Kommentare
35
Tagcloud
BILD Bild am Sonntag CDU CDU/CSU Christian Wulff CSU Der Spiegel Die Linke FDP Grüne große Koalition Hartz IV Helmut Schmidt Kohl Linkspartei Merkel Philipp Rösler Schäuble Schröder Schwarz-Gelb Seehofer Sigmar Gabriel SPD Steinbrück Steinmeier Steuersenkungen Stoiber Wahlkampf Westerwelle zu Guttenberg
Dienstag, 23. August 2011, 13:40 Uhr

Parasitäre Werbung

Mit Sympathie verfolge ich die Aktion der “taz”, auf Sportlerfotos alle Werbelogos zu pixeln, also unkenntlich zu machen. Die “taz” will sich nicht länger von den Vereinen und ihren Sponsoren instrumentalisieren lassen und kostenlos Werbung veröffentlichen. Gut gebrüllt, kleiner Löwe.

Die Werbelogos auf  Vereinstrikots und Sportlerkleidung, die häufig die Bildinformation erschlagen, sind wirklich ein Ärgernis. Jeder drittklassige Boxer oder angegraute ehemalige Formel-1-Champion hält seine Werbemütze in die Kameras oder kommt mit logobesticktem Hemdkragen zum Interview.

Den Zeitungen bleibt gar nichts anderes übrig, diese parasitäre Werbung mitzudrucken, wenn sie auf die Bilder nicht verzichten wollen. Beim Fernsehen gibt es keinerlei Widerstand, im Gegenteil: es gibt eine Werbekomplizenschaft. In den (leider nie veröffentlichten) Verträgen der ARD mit der Bundesliga sind die Kameraeinstellungen auf die Werbe-Logos schon lange vorgeschrieben..

Einmal ist auch mir der Kragen geplatzt – zu meiner Zeit bei “Bild am Sonntag”. Als mir ein Redakteur die Sonderbeilage zur kommenden Bundesliga-Saison vorlegte, waren auf den offiziellen Manschaftsfotos kaum noch die Köpfe der Spieler zu erkennen, weil die Bildfläche mit Werbekoffern und -bannern zugemüllt war.

Deshalb ließ ich alle Werbebanner, sofern es vom Fotoschnitt machbar war, abschneiden und die Logos auf den vielen Koffern im Vordergrund entfernen. Nur die Trikots ließ ich unangetastet, weil sie (leider) Teil der Klubidentität sind und weil ich das albern gefunden hätte.

Diese Aktion erregte verständlicherweise großes Aufsehen, denn die BamS mit damals mehr als 2,5 Millionen Auflage war für die Sportindustrie und die Werbewirtschaft ein anders Kaliber als die “taz”. Dennoch blieb es eine einmalige Aktion. Im folgenden Jahr wurde der BamS vertraglich verboten, die Mannschaftsfotos zu drucken, wenn sie verändert werden. Die Alternative wäre gewesen, auf die Bundesligabeilage zu verzichten. Damit war mein kleiner Aufstand zusammengebrochen.

Der “taz” wird es leider genauso gehen. Und: Will sie künftig auch bei Parteitagen so konsequent sein und die Slogans an den Mikrofonen und Rednerpulten pixeln?

Sie können Ihren eigenen Kommentar weiter unten abgeben.

35 Kommentare

1) Julius, Dienstag, 23. August 2011, 13:55 Uhr

“Will sie künftig auch bei Parteitagen so konsequent sein und die Slogans an den Mikrofonen und Rednerpulten pixeln?” – Die Slogans an den Mikros werben für die Partei, sprechen für die Partei, wie auch immer. Die Werbebanner im Sport werben überwiegend nicht für die Fußballclubs und Mannschaften, sondern für Produkte, die mit dem Sport nichts zu tun haben. Da sehe ich schon einen Unterschied. Aber, nur so nebenbei: Bei Politikern würde ich es sehr begrüßen, wenn sie die Werbebanner ihrer Parteispender auf dem Revers oder an ihren Mikros stehen hätten. Sollte es mal so weit kommen, daß zum Beispiel der Herr Dr. Kohl… dann bitte nicht verpixeln!

2) Mark, Dienstag, 23. August 2011, 14:01 Uhr

Haha, schön, dass sie in dem ganzen Politik- und Euro-Wahnsinn auch noch die Zeit für so einen harmlosen Sprengsatz haben. (Übrigens: Am 7. September ist Euro-Showdown in Karlsruhe!)

Die Initiative der taz habe ich auch gesehen. Ich bezweiföe, dass das irgendwer zu Kenntnis nimmt. Wissen die beim DFB und der DFL überhaupt wer oder was die taz ist? Ja, wissen das die Leute draussen im Lande etwa? Nein? Na, dann seien wir doch ehrlich: Niemand wird jetzt die taz kaufen, weil er dort auf den Fußball-Photos weniger Werbung zu sehen bekommt. Niemand wird jetzt zusätzliche Werbung dort schalten, weil sie ja nicht mehr auf den Trikot-Photos zu sehen ist. (Und niemand wird Anzeigenaufträge abkündigen.)

