Montag, 21. Februar 2011, 23:10 Uhr

Guttenbergs Befreiungsschlag

Karl Theodor zu Guttenberg versucht mit einem Befreiungsschlag die Handlungshoheit über sein politisches Schicksal zurückzugewinnen. Nur so ist sein überraschender Verzicht auf seinen Doktor-Titel zu erklären. Erst räumte er nur einzelne Fehler ein, jetzt „peinliche und gravierende“. Erst entschuldigte er sich halbherzig, im Grunde gar nicht, jetzt „von Herzen“. Erst waren die Vorwürfe wegen seiner Dissertation „abstrus“, dann gab er den Titel „vorübergehend“ zurück, jetzt der endgültige Verzicht. 

Immer neue und zu viele Plagiatsvorwürfe und sein misslungenes Krisenmanagement in eigener Sache dürften den Ausschlag gegeben haben. Zu Guttenberg wurde zum Getriebenen, war nicht mehr Herr seines politischen Schicksals. Mit seiner Erklärung vor ausgewählten Journalisten hatte er die Universität Bayreuth zum Schicksalsgott bestimmt – ein Fehler, den er jetzt korrigiert. Ihm muss klargeworden sein, dass die Aberkennung der Doktorwürde und damit sein Sturz sonst unabweichlich geworden wären.
 
Der Fall zu Guttenberg ist einer der spannendsten Skandale seit vielen Jahren – so wie er einer der ungewöhnlichsten und charismatischsten Politiker seit vielen Jahren ist. Gelingt es ihm, getragen von ungebrochener Popularität in der Bevölkerung, seinen Kopf aus der sich täglich verengenden Schlinge zu ziehen? Es könnte klappen, auch wenn es vielen nicht passt. Sein Schutzschild ist seine anhaltende und für die CDU/CSU unverzichtbare Popularität.

„Superstar“ und „Popstar“ wurde er oft genannt und genauso wie ein Popstar hat er Millionen Fans, die an ihrem Idol unbeirrt festhalten. Je heftiger die Vorwürfe, um stärker scharten sich die Fans um ihn: Wir lassen uns unseren Guttenberg nicht kaputtmachen. Das hat wie bei jedem Starkult irrationale Züge, das mag man erschreckend finden, aber es ist ein Faktum. Der Starkult immunisiert zu Guttenberg offenbar gegen die Kritik der Medien und der Opposition und gegen die Neider in den eigenen Reihen. 

Die politische Kultur in Deutschland hat eine neue Entwicklungsstufe genommen. Die Entmachtung der – je nach Standort – öffentlichen oder veröffentlichten Meinung schreitet voran.

Die Entwicklung der Popstars zeigt: Am gefährlichsten wird es für die Idole, wenn ihnen neue Superstars die Fans abspenstig machen. Dann stürzen Showgötter. Diese Gefahr droht zu Guttenberg nicht, denn in der Politik ist weit und breit kein neues Idol in Sicht. Das ist seine Chance.

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171 Kommentare

1) mschillinger, Donnerstag, 24. Februar 2011, 17:31 Uhr

Herr Spreng,
ja, es ist in der Tat eine interessante Situation. Und sie scheint es zu bleiben:
in seinem Befreiungsschlag hat KTG zugegeben aus den 4 Bundesdrucksachen abgeschrieben zu haben, die er in seiner Dissertation auch genannt hat. In der Zwischenzeit ist von weiteren die Rede, die nicht einmal in dieser Dissertation genannt wurden.
Dann prüft evtl. noch die Uni Bayreuth ob hier eine bewusste Täuschung vorliegt was KTG bislang bestreitet.
Dann sind da noch vom Statt bezahlte Personen, die KTG nur für seine Arbeit als Abgeordneter einspannen darf, aber für seine Dissertation herangezogen worden sind.
Es wird doch langsam auch klar dass KTG nicht so handeln würde wenn ihm das alles bewusst wäre. Da man ausschließen darf dass KTG an Amnesie leidet, scheint als sinnvolle Vermutung doch nur noch zu bleiben dass hier ein äußerst unzuverlässiger Ghostwriter am Werke war.
Herr Spreng, was meinen Sie? Wann kommt der nächste Befreiungsschlag?

2) Peer, Donnerstag, 24. Februar 2011, 17:48 Uhr

Wer bei Bild stimmen wollte muss dies kostenpflichtig tun. Das tun dann wohl nur Leute, denen es wichtig ist, zu signalisieren, dass er bleibt (zumal das ja auchg so in der Bild dargestellt wurde).
Mit „repräsentativer Umfrage“ hat das so viel zu tun wie eine Wahl in Lybien.

