Samstag, 26. Februar 2011, 13:58 Uhr

Wenn Wähler zu sehr lieben

Der gemeine Wähler ist ein untreuer Geselle, wankelmütig, unberechenbar, bindungslos wandert er mal zur einen, mal zur anderen Partei. Mal wählt er gar nicht, mal entscheidet er sich erst in letzte Minute. Im Grunde ist der Wähler den Parteien ein Gräuel. Und das beruht auf Gegenseitigkeit: der gemeine Wähler hält die meisten Politiker für karrieregeile Nichtskönner, die nur an sich denken.

Wehe aber, wenn der Wähler liebt. Dann liebt er bedingungslos.

Womit wir bei den Fans von Karl Theodor zu Guttenberg sind. Nichts kann sie von ihrer Liebe zu ihrem Idol abbringen. Weder sein Meinungswechsel in Sachen Kundus-Bombardements und der Rauswurf der Sündenböcke, noch sein – auf Zuruf von BILD – schneller Stellungswechsel in Sachen „Gorch Fock“, als zu Guttenberg den Kapitän suspendierte, dem er kurz zuvor noch eine faire Behandlung zugesichert hatte. Und erst recht nicht zu Guttenbergs plagiatdurchsetzte Doktorarbeit. Wer liebt, der verzeiht.

Zu Guttenberg profitiert davon, dass die Popkultur in die politische Kultur eingebrochen ist. Das ist ein völlig  neues Phänomen, das man bisher allenfalls von Berlusconi und den italienischen Wählern kannte. Der „Popstar“, der „Superstar“, wie zu Guttenberg genannt und gefeiert wurde, hat Millionen Fans wie ein wirklicher Pop- oder Rockstar.

Und diese Fans sind treu. So, wie Enthüllungen über Drogenexzesse den Fan eines Rockstars nicht  erschüttern können,  so kann eine gefälschte Doktorarbeit den Guttenberg-Fan nicht von seinem Idol trennen. Im Gegenteil: ihre Liebe und Verehrung wird umso stärker, je mehr ihr Idol angegriffen wird, weil sie glauben, es beschützen zu müssen.

Vorwürfe, insbesondere in den Medien, sind in den Augen der Fans entweder frei erfunden, lächerliche Bagatellen oder Teil einer Kampagne. Fakten werden ignoriert. Die Fans haben sich ein Bild von ihrem Idol gemacht. Würden sie sich abwenden, würden sie ihre selbstgeschaffene Illusion zerstören. Auf wen sollen sie dann ihre Wünsche und Sehnsüchte projizieren?

Und genau wegen dieser Mechanismen kann zu Guttenberg Minister bleiben. Keine Kanzlerin, kein Parteivorsitzender kann  es sich erlauben, der Zorn dieser Millionen Fans auf sich zu ziehen. Sie oder er würden von den Fans hart abgestraft – bei den Wahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Und später bei der Bundestagswahl.

Der Verteidigungsminister ist im Grunde eine politisch selbständige Figur, der Oberbefehlshaber einer Schatten-Fan-Armee, die er jederzeit gegen die eigene Partei aufmarschieren lassen könnte. Sie macht ihn unabhängig von Angela Merkel oder Horst Seehofer.

Solange zu Guttenbergs Band zu seinen Fans hält (gepflegt von den Fanorganen BILD und „Bunte“), solange ist er unstürzbar. Der Fanpolitiker ist so dem reinen Parteipolitiker haushoch überlegen, der mit der Bindungslosigkeit der Wähler zu kämpfen hat.  

Solche Fans sind natürlich das Gegenteil des kritischen Staatsbürgers, der sein Urteil immer wieder hinterfragt. Fans setzen die Selbstreinigung der Demokratie außer Kraft und sie legen die Kontrollfunktion der Medien lahm. Aber die Medien (auch die sogenannten seriösen) dürfen sich nicht beschweren: sie haben das unverwundbare Idol miterschaffen.

P.S. Ich möchte in den nächsten Jahren von der CDU/CSU kein Wort mehr über Werte hören.

Sie können Ihren eigenen Kommentar weiter unten abgeben.

129 Kommentare

1) Johannes Attinger, Montag, 28. Februar 2011, 09:45 Uhr

Das Szenario belegt nicht nur die Distanz zwischen Eliten und Bevölkerung, sondern auch die Unfähigkeit der Eliten, das Ausmaß des Vergehens richtig zu kommunizieren.

Weil die Distanz zum akademischen Betrieb keine Schande (sondern im Gegensatz sehr ok) ist, das Bagatellisieren des Vergehens aber schon, hier ein paar Analogien für selbstkritische Schummel-Fans

Nicht alle von mir:

– Wenn der Winzer seinen Wein panscht… ist das dann auch ein Fall für „wir schummeln doch alle ein wenig“?
– Wenn bei einem Fußballspiel der Stümer über 90 Minuten 60 Minuten lang immer wieder mit der Hand spielt, sagen wir dann auch, er hat sich ja entschuldigt?
– Wenn der Marathonläufer für 30km der Strecke ein Taxi nimmt, und sich damit entschuldigt, dass er so viel zu tun hatte, und er gebe die Marathonurkunde ja zurück, und es schmerze ihn, dass er sie zurückgeben müsse… sagen wir den Kritikern dann auch, sie übertreiben?

