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Dienstag, 26. Juli 2011, 12:29 Uhr

Der Unsinn mit den Doppelspitzen

Jetzt hat auch die Deutsche Bank ihre Doppelspitze: Anshu Jain und Jürgen Fitschen sollen sich den Job des Vorstandsvorsitzenden teilen. Vorgänger Josef Ackermann wird Aufsichtsratschef.

Doppelspitzen sind immer ein Ausdruck von Führungs- und Entscheidungsschwäche. Kein gutes Signal für die Zukunft der Deutschen Bank. Einem allein wird der Job nicht zugetraut, er wird flankiert von einem anderen, der tatsächliche oder vermeintliche Schwächen ausgleichen soll. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat eine politische Entscheidung getroffen, keine unternehmerische.

Eine Doppelspitze ist auch Ausdruck des klassischen “divide et impera” – geteilte Macht ist halbe Macht und erhöht die Macht der Eigentümer oder Aufsichträte. Auch das gilt  für Deutsche Bank: ein Aufsichtsratschef Ackermann mit zwei Vorstandschefs ist mächtiger denn je. Teile und herrsche. Im Fall Ackermann verstößt dies zudem gegen alle Regeln von “good governance” und das Aktiengesetz, das für ehemalige Vorstände eine zweijährige Abkühlungsphase vorsieht.

Besonders beliebt sind Doppelspitzen bei Zeitungen und Zeitschriften. Keine einzige hat sich bewährt. Beim “Spiegel” wurde sie wieder aufgelöst, beim “Stern” hat sie zur Nivellierung, zur Senkung des journalistischen Anspruchs und zur Entleerung der von Henri Nannen geschaffenen Marke geführt, beim “Focus” tobte ein erbitterter Machtkampf.

Es kann nicht gut gehen, wenn zwei das Sagen haben. Zum Wesen von Unternehmen gehört (in der Politik mag das in grünen Sonderfällen anders sein), dass einer entscheidet. Dafür trägt er die Verantwortung und auch das persönliche Risiko. Wenn er (oder sie) es nicht kann, wird er abgelöst.

Dopplspitzen führen in der Regel zum kleinsten gemeinsamen Nenner. Besonders lähmend wirken sie sich neben den üblichen Hakeleinen und Rivalitäten aus, wenn beide, wie  im Fall der “Focus”-Chefredakteure, völlig unterschiedliche Konzepte für das gemeinsam zu verantwortende Heft hatten. Der eine wollte ein Debattenmagazin, der andere ein Nutzwertheft. Und so unterschiedlich fielen auch die Hefte aus. Eine Leser/Blatt-Bindung war unter diesen Umstanden nicht zu erzielen. Der Erfolg blieb zwangsläufig aus.

Deshalb wurde die Doppelspitze beim “Focus” jetzt wieder aufgelöst. Es siegte der Nutzwert, hoffentlich interessiert er auch die Leser. Beim “Stern” dagegen hat sich der Verlag mangels fachlicher Kenntnis offenbar mit dem Niedergang abgefunden.

Auch bei der Deutschen Bank wurde die eigentliche Entscheidung, wer die Bank wirklich in die Zukunft führt, nur vertagt. Sie kann erst getroffen werden, wenn auch Ackermann Geschichte ist. 

P.S. Auch ich war einmal Teil einer Doppelspitze – beim “Express” in Köln. Nach anderthalb Jahren bat ich den Verleger, sie aufzulösen. Obwohl ich laut Vertrag den letzten Entscheid hatte, verbrauchte ich eine großen Teil meiner Arbeitszeit mit Diplomatie und damit, meinem Mit-Chefredakteur zu erklären, was ich warum gerade mache.

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86 Kommentare

1) Leser, Dienstag, 26. Juli 2011, 12:34 Uhr

Richtig muss es heißen: Der Machtkampf beim Focus ist entschieden.
http://www.sueddeutsche.de/medien/machtkampf-um-nachrichtenmagazin-focus-chefredakteur-weimer-gibt-auf-1.1124695

2) Jonathan Ricke, Dienstag, 26. Juli 2011, 12:52 Uhr

Zumindest Focus scheint sich soeben erledigt zu haben, Uli Bauer hat gewonnen. Das wird einige freuen, nicht zuletzt Herrn “Augengeradeaus” Wiegold, der wegen Weimer ging…

3) m.spreng, Dienstag, 26. Juli 2011, 12:59 Uhr

@ Jonathan Ricke @Leser

Vielen Dank. Ich habe das geändert.

4) Onkel Otto, Dienstag, 26. Juli 2011, 13:18 Uhr

Die Doppelspitze nach Nannen beim Stern war auch Grund für den Kauf der “Hitler-Tagebücher”. Also, alles Murks

5) Simon, Dienstag, 26. Juli 2011, 13:18 Uhr

Kopper und Breuer wechselten doch auch unmittelbar nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank.

6) Kommutator, Dienstag, 26. Juli 2011, 13:18 Uhr

“Zum Wesen von Unternehmen gehört …, dass einer entscheidet. Dafür trägt er die Verantwortung und auch das persönliche Risiko.”

Diesem Teil kann ich nicht zustimmen. Bei kleineren Firmen trägt der Chef vielleicht Verantwortung und Risiko, bei einem Unternehmen bzw. Bank von der Größe der deutschen Bank trägt der Chef bzw. Vorstandsvorsitzende doch kein wirkliches Risiko. Das Schlimmste was passieren kann ist doch mit mehreren Millionen Abfindung entlassen zu werden.
Ansonsten mal wieder ein schöner Artikel.

7) StefanP, Dienstag, 26. Juli 2011, 13:22 Uhr

Im Falle der Deutschen Bank könnte die Doppelspitze eine gute Lösung sein. Die aufgezählten Fälle im Medienbereich zeichnen sich dadurch aus, dass grundlegende Differenzen über Produkt- und Kundenstrategien bestehen. Solche lassen sich tatsächlich nur auflösen durch Sieg / Niederlage. Besteht jedoch Einigkeit über die Strategie, können zwei unterschiedlich ausgerichtete Spitzen die gegenseitigen Schwächen kompensieren.

Josef Ackermann hat eine Ära geprägt, er ist die Integrationsfigur, die beide existierenden Lager in Frankfurt und London einbinden kann. Ohne jede Einschränkung ist das Investmentbanking, angesiedelt in der britischen Finanzmetropole, die Cash Cow der Bank, in guten Jahren für fast den gesamten Gewinn des Unternehmens verantwortlich. Entsprechend selbstbewusst tritt deren Chef Anshu Jain auf. Doch eine Bank mit dem Anspruch der breiten Internationalität benötigt eben auch den Bereich des Private Banking, langweiliger aber mit mehr Substanz.

Es wäre unmöglich gewesen den machtbewussten Inder als Vorstandschef zu übergehen. Ein solcher Affront hätte dem internationalen Ansehen schwer geschadet und konnte nicht im Interesse der Bank sein. Anderseits kann die Deutsche Bank nicht allein sich im Investment Banking tummeln. Hinzu kommt, dass Anshu Jain offiziell kein Deutsch spricht und wenig in das Kontinentalgeschäft der Bank, verbunden mit entsprechender Diplomatie auf politischer Ebene, eingebunden ist.

Dies alles führt dazu, dass eine Doppelspitze für die Deutsche Bank als die sinnvollste Lösung erscheint, soweit der Inder bereit ist, die Notwendigkeit der zweiten Säule des Bankgeschäfts zu akzeptieren. Dass dies passiert, dafür steht Ackermann zukünftig im Aufsichtsrat. Er löst dort den äußerst eitlen und selbstherrlichen Clemens Börsig ab, der auf der Arbeitnehmerseite nicht mehr viele Freunde besaß und dem in den letzten Jahren viele Fehler angekreidet werden müssen.

8) Klaus Jarchow, Dienstag, 26. Juli 2011, 13:50 Uhr

Naja – mit Ausnahme der Grünen, die praktizieren das ja seit Jahren recht erfolgreich, wenn man den Demoskopen glaubt. Das mag aber daran liegen, dass in der Politik immer Strömungen austariert werden müssen. Die SPD hat mit Gabriel, Steinmeier und Steinbrück zur Zeit sogar eine Triple-Spitze, obwohl sie gar nicht mehr über drei Strömungen verfügt.

9) Andreas, Dienstag, 26. Juli 2011, 13:51 Uhr

Korrekt. Doppelspitzen bremsen aus, Entscheidungen werden verschoben oder verlaufen im Sande… das ist in kleinen wie in großen Unternehmen so. Oft genug gibt es ein Entscheidungspatt und nichts geht mehr, frustriert Mitarbeiter oder Gefolgsleute (bei Parteien).

10) Belles Lettres, Dienstag, 26. Juli 2011, 14:40 Uhr

Nein, mit divide et impera hat es gar nichts zu tun. Das bezieht sich nämlich auf den Umgang eines einzelnen Anführers mit mehreren Untertanen. Deren Einfluss wird begrenzt und nicht die des Anführers.

Die Doppelspitze ist Ausdruck des römischen Prinzips der Kollegialität: Im römischen Reich waren Ämter wie das Konsulat immer mit zwei Amtsträgern besetzt, die sich zum Zweck der Machtbegrenzung des Einzelnen abwechselten und wechselseitig Einspruch einlegen konnten (Intercessio). Genau das ist es doch, was die Deutsche Bank macht.

11) suki11, Dienstag, 26. Juli 2011, 14:41 Uhr

Welche widerliche Ausrichtung der Focus genommen hätte, wenn dieser Weimer gewonnen hätte, kann man hier nachlesen: http://www.focus.de/magazin/memo/islamismus-nein-danke_aid_599600.html

12) RCB, Dienstag, 26. Juli 2011, 15:28 Uhr

Lieber Herr Sprengmeister,

man kann zwar nicht Alles über einen Kamm scheren und z.B. die Doppelspitze von Printmedien mit denen im Bankensektor vergleichen (gleiches gibt es z.B. auch im Krankenhauswesen mit Chefarzt und Verwaltungsdirektor; auch nicht immer eine glückliche Lösung), aber im vorliegenden Fall ist es schon richtig von Ihnen beschrieben, dass hier “zwei Schwächen” (ich sage bewusst nicht und meine auch nicht “zwei Schwache!”) ein Ganzes ergeben sollen.

