Samstag, 14. Juli 2012, 14:03 Uhr

Putin und sein deutscher Cheflobbyist

Ehemalige deutsche Bundespräsidenten und Bundeskanzler sind keine Privatleute. Sie stehen immer noch in der Verantwortung ihres früheren Amtes. Auch deshalb erhalten sie neben ihrer Pension ein Büro, Mitarbeiter, Fahrer und Dienstwagen. Im Fall Gerhard Schröders sind es sogar sieben Mitarbeiter. Deshalb ist die Frage erlaubt, ob sich Schröder dieser Privilegien würdig erweist.

Schröder hat sich für seine Nachkanzler-Ära einen problematischen Freund ausgesucht: Wladimir Putin. Ein Mann. der mit den europäischen Werten der Demokratie, Gewaltenteilung, Koalitions- und Meinungsfreiheit nichts im Sinn hat.

Im Gegenteil: Sein umstrittene Wiederwahl war von Wahlfälschungen überschattet. Putin verschärft täglich den Kurs seines autoritären Regimes. Er drangsaliert die Opposition mit willkürlichen Hausdurchsuchungen und Demonstrationsverboten.

Putin unterdrückt die Meinungsfreiheit, lässt kritische Blogs und Internetzeitungen schließen. Und jetzt versucht er, kritische Nichtregierungsorganisationen auszuschalten, indem er sie – wegen der Finanzierung – zu „ausländischen Agenten“ macht. Die Justiz ist schon lange sein willfähriges Instrument.

Ein Mann aber hält seinem persönlichen und wirtschaftlichen Freund Putin unbeirrt die Treue: Gerhard Schröder. Er war neben Silvio Berlusconi bei Putins zweiter Amtseinführung der einzige westliche Ehrengast. Als er mit dem Kreml-Chef feierte, wurden vor der Tür die Gegendemonstranten verprügelt.

Schröder vertritt als Aufsichtsratsvorsitzender der Ostsee-Pipeline die Interessen des von Putins Apparat kontrollierten Energieriesen Gazprom. Ohne die Steuern und Zölle des staatlich kontrollierten Energiekonzerns Gazprom würde Putins Regime zusammenbrechen. Derselbe Schröder, der einst als Bundeskanzler der Ostsee-Pipeline den Weg ebnete, steht heute auf Gazproms und damit indirekt auf Putins Gehaltsliste. Dieses Engagement war von Anfang skandalös.

Unvergessen ist auch Schröders schlichte „Ja“, als ihn Reinhold Beckmann fragte, ob Putin ein lupenreiner Demokrat sei. Ein Zitat, zu dem er bis heute steht.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass ein ehemaliger Bundeskanzler glaubt, seinen materiellen Nachholbedarf durch lukrative Aufträge befriedigen zu müssen. Aber er darf nicht jeden Auftrag annehmen, schon gar nicht von Leuten, die Werte wie Demokratie, Meinungsfreiheit und Gewaltenteilung mit den Füßen treten. Tut er es dennoch, beschädigt er seine Integrität und verwirkt seine Privilegien.

Der Fall Schröder ist auch ein Fall SPD. Ihre Proteste gegen den anti-demokratischen und anti-rechtsstaatlichen Kurs Putins wirken hohl, solange sie die Rolle Schröders nicht problematisiert. Putins deutscher Cheflobbyist Schröder  war immerhin ihr Vorsitzender und ist nach vor eines ihrer prominentesten Mitglieder.

Ob Schröder bewusst ist, dass auch für ihn das Sprichwort gilt „Sage mir, wer dein Freund ist…“?

Sie können Ihren eigenen Kommentar weiter unten abgeben.

88 Kommentare

1) Peter Schnücke, Montag, 16. Juli 2012, 10:57 Uhr

Herr Schröder, ist und war ein Basta Mann. Was ich sage ist rechtens bleibt rechtens. Da die SPD sich noch immer nicht aus Schröders Schatten löst wird Sie weiter bei 30 + % verharren. Als Empfehlung
über die Machenschaften Putins das Buch: GAZPROM DAS UNHEIMLICHE IMPERIUM von Jürgen Roth.

2) Cheney, Montag, 16. Juli 2012, 11:02 Uhr

@ spreng 42 – Von wem werden diese NGO’s finanziert ? Spannende Frage – wie ich gelesen habe, hat die russische Regierung genau die Regelung angewendet, die auch für NGO’s in den USA gilt!

3) Erwin Gabriel, Montag, 16. Juli 2012, 11:35 Uhr

@ 42) m.spreng, Montag, 16. Juli 2012, 08:19 Uhr

>> Die Knebelung der Nichtregierungsorganisationen
>> ist vor drei Tagen von der russischen Duma beschlossen
>> wurde. Ist das kein Anlass?

Meinen Sie das ernst? Nein, natürlich nicht!

Zum einen ist das russische Innenpolitik, nicht deutsche. Zum anderen hat Gerhard Schröder (der nun in vielerlei Hinsicht wahrlich kein Heiliger ist) weder diese Gesetzesvorlage eingereicht, noch mit abgestimmt.