2) Marlene, Montag, 28. Februar 2011, 10:22 Uhr

Passender, guter Artikel. Danke dafür.

Ich frage mich nur gerade, weshalb auch vernunftbegabte Menschen die Umfragewerte einer ansonsten nicht immer im glaubwürdigen Licht erscheinenden Gazette glauben? Die Bild- Pro-Guttenberg Zahlen sind doch nichts anderes als Behauptungen, die nirgends auch nur bewiesen sind.

Hier wird im Artikel der durch die Medien erschaffene Hype geschildert und paradoxerweise die angegebenen Umfragewerte in keinster Weise hinterfragt. Das erscheint mir etwas paradox.

Ansonsten , wie bereits erwähnt, danke für diesen Artikel.

3) sk8erBLN, Montag, 28. Februar 2011, 11:22 Uhr

neues vom Kopier-Minister (O-Zitat Spiegel), eine
kleine Presserundschau mit frischen Artikeln:

Bundestagspräsident Lammert (CDU!) über Guttenberg-Affäre

„Sargnagel für das Vertrauen in unsere Demokratie“
http://www.welt.de/politik/deutschland/article12660029/Sargnagel-fuer-das-Vertrauen-in-unsere-Demokratie.html

FDP-Politiker bringt Guttenberg-Rückzug ins Spiel
Berlin – Die Plagiatsaffäre ist für Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) keineswegs ausgestanden. In den Reihen des Koalitionspartners FDP wird ein Rückzug ins Spiel gebracht.

Der forschungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Martin Neumann, gab Guttenberg noch „eine, maximal zwei Wochen Zeit“, um die Plagiats- und Täuschungsvorwürfe gegen ihn auszuräumen. „Wenn er die Umstände seiner Promotion weiter so im Unklaren lässt, halte ich ihn als Minister und obersten Dienstherren von zwei Bundeswehruniversitäten nicht mehr für tragbar“, sagte er der „Financial Times Deutschland“ (Montag). Er äußerte „große Zweifel an Guttenbergs Erklärung, er habe lediglich den Überblick über seine Quellen verloren“.
http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/aktuelle_nachrichten/?em_cnt=1955996

Der Rücktritt ist überfällig
Zu Guttenberg hat seine Glaubwürdigkeit verspielt

Auch wenn er nach wie vor Deutschlands beliebtester Politiker ist und es viele Bürger nicht wahrhaben wollen: Karl-Theodor zu Guttenberg ist angesichts der Plagiatsaffäre als Verteidigungsminister nicht mehr tragbar. Jeder Tag, den er länger an seinem Stuhl im Ministerium klebt, schadet nicht nur dem Amt.

http://www.mainpost.de/ueberregional/meinung/Der-Ruecktritt-ist-ueberfaellig;art9517,6005573

Schavan schämt sich und das nicht „nur heimlich“:

Guttenbergs Plagiatsaffäre
28.02.2011

Schavan schämt sich für Guttenberg
Das sitzt: In einem offenen Brief werfen 20.000 Wissenschaftler und Bürger Kanzlerin Merkel „Verhöhnung“ vor, weil sie an Karl-Theodor zu Guttenberg festhält. Auch CDU-Forschungsministerin Schavan sagte, sie schäme sich für die Plagiatsaffäre, und zwar „nicht nur heimlich“.

Den Entzug des Doktortitels durch die Universität Bayreuth halte sie für richtig, abgekupferte Passagen auf Hunderten Seiten der Doktorarbeit seien keine Lappalie. „Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt. Und der Schutz geistigen Eigentums ist ein hohes Gut“, sagte Schavan.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,748023,00.html

Kritik aus eigenen Reihen
Koalitionäre rütteln an Guttenberg
von Timo Pache, Berlin
Exklusiv Die Affäre um abgeschriebene Passagen in seiner Doktorarbeit ist für den Minister alles andere als ausgestanden. Forscher und Juristen sprechen von „Betrug“ und davon, dass Guttenberg einen ganzen Berufsstand in den Schmutz ziehe. In der Koalition rumort es immer lauter.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:kritik-aus-eigenen-reihen-koalitionaere-ruetteln-an-guttenberg/60018269.html

Falter hält dauerhaften Amts-Verbleib zu Guttenbergs für unwahrscheinlich

Der Mainzer Politikwissenschaftler Jürgen Falter hält einen dauerhaften Verbleib von Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) im Amt des Verteidigungsministers für unwahrscheinlich.

http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/berliner_buero/Guttenberg-Amts-Verbleib-Juergen-Falter-Politikwissenschaftler-J;art182516,3654284

Noch ein Tässchen Spott zum Schluss, um die Zeit bis zu seinem Rücktritt mit ein wenig Spass zu überbrücken. Schaun wir mal ob und wie er diese Woche noch überlebt:

Guttenberg -„unsere adelige Pomadenmischung“ Satire von Volker Pispers genial und köstlich…
http://www.youtube.com/watch?v=IdUfe-GOrcI

4) Katharina, Montag, 28. Februar 2011, 11:25 Uhr

Äh, wird hier über Umfrageergebnisse geredet, als stellten die etwas anderes dar als das Horoskop in der Zeitung oder die Vorhersage der Zukunft auf der Basis von Handlinien?