Anders als Sie bin ich aber der Meinung, dass gerade die Lösung mit Ackermann als Aufsichtsratschef dann doch wieder eine effektive, wenn auch nicht unbedingt dem Aktienrecht entsprechende, positive Gesamtlösung ergibt. Eine nur vorübergehende Lösung übrigens, diese Doppelspitze im Vorstand, die dem bisherigen Aufsichtsratschef Clemens Börsig angelastet werden muss, denn er hat sich mit seinem ursprünglichen Konzept nicht durchgesetzt, vermutlich weil es nicht tragbar war und so muss er nun selber vorzeitig seinen Hut nehmen.

Dass die Deutsche Bank Josef Ackermann eine Menge, wenn nicht sogar Alles was sie heute auszeichnet zu verdanken hat, steht trotz all der öffentlichen Anfeindungen wohl außer Zweifel. Dass er dafür auch sinnvoller Weise seinen Nachfolger gerne selber bestimmt hätte, um zu garantieren, dass die Geschäfte in gleicher Weise weiter betrieben werden, ist eigentlich logisch. Durch Übernahme des Aufsichtsrats-Vorsitzes kann er diesen Weg auch bei einer Vorstands-Doppelspitze weiter bestimmen und, Jürgen Fitschen ist 63, also auch nur noch überschaubar lange im Amt. Dann kann neu “gewürfelt” und unter Ackermann neu entschieden werden.

Nochmal, Sie haben zwar recht mit Ihrer Einschätzung zum Thema Doppelspitze, bei dieser Konstellation hier sehe ich allerdings eher keine Probleme damit.

13) Gregor Keuschnig, Dienstag, 26. Juli 2011, 18:00 Uhr

Manchmal wissen Spiegel-Leser doch noch mehr.

14) Gustav Gans, Dienstag, 26. Juli 2011, 20:35 Uhr

So neu ist die Doppelspitze der Deutschen Bank anscheinend nicht: http://www.bildblog.de/32196/sie-sind-der-meinung-das-war-doppelspitze/

15) Ste, Dienstag, 26. Juli 2011, 23:38 Uhr

Was sind das heir stellenweise für Ackermann-Lobeshymnen? Wegen ihm hat die Deutsche Bank beim Normalbürger ein miserables Image und die Einführung einer Fortschrittsideologie und Quotenmacherei hat den Ruf eines Bankkaufmanns erheblich geschadet! Und die jungen Banker kennen auch nichts anderes mehr. Wer was anderes sagt wählt FDP.

16) JG, Dienstag, 26. Juli 2011, 23:41 Uhr

Am Rande bemerkt (und abschweifend): “Nutzwertjournalismus” halte ich für einen Fäkalbegriff. Aus eigener Erfahrung weiß ich natürlich, daß bei dieser Variante der Medienboulevardisierung einige journalistische Königsdisziplinen gefordert sind: Kompetenz vortäuschen (auch wenn man – wieder mal – keinerlei Ahnung hat), PR-Material und Pseudoinformationen (die einem selbst herzlich gleichgültig sind) zu Texten und vor allem zu Texthäppchen verwursten, Belanglosigkeiten und Banalitäten mit Wichtigtuerei aufbauschen, aus A-a Bonbon machen. Und natürlich Tabellen und Tortengraphiken basteln (lassen). Gern unter Zeitdruck, gern im Bewußtsein, daß die Anzeigenabteilung ein angenehmes, konsumfreundliches Umfeld für die Inserate sieht.

Das Problem: Die potentiellen Empfänger dieses Murkses scheinen den Braten zu riechen. Welchen “Nutzwert” sie gewissen Blättern zumessen, zeigt die katastrophale Auflagenentwicklung von “Stern” oder “Focus” – für jedermann nachlesbar z.B. unter www. ivw.de (jaja, ich weiß: daran ist natürlich nur das böse Internet schuld).

Mittlerweile glauben einem jüngere Menschen kaum mehr, daß der “Stern” mal eine ernstzunehmende, halbwegs intelligente Publikation war, die beachtet wurde und sogar gesellschaftlichen Einfluß besaß. Heute würde diesem Wartezimmerheftchen niemand mehr eine Aktion wie “Wir haben abgetrieben” zutrauen. Höchstens noch “So schön können Sie abtreiben”. Und beim “Spiegel”, der ja eine ähnlich trostlose Entwicklung genommen hat, “Hat der Führer abgetrieben?”.

17) Markus, Mittwoch, 27. Juli 2011, 08:45 Uhr

Warum sollte ein Topmanager 5 Millionen Euro pro Jahr kassieren wenn zwei Manager 20 Millionen abgreifen können? Das hat mit Unternehmensführung nichts mehr zu tun. Das ist Willkür. Die jeweiligen Gehälter werden an einer Dart-Scheibe ausgeworfen.

18) westernworld, Mittwoch, 27. Juli 2011, 08:46 Uhr

bei der deutschen bank wird herr ackermann nicht lange freude haben da jain aus dem investment banking und fitschen aus dem traditionellen bankgeschäft kommt. diese beiden lager werden sich bis auf’s messer bekämpfen da habe ich keine zweifel. diese doppelspitze wird doppelt ins eigene fleisch stechen.

was den focus angeht, schade eigentlich in den letzten monaten fielen immer wieder focus-links aus twitter die mich positiv überraschten da ich von herrn markworts fakten-fakten-fakten spiegel für bildzeitungsleser eher nichts oder nichts mit tortengrafiken erwartete.

ich weiß nicht ob der focus als debattenmagazin wirtschaftlich eine zukunft gehabt hätte, aber eins weiß ich sicher als nutzwertheft hat er keine.
nutzwert kann ich mir bei google besser, schneller und billiger holen, dieses konzept ist selbst bei den über 60 jährigen tot.

19) Olaf, Mittwoch, 27. Juli 2011, 09:02 Uhr

Hallo JG, das ist ein guter und wichtiger Beiitrag gegen die Banalisierung und Bagatelliserung in den Medien – leider ein endloses Thema. Focus würde nach dem Beispiel dann titeln “Die zehn besten Elite-Abtreibungskliniken”. Leider hat Focus viele andere Blätter mit ins Seichte gezogen. Da besonders die Internetauftritt großer Zeitungen nur noch Boulevard abbilden, werden wir als Masse entpolitisiert und einige wenige fanatisiert, weil sie nicht angesprochen werden.

20) StefanP, Mittwoch, 27. Juli 2011, 09:52 Uhr

@Ste

Josef Ackermann wird bei Treffen auf höchster politischer Ebene als Berater hinzugezogen, intern hat der die Arbeitnehmerbank hinter sich. Unter seiner Ägide stieg die Deutsche Bank zu einem der wichtigsten Finanzinstitute weltweit auf, trotzdem es ihm nicht gelang, sie unter den ersten beim Börsenwert zu plazieren.

Er hat sein Finanzinstitut nicht nur sehr gut durch die Finanzkrise gesteuert, Risiken begrenzt, sondern auch bei der Rettung anderer Institute der Politik geholfen. Er ist hoch respektiert nicht nur bei den anspruchsvollen, schnellen Investmentbankern, sondern auch bei den Vertretern des traditionellen Bankgeschäfts.

Ich sehe nicht, dass die Deutsche Bank ihr Image unter Ackermann verschlechtert hat, vor allem nicht bei jenen, auf die es ankommt.

21) marcpool, Mittwoch, 27. Juli 2011, 10:05 Uhr

Zum Einsatz kommt Plan B ! Das heisst, der eigentliche gewünschte Ablauf ist gescheitert ( Weber ?? )
die zweitbeste Lösung muss nun ran . Kann niemals das richtige sein – weil der Zweifel schon vom Entwurf her mitschwingt. Die nun ausgesuchten Personalien sprechen ja auch Bände …
Die Bank ist zweifellos in einer Führungskrise , deren Sichtbarkeit uns noch beschäftigen wird .

22) bee, Mittwoch, 27. Juli 2011, 10:27 Uhr

„Doppelspitzen sind immer ein Ausdruck von Führungs- und Entscheidungsschwäche. Kein gutes Signal für die Zukunft der Deutschen Bank.“

Lieber Herr Spreng, aus Ihnen spricht die geballte Inkompetenz. In Deutschland werden Sie bis hinab zur regionalen Ebene Generalbanken mit zwei gleichberechtigten Vorständen finden, ordentlich im Gesellschaftervertrag festgeschrieben, und dies wird seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert so praktiziert. Es hat also nichts mit der Machtfülle der Vorstände zu tun (die übrigens per Rechtskonstruktion meist kleiner gehalten wird, als sie tatsächlich aussieht), auch nichts mit politischer Macht, denn der Vorstand spricht ohnedies nur mit einer Stimme; ob nun einer beschließt, das mit den Fähnchen zu machen, oder ob es beide Vorsitzende tun, das bleibt im Ergebnis gleich.

Ist Recherche wirklich so kompliziert?

23) StefanP, Mittwoch, 27. Juli 2011, 12:22 Uhr

@Markus

Was gehen Sie die Gehälter anderer Leute an, die Sie nicht mal bezahlen? Zero Point Zero. Wieso regen Sie sich also darüber auf?

@bee

Nicht so ungerecht. Eine Sparkasse ist etwas anderes als eine international tätige Bank. Die Zahl der strategischen Entscheidungen ist sehr begrenzt. Herr Spreng hat insoweit Recht als dass zwei Leute an der Spitze zweifellos ein Konfliktpotential bergen, zumal sie in der Mentalität unterschiedlicher kaum sein könnten. Es kommt damit darauf an, ob beide akzeptieren, dass sie selbst nicht in der Lage sind, die gesamte Bandbreite der Geschäftsfelder strategisch beherrschen zu können oder ob sie versuchen, die Deutsche Bank einseitig auf einen Bereich auszurichten.

Die meisten Unternehmensgesellschaften kennen nur einen Chefposten. Aus gutem Grund.

24) Ste, Mittwoch, 27. Juli 2011, 13:00 Uhr

@StefanP: Sie wählen ja auch aktuell noch die FDP, wie wir alle unfreiwillig feststellen müssen. Ich kann mir das Lachen über ihre Zeilen nicht verkneifen, denn sie klingen wie Zeilen aus irgendein beliebiges konservatives Wirtschaftsblatt oder Meinungen eines Hans Olaf Henkels und völlig fern von Einschätzungen der normalen Bankkunden, nicht die großen Konzerne in Indien oder London; die haben ganz andere Interessen, die sie natürlich mit Ackermann teilen, nämlich das reibungslose Funktionieren ihrer Ideologie, entgegen eines neuen Modells für die Zukunft.