Das ist eine Eintagsfliege im Sommerloch, mehr nicht, aber eine nette. :-)

3) suki11, Dienstag, 23. August 2011, 14:20 Uhr

Warum soll man den Sportlern von irgendwelchen Randsportgruppen, die oft genug gar keine andere Möglichkeit haben, als auf diese Weise etwas einzunehmen, die paar Euro nicht gönnen?

Das betrifft ja nicht nur Formel-1-Rennfahrer und Tennisprofis, sondern auch “drittklassige Boxer”, Ringer, Kugelstoßer, Zehnkämpfer und Schwimmer.

4) kleinErna, Dienstag, 23. August 2011, 14:32 Uhr

@Julius: Ich finde auch, der letzte Spreng-Absatz ist albern. Dafür stimme ich Ihnen und Ihrem Verlangen nach Offenlegung der Parteispender in gleicher Form wie bei den Sportlersponsoren in vollem Umfang zu (und zwar für alle Parteien gleichermaßen). Ein wirklich guter Einfall!

5) tov, Dienstag, 23. August 2011, 14:48 Uhr

Pressefotos haben wahrhaftig zu sein. Daher finde ich es unsäglich, wenn die taz jetzt anfängt Fotos digital zu manipulieren und abzudrucken. Beim nächsten Mal fällt der “Bild” dann ein, dass die Fotos aus Afghanistan zu blutig und damit jugendgefährlich sind und retuschiert munter drauf los.,,,

6) StefanP, Dienstag, 23. August 2011, 15:49 Uhr

Wie sieht das beim FC Barcelona aus, wird dort UNICEF weggepixelt?

Es ist schon wahr: Werbebanner haben ihren Sinn und Berechtigung, sogar für die Finanzierung des Spitzen- und Breitensports. Wenn aber außer den sportfremden Slogans und Logos das Eigentliche des Sports verschwimmt, Arenen und Trikots regelrecht verschandelt werden, dann ist das mehr als ein Ärgernis. Die Krönung ist heute wohl die Umbenennung von Sportstätten: VelXXX-Arena, Rhein-XXXXXXX-Stadion, AlXXXXX-Arena usw.

Es hat alles nicht geholfen, dass in Deutschland Messi, Ronaldo oder Kaka spielen oder der VfB Stuttgart zuletzt die Champions League gewinnen hätte können. Und wie albern muss sich ein Sportler vorkommen, auf dem eleganten ArmXXX-Jacket ein grelles Logo zu plazieren? Davon abgesehen ist die Werbewirkung solchen Sprüche-Placements sehr limitiert, demgemäß dürften nur geringe Summen anfallen.

Was jedoch auch auf den Wecker geht: wenn verkleidete Prolls und Schnepfen groß plakatieren, von wem sie gerade reduziert ein T-Shirt gekauft haben. Steigern lässt sich dass wirklich nur noch durch sinnfreie Sprüche auf der Brust wie: “Ich hab’ auch Augen, Du ArXXX!”

7) Frankilein66, Dienstag, 23. August 2011, 16:00 Uhr

Immer diese linken Weltverbesserer und Realitätsverweigerer!

Aber jetzt mal im Ernst. So gut diese Maßnahme auch gemeint ist, sie wird sich kaum durchhalten lassen. Außerdem sehen die verpixelten Bilder meiner Meinung nach nicht besonders ästhetisch aus, von der Authentizität mal ganz zu schweigen.
Ich schätze, das ganze wird nach ein paar Tagen stillschweigend wieder beerdigt werden.

8) Jörg, Dienstag, 23. August 2011, 17:31 Uhr

Ich lese Sie richtig gern und bin oft Ihrer Meinung, was nicht unbedingt für Sie spricht. Aber in Sachen Sportwerbung haben Sie nur einen Teil der Katastrophe dargestellt.
Auch wenn es dem Zuschauer furchtbar auf den Senkel geht :D er ganze millionenschwere Zirkus kann nur im Dreieck Sportler (Werbefigur)-Sponsor( Finanzier) und Fernsehen ( Verbreiter) funktionieren. Das Fernsehen zahlt Millionen für Übertragungsrechte. Die Beträge wären aber noch um ein vielfaches höher, bestünde es auf einem werbefreien Bild. Also kein guter Vorschlag, denn die Konsequenz wäre entweder (öff.-rechtl.) Gebühren hoch oder Altherren – Faustball ( bei denen wi8ll keiner werben) in der Sportschau. Das werden Sie doch nicht wirklich wollen!