Man kann vielleicht bei einem Staatsbetrieb erwarten, dass der Staat seinen Aufsichtspflichten nachkommt. Aber den ausländischen Aufsichtsrat eines Unternehmens, an dem ein Staatsbetrieb beteiligt ist, für die Innenpolitik des Landes mitverantwortlich zu machen, dem der Staatsbetrieb gehört, ist wohl ein bisschen weit hergeholt – finden Sie nicht?

Gerhard Schröder ist seit 2006 Vorsitzender des Aktionärsausschusses der Betriebsgesellschaft Nord Stream AG, die damals eine Tochter des russischen Staatsunternehmens Gazprom (51%) und der deutschen Firmen BASF und Eon (zusammen 49 %) waren (inzwischen ist noch ein holländisches Unternehmen eingestiegen). Er nimmt diese Funktion auf Wunsch von BASF und Eon und mit ausdrücklicher Billigung der Regierung Merkel wahr, gerade weil er zu Putin ein recht gutes Verhältnis hat. Damit sitzt ein Deutscher an einer maßgeblichen Position unserer Energieversorgung und nimmt dort deutsche Interessen wahr. An anderen wichtigen europäischen oder internationalen Stellen (Finanzen, Sicherheit) werden wir nach und nach rausgekegelt oder kaltgestellt.

In der Causa Joachim Gauck sind Sie einigen Mitdiskutierenden recht grob über den Mund gefahren, als die mit unbewiesenen (aber auch unwiderlegten) Aussagen Zweifel an Gaucks Charakter äußerten. Bei Gerhard Schröder rühren Sie selbst einen derartigen Mix aus Unterstellungen, Querverbindungen etc. zusammen. Sie legen es sich auch immer so zurecht, wie es gerade in Ihr persönliches Weltbild passt. Aber, wie schon an anderer Stelle gesagt, ist es Ihr Blog.

4) Erika, Montag, 16. Juli 2012, 15:33 Uhr

@49) StefanP, Montag, 16. Juli 2012, 09:54 Uhr

Wenn dies so breit publiziert worden ist, ist es für Sie ja auch sicher kein Problem mir einen entsprechenden Link zu schalten. Es wundert mich zwar, dass Medien Stimmen nachzählen, haben die keinen Wahlleiter oder so irgend etwas.

Ich freue mich über jeden Erkenntnisgewinn und auf ihren entsprechenden Link

mit freundlichen Grüßen

Erika

5) Anonym, Montag, 16. Juli 2012, 16:26 Uhr

Es wundert einen wohl kaum, dass Herr Schröder ein solches Verhalten an den Tag legt, wenn man seine Kanzlerschaft erlebt hat. Unter ihm hat die SPD unter anderem die Hartz-Reformen durchgesetzt. Man nannte ihn nicht zu unrecht „Genosse der Bosse“.

Vor diesem Hintergrund wundert es zumindest mich überhaupt nicht, dass er heute diese Deals mit Putin und Co. durchführt. Denn wer schon als aktiver Politiker die einfachen Bürger über die Klinge springen lässt und sich stattdessen lieber mit den reichsten und mächtigsten Managern umgibt, kann man von so jemandem ernsthaft erwarten, dass er nach seiner Kanzlerschaft sich für die armen und unterdrückten Menschen in anderen Ländern einsetzt? Ich glaube nicht.

Die SPD hat unter Schröder die armen Menschen in Deutschland verhöhnt. Heute verhöhnt Schröder die (überwiegend) armen und dazu noch unfreien Menschen in Russland. Es passt wie die Faust aufs Auge. Und wenn man dann noch den Ostsee-Pipeline Deal sieht, den er über die Bühne gebracht hat und von dem er jetzt profitiert, schließt sich dieser Kreis.

6) CitizenK, Montag, 16. Juli 2012, 18:14 Uhr

@ StefanP

In anderen Staaten haben ehemalige Regierungschefs ohne Weiteres das Amt „einfacher“ Minister übernommen. Warum war für Schröder „kein Platz mehr“? Für mich ein Zeichen, dass es ihm mehr um sein eigenes Wohl ging und geht als um das des Landes. Putin hat seinem Männerfreund einen lukrativen Posten beschafft.

Dieser findet aber auch dabei, dass sein Arbeitgeber im Steuer-Vermeidungs-Kanton Zug residiert.

Die Kritik an Schröder ist „moralinsauer“? Wenn die Moral aus der Politik vollends ganz verschwindet, dann geht auch die Demokratie zugrunde: die Bürger wenden sich ab.

7) Beate, Montag, 16. Juli 2012, 19:30 Uhr

@Erwin Gabriel

Eurorettung aber wie?

http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kauft-euch-gluecklich

Ergo, die SPD ist ja kein homogener Verein.

Wenn Bundeswehroffiziere national denkend den Austritt aus der Währungsunion planen, und dem Zeitablauf seinen Gang gehen lassen , gut.

Dann will ich das offen darüber diskutiert wird, was es bedeutet, wer die Kosten zu tragen hat, und ich will danach sofortige Neuwahlen.

Viele Bundestagsabgeordnete, die der Errichtung einer Währungsunion zustimmten, haben nicht verstanden was dies bedeutet.

