Mittwoch, 11. Juli 2012, 20:08 Uhr

Machtversessenheit

Es gibt immer wieder Politiker, neben vielen ehrenwerten und fähigen natürlich, die ihrem Amt und dessen Anforderungren nicht gewachsen sind. Die einen steigen nach dem Peter-Prinzip bis zur Stufe der Inkompetenz auf, die anderen sind Spitzenämtern charakterlich nicht gewachsen.

Einer von der letzeren Gruppe war Christian Wulff, ein zweiter der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus.

Mappus ist eine Musterbeispiel der unheilvollen Mischung Machtversessenheit und Größenwahn. In seinem unbedingten Willen, die Landtagswahl zu gewinnen, ließ er sich von einem französischen Energiekonzern und skrupellosen Bankmanagern über den Tisch ziehen. Das war die Machtversssenheit.

Und in seinem Größenwahn überging er das Kabinett und das Parlament und glaubte, er als studierter Diplom-Ökonom könne wie Superman im Alleingang einen Milliardendeal durchziehen. Er wollte sich ein Denkmal als der Mann setzen, der Baden-Württembergs Energieversorgung gesichert und vor bösen Investoren gerettet hat.

Die Einzelheiten dieses Skandals sind bizarr („Truppen gegen Mutti“ Merkel in Marsch setzen) und passen eigentlich gar nicht zu einem schwäbischen Konservativen. Aber so wie Wulff jede Vorsicht im Umgang mit den Berühmten und Reichen des Landes außer acht ließ, so überging Mappus alle Regeln des Haushaltsrechts und der normalen menschlichen und finanziellen Umsicht – zum Millionenschaden des Landes, dessen Nutzen zu mehren, er geschworen hatte.

Mappus glaubte, eine Treibender und Macher zu sein und merkte gar nicht, dass er getrieben und gemacht wurde. Die staatsanwaltlichen Ermittlungen waren wie bei Wulff überfällig, letzlich ausgelöst durch einen niederschmetternden Bericht des Rechnungshofes. Mappus ist tief gefallen, tiefer geht es kaum, aber er selbst ist der Urheber seines Abstiegs. Machtgier hatte ihm Verstand und Sinne umnebelt.

Die baden-württembergische CDU wird jetzt Jahre damit zu tun haben, den Wählern zu vermitteln, das Mappus kein Systemfehler war. Wenn das überhaupt geht. Denn das System steht auch einem neuen Wulff oder Mappus offen.

Sie können Ihren eigenen Kommentar weiter unten abgeben.

61 Kommentare

1) Kritiker, Samstag, 14. Juli 2012, 10:31 Uhr

@Herrn Carstensen: Haben Sie nicht auf Ihrer eigenen, -hoch polemischen- Website mehrfach angekündigt, aufgrund Ihrer angeschlagenen Gesundheit Anfang Juli nach Griechenland auszuwandern? Mit u.a. der Begründung, dass sie die Nase voll hätten von Deutschland und seinen Politikern, usw.? Nun sind Sie immer noch hier und lamentieren sinnlos über Männer, welche Krawatten tragen oder auch nicht. Da Sie auf Ihrer Seite stets Menschen angreifen und beleidigen, sollten Sie mal ein wenig mehr in sich gehen -ob mit Krawatte oder ohne- oder endlich den Flug gen GR antreten. Bon voyage! Ach ja, hier findet der geneigte Leser Ihre vielen Ankündigungen…..:
http://www.dieter-carstensen-waldbroel-nrw.homepage.t-online.de/598201.html

2) StefanP, Samstag, 14. Juli 2012, 10:39 Uhr

@44) Dieter Carstensen

Sie betreiben schon ziemlichen Slapstick, wäre es Absicht, wäre es gute Comedy. Doch dazu dürften Sie nicht das Pferd von hinten aufzäumen, die Pointe gehört nämlich ans Ende. Am Schluss behaupten Sie, entscheidend sei, was derjenige Mensch drauf habe, nachdem Sie sich vorher darüber ausgelassen haben, dass Sie von Anzug- und Schlipsträgern generell nichts halten. Umgekehrte Assozisationen sind ein Bestandteil von Humor.