9) nona, Dienstag, 23. August 2011, 17:38 Uhr

Sowohl der ARD als auch dem ZDF dürften die Werbebedingungen der “Bundesliga” (oder eher der DFL GmbH, deren Produkt die Marke “Bundesliga” ist) in der Praxis ziemlich egal sein, denn die wenigsten Bilder in der Sportschau oder dem Sportstudio werden mit eigenen Kameras produziert (dürfte sich weitgehend auf die Interviews vor einer Sponsorenwand in der Mixed Zone beschränken). Die allermeisten Spielbilder werden von Livecast bzw. Sportcast produziert und angeliefert, und die sind ebenfalls eine DFL-Tochter. Die achten also schon selbst darauf, was sie wie, wo, und wie lange zeigen.

10) Mal im Ernst, Dienstag, 23. August 2011, 17:50 Uhr

Profisport und große Summen laden ein um als Geldwaschanlagen organisisert zu werden. Die kleinen “ärgerlichen” Eyecatcher könnten doch nur von der Problematik ablenken und suggerieren, dass hier “Geschäfte” getätigt werden (?) und alles seine Ordnung besitzt. Meine Assoziation fällt sicher unter das Kapitel “Verschwörungstheorien”, aber es sollte doch niemand im Ernst annehmen, dass dieses werbemäßige Ins-Bild-Setzen nicht auch einen anderen realen Hintergrund besitzen möchte. Den Artikel finde ich deshalb “harmlos” und recht “unbedarft” (er wollte vielleicht nur auf das Schicksal der taz hinweisen, aber die Thematik an sich scheint mir doch etwas “opulenter”, wenn nicht gar anrüchiger zu sein ?) . Skandalös sind zumindest die Verträge der “öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten”, sprich des Staatsfernsehens mit den einzelnen Sportverbänden, die aber mit Werbung im Prinzip wohl eher nichts zu tun haben (?, sollten) und in den genannten “XYZ”-Arenen in Szene gesetzt werden aber die Unverzichtbarkeit und Wichtigkeit des Staatsfernsehens unterstreichen möchten. Die öfferntlich-rechtlichen Institutionen drehen große Räder ohne dazu entsprechend kontolliert zu werden, alles zu Lasten der abzuzockenden Gebührenverpflichteten, deren Meinung in der repräsentativen Demokratie durch die Landesfüresten wahrgenommen wird. An sich ein Witz, aber darüber klagt niemand.

11) Konowsky, Dienstag, 23. August 2011, 18:39 Uhr

@ Jörg:
Zitat: “Das Fernsehen zahlt Millionen für Übertragungsrechte. Die Beträge wären aber noch um ein vielfaches höher, bestünde es auf einem werbefreien Bild.”

Das ist falsch. Der Sport bekommt immer so viel wie er bekommen kann. Das europäische Fußballgeschäft würde es auch geben – und zwar in (annähernd) derselben Qualität -, wenn es keine Werbung und nur einen Bruchteil der Fußballgelder gäbe. Fußball würde genauso gut funktionieren, wenn der Spitzenverdienst der Spieler bei 500.000 €/Jahr läge und nicht bei 5 Mio. €.

12) Peter Christian Nowak, Dienstag, 23. August 2011, 20:17 Uhr

^^Altherren – Faustball ( bei denen wi8ll keiner werben) in der Sportschau. Das werden Sie doch nicht wirklich wollen!^^^

Wäre mir lieber, als überfütterte Sportarten wie Fußball mit Gebühren zu finanzieren. Die Herren Sportmanager von der Bundesliga sollten mal wieder Boden unter die Füße bekommen. Zig-Millionen für einen Spieler, der, wenns hoch kommt mal 10 km über den Platz läuft, dann zufällig das tor trifft…aber Hallo!….
Brot und Spiele waren sicherlich schon zur Zeiten des Imperiums Romanum gewollt, so auch heute.
Aber bitte nicht hemmungslos…

13) mambo, Dienstag, 23. August 2011, 22:00 Uhr

Neben der Finanzindustrie haben wir einige weitere Branchen ,
in denen nichts vernünftiges und reales produziert wird ,
und die jeweiligen Akteure ungerechtfertigt viel verdienen :
die Sport (Fußball)-Branche ,die “Andyborg-und Haribo/gottschalk-
enterprises” ,und nicht zu vergessen die Politik -Talkshowbranche.
Hier könnte man wirklich kräftig sparen ,ohne daß die Wirtschaft gleich
in eine Rezession fallen würde .

14) JG, Dienstag, 23. August 2011, 22:09 Uhr

Eigentlich hatte ich erwartet, Sie würden einen Bogen schlagen zu den bemerkenswerten Aktionen, mit denen sich z.B. “die Bundesregierung sponsern” (Wie bitte? Ja, so wird das ohne Wimpernzucken verkündet.) läßt. Was freilich, konsequent zu Ende gedacht bzw. “optimiert”, wie das in heutigem Wichtig-wichtig-Schwatz heißt, letztendlich wieder zu größerer Transparenz führen könnte. Man stelle sich vor, es hieße: “Dieses Gesetz wird Ihnen präsentiert von Mövenpick.”