Es ist deren Pflicht sich sachkundig zu machen.

In der oben angegebenen Quelle ist dargelegt wer hier wen in Deutschland ausgebeutet hat.

Und die SPD hat dies möglich gemacht.

Meinen Sie der Bundeskanzler sitzt in einer Wahlsendung des deutschen Fernsehens, und zufällig sitzt dort Raffelhüschen (Maschmeyers Angestellter) und macht Meinung pro private Rentenversicherung und Abbau von Sozialleistungen Rentenkürzungen.

Aber natürlich , dass war alles nur Zufall.

8) Bernhard Paul, Montag, 16. Juli 2012, 21:40 Uhr

@44) Werner Bruchhagen
Weil Sie womöglich tatsächlich als einziger hier Russisch beherrschen, haben Sie Spreng womöglich als einziger missverstanden. Wohl niemand geht davon aus, dass mit „ausländischer Agent“ ein Spion gemeint ist, sondern Agenten exakt in dem von Ihnen beschriebenen und übersetzten Sinne.

@48) StefanP,
Mit diesem Ihrem Beitrag kommen wir uns sehr deutlich näher.
Was Sie über Lettland berichten, überrascht keineswegs. Alle ehemaligen Ostblockstaaten, die jetzt der EU angehören, haben (noch) ihre Probleme mit Rechtsstaatlichkeit und dem intellektuellen Zugang zur uneingeschränkten Demokratie. Demokratie im westlichen Sinne kann nicht per Ordre de Mufti eingeführt werden. In Russland, das jahrhundertelang absolutistisch (Zaren) oder diktatorisch (KPdSU) regiert wurde, sowieso nicht. Das kann auch niemand wollen oder verlangen, auch in den arabischen Umbruchstaaten nicht. Insofern beschreibt der Beitrag von #33 RCB eine Binsenweisheit.

Aber derart massive Wahlfälschungen oder brutales Niederknüppeln von Demonstranten und Oppositionellen oder das Austrocknen fast jeder politischen Opposition wie bei Putin III als Präsident geht mir diesbezüglich nun entschieden zu weit. Damit kommt Putin III nicht zurück in die Rolle der Weltmacht (und das will er ja wohl mit buchstäblich allen Mitteln).
Insofern habe ich auch, wie Spreng, meine Zweifel an Schröders moralischem Rollenspiel.

Ihrem Eingangssatz, „Politik sollte eine Mischung zwischen Pragmatismus und Werteorientierung sein“, stimme ich voll zu.

9) Bernhard Paul, Montag, 16. Juli 2012, 21:45 Uhr

@48 StefanP (Nachtrag)
Mit George W. Bush auf der anderen Seite konnte Schröder nie, nicht nur wegen dessen Kriege. Weil sie sich vermutlich zu ähnlich waren.

10) Erika, Dienstag, 17. Juli 2012, 09:57 Uhr

@@49) StefanP, Montag, 16. Juli 2012, 09:54 Uhr

Hallo StefanP. bin wirklich gespannt auf ihren Link. Habe inzwischen selber etwas „gegooglet“ und dabei folgendes gefunden:

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article803095/Behielt-Bush-durch-Wahlbetrug-die-Macht.html

Auch diesen Artikel finde ich äußerst interessant,

http://literaturexperte.blogspot.de/2008/11/acht-jahre-nach-dem-wahlbetrug.html

wenn man auch noch bedenkt, wie bei Lehmann gehandelt wurde mit ihren Auswirkungen auf die Finanzkrise.

Aber es gibt ja Putin und Schröder – unsere „bella figura“ muss die Beliebteste bleiben!!

@ Herr Spreng und andere

Was ist ein privates Grillfest für einen Verantwortlichen für Folter und Wahlbetrüger gegen ein „Ja“ in einer Talkshow auf die Frage: „Halten Sie Putin für einen lupenreinen Demokraten?“

Diese Doppelmoral und Einseitigkeit wird auf Dauer unsere Demokratie zerstören.

Am Sonntag erklärte Merkel: Kanzlermehrheit bei Spanien nicht nötig

Sie hat es schon einfach unsere Angela. Angela Merkel sagt ich brauche keine Kanzlermehrheit und dann braucht sie keine Kanzlermehrheit und man lässt die gewähren.

Erinnern wir uns mal kurz an Schröder, dem „Bastakanzler“. Die Oppositionsführerin Merkel hat die „Hartz“-Reformen über den Vermittlungsausschuss verschärft und dann von Schröder verlangt, dass er eine eigene Mehrheit bringt und Schröder hatte immer seine Person vor die Sache gestellt.

Es lebe die lupenreine Demokratie unter Angela Merkel, sei es mit Jubelpersern, wohlgesonnenen Journalisten „besser als gedacht“ oder Regieren ohne eigene Mehrheiten!

11) StefanP, Dienstag, 17. Juli 2012, 10:10 Uhr

@53) Erika

Die Studie, durchgeführt von 8 führenden Medienkonzernen und begleitet von professionellen Statistikern, kam zu dem Gesamtergebnis, dass die Entscheidung für Bush richtig war. Nichtsdestotrotz hätte bei einer anderen Zahlweise der ungültigen Stimmen auch Al Gore den Sieg davontragen können. Es blieb ein äußerst knappes Ergebnis.

