Freitag, 06. Januar 2012, 14:12 Uhr

Where is the beef?

Im Medienwirbel um den Bundespräsidenten ist es der FDP so ergangen, wie es ihr politisch seit Monaten geht: sie ist untergegangen. Und wenn überhaupt, dann tauchten ihre Vertreter nur mit Negativmeldungen auf – wie zum Beispiel der neue Generalsekretär Patrick Döring, der seinen Vorsitzenden als „dünnhäutigen Wegmoderierer“ abqualifizierte.

Das sollte sich jetzt ändern mit dem tradionellen Dreikönigstreffen, dem gefühlt hundersten Neustart der demoskopischen Splitterpartei. Aber während Philipp Rösler versuchte, seine Zwei-Prozent-Partei zu neuem Leben zu erwecken, erlitt seine Partei im Saarland den Regierungstod. Während Rösler zu  „Optimismus statt Miesmacherei“ aufrief, lief bei Phoenix das Laufband: „Jamaika-Koalition im Saarland geplatzt“. 

Die Saar-Koalition scheiterte an einer chaotisierten FDP, die nicht mehr regierungsfähig ist, weil sie nicht einmal sich selbst führen kann. Ein Menetekel auch für Berlin. Für die FDP gilt abgewandelt der alte Spruch: erst hatte sie (selbst verschuldet) kein Glück, dann kam auch noch (selbst verschuldet) Pech dazu. Oder wie es das alte Schlachtross Rainer Brüderle formulierte: „Besiegen können wir uns nur selbst“. Darin ist die FDP Weltmeister.

Belastet mit diesen Hypotheken musste Rösler in Stuttgart antreten. Sein Zauberwort hieß „Wachstum“, wohl in der Hoffnung, dann wächst auch die FDP. Er witterte überall bis hin zu Finanzminister Wolfgang Schäuble nur linke Wachstumsgegner. Einziger Hort der Freiheit sei der FDP, die sich mutig und ganz allein gegen den Linkstrend stellt wie das kleine gallische Dorf gegen die übermächtigen Römer.

Pech für Rösler: die FDP hat keinen Druiden Miraculix mit seinem Zaubertrank. Der Begriff  Wachstum ist es nicht. Ohne zu definieren, wie, wofür und mit welcher Qualität, ist „Wachstum“ eine Worthülse, die nicht für einen FDP-Aufschwung taugt. Aber genau diese Konkretisierung ist Rösler schuldig geblieben. Genauso wie die Konkretisierung seiner verhaltenen Kritik an Banken und Finanzmärkten. „Where is the beef?“, heißt es in solchen Fällen in amerikanischen Wahlkämpfen.

Auch sein zweiter Schlachtruf („Deutschland schuldenfrei“) ist eine solche Leerformel, wenn die FDP zur gleichen Zeit durch Steuersenkungen die Neuverschuldung massiv erhöhen will.

Also auch aus Stuttgart nichts Neues von der FDP, zumindest nichts, was sie retten könnte. Auch nicht am 6. Mai in Schleswig-Holstein.

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46 Kommentare

1) Bastian Himberger, Freitag, 06. Januar 2012, 14:23 Uhr

Die Wulff-Welle läuft sich tot, versuchen wir es doch mal wieder mit dem Niederschreiben der FDP.

2) td, Freitag, 06. Januar 2012, 15:13 Uhr

gibt es an der perspektivlosen 2%-partei noch etwas ’niederzuschreiben‘?

3) Ralf Stiegler, Freitag, 06. Januar 2012, 15:16 Uhr

@Bastian Himberger
Am Desaster der FDP ist ebendiese Schuld, nicht Blogger oder Medien. Für Wulff gilt das gleiche.

Kann ja auch nicht meine Bankauszüge für meinen Kontostand verantwortlich machen…

4) Riesenmaus, Freitag, 06. Januar 2012, 15:47 Uhr

FDP – who the fuck is FDP? Nun so weit ist es noch nicht ganz! Nicht nur die etwas Älteren erinnern sich noch an die FDP und das ist gut so, denn gerade deshalb wird diese „Gerade-Noch-Partei“ der eigentlichen Bedeutung ihres Namens (Fast Drei Prozent) immer gerechter. Zumindest in diesem Punkt wird also geliefert und das ist doch einmal eine positive Nachricht, welche ich zu Drei König dem Volk kund tun möchte.

Ich erinnere mich an meine Studienzeit und einen Professor, welcher gerne den Ausspruch: „das ist doch obsolet!“ äußerte. Den Namen dieses Herren werde ich natürlich hier nicht nennen, aber meines Wissens war er FDP-Mitglied.

Was ich damit sagen wollte ist, dass jeder klar denkende Mensch schon früh erkennen konnte, dass das Konzept des „absoluten Marktes“ irgendwann scheitern musste. Heute hat das, so denke ich fast jeder kapiert; fast jeder bis eben auf die Fast Drei Prozent! Gruß von mir an alle „Drei Königs Treffen“ dieser Republik!

