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Samstag, 18. August 2012, 12:21 Uhr

Die CDU-Männer und der Merkel-Faktor

Merkel-Kritiker Josef Schlarmann hat wieder das Klischee von Angela Merkel als männermordender Frau belebt, die alle starken Männer aus dem Weg räumt, indem er sagte, wer bei ihr nicht mitgehe, werde “aussortiert”. Es “sei unmöglich” für einen potenziellen Nachfolger, im System Merkel nach oben zu kommen.

Deshalb lohnt es sich, dieses Klischee noch einmal zu überprüfen und zu untersuchen, wie hoch der Merkel-Faktor beim jeweiligen Scheitern der CDU-Männer war.

Friedrich Merz wurde tatsächlich nach einer Absprache mit Edmund Stoiber von Merkel 2002 aus dem Fraktionsvorsitz vertrieben. Merz war aber auch ein Opfer seiner strategischen Fehleinschätzung und früherer arroganter Auftritte gegenüber Merkel, mit denen  er deutlich gemacht hatte, dass er sie nicht ernst nimmt.

Merkel-Faktor: 80 Prozent.

Ein Überblick über die Bundesländer:

In Schleswig-Holstein stürzte der Ministerpräsidenten-Kandidat Christian von Boetticher über seine Affäre mit einer 16jährigen.

Merkel-Faktor: Null Prozent.

In Hamburg warf der amtsmüde und gelangweilte Ole von Beust das Bürgermeisteramt weg wie einen alten Schuh.

Merkel-Faktor: Null Prozent.

Aus Niedersachsen kommt Christian Wulff (“Ich bin keine Alpha-Tier”), der als Bundespräsident über seine Mit- und Annehmerqualitäten stürzte.

Merkel-Faktor: Null Prozent.

In Nordrhein-Westfalen wurde Jürgen Rüttgers nach einem von CDU-Intrigen zerstörten Wahlkampf abgewählt.

Merkel-Faktor: Null Prozent.

Sein Nachfolger als Spitzenkandidat, Norbert Röttgen, stürzte über seine verfehlten Wahlkampf, seine desaströse Niederlage und die daraus resultierende politische Wirkungslosigkeit. Allerdings hätte Merkel, wenn sie unbedingt gewollt hätte, ihn als Umweltminister halten können.

Merkel-Faktor: 40 Prozent.

In Hessen flüchtete Roland Koch in die Wirtschaft, um einer Abwahl bei der nächsten Landtagswahl zuvorzukommen und deshalb, weil ihm durch Merkel der weitere Karriereweg nach oben versperrt war.

Merkel-Faktor: 10 Prozent.

In Rheinland-Pfalz musste der sich philosophisch gebende Christoph Böhr wegen andauernder Erfolglosigkeit gehen

Merkel-Faktor: Null Prozent.

In Baden-Württemberg ließ sich Ministerpräsident Günther Oettinger von Merkel (auf Druck der dortigen CDU) nach Brüssel wegloben. Er ist heute der Kanzlerin sicher dankbar. Denn er hat komfortabel überlebt.

Merkel-Faktor: 50 Prozent.

Anschließend scheiterte Oettingers Nachfolger Stefan Mappus an den Umständen (Fukushima), seinem Fehlverhalten (S 21) und an seiner Selbstüberschätzung. Wie groß sie war, zeigen die Enthüllungen in der EnBW-Affäre.

Merkel-Faktor: Null Prozent.

In Berlin scheiterte Friedbert Pflüger an dem Intrigantenstadl CDU.

Merkel-Faktor: Null Prozent.

So viel zu Merkel und den “starken Männern” in der CDU. Sie sind fast alle ein Opfer ihrer selbst.

Das Ergebnis: Bis auf den Wolfgang Schäuble, Thomas de Maiziére und Norbert Lammert gibt es heute in der CDU keine Männer mehr von Statur. Dem letzten Vollblut-Landespolitiker David McAllister droht im Januar die Abwahl.

Die CDU hat kein Problem mit den Frauen (oder einer Frau), sondern mit den Männern. Die größte Nachwuchshoffnung der CDU ist übrigens eine Frau: Julia Klöckner aus Rheinland-Pfalz.

Dass Angela Merkel die CDU bis zur völligen Konturlosigkeit zum Kanzlerinnen-Wahlverein gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt.

P.S. Und der große Hoffnungsträger aus Bayern, Karl-Theodor zu Guttenberg, stürzte ebenfalls ausschließlich über sich selbst.

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58 Kommentare

1) Carsten Otto, Samstag, 18. August 2012, 12:33 Uhr

Zu wahr. Starke Männer sind in der CDU sehr rar! Ich glaube aber, dass Merkel das mehr als recht ist! So konnte sie nämlich die CDU zu dem machen, was sie nun ist: ein Mutti-Wahlverein und das ohne nennenswerte Probleme. Die CDU steuert so auf einen Supergau zu und die Verantwortlichen merken es selbst noch nicht einmal! Wer soll denn in 5 – 10 Jahren die CDU lenken und ihr vorsitzen? Wer soll dann das Personal sein? Da bleibt wohl wirklich nur Frau Klöckner übrig… Ich bin gespannt!

http://www.roter-beisser.com

2) Bernhard Paul, Samstag, 18. August 2012, 13:22 Uhr

Danke, Herr Spreng, dass Sie einen meiner früheren Beiträge hier in Ihrem Blog vollauf bestätigen. Dass Sie allerdings mit Prozentzahlen arbeiten, ist plakativ und informativ, aber Ihnen werden bald diese Zahlen im eigenen Blog um die Ohren gehauen werden. Jede Wette.

3) nona, Samstag, 18. August 2012, 13:22 Uhr

Zu Christian Wulff müsste dennoch angemerkt werden, dass er noch auf dem aufsteigenden Ast aus dem Merkel-Konkurrenzaspirantendunstkreis ins Bundespräsidentenamt hinwegbefördert wurde, nicht ganz unähnlich z.B. zu Oettinger. Seine Causa beginnt ja nicht erst mit seinem Fall. Wie hoch (grösser Null) der Männermord-Faktor da anzusetzen ist sei dahingestellt, aber Merkel hat durchaus mit dafür gesorgt, dass Wulff für ihre Autoritätsposition keine Gefahr mehr darstellt.

4) Dierk, Samstag, 18. August 2012, 13:55 Uhr

Die Macht Merkels stützt sich im Wesentlichen auf die zu offensichtliche Unfähigkeit der CDU bzw. Männer, die dort etwas werden wollen. Wie schon bei Adenauer und Kohl [in geringerem Maße bei Erhardt und Kiesinger] sieht sich die Partei offenbar als Kanzlerwahlverein und nicht mehr. Alle paar Monate kriecht einer unter seinem Stein hervor, probt den Aufstand – und wird dann von allen im Stich gelassen, die ihn vorher im Hinterzimmer anfeuerten.

Politisch und diplomatisch lassen sich nur Armutszeugnisse ausstellen. Und wieder einmal auf die nicht besonders neue Weisheit zurückgreifen, dass keine Partei und kein Funktionär zu lange die Machtpositionen besetzt halten sollte.