Vielleicht können wir uns auf die Quintessenz einigen: das Verfahren war unter demokratischen Gesichtspunkten fragwürdig und ein Präsident, der nicht die Mehrheit der Stimmen hinter sich vereinigt, hat eine schwache Legitimation. Unter den in langer Tradition entstandenen Regeln war jedoch George W. Bush der rechtmäßige Präsident.

12) Werner Bruchhagen, Dienstag, 17. Juli 2012, 10:13 Uhr

@57 Bernhard Paul
Ich habe Herrn Spreng nicht missverstanden.
Die massenhafte Verwendung des Begriffes „ausländische Agenten“ hat manipulativen Charakter,
der dann (z.B. hier:http://www.bild.de/politik/ausland/russland/russland-will-auch-medien-als-agenten-abstempeln-25176342.bild.html) genau dort endet, wo mann die öffntliche Meinung hinhaben will.
Das Gesetz spricht von „vom Ausland finanzierten Agenturen“, die Ableitung „ausländische Agenten“ finden Sie nirgends im Gestztestext..

13) Politikverdruss, Dienstag, 17. Juli 2012, 11:20 Uhr

@Beate (56.)

Können Sie uns mal verraten, welche „Bundeswehroffiziere national denkend den Austritt aus der Währungsunion planen“.

Hat Schäuble endlich „kapituliert“ und sich dem Verteidigungsministerium ergeben?

14) Erika, Dienstag, 17. Juli 2012, 13:34 Uhr

@ 60) StefanP, Dienstag, 17. Juli 2012, 10:10 Uhr

Vielen Dank für den Link! Leider ist es mir aufgrund meines „bestenfalls, mittelmäßigen Realschulabschlusses“ nicht möglich solche Texte zu lesen.

Mit Ihrem jetzigen Kommentar kann ich aber gut leben.

Viele Grüße

Erika

15) StefanP, Dienstag, 17. Juli 2012, 13:40 Uhr

@59) Erika

Als Sachbücher lese ich weniger Empörungsautoren der Gegenwart als Bücher mit mehr als tageszeitlichem Wert. So zeichnet Simon Baker die Geschichte Roms nach, die sich bekanntlich in eine Phase der Demokratie und eine des Kaiserreichs gliedert. Nicht Einseitigkeit und Doppelmoral haben die fast 500 Jahre dauernde demokratische Kultur im antiken Rom zerstört, sondern der unbedingte Herrschaftsanspruch von Julius Cäsar. Dennoch war diese Zäsur für das damalige Weltreich kein Untergang, stattdessen stieg Rom daraus erst zu seiner eigentlichen Blüte auf. Wie in der Antike und in der Weimarer Republik setzt die Beseitigung der demokratischen Ordnung das Desinteresse der Bürger an der politischen Willensbildung voraus.

Am Sonntag erklärte Merkel: Kanzlermehrheit bei Spanien nicht nötig. (..) Angela Merkel sagt ich brauche keine Kanzlermehrheit und dann braucht sie keine Kanzlermehrheit und man lässt die gewähren.

Womit sie recht hat. Die Mehrheit der Mitglieder des Bundestages nach Artikel 121 GG ist für eine Sachfrage nicht notwendig. Diese gilt vor allem bei Abstimmungen, die den Kanzler selbst betreffen (Wahl des Bundeskanzlers, Misstrauensvotum, Vertrauensfrage). Die Entscheidung über den ESM gehört eindeutig nicht dazu.

Bundeskanzler Gerhard Schröder wollte für den Afghanistan-Einsatz explizit eine eigene Mehrheit im Deutschen Bundestag haben. Das war aber eine politische, keine verfassungsrechtliche Entscheidung. Deshalb verband er die Abstimmung über das Mandat mit der Vertrauensfrage, was zu dem Kuriosum führt, dass die eigenen Abgeordneten einem Kriegseinsatz zustimmten, den in sie Teilen ablehnten und die Opposition mit „Nein“ stimmte, obwohl CDU und FDP das Mandat befürworteten. Das ist nicht ganz Sinn und Zweck solcher Verfassungsartikel.

16) wschira, Dienstag, 17. Juli 2012, 14:53 Uhr

@53), 59) Erika

Merken Sie etwas? Hier können Sie StefanP in voller Aktion sehen. Er stellt in wohlgesetzten Worten eine Behauptung in den Raum, und manche Leute nehmen diese als volle Tatsache. Wenn man dann aber ein bisschen nachbohrt, kommt er mächtig ins Schwimmen und dann ins Schwurbeln. Für mich wären z.B. folgende Angaben zu seiner ominösen Studie relevant gewesen:
1. Wer hat in welchem Auftrag die Studie durchgeführt?
2. Wer sind „renommierte Medienunternehmen? Vielleicht „FOX NEWS? 🙂
2. Link zu der Studie, wie Sie es auch direkt angemahnt haben.

Nichts davon. Statt dessen ablenkendes Drumrumreden und Relativieren.