@ Jörg
Ach, man könnte es doch einfach mal darauf ankommen lassen, was geschähe, wenn die durch Zwangsgebühren finanzierten Sender nicht mehr Millionen ausgeben würden für allerlei Rumgehopse, Ballgetrete, Imkreisgefahre und Aufdiefressehauen. In der Marktwirtschaft wird der Preis bekanntlich nicht unwesentlich durch die Nachfrage bestimmt. Im übrigen hätte ich nichts dagegen, wenn mit gewissen Varianten des “Sport” genannten Unterhaltungsgeschäfts nur noch die Programme der kommerziellen Sender gefüllt würden.

15) Andronico, Dienstag, 23. August 2011, 23:34 Uhr

Ich stimme im Prinzip zu. Andererseits sieht man an der Werbung wenigstens gleich, wer Herr im Haus ist, wer der Geld gibt und bitte eine Gegenleistung möchte. Wessen Söldner da agieren. Wer uns da eine “Message” reindrücken will und welche Produkte wir unbedingt kaufen müssen, um dazuzgehören. Wenn eine ganze Gesellschaft das Materielle, der Geld in den Mittelpunkt stellt (interessant ist z.B. zu verfolgen, wie viele Nachrichten, wie viele Artikel in der Zeitung, wie viele Sendungen im Fernsehen von Geld, von Konsum handeln), wenn Erfolg und Glück mit Reichtum gleichgesetzt wird (die größte Lüge von allen), wenn schon unsere Kinder darauf getrimmt werden, mal Karriere zu machen, schon die Grundschule auf den Beruf hin ausbilden soll, dann ist es nur ehrlich, auch zu zeigen, was der Preis dafür ist. Zu wessen Vorteil wir da funktionieren sollen. An wen man seinen Freiheit abgibt. Wer uns da für ein kauft für ein paar (oder auch ein paar mehr) Brosamen (auch uns Zuschauer). Sport soll ein Spektakel sein, es werden sog. “Traumgagen” gezahlt (man macht doch keinen Finger krumm, wenn nicht die Gegenleistung stimmt – auch ein Programm, dass wir fast alle haben), es muss ein Event sein (sonst geht keiner hin), die Medien erzeugen einen künstlichen Hype, manipulieren uns, erwecken den Eindruck, dass das wahnsinnig wichtig ist, was da passiert (Brot und Spiele). Dass “wir”, also einen Mannschaft deutscher Sportler “große Titel” gewinnen sollen. Und wir uns damit identifizieren sollen.

Und dass “wir” (unsere Idole) gegen die anderen “kämpfen” müssen, um zu zeigen, dass “wir” die Überlegenen sind. Eine Denkweise, die uns an vielen Stellen eingeimpft wird. Man muss mit anderen konkurrieren, sie ausstechen, sie übertreffen (meistens in das unverfänglichere Wort Wettbewerb verpackt). Dass wir uns mit unserem Land identifizieren sollen (es könnte ja auch mal einen Krieg geben. Da muss man schon genug “Patrioten” haben, die dann ihre Rübe hinhalten).

Und dass das alles auch der Aufhänger für ein großes Geschäft ist. Viele profitieren, Sponsoren, Medien, Vereine, auch die Politik, viele verfolgen ihre Interessen in dem Spiel. Auch die Spieler sind die Litfassäulen, die Projektionsobjekte, die Idole, die Lügengeschichte. Man muss erst so werden wie die Idole, um glücklich zu sein. Eine Täuschung, eine Fassade, ein idealisiertes Bild, das uns vorgegaukelt wird.

Und wir lernen noch was. Dass nur der erfolgreiche Respekt verdient, dass nur Beste gut genug ist. Dass der zweite der erste Looser ist. Und dass man sich für Looser nicht interessieren braucht. Die sind nichts wert. Mitgefühl, auch mit dem künstlich erzeugen sog. Gegner, Freude über die Freude der anderen, sich nicht in Hass treiben lassen (siehe was z.B. zwischen Real und Barca zur Zeit passiert), das lernen wir nicht. Ein Spiel subtiler Manipulation, das da läuft. Wie in der Politik auch. Der Arbeitslose ist ein Looser und verdient unsere Solidarität nicht (so die Botschaft). Die Erfolgreichen, die Sieger, die Ackermanns, die Stars, die Schönen und Reichen, die sollen wir respektieren, die sind die Leistungsträger, die Idole. Die sollen unsere Anerkennung, unsere Aufmerksamkeit bekommen. Deren Geschichten werden uns erzählt. Vom Looser will keiner was wissen.