Leider rechtfertigen zuviele Deutsche mit Ihrem Argument Geschmacklosigkeiten, nachlässiges Äußeres ist eine Beleidigung unserer Mitmenschen. Und auch, wenn jemand Anzug und Krawatte trägt, ist er damit lange noch nicht gut angezogen. Stilikonen sind hier eher selten. So urteilen Sie nach Äußerlichkeiten, um zum gewünschten Urteil zu gelangen. Ein Sozialarbeiter ist kein besserer Mensch, nur weil er das Wort „sozial“ in der Berufsbezeichnung führt.

Stefan Mappus hat viele Fehler gemacht und ist Opfer seiner Hybris geworden. Den Vorwurf, zu gut gekleidet gewesen zu sein, darauf haben Sie das Patent. Sie wollen Politiker auf Zeit, die der res publica nachgehen. Und Sie wollen keine Daueralimentierung. Dann sollten Zeitpolitiker auch ein Leben nach der Politik haben dürfen. Sowohl Joschka Fischer als auch Gerhard Schröder sind seit 7 Jahren aus dem Geschäft, sie nutzen heute ihre in vielen Jahren aufgebaute Kontakte zum beruflichen Erfolg. Das tut jeder Besserverdienende, tun Sie sich dazu mal auf dem Netzwerk Xing um. Arbeitsgerichte billigen eine maximale Karenzzeit von 2 Jahren zu, meist wird ein halbes Jahr als ausreichend angesehen, um dem alten Arbeitgeber nicht mehr entscheidend schaden zu können. Während dieser Warteschleife hat der betriebliche Geheimnisträger Anspruch auf üppige Alimentation. Doch bei Politikern sehen Sie andere Regeln als angemessen. Ihre.

Michael Spreng weist zu Recht darauf hin, dass Stefan Mappus ja ein autokratischer Herrscher war. In der Demokratie benötigt man die Mehrheit der im Parlament vertretenen Fraktionen zum Regieren. Und die Volksvertreter tragen eine große Mitverantwortung, wenn sie abgehobenen Amtsträgern nicht rechtzeitig in den Arm fallen. Konservative Parteien stehen im Ruf, dies eher zu spät zu tun, linke Parteien beginnen damit oft bereits schon mit der Regierungsübernahme. Optimal ist keins von beiden. Daher wird gerade die CDU im Ländle sehr zu kämpfen haben, dem Wähler zu erklären, wie der Fall Stefan Mappus passieren konnte. Ehrgeizig aufgestiegen, hatte die Union ausgerechnet im Stammland nicht mehr viel geeignetes Führungskräftepotential.

3) der Herr Karl, Samstag, 14. Juli 2012, 11:38 Uhr

„Ich fordere hiermit öffentlich zum Umsturz unserer Regierung im Sinne des Grundgesetzes auf und ich meine das vollkommen ernst! Natürlich ohne Gewaltanwendung, aber schnell und effektiv.“
(Dieter Carstensen, überzeugter Demokrat, 13. Juli 2012)

http://www.myspace.com/dietercarstensen/blog

4) Politikverdruss, Samstag, 14. Juli 2012, 12:57 Uhr

@Frank Reichelt (42.),

Deutschland nimmt doch seine Verantwortung wahr! Es gibt kein Land, das Pro-Europäischer ist, zumindest im Kreis seiner Polit-Eliten. Es gibt kein Land, das finanziell mehr zur europäischen Idee beiträgt. Und es gibt kein Land, das sich dabei selbst so zurücknimmt.

Und nun sollen wir Spanien, Italien und Griechenland dauerhaft alimentieren, weil wir „den Krieg verloren haben.“ Wie begründen Sie das denn? Spanien war während des Krieges neutral.(Hat aber mit einer Division auf Seiten der Wehrmacht an der Ostfront gekämpft) Italien gehörte zu den Achsenmächten. Lediglich Griechenland käme in Betracht. Griechenland aber hat mehr Geld aus der vornehmlich von Deutschland befüllten EU-Kasse erhalten, „als jeder andere EU-Staat“. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-verschwendung-in-der-schuldenkrise-11638119.html

Wenn hier einer einen „Popanz“ aufbaut, dann Sie, verehrter Herr Reichelt.