3) M.M., Donnerstag, 24. Februar 2011, 17:52 Uhr

Zitat FTD 24.02.20111,16:09:..“.Während der Arbeit an seiner Promotion betätigte sich Guttenberg an der Universität auch als Sponsor. Zwischen 1999 und 2006 seien für einen neuen Lehrstuhl an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät knapp 750.000 Euro überwiesen worden. Das berichtete der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf den Klinikbetreiber Rhön Klinikum. Guttenberg saß von 1996 bis 2002 im Aufsichtsrat des Unternehmens, seine Familie hielt dort ein Aktienpaket.“

4) Peter Christian Nowak, Donnerstag, 24. Februar 2011, 18:28 Uhr

@Michael K., Fürth

°°Was macht Sie eigentlich zum Maß aller Dinge? Die Penetranz mit der Sie sich über Talkshows ins Interesse der Öffentlichkeit drängen, hat das Maß des Erträglichen bereits vor geraumer Zeit weit überschritten. Niemand interessiert sich wirklich für Ihre Meinung!°°

Gegenfrage: Wie verblendet muß man eigentlich sein, bis man die Augen vor der Wahrheit verschliessen kann?
Wenn Menschen die Wahrheit auf ihrer Seite haben, auf die Trümmer zeigen, die durch Frechheit, Dreistigkeit, Verlogenheit, die Grundwerte einer ganzen Nation bedrohen, dann begegnet man jenen gefälligst mit ausreichendem Respekt. Nur, daß das klar ist!
Aber der Begriff „Grundwerte“ scheint für Sie, Herr Fürth, so etwas wie die Pommes von der Frittenbude zu sein, die man zur Currywurst auch weglassen kann.
Mit welcher Art der Rasse Mensch haben wir es in diesem Land mittlerweile zu tun? Wie weit ist die weitverbreitete Verwahrlosung in intellektueller wie moralischer Weise schon fortgeschritten, so daß man Leute wie Sie, Herr Fürth, mal kräftig an die Kandare nehmen müsste: denn wenn die Verwahrlosung in Teilen weiter zunimmt, wird es für dieses Land gefährlich.
Im übrigen: zu einer Talkshow wird man eingeladen! Sie, Herr Fürth, ganz sicher nicht!
Die „Penetranz“ ist, daß Friede Springer mit ihrer BILD nun seit Wochen versucht, den Skandal um zu Guttenberg herunterzuschreiben und sich um Moral, um Wahrhaftigkeit und Anstand einen Dreck schert.

5) sk8erBLN, Donnerstag, 24. Februar 2011, 20:10 Uhr

@ M.M., Donnerstag, 24. Februar 2011, 17:52 Uhr

apropos gekauft…

Zu Guttenberg: Facebook-Fans über das Wochenende hektisch zusammengekauft?
Am Donnerstagabend eröffnete laut Zeit.de
hhttp://www.zeit.de/news-022011/21/iptc-bdt-20110221-266-28849378xml
der Mainzer Medienunternehmer Tobias Huch im Alter von 29 Jahren, der sich in seinem normalen Berufsleben auf Altersverifikationssysteme für Erotik- und Porno-Seiten im Web spezialisiert hat, auf Facebook die Fanseite «Gegen die Jagd auf Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg». Bis Montagmittag wies besagte Guttenberg-Fanseite auf Facebook bereits über 110 000 Unterstützer, eben sogenannte Fans aus. Während ich diesen Artikel verfasse sind es bereits präzise 194.730, also knappe 200.000 Unterstützer bzw. Fans.

Frage: Wie geht sowas? Möglicherweise genauso wie Sarah Palin und andere Mitmenschen, die hoffen, glauben und beten, ihren Hals innerhalb kürzester Zeit mittels einer starken öffentlichen Meinung – und sei sie auch nur zusammengekauft – aus der Schlinge ziehen zu können, hat eben auch Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg bzw. ein «Fan» von ihm, möglicherweise die «Stimmen» schlicht gekauft.
….
weiter gehts hier:
http://hamlethamster.wordpress.com/2011/02/22/zu-guttenberg-facebook-fans-uber-das-wochenende-hektisch-zusammengekauft/

6) sk8erBLN, Donnerstag, 24. Februar 2011, 21:08 Uhr

außerst anschaulich aufbereitet:

Interaktiver Guttenberg Report
Eine graphische Aufbereitung der im GuttenPlag Wiki gesammelten Daten zu Karl-Theodor Freiherr zu Guttenbergs Dissertation „Verfassung und Verfassungsvertrag“

Bei den folgenden Seiten handelt es sich um vollständig automatisch generierte Darstellungen der im Guttenplag Wiki http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki gefundenen Textstellen.
Die farblich gekennzeichneten Seiten enthalten nicht ausgewiesene Zitate oder Plagiate aus anderen Veröffentlichungen.
Die dunkelroten Symbole kennzeichnen Seiten, auf denen Plagiate unterschiedlicher Quellen gefunden wurden.