16) M.M., Mittwoch, 24. August 2011, 00:08 Uhr

Viel schlimmer sind die kleinen Kinder die tagein tagaus mit einem Bundesligatrikot mit Werbung täglich wie eine Litfasssäule herumlaufen (müssen). Das Profigeschäft hat schon so mancher Profi niedergelegt trotz lukrativem Vertrag. Und darüber wird nur am Rande berichtet.

PS: Den Namensmissbrauch der CDU mit dem “C” im Namen kritisiere ich schon lange, nur ändern tut sich nix! Es wird weiter der Parteiname eingeblendet und dann “nur” von der “Union”, auch von der Kanzlerin, gesprochen!

17) Gregor Keuschnig, Mittwoch, 24. August 2011, 08:28 Uhr

Will sie künftig auch bei Parteitagen so konsequent sein und die Slogans an den Mikrofonen und Rednerpulten pixeln?
Nicht genau durchdacht, Herr Spreng, Sie übersehen, dass ja Parteitage reinste Werbeveranstaltungen sind. Die Konsequenz wäre von ihnen schlichtweg nicht zu berichten. Die dort getätigten Beschlüsse und/oder Ergebnisse kann man unbebildert lassen. Wird eh überschätzt.

18) Frankilein66, Mittwoch, 24. August 2011, 09:01 Uhr

@Andronico, 15)

Was sie alles aus so einem an sich harmlosen Beitrag von Herrn Spreng alles machen! Respekt!
So viel Phantasie hätte ich auch gern!

19) Ralf Andersen, Mittwoch, 24. August 2011, 09:10 Uhr

Brot und Spiele will das Volk und zugegebenermaßen ich auch. Spitzensport ist in Deutschland nur durch Werbung zu finanzieren und der Kreisklassenspieler freut sich über einen Trainingsanzug vom örtlichen Autohaus genauso sie sich eine Blaskapelle über einen Sponsor für ein Musikinstrument freut.
Daher halte ich die Werbung für notwendig.
Viel schlimmer ist es, dass der öffentliche Rundfunksender NDR2 als Sponsor des HSV auftritt und hierfür GEZ Gebühren verwendet werden.

20) EStz, Mittwoch, 24. August 2011, 11:35 Uhr

16) M.M., Mittwoch, 24. August 2011, 00:08 Uhr

Den Namensmissbrauch der CDU mit dem “C” im Namen kritisiere ich schon lange, nur ändern tut sich nix! Es wird weiter der Parteiname eingeblendet und dann “nur” von der “Union”, auch von der Kanzlerin, gesprochen!
____________________________

Kanzlermund tut Wahrheit kund. Denn von “christlich” und “demokratisch” ist so viel nicht mehr zu finden in der ??U.

21) anonym, Mittwoch, 24. August 2011, 18:46 Uhr

Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk nur so Knebelverträge bekommt, dann sollte er sie einfach nicht unterschreiben. Spart etliche Gebührenmillionen. Der Sport kann ja immer noch im Privatfernsehen gezeigt werden, da gibt es dann wohl in der Regel eher weniger Geld ohne den Bieterwettstreit mit den öffentlichen Anstalten.

Der ganze öffentlich-rechtliche Rundfunk ist meiner Meinung nach eh sehr stark mit dem professionellen Sport verfiltzt, Kritik (Doping, Kommerzialisierung, …) gibt es da wenn überhaupt fast nur ausserhalb des Sportprogramms – in der Nacht.

22) Bernd S., Mittwoch, 24. August 2011, 19:20 Uhr

Lieber Herr Spreng,

schwierig, gell, im Prinzip so eine einfache Materie, die Sie hier darstellen, aber kaum einer will verstehen, worum es Ihnen geht und worum es generell bei dieser Problematik geht. Ganz einfach nur darum, dass sich Medien nicht als Werbeträger missbrauchen lassen sollen und dürfen, weil sie ihren Lesern/Zuschauern nicht auf dem Umweg über redaktionelle Berichterstattung Werbung unterjubeln sollen/dürfen, was nichts anderes als Schleichwerbung ist. Das ist schlichtwegs Betrug am Leser/Zuschauer und wäre juristisch zu ahnden. Das ist die klar definierte rechtliche Seite der Medien, die sie auch aus ethischen Gründen zu beachten haben. Und deshalb der rührende, aber verzweifelte und natürlich nichts bewirkende Versuch der taz, Werbung zu pixeln.

Das (Presse-)Recht schreibt die strikte Trennung von Werbung und Redaktion vor. In Fällen z.B. der Triktowerbung kann/muss sie in der Berichterstattung, unter Umständen zähneknrischend, in Kauf genommen werden. Die Folge wäre: Verzicht der Berichterstattung, z.B. Übertragung eines Fußballspiels, mit nationalem Aufstand der Fußballfans und Ausrufung des politischen Notstands. So einfach ist die Problematik, aber harmlos, wie mancher Kommentator hier meint, ist sie nicht.

