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Sonntag, 16. Oktober 2011, 12:33 Uhr

Würg!

Dieter Thomas Heck, der unverwüstliche Showmaster, hat, um seine Biografie zu promoten, zum wiederholten Mal enthüllt, wie er beinahe seine erste, alkoholkranke Frau umgebracht hätte. Deshalb heute ausnahmsweise einmal eine völlig unpolitische Anekdote:

Ich war in meiner Zeit als Chefredakteur von “Bild am Sonntag” mit Heck im “Fischereihafen-Restaurant”  in Hamburg zum Abendessen verabredet, wir hatten unsere Frauen dabei. Zwischen dem ersten und zweiten Gang erzählte Heck die Geschichte, wie er seine erste Frau in einem Berliner Hotel würgte und erst in allerletzter Sekunde seine Hände von ihrem Hals nahm.

Er erzählte dies so laut (seine Stimme hat schon auf Flüsterlautstärke geschätzte 100 Dezibel) und so breit dargestellt, dass jeder in dem Lokal seine Schilderung mitbekam. Im vollbesetzten Restaurant erstarben alle Gespräche. Totenstille, man hörte kein Klappern der Bestecke mehr, die Kellner blieben stehen. So viel Live-Show gibt es in dem hanseatisch-feinen Lokal selten. Manch einen aber wird das Essen danach auch ein bisschen gewürgt haben.

Heck beruhigte sich dann wieder mit dem obligatorischen Klaren, den er zwischen jedem Gang zu sich nahm.

Sie können Ihren eigenen Kommentar weiter unten abgeben.

10 Kommentare

1) Dieter Carstensen, Sonntag, 16. Oktober 2011, 15:43 Uhr

Lieber Michael Spreng,

das ist ja furchtbar, was sie da schildern.

Mir ist gerade ganz schlecht geworden. Ich habe 2005 eine von mir sehr geiebte Frau mit gerade mal 37 Jahren wegen ihrer Sucht an den Tod verloren. Sie war tablettenabhängig und herzkrankk, starb dann an multiplexem Organversagen, wie die Ärzte es nannten.

Nie hätte ich Fremden gegenüber was Schlechtes über sie gesagt, ich habe sie sehr, sehr geliebt.

Ich werde auch weiter niemals was Schlechtes über sie sagen.

Sich über Suchtkranke lustig zu machen, das ist ja wohl unterste Schublade!

Da werde ich sehr wütend! Herr Heck sollte sich in Grund und Boden schämen.

Das ist unanständig, mir fehlen einfach die Worte für ein solches Verhalten. Und dann noch nen Klaren dabei trinken, wenn man sich über die alkoholkranke Ex-Frau lustig macht!

Niemals würde ich mich über eine Ex-Partnerin von mir negativ gegenüber Dritten äussern, immerhin war man ja mal zusammen und hat alles geteilt.Es würde ja immer auch ein schlechtes Bild auf einen selber abgeben, wenn man das tut.

Wenn es nach einer Trennung was zu berden gibt, geht das nur die beiden Beteiligten was an, sonst niemand.

Ihre Überschrift “WÜRG” passt bestens. PROST Dieter Thomas Heck!

M.f.G.

Ihr treuer Leser DC!

2) FF, Sonntag, 16. Oktober 2011, 18:14 Uhr

Einer der ekelhaftesten Typen, den das deutsche Fernsehen hervorgebracht hat. Der ewige großsprecherische Ex-Autoverkäufer, der seine anpreisende, insgeheim händereibende Schmierigkeit nie losgeworden ist. Schlimm.

Warum der nun auch noch ein “Buch” ausscheiden und es (und sich) mit seinen Mitteln interessant machen muß – das wissen die Götter.

