.

63) Dr. Martin, Samstag, 28. August 2010, 11:49 Uhr

Thilo Sarrazin mag vielleicht zu einer etwas brachialen Rhetorik neigen aber im Kern würde ich seinen Aussagen doch mehr als die von Ihnen genannten 30 % Wahrheitsgehalt zusprechen.

Was viel schlimmer ist, ist der ewig gleiche Algorithmus mit dem ein großer Teil der Medien, einschließlich Ihnen, mit dem Thema umgeht. Sobald jemand ein unbequemes Thema anspricht, wird versucht ihn mundtot zu machen und überlegt wie man ihn aus seinem Amt, seiner Partei befördern könnte.
Ist das nicht etwas wenig?
Sollte die Bundesregierung nicht endlich handeln oder will sie die Hebamme für eine rechtspopulistische Partei (Beispiel Niederlande) sein?

64) Reinhard Rätzel, Samstag, 28. August 2010, 12:59 Uhr

das PROBLEM Sarrazin ist nicht wirklich eines; die Freie Meinungsäußerung schließt bekanntlich Verzerrungen, schwarz/weiß Malerei und persönlich- reflektorisches Unvermögen mit ein, JEDOCH
Wenn jetzt teilweise in Deutschland lebende, muslimische Intellektuelle Sarrazins Gedanken goutieren, so finde ich, ist dieses doch einer nachhaltigen Beachtung würdig.
Das Marketing rund ums Buch darf bei der Berwertung der Person Sarrazin nicht im Vordergrund stehen.
Wie klar abgegrenzt ist doch S. in seiner Grundhaltung von Eva Hermann – das sind doch wohl WELTEN – oder? Hermanns Geschwurbel führt sich doch selbst ad absurdum

65) plutinium239, Samstag, 28. August 2010, 13:21 Uhr

@ Dr. Martin

Kohl, Koch, Stoiber und wenige zu unrecht sogennante “Konservative” waren wenigstens noch in der Lage beim Linksabbiegen noch rechts zu blinken.

Merkel und Konsorten ist so dämlich, beim Linksabbiegen auch links zu blinken. Sie zerstörtdamit deas Konzept CDU.

Das macht den Weg frei für eine Opposition, die wenigstens erkennbar rechts blinkt. Ob sie dann vielleicht später – in etwaiger Regierungsverantwortung – auch tatsächlich rechts abbiegen wird, darf bezweifelt werden. Aber es wird unser innenpolitisches System “Bonn I”, ergänzt durch die SED/PDS/Linke zum System “Bonn II / Berlin I”, zum System “Berlin II” drastisch verändern. Das bedeutet keine traditionellen Mehrheiten mehr. Es ist eine Frage der Zeit, bis eine neue Partei in den Bundestag einzieht, die die selbstgemachte katastrophale innenpolitische Lage in Angriff nimmt und damit beim Wähler, der die Schneuze voll hat, punktet. Kopf-in-den-Sand-stecken dürfte wohl vorbei sein. Vielleicht nicht gleich, aber gewiß bei der übernächsten Bundestagswahl, nach links-rot-grün.

Die CDU ist doch schon heute von einer potientiellen Phantompartei rechts der Mitte getrieben. Nur mit den unzulänglichen Propagandamitteln des letzten Jahrhunderts dürften sie mit deren Bekämpfung keinen Erfolg haben. 2 + 2 ist eben nicht 5. Da kann auch ein Spreng nichts daran ändern. Für Parteien gilt das darwinsche “survival of the fittest” analog: Pech gehabt CDU. Einen Richtungsschwenk nimmt euch keiner mehr ab. Adieu.

66) dissenter, Samstag, 28. August 2010, 13:42 Uhr

@riccardo borghese

Sie haben das nicht verstanden. Es gibt nichts zu widerlegen, denn es gibt keine quantifizierbaren Fakten, auf die S. sich stützen könnte. Der erfindet sich seine Prozentzahlen selbst, so wie sie ihm in den Kram passen, und plaudert das auch noch öffentlich aus. Man könnte meinen, der veräppelt euch! Verstehen Sie das so besser?

Wahrscheinlich lacht der sich insgeheim auch noch tot über all die lautstarken Vertreter der vermeintlichen schweigenden Mehrheit, wie sie am Montag die Buchläden stürmen, 23 Euro für sein Pamphlet über den Tresen schieben und sich einbilden, endlich die Offenbarung ihres Guru in den Händen zu halten!