25) K.O.-Mike R., Mittwoch, 27. Juli 2011, 13:52 Uhr

@StefanP: Ihre Beiträge sind köstlich und sorgen für großes Amüsemang. Bitte mehr davon! \o/

26) Markus, Mittwoch, 27. Juli 2011, 14:01 Uhr

@StefanP
das geht mich insofern etwas an, als diese bank (neben anderen) auch mit meinem geld spekuliert. also ball flach halten, ja?

27) Steve, Mittwoch, 27. Juli 2011, 14:02 Uhr

Sehr geehrter Herr Spreng,

Ihre Kritik teile ich, empfehle aber trotzdem einen kurzen Blick in das Aktiengesetz:

- Die Doppelspitze mit zwei VorstandsVORSITZENDEN verstößt (vermutlich) gegen das Gesetz – §84 Abs. 2 AktG

- Die Bestellung von Herrn Ackermann zum AR-Vorsitzenden verstößt nicht gegen das Gesetz, wenn Aktionäre mit mindestens 25% der Stimmen dafür sind – §100 Abs. 2 Nr. 4 AktG

vg Steve

28) wschira, Mittwoch, 27. Juli 2011, 14:08 Uhr

@StefanP 9:52

Wenn man schon mit Ihrer Arroganz und Attitude des absoluten Besserwissers daherkommt, sollte man aber auch perfekt sein, das gilt insbesondere für den sprachlichen Ausdruck. Ich zitiere:

“Unter seiner Ägide stieg die Deutsche Bank zu einem der wichtigsten Finanzinstitute weltweit auf, trotzdem es ihm nicht gelang, sie unter den ersten beim Börsenwert zu plazieren.”

“Trotzdem” ist an dieser Stelle unmöglich, es muss “obwohl” heissen. Besuchen Sie mal einen Deutschkurs für Fortgeschrittene.

29) sk8erBLN, Mittwoch, 27. Juli 2011, 17:52 Uhr

@ bee, Mittwoch, 27. Juli 2011, 10:27 Uhr

wie passt das zu diesem Artikel?:

Im Paragraph 84 Absatz 2 des Aktiengesetzes steht, dass der Aufsichtsrat “ein Mitglied” des Vorstands zum Vorsitzenden wählt. Abweichungen seien nur in gesetzlich ausdrücklich vorgesehenen Fällen erlaubt, heißt es bei Zeit online.

Zugleich zitiert die Internetseite Gerald Spindler, Wirtschaftsrechtprofessor an der Universität Göttingen. Seiner Ansicht nach widerspricht eine Doppelspitze nicht nur dem Wortlaut des Gesetzes, sondern auch dessen Zielsetzung. Schließlich solle der Vorstand mit dem Vorsitzenden einen eindeutigen Ansprechpartner und Koordinator haben.

Die Deutsche Bank wiederum behauptet, dass rechtswissenschaftliche Werke eine Doppelspitze stützten.

Dem schließt sich auch Michael Adams, Professor für Wirtschaftsrecht in Hamburg an. Im Schrifttum sei die überwiegende Meinung, dass eine Doppelernennung rechtlich zulässig sei, sagte er sueddeutsche.de.

http://www.sueddeutsche.de/geld/fuehrungsduo-jainfitschen-das-nimm-problem-der-deutschen-bank-1.1125185

30) mambo, Mittwoch, 27. Juli 2011, 21:12 Uhr

die deutsche bank ist eine schande für deutschland ,
egal welche führungsspitze sie hat.
sie ist zwar eine sehr erfolgreiche zockerbank geworden ,
doch mit seriösen bankgeschäften lassen 25% rendite nicht erzielen.

31) Howie Munson, Donnerstag, 28. Juli 2011, 07:08 Uhr

wie schon von anderen erwähnt die deutsche bank ist trotz Doppelspitze jahrzehntelang nciht pleite gegangen…. mal davon ab, dass der eine das internationale Geschäft führen soll während der anderen mit der Kanzelerin essen geht…

32) StefanP, Donnerstag, 28. Juli 2011, 10:18 Uhr

@Ste

Sie können nicht wissen, was ich wähle, schließlich tue ich das nicht kund. Das ist ja auch wohl nicht Gegenstand der Debatte, oder? Und nur weil jemand die Linkspartei wählt, halte ich ihn deswegen nicht gleich für einen Chaoten. Obwohl er einer Chaostruppe zuneigt.

@wschira

Drei Absätze um nischt? Boah, das halte ich für einen Vielschwätzer.

@Markus

Sind Sie Aktionär bei der Deutschen Bank? Ansonsten ist ein Unternehmen nicht verpflichtet, sich Ihrem Willen zu fügen. Wenn Ihnen die Geschäftspolitik nicht passt, ziehen Sie Ihr Geld ab. Aber erzählen Sie nicht Profis, wie sie ihr Geschäft zu machen haben.

33) Michael A. Nueckel, Donnerstag, 28. Juli 2011, 12:17 Uhr

Diese “neue” Doppelspitze ist das vorläufige Ergebnis eines lange anhaltenden, m.E. völlig unnötigen Machtkampfes mit gegenseitigen Beschädigungen (zuletzt die Personalie Weber) zwischen den Alphatieren Börsig (AR-V) und Ackermann (VV). Gott sei Dank hat dieses Theater spätestens nach der HV 2012 mit dem Ausscheiden eines der Akteure (Börsig) ein (vorläufiges) Ende. Wie lange es Ackermann danach bei dieser Doppelsitze beläßt, steht in den Sternen. Es sei denn, diese Doppelspitze ist nur der Unterbau (oder gar Strohmann?)für die Ober-Spitze Ackermann als mehr oder minder heimlich durchregierender AR-Vorsitzender. Das kann noch sehr spannend werden. Aber wie gesagt, der letzte, ernstzunehmende Gegner Ackermann´s im Hause der Deutschen Bank scheint als als entsorgt zu gelten. So sieht der Preis dafür aus.

34) Ste, Donnerstag, 28. Juli 2011, 12:56 Uhr

@StefanP: Und sie fallen in die Falle wie alle FDPler, sie malen sich das Feindbild aus Richtung Links. Also wenn ich mich rehct erinnere, haben sie es mehrmals erwähnt, direkt und indirekt…. Und es gehört indirekt zum Thema, denn es zeichnet sich ein Profil ab, vom Thema zu anderen.

35) Markus, Donnerstag, 28. Juli 2011, 12:57 Uhr

@StefanP:
meine geschäftlichen beziehungen zur deutschen bank stehen weit außerhalb ihres urteilsvermögens. ich halte die entscheidung für eine doppelspitze nach wie vor für eine fehlentscheidung und sehe die kritik von herrn spreng als durchaus berechtigt an.

36) Ste, Donnerstag, 28. Juli 2011, 12:57 Uhr

PS: Ich wähle Grün.

37) bee, Donnerstag, 28. Juli 2011, 13:10 Uhr

@ sk8erBLN

Doch, das passt schon. Einerseits ist Aktienrecht ein völlig anderer Teilbereich des Gesellschaftsrechts als beispielsweise Genossenschaftsrecht, und da die durchschnittliche Landbank in Eistadt an der Dotter keine Wertpapiere emittiert, braucht sie das Aktiengesetz nicht zu berücksichtigen. Andererseits haben wir einen Hochschullehrer, der unbedingt in die Medien kommen möchte; dazu steigt er auf den Stuhl und erzählt Kokolores, wohlwissend, dass weder Redakteure noch Leser den Unterschied zwischen einer juristischen und einer natürlichen Person kennen und einen Skandal wittern, wo gar nichts ist. Außer einem Warmluftspender.

Ob man diese Doppelspitze nun als Best Practice bezeichnen muss, sei mal dahingestellt. Die Neuerfindung des Rades findet bei Finanzdienstleistern ja mehrmals täglich statt, wenn man ihren PR-Abteilungen glauben darf.

38) wschira, Donnerstag, 28. Juli 2011, 16:05 Uhr

@StefanP

Sind Sie Mantafahrer? Dann muss es wohl “Boey” heissen? :-)
Im übrigen verursachen Sie wohl erheblich mehr “Vielgeschwätz” als ich.

39) StefanP, Donnerstag, 28. Juli 2011, 18:19 Uhr

@Ste

Ich habe kein Feindbild, das ist beim Denken und Entscheiden nur hinderlich. Und ich habe ganz sicher nie erwähnt, welche Partei ich wähle. Das tut nichts zur Sache und ändert sich des öfteren. Fühlen Sie sich wirklich besser, wenn Sie Grün ankreuzen? Sachen gibt’s… Kopfschüttel

Apropos Feindbild: vielen Linken hat das Hassobjekt Josef Ackermann den Blick vernebelt für seine Lebensleistung und Reputation. Unter Ackermann sind mehr Menschen beschäftigt worden und die Mitarbeiter verdienen mehr als bei anderen Instituten. Während insbesondere die Landesbanken dem Staat während der Finanzkrise auf die Füße gefallen ist, hat die Deutsche Bank sogar Konkurrenten gestützt.

Ackermann hatte sich ursprünglich nicht nach dem AR-Vorsitz getränkt, den hätte er schon vor 2 Jahren haben können. Doch er will die Bank nicht Börsig überlassen, der strategisch nicht gerade kompetent wirkt.

Ackermann wird noch gebraucht – bei der DB und in der internationalen Politik.

40) Peter Christian Nowak, Donnerstag, 28. Juli 2011, 19:37 Uhr

@JG

^^Welchen “Nutzwert” sie gewissen Blättern zumessen, zeigt die katastrophale Auflagenentwicklung von “Stern” oder “Focus” – für jedermann nachlesbar ^^

Wundert Sie das? – Mich schon lange nicht mehr…

41) wart, Donnerstag, 28. Juli 2011, 19:43 Uhr

Irgendwie finde ich die Kommentare unter der Gürtellinie. Viel Lärm um (fast) nichts.

42) Peter Christian Nowak, Donnerstag, 28. Juli 2011, 20:17 Uhr

@JG

Ich gehe davon aus, daß Sie das Folgende interessieren könnte:

http://fernsehkritik.tv/folge-73/Start/

43) Ste, Freitag, 29. Juli 2011, 15:42 Uhr

@StefanP: In ihrer Welt mag es mehr oder weniger funktionieren; aber für ein Wirtschaften der Zukunft ist da sein Auslaufmodell und den Ackermanns und Co. fällt nichts ein. Auch finde ich ihre genannten Punkte fraglich und selbst wenn das zutrefft, sind das keine Punkte für ein besseres nachträgliches und bürgerfreundlcihen Wirtschaften! Kundenbetreuer seufzen und beklagen sich über das schlechte Image, befragen sie diese und nicht die Zahlen aus dem Wirtschaftsblatt!