5) symm, Samstag, 18. August 2012, 14:36 Uhr

Vorerst drei Anmerkungen:

1. Sie vermischen quantitative und qualitative Elemente der empirischen Sozialforschung: Mit ihren niemals methodisch oder mathematisch nachvollziehbaren “Merkel-Faktor”-Zahlen gaukeln sie wissenschaftliche Genauigkeit vor, wo überhaupt keine Exaktheit sein kann. Wenn dann hätten sie eher qualitative Einschätzungen vornehmen sollen, wie z.B. “Merkel Faktor gering/mittel”, denn ihre Argumentation beruht auf eben solchen qualitativen Aussagen. Ihre quantitative Schlußfolgerungsversuche sind methodisch schlicht falsch und unangemessen.

2. Jeder sollte sich zunächst selber einen Eindruck über die Aussagen Schlarmanns machen: http://www.lvz-online.de/qp_politik/r-qp_politik-a-151134.html

In dem Interview wird ihm z.B. das Stichwort “Merkel-System” vorgegeben, woran er sich abarbeiten kann. Inwiefern das lanciert, nachträglich geändert und autorisiert wurde etc., bleibt natürlich Spekulation.
Meinem Eindruck nach stört es Schlarmann wohl eher, dass Merkels Kurs nicht mehr so wirtschaftsliberal ist, wie er es gerne hätte als “Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU”. Daher die Kritik an ihrem “Stil”, wobei diese Kritik eher an der programmatischen Richtung als ihrem Führungskurs festgemacht wird.
Was dann die Medien und Multiplikatoren daraus machen, ist wieder etwas anderes. Medien leben tendenziell von Dramatisierung, Komplexreduktion etc. (vgl. in der APuZ 5-6/2012 zum Thema Populismuzs und Massenmedien von Paula Diehl: “Massenmediale Aufmerksamkeitsregeln” http://www.bpb.de/apuz/75854/populismus-und-massenmedien?p=3 )

3. Für einen eher sozialwissenschaftlich-orientierten Ansatz zum Führungsstil Merkels (Sichtweise leider nur Ende 2009 und hauptsächlich aus der Gender-Perspektive, aber wenigstens robuster in der Herangehensweise) empfehle ich zwei Artikel:

Katja Glaesner: Angela Merkel – mit „Soft Skills“ zum Erfolg? (APuZ 50/2009)
–> http://www.bpb.de/gesellschaft/gender/frauen-in-deutschland/49377/

Barbara Stiegler: Wie Politik und Geschlecht zusammenhängen: Am Beispiel der deutschen Kanzlerin (FES WISO-Diskurs; darin insb. S. 15ff.)
–> http://library.fes.de/pdf-files/wiso/06731.pdf

6) der Herr Karl, Samstag, 18. August 2012, 15:28 Uhr

Sind die Ministerpräsidenten Reiner Haseloff, Volker Bouffier und Stanislaw Tillich keine “Vollblut-Politiker”? Ich bin mir sicher, dass Jörg Bergstedt den hessischen Ministerpräsidenten ebenfalls als “Vollblut-Politiker” bezeichnen würde.

“Dass Angela Merkel die CDU bis zur völligen Konturlosigkeit zum Kanzlerinnen-Wahlverein gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt.”

Dieses andere Blatt könnte den Titel “Der Merkel-Faktor” tragen…

7) Markus Bußmann, Samstag, 18. August 2012, 15:32 Uhr

Auf den Kopf getroffen, habe ich ähnlich auch formuliert: Nicht Merkels größte Gegner scheitern, sondern außer Schäuble, De Maziere und vielleicht noch Lammert ist keiner der CDU-Granden gut genug – es gibt nur wenig Nachwuchs, der überhaupt bereit ist, deren Karriereochsentour, deren Lernkurve und deren harte “Lehrjahre” nachzueifern und erstmal als Staatsdiener zu dienen – die meissten dieser Wadenbeisser wolllen sofort führen, Ihr Ego strahlen lassen und mit wenig Arbeit übermäßig viel Kohle abstauben – der Kern der CDU ist vollkommen verottet mit Leuten, die den Kernforderungen konservativer Menschen gar nicht mehr genügen – viel zu viele Fettbäuche und Pharisäer! Ein Glück für Deutschland, dass wir jemanden wie Merkel wählen können – auch wenn vielen in der SPD oder bei den Grünen sich bei dieser Aussage der Magen umdreht – wollt ihr etwa Tritten oder Gabriel? Dann lieber gleich Berlusconi….

8) Erika, Samstag, 18. August 2012, 16:22 Uhr

Was fällt mir zu Julia Klöckner ein?

1) Staatssekretärin im Verbraucherschutzministerium

Aufgefallen ist sie mir beim Thema Kreditzinsen bei Dispokrediten nach einem Test von Stiftung Warentest 2009:

http://www.test.de/Dispozinsen-Die-Raeuberbanken-1798230-1802785/

http://www.test.de/Dispozinsen-Banken-kassieren-ab-4132726-4135108/

Dazu hielt Frau Klöckner am 30.09.2010 eine Rede im Bundestag, die wie folgt endet:

“Abschließend möchte ich sagen: Es liegen einige Lösungsvorschläge vor. Wir haben eine Studie in Auftrag gegeben haben, die untersuchen soll, wie sich die mit der Kontoführung verbundenen Kosten flächendeckend entwickeln, damit wir eine solide Basis für unser Handeln erhalten, statt – davor warne ich noch einmal – dem Verbraucher einen Bärendienst zu erweisen. Wir werden also das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, sondern als Verbraucherministerium weiter am Thema dranbleiben und dafür sorgen, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher nach wie vor ein flächendeckendes Filialnetz vorfinden und die Zinssätze so verbraucherfreundlich wie möglich gestaltet werden. Andere Regierungen haben hier ja, als sie etwas zu sagen hatten, nichts getan.”

Vorschlag: eine Studie, nachdem Stiftung Warentest fast 1000 Banken befragt hat

Schuldzuweisung an Vorgängerregierungen (damals gab es allerdings keine Finanzkrise und günstige Refinanzierungsmöglichkeiten der Banken)

Momentaner Stand: http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/12-4-Prozent-Zinsen-Zinssaetze-von-Dispokrediten-laut-Gutachten-zu-hoch-1959371

und

2. durch das “zwitschern der Weinkönigin”

dazu schrieb Johannes Boie in der sz:

“Um 14:18 Uhr infomierte die einstige Redakteurin der Zeitschrift Weinwelt ihre christlichen Parteifreunde ebenso wie jeden anderen Besucher der Internetseite Twitter live aus der Bundesversammlung in Berlin, über die gerade gelaufene Wahl des Bundespräsidenten: “Leute, Ihr könnt in Ruhe Fußball gucke. Wahlgang hat geklappt.” Klöckner war als Schriftführerin an der Wahl beteiligt: Sie überwachte den Wahlvorgang, war an der Stimmauszählung beteiligt.
..
Politiker wie Duin, Kelber und Klöckner stellen nicht ihren Sinn für moderne Kommunikation unter Beweis, sondern auch fehlende Medienkompetenz – und mangelnden Respekt vor der Wahl des Staatsoberhaupts. Immerhin ist Horst Köhler Präsident des Landes, und nicht Vorsitzender eines Wandervereins oder einer Senioren-Union.