5) Logorrhoe, Freitag, 06. Januar 2012, 15:47 Uhr

@Bastian Himberger

Die FDP braucht niemand niederzuschreiben, das können die ganz gut alleine, sind ja alles erwachsene Leute in diesem Praktikantenstadl: Dienstwagenaffäre, Spieleabend mit NPD Vorständen, Strafanzeigen gegen Parteifreunde, ein zwielichtiger Immobiliendeal…. wohl alles von der Presse „erfunden“ um die FDP runterzumachen, oder?

Mich würde interessieren, was der Regierungswechsel an der Saar den Steuerzahler kostet: Übergangsgelder der ausscheidenden Kabinettsmitglieder und Staatssekretäre, Verwaltungskosten, etc….. Zahlt das jetzt die FDP? Rösler will doch ein „schuldenfreies Deutschland“….

Wie auch immer, uns scheint es ja furchtbar gut zu gehen in D, dass wir alle Zeit für solche Kinkerlitzchen haben. Die Rechtsextremen werden es uns danken, dass sie so ein wenig aus dem Focus geraten und „Munition“ für ihre Demokratie-Schelte bekommen.
Bildungspolitik, Verarmung breiter Gesellschaftschichten, Integration, Mindestlohn, Euro-Krise, Entdemokratisierung Ungarns, Umwelt, etc…. alles nicht so wichtig, oder??

Erleben wir gerade die GZSZ-tisierung der politischen Kultur? Das Aufblühen einer völlig anderen BILDungsrepublik Deutschland als von allen Parteien eigentlich gewollt? Mir wird schlecht bei dem Gedanken.

6) Dieter Carstensen, Freitag, 06. Januar 2012, 15:51 Uhr

Lieber Michael Spreng,

nun bekommen die Grünen an der Saar die Quittung für ihre Koalition mit FDP und CDU, die ganz klar gegen den Willen der saarländischen Wahlbevölkerung zustande kan.

Man darf gespannt sein, was nun im Saarland passiert.

Wenn man die Wahlbevölkerung ernst nimmt, muss es Neuwahlen geben, die zwei Prozent Partei FDP hat ausgedient und dann werden die Karten neu gemischt.

Ohne Neuwahl im Saarland eine „große“ Koalition einzugehen, wäre der endgültige Beweis, dass unsere Politnomenklatura ihre Wählerschaft nicht mehr ernst nimmt.

Süffisanterweise sagte heute Morgen noch einer der Moderartoren im ARD/ZDF Morgenmagazin sinngemäss, dass wenn es den Wulff Skandal nicht gäbe, man sich ja in der journalistischen „Saure Gurkenzeit“ zum Jahreswechsel sonst eher mit der 2 % Partei FDP und ihrem „Dreikönigstreffen“ beschäftigt hätte.

Nun können wir zeitgleich zwei Abgesänge anstimmen:

Adieu Wulff, adieu FDP und kommt nie wieder!

Hat doch was Positives, zum Jahresanfang, finde ich …

M.f.G.

7) Logorrhoe, Freitag, 06. Januar 2012, 15:51 Uhr

Nachtrag: wir sollten aufhören, diese Koalition JAMAIKA zu nennen, das hat der Karibikstaat nun wirklich nicht verdient 😉

8) S.Presso, Freitag, 06. Januar 2012, 16:11 Uhr

> versuchen wir es doch mal wieder mit dem Niederschreiben der FDP

Muss ja ein spannendes Dreikönigstreffen sein, wenn man nebenher noch Kommentare in Blogs schreiben kannn …

9) janosch, Freitag, 06. Januar 2012, 16:12 Uhr

@ 1)
„Niederschreiben“? Was soll man da niederschreiben? Oder meinen Sie, die FDP schafft es demnaechst noch, die 1%-Marke zu reissen?

10) Simon, Freitag, 06. Januar 2012, 16:12 Uhr

Blöd gelaufen, Presse: Leider hat es nicht geklappt, den Bundespräsidenten zum Rücktritt zu schreiben. Aber noch ist ja die FDP nicht bei 0 Prozent. Versuchen wir das.

11) Blindfuchs, Freitag, 06. Januar 2012, 16:30 Uhr

Wetten, dass es 2013 bei der Bundestagswahl für die FDP ganz anders aussehen könnte, als Herr Spreng und all die anderen Kassandras es voraussagen möchten?

Das Zauberwort heißt nämlich „Zweitstimme“!

12) manni.baum, Freitag, 06. Januar 2012, 16:50 Uhr

Aussage des Herrn MP Vogel,Rheinland-Pfalz (CDU) : Ich habe schon einen Bruder (SPD) ich brauche kein „Brüderle“. – Er hat für die Regierungsbildung ein Brüderle gebraucht, es hat noch ein paar Jahre gedauert bis niemand mehr ein Brüderle braucht.

13) Wikinger, Freitag, 06. Januar 2012, 17:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Hirnberger,

man muss weder Wulff noch die FDP Niederschreiben, die demontieren sich gerade fleißig selbst. Da ist keine externe Hilfe mehr notwendig.