44) Peter Christian Nowak, Freitag, 29. Juli 2011, 19:39 Uhr

@wart

Provokationen führen zu Provokationen. Das Toleranzfeld für suboptimale Beiträge, wie die von Stefan P. ist je nach Person unterschiedlich. Daher verstehe ich so manche Reaktionen. Ob dann z.B meine Beiträge, oder die anderer Leser gelöscht werden oder nicht, weil sie nach Ansicht des moderierenden Blogbetreibers “unter der Gürtellinie” sind, ist dann nicht mehr wichtig. Ansonsten empfehle ich um des Blog-Fiedens willen auf den Schwachmüll von Stefan P. nicht zu reagieren. Allerdings, die mitunter verbalen Lümmeleien dieses Herrn gegen andere Teilnehmer sollten vom Blogbetreiber ebenfalls entsprechend sanktioniert werden.

45) Bernd S., Freitag, 29. Juli 2011, 23:33 Uhr

@wart
Ein Phänomen in allen Blogs. Es wird viel leeres Stroh gedroschen.

46) Mirage, Samstag, 30. Juli 2011, 00:43 Uhr

@Ste
“PS: Ich wähle Grün.”

Ja, das war jetzt wichtig. Mit dieser Aussage haben Sie Ihre argumentative Überlegenheit noch einmal unterstrichen.

Insofern: Warum nur bescheiden als PS? Das kann sich doch wirklich sehen lassen.

47) m.spreng, Samstag, 30. Juli 2011, 08:53 Uhr

Verehrte Kommentatoren,

auch ich habe zu Stefan P. persönlich und zum Stil seiner Kommentare eine klare Meinung, so wie zu manch anderem auch. Ich verstehe, dass Stefan P.’s Art, Sachargumente mit persönlichen Provokationen zu verbinden, manchen reizt, mit gleicher oder gröberer Münze zu antworten. Dennoch bitte ich darum, darauf zu verzichten. Denn diese Art der Diskussion interessiert nur noch die Autoren dieser Kommentare. Mehr Gelassenheit bitte!

48) StefanP, Samstag, 30. Juli 2011, 10:24 Uhr

@m.spreng

Ich kann mit Anfeindungen leben, vielen fällt die Trennung zwischen Sachargument, politischer Einstellung und Person schwer oder ist unmöglich. Sinn von demokratischen Diskussionen ist durchaus, die Unterschiede herauszuarbeiten und dann mit dem besseren Argument (und auch Stil) die noch Unentschiedenen zu gewinnen.

Provokation gehört überall im Leben dazu. Kein Sport würde Spass machen, wenn keiner attackiert und alle im gleichen Feld stehen. Nur ein bisschen englischer Debattierstil täte hier gut.

Zurück zum Thema.

49) romeias47, Samstag, 30. Juli 2011, 10:47 Uhr

Also das mit der Doppelspitze sehe ich als im normalen Entscheidungsspielraum eines international agierenden Unternehmens anzusiedeln, in dem Englisch und die Sprache der Firmenzentrale gleichberechtigt nebeneinanderstehen, “Ausländer” war/ist ja schon Josef Ackermann, mit dem Vorzug, u.a. die deutsche Sprache zu beherrschen. Manchmal sind Ursachen von Übergangsphasen einfach noch nicht wahrnehmbar (bei der Finanzkrise gab es ja auch vor allem “Rücklickpropheten”).

Unbehagen habe ich eher wegen des Rückfalls in die alte Untugend des überganglosen Wechsels vom Vorstand in den Aufsichtsrat. Dass Ackermann spezielle Kompetenzen (und Beziehungen ín die Poliik) hat, wird ihm niemand abstreiten wollen oder können. Aber die Deutsche Bank hätte etwas Phantasie entwickeln können, eine entsprechende “Kostenstelle” zu schaffen. Und Herr Ackermann hätte die Größe zeigen können, seine Bezüge dafür in Relation zu Leistung und Anstrengung zu bringen. Aber vielleicht tut er ja Guttes und man weiß es nur nicht …

50) sk8erBLN, Samstag, 30. Juli 2011, 11:16 Uhr

Zur Lebensleistung der Ackermänner dieser Welt habe ich da was….

Euro-Krise “Das war ein Sargnagel”

Trotz Griechenrettung: Der amerikanische Ökonom Nouriel Roubini gibt der Euro-Zone noch fünf Jahre.
http://www.zeit.de/2011/31/Eurokrise-Roubini/komplettansicht

Die fünf jahre halte ich fast schon für zu optimistisch. Um aufs eigentliche Thema zurückzukommen. so eine Doppelspitze wird sich noch als praktisch erweisen, kann doch eine bequem die Schuld auf den anderen schieben wenn etwas schief geht. Zu nichts anderem ist so eine Doppelspitze gut.

51) sk8erBLN, Samstag, 30. Juli 2011, 11:56 Uhr

heute im F.A.Z.-Feuilleton Gespräch mit dem zukünftigen Kanzler der kräftig hochgeschrieben wird, ganz wie zu erwarten. Die Essenz schon mal vorab:

“Peer Steinbrück im Gespräch
Ist Politik wirklich so ohnmächtig?
Drei Blogger stellen Peer Steinbrück zur Rede: „Wieso kann ein Politiker nicht auch mal sagen: ‘Das weiß ich nicht?’“ Ein F.A.Z.-Gespräch mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister über Europa und die Systemkrise.

Der Feststellung, dass die Politik der Übermacht der Ökonomie zur Zeit nicht viel entgegenzusetzen habe, widersprach der ehemalige Bundesfinanzminister (SPD) erst gar nicht, um dann in Erinnerungen zu schwelgen: „Können Sie sich an die großen Zeiten der Sozialistischen Internationale erinnern? Willy Brandt, Bruno Kreisky, Olof Palme. Was ist da jetzt? Nix!“

http://www.faz.net/artikel/C30351/peer-steinbrueck-im-gespraech-ist-politik-wirklich-so-ohnmaechtig-30476065.html

52) Frankilein66, Samstag, 30. Juli 2011, 12:29 Uhr

Wenn Herr Spreng und einige Kommentatoren die Doppelspitze grundsätzlich kritisieren, gebe ich den Satz eines ehemaligen FDP-Vorsitzenden zu bedenken: “Auf jedem Schiff das dampft und segelt, gibts einen der die Sache regelt”. Wohin das geführt hat, haben wir ja gesehen!

53) wschira, Samstag, 30. Juli 2011, 17:04 Uhr

Sehr geehrter herr Spreng,
ich bewundere Ihre Einstellung zu Kommentatoren wie StefanP. Er pöbelt ja ganz allgemein in unerträglicher Arroganz und bemerkenswerten Bildungslücken, aber der Hauptangriffspunkt seiner Pöbeleien sind ja meines Erachtens Sie selbst. Nicht jeder Blogbetreiber würde so eine Langmut aufbringen.
Ich selbst bin da nicht so duldsam, aber mehr als Angriffe auf mich ärgert mich die unerträgliche Arroganz und Überheblichkeit verbunden mit erheblichen Bildungslücken, mit dem dieser andere Diskutanten versucht niederzumachen. Manchmal platzt mir dabei der Kragen.
Ich verspreche Ihnen aber, ihn nicht mehr “Dummschwätzer” zu nennen:-)

54) Peter Christian Nowak, Samstag, 30. Juli 2011, 18:47 Uhr

sk8erBLN,

^^Der Feststellung, dass die Politik der Übermacht der Ökonomie zur Zeit nicht viel entgegenzusetzen habe, widersprach der ehemalige Bundesfinanzminister (SPD) erst gar nicht,^^

Hierzu hat Lobbycontrol diese Meinung: http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2011/07/finanzlobby-pragt-entscheidung-des-euro-krisengipfels/

55) Peter Christian Nowak, Samstag, 30. Juli 2011, 19:07 Uhr

@sk8erBLN,

^^„Können Sie sich an die großen Zeiten der Sozialistischen Internationale erinnern? Willy Brandt, Bruno Kreisky, Olof Palme. Was ist da jetzt? Nix!“^^

Im Grunde ist dies eine Ohnmachtsbekundung, eine Bankrotterklärung an die Wählerschaft: “Wir sind nicht mehr Herr im Haus!” Gleichzeitig aber ist diese Bankrotterklärung eine Aufforderung an die Wähler, das schleunigst zu ändern. Wenn Politik in Realiter nicht mehr funktioniert, sie lediglich den Vorgaben von Partikularinteressenten folgt, dann muß schleunigst was geändert werden. Und das ausschließlich im Sinne einer funktionierenden Demokratie. Steht auch im Grundgesetz. Mit gutem Grund.

56) StefanP, Sonntag, 31. Juli 2011, 10:23 Uhr

@wschira

Dann nennen Sie doch einfach mal so ein Beispiel einer großen Wissenslücke und zeigen wie die Debatte gelaufen ist. So könnte sich jeder anhand eines Beispiels (oder zwei) ein Bild machen. Statt dessen “pöbeln” (so Ihr Ausdruck) Sie herum.

57) Peter Christian Nowak, Sonntag, 31. Juli 2011, 14:41 Uhr

@wschira

Vollkommen richtig, was Sie schreiben. Ich bin überzeugt, daß viele Teilnehmer hier im Blog der gleichen Ansicht sind. Arroganz, Dreistigkeit, in Eintracht mit lausigem Intellekt, sind im Normalfall unter vier Augen nicht tolerabel und fordern geradezu die rote Karte heraus. Lümmeleien, Frechheiten, im Schutz der Anonymität, die gehen gar nicht. Sie sollten vom Blogbetreiber auch nicht subsummiert werden können unter Argumentationsfreiheit oder Meinungsfreiheit. Denn im blog-mäßigen Umgang haben solche Leute wie dieser Stefan P. die Deckung, die sie brauchen, um sich hinter ihr zu verkriechen. Unter vier Augen traute sich dieser “Herr” kaum, seinen Müll vor die Haustüren anderer Leute zu entsorgen. Es ist Sache des Blogbetreibers hier für Ordnung zu sorgen. Das ist eine Sache der Fairness. Jedenfalls hier noch einmal mein Rat: Den Typ einfach ignorieren und leerlaufen lassen. Denn man kann sich gar nicht tief genug zu dem Herrn herunterbücken wie notwendig, um mit dem auf Augenhöhe zu kommen. Das haben wir gar nicht notwendig.