67) Immanuel Scheerer, Samstag, 28. August 2010, 14:58 Uhr

Das Erschreckende ist, dass Thilo Sarrazin niemand ist, auf den man mit dem Finger zeigen und sagen könnte: Oh, der macht das aber falsch. Er ist eigentlich nur ein Spiegelbild unserer ganzen christlich-abendländischen Kultur, sowohl in politischer wie auch gesellschaftlicher Hinsicht.

Die Diskussion zu diesem meines Erachtens sehr treffsicheren Beitrag von Herrn Spreng zeigt, dass selbst diejenigen, die versuchen sich konstruktiv mit den von Herrn Sarrazin angesprochenen Problemen zu beschäftigen und nicht von blindem Populismus geleitet werden, nicht in der Lage sind, sich einer konstruktiven, praktischen Lösung für die Probleme anzunähren.

Dabei entsteht eine erstaunliche Symmetrie zwischen Links und Rechts: Die Linke (z.B. http://www.nachdenkseiten) spricht von der herrschenden Ideologie, die Rechte (z.B. http://www.gegenstimme.net) spricht von linken Gesinnungsterroristen, die die Presse und damit die öffentliche Meinung manipulieren und kontrollieren. Ich denke, dass sich beide Lager in ihrem aufrichtigen Versuch, sich den Problemen der Zeit zu stellen, ebenbürtig sind.

Die Polarisierung, die trotzdem eintritt, beruht darauf, dass sich vom gesamten Meinungsspektrum meinetwegen etwa 10% am linken Rand und 10% am rechten Rand über die Medien kommunizieren lässt, aber die 80% dazwischen, die nicht einseitig argumentieren möchten und versuchen einen differenzierten Standpunkt einzunehmen, sind gesamtgesellschaftlich gesehen nicht-existent, weil ihre Meinung nicht über die Medien transportiert werden kann.

Das ist allerdings nicht nur ein Macht- oder Kontrollproblem, sondern ein Denk- und Sprachproblem unserer Kultur. Deswegen gebe ich Herrn Spreng recht, dass Sarrazin, sollte er wagen differenzierte Aussagen zu machen, von der Bildfläche verschwinden würde. Das ist aber nicht nur das Problem von Herr Sarrazin, sondern von uns allen.

Und wenn wir als Deutsche, die wir eine gemeinsame Sprache, Bildung und Kultur haben, uns über diese Dinge nicht einigen und darüber sprechen können, wie soll diese Welt der multikulturellen Herausforderung begegnen, vor der sie unausweichlich steht?

In meinem Blog http://www.sein-und-nicht-sein.de versuche ich genau diesen Phänomenen unserer Kultur auf den Grund zu gehen und einen Weg aus dem Dilemma heraus zu finden. Ich freue mich deshalb über jeden, der mich in dieser viel zu großen Herausforderung unterstützt, der wir nur gemeinsam gerecht werden können.

68) schnuffi, Samstag, 28. August 2010, 15:26 Uhr

Da ist zu viel Wahres dran, sonst hätten die Thesen von Herrn Sarrazin nicht so viel Widerhall, ganz nach dem Motto, wir wissen es, wollen es aber nicht hören. Da hat der Staat schon aufgegeben!

69) Immanuel Scheerer, Samstag, 28. August 2010, 22:00 Uhr

Wir brauchen eine 2. Aufklärung: http://www.sein-und-nicht-sein.de/die-zweite-aufklaerung/

70) sk8erBLN, Sonntag, 29. August 2010, 02:42 Uhr

ein kleiner nachtrag ist noch fällig, ich hätte nicht gedacht dass ich irgendwann mal einer ansicht roland kochs zustimmen könnte:
Thilo Sarrazin Alle sind empört – außer Roland Koch
rdings nannte Koch die Thesen des Bundesbank-Vorstandsmitglieds Sarrazin “eine sehr rückwärtsgewandte, pessimistische Beschreibung der Zustände, ohne sich eigentlich ernsthaft mit den Optionen und Chancen zur Lösung zu beschäftigen”. zitat ende

Ungeachtet der heftigen Kritik an seinen Äußerungen hat Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin am Samstag nachgelegt.
Zudem sprach er davon, dass alle Juden ein bestimmtes Gen teilten.

http://www.sueddeutsche.de/politik/thilo-sarrazin-alle-sind-empoert-ausser-roland-koch-1.993352

Nun sollte doch ein jeder merken dass der eugeniker sarrazin eher in die geschlossene psychiatrie gehört als das man ihm zuhören müsste.