Wie Rößler sagte, jetzt wird geliefert, ich glaub er meinte damit jetzt ist die FDP geliefert. Es fehlen ihr die Staatsmänner von früher wie Genscher und Lambsdorff. Ich bin kein Freund von fortschreitender Vergreisung im Amt, aber den jungen Wilden fehlt anscheinend nun doch die Erfahrung wann man einfach mal den Mund halten und nicht zu voll nehmen sollte.

Bis jetzt ist weder eine Position ihres liberalen Sparbuchs umgesetzt worden, noch wurde der dritte Staatssekretärsposten im Außenministerium über den man sich so aufregte abgeschafft oder das Entwicklungshilfeministerium geschlossen in dem Herr Niebel sich breit gemacht hat. Auf deutsch man hat alles wofür man stand aufgegeben um an die Macht zu kommen. Das einzige was man derzeit immer wieder hört ist Steuersenkung, aber selbst der kleinste Bürger ist sich darüber im klaren dass Steuersenkungen ihm nichts bringen werden und bei der derzeitigen Schuldenlage auch absolut irrsinnig sind.

Die FDP hat es nach einer grandiosen Zeit in der Opposition, Westerwelle ist ein brillanter Redner gewesen in der Zeit, nicht geschafft in der Regierungsverantwortung anzukommen. Sie ist zum Nickaugust und Stimmenbringer der Kanzlerin verkommen. Dazu führt sich die FDP aber noch auf als hätte sie irgendwelche Macht die sie ausüben kann. Wenn Herr Rößler irgendwas sagt wird von Seiten der CDU Granden milde über den vorlauten Bub am Katzentisch gelächelt und am Erwachsenentisch weiter Politik gemacht.

Einzig Frau Leutheusser-Schnarrenberger ist ein kleiner Lichtblick mit ihrer Haltung zum Datenschutz und Persönlichkeitsrechten. Leider hat diese Dame aber auch als Landesvorsitzende einer Regierungspartei in Bayern auch den Einsatz des Bayerntrojaners mitzutragen. Also auch nicht alles Gold was glänzt.

Fassen wir kurz zusammen, die FDP hat sich weit von den liberalen Grundsätzen entfernt und ist im Neoliberalismus der Großbanken angekommen. Nun wundert sie sich dass die Leute sie abstrafen und versucht mit leicht populistischen Gehabe wieder Zustimmung zu erheischen. Es wird nicht gelinge solange man sich nicht auf die Wurzeln besinnt. Zudem wäre es vielleicht besser einfach mal den Ballen flach zu halten und nicht zu jedem Thema in jedes verfügbare Mikro seine Meinung zu ergießen.

14) scu-w, Freitag, 06. Januar 2012, 17:13 Uhr

Die FDP ist schon allein deshalb unwählbar geworden, weil sie bewiesen hat, dass sie von ihrem eigen (geglaubten) Kompetenzgebiet aber auch nichts versteht. Sie hat die Hotelsubvention für über 12% der Wählerstimmen verkauft. Das ist ja rein rechnerisch/kaufmännisch ein ziemlich mieser Deal: Von Wirtschaft(en) verstehen die nix.

15) deraxel, Freitag, 06. Januar 2012, 18:03 Uhr

@scu-w
nicht vergessen, dass die fdp für ihre 12% wählerstimmen auch noch den ministerposten eines ministeriums bekommen hat, den sie ihm wahlkampf abschaffen wollte…

16) Horst Schmidt, Freitag, 06. Januar 2012, 18:09 Uhr

„Fürchtet euch nicht. Lasst euch nicht irritieren. Wir sind auf dem richtigen Weg“

Voller „Zuversicht“ oder unter dem Einfluss rheinischen Weines (?) ruft Rainer Brüderle, der letzte Fels in der Ebbe dem verzagten Parteivolk zu und bläst gleichzeitig in den Rettungsring, um beim Absaufen noch kurz Luft holen zu können.

Die FDP ist tot, es lebe der Liberalismus!

17) Curacao, Freitag, 06. Januar 2012, 18:25 Uhr

Where is the beef?

Die Partei, die die politischen Rahmenbedingungen setzt, dass der deutsche Arbeiter/Angestellte „mehr Beef“ bekommt, der wird durch höhere Kaufkraft die Inlandswirtschaft stärken und durch ausgeglichenere Handelsbilanz den Euro stabilisieren und damit Wählerstimmen werben können.

Leider gibt es diese Partei noch nicht (zumindest nicht im politischen Establishment mit Koalitionsoptionen), jedoch bringt uns eine Partei, die die Radikalisierung der Schröder-Merkel-Politik vertritt und Steuersenkungen fordert, die Schröder bereits zur Jahrtausendwende in fahrlässigem Ausmaße durchgesetzt hat, nicht weiter.

Where’s your beef, FDP?

18) Tilman, Freitag, 06. Januar 2012, 18:31 Uhr

Naja Schleswig-Holstein könnte schon eine minimale Chance für die FDP sein. Sollte der Kubicki es dort schaffen, sich und seine FDP von der Bundes-FDP abzukoppeln, besteht die Chance eines Wiedereinzugs, den Rösler dann natürlich für sich als Sieg reklamieren würde.