(Die farbliche Hervorhebung unten basiert auf den Daten der im Wiki gesammelten Seiten. Diese sind noch nicht vollständig in das neue „Fragmente“-Format übertragen, so dass auf manchen rot hinterlegten Seiten die graphische Darstellung von Plagiaten fehlen kann.)

Der interaktive Guttenberg Report darf als ausgelagerter Teil des Wikis verstanden werden. Sämtliche Inhalte dürfen daher unter Quellenangabe zu Pressezwecken verwendet werden.

http://gut.greasingwheels.org/

7) Doktor Hong, Donnerstag, 24. Februar 2011, 23:32 Uhr

Was muss die allgemeine Unzufriedenheit mit dem politischen Personal groß sein.

So groß, dass man unbedingt am neuen politischen Messias festhalten will.

Wenn man auf der einen Seite argumentiert, dass Pfusch bei der Dissertation nichts mit der Befähigung zum Politiker zu tun hat, warum versucht man dann, mit dem Tod deutscher Soldaten in einem Konflikt diesen Pfusch zu relativieren?

Ist das redlich, auf tote Soldaten hinzuweisen, wenn man wegen vermuteten Pfusches befragt wird? Hätten die Soldaten überlebt, wenn Gutenberg nicht abgeschrieben hätte? Was soll das?

Natürlich ist eine solche Affaire ein gefundenes Fressen für die Opposition, und dass diese versucht, dies in politischen Gewinn umzumünzen, kann man von mir aus verwerflich finden.

Aber es bei dieser Sache ja nicht um Gutenbergs Person, sondern um die Glaubwürdigkeit unserer Universitäten und ihrer Abschlüsse, und in einer vorgeblichen bürgerlichen Bildungsrepublik wiegt das ziemlich schwer.

Das hat die Uni Bayreuth zum Glück richtig abgewogen und ich bin froh, dass ich mich in diesem Punkt vertan habe.

8) S109, Donnerstag, 24. Februar 2011, 23:35 Uhr

„[…] Diese Gefahr droht zu Guttenberg nicht, denn in der Politik ist weit und breit kein neues Idol in Sicht.“
Ich prophezeie Ihnen Frau Schwesig.

Noch ein lesenswerter Artikel
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/doktortitel-fuer-den-uni-sponsor/3878432.html
KT kaufte den Titel!

9) Homo politicus, Freitag, 25. Februar 2011, 00:59 Uhr

Unappetitlich finde ich die neuerliche Inszenierung Guttenbergs als büßender Held, der doch seine Fehler eingesteht und eine zweite Chance verdient hat. Die hätte er auch m. E. verdient, wenn er spätestens am Freitag Klartext geredet und eventuell sein Amt zur Verfügung gestellt hätte – man kann sich ausrechnen, dass er im Amt hätte bleiben können, da er im Wahlkampf zu wichtig ist. Von Selbstbesinnung ist wenig zu spüren. Und in der Öffentlichkeit ist der Wunsch nach der politischen Lichtgestalt ungebrochen, was schon bemerkenswert ist.

Aber wie ich schon einmal hier schrieb (ich finde es einfach passend, ein Zitat aus Brechts Galilei): “Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.” Man kann nur hoffen, dass seine Bundeswehrreform handwerklich besser abläuft als seine Dissertation.

10) Homo politicus, Freitag, 25. Februar 2011, 01:06 Uhr

Nachträglich etwas zum Entspannen – man kann das auch nur noch mit Humor nehmen: http://www.freitag.de/kultur/1108-medientagebuch

11) sk8erBLN, Freitag, 25. Februar 2011, 08:44 Uhr

@ Doktor Hong, Donnerstag, 24. Februar 2011, 23:32 Uhr
„Was muss die allgemeine Unzufriedenheit mit dem politischen Personal groß sein.

So groß, dass man unbedingt am neuen politischen Messias festhalten will.“

Tja, dazu empfehle ich diesen Ausschnitt aus der gestrigen Kontraste-Sendung.

Auch was die Leistungen angeht haben wir es mit einem außergewöhnlichen Blender und Scharlatan zu tun. Daher wird ihm sein Projekt „Bundeswehrreform“ mit hoher Sicherheit heftig um die Ohren fliegen. Spätestens dann ist er vollends entzaubert. Als Tiger gestartet als Bettvorleger gelandet. Kein wunder wo er doch kein tragfähiges Konzept hat. Intern rumort es bereits heftig.

