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Samstag, 24. November 2012, 17:39 Uhr

Blumenkohl vom Presseball

Pressebälle gehören zum deutschen Partyzirkus wie die Bambi-Verleihung und die Goldene Kamera. In diesem Jahr, angesichts der Schließung zweier Zeitungen , war`s mehr ein Tanz auf dem Vulkan. Ich meide die Pressebälle, seitdem ich nicht mehr hingehen muss..

Mein letzter Presseball war 2009 in Berlin. Ich habe ihn, obwohl er langweilig wie meist war, in guter Erinnerung: meine Frau gewann bei der Tombola eine USA-Rundreise, die wir in eine Mittelmeerkreuzfahrt umtauschten.  Gestiftet übrigens vom Berliner Stromversorger Bewag.

Besonders in Erinnerung ist mir auch ein Presseball in der Bonner Beethovenhalle. Dort war am Eingang von der CMA, der Vermarktungsagentur der Landwirtschaft,  eine Dekoration aus Blumen und Gemüse aufgebaut. Als der Ball zu Ende ging, plünderten die Gäste die Dekoration: Sie nahmen nicht nur die Blumen, sondern auch das Gemüse mit.

Mancher Taxifahrer mag sich über seine festlich gekleideten Fahrgäste mit Blumenkohl, Möhren und Topfpflanzen im Arm gewundert haben.

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8 Kommentare

1) Tiffy, Sonntag, 25. November 2012, 10:55 Uhr

Da war dann ja die CMA tatsächlich einmal zu etwas nutze.

2) tanne, Sonntag, 25. November 2012, 15:31 Uhr

das hat fuer mich spontan ein gschmaeckle, dass sponsoren fuer den presseball solche preise stiften – und ich meine jetzt nicht den blumenkohl…

3) Baden-Baden, Sonntag, 25. November 2012, 16:39 Uhr

War das alles ?

Man hätte aus dem Aufhänger mehr daraus machen können?

Z.B. warum Stromversorger, wie die BEWAG und die Bochumer Stadtwerke, glauben, den Jetset, zu Lasten der Stromkunden, unterhalten zu müssen.

Liegt es am Geltungsbedürfnis der Manager, die vielleicht auch dazu gehören wollen, oder am Jetset, zu dem offenbsichtllich nicht nur zweifelhafte Showgrößen und Journalisten, sondern auch Politiker (warum?) gehören

Komische Gesellschaft.

4) Peter Piksa, Dienstag, 27. November 2012, 10:16 Uhr

Ich finde es immer wieder schön, wenn ich auf der einen Seite lese, das der Strompreis aus welchen Gründen auch immer steigt, und gleichzeitig ein Stromversorger seine Einnahmen für Rundreisen für Menschen ausgibt, denen es an nichts mangelt.

Auch wenn die Bewag ein privates und kein öffentliches Unternehmen ist, wird man sich als Kunde über die (aus meiner Sicht) Fehlallokation der Gelder nicht bloß wundern dürfen.

5) vaujot, Montag, 17. Dezember 2012, 16:07 Uhr

Ihre werte Gemahlin hat ja auffallendes Tombola-Glück. War da nicht mal eine Anekdote, dass sie einen Kleinwagen gewonnen hat?

6) m.spreng, Dienstag, 18. Dezember 2012, 09:41 Uhr

@ 5) vaujot

Stimmt: zwei Hauptpreise innerhalb von 16 Jahren.

7) Werner Berger, Sonntag, 14. April 2013, 01:36 Uhr

Die Damen und Herren Journalisten würden sich wohl sehr darüber echauffieren, wenn man sie dafür als “Schnorrer” schmähte oder ihnen eine “Mitnahmementalität” bzw. die Zugehörigkeit zum “Stamme Nimm” bescheinigte, nicht wahr, Herr Spreng? Haben Sie eigentlich Ihren Urlaub auf Mallorca, von wo aus Sie zu Frau Slomka zugeschaltet wurden, aus eigener Tasche finanziert, oder waren Sie wieder einmal Gast bei Manfred Schmidt?

8) Peter, Mittwoch, 13. November 2013, 18:54 Uhr

Köstlich … Ihre Anekdoten!

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