Mutet fast ein wenig abergläubisch an, was manche über die Aussagekraft solcher Umfragen anzunehmen scheinen. Kommt schon, jeder halbwegs gebildetete Mensch weiß, dass Umfragen weniger die Meinung der Befragten widerspiegeln als vielmehr die des Auftraggebers. Daran ändern auch Beteuerungen der obersten Schlangenölverkäufer, dass sie niemals suggestiv fragen würden, nicht viel. Man fragt sich nur, ob sie selbst so dumm sind, das zu glauben, oder ob sie einen für dumm genug halten, ihnen das zu glauben.

5) Politikverdruss, Montag, 28. Februar 2011, 12:40 Uhr

@sys,
„Catilina“ hat dann ja zum Mittel des Staatsstreiches gegriffen. Im Zusammenhang mit der Guttenberg-Affäre kann ich derartige Tendenzen nicht erkennen. Wohl aber durch die Kanzlerin im Zusammenhang mit der zunehmenden Aufgabe fiskalischer Souveränität. Wollen Sie das andeuten?

6) WL, Montag, 28. Februar 2011, 13:31 Uhr

Sind wir Deutschen nicht schon einmal einem Betrüger aufgesessen?

60 Jahre sollten wir zu mündigen Staatsbürgern erzogen werden, die merken wenn was faul ist.

Aber nein – laut allen Umfragen stehen mehr als 3/4 aller deutschen stramm hinter
von und zu!

7) albertus28, Montag, 28. Februar 2011, 15:54 Uhr

Wer solche Feinde hat,braucht sich um seine Beliebtheit keine Sorgen zu machen.
Was da so Oppermann,Trittin,Saager,Lauterbach in der Aktuellen Stunde im „Hohen Haus“ von sich gaben,waren ja sorgfältig vorbereitete Hasstiraden,wobei Lauterbach in Pose(n) eines Erweckungsprediger schließlich zur Lachnummer verkam.
Nun können Sie,lieber Herr Spreng ,es nicht fassen,dass Ihnen und Ihren Medienbrüdern und-schwestern im Geiste der Bürger nicht so folgt,wie er Ihnen bzw ihnen bei der Meinungsmache über Westerwelle,Mixa,Gauck,Kaeßmann ,Lena,Guttenberg(vorher) folgte und nun bei Guttenberg (nachher)jetzt nicht so folgt.

Interessant ist zu sehen,hören,wie die Medienleute erst ratlos,dann das Verhalten bzw.das Halten der Bürger zu KTG mit deren Blödheit erklärten,nun aber zunehmend beleidigt reagieren und in Welt-Abendland- Wissenschaft-und Demokratieuntergangszenarien verfallen.

Gestatten Sie mir noch den Hinweis auf Herrn Prof.Fischer-Lescano,der im Kuratorium des
„Institut Solidarische Moderne“
„zufällig und allein aus wissenschaftlicher Neugier“ auf die Promotion von Guttenberg gestossen ist.Kein Zufall ist,dass der Vorstand des Institut mit Frau Ypsilanti,auch Gründerin und Sprecherin,Frau Kipping,Herrn Giegold und Frau Drohsel -jeweils auch Sprecher-besetzt ist.

8) Peter Christian Nowak, Montag, 28. Februar 2011, 17:09 Uhr

Hallo, Ihr Guttenberg-Fans!
Hier könnt ihr Eure Wahrnehmungsdefizite in Sachen Guttenberg etwas reduzieren…
http://www.youtube.com/watch?v=6cDZuQBtpVA
(Wann ist die nächste Autogrammstunde mit Herrn zu Guttenberg?) Ach übrigens, kann der auch Singen? – Wie wär´s mit „I shall overcome“ ?

9) Wertkonservativliberaler, Montag, 28. Februar 2011, 21:02 Uhr

Frage/ Gedanke:

Steckt hinter der ganzen Causa Guttenberg – und der rätselhaften Wagenburgmentalität der meisten Unionskonservativen für Guttenberg – nicht eventuell etwas anderes: Treiben Unionskonservative Frau Merkel in diese hirnissige Parteiname für Guttenberg etwa, um neben den Doktorschwindler Guttenberg auch Frau Merkel gleich mit zu demontieren? Der Gedanke drängt sich mir zusehends auf, weil ich nicht nachvollziehen kann, warum es alle anderen Unionskonservativen – außer Lammert, jetzt ein bißchen auch Schavan und Bernhard Vogel – zulassen, mit ihren stumpfen Guttenbergs-Solidaritätsinteressen ihren konservativen Markenkern aufzuschmelzen?

Bitte nicht gleich abwehren: Steckt hinter der ganzen Sache eventuell der Versuch, Merkel selbst auszumanövrieren?