Im Fall von Julia Klöckner, die 1995 Deutsche Weinkönigin war und schon publiziert hat (“Der Wein erfreue des Menschen Herz”), kommt in diesem Berliner Praecox-Fall erschwerend hinzu, dass sie unmittelbar an der Wahl beteiligt war. Da verkündet man das Ergebnis nicht vorher. ”

Ehrlich gesagt mein Bedarf an solchen Frauen ist schon lange gedeckt.
Menschen braucht das Land, die von ihrer Sache überzeugt sind und bereit dafür Konsequenzen zu tragen und nicht Propagandaköniginnen.

9) peterpan4670, Samstag, 18. August 2012, 16:28 Uhr

Also, Herr Spreng, ich wage kaum Ihnen zu widersprechen, weil ich mich gar nicht traue, aber so wie ich Josef Schlarmann verstanden habe, meinte er nicht allein die von Ihnen genannten Fälle (Merz bis Röttgen), sondern ich habe Josef Schlarmann so verstanden, dass es ihm um den allgemeinen Mangel an innerparteilichem Diskurs um politische Inhalte gegangen ist. Und das entspricht auch meiner Wahrnehmung: Die Kanzlerin sitzt fest im Sattel und abweichende Meinungen sind kaum zu hören. Das ist insbesondere in dieser Tagen verwunderlich, weil in der Bevölkerung leidenschaftlich über die Zukunft Europas und des Euro diskutiert wird, nicht jedoch in der CDU. Dort scheint eine Einheitsmeinung vorzuherrschen und es gilt das „Mantra der Alternativlosigkeit“ jener Maßnahmen die bloß von den Regierungschefs der großen Mitglieder hinter verschlossenen Türen beschlossen werden. Wir brauchen m.E. dringend eine Re-Politisierung der Debatte um die Zukunft Europas, und dazu sollte die Kanzlerin eine breitere Diskussion in der CDU zulassen.

10) Jan W., Samstag, 18. August 2012, 16:41 Uhr

Auch Oettinger hätte sich hinter den Kulissen wie Wulff gegen das Aufstiegsangebot (Brüssel/Bellevue) entscheiden können. An Norbert Lammert sieht man, dass eine solche Ablehnung den Angefragten in der Ausübung seines beibehaltenen Amtes nicht beschädigt …
Auch bei Röttgen finde ich die Wertung stark überzogen: ein Festhalten an ihm wäre für sehr viele Menschen kaum noch nachzuvollziehen gewesen. Seine Wahlkampf-Performance hat eigentlich alles unterboten, was man in NRW, eigentlich sogar bundesweit aus den letzten Jahren an Negativ-Beispielen kannte. Seine Haltung in der Düsseldorf-Berlin-Debatte war genauso abschreckend wie seine öffentlich gezeigte Spartugend bei gleichzeitiger Geheimhaltung seiner tatsächlichen Sparvorschläge – als wäre Sparen eher doch etwas Unanständiges, dessen Details man möglichst lange geheim halten müsse.

11) Frank Reichelt, Samstag, 18. August 2012, 17:38 Uhr

Ich teile die Einschätzung von Herrn Spreng, nur in einem Punkt hat er sich geirrt! Der Merkel-Faktor bei Norbert Röttgen liegt nicht bei 40%, sondern bei 40,35786921%.

12) Don Corleone, Samstag, 18. August 2012, 18:16 Uhr

“Dass Angela Merkel die CDU bis zur völligen Konturlosigkeit zum Kanzlerinnen-Wahlverein gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt.”

Das schreiben Sie im vorletzten Satz, Herr Spreng. Wie wahr! Es ist ein anderes Blatt, mit dem Frau Merkel am Pokertisch sitzt. Aber ihre Gegner, nicht minder gesichts- und konturlos, haben keine besseren Karten.
Die deutsche Parteienlandschaft ist zu einem unendlich faden Eintopf verkommen. Einzige Ausnahmen: die SED-Nostalgiker und die Piraten, die wenigstens mit Schlammschlachten um die warmen Plätzchen am Futtertrog der Mandate und Pöstchen für ein wenig Abwechslung auf der Speisekarte sorgen — wodurch sie zwangsläufig noch unattraktiver werden.
Der Rest gibt austauschbare, großteils identische Sprechblasen von sich. (Das Sommerloch bietet ja auch den Hinterbänklern eine Chance, sich für anderthalb Minuten bemerkbar zu machen.) Der Sermon ist dennoch immer derselbe: Euro und Umwelt retten, umverteilen, Steuern erhöhen, soziale Gerechtigkeit (das Gummiwort des Jahrhunderts, das niemand präzisieren kann, das aber immer gut reingeht), Homo-Ehe, Gesamtschule, Bankenunion, Integration, Managergehälter, etc.—
— lauter Nebelkerzen, mit denen das wahre Problem verschleiert wird: Retten wir den Euro auf unsere Kosten, oder überlassen wir die Zechpreller ihrem Schicksal?

Wie verbinde ich nun den Eintopf mit dem Stud Poker? Der beste Bluffer gewinnt den Pot, in welchem alle Einsätze niemals von den Spielern, sondern stets aus den Taschen des Steuerzahlers stammen. Der in seiner grenzenlosen Geduld sogar chancenlose, immens teure Bluffs wie die Energiewende brav mitfinanziert.
Angela Merkel, ohnehin von Geburt an mit einem perfekten Pokerface ausgestattet, wird noch so manche Partie am deutschen Kartentisch gewinnen. Aber für ihre Partei und für uns alle wird es schmerzhaft und kostspielig enden.

Das Traurige daran, selbst wenn sie anno 2013 als Kanzlerin abgelöst würde: Jeder ihrer potentiellen Nachfolger stößt politisch in dasselbe Horn, kann aber bei weitem nicht so gut pokern.
.

13) DerBayer, Samstag, 18. August 2012, 19:05 Uhr

Eigenartig!

Wir (Sie und ich) wählen ganz offensichtlich auf Bundesebene verschiedene Parteien, trotzdem liegen wir bei der Einschätzung des politischen Personals (aller Parteien und nicht nur in diesem Land!) (zumindest sehr häufig) fast deckungsgleich beieinander.

Ein gutes Gefühl und immer eine Vorfreude auf den nächsten Blog!

14) Dieter Carstensen, Samstag, 18. August 2012, 19:24 Uhr

Lieber Michael Spreng,

für die zu erwartende Zeit “nach Merkel” ist es für die nachrückenden CDU Politiker gut, einen “Merkel Faktor” von minus 100 % zu haben. Historisch betrachtet ist es immer gleich:

Wenn Mächtige gestürzt werden, ist es besser, nie etwas mit ihnen zu tun gehabt zu haben.

Frau Merkel hat einen Satz der dem französichen König Ludwig dem XI zugeschrieben wird, scheinbar nie gelesen, geschweige denn begriffen:

“TEILE und hersche” (“divide et impera”)

Die Betonung liegt auf TEILE. Ursprünglich wird der Satz auf Cäsar zurückgeführt und als der dann nicht mehr teilen wollte …

Ich denke, Merkels Tage sind gezählt. in ihren eigenen Reihen brodelt es.