19) Mark, Freitag, 06. Januar 2012, 19:48 Uhr

Tja, Demontagen stehen derzeit hoch im Kurs und haben hohen Unterhaltungswert. Auf der einen Seite zerlegt sich ein (Noch-) Bundespräsident. Auf der anderen Seite eine ganze, äh, halbe Partei.

Dabei ist der Niedergang der FDP in der Kategorie „Fun“ eindeutig der Sieger. Der Bundespräsident hat ja noch eine vermeintliche Funktion und sollte uns ja irgendwie alle repräsentieren. Wenn er sich also selbst zerlegt, dann betrifft das irgendwie auch mich als Bürger. Die FDP hingegen ist soooooo selbstverliebt und soooooo unnötig und jetzt auch schon eine Weile soooooo erfolglos, dass jede Handlung die Partei noch tiefer in den Sumpf zieht. Und immer, wenn man denkt: „so, schlimmer geht’s nimmer“, dann kommt noch mal ein Hammer (hier ähneln sich Wulff und die FDP). Heute: Ende der Koalition im Saarland. Und dann auch noch während des FDP Dreikönigstreffens. Har, har, har. Sowas kann sich doch keiner mehr ausdenken! Das ist wirklich einsame Spitze!

Richtig ernst wird’s für die Partei nach der nächsten Bundestagswahl, wenn die Wähler der Partei irgendwas zwischen 1% und 2% zugewiesen haben werden. Dann nämlich müssen sich die öffentlich-rechtlichen Sender wohl oder übel entscheiden, wie sie mit dieser Splitterpartei umgehen sollen. Unter „sonstige“ führen? (Bislang wird ja gebetsmühlenartig darauf hingewiesen, dass sie ja noch Regierungspartei sind und deshalb die PR-Plattform geboten werden muss.) Oder eine Sonderstellung zuweisen? (Dann wird zu Recht nach einer stichhaltigen Begründung gerufen werden. Die möchte ich dann mal sehen!) Auch die ausführlichen Berichte sind dann nicht mehr zu begründen. Muss Phoenix wirklich ganztägig live von einem FDP-Parteitag übertragen? Warum dann nicht auch von der Frauenpartei oder der Partei der Rentner oder der Mickey-Maus-Partei?

Hahaha. Das könnte alles soooo lustig sein (wenn’s nicht so traurig wär‘). Hahaha.

20) Frankilein66, Freitag, 06. Januar 2012, 20:12 Uhr

Ich stelle mir gerade vor, wie Wolfgang Kubicki in Kiel mit den Fäusten auf seinen Schreibtisch trommelt und wutentbrannt mit den Füßen stampft. Diesem aufrechten und ehrlichen FDPler wird von seiner Partei aber auch nichts erspart.
Ich wünsche ihm aus persönlicher Sympathie, dass er bei seiner Landtagswahl die 5%-Hürde überspringt, ansonsten weine ich der FDP keine Träne nach!

21) Onkel Otto, Freitag, 06. Januar 2012, 20:18 Uhr

das kommt davon, wenn man keine eier hat…hätten die milchbubis mal mut bewiesen und unseren selbstverliebten aussenminister bei ihrem möchtegern-putsch letzten mai gleich mitentledigt, würde es sicherlich zwei,drei prozentpunkte besser aussehen.

man kann diesen polit-amateuren nur den schnellstmöglichsten verlust ihrer regierungsverantwortung wünschen, sonst hat es sich bald ausgeniebelt und geröslert

22) Bernd, Freitag, 06. Januar 2012, 21:06 Uhr

Aber Herr Spreng, gehen Ihnen womöglich die Themen aus? Ausgerechnet von dem Plappermaul Rösler eine „Konkretion“ zu erwarten, das ist absurd. Herr Rösler hat das Beste gegeben was er konnte. Leider kann er nur wenig. Was er als Arzt taugt, das hat er selbst veröffentlicht und die Tauglichkeit als Politiker bewerten die FDP Mitglieder und die Wähler.
Im übrigen passiert Ihnen, Herr Spreng, für einen Journalisten ein Anfängerfehler. Sie gebrauchen ein Fremdwort falsch. Konkretion ist ein Begriff aus der Geologie, Konkretisierung wäre richtig gewesen.

23) romeias47, Freitag, 06. Januar 2012, 21:09 Uhr

Generation click & zapp at work. Offensichtlich hat das Allmachtsgefühl am Edel-Notebook schon zu sehr vernebelt, was es bedeutet, eine Partei aufzubauen und zusammenzuhalten, der Gesellschaft den Puls zu fühlen und Lösungen für deren Molesten zu entwickeln.