5) Dieter Carstensen, Samstag, 14. Juli 2012, 15:58 Uhr

@48Kriker @49StefanP. @50 der Herr Karl

Danke liebe Mitleser, des von mir geschätzten Blogs von unserem sympathischen Michael Spreng, dass Sie sich auch um mich so viele Gedanken machen. Belebt ja unsere Diskussion, die aber eigentlich um Herrn Mappus und seine komischen Geschäfte geht, welche die CDU in Baden-Württenberg bis in das Mark erschüttern, alle CDU Granden dort versuchen öffentlich, sich schnellstens von Herrn Mappus zu distanzieren, die wollen ja nicht mit im Sumpf versinken.

Was mein Privatleben angeht, wen hier geht das eigentlich was an? Kann ja sein, dass ich zur Zeit aus Griechenland oder aus Timbuktu schreibe, wer will das wissen?

Das Internet ist mobil und ich bin nicht so feige und schreibe da mit Nicknamen rum, da ich zu meiner Meinung stehe. Ausserdem habe ich nicht nur eine eigene Homepage, sondern auch 2 eigene Blogs, ist ja alles kein Geheimnis.

Von wo ich schreibe, an welchem Ort ich bin, das allerdings geht nur mein engstes privates Umfeld etwas an.

Es gibt keinen Grund, mich persönlich anzugreifen und zu diffamieren, dass mache ich umgekehrt auch nicht.

Aber wie will man z.B. einem Griechen erklären, dass Deutschland das Recht hat, sich als Hüter der EU und des Euro aufzuspielen, wenn z.B. Leute wie Mappus, Wulff und Schröder sich nicht weentlich anders verhalten, als die dortigen Politiker?

Soll wieder, wie zu Kaiser Wilhems, Zeiten „am deutschen Wesen die Welt genesen“?

Hat uns ja nur ein paar Millionen Tote in den Weltkriegen gekostet und Deutschland war nach jedem Krieg absolut PLEITE.

Unsere skrupellosen und machtversessenen Politiker sind gerade dabei, wie auch in Weimar unsere Demokratie zu verspielen und dagegen schreibe ich öffentlich an!

M.f.G.

6) Kritiker, Samstag, 14. Juli 2012, 21:05 Uhr

@52, D. Carstensen: Was zu Königs/Fürsten-und Kaiserzeiten der Hofnarr, ist zu Sprengs Internetzeit der Herr Carstensen. You make my day!

Besonders mit so Sätzen wie: „Unsere skrupellosen und machtversessenen Politiker sind gerade dabei, wie auch in Weimar unsere Demokratie zu verspielen und dagegen schreibe ich öffentlich an!“…unglaublich polemisch! Aber irgendwie auch witzig. Belesen Sie sich doch noch einmal vorsichtshalber über Ursachen und Auswirkungen der Weimarer Republik. Dann nachdenken, nochmals lesen, wieder kurz nachdenken UND DANN VIELLEICHT SCHREIBEN! 😉

Und vielleicht klappts ja dann auch mit Ihrer Forderung ans deutsche Volk, welches sie im obigen Kommentarverlauf schrieben: „Ich fordere hiermit öffentlich zum Umsturz unserer Regierung im Sinne des Grundgesetzes auf und ich meine das vollkommen ernst! Natürlich ohne Gewaltanwendung, aber schnell und effektiv.” Mann, mann……

7) Dieter Carstensen, Sonntag, 15. Juli 2012, 06:19 Uhr

@48 Kritiker

Nachtrag:

Was an meiner Homepage „hochpolemisch“ sein soll erschliesst sich mir nicht. Gerade die Überspitzung der tatsächlichen Zustände rüttelt doch erst Menschen wach.