17) Axel Schön, Dienstag, 17. Juli 2012, 15:24 Uhr

Inhaltlich bin ich 100% dáccord – aber schlimmer noch als bei Spiegel-Online wimmelt es hier nur so von orthografischen und sonstigen Verschreib-Fehlern… Bitte nochmal durchlesen (lassen) und korrigieren – Danke!

PS. Nein, ich bin kein Deutschlehrer. Trotzdem ärgert es mich, wenn mit Sprache nachlässig umgegangen wird – bezeichnenderweise im so schnelllebigen Internet…

18) Erwin Gabriel, Dienstag, 17. Juli 2012, 17:42 Uhr

56) Beate, Montag, 16. Juli 2012, 19:30 Uhr

>> Eurorettung aber wie?
>> http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kauft-euch-gluecklich

Es ist so Vieles eine Frage des STandpunktes, den man einnimmt. Halte ich Banken für „schlecht“, sehe ich skrupellose, monströse Institutionen, die unser Geld „stehlen“. Halte ich Banken für „gut“, erkenne ich, dass ohne deren Hilfe eine vernünftige Wirtschaft nicht möglich wäre. Beide Sichtweisen sind, je nach Institut, mehr oder weniger richtig.

Was das Thema Außenhandelsbilanz angeht, kann ich die im Link genannte Ansicht nicht teilen. Schwerpunkte der griechischen Wirtschaft sind beispielsweise Landwirtschaft und Tourismus. In beiden Feldern machen wir den Griechen keine Konkurrenz. Zu den deutschen Wirtschaftsschwerpunkten zählen beispielsweise Autos, Werkzeugbau, Chemie. Hier ist eine Konkurrenz der Griechen ebenfalls nicht gegeben. Und von allen Türkei-Urlaubern zu erwarten, dass sie stattdessen nach Griechenland fliegen, um für den gleichen Urlaub 30% bis 50% mehr zu bezahlen, ist vielleicht auch ein bisschen viel verlangt.

19) der Herr Karl, Dienstag, 17. Juli 2012, 17:51 Uhr

@axel schön

Man schreibt d’accord!
Gern geschehen.

20) StefanP, Dienstag, 17. Juli 2012, 18:00 Uhr

@65) wschira

Bemühen Sie sich doch bitte mal um etwas Seriösität. Das sollte Ihnen in Ihrem Alter nicht so schwer fallen, ich dachte mit dem Alter kommt eine gewisse Gelassenheit.

Zu den Medienorganisationen gehörten rechte und linke sowie „neutrale“, darunter New York Times, Washington Post, Wall Street Journal and CNN. Alles äußerst seriöse Unternehmen.

Diese Medien haben finanziert, professionelle Statistiker gezählt. Der Staat Florida selber hat lediglich eine Nachzählung der als ungültig gewerteten Stimmzettel vorgenommen. Deren Zahl war in der Tat außerordentlich hoch. Die Studie selbst habe ich im Netz nicht gefunden, lediglich die ausführliche Berichterstattung in den amerikanischen Medien darüber. Eine Detailanalyse von einem der Auftraggeber, der New York Times, findet sich hier.

Ich hatte die Antwort an Erika aus dem Gedächtnis heruntergeschrieben, immerhin hatte ich die Information vor 10 Jahren gelesen – und abgespeichert. Würde ich anders vorgehen, würde das viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

21) Erwin Gabriel, Dienstag, 17. Juli 2012, 18:57 Uhr

57) Bernhard Paul, Montag, 16. Juli 2012, 21:40 Uhr

>> Aber derart massive Wahlfälschungen oder brutales
>> Niederknüppeln von Demonstranten und Oppositionellen
>> oder das Austrocknen fast jeder politischen Opposition
>> wie bei Putin III als Präsident geht mir diesbezüglich nun
>> entschieden zu weit.

Ginge es mir auch, wenn ich in meinem vergleichsweise bequemen Leben ähnlich drangsaliert wurde. Wiederum konnte man in Jugoslawien (einem vergleichsweise kleinen Land) beobachten, was passieren kann, wenn sich ein Vielvölkerstaat auflöst und ein Machtvakuum entsteht. Eine vergleichbare Situation im viel größeren, atombewaffneten Russland könnte die ganze Welt in den Abgrund reißen.

>> Insofern habe ich auch, wie Spreng, meine Zweifel an Schröders moralischem Rollenspiel.

Wenn Berlusconi als Regierungschef zu Putin fährt, ist das seine Sache – Frau Merkel, die hier der passende Vergleich wäre, blieb jedenfalls daheim. Schröder war nicht als Regierungschef oder Politiker dort, sondern in seiner Funktion als Aufsichtsratchef der Nord Stream AG. Das heißt doch nicht automatisch, dass er alles, was in Rußland passiert, gutheißt.

Wenn es danach ginge, dürfte ich auch nicht in einem Auto fahren oder in einen Fernseher schauen, in dem Bauteile aus China stecken …

22) Bernhard Paul, Dienstag, 17. Juli 2012, 19:47 Uhr

@66) Axel Schön

Schön, Herr Schön, danke, aber wen meinen Sie mit den von Ihnen monierten Schreibfehlern? Bei Spreng sind es nur wenige Mini-Fehlerchen, nicht der Rede wert. Wer also?
Ein Beitrag zur Sache wäre etwas!

