Montag, 20. September 2010, 12:04 Uhr

Richtigstellung

In einer früheren Fassung der Anekdote “Die Schwäche von Politikern”  haben wir unter www.sprengsatz.de am 13.09.2010 über den PR-Berater Prof. Dr. Moritz Hunzinger geschrieben:

       “Und Geld spielt natürlich eine Rolle. Hunzinger band Politiker zudem mit teuren Anzügen (Rudolf Scharping) (…) an sich, (…).”

Soweit hierdurch der Eindruck erweckt wird, er habe dem damaligen Verteidigungsminister Rudolf Scharping Anzüge bezahlt, ist dies falsch.

Die Redaktion

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8 Kommentare

1) toaster, Montag, 20. September 2010, 12:19 Uhr

Hallo Herr Spreng,

als ich diesen Artikel las, dachte ich auch: „… Hat der Herr Hunzinger jetzt dem Herrn Scharping Anzüge bezahlt? Und warum kann der das als wohlhabender Minister nicht selbst?…“

Ihre Richtigstellung stellt nun klar, daß dieser Eindruck ein falscher sei. Daher interessiert mich nun:

Wie hat denn der Herr Hunzinger den Herrn Scharping mittels teurer Anzüge an sich gebunden, wenn er sie ihm nicht bezahlte?

2) Ben, Montag, 20. September 2010, 12:21 Uhr

Oha. Hat da einer eine einstweilige Verfügung durchbekommen?
Musste Geld fließen, oder konnte man sich gütlich einigen?

3) Bob, Montag, 20. September 2010, 15:53 Uhr

Hauptsache man hat mal eine Behauptung in die Welt posaunt. Zurückrudern kann man ja dann immer noch. Das ist wohl die Art Journalismus, die man vorzugsweise in Boulevard-Redaktionen lernt.

4) Zolch, Montag, 20. September 2010, 16:40 Uhr

Wenn Hunzinger Scharping wirklich keine Anzüge geschenkt hat -, bzw. wenn es nicht nachweisbar ist, dann ist eine Richtigstellung tatsächlich fällig.

Eminent wichtig ist allerdings auch die an sich selbstverständliche, aber von Herrn Spreng unterschlagene Nennung als “Professor Doktor”, ohne die Herrn Prof. Dr. Hunzingers Bedeutung nur unzureichend wiedergegeben wäre.

5) Thomas, Montag, 20. September 2010, 18:35 Uhr

Meinten Sie, dass Anzüge verliehen worden sind? Sozusagen Leihe ohne Rückgabepflicht?

Übrigens ist Ihr Blog meines Erachtens ein Leitmedium für andere Medien. Weiter so!

6) Heinz, Montag, 20. September 2010, 21:30 Uhr

Interessant finde ich, dass sonst Herr Spreng schreibt, diesmal aber die Redaktion…
ein Schelm und so 🙂

7) rudow1, Montag, 20. September 2010, 21:43 Uhr

Irgendwie war es ja klar das ein PR-Profi das nicht auf sich sitzen lassen könnte. Aber wer die damalige Medienaufmerksamkeit um Hunzinger, seine Kunden und seine “persönliche Art und Weise” noch in Erinnerung hat, wird sich an den bereits damals vermittelten Eindruck erinnen können ….. die Anzüge sollten inzwischen genauso aus der Mode sein wie dieser damaligeVerteidigungsminster.

Ich hatte zur der Scharping/Hunzinger – Zeit die schöne und besondere Gelegeheit (hatte sonst nichts mit Politik, Witrtschaft oder Journalismus zu tun, war einfacher Arbeiter) abends häufig, ein zwar nur wirklich sehr kurzes, aber lustiges und immer u.a. am tagesaktuellen Thema/den Schlagzeilen angelehntes Telefongespräch mit einem Vollblutjournalisten vom Handelsblatt zu führen ….was haben wir gelacht…… :-))

8) Michael Heinrichsdorf, Freitag, 24. September 2010, 14:38 Uhr

Wer so viel Erfolg hatte und hat wie Hunzinger, kann nicht dubios sein, Herr Spreng. Der Mann hat Hundertschaften Leute ausgebildet, hat mehr als eine halbe Milliarde Euro Umsatz gemacht, war 25 Jahre Chef der Action Press Holding. Sind Sie neidisch?

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