58) sk8erBLN, Sonntag, 31. Juli 2011, 16:26 Uhr

zum Thema gleioch noch ein spannender längerer Artikel:

Starökonom Max Otte: „Die Euro-Rettung ist Demagogie!“

ein ganzes Unterkapitel ist dem Thema gewidmet “Starökonom Max Otte „Die Bundesregierung ist komplett eingeknickt“
http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-22852/staroekonom-max-otte-die-euro-rettung-ist-demagogie_aid_643101.html

Viel Spass bei der Lektüre auch wenn der Blutdruck dabei unter die Decke geht.

59) Mirage, Montag, 01. August 2011, 22:51 Uhr

@wschira

“Sehr geehrter herr Spreng,
ich bewundere Ihre Einstellung zu Kommentatoren wie StefanP. Er pöbelt ja ganz allgemein in unerträglicher Arroganz und bemerkenswerten Bildungslücken, aber der Hauptangriffspunkt seiner Pöbeleien sind ja meines Erachtens Sie selbst. ”

Werden Sie bitte mal konkret und sagen, auf welche Bildungslücken Sie sich mit Ihrer Äußerung beziehen. Und an welcher Stelle StefanP hier den Blogbetreiber “angepöbelt” haben soll.

60) Doktor Hong, Mittwoch, 03. August 2011, 15:17 Uhr

@ Mirage

Suchen Sie sich doch die Beispiele selber heraus.

Mit Ihrer Frage versuchen Sie zu kommunizieren, dass die Anfeindungen, denen StefanP ausgesetzt ist, aus der Luft gegriffen und ohne jede Basis seien.

Das ist nicht der Fall. Er provoziert sie selbst.

61) Mirage, Mittwoch, 03. August 2011, 23:14 Uhr

@Doktor Hong

Helfen Sie doch einfach.

wschira hat StefanP konkret Bildungslücken unterstellt sowie das Anpöbeln des Blogbetreibers vorgeworfen. Beides sollte er untermauern können – sonst hat er gepöbelt.

Wer einen Kommentator nicht mag, muss ihn dennoch nicht mit aus der Luft gegriffenen Vorwürfen überziehen.

62) Erwin Gabriel, Donnerstag, 04. August 2011, 09:22 Uhr

zum Thema StefanP:

Mir ist aufgefallen, dass ein Großteil der Mitdiskutierer hier “nur” ihre Meinungen und Wertevorstellungen kundtun bzw. “Dampf ablassen (ich gehöre meist auch in diese Gruppe). Es gibt hier aber eine Handvoll Beiträger, die michregelmäßig durch Argumente, Beobachtungen aus andere Blickwinkeln etc zum Nachdenken anregen und meinen vorgefassten Standpunkt auch schon mal verändern. Stefan P gehört (für mich) dazu.

Ich finde es bedauerlich, dass einige aus der anderen Ecke nun persönlich werden und, wie soll ich es sagen, auf ein zart in die Luft gerecktes Florett mit wildem Breitschwert-Rumgefuchtel anworten. Zumal die meisten dieser Kollegen auch oft genug gezeigt haben, dass auch sie diesen Blog durchaus konstruktiv bereichern zu bereichern wissen.

Bildungslücken und mangelnden Intellekt kann man aus den Beiträgen Stefan Ps sicherlich nicht ableiten. Auch ich habe mich schon über ihn geärgert – meist, weil er ein für mein politisches Weltbild wichtiges Argument entkräftet hat und mir nichts Besseres einfiel (in den meisten Fällen, in denen ich mich über andere aufrege, ärgere ich mich eigentlich über mich selbst). Und ob er “arrogant” oder gar “unerträglich arrogant” ist, liegt eindeutig im Auge des Betrachters.

63) StefanP, Donnerstag, 04. August 2011, 10:57 Uhr

@Doktor Hong

Was haben Sie denn für ein seltsames Rechts- und Demokratieverständnis? Jemand erhebt einen (paschalen) Vorwurf / Anklage, präzisiert diese in keinster Form und verlangt vom Beschuldigten, die Beweise zu bringen, dass der pauschale Vorwurf nicht zutrifft.

Jeder Richter würde Ihre Klage abweisen, im Bundestag erhielten Sie einen Verweis und im Unternehmen würden Sie mit der Haltung aus jedem Team fliegen.

Tatsächlich versucht das Pseudonym wschira die Glaubwürdigkeit des Pseudonyms StefanP zu untergraben. Da der neutrale Leser sich kein Bild machen kann, soll am Ende hängen bleiben, das Pseudonym StefanP ist nicht glaubwürdig. Auch dank Mirage kann dieser Schuss durchaus nach hinten los gehen. Die meisten Menschen erwarten Argumente, nicht Pöbeleien.

64) wschira, Donnerstag, 04. August 2011, 14:35 Uhr

@mirage, @StefanP

Nun, Sie verlangen von mir meine Vorwürfe zu untermauern. Ich führe natürlich keine Strichliste über StefanP (bis jetzt jedenfalls nicht), aber ich werde es in Zukunft tun. Ausserdem kann man über das Internet alle vergangenen Beiträge von StefanP sichten.
Eine Bildungslücke habe ich in meinem Beitrag vom Mittwoch, 27. Juli 2011, 14:08 Uhr beanstandet. Normalerweise würde ich so etwas noch nicht einmal erwähnen, aber bei einem “Überflieger” wie StefaP kann man sicher einmal auf schwerwiegende grammatikalische Fehler hinweisen. Die Verwechslung von “trotzdem” und “obwohl” in einem Nebensatz ist eine solche Bildungslücke und keine Bagatelle wie ein Tippfehler.
Dieser Fehler kommt ziemlich häufig vor, insbesondere in bildungsfernen Schichten.

65) StefanP, Donnerstag, 04. August 2011, 16:51 Uhr

@Wschira

Und das soll man jetzt ernst nehmen? Abgesehen davon, dass ich die Formulierung richtig finde und abgesehen davon, dass ich öfters auf einem kleinen Smartphone Display schreibe und abgesehen davon, dass ich aus beruflichen Gründen meist die englische Voreinstellung habe und abgesehen davon, dass außer Ihnen sich sonst niemand an der Formulierung gestört hat (weil die meisten nach Ihrer Diktion wohl Unterschichtler sind?), haben Sie wirklich nicht mehr zu bieten?

Sie bräuchten nur ein Thema zu rekapitulieren, den entsprechenden Blog aufmachen (ich werde nie “das” schreiben) und die wichtigsten Aussagen in 3-4 Absätzen zusammenfassen. Bei Ihrer Intelligenz und der Kritikfähigkeit an solchen, die viel aber wissenschaftlich nicht korrekt zitieren, sollte das möglich sein.

Ansonsten verschonen Sie mich und andere mit Anwürfen, die als Substanz lediglich haben: “Is’ falsch!”.

66) EStz, Donnerstag, 04. August 2011, 19:03 Uhr

@ wschira, Donnerstag, 04. August 2011, 14:35 Uhr

…Nun, Sie verlangen von mir meine Vorwürfe zu untermauern….
____________________________________________________

Gute Güte, wie sind Sie denn unterwegs? Aber natürlich….

Wenn ich Ihnen vorwerfen würde, geistig unterbelichtet zu sein, ohne Sie zu kennen, gebe ich mehr über meinen als über Ihren Geisteszustand preis. Wenn ich behaupte, dass Sie mit einer Behauptung unrecht haben, gehört doch in jedem Fall ein Beleg dazu, sonst nehmen weder Sie noch sonstwer mich ernst.

Wenn Sie (und andere) Arroganz und Bildungslücken etc vorwerfen und dann Nachfragende mit einem “schau gefälligst selbst nach” abspeisen, ist das etwa nicht arrogant?

Ansonsten formuliert der Mann gut und geschickt, sonst würden Sie sich nicht jedesmal so provoziert fühlen. Wenn Sie ihm einen Deutschkurs (immerhin: für Fortgeschrittene) ans Herz legen, sind Sie sicherlich/auch/ebenfalls/obwohl/trotzdem/vielleicht für Empfehlungen offen:

http://www.amazon.de/neue-gro%C3%9Fe-Knigge-Benehmen-Umgangsformen/dp/3817468628/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1312476959&sr=8-3

@ Dr Hong, Peter Christan Novak

Auch ihre Kommentare in dieser Angelegenheit sind für mich schlichtweg enttäuschend, vom üblichen Niveau Ihrer Beiträge weit entfernt. Schade!

67) wschira, Donnerstag, 04. August 2011, 19:13 Uhr

@mirage, @StefanP

Ich habe mir mal die Beiträge von StefanP auf Google auflisten lassen, es sind ca 170. Ich habe mir seine Pöbeleien, insbesondere gegen Herrn Spreng angesehen (nachfolgend einige aufgelistet). Ich habe im Vorbeigehen einiges, was ich als Bildungslücke bezeichne und was StefanP empört, angesehen (von anderen Diskutanten kommentiert). Auch dies habe ich aufgelistet. (StefanP verteilt übrigens das Prädikat Bildungslücke auch sehr ausführlich, was mich unter anderem zu der Retourkutsche veranlasst hat).
Im übrigen würde ich meinen Nick nicht unbedingt als Pseudonym bezeichnen. Schira ist mein Name, W ist der erste Buchstabe meines Vornamens

27. März – der Tag des Zorns?
StefanP, Samstag, 05. März 2011, 16:54 Uhr

…. Ja, Herr Spreng, Sie tun das, was viele nur zu gerne tun: Sie debattieren über Symbolthemen, weil Sie bei den richtigen, realen Themen entweder keine Ahnung haben, Angst, dass ihre unwissenden Leser zu leicht abschalten oder einfach sich gerne in eine Endlosschleife schießen. Beim besten Willen habe ich für das, was im Internet immer noch stattfindet, kein Verständnis. Intelligenz, Wissen und Bildung ist woanders.

Die verlorene Legislaturperiode
StefanP, Samstag, 21. Mai 2011, 23:08 Uhr

Nachdem mehrere Beiträge platt und falsch angebliche und echte Verfehlungen der Merkel-Administration aufgelistet haben, angefangen beim ermäßigten Mehrwehrtsteuersatz auf Hoteldienstleistungen, lässt sich jetzt Substanz feststellen. Respekt, dass Sie sich eingelesen haben.

