Kommentare
32
Tagcloud
BILD Bild am Sonntag CDU CDU/CSU Christian Wulff CSU Der Spiegel Die Linke FDP Grüne große Koalition Hartz IV Helmut Schmidt Kohl Linkspartei Merkel Philipp Rösler Schäuble Schröder Schwarz-Gelb Seehofer Sigmar Gabriel SPD Steinbrück Steinmeier Steuersenkungen Stoiber Wahlkampf Westerwelle zu Guttenberg
Donnerstag, 18. April 2013, 15:45 Uhr

Bushido, die Medien und die Politik

Der Fall Bushido (Gratulation an den “Stern”) ist ein Lehrstück für die aus Naivität, Dummheit und Wichtigtuerei gespeiste heutige Medien- und Party-Gesellschaft. Jeder, der hören und lesen konnte, wusste, dass der Berliner Rapper frauenfeindlich und antisemitisch ist. Dass er Gewalt und Selbstjustiz bejaht. Und dass er eng verbunden ist mit Typen, denen man nachts nicht allein begegnen will.

Das alles hat aber den Burda-Verlag nicht davon abgehalten, ihm ausgerechnet einen Integrations-Bambi zu verleihen und ihn damit zum anerkannten Mitglied der Talmi-Society zu machen.

Hauptsache Aufmerksamkeit. Eine Win-Win-Situation, wird sich der Burda-Verlag gedacht haben.

Dabei bestand die Integrationsleistung Bushidos hauptsächlich darin, sich in einen Mafia-Clan zu integrieren. Und ansonsten beruhigte man sich mit dem Hinweis “Gangster-Rapper sind halt so”.

Bushidos Filmpremiere war ein  gesellschaftliches Ereignis. Der Mann, der sich, wie der “Stern” dokumentiert, mit Haut und Haaren dem libanesisch-palästinensischen Mafia-Clan ausgeliefert hat, war plötzlich wer. Er war gesellschaftlich ganz oben angekommen.

Anerkannte Schauspieler und Politiker zeigten sich gerne mit ihm. Allen voran der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Freiherr von Stetten, der ihn in seinem Büro hospitieren ließ und Bushido auf die Bundestagsbühne und -tribüne brachte.

Und Innenminister Hans-Peter  Friedrich legte freundschaftlich seinen Arm um die Schulter Bushidos. So viel zu “law and order”. Dabei hätte er sich nur bei seinem Parteikollegen, dem Berliner Innensenator, erkundigen müssen, mit wem er da in die Kameras lächelt.

Hauptsache Aufmerksamkeit.

Jetzt, nach den Enthüllungen des “Stern” ist der Katzenjammer wahrscheinlich groß. Aber wer wollte, hätte alles vorher über den Bambi-Sieger wissen können.

Die Rolle des CDU-Abgeordneten von Stetten gehört noch genauer untersucht. Er war, so berichtet der “Stern”, offenbar dem Mafia-Clan oder dessen Mittelsmännern auch finanziell verbunden. Politik und Mafia – manchmal sind amerikanische Crime-Stories gar nicht so weit von Berlin entfernt.

Sie können Ihren eigenen Kommentar weiter unten abgeben.

32 Kommentare

1) Kai, Donnerstag, 18. April 2013, 16:04 Uhr

Wie ticken Politiker in solchen Momenten, in denen sie entscheiden, sich mit solch medienbekannten, aber zwielichtigen Typen einzulassen, abzulichten? Sie, Herr Spreng, sagen, dass eigentlich bekannt gewesen sei, wie antisemitisch und frauenfeindlich (und homophob) Bushido sei. Wissen das die Politiker nicht? Grenzt es nicht an Naivität, sich dann mit so jemandem ablichten zu lassen? Wo ist der politische Instinkt? Oder werden die Politiker, wenn sie es denn selbst nicht wissen, schlecht beraten (der Herr Innenminister z.B. wird ja wohl einen Referenten haben)? Oder geschieht das spontan und wir hätten nun die Diskussion wieder darüber, wie spontan und “unberaten” Politiker / Volksvertreter sich geben dürfen.