23) Peter Christian Nowak, Mittwoch, 24. August 2011, 19:22 Uhr

Was der Wirtschaft Recht ist, ist der Politik erst Recht billig. Nebenbei bemerkt, Anwaltskanzleien, Ärzte und natürlich nicht Gesichter aus der Politik, all das hatte noch vor ein paar Jahren Werbeverbot.
Heute spielen die alten Gesetze keine Rolle mehr. Man könnte von einem Anwachsen gesellschaftspolitischer Dekadenz sprechen.

http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=8501780/pv=video/nid=233454/at7w5l/index.html

24) Peter Christian Nowak, Mittwoch, 24. August 2011, 19:35 Uhr

@15) Andronico,

^^Und wir lernen noch was. Dass nur der erfolgreiche Respekt verdient, dass nur Beste gut genug ist. Dass der zweite der erste Looser ist. Und dass man sich für Looser nicht interessieren braucht.^^

Was der Wissenschaftler Markus Reiter über den Durchscnitt und den Stellenwert des Durchschnittsbürgers sagt, das möchte ich Ihnen gerne zu Gehör bringen::

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/mittelmass-ist-nicht-mittelmaessigkeit/-/id=660374/nid=660374/did=8304206/1jr7lz7/index.html

25) Rene Hartmann, Mittwoch, 24. August 2011, 20:12 Uhr

Man kann aber als Verbraucher was dagegen tun: Produkte von Herstellern meiden, die die Kanäle mit ihrer Werbung zumüllen. Als es 2006 so schien, als seien keine Badeschlappen ohne Fußball-WM-Logo zu bekommen, habe ich aus Verärgerung extra in die Suche nach solchen zusätzliche Zeit investiert.

26) sportinsider, Mittwoch, 24. August 2011, 20:58 Uhr

Die unkonventionelle taz ist immer für Schlagzeilen gut. Die Sportfotos mit den Pixeln sehen allerdings wirklich bescheiden aus. Dies hat die Sportredaktionscrew offenbar gemerkt. Seit einigen Tagen ist auf taz online auffällig wie oft Fotos mit Bildschnitten oberhalb der Brustwerbung auf dem Trikot abgebildet werden. Damit entfällt dann auch die verpixelung.

Konsequent durchgezogen ist die Aktion generell nicht. Es gibt doch tatsächlich Fotos abgebildeter Fußballspielern mit 3 Streifen auf dem Trikot und einem Gegenspieler mit dem Puma auf dem Trikot.

Siehe auch hier: http://www.taz.de/Samuel-Etoo-spielt-bald-in-Dagestan/!76690/

Da werden sie sich in Herzogenaurach sich auf die Oberschenkel klopfen.

Es gäbe für die taz noch mehr zu verpixeln bzw. zu boykottieren. LED Banden nerven wesentlich mehr, die Eishockey-Litfaßsäule erzeugt Augenkrebs, die Benennung von Betonbauten nach Versicherungsunternehmen oder banken und der penetranten Nennung der Moderatoren der öffentlich-rechtlichen wie auch der privaten Moderatoren nervt. Länderspielprogrammhefte sind zu Werbepapierchen mutiert.

27) Recht Unbedeutend, Donnerstag, 25. August 2011, 00:41 Uhr

@Andronico: sie haben noch nie die vielen tausend strahlenden Gesichter von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Rentnern, Behinderten uvm. gesehen nach einem Sieg der Heimmannschaft. Die wollen nicht alle Krieg. Das ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Auch wenn es, wie so vieles auf der Welt, natürlich auch “blühende Schattenseiten” entwickelt.

Es tut mir ja leid, daß ich das jetzt so sagen muß. Aber das Werbethema ist doch fast harmlos. (eine “Gladiatorenkultur” haben Wettkämpfe wohl zu allen Zeiten ein bißchen innegehabt). Stadiennamen, okay, das finde ich hart. Warum dann nicht gleich Straßennamen und ganze Stadtviertel dazukaufen? Was war das doch für eine schöne Tradition, Stadien nach Landschaftsmerkmalen, Gemarkungen oder verdienten Männern zu benennen.
Oder auch Dietmar Hopp mit seinen Schall-Effekten im “eigenen” Stadion zur Züchtigung der gegnerischen Fans, die etwas rufen was ihm nicht paßt. Da geht es an die Grenzen des Zivilen.
Dort wird Fußball von der Kultur zur reinen Ware. Da muß die Gesellschaft eingreifen.