Das unendliche Hartz-IV-Trauerspiel
StefanP, Sonntag, 13. Februar 2011, 10:40 Uhr
….Es ist wieder so eine typisch deutsche Nabelschau, ohne Maß, ohne Vergleich, so absolut in seinem Anspruch. So ist schon die Interpretation, Hartz-IV sei eine Abwertung von Erwerbsbiographien, irrwitzig.

Wer sagt es Westerwelle?
StefanP, Montag, 09. Mai 2011, 15:24 Uhr
…Wohlwollend ließe sich formulieren, Herrn Sprengs Kernkompetenz liege bei den Themen FDP und zu Guttenberg. Doch wer Kernkompetenz besitzt, ist in der Lage, neue Gedanken und tiefere Einsichten in einen Sachverhalt einzubringen. Dann ist es mit der Kernkompetenz doch nicht so weit her.
… Und wie wäre es mit Ihnen, Herr Spreng, wenn Sie sich in einem politischen Blog zur Abwechslung der wirklichen politischen Probleme annehmen würden und darüber debattieren ließen? Wenn Sie etwas mehr Phantasie einbringen könnten? Es wäre zur Abwechslung mal interessant.
… Gute politische Analytiker können solche Entwicklungen einschätzen und im Vorfeld die Wahrscheinlichkeit dafür bewerten. Die, die es nicht können, (gemeint ist Herr Spreng, Anm. W.Schira) braucht man nicht.

Spaß und Arbeit
StefanP, Sonntag, 24. Juli 2011, 18:15 Uhr
…Der Artikel kann einen aus zwei Perspektiven verzweifeln lassen. Der erste Teil beschäftigt sich mit Platitüden über die ersten beiden Regierungsjahre von Schwarz-Gelb, absolut uninteressant und als Einleitung für das eigentliche Anliegen viel zu lang. Der zweite Teil zu möglichen sinnvollen wirtschafts- und steuerpolitischen Initiativen strotzt vor Plattheiten ohne Substanz.

Management by panic
StefanP, Mittwoch, 30. März 2011, 16:42 Uhr
…Alberne Frage, gerade für einen politischen Analysten.
…Das nicht zu wissen, offenbart unentschuldbare Bildungslücken. (Anm. wschira: Auch ich werfe StefanP Bildungslücken vor, darüber beschwert er sich!! J)

Das Ende von Schwarz-Grün

StefanP, Montag, 21. Februar 2011, 20:21 Uhr
…Vielleicht sollte sich Herr Spreng an den vorherigen Beitrag erinnern. Angesichts des jetzigen muss ihm der Titel als Politikberater möglicherweise aberkannt werden, zumindest sollte er ihn bis zur vollständigen Klärung der Vorwürfe, ein Plagiat verbreitet zu haben, ruhen lassen.

Der Anti-Menschenwürde-Sender
StefanP, Donnerstag, 20. Januar 2011, 18:18 Uhr
…Ja, Herr Spreng, da wollten Sie sich wieder als Gutmensch profilieren. Nur verliert man mit solchen Bestrebungen leicht das Maß und die Seriösität. (Anm. wschira:„Gutmensch“ ist das Standardgeschwurbel aller PI-Adepten und NeoLibs für alle, die ihnen nicht in den Kram passen.)

Kirch und Kohl – so funktioniert Machtpolitik
m.spreng, Sonntag, 17. Juli 2011, 12:14 Uhr
@Carsten Blöcker
Wenn mich Kommentatoren beschimpfen, und mag es auch noch so unqualifiziert sein, bin ich toleranter als bei Verunglimpfungen dritter. Ich gehe immer davon aus, dass sich solche Kommentare selbst richten und gegen ihre Urheber wenden.
Anm. Dies ist die Haltung von M.Spreng zu Leuten wie StefanP.

Anbei noch zwei Fundstellen über Bildungslücken:

Jeeves, Sonntag, 13. März 2011, 20:03 Uhr
“StefanP, Sonntag, 13. März 2011, 14:03 Uhr
Es gibt einen schönen Filmtitel, von Wim Wenders, der das Lebensgefühl eines Teils der Deutschen gut erfasst: “Angst essen Seelen auf”.”
.
Weder heißt der Filmtitel so, noch ist er von Wim Wenders. Ts, ts… Leute gibt’s…

Dongowski, Dienstag, 15. Februar 2011, 15:14 Uhr
@StefanP: “die Fertilisation der Frauen zunimmt” – Ich glaube, SIe meinen Fertilität. Wobei dieser in der Demografie gerne gebrauchte Begriff eigentlich auch falsch ist. Denn Frauen mit niedrigem ökonomischen und sozialen Status sind nicht fruchtbarer als Akademikerinnen und Trophy-Weibchen, sondern sie bekommen mehr Kinder. Es wäre begrifflich sauberer, den Begriff Fekundität zu benutzen. Im übrigen würden mich Belege Ihrer These interessieren. Um mich herum werden nämlich vorwiegend Akademikerinnen in der Sinnkrise schwanger. während Frauen mit Kind ganz schnell in Harzt-IV-Landen, wenn die Beziehung, unter anderem am Kinderstress, zusammengebrochen ist. Ich weiß, alles anecdotal evidence, deswegen würden mich valide Zahlen mal interessieren.

Weiteres erspare ich mir, insbesondere auf offensichtlichen Nonsens einzugehen. Ich müsste dazu alle Blogeinträge von Herrn Spreng durchgehn und dann die Kommentare von StefanP analysieren. Ich müsste mir insbesondere seine zynischen und masslosen Ergüsse gegen Leute, die das Pech haben im HartzIV-Bezug zu landen, ansehen und seine marktradikalen INSM-Tiraden. Dazu habe ich weder Zeit noch Lust. Ich werde zukünftig etwas mehr darauf achten. Im Übrigen: So wichtig ist StefanP nun auch nicht.

68) Mirage, Donnerstag, 04. August 2011, 23:54 Uhr

@wschira:

Ich kann jetzt fast nicht glauben, dass diese armselige Beckmesserei Ihre inhaltliche Antwort auf meine Fragen ist. Ernsthaft?

69) StefanP, Freitag, 05. August 2011, 10:00 Uhr

@Wschira

Na, das ist doch schon mal etwas.

Ihre Vorwürfe waren “Rumpöbeln” und “gravierende Bildungslücken”. Nun mag sich jeder selber ein Bild machen, doch nach Ihrem Maßstab sind die meisten Zensoren in Zeitungen und im Internet “Pöbler” – Sie eingeschlossen, siehe Kommentar “wschira, Mittwoch, 27. Juli 2011, 14:08 Uhr”.

Der Vorwurf der Bildungslücke beschränkt sich auf die angeblich falsche Verwendung des Wortes “trotzdem” und “Fertilisation”. Letzter Punkt ist ein echter Treffer, gratuliere! Ich erspare es mir auch zukünftig, Sie explizit auf solche Ausreißer bei anderen – inklusive des Blogbetreibers – aufmerksam zu machen. Das vermittelt doch eher den Eindruck, etwas gegen jemanden sagen zu wollen, wenn man nichts zu sagen hat.

Übrigens: Ihre Einschübe sind Ihre Interpretation, aus dem Kontext geht das nicht zwingend hervor. Es ist wie bei Peter Christian Nowak, der einen Satz so missinterpretierte, dass ich einen X3 gekauft hätte – obwohl das nie behauptet worden war. Wenn Sie sich so mit Sprache auskennen, gibt es zwei Empfehlungen:

1. Achten Sie mehr auf solche Feinheiten
2. Probieren Sie sich selber mal an einem geschliffenen, unterhaltsamen Text, bei dem nicht jeder nach dem ersten Absatz einschläft.

Allerdings konnten Sie kein Beispiel bringen, wo ich argumentativ widerlegt wurde. Das ist doch das Zentrale in einem Blog, oder?

70) Erwin Gabriel, Freitag, 05. August 2011, 12:48 Uhr

@ wschira

Die größten Kritiker der Elche….

Sie haben bestenfalls belegt, dass Stefan P eine leichte Neigung zur Arroganz hat, gepaart mit einem kleinen Schuss Stinkstiefelei. Und Sie haben bewiesen, dass das für Sie genau so gilt. Wenn Ihnen das die Zeit wert war….

Und selbst beim Überfliegen der von Ihnen gewählten Auszüge aus Kommentaren Stefan P’s muss ich feststellen, dass ich vielem davon zustimmen muss (manchem nur widerwillig, aber sei’s drum). Auch was die eine oder andere Spitze gegen Herrn Spreng angeht: Nicht immer zu unrecht, und ich denke, dass Herr Spreng, wie schon des öfteren demonstriert, gut damit umgehen kann. Er ist schließlich nicht aus Weichholz geschnitzt.

Nichts davon ist jedenfalls so persönlich und argumentationsfrei unter die Gürtellinie gehauen wie der eine oder andere Beitrag gegen Stefan P (Frei nach dem Motto: “Der hat mich doch glatt einen Dummkopf genannt, dieser gehirnamputierte Vollidiot”).

Nicht falsch verstehen: Ich schreibe hier nicht, um Herrn P zu verteidigen; er formuliert scharfzüngiger als ich und wird es nicht nötig haben. Aber ich empfinde Ihren Stil, höflich formuliert, als sehr unangemessen.

71) Mirage, Freitag, 05. August 2011, 20:04 Uhr

@wschira:

Mein letzter Kommentar bezog sich auf Ihre Antwort vom 04. August 2011, 14:35 Uhr. Mittlerweile haben Sie endlich geliefert.

Die zitierten Passagen sind in der Tat provokativ – ein “anpöbeln” kann ich allerdings beim besten Willen nicht erkennen. Alles weitere hat Erwin Gabriel richtig charakterisiert.

Wenn Sie sich so leicht empören lassen, sollten Sie kontroverse politische Diskussionen besser nur maßvoll zu sich nehmen.