40 Jahre nach Erscheinen von „Die Grenzen des Wachstums“ zu glauben, das Stichwort taugt als „Wiederherstellungskonsole“ für die FDP halte ich für ziemlich naiv. Roesler wirkt wie ein Geisterfahrer, der sich fragt, wieso alle in die verkehrte Richtung fahren. Das Land braucht Wandel – die ständige Anpassung an neue Gegebenheiten und Tendenzen: im Land selbst die Veränderung der Altersstruktur, international der Aufstieg der Schwellenländer. Global gesehen ist auch Deutschland ein Zwergstaat, der seine (Wieder)-Aufbauphase nun wirklich hinter sich hat.

Bei einem Unterernährten muss irgendwann auch mal auf Normalkost umgestiegen werden, wenn er nicht Diabetes kriegen soll (mit Fett am Bauch und Durchblutungsstörungen an den Füßen – das entspricht der gesellschaftlichen Realität, die Reichen werden reicher, die Armen ärmer).

Ein starkes Stück finde ich Roeslers Anmaßung, was Deutschland alles der FDP zu verdanken habe. SPD/Grüne haben mit der Agenda 21 etwas unternommen, worum sich Schwarz-Gelb 16 Jahre lang herumgemogelt hat, für die SPD war’s fast ein Harakiri, von dem zunächst die CDU und jetzt Schwarz-Gelb profitiert. Die wirtschaftliche Situation kann man zum großen Teil der Wirtschaft an sich gutschreiben.

Pfeifen im Wald nützt nichts. Es hätte Hoffnung gemacht, wenn die FDP eine der Situation (2 Prozent) angemesse Form für das traditionelle Treffen zu Dreikönig entwickelt hätte, z.B. eine Klausur. Aber diese ewigen Lautsprecher-Töne aus Westerwelle-Zeiten und das Brustklopfen von Silberrücken-Aspiranten in den Medien veranlassen mich zum reflexartigen Um- oder Ausschalten.

24) mehrwertsteuerrad, Freitag, 06. Januar 2012, 21:28 Uhr

Weder der Herr Spreng hat bei Herrn Diekmann angerufen noch Irgend jemand anders, das war der BP ganz alleine und die Saar FDP zeigt heute im kleinen, wie es morgen mit der Bundes-FDP aussehen könnten, wenn man die Kurve nicht bekommt. Da ist nicht die Presse schuld, sondern die Akteure die die Themen besetzen und sich halt weniger um Ihre Aufgaben kümmern.
Außerdem wird hier meiner Meinung der Presse eine zu große Macht angedacht, diese hat die Presse gar nicht, den Artikel in der Welt am Sonntag habe ich erst jetzt zur Kenntnis genommen und er war so was von belanglos das man vom BP sich die Telefonkosten wieder geben lassen sollte.

25) Maren P., Freitag, 06. Januar 2012, 22:22 Uhr

@ 11) Blindfuchs,
>>Wetten, dass es 2013 bei der Bundestagswahl für die FDP ganz anders aussehen könnte, als Herr Spreng und all die anderen Kassandras es voraussagen möchten?
Das Zauberwort heißt nämlich “Zweitstimme”! <<

Selten so spontan gelacht! Oder neudeutsch *rofl* ;-))

26) JG, Freitag, 06. Januar 2012, 23:06 Uhr

Habe ich nicht gehört, irgendeiner dieser FDP-Oberen hätte verkündet, jetzt schreite man zur Attacke und wolle „alles geben“? Also wohl das letzte Aufgebot. Dann war das diesjährige Dreikönigstreffen so eine Art Ardennen-Offensive? Nur ohne Anfangserfolg.

@ Bastian Himberger
Sie sollten zufrieden sein, wenn sich für die FDP überhaupt noch irgendjemand interessiert. Im Land Berlin bspw., wo diese Partei seit den letzten Wahlen nicht mal mehr in irgendeiner Bezirksverordnetenversammlung vertreten ist (dafür hätte sie jeweils mindestens drei Prozent der Stimmen erhalten müssen), wird sie praktisch nicht mehr wahrgenommen.

27) M.M., Freitag, 06. Januar 2012, 23:17 Uhr

Mit gutem Beispiel voran: Nachdem nun auch in der FDP ohne Skrupel doppelt kassiert wird (Fahrtkostenpauschale und Leasing-PKW) ist der Unterschied zu den Sozialisten ja auch nicht mehr weit.

Einige in der zusammengebastelten Saar-CDU Führung fürchten nun um ihren Ministerposten, deshalb gehts jetzt mit der SPD weiter: Eklig dieser Politikbetrieb.

28) Olaf Jochens, Samstag, 07. Januar 2012, 00:33 Uhr

Die FDP ist ein Konstrukt und nicht mit den handelnden Personen eben dieser Partei gleichzusetzen. Leider wurden die letzten Jahrzehnte die falschen Personen angezogen. Da die Entscheider in der Partei, natürlich außer Brüderle, ziemlich jung sind, wird sich auch auf absehbare Zeit nichts ändern. Was immer wieder überrascht, ist, wie wenig lernfähig die Akteure sind. Ein Tip von mir wäre z.B. einfach mal die Klappe zu halten. Wer allerdings denkt, die Piraten könnten eine Alternative sein, wird bald merken, wie er/sie sich getäuscht hat. Wenn wir uns fragen, warum sich die SPD in der Sache „Christian Wulff“ zurückgehalten hat, wird jetzt die Möglichkeit einer großen Koalition als Ursache dafür sehen. Nur, was ist mit den anderen Parteien? Es wird viel passieren in 2012. /Gruss