3) Riesenmaus, Sonntag, 16. Oktober 2011, 19:30 Uhr

„Du bist so krank wie deine Geheimnisse.“ ist eine der Weisheiten, welche in vielen Selbsthilfegruppen propagiert werden. Wie krank bzw. wie seelisch belastet muss dann ein Herr Carl-Dieter Heckscher, so lautet nämlich der bürgerliche Name des Fernsehmoderators Heck, gewesen sein, damit er in dieser Lautstärke eine solche Tat populär machte. In meinen Augen ist das eine Gangart, aus welcher ich die pure Verzweiflung begreife.
Alkoholiker sind kranke Menschen und was die allerwenigsten Menschen bekannt sein dürfte ist, dass jeder Alkoholiker ein paar Angehörige in den Bann der Sucht mit sich zieht; die sog. Co-Alkoholiker.
Diese versuchen nach außen hin die Sucht ihres Angehörigen zu vertuschen und gleichzeitig mit allen Mitteln in den Facetten von sehr liebevollem Umgang bis hin zu Gewaltexzessen den Alkoholiker von ihrer Sucht los zu bekommen. Alles ist aber nur ein Zeichen von Hilf- und Machtlosigkeit, denn jemand hört nur mit dem Trinken auf, wenn er es möchte. Herr Heck hat vermutlich das einzige Richtige in seiner Situation getan und sich von seiner ersten Frau zu einem späteren Zeitpunkt getrennt, was auch oft mit Loslassen in Liebe bezeichnet wird. Nur ganz allein und ganz unten haben die allermeisten Alkoholiker überhaupt eine Chance aufhören zu dürfen.
So lustig die Situationskomik beim damaligen Verhalten in besagtem Restaurant auch gewesen sein mag, so wenig ist das gleichsam zum lachen. Co-Alkoholiker sind sehr verzweifelte Menschen und ihr Verhalten daher oft sehr irrational, aber keineswegs bumsfidel beschwingt.

4) Norbert, Sonntag, 16. Oktober 2011, 22:02 Uhr

Oh Gott, wer möchte denn die Biografie von Dieter Thomas Heck lesen? Ich wusste nicht einmal, dass er überhaupt eine geschrieben hat, weshalb ich Google anwarf und folgendes Zitat fand:

“Mit einem Reflex meiner Hände könnte ich meine Probleme lösen… Aber ich zögerte”

Gute Güte, da kräuseln sich ja alle glatten Nackenhaare.

5) Tilman, Montag, 17. Oktober 2011, 02:27 Uhr

»Heck beruhigte sich dann wieder mit dem obligatorischen Klaren, den er zwischen jedem Gang zu sich nahm.«
Wieviele Gänge gab es denn? :D

6) Lacerda, Montag, 17. Oktober 2011, 10:35 Uhr

Thomas Heck ignoriere ich voll und ganz. Diese Mediengeilen Gestalten, die für nix zu schade sind,
tun mir keineswegs Leid. Die sind einfach nur peinlich !

7) Lacerda, Montag, 17. Oktober 2011, 10:36 Uhr

“…wir hatten unsere Frauen dabei…”

Es hört sich an, als wären die Ehegatinnen eher ein Artikel oder ein Mitbringsl.

Eine geeignetere Formulierung wäre angebracht….

8) Peter Christian Nowak, Dienstag, 18. Oktober 2011, 19:03 Uhr

Wie nennt man eigentlich so einen peinlich Extrovertierten? …..einen Dekadenten?….oder gar einen Kranken?…einen Psychopathen…?

9) Lacerda, Mittwoch, 19. Oktober 2011, 01:31 Uhr

Gestern war der gute Heck im Starmagazin Exclusiv.
Aus dem Grand Hotel in Berlin-Friedrichstraße wurde ich gefilmt, wie er in seinem Buch blätterte…
über Thomas’ (Gottschalk Anzuge lästerte. Bei Heino meinte er, das Beste bei ihm, sei seine Frau und bei Rudi Carell habe sich um einen gehandelt, der selbstbezogen war und alles andere habe er doof gefunden und daran keinen Gefallen gefunden.
Er redete so abwertend über die Kollegen und das nur um ein paar Euro mehr Kohle. Danach kehrte er Deutschland den Rücken, sagt den berühmten l.m.a.A, kehrt zurück “zu seiner Heimat Spanien” und kann die in Deutschalnd verdienten Euro schön verpraßen…ja ja..solche Beispiele kennen wir ja zu Genüge…

In diesem Sinne,

10) superfoo, Samstag, 29. Oktober 2011, 00:13 Uhr

oh mann, der heck. den muss man nicht haben, vor allem mögen. solche äußerungen sind unglaublich. verjährt eigentlichein mordversuch auch? wer findet solch einen typen sympathisch? wahnsinn…

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