72) wschira, Samstag, 06. August 2011, 20:09 Uhr

@StefanP, @Mirage, @Gabriel

Ich beziehe mich hier überwiegend auf StefanP, weil ich auch überwiegend mit ihm im Clinch bin.
Nun, StefanP, Sie jammern in einem etwas früheren Beitrag, dass das Pseudonym wschira (das keins ist), das Pseudonym StefanP (das ein solches ist) versucht unglaubwürdig zu machen. Nun, das habe ich nicht nötig, das schaffen Sie selbst bestens allein. Dazu nochmals ein Zitat von m.spreng:

“Wenn mich Kommentatoren beschimpfen, und mag es auch noch so unqualifiziert sein, bin ich toleranter als bei Verunglimpfungen dritter. Ich gehe immer davon aus, dass sich solche Kommentare selbst richten und gegen ihre Urheber wenden”.

Und dass ich nicht weiter auf Ihre gesammelten Werke eingehe, habe ich schon erklärt, mir fehlt dazu die Zeit und die Lust. Auch da wenden sich Ihre Ergüsse gegen Sie selbst.
Sie haben auch schon versucht, den “Spiegelfechter” mit Ihrem INSM-Sermon aufzumischen und sind dabei grandios gescheitert. Am Schluss haben Sie den Schwanz eingezogen und sind verschwunden. Ich glaube, niemand weint Ihnen dort eine Träne nach
Auch dort wurde schon unterstellt, dass Sie ein Lohnschreiber wären, ich habe das nie so richtig ernst genommen, denn auch ein Lohnschreiber sollte Substanz haben. Allerdings erscheint mir nun Ihr Abschiedskommentar dort in einem anderen Licht. Sie sagten dort, wenn ich mich recht erinnere, dass Sie nun ein Projekt beendet hätten und ein neues Beginnen. Wenn man das so interpretiert, dass Ihr Projekt war, ein als links geltendes blog aufzumischen (was Ihnen nicht gelang) und Ihr neues Projekt ist, den “Sprengsatz” aufzumischen (was Ihnen auch nicht gelingen wird und was zudem seltsam ist, da dieses blog sicher nicht links ist und der Blogbetreiber schon gar nicht), dann wird das verständlich.
Im Übrigen stört es mich überhaupt nicht, wenn Sie hier ein paar Claqueure in Stellung bringen, die Mehrzahl der Diskutanten ist nicht Ihrer Meinung, wie es auch schon beim “Spiegelfechter” der Fall war.
Ein kleiner Döntjes am Rande: Sie entschuldigen sich, dass Sie “der blog” sagen und nicht “das blog”, wie es eigentlich richtig wäre: blog, gebildet aus web log, also web- oder Internettagebuch. Das brauchen Sie aber nicht. Im Duden sind sowohl das blog (als Hauptbegriff) als auch der blog (als zulässiger Nebenbegriff) möglich. Laut Wikipedia wird “der blog” insbesondere in Österreich und der Schweiz benutzt. Sind Sie Österreicher? Das würde allerdings manches erklären :-)

73) Erwin Gabriel, Sonntag, 07. August 2011, 13:48 Uhr

@ wschira, Samstag, 06. August 2011, 20:09 Uhr

> Im Übrigen stört es mich überhaupt nicht, wenn Sie hier ein paar Claqueure
> in Stellung bringen, die Mehrzahl der Diskutanten ist nicht Ihrer Meinung…

Zum einen: Es geht doch gar nicht darum, ob “die Mehrzahl der Diskutanten” dies oder das meint. Bei den in diesem Blog angesprochen Themen ist die Situation doch nie so, dass es nur einen richtigen Standpunkt, nur eine richtige Sichtweise gibt – jedes Thema hat mehrere Aspekte, die eine unterschiedliche Beurteilung erlauben. Ansonsten wäre dieser Blog und jeder Beitrag schlichtweg überflüssig.

Des weiteren: Ich bin durchaus nicht immer einer Meinung mit StefanP, und keinesfalls bin ich ein von ihm in Stellung gebrachter Claquer. Ich habe Ihnen nicht das Recht auf eine eigene Meinung abgesprochen (das stände mir auch gar nicht zu). Warum sprechen Sie mir eine eigene Meinung ab?

Zu guter Letzt: Ich sagte Ihnen, dass ich Ihren Stil, andere persönlich grob anzugreifen und zu beschimpfen, für unangemessen halte. Ihre Antwort besteht aus einer Diffamierung u.a. meiner Person, verbunden mit dem Hinweis, dass sich solche Kommentare selbst richten. Erstaunlich….

Es grüßt Sie voller Verwunderung
Erwin Gabriel

74) Mirage, Sonntag, 07. August 2011, 23:19 Uhr

@wschira

“Auch dort wurde schon unterstellt, dass Sie ein Lohnschreiber wären, ich habe das nie so richtig ernst genommen, denn auch ein Lohnschreiber sollte Substanz haben.”
[...]
“Im Übrigen stört es mich überhaupt nicht, wenn Sie hier ein paar Claqueure in Stellung bringen, die Mehrzahl der Diskutanten ist nicht Ihrer Meinung, wie es auch schon beim “Spiegelfechter” der Fall war.”

Ach Du lieber Himmel. Ihre Art und Weise des Auftretens ist einfach nur frech.

75) wschira, Montag, 08. August 2011, 03:27 Uhr

@Erwin Gabriel

Es geht sehr wohl darum, die Stimmung in einem Blog aufzunehmen. Vielleicht sind Sie der Meinung, das sei nicht notwendig, aber es ist absolut notwendig. StefanP hat, wie beschrieben, schon das gleiche beim Spiegelfechter versucht, und idt gescheitert. Ich habe auch nicht Sie persönlich als Claqueur bezeichnet, sondern ganz allgemein einige Leute angesprochen. Auch das ist das Verfahren, das beim Spiegelfechter bekannt war, die Mehrzahl, und zwar die überwiegende Mehrzahl, war gegen StefanP mit wenigen Ausnahmen, die aber dann unisono und meistens mit identischem oder fast identischem Wortlaut seine Partei ergriffen. Das ist auch der Fall bei Ihnen und Mirage. Wenn ich daher Parallelen herstelle, kommt das nicht von ungefähr. Im übrigen zieht sich jeder die Schuhe an, die ihm passen.

Ich habe Ihnen nicht eine eigene Meinung abgesprochen. Wenn Sie glauben, StefanP verteidigen zu müssen, ist das Ihre Sache.

Ob Sie meinen Stil für unangemessen halten, ist auch Ihre Sache. Aber auch ich halte Ihren Stil und den von Mirage für unangemessen und ziemlich kriecherisch, was mich, zusammen mit meinen Erfahrungen mit StefanP, zu meinen Schlussfolgerungen kommen liess. Ich beschimpfe niemand, aber mit grob angreifen haben Sie die Richtung ohne Frage erkannt. Aber diese Angriffe gehen nur in eine einzige Richtung. Im übrigen gilt:

“You must meet roughness with roughness” – “Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil”
Altenglische Spruchweissheit

Noch eine Bemerkung: Sie können mich zum Teufel wünschen oder sonstwas, aber wenn Sie auf meine posts reagieren, sollten Sie schon genau nachlesen. Der Hinweis, auf den Sie sich beziehen, stammt nicht von mir, sondern von Herrn Spreng. Ich habe das genauestens gekennzeichnet. Guttenbergereien missfallen mir.

76) StefanP, Montag, 08. August 2011, 09:42 Uhr

@wschira

Sie schreiben und schreiben, nur das, was sie sagen wollten, können Sie kaum belegen.

Falls Sie die Geschichte beim Spiegelfechter verfolgt haben (warum eigentlich?): Der Blogbetreiber hat eine Abstimmung veranstaltet, ob ich dort veröffentlichen darf oder ob man mich in Quarantäne nehmen solle. Da sich die überwiegende Mehrheit der Leser dort gegen Veröffentlichungen meiner Beiträge gewandt hat, habe ich mich zurückgezogen.

Ich habe das damals begründet. Ich akzeptiere demokratische Voten und behellige Leute nicht mit Kommentaren, wenn sie das partou nicht wollen. Sie bezeichnen das als “grandios gescheitert” und den “Schwanz einziehen”. Jeder wie er’s mag.

77) Frankilein66, Montag, 08. August 2011, 14:34 Uhr

@StefanP.

Sie sind beim Spiegelfechter rausgewählt worden und wundern sich, dass sie hier ähnliche Akzeptanzschwierigkeiten haben?

Man kann ihnen ja viel vorwerfen, aber das sie übermäßig selbstkritisch und selbstreflektiv sind kann man nun wirklich nicht behaupten!

78) Erwin Gabriel, Montag, 08. August 2011, 15:09 Uhr

@ schira

> Es geht sehr wohl darum, die Stimmung in einem Blog aufzunehmen.
Ob ich die Stimmung in einem Blog aufnehme oder mit einer vermuteten “Mehrheitsmeinung” Andersdenkende mundtot machen will, ist nicht das Gleiche.

> StefanP hat, wie beschrieben, schon das gleiche beim Spiegelfechter versucht,
> und idt gescheitert.
Keine Ahnung, was da war und worum es da ging. Ist jedenfalls kein Grund, mich und andere zu beleidigen.

> Ich habe auch nicht Sie persönlich als Claqueur bezeichnet, sondern ganz allgemein
> einige Leute angesprochen.
Na dann: Zum einen haben Sie neben StefanP mich und Mirage direkt in Ihrem Beitrag adressiert, dann aber nur StefanP und seine Claquere angesprochen.

> Auch das ist das Verfahren, das beim Spiegelfechter bekannt war, die Mehrzahl,
> und zwar die überwiegende Mehrzahl, war gegen StefanP mit wenigen Ausnahmen,
> die aber dann unisono und meistens mit identischem oder fast identischem Wortlaut
> seine Partei ergriffen. Das ist auch der Fall bei Ihnen und Mirage.

Wie kommen Sie denn auf den Kappes? Weder Mirage noch ich haben die Partei StefanPs ergriffen.

Ich habe meinen ersten Kommentar zu diesem Beitrag am Donnerstag, 04. August 2011, 09:22 Uhr, abgegeben. Darin legte ich keine eigene Meinung zu diesem Thema dar, und äußerte mich ausschließlich zum Umgangston in Sachen Stefan P.

Mirage gab seinen/ihren ersten Kommentar zu diesem Eintrag am Montag, 01. August 2011, 22:51 Uhr, ab. Auch Mirage äußerte sich nicht zur Sache, sondern bat Sie, Ihre heftigen persönlichen Vorwürfen gegen StefanP auch zu belegen.

> Wenn ich daher Parallelen herstelle, kommt das nicht von ungefähr.

Wenn sich diese Aussage auf die Vorgänge beim Spiegelfechter bezieht, und die Situation dort halbwegs so war wie von Ihnen beschrieben, gibt es keine Parallelen.