29) Michael A. Nueckel, Samstag, 07. Januar 2012, 01:57 Uhr

@ Blindfuchs, 11)

Stimmt, die Partei ist solange nicht tot zu kriegen, wie es 2t-Stimmen gibt, und sie wird es solange versuchen, wie sie in irgendeinem Parlament vertreten ist. Aussichtslos wird es erst dann, wenn man im Bund rausfliegt, und nachfolgend auch in dem letzten Länderparlament. Dann könnte die Partei verloren sein. Dann würde sie den Neueinzug wohl nur in einem kleinen Bundesland schaffen – und finanziell erst recht ausbluten.

Was heißt das für heute? Was würde ein Bundesliga-Verein machen, der vom Abstieg bedroht ist. Oder will man sich auf die 2. Liga einstellen, das Problem: Die gibt es nicht. Bei der nächsten (Wahl-) Niederlage ist der Trainer, pardon der Vorsitzende, fällig. Dann wird ein Himmelfahrtskommando kommen müssen.

Himmelfahrt ist am 17. Mai 2012, knapp nach der Wahl in SW am 6.5.2012, das paßt schon.

30) gabriele, Samstag, 07. Januar 2012, 07:28 Uhr

“dünnhäutiger Wegmoderierer” …
NICHT mit langem ee sprechen;
sondern mit einem kurzen knackigen e, dann wir es zum „weg“ im Sinne von „fort -moderier“
Eine freudsche Fehlleistung?
Die an der Saar sind weg. fort.

31) CitizenK, Samstag, 07. Januar 2012, 10:49 Uhr

Ich würde es ja gern glauben. Aber schon zu Rudolf Augsteins Zeiten war vom „Totenglöcklein für die FDP“ die Rede.

Wenn die SPD nicht von allen guten Geistern verlassen wird und sich einer Großen Koalition verweigert (in der sie sich wieder von Merkel kleinhäckseln lassen müsste) dann werden die CDU-Zweitstimmen der Pünktchenpartei über die Hürde helfen. Denn wir brauchen doch eine „bürgerliche“ Koalition mit einem „moralischen Kompass“ und Wertbewusstsein, die „auf dem richtigen Weg“ ist.

32) m.spreng, Samstag, 07. Januar 2012, 12:06 Uhr

@ 22) Bernd

Wo Sie recht haben, haben Sie recht. Ich habe das geändert.

33) Politikverdruss, Samstag, 07. Januar 2012, 14:02 Uhr

@25,Maren P.,

liebe Maren,

die Zweitstimme ist dann für die „Freien Wähler“ bestimmt. Wissen Sie das nicht?

34) Peter Christian Nowak, Samstag, 07. Januar 2012, 18:49 Uhr

@26)JG
^^Habe ich nicht gehört, irgendeiner dieser FDP-Oberen hätte verkündet, jetzt schreite man zur Attacke und wolle “alles geben”? Also wohl das letzte Aufgebot. Dann war das diesjährige Dreikönigstreffen so eine Art Ardennen-Offensive? (…)

Klar, mit vollem Ornat, mit Kampfanzug und so…

Diese Partei hat sich selbst ruiniert. Ihr Personal ist lausig, ihr Freiheitsbegriff bezieht sich stets auf die Freiheit, die sie allein ihrer Klientel einräumt. Aber selbst das zieht nicht mehr.
Mittlerweile bekommt die Wählerschaft Zweifel, ob so eine 2%Partei überhaupt das Recht hat, noch die Regierungsbeteiligung beanspruchen zu dürfen.
Dieser Dreikönigsgipfel wirkte einfach nur erbärmlich – und noch schlimmer – lächerlich.
Jawohl, lächerlich! Schämt Euch Leute! Da trat der Wirtschaftsminister vor die Kameraden und zwar so, als seien sie und die Wähler die Windmühlen Don Quichottes. Eine Büttenrede nach der anderen. Eure Partei hat jegliche Legitimation zum Regieren verloren. Es ist wahrlich nur lächerlich, mit 2% im Rücken die Gegend voll zu kreischen. Mehr Fassnacht als ernsthaft, Herr Brüderle.

35) EStz, Samstag, 07. Januar 2012, 19:48 Uhr

20) Frankilein66, Freitag, 06. Januar 2012, 20:12 Uhr

>> Ich stelle mir gerade vor, wie Wolfgang Kubicki in Kiel mit den Fäusten
>> auf seinen Schreibtisch trommelt und wutentbrannt mit den Füßen stampft.
>> Diesem aufrechten und ehrlichen FDPler wird von seiner Partei aber
>> auch nichts erspart.

>> Ich wünsche ihm aus persönlicher Sympathie, dass er bei seiner
>> Landtagswahl die 5%-Hürde überspringt…

Stimmt, um den wäre es schade.