6,5 Minuten sehr erhellendes Video dass das bild gerade rückt.
http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_24_02/mehr_schein_als_sein.html

12) nurmalso, Freitag, 25. Februar 2011, 11:17 Uhr

bananen für alle!
die passende republik dazu haben wir ja schon …

für alle, die nicht verstehen können, dass „so ein paar gänsefüsschen und fussnoten“ soviel aufsehen erregen – der anlass war egal. der mann war einfach fällig. die fallhöhe war zwischendurch ja schon absurd. ein eitler geck, der ohne substanz bereits zum kanzler hochgeschrieben wurde. irgendwann musste doch dieses märchenschloss mal zusammenbrechen.
dass das nun wegen der (nein, schummeln ist definitiv nicht der passende ausdruck) täuschungen und des betruges in seiner dissertation drankommt …. tja, hätte er wohl mal besser aufpassen sollen.

aber ich bin mir sicher, wenn 75 % der deutschen ihm das durchgehen lassen und weiterhin brav zur wahlurne gehen, dann wird ihm schon nichts passieren. (in 15 jahren, als souveräner kanzler, kann er dann nochmal eine rückschau der ereignisse halten.)
in der zwischenzeit bekommen erstsemester weiterhin ihre hausarbeiten um die ohren gehauen, wenn 2 zitierfehler enthalten sind und BILD-leser jubeln, wenn die nächste kassiererin wegen 1,30 € pfandgutschein gefeuert wird.

13) M.M., Freitag, 25. Februar 2011, 12:11 Uhr

Vielleicht entlässt Frau Merkel KT deswegen nicht, weil dann jeder Merkels Doktorarbeit lesen würde?

14) EStz, Freitag, 25. Februar 2011, 12:33 Uhr

@nurmalos
>>in der zwischenzeit bekommen erstsemester weiterhin ihre hausarbeiten um die ohren gehauen, wenn 2 zitierfehler enthalten sind und BILD-leser jubeln, wenn die nächste kassiererin wegen 1,30 € pfandgutschein gefeuert wird.

Ja, sehr treffend; bedauernde Zustimmung.

Ich habe die Aufnahmen von zu Guttenberg aus dem Bundestag gesehen; es ist offensichtlich, dass ihm das sehr zusetzt. So etwas gönne ich keinem menschen, auch ihm nicht. Ich finde aber auch, dass er hätte zurücktreten sollen (nicht zurückgetreten werden sollen; das ist nicht das Gleiche), um seiner Familie, sich und vielen anderen das zu ersparen; aber es ist wohl nicht in ihm drin.

15) JoBGood, Freitag, 25. Februar 2011, 13:07 Uhr

@homo politicus: „ein Zitat aus Brechts Galilei): “Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.” “ Übrigens hierzu eine Anmerkung: auch der große Berthold und viele andere „Gutmenschen“ haben sich mit einer nicht geringen Zahl von Plagiatsvorwürfen konfrontiert gesehen. Und entsprechenden Klagen! Ich wiederhole gerne an die Adresse von @Maren P: Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein. KTG hat schwer gefehlt. Und er ist erwischt worden. Er hat aber getan, was viele aus allen Parteien und viele derer, die sich hier und anderswo so schön erregen nicht tun bzw. getan haben: er hat sich öffentlich entschuldigt. Was noch kommt, bleibt abzuwarten. Wenn sich herausstellt, dass er wissentlich gehandelt hat, gehört er bestraft! Bis dahin gilt die „Unschuldsvermutung“.

16) Doktor Hong, Freitag, 25. Februar 2011, 16:45 Uhr

@ M.M., Freitag, 25. Februar 2011, 12:11 Uhr

Glaube ich nicht. Merkel ist Naturwissenschaftlerin. Dort untersucht man in Doktorarbeiten Fragestellungen, die vorher niemand untersucht hat, denn davon gibt es sehr viele in den Naturwissenschaften. Es ist sehr schwierig, etwas abzuschreiben, was noch niemand vorher geschrieben hat.

17) Outsider, Freitag, 25. Februar 2011, 17:26 Uhr

Ganz viele tolle Doktorarbeiten, die den Linken gefallen:
http://www.mfs-outsider.de/jhs.htm

18) Willi Sander, Freitag, 25. Februar 2011, 19:19 Uhr

Warum wird eigentlich nicht auch sein Doktorvater zur Verantwortung gezogen, der – offensichtlich aus reiner Gefälligkeit – ihm ein „summa cum laude“ gegeben hat? Kann der noch seriös lehren?