M,f,G.

15) Horst Klohocker, Samstag, 18. August 2012, 20:00 Uhr

Die Schwarze Witwe ist eine Spinne, welche ihre Männchen nach dem Geschlechtsakt auffressen. Auch Frau Merkel frisst ihre CDU Männchen auf und das ganz ohne Geschlechtsakt, worauf viele dieser Männchen wohl auch liebend gerne verzichten. Was aber wird kommen, wenn das Über-Weibchen Angie dann mal weg ist?

Ähnlich lautete die Frage auch damals, als Übervater Kohl, spöttisch auch Birne genannt, am Höhepunkt seiner Macht angekommen war. Nun heute wissen wir alle, dass zuerst einmal Nichts von der CDU kam und dann hatten wir Angie an der Backe. Wären wir Zyniker könnten wir jetzt einfach behaupten, dass es nur schlimmer kommen kann.

Wir könnten aber auch versuchen die wahren Probleme unserer Gesellschaft wie z.B. die zunehmende Verarmung immer größerer Teile unserer Einwohner anzupacken. Und hier denke ich, dass das mit einer CDU geführten Regierung nicht möglich sei, egal ob eine Frau Merkel oder ein Herr Dingsbum dieser Partei vorsteht!

16) Erika, Samstag, 18. August 2012, 23:50 Uhr

@7) Markus Bußmann, Samstag, 18. August 2012, 15:32 Uhr

Zunächst stelllt sich für mich die Frage: “Ist denn nicht auch Schäuble an Merkel gescheitert, schließlich war er ja mal ihr Chef?

Aber viel mehr würde mich interessieren, worin “für Deutschland das Glück besteht, dass wir jemand wie Merkel wählen können”?

17) Minassian, Sonntag, 19. August 2012, 07:15 Uhr

Der Machtmensch Merkel hatte einfach zu viele Nullen um sich geschart und wenige Gute (z.B.Merz) weggebissen.. Wenn nun Schavan auch noch geht, wird es sehr einsam an der Spitze, bis auf die FDP-Vasallen, die an ihren Stühlen kleben.
Aber wo steht geschrieben, daß die CDU ewig an der Regierung sein muß ! Trotz iher hohen Sympathiewerte in der Bevölkerung : ‘Mutti’ wird gehen müssen und in der Versenkung verschwinden.
Aber dann, CDU, kommt erst das Erwachen – die Reihen sind gelichtet. Da bleiben noch Ronald Pofalla und Pfarrer Hintze als Speerspitzen – da könnten wir selbst Niebel noch ertragen…

18) wschira, Sonntag, 19. August 2012, 08:55 Uhr

Herr Spreng, man kann Ihnen nur zustimmen, allerdings sind die Prozentzahlen wirklich sehr merkwürdig. Es wäre besser gewesen, wie einige Mitdiskutanten hier bemängeln, mit Zahlen oder Begriffen zu arbeiten, die nicht so den Anschein einer sozialwissenschaftlichen Studie erwecken.
Allerdings haben Sie meines Erachtens eine wesentliche Person männlichen Geschlechts in Ihrer Aufzählung vergessen: Wo bleibt da Helmut Kohl? Der hat sein Scheitern zwar auch eigenen Fehlern zu verdanken, aber ich würde, in Ihrer Diktion, dabei mindestens 60% Merkel-Faktor einsetzen.

19) Bernhard Paul, Sonntag, 19. August 2012, 10:26 Uhr

Frau Merkel hält sich, sehr geehrter @14)Dieter Carstensen, exakt an die Maxime des Divide et impera! Teile und herrsche! Es ist nur so, dass Sie wieder einmal mit nachtwandlerischer Sicherheit ins Fettnäpfchen getreten sind, weil Sie, wie so oft, etwas aufgeschnappt, aber dessen Sinn nicht begriffen haben.

Dividere heißt im Lateinischen teilen im Sinne von trennen, nicht von teilhaben lassen. Halte deine Gegner (oder auch deine Freunde) auseinander, damit sie sich nicht verbünden können, und herrsche über Sie. Das ist der Sinn des Divide et impera! Frau Merkel kennt diesen Terminus also bestens und praktiziert ihn in einer ausgezeichneten Weise. Sie können lernen von Frau Merkel, Herr Carstensen!

20) m.spreng, Sonntag, 19. August 2012, 12:17 Uhr

@ symm @ wschira

Ich habe nicht den Anspruch einer sozialwissenschaftlichen Studie erhoben, sondern lediglich einmal eine andere journalistische Form gewählt.

21) CH, Sonntag, 19. August 2012, 12:43 Uhr

@ m.spreng

… und das ist Ihnen aus meiner Sicht auch sehr gut gelungen. Immer wieder lustig, welche Schlaumeier hier kommentieren (@ symm).

22) Euro, Sonntag, 19. August 2012, 13:11 Uhr

@19/Bernhard Paul

Zitat: ” Frau Merkel hält sich, sehr geehrter @14)Dieter Carstensen, exakt an die Maxime des Divide et impera! Teile und herrsche! Es ist nur so, dass Sie wieder einmal mit nachtwandlerischer Sicherheit ins Fettnäpfchen getreten sind, weil Sie, wie so oft, etwas aufgeschnappt, aber dessen Sinn nicht begriffen haben. Dividere heißt im Lateinischen teilen im Sinne von trennen, nicht von teilhaben lassen.”

So ist es. Ungefähr so wie Carstensens neudefiniertes Zitat vom “Krug der zum Wasser geht bis er bricht”. Sicher auch der griechischen Mittagshitze geschuldet. Vielleicht müsste ihm nun noch irgend jemand, von mir aus Jorgios oder Christos noch erklären, dass Merkel kein Imperator oder Alleinherrscher im Stile vergangener Epochen ist. Ob es dem Herrn Carstensen gefällt oder nicht (was auch völlig unerheblich wäre), Frau Merkel ist die demokratisch gewählte Bundeskanzlerin Deutschlands. Einem demokratischen Rechtsstaat. Wer sie nicht mehr will, sollte sein Kreuzchen demnächst woanders setzen. Aber laut Herrn Carstensen taugt ja die ganze Politikerklasse in Bausch und Bogen nichts. Vielleicht wäre die Klasse der Berufspolitiker froh und glücklich, sollte sich ihnen ein Mann hinzugesellen, mit so viel Weitsicht, Einsicht und politischer Weisheit wie es Herr Carstensen wohl in seinen Augen ist. Nur zugucken und rummeckern ist einfach, oder nicht, Herr C? ;-)

Um von der unfreiwilligen, oftmals gar peinlichen, Komik mal ein wenig weg zu kommen:

Sprengs Ausführungen sind, wie er selbst schreibt, nicht sozialwissenschaftlicher Natur, sondern eher Deutungen aus Sicht eines politischen Journalisten. Aber der Wahrheitsgehalt seiner Behauptungen wird dadurch für mich nicht geschmälert.