23) Winfried, Dienstag, 17. Juli 2012, 21:30 Uhr

Deutschland/Russland braucht keine USA mehr, die sich wie ein Feind verhält, genau dies ist der Grund warum Putin stetig gedisst wird über die Standartmedien!

24) wschira, Mittwoch, 18. Juli 2012, 15:32 Uhr

@69) StefanP

Drumrumgerede! Sie haben behauptet, gestützt auf eine „Studie renommierter Medienunternehmen“ (ohne Quellenangaben natürlich), dass Bush „ohne Zweifel die Wahl gewonnen hat“. Als Erika dann (mit Quellenangaben natürlich) ebenso renommierte Quellen zitierte, die die Wahl als Fälschung bezeichnen, haben Sie sozusagen ein Friedensangebot gemacht:

„Vielleicht können wir uns auf die Quintessenz einigen: das Verfahren war unter demokratischen Gesichtspunkten fragwürdig und ein Präsident, der nicht die Mehrheit der Stimmen hinter sich vereinigt, hat eine schwache Legitimation.“

Nichts mehr von der grossmundig verkündeten Botschaft, dass Bush zweifelsfrei die Wahl gewonnen hat.

Ich denke, dass nicht ich mich um mehr Seriosität bemühen muss, jugendliche Arroganzen sind da mehr gefordert.

25) StefanP, Mittwoch, 18. Juli 2012, 17:33 Uhr

@73) wschira

Det kann ja kaum wahr sein, was Sie betreiben. Abgesehen davon, dass Sie meine wiederholten Angebote, doch höflich miteinander umzugehen in den Wind schlagen, versuchen Sie eine Diskreditierung sondergleichen.

Nehmen wir’s Satz für Satz:

Sie haben behauptet, gestützt auf eine “Studie renommierter Medienunternehmen” (ohne Quellenangaben natürlich), dass Bush “ohne Zweifel die Wahl gewonnen hat”.

Und – ist das nicht so? Wenn ich für alle Aussagen vorab einen Link hinterlegen würde, wäre das enorm aufwendig. Das macht hier niemand. Sind CNN, New York Times und Wall Street Journal nicht renommiert? Und kamen sie nicht zu dem Ergebnis, dass die Entscheidung richtig war?

Als Erika dann (mit Quellenangaben natürlich) ebenso renommierte Quellen zitierte, die die Wahl als Fälschung bezeichnen, haben Sie sozusagen ein Friedensangebot gemacht:”

Hat sie ja nicht. Unter 59) veröffentlichte Erika zwei Links. Der eine verwies auf das Hamburger Abendblatt (nett, dass Sie das als renommiert bezeichnen – im Vergleich so lokalen Größen wie New York Times) und befasste sich mit einem möglichen Wahlbetrug im Jahr 2004 zu Lasten des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers John Kerry. Merke: 2004 nicht gleich 2000 und John Kerry nicht gleich Al Gore. Der zweite Link verwies auf einen Roman, die die Angewohnheit besitzen, zumindest teilweise fiktional zu sein.

Ergo: renommierte Quellen haben mitnichten, wie Sie mir vorwerfen, die Wahl als Fälschung bezeichnet.

Nichts mehr von der grossmundig verkündeten Botschaft, dass Bush zweifelsfrei die Wahl gewonnen hat.

Ich denke, das wäre mit der Studie geklärt, oder? Übrigens hat Erika das unter 63) akzeptiert, anständig wie es sich gehört. Mehr als das Angebot zum fairen Umgang miteinander kann ich Ihnen auch nicht anbieten. Das andere liegt bei Ihnen.

26) Frank Reichelt, Mittwoch, 18. Juli 2012, 18:31 Uhr

@ wschira
@ StefanP.

Laaaaaaaangweilig!

27) Erwin Gabriel, Donnerstag, 19. Juli 2012, 09:39 Uhr

@ m.spreng, off topic

Können Sie auf Ihrem Sprengsatz nicht eine eine Art Bolzplatz einrichten, auf dem sich die jungen und jung gebliebenen Heißsporne austoben können?

28) StefanP, Donnerstag, 19. Juli 2012, 10:57 Uhr

@75) Frank Reichelt

Sie haben Recht. Aber so richtig konstruktive, auf das Thema gerichtete Kommentare habe ich von Ihnen noch nie lesen können. Deswegen, Sie wissen, das mit dem Finger…

29) Erika, Donnerstag, 19. Juli 2012, 11:57 Uhr

@) StefanP.

Nur damit keine Mißverständnisse entstehen, ich wolte mit dem Link darauf hinweisen, dass offenbar nicht nur bei der 1. Wahl von Bush sondern auch 2004 bei der 2. Wahl von Bush gefälscht wurde. Aber eine „makellose Demokratie“ wie Amerika hat ja auch keine Probleme mit Guantanamo und der Todesstrafe.

Und was die Medien angeht ein hoher Prozentanteil der amerikanischen Bevölkerung glaubt bis heute Saddam Hussein hätte etwas mit 9/11 zu tun so wie ein Großteil der deutschen Bevölkerung glaubt, dass Angela Merkel deutsche Steuergelder retten würde.