10) Matthias, Montag, 28. Februar 2011, 21:44 Uhr

Im Zusammenhang mit der Guttenbergaffäre wurde ich wieder an unsere Familienministerin und ihre Doktorarbeit erinnert. Und bin immer noch fassungslos, dass das keine höheren Wellen schlug und Konsequenzen nach sich zog:
http://www.forschungsmafia.de/blog/2010/07/17/uber-den-promotionsbetrug-der-bundesfamilienministerin-kristina-schroder/

11) Leser, Montag, 28. Februar 2011, 22:33 Uhr

Lieber Herr Spreng,
ich lese seit längerer Zeit mit großem Interesse ihre Beiträge. Bisher habe ich keine Kommentare verfasst. Nun zerreißt es mich aber schier, da ich ehrlich gesagt vom x-tausendsten Guttenberg Beitrag Ihrerseits geradezu angenervt bin. Sicherlich gebührt dem Thema große Aufmerksamkeit, aber haben Sie denn derzeit nichts (mehr) zu bieten außer „Guttenberg“? Wenn das so weitergeht, dann werde ich wohl Ihren Blog aus meinen Favoriten löschen. Es gibt andere „Kollegen“, die auch noch andere Dinge im Kopf haben. Nix für ungut, aber Sie mögens ja eh direkt.

12) sk8erBLN, Montag, 28. Februar 2011, 22:35 Uhr

Prima, und jetzt kommt zu dem Skandal um das Plagiat noch ein neuer Straftatbestand.:

Guttenberg behauptete auf seiner Webseite am 19.12.05 das er den Dr. jur. bis 2002 erworben hat web.archive.org
Zu Guttenberg hat auf seiner Webseite frech behauptet bereits seit 2002 Dr. Jur. zu sein, so belegt es das webarchiv http://web.archive.org/web/20051219060834/http://www.zuguttenberg.de/ bzw. hier: http://twitpic.com/44sri7

Zu blöd aber auch dass das web niemals vergisst, http://www.archive.org/web/web.php und der waybackmachine sei dank.

Was noch mal steht als Strafe auf das unberechtigte führen von Dr.-Titeln?

vgl. „Anders als bei den meisten geschützten Bezeichnungen, deren unrechtmäßige Führung in der Regel ordnungswidrig ist, stellt die unrechtmäßige Führung eines deutschen oder ausländischen akademischen Grades eine Straftat gemäß § 132a StGB (Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen) dar und kann sogar mit Freiheitsstrafe belegt werden“
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Akademischer_Grad#Strafbarkeit_bei_unbefugter_F.C3.BChrung

Ein Mann mit viel viel Krimineller Energie wie es scheint. Wie lange noch wird es wohl dauern bis auch der Bild-Michel das versteht?

Auf das es

BESCHWERDE (n) WEGEN UNTÄTIGKEIT DER STAATSANWALTSCHAFT hagelt…

MUSTERBRIEF:
BESCHWERDE WEGEN UNTÄTIGKEIT DER STAATSANWALTSCHAFT
+ AUFFORDERUNG ZUR ABGABE DES VERFAHRENS NACH BERLIN


Generalstaatsanwaltschaft Berlin:

E-Mail: poststelle@gsta.berlin.de
Fax: 030 9015-2727

Ggf. zusätzlich an:
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:

E-Mail: poststelle@bmj.bund.de
Fax: 030 18 580 9525

Beschwerde wegen Nichtausübung des Legalitätsprinzips (u. a. gemäß § 152 StPO) im Zusammenhang mit den erstatteten Strafanzeigen gegen Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg – sowie Aufforderung zur Abgabe der Angelegenheit von der Staatsanwaltschaft Hof an die Staatsanwaltschaft Berlin

Der Mustertext , hier abrufbar
http://de.guttenplag.wikia.com/index.php?title=Forum:Beschwerde_wegen_Unt%C3%A4tigkeit_der_Staatsanwaltschaft&t=20110226014531

sollte um den Hinweis auf webarchive.org erweitert werden.

13) Rainer Brändlein, Montag, 28. Februar 2011, 22:48 Uhr

Hallo,

im Zuammenhang mit der Affäre Guttenberg sollte man allmählich auch mal fragen, ob Frau Merkel wirklich seriös ist. Frau Merkel tut zwar immer sehr christlich, aber es ist ja in der Geschichte Deutschlands schon öfter passiert, daß Wölfe im Schafspelz daher kamen. Hab‘ ich jetzt gefrevelt, weil ich es wagte Mutti anzutasten? Warum schaut sich Mutti eigentlich Opern von Richard Wagner an, der ein Hohenpriester des Neu-Heidentums war?

Gruß,
Rainer Brändlein
http://www.glaubereal.wordpress.com

14) Maren P., Montag, 28. Februar 2011, 23:57 Uhr

albertus28, Montag, 28. Februar 2011, 15:54 Uhr schrieb:
„Wer solche Feinde hat,braucht sich um seine Beliebtheit keine Sorgen zu machen.“[…]

Nehmen Sie die Realität zu diesem Thema vielleicht nur noch partiell wahr? Sonst wüssten Sie, dass es immer stärker heißen muss: Wer solche Parteifreunde hat, braucht keine Feinde mehr!

Gut so. Allerdings bezweifle ich, dass der Schaden für die CDSU noch kurzfristig zu heilen sein wird. Selbst dann nicht mehr, sollte zu Guttenberg doch noch entlassen werden bzw. zurücktreten.