19) sk8erBLN, Freitag, 25. Februar 2011, 19:28 Uhr

@ Outsider, Freitag, 25. Februar 2011, 17:26 Uhr
Ganz viele tolle Doktorarbeiten, die den Linken gefallen:

*Grins* netter versuch, wer von denen bekleidet denn einen Kabinettsposten? Da sie es scheinbar nicht ganz mitbekommen haben. …

Auch in konservativen Kreisen hat der ex-Dr von und zu Googleberg so was von fertig! Da helfen nicht mal so plumpe Versuche wie Ihrer. Siehe FAZ

Der Aufruf zum Anruf
Zu Guttenberg, „Bild“ und die Atlantik-Brücke
Der Geschäftsführende Vorstand der Atlantik-Brücke distanziert sich vom Aufruf der früheren Geschäftsführerin des Vereins, sich an der Anruf-Aktion der „Bild“-Zeitung für zu Guttenberg zu beteiligen.
http://www.faz.net/s/RubA24ECD630CAE40E483841DB7D16F4211/Doc~E7915C4A76C744258B664723142D5E2D4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Wäre der Scharlatan und Plagiator nicht der CDU eiziger Heiland und hätten wir nicht ein Superwahljahr wäre der lange schon abgesägt.
Aber so gilt einmal mehr „was stört mich mein Geschwätz von gestern“
Video-Podcast der Bundeskanzlerin #14/08 zum Nachlesen:

„Heute ist der Welttag des Schutzes des geistigen Eigentums. Dieser Tag wurde im Jahr 2000 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Er soll uns daran erinnern, dass sowohl Erfindungen als auch künstlerische Leistungen einen besonderen Re-spekt in unserer Gesellschaft verdienen – ihr Diebstahl nicht etwa ein Bagatelldelikt ist, sondern ein sorgfältiger Umgang mit diesen Leistungen in unserer Gesellschaft verankert werden muss.

Ich weiß, dass wir eine gesellschaftliche Diskussion brauchen, die deutlich macht: Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. Dies muss immer wieder deutlich gemacht werden, denn jeder, der einmal versucht hat, eine eigenständige künstlerische Leistung zu vollbringen, weiß, wie viel Arbeit und wie viel Kraft dahinter steckt.

Die Bundesregierung kümmert sich um ihre Anliegen. Wir wissen, dass es ein dickes Brett ist, das wir bohren müs-sen, aber wir werden in unserem Kampf um einen besseren Schutz von künstleri-schen Produkten nicht nachlassen, denn als Kulturnation wollen wir als Deutsche unseren Beitrag dazu leisten, dass auch diese Leistungen in gebührendem Maße anerkannt werden.“
PDF-Datei
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Archiv16/Podcasts/2008/2008-04-26-Video-Podcast/links/2008-04-26-text,property=publicationFile.pdf

und nun?

20) Homo politicus, Freitag, 25. Februar 2011, 20:21 Uhr

@JoBGood, Freitag, 25. Februar 2011, 13:07 Uhr
„Übrigens hierzu eine Anmerkung: auch der große Berthold und viele andere “Gutmenschen” haben sich mit einer nicht geringen Zahl von Plagiatsvorwürfen konfrontiert gesehen. Und entsprechenden Klagen!“

Ist ja bekannt. Soweit ich noch weiß, war Brecht kein Wissenschaftler, zu Guttenberg – naja, der wollte einer sein. Wer eine wissenschaftliche Arbeit – da ich zufällig weiß, wie es wenigstens in den Geisteswissenschaften zugeht – schreibt und so vorgeht wie Guttenberg, macht sich lächerlich und würde nie wieder ein Bein auf die Erde kriegen. Wenn er sich als Schriftsteller versucht, darf er gerne anders verfahren.

Heldendämmerung bekommt halt nicht allen gut.

21) EStz, Freitag, 25. Februar 2011, 20:53 Uhr

@Johnny B

Man vergißt vielleicht das eine oder andere Zitat, aber nicht hunderte Textpassagen (die man noch kundig modifiziert), nicht komplette Aufsätze etc.

Wäre er rechtzeitig zurück getreten, dann hätte er sich die Jagd nach jedem kopierten Komma erspart, hätte Wissenschaft, Land, Regierung, Partei, Kinder, Frau und sich selbst geschützt. Dann ab auf jede noch so kleine Wahlkampf-Veranstaltung (es soll ja ein paar geben dieses Jahr), um sich bei den Wählern persönlich zu entschuldigen, Besserung zu geloben und dem jeweiligen CDU-/CSU-Kandidaten zu helfen. Wenn ihm „das Volk“ so schon verzeiht, wie hätten es ihn bewundert!

Und in der CDU / CSU hätte sich auch in späteren Jahren nie ein Konkurrent aufregen dürfen; er wäre dann erst recht der ideale Merkel-Nachfolger; immer noch eloquent, immer noch charismatisch, auf eine Wiese gezeichnet vom Leben, die echte Glaubwürdigkeit gibt, geläutert durch Einsicht, gestärkt durch Dienen. Er hätte sich bei Freund und Feind Respekt verdient. Wer hätte da nicht freiwillig den Hut gezogen auf der rechten Seite, den Hut ziehen müssen auf Seiten der Linken?