Auf jeden Fall hat Burda – und das ist ja auch schon lange bekannt – mit dieser Preisvergabe definitiv den BambiBock abgeschossen.

2) Michael, Donnerstag, 18. April 2013, 19:09 Uhr

Wie sagte so schön die Israelische Botschaft im Januar über Bushido,als dieser auf Twitter eine Palästina Karte ohne Israel postete: ” Erst Frauen, dann Schwule, nun Israel: Wir sind stolz darauf, zu den Opfern des Integrationspreisgewinners Bushido zu gehören”
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/bushido-saet-hass-laut-innenminister-friedrich-israel-twittert-zurueck-a-877384.html

Aber wie so schön schreiben.
Hauptsache Aufmerksamkeit….

3) rundertischdgf, Donnerstag, 18. April 2013, 19:14 Uhr

Seit Jahrzehnten sind die Probleme mit den Bandenunwesen in Bremen, Berlin und in großen Teilen des Ruhrgebiets bekannt. Unsere Innenpolitiker wissen das, tun aber nichts!

http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/04/18/bundesinnenminister-friedrich-csu-und-bushido-ein-bild-aus-besseren-tag/

4) Don Corleone, Donnerstag, 18. April 2013, 20:07 Uhr

Es hätte den medialen und poltischen Verehrern Bushidos auch nicht geschadet, sich mal ein paar typische Songs des Meisters anzuhören, ehe sie sich an ihn ranschmeißen. Oder seine Texte wenigstens zu lesen:

http://www.songtextemania.com/reloaded_songtext_bushido.html

(Nur einer von vielen, die auf dieser Site zu finden sind. Ich spielte mit dem Gedanken, das Ding hier auszugsweise wiederzugeben. Hab’ ich mir aber abgeschminkt; denn Herr Spreng hätte mir dafür stante pede die knallrote Karte gezeigt. :-) )

5) Klaus Jarchow, Donnerstag, 18. April 2013, 20:14 Uhr

Was wundert uns denn daran? Es ist die alte Geschichte vom ordnungsliebenden Biedermann und den bösen Brandstiftern, deren Identität sich erst dann herausstellt, wenn der Theatervorhang fällt. CDU und halbseidene Geschäftemacher stehen sich nach meiner Erfahrung nur selten völlig frontal gegenüber … ‘Law and order’ gilt eher für die, mit denen man eben nicht jederzeit ‘ganz famillionär’ vor den Kameras posiert. Ein Hauch von FDP ist übrigens auch oft dabei.

Hier in der Gegend kungelte die CDU-nahe Geschäftswelt gern und viel mit dem „Rockerkönig von Walsrode”, der auf jedem besseren Stadt- und Schützenfest den ‘Ordnungsdienst’ stellte und die örtliche Geschäftswelt vor seinesgleichen zu schützen hatte. Wer brav Wache schiebt, kann schließlich nicht saufen, gröhlen und randalieren. Jeder ahnte, was da sonst noch so lief, aber – wessen Etablissements ich frequentiere, dessen Kreise ich nicht störe. Und mit Mutti ging’s am nächsten Tag ganz biedermännisch auf die Hermann-Löns-Feier. Was soll’s schließlich – unter dem Findling liegt ja auch gar nicht der Hermann Löns …

6) Peter Christian Nowak, Donnerstag, 18. April 2013, 20:42 Uhr

Ich habe mich mit Typen aus der sozialen Grauzone der sogenannten Künstlerszene noch nie beschäftigt. Diese Typen waren mir in vieler Hinsicht suspekt. Ich mochte die Musik von The Beatles und Rolling Stones, aber auch den Granden aus der amerikanischen und deutschen Big-Band Formationen und ihr „Easy-Listening“.
Und andererseits als den Kontrapunkt: die Klassik. Beispielsweise Edvard Grieg, Schumann, Beethoven oder Tschaikowsky, Schubert u.a. Man kommt ins Schwelgen…
Aber für den indigenen Mix aus von mir aus arabischem Aussehen, gepaart mit asozialem Verhalten, und lausigem Können hab ich weder Aug´noch Ohr. Es lohnt einfach nicht!

