Sonntag, 07. April 2013, 13:36 Uhr

Der Mann, den sie „Stone“ nannten

Es gab einmal einen Mann, den nannten sie „Stone“. Eigentlich und zuerst nur deshalb, weil sein Name wie der eines Kollegen mit „Stein“ anfing. Die beiden wurden, weil Journalisten gerne solche Namen erfinden,  die „Stones“.

Aber dieser Mann war wirklich eine Stone – eine eckiger, unbehauener. Der offen redete statt herumzuschwiemeln, der aneckte, der undiplomatisch und arrogant war, aber  immer  geradeaus. Und er war deshalb sehr populär. Denn dieser Mann war so ganz anders als die vielen Kiesel, die sich im Laufe ihrer Karriere rund geschliffen hatten. Ganz anders als die Vorsichtigen, als die Leisetreter, als die Angepassten.

Und weil er so populär war und auch einiges von Finanzen verstand, wollten viele hören und lesen, was er zu sagen hatte. Dadurch wurde er vermögend und finanziell unabhängig.

Bis dahin ist das eine schöne Geschichte, die Geschichte vom Stone. Aber dann kamen erst ein ehemaliger Bundeskanzler und dann seine Partei auf die Idee, der populäre eckige Stone könne Kanzlerkandidat werden – als Kontrastprogramm zur Amtsinhsaberin, die so gar nichts Eckiges und Steiniges an sich hat.

Diese Idee, so schön sie sich anhörte, war am Ende dann doch keine gute Idee. Denn er kandidierte für eine Partei, der unangepasste Menschen und Vermögen suspekt sind. Und deshalb wurde auch die Art und Weise, wie er dazu gekommen ist, kritisch und neidisch kommentiert. Er reagierte so, wie es seine Art war – unsensibel, undiplomatisch und ziemlich überheblich. Und das war dann gar nicht mehr populär.

Weil er aber weiter beliebt sein wollte, zumindest in seiner Partei, begann er, sich die ersten Ecken abzuschleifen. Plötzlich redete er ganz anders, vertrat plötzlich das Gegenteil von dem, was er früher gesagt hatte. Sein Weg zum Kiesel begann. Das enttäuschte viele seiner Anhänger.

Als er dann noch den Fehler beging, sich öffentlich über sein mögliches künftiges Gehalt Gedanken zu machen, wurde er noch unpopulärer. Und er machte sich noch kieseliger, damit wenigstens seine Partei weiter lieb zu ihm war.

Plötzlich waren auch seine undiplomatischen Ausrutscher nicht mehr populär. Sie waren keine Beweise mehr für Aufrichtigkeit und Anderssein, sondern für das Unvermögen, in seiner neuen Rolle den richtigen Ton zu finden.

Aus Klartext wurden Fettnäpfchen. Die Menschen fragten sich, ob dieser Mann wirklich der richtige Kanzler wäre. Das früher Positive wurde zum Negativen.  Irgendwie passten weder das verbliebene Eckige noch das neue Runde ins Tor des Kanzleramtes. Er wurde vom Hoffnungsträger zur Belastung.

So wird diese Geschichte keine Happy End haben. Peer Steinbrück, halb Stone, halb Kiesel, wird kein Bundeskanzler mehr. Und seiner Partei bleibt nur noch übrig, ohne ihn bei der Amtsinhaberin Untermieterin zu werden. Wenn überhaupt.

Sie können Ihren eigenen Kommentar weiter unten abgeben.

56 Kommentare

1) StefanP, Donnerstag, 11. April 2013, 17:39 Uhr

@48) Erwin Gabriel

Selten einen so guten Artikel von Ihnen gelesen – herausragend. Gerechtigkeit ist immer etwas Individuelles, deswegen gibt es soviel Streit darüber. Wenn wir es nicht schaffen, mit einem Drittel von allem, was wir erwirtschaften, Gerechtigkeit herzustellen – wieso sollten wir es mit 40% schaffen?

@Erika

Sehr, sehr gut argumentiert. Stringent und logisch. Trotzdem werde ich Ihnen im Herbst nicht folgen. 😉