Nicht nur wegen seiner narzistischen persönlichkeitsstörung. Das ist purer n.a.z.i-sprech
und damit hat sich der diskurs zu dieser gestalt für mich dann auch erledigt.

71) JG, Sonntag, 29. August 2010, 07:18 Uhr

@ dissenter

Daß allerdings ausgerechnet die “Süddeutsche Zeitung” sich über zusammenphantasierte und geklitterte Fakten aufregt, ist schon überaus unterhaltsam.

War da nicht mal was mit einer hanebüchenen Geschichte, die sich in einer sächsischen Kleinstadt zugetragen haben sollte, wie ein als nicht sonderlich seriös verschrienes Vierbuchstabenblatt herausposaunte? Und war es dann nicht ausgerechnet die “Süddeutsche”, welche sich immer wieder als Speerspitze des aufgeklärten, seriösen Journalismus in Deutschland geriert, die diese Story einfach nachplapperte und in die von ihr gewohnten Alarmrufe ausbrach? Und war es dann, als sich die wirklich recht haarsträubende Geschichte (so haarsträubend, daß jeder ernsthafte Journalist ihr mit größter Skepsis und Vorsicht begegnen mußte, es sei denn, er ließ sich davon blenden, daß durch sie seine Ressentiments so schön bedient wurden) als Ente oder zumindest nicht beweisbar entpuppt hatte, der zuständige Ressortchef der “Süddeutschen”, der vor laufender Fernsehkamera erklärte, die Falschberichterstattung seines Blattes sei nicht so schlimm, denn das Geschilderte sei zwar nicht passiert, aber es hätte ja passiert sein können? (Und nein, der Herr hatte nicht dereinst in Leipzig studiert.)

72) Reinhard Rätzel, Sonntag, 29. August 2010, 09:54 Uhr

RRGießen

Eine Grenze zu überschreiten ist ja noch kein großer Fehler-muß es auch nicht zwangsläufig sein,wenn jedoch, bevor der Hahn Kräht, mit verschwurbelten Gen -Theorien, im Besten Hermannschen Sinn nachgelegt wird, so fragt sich spätestens zu diesem Zeitpunkt selbst der Toleranteste,hier i.B. ich selbst, wann ihn, S., die letzten”guten Geister verlassen haben.”
Rolli Koch hats wohl in seinen letzten politischen Stunden auf den Punkt gebracht…. UNERTRÄGLICH.
Eva Hermann kann endlich mit Stolz verkünden: Willkommen im Club.

RRGießen

73) zeckerlrund, Sonntag, 29. August 2010, 13:51 Uhr

Haben hier wirklich alle den Auszug im Spiegel gelesen?
Wenn Sie nur wenige Meter entfernt von einem Spielplatz wohnen welcher ausschließlich von muslimischen Migranten bzw. Asylbewerbern und deren Kindern genutzt wird, wenn Sie damit leben müssen, dass diesen Kindern erlaubt wird, hinter die an das Grundstück grenzenden Sitzbänke zu kacken, weil die Mütter dies als korrekte Form der “Entsorgung” sehen, und diese Bänke soeben abgebaut wurden weil Kot und Urin den Untergrund zerstört haben, man diesen saniert und anschließend die Bänke wieder aufstellt, und, wenn Sie keinen Kontakt zu Eltern und Kindern herstellen können weil auch nicht mal rudimentäre Deutschkenntnisse vorhanden sind, dann lesen Sie die Thesen von Herrn Sarrazin mit einigem Verständnis. Er ist für alle Kommentatoren der “Buhmann” in einem Land in dem immer mehr Menschen das nur abnicken können.
Jemand hier, der mal für ein paar Tage seinen Altbau oder Villa im schicken Viertel tauschen will? Gerne doch.
Ich könnte hier noch mehr Beispiele für ein Nichtwollen von Integration geschweige denn Assimilation geben. Übrigens verschwinden die asiatischen Migranten umgehend vom Spielplatz, sobald Muslime auftauchen, das Verhalten dieser entspricht ebenfalls Herrn Sarrazins Aussagen.
Der Staat hat versagt. Spreng, hier bin ich definitiv nicht Ihrer Meinung.
Ja dann.

74) Doktor Hong, Sonntag, 29. August 2010, 15:35 Uhr

Dass Roland Koch sich von Sarrazins Thesen distanziert, hat mich überrascht, wenn auch positiv.

Aber gleichzeitig bin ich froh, dass ein Rechtskonservativer eine Grenze zieht.