Der Typ Bushido reflektiert nach Hörensagen und meinem Fazit genau den Zustand einer Mehrheitsgesellschaft, die sich freiwillig dem Werteverfall hingegeben hat. So meine Meinung. Vielleicht sind es wenige, vielleicht aber doch mehr als man gemeinhin annehmen möchte. Die Politik hebt mit Bushido den Werteverfall auf den Sockel ihrer Anbetung und bezeichnet diesen Typen als Beispiel gelungener Integration. Na, Glückwunsch!

Früher nannte man ein so Derivat aus persönlicher Anfälligkeit für Wertlosigkeit und Testosteron-Überschuß eine missglückte gesellschaftliche Fehlentwicklung.

Die zunehmende Orientierung in der Gesellschaft nach immer mehr des angesagten Lifestyle, der Wunsch nach mehr Befriedigung des Ego, sprich mehr Wohlstand, führt auch zu einer Desorientierung in der Beurteilung dessen, welche Werte noch von ethisch-moralischem Wert sind, und welche nicht. Vieles in dieser Hinsicht ist im Laufe der Zeit geradezu implodiert.

Wie würde man solch eine Entwicklung nennen? Beginn einer Dekadenz?

Für viele Zeitgenossen scheint Dekadenz kein Gegensatz zu ihrem eigenen Wertekanon zu sein – sondern eine in hohem Maße erstrebenswerte, gelungene Fortentwicklung ihrer Persönlichkeit. Welch´ Tragik!

Spaß und überhaupt der angesagte “Lifestyle” auf Teufel komm raus stellen die Belohnung dafür, dass man alles über Bord schmeißt, was einen am Genuss hindert.Und darüber hinaus gibt es die gesellschaftliche Anerkennung. Dafür “tuned” man sich gerne. Und selbst blaublütige Zeitgenossen aus der Politik machen den Spaß mit, weil man sich dem allgemeinen Trend ebenso gerne unterwirft – weil es so einfach ist, sich nicht gegen schädliche Trends zu stellen

Und weil man allgemein akzeptierte Trends letztlich auch privat gern praktiziert!

Was unter objektiver Betrachtung festzustellen ist, ist eine zunehmende Entethisierung in Teilen der Gesellschaft. Warnsignale hierfür gibt es zuhauf. Der Neoliberalismus ist ihre ökonomische Variante. Dass die Politik darauf wunschgemäß reagiert, ist darauf zurückzuführen, dass die Politik selbst es war, die den Neoliberalismus gefördert hat, mit all seinen Auswirkungen auf das Verhalten von Menschen. Hier wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: eine ideologisch politische und als Nebeneffekt die „Neo-Gesellschaft“, die sich nun ihrerseits im Rapp eine wenn auch minderwertige Kultur von politischer Auseinandersetzung gegeben hat.
Die politische Kultur des Protestes der 70er Jahre gibt es nicht mehr. Es gibt diese Gesellschaft nicht mehr. Es gibt stattdessen die Gesellschaft, die sich gegen unlautere Trends nicht genügend wehrt.Aufoktroyierte Trends werden willentlich gestattet. Der Neoliberalismus ist auch so ein Trend. Sie, die Gesellschaft, trägt im Kern die Verantwortung. Auch für die Fehlschläge der Politik.

Denn man sagt auch: Jedes Volk bekommt die Regierung, die ihm und seinem Nimbus am ähnlichsten ist. Auch die Künste sind zuweilen vom ethischen Missverhältnissen betroffen. Sie konterkarieren oftmals Kunst in peinlicher Weise.
Sicherlich, Kunst wurde zu allen Zeiten anders definiert. Bushidos aus der subkulturellen Unterschicht gab es auch früher schon. Nur, manchmal bricht die schon peinliche Flachheit von anscheinender Kunst und mangelndem Können durch. Offensichtlich von der Mehrheitsgesellschaft als sozial-vorbildlich geadelt. Und die dann noch zu allem Überfluss in der Vergabe von Preisen gipfelt – das Ganze unter Kopfschütteln von manchen der Widerspenstigen, die sich nicht den Trends beugen wollen, weder den politischen und in dessen Windschatten die sozial-kulturellen.
Also – die gibt es noch. Das gibt Hoffnung.