> Im übrigen zieht sich jeder die Schuhe an, die ihm passen.

Also wirklich. Vielleicht sollten Sie das nächste Mal vorab überprüfen, ob die Schuhe, in denen Sie stecken (wollen), nicht eine Nummer zu groß für Sie sind…

> Ich habe Ihnen nicht eine eigene Meinung abgesprochen.
Claquere beklatschen gegen Entgelt die Meinung anderer.

>Wenn Sie glauben, StefanP verteidigen zu müssen, ist das Ihre Sache.
Ich habe explizit geschrieben, dass ich StefanP nicht verteidigen will, da ich das nicht für nötig halte. Ich habe explizit erklärt, dass es mir um Ihren Stil geht, andere persönlich anzugreifen und zu beschimpfen.

> Ob Sie meinen Stil für unangemessen halten, ist auch Ihre Sache. Aber auch ich halte
> Ihren Stil und den von Mirage für unangemessen und ziemlich kriecherisch, was mich,
> zusammen mit meinen Erfahrungen mit StefanP, zu meinen Schlussfolgerungen kommen liess.

Bedauern über einen groben Umgangston zu äußern oder Argumente für Beschuldigungen einzufordern ist unangemessen und kriecherisch?

> Ich beschimpfe niemand,
Ob das, von Ihnen abgesehen, sonst noch jemand so sieht? (und es heißt “niemanden”)

> Noch eine Bemerkung: Sie können mich zum Teufel wünschen oder sonstwas,
> aber wenn Sie auf meine posts reagieren, sollten Sie schon genau nachlesen.
> Der Hinweis, auf den Sie sich beziehen, stammt nicht von mir, sondern von
> Herrn Spreng. Ich habe das genauestens gekennzeichnet.
> Guttenbergereien missfallen mir.

Aua. Das Originalzitat stammt zwar, wie von Ihnen “genauestens gekennzeichnet”, von Herrn Spreng. Aber nicht Herr Spreng hat sich mit diesem Zitat an mich gewandt, sondern Sie gaben mir seine Worte als Hinweis. Darauf habe ich mich, ohne selbst zu zitieren, bezogen. Wie Sie da auf Guttenberg kommen, bleibt sicher wie vieles andere Ihr Geheimnis.

Und was das Nachlesen angeht: Einmal mehr ein Hinweis, den Sie zuerst selbst befolgen sollten, bevor Sie in dieser Weise auf andere losgehen. Denn in zahlreichen Fällen haben Sie nicht zu dem Stellung genommen, was von mir und anderen geschrieben wurde, sondern zu dem, was Ihre Einbildung daraus gemacht hat, und wiederholen trotz diverser immer wieder die gleichen falschen Beschuldigungen. So macht eine weitere Diskussion für mich keinen Sinn, da kaufe ich mir lieber einen Papagei.

79) wschira, Dienstag, 09. August 2011, 17:42 Uhr

@StefanP 08/11, 8:42

Sie haben, wie schon erwähnt, in einem post gejammert, dass ich versuchen würde ihre Glaubwürdigkeit zu untergraben. Darauf habe ich geantwortet, dass ich das nicht nötig hätte, dass Sie das bestens selbst erledigten.
Dieser Beitrag belegt das zu Genüge. Zunächst ist festzustellen, dass sie halbe Wahrheit auch eine ganze Lüge ist. Und was Sie hier bringen, ist nur die halbe Wahrheit. Ich verfolge die Geschichte beim Spiegelfechter nicht, sondern ich war dabei. Sie haben sich dort ähnlich wie hier durch die Art Ihrer posts (Rabulistik, Wahrheitsgehalt, Inhalt, Kompetenz), den Widerwillen der Mehrzahl des Forums zugezogen. Jens Berger hat dann eine Diskussion angestossen, wie weiter zu verfahren sei, da er naturgemäss sein blog nicht zerschossen haben wollte. Er hat aber keinen Zweifel daran gelassen, dass er jeglichen Zensurmassnahmen ablehnend gegenüberstehen würde. Die Diskussion (mehr als 300 Beiträge) ergab nun, dass die Mehrheit Ihnen ablehnend gegenüberstand, dass aber dem von Jens Berger favorisierten Weg (keine Zensur, es sei denn, der betreffende Beitrag widerspräche den blog-Regeln) zugestimmt wurde. Von einigen Ihrer Anhänger ging auch der Vorschlag aus, dass Sie nicht nur Kommentare abgeben sollten, sondern auch Gastbeiträge. Jens Berger hat dem zugestimmt. In diesem Licht ist Ihre Behauptung, dass Beiträge von Ihnen unterdrückt werden sollten, eine glatte Lüge.
Interessant ist auch, dass Ihre wenigen “Sympathisanten” auf dem Spiegelfechter mit Ihnen dort auch verschwunden sind. Wie das wohl kommt?

80) StefanP, Mittwoch, 10. August 2011, 08:54 Uhr

@wschira

“Die Diskussion (mehr als 300 Beiträge) ergab nun, dass die Mehrheit Ihnen ablehnend gegenüberstand, dass aber dem von Jens Berger favorisierten Weg (keine Zensur, es sei denn, der betreffende Beitrag widerspräche den blog-Regeln) zugestimmt wurde. Von einigen Ihrer Anhänger ging auch der Vorschlag aus, dass Sie nicht nur Kommentare abgeben sollten, sondern auch Gastbeiträge. Jens Berger hat dem zugestimmt. In diesem Licht ist Ihre Behauptung, dass Beiträge von Ihnen unterdrückt werden sollten, eine glatte Lüge.”

Das ist falsch oder in Ihren Worten eine Lüge. Dass Beiträge nicht gegen die Blogregeln verstoßen sollen / dürfen, ist eine bare Selbstverständlichkeit. Das gilt auch hier. Jens Berger hatte aber reklamiert, dass es eben sein kann, dass ein Blogger sich nett und gewählt ausdrückt, dennoch viele Teilnehmer aufregt. Konkret warf er mir vor, Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen und Debatten zu beherrschen. Um dies zukünftig zu vermeiden, veranstaltete er die Abstimmung. Die Option “unmoderiert” bekam die wenigste Zustimmung. Das ist für mich eine demokratische Entscheidung. Es ist auch das Gegenteil von dem, was Sie eben behauptet haben.

Der zweite Teil ist auch eine Lüge. Es ist zwar richtig, dass genau zwei Blogger (die nicht zu meinen “Anhängern” gehörten), eigene Gastbeiträge schreiben würde. Jens Berger zeigte sich dafür offen. Auf mein Angebot, seins anzunehmen, ging er jedoch nicht mehr ein.

Glauben Sie wirklich, ich habe ein Problem, mich in kontroversen, gegen meine Position stehende Meinungen zu behaupten? Da haben Sie hier und dort nicht viel von mir gelesen…

81) Frankilein66, Mittwoch, 10. August 2011, 13:13 Uhr

@StefanP.

Wenn meine Diskussionsbeiträge, egal ob sachlich oder inhaltlich unbedenklich, dazu führen, dass eine Abstimmung durchgeführt wird ob ich weiter Beiträge veröffentlichen darf, dann muss ich mich doch fragen, ob die Schuld nicht doch weitestgehend bei mir liegt.

Der Stil ihrer Beiträge in diesem Blog beweist mir, dass sie das nicht getan haben. Ich habe mir spasseshalber die entscheidende Diskussion über sie im Spiegelfechter angeschaut und ich muss ihnen attestieren, dass sie nicht das geringste aus dieser Erfahrung gelernt haben.

Das jüngste Beispiel war der Vorwurf der Ahnungslosigkeit an die Diskutantin Maren P. bezüglich der Steuererleichterungen für Konzerne. Was soll das?

Oder würden sie es gar als persönlichen Triumpf empfinden, wenn sie aus diesem Blog auch rausfliegen? Zuzutrauen wäre es ihnen!

82) wschira, Mittwoch, 10. August 2011, 15:28 Uhr

@StefanP

Weichen Sie nicht aus, oder, um mit Jens Berger zu sprechen, eröffnen Sie keine Nebenkriegsschauplätze. Jedes Blog wird mehr oder weniger moderiert, auch der Sprengsatz z. B. Ich habe Ihre Behauptung, dass Beiträge von Ihnen verhindert werden sollten, als Lüge bezeichnet, das ist an keiner Stelle von Jens Berger so angekündigt, und er als Hausherr kann ja wohl entscheiden, wie in seinem Blog verfahren wird. Wenn Sie wollen, suche ich Ihnen eine Kollektion von Blogbeiträgen in dieser Diskussion heraus. Bis heute werden so gut wie keine Diskussionsbeiträge von Jens Berger gelöscht, und bisweilen treiben sich dort einige Figuren mit noch extremeren Ansichten als Sie herum.

83) m.spreng, Mittwoch, 10. August 2011, 17:37 Uhr

@wschira @StefanP

Ich bitte darum, die Auseinandersetzung jetzt zu beenden. Sie blockiert nur die inhaltliche Diskussion. Mich und wahrscheinlich auch andere Kommentatoren interessiert herzlich wenig, was beim “Spiegelfechter” passiert und wie das zu bewerten ist.

Allerdings bitte ich StefanP., sich in seinen Kommentaren künftig auf die Sache zu konzentrieren. Ein bisschen weniger Ignoranz und sehr viel weniger Arroganz wären ein Gewinn für die Debatte und würden persönliche Auseinandersetzungen ersparen.

84) wschira, Donnerstag, 11. August 2011, 13:45 Uhr

@mirage, @Erwin Gabriel

Ich habe im Verlauf dieses threads die Vermutung geäussert, dass Sie Claqueure von StefanP seien. Nach Durchlesen anderer Diskussionsbeiträge von Ihnen in anderen threads kann ich diese Behauptung nicht mehr aufrechterhalten. Es tut mir leid und ich entschuldige mich bei Ihnen.

85) Mirage, Donnerstag, 11. August 2011, 20:02 Uhr

@wschira

Das hatte ich nicht mehr erwartet. Ist akzeptiert.

86) Mirage, Donnerstag, 11. August 2011, 20:39 Uhr

@m.spreng

Wenn ich die Äußerungen von StefanP und von anderen Kommentatoren in diesem Thread vergleichend Revue passieren lasse, finde ich es ausgesprochen befremdlich, dass sich Ihre Aufforderung, künftig zur Sache zu kommentieren, allein an StefanP richtet.

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