15) N.Kaisler, Dienstag, 01. März 2011, 00:01 Uhr

@ Paul (Sonntag 27 Februar, 23:41 Uhr).
Danke!
Alle schreiben fast ausschliesslich über seine (Un-) Taten und kaum jemand analysiert den KTG, als Person. Sie haben das alles aus eine andere Perspektive gesehen und das erklärt einiges an der Verhalten von Guttenberg.
Ihre Bemerkung, dass der Guttenberg einen Schauspieler werden solte, finde ich brilliant!

16) wschira, Dienstag, 01. März 2011, 01:17 Uhr

@Albertus 28
Gestatten Sie mir noch den Hinweis, dass Herr Prof.Fischer-Lescano nicht zufällig auf die tolle Diss von vuzG gestossen ist, sondern von einer Juristischen Zeitschrift den Auftrag zu einer Rezension bekommen hat. Er ist ein auch international renommierter Wissenschaftler. Ihr „Hinweis“, insbesondere die Verortung von Prof. Fischer -Lescano im linken Spektrum ist Bildzeitungsgewäsch. Im Übrigen ist es egal, wer den Betrug aufgedeckt hat, selbst wenn es Karl Marx persönlich gewesen wäre.
Gestatten Sie auch mir einen Hinweis auf den Zweitgutachter dieses „summa cum klaute“ – Machwerks, Professor Streinz. Er ist Vertrauensdozent der CSU-eigenen Hans-Seidel-Stiftung. Was sagt uns das? Nichts, ebensowenig wie Ihr Hinweis auf Prof. Fischer-Lescano.
Haben Sie schon die erste Verlautbarung von Professor Häberle von diesem Abend gelesen? Er ist menschlich tief enttäuscht, und das hat sicher nichts mit einer linken Verschwörung gegen den Lügenbaron zu tun, wie Sie unterstellen.

17) Frankilein66, Dienstag, 01. März 2011, 09:14 Uhr

Durch sein Abschreiben hat zu Guttenberg den Rechtsfrieden gestört. Seine lahme Entschuldigung und der Verzicht auf den Doktortitel hat diese Störung nicht beseitigt.
Nur sein Rücktritt und der vorläufige Ausstieg aus der Politik kann den Rechtsfrieden wieder herstellen.
Nach einer Zeit der Läuterung auf den heimischen Gütern kann er meinetwegen in ein paar Jahren ein Comeback starten.

18) sk8erBLN, Dienstag, 01. März 2011, 10:37 Uhr

Kürzlich noch war auf der homepage dieses Blenders und Betrügers ja noch was von „PRÄDIKATSEXAMEN“ zu lesen, hatte ich bereits kommentiert.

Eine weitere dumm-dreiste Lüge wie der Tagesspiegel heute herausfand:

http://www.presseportal.de/pm/2790/1773749/der_tagesspiegel

Der Tagesspiegel: CSU-naher Professor erteilte Guttenberg Ausnahmegenehmigung für Promotion

Berlin (ots) – Berlin – Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nur mit der Ausnahmegenehmigung eines CSU-nahen Professors an der Universität Bayreuth promovieren dürfen. Dies erfuhr der Tagesspiegel (Dienstagsausgabe) aus Fakultätskreisen. Wie es hieß, sei Guttenbergs juristisches „Prädikatsexamen“, mit dem er auch in seinem Lebenslauf warb, nur ein sogenanntes „kleines Prädikat“ mit der Note „befriedigend“ im „unteren Bereich“. Mit einer solchen Examensnote sind juristische Promotionen nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Guttenberg lehnte eine Stellungnahme dazu ab. Nach der Promotionsordnung der Uni Bayreuth kann der Dekan einen Bewerber mit einer schlechteren Note als „vollbefriedigend“ nur „ausnahmsweise“ zur Promotion zulassen. Dekan war bei Guttenbergs Promotionszulassung 2006 Karl-Georg Loritz. Loritz war in den siebziger Jahren Vorsitzender der Jungen Union in der CSU-Vorstandschaft der bayerischen Kreisstadt Schwandorf. Ende Januar war er Hauptredner beim Neujahrsempfang der Schwandorfer CSU. Auf der Website des Ortsverbandes heißt es, der Professor für Zivilrecht sei der Partei „bis heute verbunden“. Aus der Fakultät hieß es weiter, die Zulassung eines „befriedigend“-Kandidaten sei „nicht ungewöhnlich“. Dass der Kandidat dann aber die Bestnote „summa cum laude“ erziele, sei möglich, aber jedenfalls „nicht der Regelfall“. Neben Loritz mussten laut Promotionsordnung 2006 noch zwei weitere Professoren die ausnahmsweise zulässige Promotion befürworten. Dies waren nach Tagesspiegel-Informationen der Erstgutachter der Dissertation Peter Häberle sowie der Zweitgutachter Rudolf Streinz. Guttenberg konnte ferner die in seinem Fall benötigten beiden, mindestens mit „gut“ bewerteten Seminarscheine vorlegen. Einer davon stammt aus einem Seminar mit Häberle, der zweite aus einer Lehrveranstaltung des mittlerweile ebenfalls emeritierten Professors Volker Emmerich. Der Dekan der Fakultät, Markus Möstl, verweigerte unter Hinweis auf den Datenschutz Auskünfte zum Zulassungsverfahren und zur Examensnote.