23) Dieter Carstensen, Sonntag, 19. August 2012, 14:19 Uhr

@m.spreng

Lieber Michael Spreng,

Sie “Lümnel”, einfach eine andere journalistische Form zu wählen. Millionen von Lesern Ihres Blogs werden daran verzweifeln. Das ist ja so, als wenn unsere Bundesangi morgen zur Bundespressekonferenz im Minirock kommt :)

M.f.G.

24) Frank Reichelt, Sonntag, 19. August 2012, 14:55 Uhr

@ m.spreng

Es ist also eine journalistische Form, seine Argumentation mit unbelegten und unwissenschaftlichen Prozentzahlen zu unterfüttern!
Interessant, damit erweisen sie ihrem Berufsstand einen Bärendienst und fördern die gängigen Vorurteile, die der unbedarfte Bürger gegenüber dem Journalistenberuf pflegt.
Ich fürchte, aus der Nummer kommen sie nicht mehr raus.

@ Bernhard Paul

Wette haushoch gewonnen!

25) StefanP, Sonntag, 19. August 2012, 15:30 Uhr

Ups, da fehlen doch zahlreiche Namen und ausgerechnet solche, die typisch das System M beschreiben.

Einer der ersten in der Liste ist – Wolfgang Schäuble. Der Schwabe ist trotz seiner langen Erfahrung im Politbetrieb ein Finanzminister von Merkels Gnaden. Gestürzt in den Stürmen der CDU-Spendenaffäre war er nach einer Phase im medialen Abklingbecken der ernsthafteste Bewerber um den Präsidentenjob Anno 2005. In einer nächtlichen Verhandlungsrunde setzte sie gegen die Spitzen ihrer eigenen Partei, der CSU sowie der FDP den weitgehend unbekannten Horst Köhler als neuen Bewohner von Schloss Bellevue durch. Mit einiger zeitlicher Verzögerung explodierte ihr der Kandidat. 2009 wurde Schäuble Finanzminister, um den Liberalen die Siegesdividende zu nehmen.

Merkel-Faktor: 100 Prozent

Horst Seehofer: Als vehementer Gegner der Kopfpauschale in der Krankenversicherung wurde der Ingolstädter von der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden im Konzert mit Stoiber als allen führenden Ämtern gedrängt. Seinen Wiederaufstieg versuchte sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern.

Merkel-Faktor: 80 Prozent

Joachim Gauck: Den Coup von SPD und Grünen mochte die Kanzlerin nicht vollenden und den höchst populären Ex-Chef der Stasiunterlagenbehörde zum Präsidenten machen. Ihre Wahl wurde zum Rohrkrepierer und sie musste sich nach einigen Winkelzügen dem Willen des kleineren Koalitionspartners beugen.

Merkel-Faktor: 60 Prozent

Günter Verheugen / José Manuel Durão Barroso: Angela Merkel grätschte dem Kanzler Gerhard Schröder dazwischen, der umbedingt einen Deutschen als Vorsitzenden der EU-Kommission installieren wollte. Merkel wollte einen schwachen Kommissionspräsidenten auf europäischer Ebene. Nach ähnlichem Muster erfolgte die Bewerbung von van Rompuy, weshalb die Kanzlerin eine der Schuldigen für den vielstimmigen europäischen Chor ist.

Merkel-Faktor: 60 Prozent

Ergo: Angela Merkel versucht regelmäßig ein Personaltableau der Schwäche durchzusetzen. Getreu dem Motto: Starke Chefs suchen sich starke Mitarbeiter, schwache Chefs schwache.

Merkel-Faktor: 100 Prozent ;-)

26) Erika, Sonntag, 19. August 2012, 15:35 Uhr

Interessanter ist doch, wo der Merkel-Faktor 0 % ist:

Christian von Boetticher, Ole von Beust, Jürgen Rüttgers, Christoph Böhr, Friedbert Pflüger
deren Zeiten waren entweder vorbei oder würden nie kommen, insofern vollkommen uninteressant für Merkel

Bei Wullf sehe ich das etwas anders. Bei der Nominierung Wulff zum Bundespräsidenten war der Merkelfaktor sicher nicht unerheblich.Da ich ihre Kriterien für die Vergabe der Prozente nicht kenne, möchte ich dazu keine abgeben.

Bei Mappus war Merkel zumindet indirekt beteiligt. Hätte sie nicht ein halbes Jahr vorher die Laufzeiten für Kernkraftwerke verlängert, hätte es diese Situation nach Fukuschima so nicht gegeben. Insofern wäre auch hier zumindest ein kleiner Merkelfaktor zu berücksichtigen.

Ich persönlich finde diese parteiinternen Merkelspielchen nicht so interessant, aber wenn man schon über CDU-Männer und den Merkelfaktor schreibt, sollte man die Herren Kohl und Schäuble nicht ganz beiseite lassen. Schäuble könnte da sicher die eine oder andere Geschichte erzählen.

27) Eduard, Sonntag, 19. August 2012, 18:49 Uhr

Der Merkel-Faktor bei Friedrich Merz ist mit 80% deutlich zu hoch gegriffen. In erster Linie ist auch er – wie viele von der Liste – an sich selbst gescheitert. Ein Politiker, der nur dann konstruktiv zu arbeiten bereit ist, wenn er die Nr. 1 ist, passt nicht in eine moderne Partei. Wolfgang Schäuble hat diese – zu einer Demokratie gehörende – Spielregel begriffen; Merz hat es nicht ausgehalten. So sehr ich seine intellektuelle Brillianz schätze, so sehr fürchte ich, er wäre bei seinem Verbleib im Fraktionsvorstand ein weiterer “Schlarmann” geworden…

28) Maren P., Sonntag, 19. August 2012, 23:59 Uhr

Sorry, Herr Spreng, das sehe ich anders. Auf unbedeutendere Posten wegzuloben, um sie aus dem eigenen Dunstkreis der Macht wegzuloben, zähle ich sehr wohl auch dazu. Und, sie müssen weiter zurückgehen:
Krause und Kohl, de Maizière, Rühe, Schäuble, Stoiber kommen zu Merz, Koch, Lammert und Wulff noch dazu. Das ist eine stolze Strecke, die die CDU verblasen kann. ;-)

29) Doktor Hong, Montag, 20. August 2012, 00:28 Uhr

@14) Dieter Carstensen

“divide et impera” meint, dass man seine Gegner aufeinander hetzt, um sie auf diese Weise zu beherrschen.

Poetisch hieß es einst, “Zwietracht unter den Gegnern zu säen.”

Insofern bin ich der Meinung, dass Frau Merkel den Sinn dieser Maxime doch ziemlich gut erfasst hat.

30) Daniel Florian, Montag, 20. August 2012, 08:41 Uhr

Eine nette Idee, der “Merkel-Faktor”, auch wenn man den Faktor bei einzelnen Personen (ich denke v.a. an Norbert Röttgen) sicherlich auch etwas anders bewerten kann (hat Merkel ihn nicht genug gestützt oder die Gelegenheit genutzt, ihn los zu werden – das weiß wohl nur Merkel).

