Mittwoch, 10. April 2013, 13:18 Uhr

Ritterschlag von „Sibylle“

Anneliese Friedmann, die Münchner Verlegerin und legendäre „Sibylle“ des „Stern“ bekommt den Henri Nannen-Preis für ihr Lebenswerk.. Als ich das las, musste ich daran denken, dass sie auch in meinem Leben eine wichtige Rolle gespielt hat. Obwohl ich sie nur einmal getroffen habe.

Aber dieses gemeinsame Frühstück in einem Berliner Hotel hatte es in sich. Denn der Verleger  Alfred Neven DuMont war unsicher, ob er mich (erst 35 und von BILD)  wirklich als Chefredakteur des Kölner „Express“ einstellen sollte. Er bat deshalb seine Freundin Anneliese Friedmann, sich mit mir zu treffen und ihr Urteil abzugegeben.

Das tat sie dann auch. Am Ende des Frühstücks, bei dem sie mich kritisch examinierte, sagte sie zu mir: „Sie sind ein Vollblutjournalist“. Ein Ritterschlag, der auch Neven DuMont überzeugte. Ich wurde Chefredakteur des „Express“.

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1 Kommentare

1) Frank Reichelt, Donnerstag, 11. April 2013, 09:30 Uhr

Und was bleibt mir aus der Zeit als Chefredakteur des Kölner „Express“ in angenehmer Erinnerung?
Natürlich die hochintelligente und respektvoll menschenwürdige Schlagzeile:

„Biolek beschimpft die Deutschen“

Lesen sie dazu auch die Anekdote „Wehrlos“ vom 12. Dezember 2011.

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