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel, Newsroom,

😀
Da muss ich irgendwie dem Thierse mal zustimmen wenn er im Handesblatt zum Besten gibt:
Guttenberg-Affäre:Thierse unterstellt Merkel „Schizophrenie“
01.03.2011, 01:43 Uhr, aktualisiert 01:43 Uhr

Der Ärger unter Doktoranden über den Plagiator ist groß. Doch Kanzlerin Merkel lässt das kalt. Eine „Missachtung der Wissenschaft“ könne sie nicht erkennen.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/thierse-unterstellt-merkel-schizophrenie/3891860.html

Merkel hat zunehmend selbst ein fettes Problem. Verblüffend die Kurzsichtigkeit die sie an den Tag legt.

19) sk8erBLN, Dienstag, 01. März 2011, 10:41 Uhr

Stammbaum der zu Guttenbergs
Der Onkel aus Dingsda

Der Familienzweig des Verteidigungsministers besticht durch Sparsamkeit, was den Vornamenwechsel angeht. Nun hat er auch noch einen Onkel bei der „Bild“.

http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/der-onkel-aus-dingsda/

dazu der STERN in gleicher Sache

Dass die „Bild“ ein sehr, sehr großes Herz für Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat, ist bekannt. Täglich versucht das Boulevardblatt, die Plagiatsaffäre herunterzuspielen und seinem Schützling Rückendeckung zu geben. Es ist trotzdem natürlich nur Zufall, dass ein Verwandter des Verteidigungsministers in der Redaktionsleitung sitzt. Ausweislich des Impressums ist Karl Ludwig von Guttenberg stellvertretender Chef vom Dienst. Auf Nachfrage von stern.de, ob er auch in die aktuelle Berichterstattung über „KT“ eingebunden gewesen sei, schreibt „KL“ in einer Mail: „Selbstverständlich.“ Die Frage, wie sich journalistische Unabhängigkeit in Familienangelegenheiten wahren lasse, beantwortet „KL“ zunächst ironisch, dann barsch: „Sie glauben doch nicht ernsthaft, aus einer Verwandtschaft redaktionelle Beeinflussung ableiten zu können? Falls doch, ist dies ein sehr dünner Strohhalm, an dem Sie sich in der Guttenberg-Debatte festhalten wollen. Lassen Sie es doch einfach sein.“ Dieser Ton kommt einem bekannt vor: Auch der von der Plagiatsaffäre gebeutelte KT empfahl immer wieder, sich doch um Wichtigeres zu kümmern. Gebracht hat’s ihm nichts.

http://www.stern.de/politik/deutschland/berlin-vertraulich-zur-guttenberg-affaere-ein-altlateiner-und-ein-toter-ghostwriter-1658556.html

Bundeswehr-Werbekampagne: Guttenberg-Ministerium beglückt „Bild“ mit Anzeigenflut
Das Verteidigungsministerium will massiv in Eigenwerbung investieren – zunächst aber nur in der Springer-Presse. Derweil bröckelt Guttenbergs Rückhalt in der Union.
http://www.ftd.de/politik/:bundeswehr-werbekampagne-guttenberg-ministerium-beglueckt-bild-mit-anzeigenflut/60018849.html

20) Mark, Dienstag, 01. März 2011, 10:47 Uhr

@ Leser, Montag, 28. Februar 2011, 22:33 Uhr

Bin zwar nicht Herr Spreng, muss Ihnen aber trotzdem auf’s schärfste widersprechen. Die deutsche Innenpolitik KANN derzeit nur dieses eine Thema haben, denn auf dessen Ausgang baut unser gesamtes Selbstverständnis auf. Darf jemand, der nach Expertenmeinung bewusst getäuscht hat, der über die genauen Umstände dieser Täuschung Stillschweigen bewahrt und in dem wenigen, das er herauslässt, nur das bestätigt, was ohnehin bekannt ist, darf jemand, der sich wissentlich vor das Parlament stellt und dieses verhöhnt, darf also so jemand Bundesminister der Verteidigung sein? Herr über 200.000 Soldaten und Offiziere? Mit Führungsverantwortung auch für die Universitäten der Bundeswehr?

Wie weit können es die Politiker treiben mit ihren Mauscheleien und Seilschaften? Irgendwann muss Schluss sein, und Herr zu Guttenberg hat -gestützt von der ganzen willfährigen Bande der CDU/CSU, die ihre Felle davonschwimmen sieht- die Grenze überschritten. Deutlich. Das ist keine Dienstwagenaffäre mehr. Hier geht es um viel viel mehr.

Deshalb ist die Thematik richtig, die Medien-Priorität ist wichtig, und die Aussagen sind auch richtig. Goldrichtig sogar.

21) sk8erBLN, Dienstag, 01. März 2011, 10:50 Uhr

ENDLICH, es ist geschafft, der am Sessel klebende Minister macht sich vom Acker.