2) Peter Christian Nowak, Donnerstag, 11. April 2013, 20:29 Uhr

@Ewin Gabriel
Wäre vielleicht zur Erhellung gut gewesen, wenn Sie Ihre persönlche Definition von „Menschenwürde“ im Kontext z.B. der Gesundheitsversorgung und anderes dargelegt hätten.
Was ich auch bei „Erika“ und Ihnen feststellen darf, dass Sie insgesamt die Durchökonmisierung des Menschen (Homo oeconomicus) und seine Betrachtung in Bezug auf seine wirtschaftliche Verwertbarkeit durchaus für unabänderlich sehen. Das lasse ich einfach mal so stehen. Ich bin da anderer Meinung, dass sicherlich „Lebensstandart“ und „Menschenwürde“ auch was mit Geld zu tun hat. Dies mit einer Übelastung gewisser Einkommen sozusagen gegeneinander auszuspielen finde ich meiner Meinung nach inakzeptabel..
Was das Steuersystem angeht, so bin ich auch der Meinung, das man die Anstiegskuve von einer jetzigen Parabel zu einer im oberen Einkommenssegment stark ansteigenden Hyperbel bringen sollte. Der Spitzensteuersatz setzt meiner Meinung zu früh ein. Ich gehe ja mit, dass hier durchaus Ungleichgewichte vohanden sind. Hat übrigens ( neben anderen Pateien) die Linkspartei schon desöfteren bemängelt.
Gleichwohl, im Gegensatz zu den Skandinaviern, geht es gerade uns Mittelständlern, was das Steuerrecht betrifft, recht gut.

@Erika
Das Thema „wir alle müssen pivat vorsogen“ ist nach meiner Efahrung von mehreren Seiten kritisch beleuchtet worden: in der TV-Doku „Der Riesterbetrug“ z.B. , den „Maschmeyer-Skandal“ nannte ich schon und andere Beiträge mit kritischem Hintergund, auch im Höfunk. Auch bei „Monitor“ (WDR). Daher nur so viel:
Ihr Argument, „wir seien ja alle mündige Bürger“ rechtfertigt nicht die schon massive Popaganda aus der Politik für die private Vorsorge, bzw. die Versicherungswirtschaft. Jetzt hier noch seitenweise Blätter zu füllen sprengte tatsächlich den Blog.
Daher zwei der Anmerkungen, die in Kritiken immer wieder auftauchen: Das ist die Demographiedebatte und zum anderen die zurecht kitisierte Altersarmut, die auf die prekären Beschäftigungsverhältnise zurückzuführen sind. Wenig Lohn, wenig Rente.
Der demographische Wandel allerdings wäre locker aufzufangen, wenn man wollte. Die meisten jungen Leute und auch Ältere glauben, dass der demographische Wandel die Umschaltung auf das Kapitaldeckungsverfahren erzwinge. Sie glauben, dass die Privatvorsorge und das Kapitaldeckungsverfahren die Veränderung der Relation von arbeitenden Menschen zu zu versorgenden Menschen auffangen könne. Glücklicherweise gab es hier in Heidelberg einmal den Wissenschaftler Mackenroth, der eine selbstverständliche Einsicht formulierte: das so genannte Mackenroth-Theorem: Immer muss die arbeitende Generation für die Alten und Jungen sorgen; eine Änderung der Finanzierungsmodalitäten ändert nichts an der realen Relation.
Ja wir glauben sogar, dass die Beitragssätze heute tatsächlich festgehalten werden. Wir sind offensichtlich nicht mehr fähig, zu den 19,6 % der Gesetzlichen Rente die 4 % Riester-Renten-Prämien zu addieren. Wer riestert, hat heute schon einen Altersvorsorgebeitrag von mindestens 23,6 %. Und das ohne paritätischen Beitrag der Arbeitgeber. Das sollte fürs Erste mal genügen. Zumindest mal ein Ansatz, über die „Rentendebatte“ wie sie geführt wird nicht nur nachzudenken, sondern die derzeit genutzten Argumentationslinien eine wissenschaftlich kritischen Betrachtung zu unterziehen

Solange man in SPD und CDU (FDP ist eh jenseits dessen, was man noch als objektive Kritikfähigkeit zum Thema Rente bezeichnen könnte) nicht ehrlich über dieses Thema diskutiert wird und die Politik weiterhin die Menschen popagandistisch zu beeinflussen versucht, solange werde ich diese Parteien nicht wählen.

3) Erwin Gabriel, Freitag, 12. April 2013, 12:09 Uhr

@ 51) Peter Christian Nowak, Donnerstag, 11. April 2013, 20:29 Uhr

>> Wäre vielleicht zur Erhellung gut gewesen, wenn Sie Ihre persönlche
>> Definition von „Menschenwürde“ im Kontext z.B. der Gesundheitsversorgung
>> und anderes dargelegt hätten.
>> Was ich auch bei „Erika“ und Ihnen feststellen darf, dass Sie insgesamt die
>> Durchökonmisierung des Menschen (Homo oeconomicus) und seine
>> Betrachtung in Bezug auf seine wirtschaftliche Verwertbarkeit durchaus
>> für unabänderlich sehen. Das lasse ich einfach mal so stehen.