Aber was gerade mit unseren Lottogesellschaften passiert, daß diese sicher ineffizienten und etwas mauschel-klüngelhaft angehauchten Altherrenriegen mit kontrollierter Gewinnausschüttung und sicherer Steuerquote jetzt durch freie Sportwetten ersetzt werden sollen, eine weltweite Mafia aus Geldwäsche, Manipulation und Kleinkriminalität- das ist ein soziales Thema. Das ist ein weiteres Loch im Rumpf der “M.S. Abendland”. Freie Sportwetten machen die Gesellschaft unfrei. Ein Dammbruch, an dem wir Jahrzehnte zu knabbern haben werden. Prophezeie ich hiermit. Und noch könnte man es aufhalten, mit einem “Machtwort”, aber niemand tut es. Das ist ein hochgradig politischer Skandal.

28) romeias47, Donnerstag, 25. August 2011, 11:15 Uhr

Was erwrtet man, wenn das Wort “logisch” zu “logo” mutiert. Vermutlich ist die Logik dann ein Marketingzweig? Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir Qualitäten von Produkten gar nicht mehr für sich beurteilen können, sondern abhängig sind vom Marketingapparat mit dem sie daherkommen. Werbepsychologen sollten ihr Studium zurückerstatten müssen …

29) EStz, Donnerstag, 25. August 2011, 12:15 Uhr

27) Recht Unbedeutend, Donnerstag, 25. August 2011, 00:41 Uhr

Oder auch Dietmar Hopp mit seinen Schall-Effekten im “eigenen” Stadion zur Züchtigung der gegnerischen Fans, die etwas rufen was ihm nicht paßt. Da geht es an die Grenzen des Zivilen.
Dort wird Fußball von der Kultur zur reinen Ware. Da muß die Gesellschaft eingreifen.
______________________________________
Beim besten Willen, das ist nicht auf dem Mist von Dietmar Hopp gewachsen. Der Mann hat auf der einen Seite sehr viel für seine Heimmannschaft, aber auch für den Deutschen Fussball getan. Das, was er sich nur zu oft hat anhören müssen, war tief beleidigend und lautstarker Ausdruck von Dummheit, gepaart mit Arroganz. So hat sich keiner aufgeführt, als beispielsweise Schalke04 den Deal mit Gazprom abgeschlossen hat.

Die Schallattacke war auch eine Riesensauerei, um die sich zu Recht die Staatsanwaltschaft kümmert. Aber das nun Herrn Hopp persönlich in die Schuhe zu schieben, halte ich auch für eine Unverschämtheit.

Bin übrigens kein Fan der Hoffenheimer Mannschaft.

———————————————————————
_________________________________________

Aber was gerade mit unseren Lottogesellschaften passiert, daß diese sicher ineffizienten und etwas mauschel-klüngelhaft angehauchten Altherrenriegen mit kontrollierter Gewinnausschüttung und sicherer Steuerquote jetzt durch freie Sportwetten ersetzt werden sollen, eine weltweite Mafia aus Geldwäsche, Manipulation und Kleinkriminalität- das ist ein soziales Thema. Das ist ein weiteres Loch im Rumpf der “M.S. Abendland”.
__________________________________________
Yep!!! Da wird trotzdem sicherlich wieder irgendeinen aufrechter (= gesponserter) Politiker finden, der etwas von “Freiheit” zu murmeln weiß… Bitter…

30) Doktor Hong, Donnerstag, 25. August 2011, 12:19 Uhr

@ Peter Christian Nowak (24)

Schönen Dank für Ihren Hinweis. Auch Prof. Fredmund Malik schreibt in “Führen, Leisten, Leben”:

Ich halte heute sowohl die Suche nach idealen Anforderungensprofilen als auch ihre Anwendung in der Praxis für wenig nützlich. Ja mehr, ich halte sie für irreführend. Ich bin außerdem der Meinung, dass sie im Grunde inhuman sind. Es ist das Paradebeispiel für Unmenschlichkeit, von Menschen Dinge zu verlangen, die sie nicht und niemals leisten können.

Er argumentiert weiter, dass die Frage, wie denn der ideale Mitarbeiter beschaffen sein muss, falsch ist. Die Frage muss vielmehr lauten, wie man mit gewöhnlichen Menschen außergewöhnliche Ergebnisse erzielen kann.

Schlüssig und bodenständig argumentiert, wie ich finde. Aber es kursieren eine Menge Wahnvorstellungen in den Medien, unhinterfragt und unkritisch transportiert von Journalisten.

31) Frankilein66, Donnerstag, 25. August 2011, 12:59 Uhr

Na ja, die Vermarktung des Stadionnamens von Fußballvereinen treibt wirklich manchmal alberne Blüten. Besonders die Fußball-Kommentatoren der diversen Sender sind zu bedauern, wenn sie die Zuschauer in der “Schauinsland-Reisen-Arena” oder in der “Glücksgasarena” begrüßen müssen!
Ich überlasse es dem geneigten Leser herauszufinden, zu welchen Vereinen diese Stadien gehören.

Auch nett ist, wenn ein Verein innerhalb von zehn Jahren den Stadionnamen dreimal ändern muss, weil der vorherige Namensgeber pleite gemacht hat! So geschehen beim ruhmreichen
Hamburger SV!