Ich zitier mal die Zeitung, die sich so übermäßig für ihn einsetzte:

http://bilder.bild.de/BILD/Home/2011/03/01/abc-guttenberg.jpg

Doktortitel-Affäre Guttenberg tritt zurück
http://www.bild.de/BILD/politik/2011/03/01/verteidigungsminister-guttenberg/tritt-zurueck.html

nun muss sich nur noch die Statsanwaltschaft um die juristische Aufarbeitung kümmern, verbrannt ist zu Guttenberg danach bis in alle Ewigkeit. Gut so!

22) Oli, Dienstag, 01. März 2011, 11:56 Uhr

So, eben ist er zurückgetreten. Jetzt bin ich mal gespannt auf die jetzt sicher einsetzende Verklärung in der BILD. Ich tippe auf Märtyrer. Jetzt haben sie (ma schaun wer´s wird: SPD, Linke, Nörgler, oder DIE Professoren – ich erinnere mich an DEN Prof aus Heidelberg…) ihn zur Strecke gebracht. Unser größtes Talent seit (schaun mer mal: Kohl, Adenauer, Kaiser Wilhelm?) wurde anläßlich einer Petitesse zu Fall gebracht. Oder so ähnlich, nehme ich an … Ob er wohl wiederkommt – und wann?

23) Wertkonservativliberaler, Dienstag, 01. März 2011, 11:57 Uhr

Unglaublich:

Selbst in seiner Rücktrittserklärung instrumentalisiert Guttenberg noch die in Afghanistan gefallenen Soldaten und gibt vor, zurückzutreten, um die Soldaten zu schützen.

Guttenberg hat immer noch nicht begriffen, was ihm charakterlich vorgeworfen wird. der Mann hat Selbstwahrnehmungsstörungen.

Trittin hatte letzte Woche im Bundestag schon recht: selbst in der Geste der Demut ist Guttenberg noch arrogant.

Jetzt wird Guttenberg sich in Bayern feiern lassen – für die politische Hygiene war sein Rücktritt unumgänglich und überfällig.

Die CDU/CSU freilich hat sich nicht mir Ruhm bekleckert, ausgenommen Lammert und Biedenkopf.

24) Ludmilla Südkamp, Dienstag, 01. März 2011, 12:23 Uhr

Ganz schön rafiniert, Herr zu Guttenberg! Bei der Verkundung der Postenablegung, nannte er die Ursache für diese Rücktrettung: die enorme Druck von der Öffentlichkeit und Medien.
Schon wieder macht er sich unschuldig. Anstatt die Wahrheit zu sagen, nämlich, dass er die Mist aufgebaut hat, beschuldigt er die Medien.

25) sys, Dienstag, 01. März 2011, 13:44 Uhr

Und wieder die Gefallenen, kein Stahlgewitter sondern die Blutdusche.
Würde mich nicht wundern wenn die alten Raubritter ganz tief im Rüstungsgeschäft sitzen.
An so eine Stiftung ist ja schwer ran zukommen.
Cosa Guttenberg

26) Bella Italia, Mittwoch, 02. März 2011, 00:08 Uhr

für den fall, dass er im amt geblieben wäre, wollte ich nach italien auswandern. da ist das politische system genauso verkommen, aber das wetter besser.
trotzdem: frau merkel hat sich für alle zeiten diskreditiert. die einzigen werte, die sie interessieren, sind umfragewerte. die christen brauchen keine feinde, sie schaffen sich selbst eifrig ab. und tschüss.

27) EStz, Mittwoch, 02. März 2011, 16:40 Uhr

@Bella Italia

<<für den fall, dass er im amt geblieben wäre, wollte ich nach italien auswandern. da ist das politische system genauso verkommen, aber das wetter besser.

Nana, ist das nicht zuviel der Ehre? Von Italien sind wir politisch gottseidank weit entfernt. Keine Gleichschaltung im Fernsehen, kein Staatschef, der mit Minderjährigen vögelt. Kein "Ich hab die Prostituierten nicht für Sex bezahlt – ich lasse das die EU machen". Obwohl – beim Wetter muss ich ja zustimmen…

<<trotzdem: frau merkel hat sich für alle zeiten diskreditiert. die einzigen werte, die sie interessieren, sind umfragewerte. die christen brauchen keine feinde, sie schaffen sich selbst eifrig ab.

Frau Merkel hatte, legt man ihr eher vorsichtiges Naturell zugrunde, keine große Wahl. Hätte sie ihn umgehauen, hätten alle geschimpft; so hat sie ihn gehalten, nun schimpft man auch. Sie hat sich so verhalten, wie es jeder andere Parteichef auch getan hätte.

Ihr Spruch zum Thema Wissenschaft war dennoch selten dämlich, der wird sie noch lange verfolgen.

28) Günter, Mittwoch, 02. März 2011, 19:16 Uhr

Frage an die Fans von Guttenberg:
kann mir einer mal erklären,welche Verdienste Guttenberg konkret hatte und was diese für unseren Staat gebracht haben?
Die Euphorie der Fans ist doch zum großen Teilen blindlinks und lassen fragen: ist euch der liebe Gott weggestorben?
Seht ihr den nicht, das wir immer mehr verar…. werden? Merkt ihr denn nicht, das die Regierung einschl. Guttenberg sich nur um uns kümmern wenn von uns Geld eingetrieben werden soll?
Fragt ihr auch mal, was mit dem ganzen Geld gemacht wird, wo es bleibt? usw,usw.
Guten Tag auch!