Gesundheit, Bildung und Kultur habe ich doch angesprochen. Und den „Menschen“ habe ich auch nicht auf seine wirtschaftliche Verwertbarkeit reduziert. Das lasse ich auch mal so stehen … 🙂

Davon ab: Es geht es hier nicht um „meine“ Definition von Menschenwürde. Ich sehe nur immer wieder, dass im Kampf um Sozialleistungen „Menschenwürde“ gesagt wird, aber „Lebensstandard“ gemeint ist. Solange jemand seinen verständlichen Wunsch nach mehr Wohlstand mit „Menschenwürde“ begründet, muss er sich fragen lassen, wie er diese Menschenwürde definiert. Die Würde des Menschen sollte unantastbar sein, nicht käuflich. Deswegen habe ich auch nur von einem Standard gesprochen, der „menschenwürdiges Leben“ ermöglicht.

Alles, was darüber hinausgeht, ist eine Frage des Lebensstandards. Das sollte man so nennen dürfen, um eine faire Diskussion zu bekommen. Die allzu oft geschwungene moralische Keule ist hier fehl am Platz.

PS: Was die Betrachtungen zum zu früh einsetzenden Spitzensteuersatz angeht, teile ich die Ansicht der Linken.

4) Peter Christian Nowak, Freitag, 12. April 2013, 18:42 Uhr

52) Erwin Gabriel,
Ich glaube, dass die ganze Diskussion um die Höhe des Regelsatzes von Sozialleistungen eher was mit der Geiz ist geil Mentalität des Durchschnittsdeutschen zu tun hat (m´r gebbe nix wie der Schwabe regelmäßig sich zum Geldausgeben äußert.)

Kultur und solche Dinge sind leider nicht zum Nulltatarif zu haben. Aber ich glaube, es gibt genügend Untersuchungen von Verbänden, die aussagen, wieviel die Menschenwürde den Steuerzahler kosten würde, wenn er denn….

Nun ja, dabei sollten wir es belassen. So weit voneinander weg waren wir beide gar nicht.

5) Tiedgen, Freitag, 12. April 2013, 18:49 Uhr

Sehr geehrter Herr Nowak,,

vielleicht wäre ist sinnvoll, DIE Wirtschaft einmal zu differenzieren in eine Finanzwirtschaft (mit (Buch-)Geld) und in eine Realwirtschaft (mit Gütern und güternahem Dienstleistungen). Die sind zwar miteinander verknüpft, doch haben sie unterschiedliche Interessen. Vermutlich wäre es weiterhin nützlich, die Großkonzerne und den „provinziellen“ Mittelstand zu unterscheiden. Der letztere tritt meist in Form von Familienunternehmen mit sozialer Anbindung und Steuerpflicht in der Region auf. Und bei den „Hidden Champions“ gibt es besonders viele Mittelständler mit einer guten globalen Vernetzung.

Ich glaube, bei den langfristig erfolgreichen Familienunternehmen gibt es eine bestimmte Art der Unternehmensführung. Vermutlich speisen sich diese aus dem Fernhandel, der Seefahrt und den Erfahrungen mit Kriegen, Pleiten etc. Und sie haben einen anderen Umgang mit den Mitarbeitern (man sitzt in der Krise im gleichen Boot).

Wenn ich jetzt manche Entwicklung bei Unternehmen sehe, so nabelt man sich von der Finanzwirtschaft ab (Investitonen über Anleihen statt Bankkredite), bildet genossenschaftliche Strukturen (traditionell aus der Schiffahrt und dem Bergbau bekannt) und „parkt“ Vermögen in stabilen Fremdwährungen (Liquiditätsreserve). Bei Thyssen-Krupp schickt ein Herr Beitz seinen „Kronprinzen“ in die Wüste, während ein solider Vorstandsversitzender den Konzern umkrempelt. Die Oetker-Group will partout nicht mit einem Hapag-LLoyd + Hamburger Süd-Verbund an die Börse gehen. Es gibt kleinere Banken, die sich stärker auf die Betreuung von Mittelstandsunternehmen fokussieren und einen höheren Eigenkapitalstock bilden.

Es erinnert mich an die Strategien des Hamburgers Bürgeradels vor dem Jahr 1806: da war man ehrbarer Kaufmann (persönlich haftend), Arbeitgeber (z.B. Reeder), Stifter, Kunde bei der Wechsel- und Girobank und ggfs. später Ratsherr. Und die starteten nach der Durststrecke (bis 1813) gut durch, weil sie internationale Geschäftspartner und Geldgeber hatten (z.B. Amerika).
Die Massenarbeitslosigkeit danach ist vermutlich den Reformen im Handstreich-Format (z.B. Gewerbefreiheit) geschuldet. Und die Arbeiterbewegung speist sich sicherlich auch aus den frustriert-wütenden Handwerksgesellen, die für Niedriglöhne in Fabriken arbeiten mußten, um ihre Familien zu ernähren.

