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Montag, 20. September 2010, 12:04 Uhr

Böser Helmut Schmidt

Wildsau, Gurkentruppe, Quartalsirrer – die Qualifizierungen der Politiker untereinander waren auch schon mal subtiler. Ein Meister der feinen, aber besonders bösartigen Beschimpfung war Helmut Schmidt. Als der FDP-Professor Werner Maihofer 1974 zum Leidwesen Schmidts als Nachfolger Hans-Dietrich Genschers Innenminister wurde, sagte der damalige Kanzler über ihn: “Das ist einer liebenswertesten und sympathischsten Kollegen, die es im Kabinett gibt. Er arbeitet sich in seine Arbeitsfelder ein, die er bisher nicht gekannt hat, und seine Kollegen versuchen, ihm dabei zu helfen”.

Vernichtender ging es kaum, aber die Bösartigkeit hatte Stil.

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3 Kommentare

1) Benjamin, Montag, 20. September 2010, 12:39 Uhr

Eine schöne Anekdote :)

2) Doktor Hong, Montag, 20. September 2010, 13:50 Uhr

Hat was von Formulierungen aus dem Arbeitszeugnis.

Einmal hörte ich, wie jemand aus der IT-Branche ins Zeugnis geschrieben bekommen hatte: “Er legte großen Wert auf Erweiterung seines Fachwissens und bildete sich stets anhand der Computer-BILD fort.”

Ich finde, das toppt Helmut Schmidt noch bei weitem! :)

3) Curacao, Montag, 20. September 2010, 20:48 Uhr

Hört sich nach zeitgenössischen Beschreibungen Herrn Brüderles an.

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