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Montag, 09. April 2012, 11:13 Uhr

Die Uhr von Axel

Am 2. Mai jährt sich zum hundersten Mal der Geburtstag von Axel Springer. Obwohl ich 24 Jahre dem Springer-Verlag angehörte, habe ich Axel Springer nur einmal getroffen. Er kam überraschend in die Frühkonferenz der BILD-Chefredaktion, um seine Idee zu präsentieren, BILD durch Ableger wie “Bild der Frau” und Auto-BILD zu ergänzen.

Während des Gespräches zeigte Axel Springer plötzlich auf seine Uhr, die Uhr eines Jugendlichen mit mehrfarbig gestreiftem Plastikarmband, wie es früher modern war. “Ich trage heute die Uhr von Axel”, sagte er – die Uhr seines  Sohnes Axel junior (Sven Simon), der sich zwei Jahre zuvor mit 38 auf einer Parkbank an der Hamburger Alster erschossen hatte.

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10 Kommentare

1) Gudrun, Montag, 09. April 2012, 13:17 Uhr

Wo ist die Pointe?!

2) H. Lüders, Dienstag, 10. April 2012, 01:39 Uhr

Wenn es auf Familienfesten keiner mehr hören kann – das Internet frisst alles.

3) rudow1, Dienstag, 10. April 2012, 14:01 Uhr

Traurig !

4) Christian Hornberg, Dienstag, 10. April 2012, 15:17 Uhr

Ich find die Anekdote hinreichend interessant – ein Blick ins Menschliche bei Axel Springer, warum denn nicht?

5) Gundi, Mittwoch, 11. April 2012, 07:32 Uhr

Wer daran kein gefallen findet muss es nicht kommentieren. Es braucht keine Pointe, da es einfach eine Erinnerung ist an Axel Springer.
Hier kann jeder für sich philosophieren was Herr Spreng aussagen möchte.

6) Onkel Otto, Mittwoch, 11. April 2012, 13:42 Uhr

Schöne Geschichte!

7) Olaf, Donnerstag, 12. April 2012, 11:13 Uhr

Es erfordert doch wirklich nicht viel an Intellektualität, Sensibilität und Mitfühlvermögen, um durch diese Anekdote (sic!) inspiriert zu sein.
Wem so etwas im Internet irgendwie schwierig, unfertig erscheint, möge lieber SPON oder WELTonline lesen – da werden Sie geholfen, mit fertigen Meinungshappen und aufgeilenden Sensationen.

8) Petra, Freitag, 13. April 2012, 19:49 Uhr

Eine schöne Geschichte… Wenn Herr Springer seine Idee erstmals vorgestellt hat, so war das ja auch ein bedeutender Tag für ihn. Vielleicht hatte er an diesem Tag in besonderm Maß den Wunsch nach Nähe zu seinem Sohn… Er konnte ihm ja nicht mehr davon erzählen. Vielleicht wollte er ihm dieses neue Projekt ja auch “widmen” – nicht offiziell, aber ganz für sich im Stillen… Er hat darauf hingewiesen, dass er “die Uhr von Axel” trägt. Damit hat er auch in allen Anwesenden an diesem Tag die Erinnerung an seinen Sohn geweckt.

Danke für die schöne Erinnerung! (und danke übrigens auch für den interessanten, informativen “Umfragehammer”).

9) Jochen, Samstag, 19. Mai 2012, 04:36 Uhr

Anekdoten benötigen keine Pointen !

10) Werner Berger, Montag, 11. Juni 2012, 11:59 Uhr

Von den 24 Jahren beim Springer-Verlag konnten Sie in den 11 1/2 Jahren als Chefredakteur bei Bild am Sonntag (1989-2000) Axel Springer schon deswegen nicht treffen, weil dieser bereits 1985 verstorben war.
Aber auch so eine Anekdote, die nachdenklich stimmt.

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