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Sonntag, 01. Juli 2012, 11:52 Uhr

Mordsmäßige Anfrage

Deutsche Politik- und Wahlkampfberater erhalten gelegentlich auch Anfragen aus dem Ausland. So ist es auch mir ergangen. In beiden Fällen ist der Kelch glücklicherweise an mir vorübergegangen.

Die eine Anfrage kam vor einigen Jahren aus Ungarn, aus dem Umfeld von Viktor Orban, der sich inzwischen als Pseudo-Demokrat entpuppt hat. Die andere aus dem Büro des damaligen – wohl recht anständigen – Präsidenten des Kosovo, der um seine Wiederwahl fürchtete. Die Flüge waren schon gebucht, als die Anfrage zurückgezogen wurde.

Ich war ganz froh darüber, denn sein politischer Gegenspieler, der einen eigenen Mann im Präsidentenamt platzieren wollte, hatte in  seiner Vergangenheit die unangenehme Angewohnheit, unliebsame Menschen per Mordauftrag aus dem Weg räumen zun lassen.

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7 Kommentare

1) rainer, Sonntag, 01. Juli 2012, 12:23 Uhr

……..wir sehen…Herr Spreng lebt gefährlich…..

2) Dieter Carstensen, Sonntag, 01. Juli 2012, 15:53 Uhr

Lieber Michael Spreng,

da bin ich aber froh, dass sie uns weder in Ungarn noch im Kongo abhanden gekommen sind!

Ich hätte Sie in den diversen Talk-Shows, in denen Sie zu Gast sind, wirklich vermisst, da ich Ihre Art zu argumentieren dort meist als Bereicherung empfinde, auch wenn ich nicht immer Ihrer Ansicht bin, aber es ist Ihr persönlicher Stil, den ich als positiv empfinde.

Ich hoffe nicht, dass Sie demnächst ein Angebot aus Syrien erhalten und annehmen :)

Was wird dann aus Ihrem Blog? :)

M.f.G.

3) Dominik Schaller, Montag, 02. Juli 2012, 00:36 Uhr

Wieso haben Sie nicht selbst abgelehnt?

4) m.spreng, Montag, 02. Juli 2012, 09:31 Uhr

@ 2) Dominik Schaller

Aus professioneller Neugier: Weil ich beide kennenlernen und anhören wollte. Dann hätte ich immer noch ablehnen können.

5) Frank Reichelt, Montag, 02. Juli 2012, 11:42 Uhr

@ 2, Dieter Carstensen

Ein Angebot aus dem Kongo wäre für Herrn Spreng sicher auch interessant gewesen!
Allerdings glaube ich nicht, dass afrikanische Potentaten sonderlich erpicht auf den Rat von Angehörigen ehemaliger Kolonialmächte sind.

6) PeterM, Dienstag, 03. Juli 2012, 11:48 Uhr

Orban war eigentlich schon immer (wenn überhaupt) Pseudo-Demokrat. Da hätte man natürlich direkt einen Ungaren fragen müssen, und zwar ohne Ideologie-Scheuklappen.

7) Sprengmeister, Montag, 30. Juli 2012, 15:00 Uhr

Schade! Sollte es sich bei dem “wohl anständigen Präsidenten”
um Ibrahim Rugova gehandelt haben, hätten Ihre Ratschläge
sicherlich nicht dem Falschen geholfen.
Zumal der Kosovo einen besonnenen Demokraten – vom Formate Rugovas –
heute dringender denn je gebrauchen könnte.

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