36) marcpool, Samstag, 07. Januar 2012, 20:21 Uhr

f d p @ weg.de — “ das war ein unfreundlicher akt „

37) Lacerda, Samstag, 07. Januar 2012, 23:57 Uhr

P. Rösler ist eine solche langweilige Figur, daß nicht ein mal für die Kabarettisten reicht es,
Witze über ihn zu machen. Jedes Mal sehe ich einen Kapitän, der genau im Bilde darüber ist,
daß das Schiff gleich versinken wird und trotzdem versucht, der Mannschaft Mut zu machen.
Wir sehen eine versinkende Partei mit einem Humoristen namens Brüdele, der von Oliver Welke
mit Stolz als Gast der „Die heute Show“ vom 17.01.
Meine Damen und Herren, das wir ein Spaß !
Auf dem 3-Königstreffen durfte Brüdele nicht reden. Zu groß die Angst,
rhetorisch, Rösler in die Wand zu reden.

Die Republik steht Kopf:

Merkel singt mit den Sternkindern, als wäre nix gewesen.
Rainer Brüdele darf beim 3-Königstreffen nicht aufs Podium
Wulff sagt vor mehrere Millionen Menschen die halbe Wahrheit
Die Bildzeitung mutiert zum Kämpfer der Pressefeiheit
Erstmalig in der Geschichte der BRD haben Menschen vorm Schloiß
Bellevue den Rücktritt des höchsten Amtes im Staate gefordert
und alls wäre dies alles nix gewesen…
Bettina Schausten zeigt, eine zeitgenössische deutsche Form der Freundschaft.

Wo steht die Flugmaschine ? Packen nicht nötig. Hauptsache weg hier.

In diesem Sinne,

Gute Nacht Deutschland

38) Oliver, Sonntag, 08. Januar 2012, 01:58 Uhr

Der selbstgefällige Umgang in der Affäre Wullf lässt mir den Blutdruck stetig steigen.
Immer nur das zugeben was im Moment nachgewiesen wird und dabei von Offenheit und Ehrlichkeit sprechen, daß ist verlogen, dreist und frech.
Wenn er, der Bundespräsident, noch einen Rest von Anstand und Ehre im Leibe hat muß er zurück tretten !
Frau Merkel bezieht wie immer erst am Ende einer Sache klar Position , um möglichst keine klare Linie bekleiden zu müssen und somit die Fahne nach den vorherrschenden Wind auszurichten.
Diese Art des regierens ohne klare Zielvorgabe, ohne Profil und ohne Mut zu nötigen richtigen Entscheidungen für Deutschland, macht mich krank, verrückt und politikverdrossen.
Ich wünsche Deutschland Politiker mit Charakter, Rückrat und Mut um notwendige Dinge anzupacken und nicht nur auf die nächste Wahl zu schielen.
Was mich am meisten schockiert, ist die Tatsache, daß es dafür lebenslag ein Dienstauto, eine Sekretärin und einen jährlichen Betrag von 200000 Euro gibt !
Bitte nicht falsch verstehen, wer gut und viel arbeitete soll auch gut verdienen, wenn jedoch keine Leistung mehr erbracht wird, dann hat auch keine Bezahlung mehr statt zu finden.
Dies sollte für alle politischen Ämter gelten !
Jeder Bürger sollte seine Steuerzahlungen verweigern und damit solcher Selbstbedienungsmenthalität entgegen wirken.
Jedes Volk hat die Regierung die es verdient !

39) Michael A. Nueckel, Sonntag, 08. Januar 2012, 08:48 Uhr

„In der FDP gönnt der eine dem anderen das Brot nicht.“

„Schwunglos, substanzlos, intellektuell harmlos“. Ein Kommentar von Heribert Prantl
http://www.sueddeutsche.de/politik/dreikoenigstreffen-der-fdp-schwunglos-substanzlos-intellektuell-harmlos-1.1252339

… und das runter bis in die Kreisverbände, oder dem, was davon übrig geblieben ist.

40) horst scharnhorst, Sonntag, 08. Januar 2012, 09:39 Uhr

Die F.D.P. ist programmatisch erschöpft. Kleine Parteien haben die Aufgabe „Avantgarde“ zu sein. Wie „Die Grünen“ oder irgendwie heute „Die Piraten“. Die F.D.P. steht für eine Politik von Gestern: Atomkraft, Pfründesicherung (Apotheken, Ärzte) und dann noch dieser nebulöse Wachstums-Begriff. Die Intelligenz hat sich aufgemacht, über Alternativen zu diesem überkommenen Wachstums-Begriff nachzudenken, der die Welt zerstört und Raubbau an ihr betreibt. Würde die F.D.P. heute Attraktivität ausstrahlen, hätte sie die Köpfe, um dieses neue Wachstum – ohne Raubbau an der Natur, mit einer starken sozialen Komponente, in einer offenen Gesellschaft (ohne Pfründewirtschaft und Kartelle) – für sich zu reklamieren z.B. „der neue Dahrendorf“. Aber die F.D.P. wird heute besiedelt von Karrieristen, Intriganten, Dünnbrettbohrern und Populisten. Damit ist kein Staat zu machen. Good bye, FDP. Die Partei, die keine Punkte mehr setzt.