30) wschira, Donnerstag, 19. Juli 2012, 21:29 Uhr

Ach Gott, Herr Pietsch, so langsam wird es öde. Sie haben mir mangelnde Seriosität vorgeworfen. Warum? Weil ich angemahnt habe, dass Behauptungen auch durch Quellen unterlegt werden müssten? Ich stelle keine Behauptung auf, ohne Quellen zu nennen, es sei denn, es ist meine Meinung, dann mache ich das auch kenntlich, und jeder kann sich dann ein Urteil bilden. Sie dagegen posaunen eine Meinung in die Welt zu einem höchst umstrittenen Vorgang mit dem Hinweis auf eine „Studie“. Bei näherem Nachfragen geben Sie zu, dass sie diese Studie vor 10 Jahren gelesen hätten (!!), aber keinen Link vorweisen könnten. Ist das seriös? Ich denke, eher nicht. Und dass Sie es als unhöflich empfinden, wenn jemand Ihre hohlen Sprüche entlarvt, kann ich in gewisser Weise nachempfinden. Aber es ist unbedingt notwendig, Ihro allwissende Arroganz dahin zurückzuführen, wo sie hingehört. Im übrigen ist das auch bei etwas Recherche gar nicht so schwer. Wissen Sie, Ihre Argumente sind wie bunte Luftballone, schön anzuschauen, aber wenn man hineinpiekst, platzen sie mit lautem Knall. Manche sind auch mit Schwefelwasserstoff gefüllt und stinken beim Platzen 🙂

@Erwin Gabriel, gelegentlich bolzen Sie aber ganz schön mit!

31) Erwin Gabriel, Freitag, 20. Juli 2012, 12:35 Uhr

@ 79) wschira, Donnerstag, 19. Juli 2012, 21:29 Uhr

>> @Erwin Gabriel, gelegentlich bolzen Sie aber ganz schön mit!

ja, aber … 🙂

32) Dieter Carstensen, Samstag, 21. Juli 2012, 07:23 Uhr

Lieber Michael Spreng,

soweit ich mich erinnere, habe ich Gerhard Schröder 1975 auf einem Bundeskongress der Jungsozialisten in der SPD kennengelernt. Schon damals mochte ich ihn nicht, zumal wir als Waldbröler als Gegenkandidaten gegen ihn Ulrich Schöler, heute Professor und jahrelanger ehemlaiger Leiter des Bundespräsidialamtes unter Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, aufgestellt hatten, weil wir Schrder schon damals für arrogant und abgehoben hielten.

Dass Uli Schöler, wie ich aus Waldbröl stammt, ist kein Geheimnis und er ist, wie ich, zeitlebens sich selber treu geblieben.

Was uns bis heute verbindet, ist die Aussage, dass wir „Die Demokratie immer wieder mit Leben füllen“ müssen.

http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/34773626_kw24_wforum/index.html

Zitat aus der o.a. Quelle:

„Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest-dimap vom Juli 2010 haben mehr als 70 Prozent der Bürger mehr Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen gefordert, wie Prof. Dr. Ulrich Schöler, Leiter der Abteilung „Wissenschaft und Außenbeziehungen“ der Bundestagsverwaltung, eingangs betonte.“

Wir wussten damals genau, warum wir Gerhard Schröder nicht wollten, Uli Schöler und ich waren damals beide bei den Jungsozialisten in der SPD Waldbröl, 1975, ist ja schon lange her, aber Schröder hat sich genauso entwickelt, wie wir es damals schon befürchteten.

Wenn Putin „ein lupenreiner Demokrat ist“, bin sind Sie der Papst und ich Bill Gates …

Soweit ich mich erinnere, hat Schröder als Kanzler nur einen wichtigen Satz von sich gegeben:

„Hol mir mal ne Flasche Bier“

Und in Bierseligkeit sucht man sich manchmal eben die falschen Freunde aus 🙂

M.f.G.

33) Bernhard Paul, Samstag, 21. Juli 2012, 21:34 Uhr

81) Dieter Carstensen

Könnten Sie mir auch mal ne Flasche Bier holen? Ich habe Durst!

34) Erika, Samstag, 21. Juli 2012, 23:07 Uhr

@81) Dieter Carstensen, Samstag, 21. Juli 2012, 07:23 Uhr

„Und in Bierseligkeit sucht man sich manchmal eben die falschen Freunde aus “

Da können wir ja froh sein, dass er sich nicht Georg W. Bush ausgesucht hat, denn dann wären wir (Deutschland) mit in den Irak-Krieg gezogen um den „Drahtzieher“ von 9 /11 , Saddam Hussein zu bekämpfen und um nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen zu finden.

35) Dieter Carstensen, Sonntag, 22. Juli 2012, 05:30 Uhr

Ex-Kanzler Schröder hat uns den Euro und Hartz IV eingebrockt, das sollten wir bei diesem „Putin-Freund“ nicht vergessen, auch nicht die Fotos von ihm und seinem Adlatus Joschka Fischer in den schicksten Anzügen, absolut gestylt, damals in Magazinen wie dem „Stern“ und anderen.