Wie dumm von ihm, wie dumm von Angela Merkel. So haben alle verloren: Er wegen seiner Betrügereien; die CDU, weil Macht über alles geht; SPD, Grüne und Linke, weil sie ihn nicht klein gekriegt haben; das land und das Volk, weil ein angreifbarer Minister mitregiert.

zu spät……

22) Erika, Samstag, 26. Februar 2011, 09:06 Uhr

Weil es einfach zu schön ist!

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Archiv16/Podcasts/2008/2008-04-26-Video-Podcast/2008-04-26-video-podcast.html

23) John Dean, Samstag, 26. Februar 2011, 12:55 Uhr

@ Homo politicus

Stimmt. Diese CDU- und Selbstinszenierung von Comical Gutti als Muster-Büßer und Muster-Entschuldiger, der „Stahlgewittern“ stand hält, ist merkwürdig, sachlich wie moralisch fragwürdig, und:

lächerlich.

@ all

Sieht man einmal von Umfragen der BILD ab (die massiv von der CDU sowie beauftragten Social Media Agenturen getürkt bzw. beeinflusst wurden), von Manipulationen bei Facebook sowie mehereren zu früh vorgenommenen repräsentativen Umfragen (Dimap u.a.), dann hat Comical Gutti durchaus an Ansehen verloren – in breiten Kreisen. Die innige Liebe seiner Fans mag diesen Effekt zur Zeit noch überdecken, aber es zeigt sich immerhin, und das eindeutig, dass die Zustimmung zu Guttenbergs Verhalten in dieser Doktorerschleichungsaffaire besonders gering ist, wo die Leser/Zuschauer/Internetnutzer besonders gut informiet sind.

Sogar bei BILD Online: Dort forderte die Mehrheit (!) der Nutzer den Rücktritt von Comical Gutti. Nun ist er nicht zurückgetreten und sieht im Moment, aus der Perspektive klassischer Meinungsforschung weitgehend unbeschädigt aus. Ich wette darauf:

In den nächsten Wochen ändert sich das. Comical Gutti wird zu einer weiteren Last für Schwarzgelb.

24) John Dean, Samstag, 26. Februar 2011, 13:10 Uhr

@ StefanP

Für Sie ist es also kein Skandal, dass ein wichtiger Bundesminister seine Doktorarbeit zu erschleichen versuchte, indem er sich auf schäbigste Weise und unter mindestens 6-fachen Einspannen des wissenschafltichen Dienstes des Bundestages seine „wissenschaftliche“ Arbeit vielhundertfach zusammengeflickschustert hat. Er hat bei der Abgabe einer wissenschaftliche Ehrenerklärung massiv gelogen, und auch noch in den ersten Tagen, wo dieser Skandal ruchbar wurde. Er hat eindeutig ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit – das hat er mehrfach bewiesen. Sie sagen, solche Skandale passieren tagtäglich. Es sei weder ein Skandal, noch sonst irgendwie ein größeres Problem.

Das meinen Sie nicht ernst, oder?

25) FRANK H., Samstag, 26. Februar 2011, 13:52 Uhr

@Olaf
„Und der hinter diesen Machern stehenden Mächte…“

Ja und die Mächte heißen: DIE BILDERBERGER

PS: Olaf Scholz war dieses Jahr übrigens auch bei diesem konsperativen Treffen was 1x im Jahr statt findet. Jedes Jahr wo anders.
Frage :Was hat Olaf Scholz…. gewonnen? RICHTIG! DIE absolute Mehrheit in HH ! DIESE LEUTE SIND DIE REICHSTEN UND GEFÄHRLICHSTEN LEUTE DIE AUF DIESEM GLOBUS HERUM LAUFEN.SIE GREIFEN IN DAS WELTGESCHEHEN EIN UND SIE GEHEN ÜBER LEICHEN!

26) StefanP, Samstag, 26. Februar 2011, 14:50 Uhr

@John Dean

Ist es für Sie ein Skandal, wenn Herr / Frau XY dies tut? Ja oder nein? In Abhängigkeit davon kann es auch bei zu Guttenberg ein Skandal sein – oder nicht.

Ist es schäbig, Fremdes zu kopieren? So hat das Netz das noch nie bei Raubkopierern gesehen, für viele war das eher Ausdruck von Freiheit. Jedes Semester lügen Studenten, wenn sie behaupten Klausuren oder Diplomarbeiten ohne fremde Hilfe oder Hilfsmittel gefertigt zu haben. Ein Skandal? Oder erst dann, wenn solche Betrüger irgendwann ein höheres Amt oder einen Vorstandsposten bekleiden?