41) romeias47, Sonntag, 08. Januar 2012, 12:00 Uhr

Ich verstehe nicht, warum man nicht einen oder zwei hochkarätige Referenten eingeladen hat, und sich selbst auf die Rolle von Organisator bzw. Gastgeber zurückgenommen hat. Als interessanten und anregenden Redner hätte ich mir Franz Josef Radermacher vorstellen können. In einer Art „Werkstatt“ hätte dann an einem Liberalismus 21 gearbeitet werden können.

Franz Josef Radermacher (* 20. März 1950 in Aachen) ist Professor für Informatik an der Universität Ulm und Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung. Bekannt geworden ist er u.a. durch sein Eintreten für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft und durch sein Engagement in der Global Marshall Plan Initiative, die sich seit 2003 für eine gerechtere Globalisierung, für eine „Welt in Balance“, einsetzt. Weiter ….
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Radermacher

Der Bäcker weiß auch, dass nichts passiert, wenn er nur Mehl mit Wasser anrührt … Oder frei nach dem dem Kleinen Prinzen, Gemeinsamkeit funktioniert nur, wenn man in die gleiche Richtung blickt anstatt sich anzuschauen. Die FDP muss endlich auch anerkennen, dass wir auf zu großem ökosozialen Fuß leben. Sonst bleibt sie ein schrumpfender Mikroaurier, der versucht, sich mit Partei-Marketing im Power-Point-Format über Wasser zu halten.

42) Howie Munson, Sonntag, 08. Januar 2012, 12:09 Uhr

@Blindfuchs & CitenzenK.: wieso sollten Unionswähler mit Zweitstimme nochmal FDP wählen, wenn sie doch gesehen haben dass die FDP ständigt mit Mutti und Horst zankt und man so gefahr läuft Juniorparnter von der SPD zu werden, mit der das regieren ansonsten viel stressfreier war…

43) Michael A. Nueckel, Sonntag, 08. Januar 2012, 18:51 Uhr

@ Howie Munson, 42)

… weil diese FDP für Angela Merkel ein auf besondere Art „idealer“ Partner ist, ein Partner, den die Bundeskanzlerin nicht mehr für voll nehmen muß, der ihre Kreise nicht stört, ihr aber zum Regierungsamte unverändert verhilft. Die SPD wäre da anstrengender. 2005 kam man verbraucht aus 7-jähriger Regierungsverantwortung in den gesichtswahrenden, rettenden Hafen als (kleinerer) Co-Partner einer Regierung, jetzt sind die wieder hungrig und ambitioniert, mit ihrem Übereifer hätte es Merkel weitaus schwieriger. Und das weiß der CDU-Wähler (zu schätzen).

44) karola, Sonntag, 08. Januar 2012, 20:50 Uhr

Die einzige, die noch stark ist in der FDP ist, ist Leuthäuser-Schnarrenberger, unsere Justizministerin. Ohne sie hätten wir jetzt ein Vorratsdatenspeicherungsgesetz, was keiner will, aber die Panikmacher aus CDU-CSU-Teile der FDP-Grüne-SPD es mit aller Gewalt durchsetzen wollen.

Die FDP darf gerne verschwinden, Leuth.Schnarrenb. sollte bleiben, vielleicht bei den Linken oder Piraten als Beraterin einchecken.

45) Senta Rieger, Donnerstag, 12. Januar 2012, 05:18 Uhr

Gemeint war nicht weg (von auf und davon)-Moderierer, sondern „Weg“ (=Pfad)-Moderierer, kann man mit der Sprache und mit der FDP nicht mal wohlwollender umgehen? (Ein miserabler Döring, der das nicht sofort klargestellt hat)

46) Doktor Hong, Freitag, 13. Januar 2012, 07:26 Uhr

Hier ist das Rindfleisch:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9225482

Niebel, der ja das Entwicklungshilfeministerium abschaffen wollte und diesem nun vorsteht, schafft für seine Komparsen, die wohl demnächst aus dem Bundestag fliegen werden, Beamtenstellen.

Dort werden die Leute auf Lebenszeit versorgt inklusive Pensionsansprüchen, für die andere 120 Jahre lang arbeiten müssten, ohne je wieder einen Finger krumm zu machen.

Schließlich muss Leistung sich ja wieder lohnen!

Und übrigens, Sie sind ja ein richtiger Blitzmerker, Herr Spreng. Dass die FDP lediglich eine Ansammlung von Leuten ist, deren ideologischer Fanatismus mich teilweise an Die-Hard-Kommunisten erinnert, war übrigens auch 2009 schon klar. Mussten Sie denn noch nie das unerträgliche Geschwätz von Leuten aus dem Ortsverein ertragen?

Ich könnte jetzt Gründe anführen, warum man das im September 2009 schon wissen konnte, aber ich will ja nicht, dass Ihre Webseite beim Bearbeiten der POST-Anfrage zusammenbricht, so lang würde der Kommentar.

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