Ich lese den Blog von Michael Spreng so gerne, weil er es auch versteht, mit polemischen Zuspitzungen seine Leserschaft wach zu rütteln. Herr Spreng ist eben Profi als Journalist.

Über Leute wie Mappus oder Wulff kann man doch nur noch polemisieren, Was will man mit Worten denn sonst noch tun, gegen diesen offenkundigen Wahnsinn vieler unserer Politiker?

Und was kam heute wieder in den Medien? NRW hat wohl wieder eine neue CD mit Daten von zig Steuerbetrügern eingekauft.

Ob Mappus sich persönlich bereichert hat, das weiss ich nicht, das muss ein Gericht klären, bis dahin gilt die Unschuldsvermutung, aber es ist schon merkwürdig, wie schnell sich jetzt alle führenden CDU Landespolitiker in Baden-Württemberg ÖFFENTLICH von ihm distanziert haben.

Kennen wir doch noch von Herrn Wulff: Der hatte auch viele „Freunde“ und als dann raus kam, was er alles so getrieben hat, waren alle seine „Freunde“ weg.

Michael Spreng legt in seinen Kommentaren, nach meiner Sicht den Finger immer genau in die richtige Wunde:

Wielange wollen wir uns als Deutsche eigentlich noch durch machtgeile, Geld geile und käufliche Politiker an der Nase herum führen lassen? Leute die Hartz IV beschliessen, aber Banken Milliarden schenken, müssen doch voll einen an der Klatsche haben, oder?

Den Armen nehmen, den Reichen geben.

Ich nenne so etwas ein VERBRECHEN am Gemeinwohl unseres Volkes und einen Gesetzbruch unseres Grundgesetzes, denn dort steht bewusst: „Eigentum verpflichtet.“

Es gab mal eine Umfrage unter Bundestagsabgeordneten: Nicht einmal 20% von ihnen konnte die wichtigsten Paragraphen unseres Grundgesetzes zitieren.

Noch Fragen?

M.f.G.

8) Dieter Carstensen, Sonntag, 15. Juli 2012, 17:57 Uhr

@53 Der Kritiker

Werter der Kritiker,

wer hier der „Hofnar“r ist, möchte ich nicht bewerten. Was ich weiss ist, dass meine Artikel und Kommentare zigtausendfach im Internet in den Social-Networks weitergegeben und gelesen werden.

Kann jeder, der „googlen“ kann leicht nachvollziehen. Natürlich habe ich nicht so eine grosse Leserschaft, wie unser lieber Michael Spreng, auf meiner ,Homepage habe ich monatlich im Schnitt nur ca, 250.000 Lese, die hat Michael Spreng sicher täglich, ich weiss es aber nicht genau.

Michael Spreng versteht es, auf seinem Blog sehr unterschiedliche Themen aufzugreifen, etwas zuzuspitzen und dann auf den Punkt zu kommen.

Obwohl Michael Spreng eher aus der konservativen Ecke kommt, im Gegensatz zu mir, sein Handwerk als Journalist beherrscht er, so meine Wahrnehmung.

Leute wie Mappus, Wulff oder Schröder gefährden unsere Demokratie als Gesamtheit und da kann konservative, oder eher links denkende Menschen wie mich eine Menge verbinden.

Ich habe da keine Berührungsängste mit jedem aufrechten Demokraten, egal ob links oder konservativ eingestellt. Ich finde es ist unsere Bürgerpflicht unsere Demokratie zu verteidigen, gegen Politiker, welche den Boden unter ihren Füssen verloren haben.

Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn raus kommt, wie Mappus in den Irrsinnsplan zu Stuttgart 21 wirklich verstrickt war und was der Spass gekostet hat, oder wenn raus kommt warum Schröder Putin „einen lupenreinen Demokraten“ genannt hat und nun sein Geld dank Putins Gnaden von der russischen Firma Gazprom bekommt.

Zum Glück haben wir in Deutschland Pressefreiheit und Meinungsfreiheit, zwei wichtige Eigenschaften unserer Demokratie, die viele Menschen garnicht wirklich zu schätzen wissen.