Vielleicht ein Viertel der Bundestagsabgeordneten hat promoviert. Hat man deren Arbeit nach einem halben Jahrzehnt nochmal einer wissenschaftlichen Prüfung unterzogen? Und wenn nein, warum nicht?

27) sk8erBLN, Samstag, 26. Februar 2011, 15:36 Uhr

Fein, so langsam gibt es dann doch Klartext, da helfen weder Großspenden an die Uni noch beharrliches Abstreiten des längst offensichtlichen – es handelte sich um eindeutigen Vorsatz:

Guttenberg-Affäre
„Wir sind einem Betrüger aufgesessen“

Erstmals greift ein Bayreuther Jurist Karl-Theodor zu Guttenberg öffentlich an. Weitere namhafte Juristen sehen Vorsatz bei Guttenbergs Plagiatsaffäre. Dessen Umfragewerte sinken.
Nach dem Entzug des Doktortitels durch die Uni Bayreuth hat erstmals ein Rechtswissenschaftler der Fakultät Vorwürfe gegen den Verteidigungsminister erhoben.

„Wir fühlen uns getäuscht. Wir sind einem Betrüger aufgesessen“, sagte der Staatsrechtler Oliver Lepsius der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Aus Fakultätskreisen hieß es weiter, die Stimmung sei auch nach dem überraschend schnellen Titelentzug angespannt. Der Fall sei nicht erledigt. Am Freitag wurde auch Kritik am Zweitgutachter der Dissertation laut, dem Münchner Europarechtler Rudolf Streinz. Streinz war zwischen 1978 und 1990 Stadtrat in seiner Heimatstadt Landshut und ist als Vertrauensdozent in der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung tätig.

Die Universität prüft derweil die fehlerhafte Dissertation. Es sei eine „Vollprüfung“, hieß es, bei der die Schrift im Detail auseinander genommen würde. Nach den Regeln der zuständigen Untersuchungskommission liegt ein Fehlverhalten vor, wenn „bewusst oder grob fahrlässig Falschangaben gemacht werden“ oder „geistiges Eigentum anderer verletzt“ wird, insbesondere bei „unbefugter Verwertung unter Anmaßung der Autorschaft (Plagiat)“. Nach den Regeln könnte auch die Mitverantwortung anderer geprüft werden, etwa bei „grober Vernachlässigung der Aufsichtspflicht“. Am Ende steht eine Empfehlung, wie mit dem Fall weiter zu verfahren und ob zivil- oder strafrechtliche Schritte einzuleiten seien.

Nach Einschätzung mehrerer Juristen hat Guttenberg aus Vorsatz gehandelt. Wie der „Spiegel“ am Samstag vorab berichtete, sehen mehrere namhafte Juristen die Beweise als erdrückend an. Der auf Streitereien um Examensarbeiten spezialisierte Rechtsanwalt Michael Hofferbert sagte dem Magazin: „Kein Richter wird einem Kandidaten glauben, der über hundert Seiten seiner Doktorarbeit abschreibt und hinterher behauptet, er habe dies versehentlich getan.“ Ähnlich bewerte der Kölner Strafrechtsprofessor Thomas Weigend den Fall. „Ich würde einem Kandidaten nicht glauben, der in einem Fall behauptet, dass es bloße Fahrlässigkeit war.“ Der frühere Verfassungsrichter Winfried Hassemer sagte, selbst wenn der faktische Beweis nicht vorliege, seien Juristen gut darin geübt, „den Vorsatz aus den äußeren Umständen einer Tat zu schließen“.“.

Und Dr. a.D. von und zu Googleberg?
„Im Bundestag hatte er angesichts der Vorwürfe gesagt: „Da muss man aufpassen, dass man nicht in den Bereich kommt, dass man in die üble Nachrede oder Ähnliches abdriftet.“ Sein Bundestagsbüro erklärte am Freitag, man wisse angesichts der Vorwürfe von Lepsius nicht, ob der Minister nun Strafanzeige erstatte. Dies sei „seine persönliche Entscheidung“, sagte ein Mitarbeiter.“
Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/politik/wir-sind-einem-betrueger-aufgesessen/3883152.html

Na ich bitte geradezu darum, je tiefer er in den Abgrund stürzt, je besser! Nur so ist der Wissenschaftsstandort zu rehabilitieren und das ist weit wichtiger als der Heiland irgendwelcher konservativen Parteien. Wobei es inzwischen auch dort heißt:
„Böhmer hält Guttenberg-Rücktritt für möglich

Ich weiß nicht, wie lange er das aushalten kann“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Böhmer (CDU) dem Tagesspiegel. Der Druck von allen Seiten auf Verteidigungsminister Guttenberg wächst. Auch die Bundeswehr-Reform wird kritisiert.“