Ich denke aber auch, dass die Unzufriedenheit der konservativen Männer weniger mit der Person Merkel zu tun hat als mit ihrem “postliberalen” Programm. Denn Merkel erneuert die CDU von Grund auf, ohne dass die Konservativen ihre ein attraktives Programm – oder einen Kopf – entgegensetzen können:
http://www.danielflorian.de/2012/08/16/wie-merkel-die-cdu-neu-erfindet/

31) Gregor Keuschnig, Montag, 20. August 2012, 08:55 Uhr

Naja, ein bisschen drehen Sie sich aber schon, Herr Spreng. Wenn Sie hier behaupten, Koch und Wulff seien durch Merkel der Weg an die Spitze der CDU versperrt, so müssen Sie den “Merkel-Faktor” höher gewichten. Wie dem auch sei: Der Ausdruck “KanzlerInnenwahlverein” ist wenig originell, weil systemimmanent: Der Bundeskanzler hat nun einmal eine sehr starke Stellung im politischen System und das, obwohl seine Wahl ja nur indirekt ist. Aber er (hier: sie) markiert nicht nur die Richtlinien der Politik, sondern vergibt auch die entsprechenden Posten. Es ist also nur natürlich, wenn sich alles auf den Kanzler konzentriert. Das galt für Adenauer, Kohl und auch Schröder. Die anderen Kanzler, Erhard, Kiesinger und vor allem Brandt waren entweder dazu nicht in der Lage oder wollten diese Herrschaft nicht ausüben. Sie galten damals und gelten bis heute als machtpolitisch “schwach”. Schmidt nimmt hier eine Sonderstellung ein: Er war nie Parteivorsitzender und hat sich damit immer eine gewisse Unabhängigkeit von innerparteilichen Strömungen bewahrt.

Will sagen: Übt ein Kanzler die ihm kraft des GG zugewiesene starke politische Stellung aus, bezeichnen die Journalisten deren/dessen Partei irgendwann als Kanzlerwahlverein. Macht er/sie es nicht, gilt er schwach. So einfach ist das. Leider.

32) renee, Montag, 20. August 2012, 11:31 Uhr

Soviel Naivität, Herr Spreng, könnte ich irgendwie lustig finden, ginge es nicht um so ernste – weil bereits geschaffene – Tatsachen und ginge es nicht um den Zeitungsredakteur und Wahlkampfberater der Sie mal waren. Ich hätte keine Festlegungen erwartet – weder in die eine, noch in die andere Richtung, da ich nicht angenommen hatte, dass Sie das entsprechende Zeitzeugenwissen besitzen. Aber offenbar ist das alte Bilderblut stärker, sonst hätten Sie das geahnt.
Schon über den Anstand einer rechtzeitig angetretenen Ruhepause nachgedacht?

Und nein, ich bin keiner aus dem “Internetschwarm”, wie in letzter Zeit die Quelle von Kritik im Internet teilweise genannt wird.
Ich schreibe nur wenn mich etwas empört oder enttäuscht. Und soetwas passiert mir wiederum seltener als früher.
Aber diesmal habe ich erkannt, wie leichtgläubig ich mal wieder auf die zuehmend gängige Geläutertheit von ehemals “Linientreuen” hereingefallen bin, die Ihre Schnitte gemacht haben und mir heute die Welt erklären wollen.

P.S. Überraschen Sie mich doch, indem Sie diesen Beitrag nicht zensieren. Im Gegenzug verspreche ich, keine (sachliche) Antwort darauf zu erwarten.

33) m.spreng, Montag, 20. August 2012, 12:10 Uhr

@ 32) renee

Nur so viel: Mein Zeitzeugenwissen ist ganz ordentlich. Siehe auch meine Anekdote über Merz und Merkel. Und der ewigen BILD-Klischees bin ich müde.

34) Dieter Carstensen, Montag, 20. August 2012, 12:31 Uhr

@ 33 m.spreng

Lieber Michael Spreng,

Sie WAREN wal Chefredakteur der BILD am Sonntag. Aber das ist Vergangenheit. Heute sind Sie ein kritischer und unabhängiger Journalist, so zumindest ist meine Wahrnehmung und jder denkende Mensch kann es ja aus Ihren Kommentaren heraus lesen.

Aber das ist eben auch Deutschland: Wenn man in Sachen Meinung einmal in eine Schublade gesteckt wurde, ist es schwer, da wieder raus zu kommen.

M.f.G.

35) Naja, Montag, 20. August 2012, 14:31 Uhr

@ StefanP (nr. 25)

Wolfgang Schäuble ist kein Schwabe!
Er ist Badener, siehe z.B. Wikipedia (Wolfgang Schäuble * 18. September 1942 in Freiburg im Breisgau).
Auch am Dialekt hört man es!

36) der Herr Karl, Montag, 20. August 2012, 14:58 Uhr

@ m.spreng

Ich bin überzeugt davon, dass Sie über ordentliches Zeitzeugenwissen verfügen – nicht zuletzt dank Ihrem ehemaligen Job als BamS-Chefredakteur. Merz ist tatsächlich ein arroganter neoliberaler Schnösel.

Wenn Sie wieder einmal über die charakterlosen anonymen Internetkommentatoren herziehen, werde ich Sie jedoch weiterhin gnadenlos kritisieren….

37) der Herr Karl, Montag, 20. August 2012, 15:11 Uhr

@ Dieter Carstensen

“Dieter Carstensen‏@MeisterderO:
@nuemphe: Gestern sind mein Freund Jiorgos und ich beim Tintenfischjagen unter Wasser einem ca. 150 cm grossen Blauhai begegnet. Hatte was:)” (twitter, 20.08.2012, 13.00)

Herr Carstensen, Sie sind ein Verwandlungskünstler! Mal ein gebrechlicher, sehbehinderter Frührentner, mal ein schwarzgurttragender und nach Haien tauchender Lebemann, der mit seinen griechischen Freunden die “doofen Touris” mit derben Witzen über “Hodenbeisserkrebsen” und Krokodilen vor dem Baden abhält. Wie lange sind Sie nun schon in Griechenland – 5 Wochen, 6 Wochen?
Sie sind doch nicht etwa Steuerflüchtling geworden?

38) Euro, Montag, 20. August 2012, 15:34 Uhr

@37/der Herr Karl

tja unser Herr Dieter C. scheint ein Tausendsassa zu sein. Seine Twitter-Einträge als “MeisterderO” sind schon sehr skurril. Er tut mir eigentlich nur noch leid, der Frührentner aus Waldbröl, wo er sitzt und lebt und dennoch uns mit Fantasien aus Griechenland, Niemandsland oder Lummerland versorgt. Wer weis, vielleicht fährt er auf der kleinen Bimmelbahn von Lukas an Frau Waas Haus vorbei, immer rund um die Insel und grüßt stündlich den König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte….;-)

39) Frank Reichelt, Montag, 20. August 2012, 15:47 Uhr

@ der Herr Karl
@ Euro

Warum laßt ihr ihn nicht einfach in Ruhe, die ständigen Sticheleien führen doch eh zu nix. Jetzt wird er euch natürlich wieder antworten und sich in tausendmal gelesener Manier aufregen, fragen was ihr gegen ihn habt und sich bei Herrn Spreng beschweren, das ist einfach nur öde!

40) Bernhard Paul, Montag, 20. August 2012, 15:59 Uhr

@32) renee

Ziemlich ausgelutscht. Haben Sie auch Fakten?