32) Peter Christian Nowak, Donnerstag, 25. August 2011, 14:44 Uhr

@29) EStz,

^^Dort wird Fußball von der Kultur zur reinen Ware. Da muß die Gesellschaft eingreifen.^^

Fußball ist ein weltweites Milliardengeschäft. Da wird mehr umgesetzt, als bei manchem Konzern.
Da müssen alle an einem Strang ziehen, Spieler, Trainer, Sportmanager und die nationalen Fußballverbände. Alle versammeln sich unter dem Mutterkonzern FIFA.
Schert mal einer aus der Reihe, wie jetzt Philip Lahm, ist der Teufel los. Aus dem Nähkästchen plaudern gilt nicht. Hier stehen Geld und Ansehen, vielleicht auch die Existenz der Betroffenen auf dem Spiel. Alles, was dem Ansehen schadet, schadet auch u.U. dem Umsatz.
Die Fußballbegeisterten könnten am Wirtschaftssystem Fußball nur dann was ändern, wenn die Stadien leer blieben. Aber das ist reine Illusion.

33) Martha Mumenschanz, Donnerstag, 25. August 2011, 16:05 Uhr

“Der “taz” wird es leider genauso gehen. Und: Will sie künftig auch bei Parteitagen so konsequent sein und die Slogans an den Mikrofonen und Rednerpulten pixeln?”

Klassischer Fall von Äpfel-Birne-Vergleich.

34) JG, Donnerstag, 25. August 2011, 17:48 Uhr

@ Recht Unbedeutend

Donnerwetter, bisher ist mir ja nur das bizarre Getue um Maßnahmen zur angeblich dringend notwendigen Eindämmung der argen Gefahren der Lottospielsucht aufgefallen, die dazu geführt haben, daß es im Alltag noch mehr Warnhinweise gibt und Siebzehnjährige – wg. Schutzbedürftigkeit – nicht mehr Muttis Lottoschein abgeben dürfen.

Aber bei Aufhebung des für den Staat so überaus lukrativen und bei Finanzministern wie Amigos so beliebten Glückspielmonopols in Deutschland den beschleunigten Untergang des Abendlands zu prophezeien, darauf muß man erstmal kommen!

35) EStz, Freitag, 26. August 2011, 21:45 Uhr

32) Peter Christian Nowak, Donnerstag, 25. August 2011, 14:44 Uhr

Schert mal einer aus der Reihe, wie jetzt Philip Lahm, ist der Teufel los. Aus dem Nähkästchen plaudern gilt nicht. Hier stehen Geld und Ansehen, vielleicht auch die Existenz der Betroffenen auf dem Spiel. Alles, was dem Ansehen schadet, schadet auch u.U. dem Umsatz.
____________________________________________________
Bei Philipp Lahm halte ich es Wort für Wort mit Rudi Völler. Bei allem Respekt vor seinen bemerkenswerten sportlichen Leistungen, das war ein Fehlpass. Da lästert einer gegen Geld über Kollegen und Ex-Chefs ab, und kriecht dabei seinen aktuellen Chefs hinten rein. Wenn er das nötig hat…. Wundern und beschweren darf er sich jetzt jedenfalls nicht mehr, wenn ihn ein Ex-Kollege oder Ex-Chef anpinkelt und seine schwachen Momente in die Öffentlichkeit trägt.

Und sich mit der BILD einzulassen, ist ein großer Fehler. Wie Chefredakteur Diekmann mal sagte: Wer mit uns im Fahrstuhl hochfährt, fährt mit uns auch wieder runter. Lahm wird denen immer für eine Geschichte gut sein, ob mit oder ohne ihn (hängt davon ab, was mehr Auflage bringt).

Die Fußballbegeisterten könnten am Wirtschaftssystem Fußball nur dann was ändern, wenn die Stadien leer blieben. Aber das ist reine Illusion.
___________________________________________________
Das ist jetzt so ein Punkt… Will ich das denn überhaupt? Ich gehe gerne ins Stadion, bezahle den (zugegeben: hohen) Preis, und habe viel Spaß dabei. Wer besondere Fähigkeiten hat oder Leistungen erbringt, kann reich und berühmt werden. Manchen ruiniert der Job die Gesundheit, aber das Risiko tragen auch Polizisten, Lastwagenfahrer, Bauarbeiter etc, ohne Chance auf ein finanzielles Happy End.

Die meisten Funktionäre können allerdings weg.

Und was die Sponsoren angeht: Ich bin zwar Hannover96-Fan (EuoLeague, Hossa), aber deswegen schmeisse ich der AWD trotzdem kein Geld hinterher oder verreise nur noch mit der TUI.

Wie ist Ihre Meinung?

Kommentar schreiben


Ihr Kommentar *


* Pflichtfelder


apparent media - iPhone Apps aus Berlin