Zu letzterem hatte ich weiter oben ja den Link zum Magazinbericht Kontraste schon verlinkt.

weiter geht es wie folgt:
„Derweil wird die Empörung in der Wissenschaft immer größer. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft verurteilte das Kopieren fremder Texte ohne Hinweis in Guttenbergs Doktorarbeit. Die SPD legte Guttenberg erneut den Rücktritt nahe. In der Union gibt es neben Unterstützung auch Zweifel. Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Matthias Kleiner, warnte dem Tagesspiegel gegenüber vor der Verharmlosung von Plagiaten als Kavaliersdelikt. „Wissenschaftler teilen ihre Ideen und Erkenntnisse, sie führen sie gemeinsam weiter, aber sie entwenden sie nicht“, sagte er. Der Nachfolger von Guttenbergs Doktorvater Peter Häberle legte mit scharfer Kritik nach. „Der Minister leidet unter Realitätsverlust“, sagte der Bayreuther Staatsrechtsprofessor Oliver Lepsius der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag), nachdem er bereits im Tagesspiegel gesagt hatte: „Wir sind einem Betrüger aufgesessen.“ Es sei eine Dreistigkeit ohnegleichen, wie er honorige Personen der Universität hintergangen habe. Guttenberg habe „planmäßig und systematisch“ wissenschaftliche Quellen zum Plagiat zusammengetragen und behaupte nicht zu wissen, was er tue.“
Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/politik/boehmer-haelt-guttenberg-ruecktritt-fuer-moeglich/3886618.html

ich bin sehr gespannt wann Dr. A. Merkel endlich umfällt und von ihrem Darling dem Wunderminister abrückt. Tut sie das nicht, wird mit jedem weiteren Tag Dr. a.D. Googleberg ihr ganz persönliches Desaster.

28) sk8erBLN, Samstag, 26. Februar 2011, 15:40 Uhr

eine schöne Bildstrecke von der heutigen Demonstration für den sofortigen zu Guttenberg-Rücktritt
„Guttenberg zurück auf’s Schloß – Wir zeigen dem Lügenbaron den Schuh“

http://guttenberg-ruecktritt.de/demo-berlin-samstag-26-2-2011-guttenberg-zurueck-aufs-schloss-wir-zeigen-dem-luegenbaron-den-schuh/

29) EStz, Samstag, 26. Februar 2011, 18:55 Uhr

@ StefanP
>>Jedes Semester lügen Studenten, wenn sie behaupten Klausuren oder Diplomarbeiten ohne fremde Hilfe oder Hilfsmittel gefertigt zu haben. Ein Skandal? Oder erst dann, wenn solche Betrüger irgendwann ein höheres Amt oder einen Vorstandsposten bekleiden?

Wenn einer eine Doktorarbeit fälscht, sich sein Leben lang als Taxifahrer durchwurstelt und ansonsten in öffentlichen Dingen kleine Brötchen backt, und dreißig Jahre später kommt etwas raus, sehe ich das auch entspannter. Wenn der Betreffende in diesem unglaublichen Umfang „die Anführungszeichen“ vergißt und sich seinen Doktor erschleicht, dabei in aller Öffentlichkeit derart die „Aufrichtigkeits-Masche“ abzieht und auf seiner Ehrlichkeit publikumswirksam herumreitet, dann gehört im seine Unehrlichkeit genau so öffentlich um die Ohren gehauen.

30) Werner W., Sonntag, 27. Februar 2011, 11:21 Uhr

Wie heißt es doch auf der eigenen WEB Site von KTzG?

„Verlässlichkeit und Klarheit sind die Voraussetzungen für das Vertrauen der Bürger in die Politik.“

http://www.zuguttenberg.de/wahlkreis.php besucht am 27.02.2011

Mehr muss man wohl nicht mehr sagen.

31) Tresnak PWD, Dienstag, 01. März 2011, 12:56 Uhr

Guttenbergs Rücktritt heute zum 01.03.2011 :
Herr Guttenberg war schon seit Tagen politisch wie menschlich erledigt – das eigentliche Problem sei vielen Tagen ist und bleibt die Kanzlerin MERKEL und wird es bis zu deren Rücktritt oder Abwahl zunehmend bleiben – sie zeigte schwerste Führungsschwächen bis hin zur öffentlich geschriebenen Schizophrenie in Internetportal „Politik“ am 01.03.2011 morgens.
Guttenberg wird eine neue Partei Rechts von Rechts gründen und dann aus dem Stand 20-25% sofort in Gesamt-Deutschland bei der nächsten Bundestagswahl erhalten – das ist dann seine laut von Politkern und Presse geäuserte 2. Chance in der Politik … Dann Gute Nacht Deutschland ! Tresnak

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