@31) Gregor Keuschnig

Der Terminus “Kanzlerwahlverein” oder “Kanzlerinwahlverein” hat schon eine gewisse Berechtigung. Sie erinnern sich, dass es Zeiten gab, als sich die Partei um ihren jeweiligen Kanzler scharte, trotz deutlicher Dissonanzen, nur um dessen Wiederwahl und die ,Regierungsmacht der Partei zu sichern. Ein Beispiel ist Helmut Schmidt 1980 gegen Franz Josef Strauß oder Gerhard Schröder 2002 gegen Edmund Stoiber, vielleicht noch mehr 2005 gegen Angela Merkel, obwohl es damals danebenging.
Dann kommt es auf den Kanzler, die Kanzlerin, an, weniger auf das Parteiprogramm. Ist hingegen die Mehrheit sicher, läuft es andersherum.

@alle

Für mich ist Sprengs Prozentzahlenspiel eine lockere, eine anlockende Darstellungsform. Wer die Prozentzahlen auf ihre statische Korrekheit hin überprüft, wird nie auf den grünen Zweig kommen.

41) Bernhard Paul, Montag, 20. August 2012, 16:03 Uhr

Sol im letzten Satz heißen: statistische Korrektheit, nicht statische

42) Dieter Carstensen, Montag, 20. August 2012, 18:45 Uhr

@ 37 Der Herr Karl @ 38 Euro

Sie Beiden ärgern sich doch nur, dass meine Partnerin und ich es uns Griechenland gut gehen lassen. Tut mir ja leid, dass sie in Ihren hitzig-muffigen Wohnungen ausharren müssen, aber das ist noch lange kein Grund mich so unsachlich anzugreifen, Sie Nicknamenwechsler.

Hinter Ihren Attacken gegen mich steht nur Neid und blanker Hass, das merkt doch jeder hier mitlesende und mitdenkende Mensch.

So langam bin ich den Terror gegen mich aber leid, auch von Griechenland aus kann ich via Intertnet gegen Leute wie Sie Strafanzeige erstatten. Und ich werde es morgen tun, Herr Spreng als Bloginhaber wird dann durch die Staatsanwaltschaft aufgefordert werden, Ihre PC IP Nummern herauszugeben und dann haben wie Sie.

Nichts einfacher als das, ich bin es leid mit Ihnen und werde mich jetzt effektiv zur Wehr setzen.

Ich verstehe nicht, warum Herr Spreng Ihre geistig armseligen Kommentare überhaupt noch veröffentlicht!

43) Benjamin, Montag, 20. August 2012, 19:16 Uhr

Manche demontieren sich auch selbst. Ganz ohne Merkelfaktor kriegen es die letzten konservativen Recken der CDU ja nicht mal hin, ein groß angekündigtes Thesenpapier zu veröffentlichen, siehe http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-08/Konservative-CDU/komplettansicht

44) Don Corleone, Montag, 20. August 2012, 21:06 Uhr

38) Euro, Montag, 20. August 2012, 15:34 Uhr

Seien Sie bitte nicht so streng, bitte! Der Herr Carstensen steht für gelebtes Multitasking, und das ist modern, wenn ich nicht irre. :-)
Überall zugleich, überall ein anderer und doch derselbe,, überall präsent, objektorientiert und überzeugend. Und nicht zu vergessen: Experte für alles.

45) wschira, Dienstag, 21. August 2012, 08:29 Uhr

Hallo Herr Spreng,
ich kann verstehen, dass Sie die immerwährenden Bild-Anspielungen leid sind. Aber ich kann auch diejenigen verstehen, die diese Anspielungen machen. Ich kan das von mir selbst beurteilen, meine Wahrnehmung Ihrer Person ging von totaler Ablehnung eben wegen dieser Tätigkeit (leitende Mitarbeiter von BILD sind gemeingefährlich!) bis zu mindestens partieller Anerkennung Ihrer gegenwärtigen Tätigkeit. Aber diese wiederkehrenden Anspielungen werden Sie nicht verhindern können, da muss man durch! :-)

46) m.spreng, Dienstag, 21. August 2012, 09:10 Uhr

So, das war jetzt mal wieder. Die Auseinandersetzung mit und um Herrn Carstensen ist beendet. Ich bitte darum, mich wirklich nicht zum letzten Mittel zu zwingen und einige Diskutanten, darunter auch Herrn Carstensen, vom Platz stellen zu müssen.

47) Erwin Gabriel, Dienstag, 21. August 2012, 10:27 Uhr

@ 45) wschira, Dienstag, 21. August 2012, 08:29 Uhr

>> ich kann verstehen, dass Sie die immerwährenden
>> Bild-Anspielungen leid sind. Aber ich kann auch diejenigen
>> verstehen, die diese Anspielungen machen.

Ich verstehe diese Anspielungen inzwischen nicht mehr. Herr Spreng war nie Chefredakteur der BILD, sondern der BILD am SONNTAG. Ist oft genug geklärt.

Die Unterschiede zwischen BamS und BILD waren damals ähnlich groß wie die zwischen Helmut Schmidt und Helmut Kohl. Die zwei in die gleiche Schublade zu packen, nur weil sie beide Helmut heißen, sagt mehr über den Besitzer der Schublade aus als über ihren Inhalt.

48) Dieter Carstensen, Dienstag, 21. August 2012, 11:02 Uhr

Lieber Michael Spreng,

über den Drucker meines Freundes Panajiotis habe ich Ihren Kommentar “Die CDU-Männer und der Merkel-Faktor” ausgedruckt und hier deutschen Touristen zum Lesen gegeben. Hier sind keine armen Touristen unterwegs, die meisten haben sehr teure Wohnmobile.

Und es sin auch keine Leute, die links denken, aber Ihr Artikel machte hier die Runde. Er wurde heiss diskutiert und fand breite Zustimmung, gerade cuh bei den Touris aus Bayern und Baden-Württemberg.

Ein sehr konservativer Oberstudienrat, strammer CDU Wähler, aus Stuttgart meinte zu meiner Partnerin und mir: “Schade, dass ich den Blog von Herrn Spreng nicht vorher kannte. Das spricht mir als Konservativen aus der Seele, so kann man die CDU kaputt machen, wie Frau Merkel es im Moment vorführt.”

Hier in Griechenland haben Frau Merkel und ihre Regierung bei den Einheimischen ein Ansehen, was schlimmer nicht sein könnte.

Die “Katherimini”, eine konservative Zeitung wohlgemerkt, kennt nur noch Hohn und Spott für die deutsche Merkel Regierung.

http://www.kathimerini.gr/

Und ich möchte betonen, die Griechen sind mehrheitlich sehr deutschenfreundlich.

Aber wenn es hier abends auf das Thema “MERKEL” zu sprechen kommt, ich übersetze dann ja immer, dann geht es richtig rund, da empören sich Deutsche und Griechen hier gemeinsam.

Ich hatte auch den Griechen hier Ihren Artikel in übersetztzer Form als Kopie zu lesen gegeben. Sie haben jetzt hier auf dem Südostpeloponnes eine Reihe neuer “Fans”, den “Merkelfaktor fanden hier alle sehr lustig.