29) sys, Mittwoch, 02. März 2011, 20:39 Uhr

Die Welle rollt , bin sehr gespannt auf die Demonstrationen.
Es ist zu einfach diesen Haufen als reine Pop Kultur abzutun, denn sie haben eigentlich ganz recht damit, dass es eine unheilige vielleicht sogar armselige Allianz zwischen Politik ,Medien und einigen elitären Zirkeln gibt, die an den Bedürfnissen der Menschen vorbei regiert und sich hauptsächlich vor dem eigenen Spiegel reflektiert.
Es ist natürlich Absurd das ausgerechnet an einem zu Guttenberg festzumachen, aber wir leben nun mal in einer Zeit der angekündigten Krisen und Katastrophen, da kann man es nicht mal übel nehmen wenn die Menschen Schutz bei einem „Heiligen“ suchen.
Das Kernproblem aber ist, dass es keine Lösungen oder Visionen der Politik gibt die diesen Personenkult obsolet machen könnten.
Das ist der Sargnagel unserer Demokratie und Ihrer Nutznießer, sie drehen sich nur um sich Selbst und merken es kaum.

30) Sattler, Mittwoch, 02. März 2011, 22:52 Uhr

Spreng Michael
Ich mache mir nicht de Mühe näher auf ihr Geschreibsel einzugehen. Sie sind für mich nichts anderes als ein Unsympath. Ich sehe sie in der Reihe von Wowereit, Trittin, Ströbele, Fischer und anderen ‚halbweisen‘ Selbstgerechten. Der seinerzeitige Rauswurf aus der Bild-Redaktion hat sie offensichtlich psychisch schwer geschädigt. Sie müssen schon sehr tief im Sumpf sitzen, um soviel Dreck verschleudern zu können.
Sie armer Mensch.

31) Phiflonic, Mittwoch, 02. März 2011, 23:53 Uhr

Finden Sie es als angemessen dem deutschen Leser und Fernsehzuschauer zu unterstellen es vehalte sichim Falle „zu Guttenberg“ wie die Italiener zu Berlusconi?

32) sys, Donnerstag, 03. März 2011, 07:57 Uhr

http://www.netzpolitik.org/2011/spas-mit-rucktritt-wir-wollen-guttenberg-zuruck/#comment-416171

Besonders für die letzten beiden Beiträge interessant.

Deutschland sucht den super Guttenberg, neues Format .

33) Helge Mannteuffel, Donnerstag, 03. März 2011, 12:29 Uhr

@ Sattler

Der Weggang von Bild macht mir Spreng sympathisch und sogar glaubwürdig.

Bei Ihnen stelle ich fest, daß alles, was Sie auf Spreng und sämtliche Guttenbergkritiker projezieren, zu 100% auf Sie paßt.Wer Bild-Zeitungs gehirngewaschen ist, ist eines klaren Gedankens wohl nicht mehr fähig.

Sie armer,armer Mensch!

34) Mayr K., Donnerstag, 03. März 2011, 18:52 Uhr

Ja…Ihre Aussagen sind so trübe wie Ihre Augen. Recht hatte Herr Bosbach: Sie hatten schon zu allem eine Meinung. Sehr verächtlich oder unanständig um Ihren Wortschtz zu bebrauchen…

35) sys, Donnerstag, 03. März 2011, 22:31 Uhr

Ist schon ein bisschen merkwürdig das ganze, was wäre wenn Merkel doch absichtlich den Eklat verursacht hat um Ihn loszuwerden? Nur ein Gedanke, die Macht der Bilder sozusagen oder besser die Mimik.

36) Guido, Freitag, 04. März 2011, 16:47 Uhr

Schlimm ist nicht nur, dass viele „gemeine Wähler“ dem Lügner hinterher trauern. Schlimm ist das Lavieren der Bundeskanzlerin.
Erinnern sich die Wähler denn gar nicht mehr an ihre Worte zum Schutz des geistigen Eigentums?

https://www.youtube.com/watch?v=0lQwZVdaZr8&feature=player_embedded

Traurig, aber leider wahr.

37) Peter Christian Nowak, Donnerstag, 01. Dezember 2011, 19:41 Uhr

^^Wenn Wähler zu sehr lieben^^……..
…dann sollten sie in den Zoo gehen. Dort sitzt eine neue Spezies: das „Zoon Politikon“ und ist zur Bewunderung frei gegeben. Seid behütet, Herr Baron!

38) chief Alfredo, Dienstag, 21. August 2012, 15:22 Uhr

Endlich mal jemand der das Blog schreibt und nicht den Blog … Sehr interessante Themen schreibt und nicht den Politclowns nach der Schnauze schreibt.
Danke für dieses Blog !!!
Bin selbst angagierter Blogger …

http://chiefalfredo.jimdo.com/mein-blog/

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