Auch ich sehe es als gravierendes Problem an, wenn hier geborene Kinder von Immigranten die deutsche Sprache nicht oder nur sehr mangelhaft beherrschen. Schulische Probleme sind vorprogrammiert, gänzliches Scheitern umso wahrscheinlicher. Der Weg in unsere berufliche Gesellschaft führt aber nunmal über die Schulen.

Wie aber Sarrazin seine Ressentiments mit unverdautem Genetik-Halbwissen zu einer rassistischen und primitiv-sozialdarwinistischen Melange verwurstet, finde ich einfach widerwärtig und abstoßend. Und ich muss ehrlich zugeben, dass es mich freut, wenn jemand wie Roland Koch das genauso sieht.

75) Robert, Montag, 30. August 2010, 11:41 Uhr

Wer sagt eigentlich, dass das Buch erst am 30. August erscheint? Ich hatte es Anfang letzter Woche auf dem Tisch nach dem ich es bei Amazon bestellt hatte. Der Termin wurde um 6 Tage vorgezogen. Das nebenbei.

Schwierig finde ich auch, dass die Diskussion an einzelnen Aussagen Sarrazins, die nun wirklich keine Überraschung mehr sind, seziert wird und komplett am Inhalt vorbei.

Aktuell dreht es sich gar nur um das Zitat “Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden” – was eine extrem heikle Aussage ist, die aber von Herrn S. komplett wertfrei in den Raum geworfen wurde. Er sagte nicht Juden haben böse Gene o.ä. – er stellte nur fest. Ob diese Aussage “Juden teilen ein bestimmtes Gen” stimmt oder nicht, wird gar nicht mehr diskutiert. Im Gegenteil es wird als rassistisch ausgelegt.. dabei haben sich Forscher tatsächlich mit dieser Frage ebenfalls wertfrei, deutlich differenzierter beschäftigt und das liest sich dann so: http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/druck_artikel.asp?artikelid=830

76) Robert, Montag, 30. August 2010, 11:42 Uhr

Hinzufügen möchte ich, dass die Diskussion, ob und wenn ja welche Gene Juden haben auch an sich für diese Diskussion irrelevant sind!

77) Holodomor, Montag, 30. August 2010, 17:06 Uhr

Ja, die LINKE macht aus Sarrazin inzwischen Peter Lorenz 2.0
http://de.indymedia.org/2010/08/288544.shtml

78) jürgen buch, Donnerstag, 02. September 2010, 16:42 Uhr

moin,
Sie haben für Springer gearbeitet und wohl auch mit Diekmann zusammen geschafft, wenn ich es richtig überpflogen habe.
Ihr – die ihr ihn verdammt – dreht Eure Nasen nach dem politischen Wind, damit daran ja nichts abschleift, man muss ja sich seine Optionen für eine weitere Karriere offen halten,die wiederum nur gewährleitet ist, wenn man weiß, wie dieser Wind blasen soll und von wem er geblasen wird. Und am wenigsten interessiert Euch die Wahrheit, sie ist Euch völlig schnurz.
Bei Beckmann hat sich der Moderator leise getraut bzgl. der Zuschauermeinungen, 70% pro Sarrazin, bei ntv waren es 90%. Nun werden Sie sagen, daß sei nicht repräsentativ – denn Leute von Ihrem Schlage besitzen diese Legitimation automatisch, denke ich. Und genau das ist der Grund, warum die Politiker auf dem letzten Platz im Ansehen liegen – sie setzen sich einfach über die demokratischen Wünsche der Bevölkerung hinweg – und werden von manipulierten Leuten wie Ihnen hofiert. Immerhin ist Ihnen damit ne Einladung incl. bufet zur nächsten Lügenpressekonferenz sicher.
Woher wohl kommt diese breite Zustimmung , die Leute sind blind, nicht wahr ? Sie sehen nicht, daß in Berlin-Neukölln 76000 Leute – die Mehrheit Migranten und da Türken – von der Stütze leben dazu 15000 Analphabeten, und diese Schicht sich selbst zementiert.
es gibt einen Unterschied, oh ja, kenne keinen Asiaten , der rumgammelt, daß passt nicht in deren Weltanschauung, die werden untet sich schief angesehen. Was haben die anderen für ein Glück, sie haben sich da mehrheitlich aufs Fordern verlegt. Natürlich haben sie es nicht einfach – wenn Du als Deutscher in der Südsee Geld verdienen willst, da hast Du es schwer. Sie sollten an Ihrer Seele arbeiten, so was wird im nächsten Leben bestraft … aber haben sich an Mammon, Einfluß und Macht gewöhnt , nicht wahr ?
Sie sprechen niemanden aus der Seele, es sei denn, er gehört zu jener alimentierten Gruppe. Die Leute wissen, wovon sie ein Urteil haben – sie erfahren es jeden Tag besser als sie in ihrem Glaskasten. Sie haben weder moralische , völkerrechtliche oder oder jedwede anderen konkrete Argumente – Sie liegen schlicht und einfach falsch.
Tja, wünsch Ihnen was, laden Sie doch mal ne ganze Strasse in Neukölln ein, Sie haben doch genug Kohle …
alles Gute
Ihr J.B.