FAZIT: Vielleicht verlaufen die Konfrontationslinien heute nicht mehr zwischen Arbeiter und Unternehmer (in marxscher Tradition), sondern zwischen traditionellen Mittelständlern, für die die Marke „made in germany“ geschäftsfördernd ist, und der Finanzindustrie, die die Finanztransaktionssteuer zutiefst fürchten muß. Und Herr Steinbrück positioniert sich in diesem Spannungsfeld.

6) Peter Christian Nowak, Samstag, 13. April 2013, 13:00 Uhr

Hallo, Herr Tiedgen!
Diese Trennung von Finanzwirtschaft und Realwirtschaft ist überfällig. Da rennen sie bei mir und vielen anderen, die sich beruflich mit diesem Thema beschäftigen, offene Türen ein. Die Intransparenz bei den Finanzprodukten ist eine Sache, die Folgen für und gerade die mittelständische Wirtschaft bei der Beschaffung vorübergehender Kredite eine andere.
Beginnend mit der Reagan/Thatcher-Ära hat sich die Finanzwirtschaft zu einer Art Parallellwelt zur Realökonomie entwickelt. Was dann kam wissen wir.
Nicht zuletzt die mittlelständische Wirtschaft war direkt, wie angesprochen (Kreditklemme), von der Bankenkrise, die keine Euro-Krise ist, betroffen. Eine Steuerreform inklusive einer bürokratischen Entlastung von Betrieben der mittelständischen Wirtschaft wäre durchaus wünschenswert. Die Mittlel, die für die Unternehmen frei würden, könnten in Innovationen und damit neuen Arbeitsplätzen investiert werden. Dass sich Banken untereinander zeitweise kein Geld mehr liehen, ist ein Indiz für die Intransparenz des globalen Finanzgeschäftes. Durch deren Zurückhaltung bei der Vergabe von Krediten ergaben sich auch enorme Existenzrisiken für den Mittelstand.
Ich glaube, dass sich Mittlelständler in der Konfrontationslinie nicht nur zwischen internationalen Wettbewerb befinden (internationales Lohndumping), sondern auch ständig um die Verlässlichkeit von Politik fürchten müssen. Der nationale Mindestlohn wird von vielen Unternehmern als Entschärfung des Konkurrenzgebarens gesehen. Um langfristig zu planen, braucht gerade der Mittelstand (unsere tragende Säule der Wirtschaft) verlässliche Rahmenbedingungen, um für die Zukunft planen zu können.

Die Börsenumsatzsteuer ist überfällig. Insbesondere beim Hochfrequenz-Handel ist sie technisch leicht umsetzbar. Hier müssen noch dicke Bretter auf politischer Ebene gebohrt werden, auch international. Aber sie muss politische gewollt sein. Hier könnte Steinbrück durchaus eines seiner Aktionsfelder finden.

Die 30 größten Dax-Konzerne werden mit der Kapitalbeschaffung auch in Zukunft keine größeren Probleme haben. Umstrukturierungen aller Art, auch was die Kapitalplanung in die Zukunft betrifft, sind Operationen, die für kleinere Mittelständler nicht ohne weiteres machbar sind. Sie, die Mittelständler, sind angewiesen auf eine positive Entwicklung des Wirtschaftsumfelds, sprich: gute Wirtschaftsindikatoren national aber auch in Zeiten globaler Wirtschaft international. Und sie sind angewiesen auf vernünftige Rahmenbedingungen aus der Politik.

Für einen Mittelständler sind zufriedene Mitarbeiter wichtig. Sie sind sozusagen der Kern eines erfolgreichen Unternehmens. Zufriedene Mitarbeiter kommen gern in den Betrieb und sind sozusagen als kreative Elemente Motor der Werstschöpfung. Gerade Familienbetriebe sind auf die „Ressource Mensch“ angewiesen. Und sie wissen das. Das sind die nachgewiesen erfolgreichen Unternehmen, die sich dann langfristig auch im internationalen Wettbewerb werden behaupten können.

7) W. Albrecht, Freitag, 24. Mai 2013, 10:35 Uhr

Gut beobachtet Herr Spreng. Was allerdings fehlt, ist die Schlussfolgerung. Was bewirkt ein so starkes Machtzentrum? Es mag für den oder die Betreffende Selbstzweck sein. Für die darumherum existierenden Institutionen hat ein so starkes Machtzentrum jedenfalls eine enorme Wirkung. – Wir wissen heute, dass in der Mitte der Milchstraße ein gigantisches schwarzes Loch existiert, dass womöglich mit seiner Masse die ganze Galaxis zusammenhält. – Es würde mich nicht wundern, wenn Historiker in der Rückschau einmal konstatieren werden, dass Frau Merkel die letzte Politikerin war, die Europa noch zusammenhalten konnte und dass nach ihrem Abgang die Fliehkräfte die Überhand bekamen.
http://www.w-a-praxis.de

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