Spannend ist für mich, wer nach Mappus als Nächster entlarvt wird. Ich denke, die Staatsanwaltschaften werden noch viel Arbeit mit unserer Politikernomenklatura haben, mehr als wir uns derzeit vorzustellen vermögen.

M.f.G.

9) StefanP, Montag, 16. Juli 2012, 15:56 Uhr

@55) Dieter Carstensen

Vielleicht sollten Sie sich mit Ihrer typisch deutschen Sicht auf Mode dieses Interview des Modejournalisten Peter Baldle reinziehen:

Die Deutschen sind bequem. Sie können in Deutschland anziehen, was sie wollen, und werden damit in 90 Prozent der Fälle akzeptiert. Die meisten anderen Länder haben Kleidercodes. Vorbilder sind dort wichtig. Amerika hat das Kino und die Stars, Großbritannien die Royals und Frankreich die High Society. Deutschland hat keine Stilikonen, nirgendwo. Wir machen uns viele Gedanken, wohin wir in den Urlaub fahren und wie wir uns einrichten, aber wir denken, dass wir durchs Leben kommen mit einer ollen Jeans und einem T-Shirt.

10) Der Doctor, Montag, 16. Juli 2012, 19:35 Uhr

Leseempfehlung:
nachdenkseiten,Hinweise des Tages,16.07.12,Pkt.11
E-Mails von Dirk Notheis an Mappus zum ENBW-Deal
Dazu Wolfgang Lieb:Es lohnt sich, diese E-Mails zu überfliegen. Sie sind ein Dokument, das mehr Wert ist, als hunderte von Analysen, dokumentiert es doch, wie die Politik zum Handlungsgehilfen von Bankern degradiert wird. Wenn wir auf den NachDenkSeiten diesen Skandal immer wieder mit vielen Argumenten und Indizien belegt haben, haben uns viele als Verschwörungstheoretiker abgetan. Diese E-Mails belegen, dass die Wirklichkeit noch viel schlimmer ist, als man es sich ausmalen kann.
Wir haben hier nur den Auszug über die Instrumentalisierung von Professor Franz herausgestellt. Franz ist Vorsitzender des Sachverständigenrats, auf die Nähe dieses Wissenschaftlers zur Wirtschaft haben wir immer wieder hingewiesen. Aber nicht nur das wird hier belegt. Die Mail zeigt, dass Franz von der Politik abhängig ist, ihr „einen Gefallen schuldet“. Die Mail stammt vom 22. November 2010. Anfang Februar 2011 wurde Franz von Mappus für dens Aufsichtsrats der EnBW nominiert. In der Ausstiegsdiskussion aus der Atomenergie meldete sich dieser Vorsitzende des Sachverständigenrats wiederholt mit Ausstiegswarnungen öffentlich zu Wort (z.B. Wiso-Sendung vom 21.3.2011).
Am 27. März wurde sein Gönner Mappus abgewählt, am 19. April legte Franz seine Mitgliedschaft im Aufsichtsrat von EnBW nieder.
Ein Schelm der hier irgendwelche Zusammenhänge sieht!
Hätte Franz nur ein wenig „wissenschaftlichen“ Anstand müsste er als Vorsitzender des Sachverständigenrates zurücktreten. Gäbe es in diesem Land nur eine Spur von politischer Hygiene müsste die Politik Franz sofort als „Wirtschaftsweisen“ abberufen.
Als unabhängiger wissenschaftlicher Ratgeber müsste Franz „verbrannt“ sein.

11) Werner Berger, Montag, 16. Juli 2012, 23:08 Uhr

@46 Dieter Carstensen:
Nachdem Sie zum wiederholten Male Ihren Großonkel erwähnen:
In Rendsburg gibt es kein Landgericht, hat es auch nie ein Landgericht gegeben, also kann ihr Großonkel dort auch nicht Landgerichtspräsident gewesen sein. Zudem kann ein Fall niemals „von oben“ einem Landgericht entzogen und statt dessen einem Oberlandesgericht zugewiesen werden. Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht befindet sich nicht in Kiel, wie Sie schreiben, sondern in Schleswig.