79) Melanie Anthes, Sonntag, 05. September 2010, 15:45 Uhr

Herr Spreng, haben Sie Ihre Bewerbung als Chefredakteur bei der Hürriyet schon abgegeben, einen türkischen Pass gibts da als Geschenk doch noch oben drauf.
Der Isalm ist heute auf den Stand der Reformation in Europa, auch damals konnte so gut wie keiner die Bibel lesen, geschweige denn verstehen. Die paar Adligen und Kaufleute nutzten die Unwissendheit der meisten Christen aus um Ihre Auslegung der Bibel zu verbreiten.
Im Isalm gibt es nicht viele die den Koran lesen und verstehen, die meisten Muslime in der Welt sind leider immer noch Analphabeten, dann kommen die, die den Koran auswendig lernen (rezidieren) aber nicht verstehen und der kleine Rest (Imane, Würdenträger) kann das gelesene auch verstehen und genau die sind die, die den Koran so auslegen wie Sie es brauchen. Warum schreiben Sie das denn nicht mal in Ihrer Kolumne/Blog. Das wollen aber Ihre muslimischen Freunde nicht hören.

Wenn Sie wirklich wissen wollen was Muslime von Europa im allgemeinen und von den Frauen
im besonderen halten, dann schauen Sie sich den Film ” Schläger der Vorstadt” von der
fransösischen Regisseurin Cathy Sanchez mal an, lief übrigens am Dienstag auf Arte.

Noch habe wir die fransösichen Verhältnisse nicht, aber Dusiburg-Marxloh und Berlin-NeuKöln sind kurz davor, haben Sie sich mal gefragt warum die angeblich verfolgten Türken/Kurden/Araber im
Sommer zum Urlaub in Ihre “Heimat” fahren und dann nicht verfolgt werden.

Solche Gutmenschen und Erregungsdemograten wie Sie, sind die wirkliche Gefahr für unser Land,
die paar dummen Rechten können wir gut im Griff halten. Aber die wirklichen Gefährlichen sind Leute wie Sie !!
Das sieht man doch am Beispiel von den getürkten (warum heist wohl so !!) Zusammenschluß von PDS(SED) und der WASG, da hat man die alten Seilschaften mit den Geld der Steuerzahler wieder zu einer neuen kommunistischen Partei vereinigt. Da man diese nicht als DKP benennen wollte/konnte hat man daraus die Linde gemacht. Wo war denn da der Aufschrei der politischen Klasse ?

Schauen Sie sich die Geschichte des Isalm an, nur Mord und Totschlag, Kindesmisbrauch, Unterdrückung, Qual und Folter und das seit der Gründung bis heute.
Die Christen waren am anfang nicht besser, aber Sie haben die Fehler erkannt und zum größten Teil beseitigt. Je dümmer die Bevölkerung ist umso besser kann man diese manipulieren und lenken!!

In Europa gehts es doch nur Berg ab, früher gab es Brot und Spiele für die Dummen, heute gibts es Fernsehen und Fastfood. So kann eine kleine Clique den Rest gut überwachen und steuern.

80) Rolf Versen, Dienstag, 07. September 2010, 21:40 Uhr

Michael,

hattest wohl Erinnerungen an die Bonner Zeit mit den wahnsinnigen Zahnärzten bei Deinem Artikel über Thilo S.
Egal was Du über den Mann denkst, so gib doch den enthaltenen Hinweisen Raum zur Entfaltung, manchesmal heiligt der Zweck die Mittel.
Darüber hinaus glaub mir eins, Volkes Seele hat meistens ganz gute Instinkte, wenn etwas anfängt mächtig zu stinken.
Und es stinkt eine Menge im Staate D.

Wie ist Ihre Meinung?

Kommentar schreiben


Ihr Kommentar *


* Pflichtfelder


apparent media - iPhone Apps aus Berlin