Yia mas :)

49) Sabine Zielke-Esser, Dienstag, 21. August 2012, 11:12 Uhr

Es war einmal – da wurden Zeitungen noch gedruckt. Und jeder, der wollte, konnte einen Leserbrief schreiben. Und weil es nur eine „Leserbrief-Spalte“ gab, wurden die Beiträge gekürzt oder überhaupt nicht gedruckt und damit auch nicht veröffentlicht.

Für mich ist der Sprengsatz nichts anderes als eine Leserbrief-Ecke. Es kommt darauf an, ob der Beitrag „fit to print“ ist. Michael Spreng ist der Hausherr und er ist Redakteur. Niemand hat einen Rechtsanspruch auf Veröffentlichung im Sprengsatz.

Herr Spreng stellt uns dieses Forum kostenlos zur Verfügung. Würde er Eintrittsgebühren verlangen, blieben uns die Beiträge einiger Profilneurotiker sowieso erspart.

50) Bernhard Paul, Dienstag, 21. August 2012, 13:41 Uhr

Stimme #47) Erwin Gabriel vollständig zu. BILD und BamS haben nur die Gemeinsamkeit, dass sie im selben Verlag erscheinen.

51) wschira, Dienstag, 21. August 2012, 15:04 Uhr

Ach ja, Herr Gabriel, möglicherweise habe ich mich ja missverständlich ausgedrückt. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich diejenigen verstehen kann, die solche Anspielungen machen, da ich selbst bei dem Namen Spreng einmal ähnlich reagiert habe. Heute sehe ich das anders. Aber ich denke, dass Herr Spreng das, im Gegensatz zu Ihnen, auch so verstanden hat. Sie brauchen also nicht als Rächer der Enterbten aufzutreten. :-)

52) Euro, Dienstag, 21. August 2012, 16:15 Uhr

Lieber Herr Spreng….

Sie sind Schuld! Ich habe mich auf die sprichwörtliche Zunge beissen müssen beim lesen des Kommentars Nr 48 und schlimm verletzt! Aber ich bleibe mannhaft stark: nun denn, ich schweige still! – Auch, wenns schlichtweg nur noch weh tut…..nun auch körperlich! Aua……

53) Erwin Gabriel, Dienstag, 21. August 2012, 16:49 Uhr

@ 48) Dieter Carstensen, Dienstag, 21. August 2012, 11:02 Uhr

>> Die “Katherimini”, eine konservative Zeitung wohlgemerkt,
>> kennt nur noch Hohn und Spott für die deutsche Merkel Regierung.

Die hätten sich seit Jahren um ihre eigene Regierung kümmern sollen, anstatt jetzt über unsere zu schimpfen.

54) Erwin Gabriel, Mittwoch, 22. August 2012, 22:06 Uhr

@ 51) wschira, Dienstag, 21. August 2012, 15:04 Uhr

>> Ach ja, Herr Gabriel, möglicherweise habe ich mich ja missverständlich ausgedrückt.

Nein, haben Sie nicht, ich habe Ihre Intention schon richtig mitbekommen. Ich habe mich ja auch nicht über Sie geärgert – sorry, wenn ich diesen Eindruck erweckt haben soltle. Ich denke, wir liegen hier schon auf gleicher Wellenlänge.

55) DeepThought, Freitag, 24. August 2012, 10:08 Uhr

@Dieter Carstensen:

Leider finde ich Ihre Homepage nicht mehr. Ist sie permanent offline? Oder kann es sein, daß Sie auf einen griechischen Provider umgestiegen sind? Ich vermute mal, daß wir leider auf absehbare Zeit nicht mehr viel von Ihnen hören werden. Schade.

Grüße nach Griechenland

56) Trollinger, Freitag, 24. August 2012, 17:10 Uhr

@ 55) DeepThought, Freitag, 24. August 2012, 10:08 Uhr

Don’ feed the Troll

57) Dieter Carstensen, Freitag, 31. August 2012, 06:30 Uhr

@ 55 Deep Thought

Liebe(r) Deep Thought, lieber M.Spreng,

auf meiner Homepage hatte ich bereits im Juli angekündigt, dass ich diese schliessen werde. Und genau das habe ich getan. Ich definiere mich nicht über das Internet. Mir geht es gesundheitlich sehr schlecht, ich möchte mit meiner Partnerin die Tage hier in Griechenland geniessen.

Es gibt Tage, da bin ich topfit, aber es gibt auch Tage, wo ich kaum noch laufen kann. So ist das eben, bei meiner Erkrankung.

Ich werde den Teufel tun und mich hier über irgendwelche dämlichen Kommentare zu meiner Person ärgern, geschweige denn auf soviel menschliche Boshaftigkeit und Dummheit reagieren, wie sie in manchen mich angreifenden Kommentaren zutage tritt.. Dazu ist mir meine Zeit zu schade.

Interessant ist, wieviel Mühe sich manche Leute scheinbar machen, um z.B. meine Aktivitäten bei twitter etc. zu verfolgen. Da könnte ich ja fast draus schliessen, dass ich ein VIP bin :)

Neider langweilen mich und ich gehe eben gerne Tintenfische jagen und dabei trifft man hier eben manchmal auch Blauhaie, weil die Gewässer zwischen der Insel Kithira und der Stadt Neapolis auf dem südöstlichen Peloponnes aufgrund besonderer Meeresströmungen zu den fischreichsten Regionen im Mittelmeer zählen. Und wo Beutefische sind, gibt es eben auch Haie und Delfine.

Jedenfalls ist es so, dass hier unten die deutschen Touristen, die Gedanken von m.spreng zum Merkelfaktor wirklich heiss diskutieren. Die meisten haben in ihren teuren Wohnmobilen auch Internet und ich hatte sie mal auf auf den Artikel “Merkelfaktor” aufmerksam gemacht.

Gestern abend sagte ein scheinbar sehr wohlhabender Immobilienmakler aus Passau, strammer CSU Wähler, ich schätze sein Wohnmobil auf mindestens ca. 750.000 Euro, da fehlt nichts drin, Luxus pur, zu meiner Partnerin und mir:

“So langsam reicht es! Wir von der CSU versuchen gute Politik für Bayern zu machen und die Merkel versaubeutelt uns das alles.” Was sollte ich dazu sagen?

Ich danke Ihnen @Deep Thought von Herzen für Ihre freundlichen Worte, darüber habe ich mich wirklich gefreut.

M.f.G.

58) Peter Christian Nowak, Donnerstag, 07. Februar 2013, 19:02 Uhr

Apropos, Stoiber. Seine Reden hat auch so manchen politisch nicht Interessierten zum herzhaften Lachen gebracht. Der Schlagzeuger Jonny König aus Mannheim hat sich für seine Abschlußprüfung Schlagzeug was ausgedacht, wovon er selbst nicht geglaubt hätte, dass über YouTube ein wahrer Begeisterungssturm losbrechen könnte.
Stoiber´s bekannte Transrapid-Rede wird hier zu einem rhytmisierten Gesamtkunstwerk erhoben:

http://www.youtube.com/watch?v=9Vg2h_nW0bA

Wie ist Ihre Meinung?

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