Als Sebstdarsteller waren Schröder und Fischer gut, aber sie waren Blender.

Was die beiden angerichtet haben, müssen wir nun alle ausbaden. Ich war immer gegen den Euro und gegen Hartz IV. Schröder und Fischer haben für die Verarmung weiter Teile unserer Bevölkerung gesorgt. Die Beiden waren einfach abgehoben und sahen die Menschen nicht mehr, für die sie vorgaben da zu sein.

Nur noch Blinde oder Gläubige können übersehen, dass der Euro in Europa gescheitert ist. Es ist doch nur eine Frage der Zeit, wann der Bundestag mal wieder zu einer „Bankenrettungssondersitzung“ wie im Fall Spanien zusammen kommen muss.

Jeder Mensch, der Zusammenhänge erkennen kann, müsste eigentlich merken, dass der Euro und diese Form einer EU vollkommen gescheitert sind.

In Spanien gehen täglich hunderttausende verarmter und entrechteter BürgerInnen auf die Strasse, aus Verzweiflung und Wut über ihre einzig durch skrupellose Banken verursachte Situation.

In Italien brodelt es, Portugal ist am Ende, Zypern auch nicht mehr zahlungsfähig. Ungarn und Rumänien sind zwar EU Mitglieder, aber ihre „Demokratien“ dermassen fragwürdig wg. der Missachtung von elementaren Menschenrechten, dass selbst die EU-Komission schon beide Staaten deswegen abgemahnt hat.

Das „geeinte Europa“ hat nur die Banken geeint, in ihrer skrupellosen Gier nach mehr Geld. Die Bevölkerung blieb auf der Strecke. Wenn 800.000 Haushalte in Deutschland ohne Strom leben müssen, weil sie ihn einfach nicht mehr bezahlen können und er ihnen abgestellt wurde, wenn Frauen in Portugal sich prostituieren müssen, um ihre Familien durchzubringen und wenn in Italien die Selbststötungsraten in die Höhe schnellen, wie nie zuvor, was ist das denn für ein Europa?

All diese Fakten kann jeder leicht „ergooglen“, ich verzichte daher auf ausführliche Quellenangaben. Wer z.B. die Fernsehnachrichten aufmerksam verfolgt, hat bestimmt mit bekommen, dass selbst konservative Wirtschaftswissenschaftler und Politiker mittlerweile eine „Zweitwährung“, nämlich die alte DM für Deutschland fordern.

Eine der vielen Quellen siehe hier:

http://www.rp-online.de/politik/eu/koppelin-regt-d-mark-als-zweitwaehrung-an-1.2914100

Wenn schon eine konservative Zeitung wie die „Rheinische Post“ aus Düsseldorf solche Meldungen wie am 18.7.12. bringt, dann ist es ernst.

Zitat: „Der FDP-Politiker Jürgen Koppelin schlägt in der Eurokrise eine Zweitwährung unter anderem für Deutschland vor. Nach seiner Auffassung sollte es in vielen Eurostaaten vielleicht zwei Währungen geben.“

Euro Europa ist gescheitert, wer daran noch glaubt, kann auch an den Papst, den heiligen Geist oder die Deutsche Bank glauben.

36) Dieter Carstensen, Sonntag, 22. Juli 2012, 09:22 Uhr

@ 82 Bernhard Paul

Lieber Bernhard Paul,

Eistee würde ich Ihnen holen, den habe ich immer da im Sommer. Für das Bier holen sind die Spezis von der CSU zuständig, die kennen sich da aus, ggg.

M.f.G.

37) Sasha, Montag, 13. August 2012, 12:39 Uhr

Sehr interessant muss ich sagen. Allerdings finde ich , dass es schwierig ist mit Leute über mein Heimatland und die Dinge, die dort passieren zu sprechen, da die Meisten bei einer solchen Diskussion mit westeuropäischen Standards eine Betrachtung und Beurteilung des Landes betreiben. Dies ist meiner Meinung nach nicht hilfreich, da Russland aufgrund seiner Geschichte einfach noch nicht auf dem gleichen Stand ist und das gilt für alle Bereich des Lebens. Daher kann ich nur Seiten wie http://www.die-russische-frage.de/die-russische-gesellschaft
empfehlen, auf deinen sich jeder ein relativ gute Bild von der russischen Gesellschaft machen kann.

38) Gerold Lochschmidt, Montag, 04. November 2013, 16:04 Uhr

Auch Lobbyisten wie Gerhard Schröder; der finanziell von Russland, dem ehemaligen Erzfeind der USA (die Zeiten des kalten Krieges sind noch nicht lange vorbei) abhängig ist, muss durch die NSA überwacht werden. Solche Charaktere gibt es in der deutschen Politik genug, man muss sie immer
im Auge behalten.

39) Holger, Dienstag, 29. April 2014, 21:38 Uhr

Schröder hat sich als ehemaliger Bundeskanzler zum Erfüllungsgehilfen eines Kerls gemacht,der Gegner beseitigen lässt oder für immer in Sibirien verschwinden lässt.Man sollte ihm die Pension streichen,denn bei Putin bekommt er doch genug.

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