12) Dieter Carstensen, Dienstag, 17. Juli 2012, 10:26 Uhr

@58 Werner Berger

Lieber Werner Berger,

wie es heute ist, weiss ich nicht. Da haben sie sicher recht, dass es heute so ist. Ich schrieb über Erinnerungen aus meinen Kindheitstagen, mein Grosswater war Lehrer in Rendsburg, mein Nachname verrät ja meine norddeutschen Wurzeln und mein Grossonkel wohnte in Osterrönfeld, ist auf der anderen Seite des Nordostseekanals bei Rendsburg, wir haben ihn dort oft besucht.

Die aus meiner Erinnerung wahrheitsgemäss geschilderten Ereignisse fanden 1967 oder 1968 statt, da war ich elf, bzw. zwölf Jahre alt. Ich weiss, dass es so passiert ist, wenn ich aber da mit den Gerichten aus meiner Erinnerung heraus, nach so vielen Jahren, durcheinander gekommen bin, bitte ich um Entschuldigung, aber ich meine die damaligen Gerichtsorte korrekt angegeben zu haben.

Ansonsten ist es meinem Grossonkel wirklich so ergangen, wie beschrieben.

M.f.G.

13) der Herr Karl, Dienstag, 17. Juli 2012, 15:47 Uhr

@m.spreng
„Natürlich habe ich nicht so eine grosse Leserschaft, wie unser lieber Michael Spreng, auf meiner ,Homepage habe ich monatlich im Schnitt nur ca, 250.000 Leser, die hat Michael Spreng sicher täglich, ich weiss es aber nicht genau.“ (Dieter Carstensen)

Haben Sie es nötig, sich dauernd von diesem Pausenclown instrumentalisieren und derart peinlich belobhudeln zu lassen?
Auf der anderen Seite möchte ich die Beiträge von Dieter Carstensen nicht mehr missen. Sie sind so erfrischen unfreiwillig komisch, dass ich mich inzwischen auf sie freue.

14) Dieter Carstensen, Dienstag, 17. Juli 2012, 18:29 Uhr

@ 60 der Herr Karl

Werter der Herr Karl,

warum beleidigen Sie mich wieder, was habe ich Ihnen eigentlich getan? Ich beleidige Sie doch auch nicht als Person. Haben Sie das wirklich nötig, so unsachlich zu werden?

Ich glaube nicht, dass unser Michael Spreng sich von irgend jemand „instrumentalisieren“ lassen würde, dazu ist er zu sehr mit Herzblut Journalist.

Im Gegensatz zu Ihnen und manchen anderen schreibe ich hier mit richtigem Namen meine Meinung und mache mich damit natürlich angreifbarer, als andere, die zu feige sind, im Internet mit ihrem richtigen Namen zu dem zu stehen, was sie alles so schreiben.

Mich kann man im Internet finden, sogar mit richtiger Adresse, die getarnten Nicknamenfeiglinge nicht. Wenn Ihnen meine Meinung nicht passt, dann setzen Sie sich bitte sachlich damit auseiander, mit Argumenten, aber bitte nicht mit persönlichen Beleidigungen.

Es gehört keinerlei Mut dazu, mit einem „Nicknamen“ und nicht mit seinem richtigen Namen andere Menschen im Internet anzugreifen und zu beleidigen. So etwas nenne ich FEIGHEIT!

Wir leben in einer Demokratie, hier darf jeder öffentlich frei und offen ohne Nachteil für seine Person seine Meinung eintreten. Wer dazu schon hier nicht in der Lage ist, wird es in einer Diktatur erst echt nicht sein.

Und darum geht es ja eigentlich beim Thema Mappus: Was sind wir als Demokraten bereit uns noch alles durch eine abgehobene Politikerkaste gefallen zu lassen?

Zum jeweiligen Thema tragen Sie in Ihren Beiträgen nie etwas bei, Ihnen scheint es immer nur darum zu gehen, mich als Person anzugreifen. Wenn Sie meinen, Sie könnten mich aus der Reserve locken, irren sie ganz gewaltig.

M.f.G.

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