7) irgendeiner, Donnerstag, 18. April 2013, 20:57 Uhr

Tja, da ist die Attitüde “Gängsterräpper” plötzlich zum realen Merkmal geworden. Friedrich und der Rest ist dem gleichen Mechanismus von Schein und Täuschung aufgesessen, den Sie selbst zu benutzen versuchen. Sieht so aus, als habe Bushido die besseren PR Leute: die CDU hat ihm den “interessierten Demokraten” abgekauft. Hätte Friedrich versucht zu räppen, hätte jeder sofort gemerkt, dass was faul ist.
Mich hat die Blindheit diesem “Künstler” gegenüber stets gewundert, seine Verbindungen und Wertigkeiten waren bekannt.

8) winfried, Donnerstag, 18. April 2013, 21:17 Uhr

Warum gibt man Asozialen diesen Medienraum?

9) karel, Donnerstag, 18. April 2013, 21:33 Uhr

Sehr geehrter Herr Spreng.

Ihr erster Satz sagt doch eigentlich schon alles.

Es ist der Zeitgeist, eher untypisch für die CDU.
Aber typisch für die CDU, wieder “vorgeführt”zu werden.

10) Olaf, Donnerstag, 18. April 2013, 21:45 Uhr

Nun heulen wir aber bitte nicht nur wegen eines Musikers auf, der zum Mob gehört! Wann wird geheult, wenn ein Scientologe vom Herausgeber der FAZ für Courage ausgezeichnet wird?
Wer kauft die Burdablätter, in denen vorbestrafte Tennislegenden sich wichtig machen, notorische Patchworkeltern ihre Süchte ausleben, und Frauen schlagende Sangesjuroren sich daneben benehmen?
Und allen werden Werbeverträge hinterher geworfen.
Ich mag gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.

11) Juergen, Freitag, 19. April 2013, 01:54 Uhr

Wo soll politisches Gespür herkommen, wenn das Bundestagsmandat (wie im Falle der von Stettens) quasi als Erbhof vom Vater auf den Sohn übertragen wird – und Partei sowie Wähler bereitwillig mitspielen?

12) Brigant, Freitag, 19. April 2013, 05:44 Uhr

Allein der an Bushido verliehene Integrationsbambi war, wie Sie anreißen, höchst unverdient und in den Augen einiger zynisch oder gar verletzend. Am schlimmsten ist jedoch, dass sich nicht nur sowohl Kritik daran erhärtet hat und Zweifel bestätigt haben, sondern dass der Stern nun etwas Ungeheuerliches aufgedeckt hat, was man jedoch schon im Vorfeld hätte erahnen können. Völlig richtig heben Sie hervor, dass offenkundig einige sonst als eher spröd-langweilig bekannte Zeitgenossen mit Rang und Namen von der medialen Aura des überschätzten Proll-Jugendhelden profitieren wollten, um den Anbiederungsversuch an eine bestimmte Klientel bloß nicht unversucht zu lassen – oder sich einmal im Leben cool zu fühlen – ohne den Hauch einer Ahnung vom sehr wohl bekannten wahren Gesicht dieses heuchlerischen Kotzbrockens. Samy Deluxe betreibt schon seit mehreren Jahren Integrationsprojekte mit beachtlichen Erfolgen, nur hält es der sonst eher egonzentrisch auftretende Rapper nicht für nötig, dies ständig zu erwähnen. Eine Schande, dass ihm eine derartige öffentliche Anerkennung bisher verwehrt blieb. Die neuesten Enthüllungen über Bushidos Mafia-Verstrickungen sind bloß das peinliche i-Tüpfelchen auf einem tiefschwarzen Kapitel des dumm-deutschen Boulevard-Apparats.

13) JG, Freitag, 19. April 2013, 06:33 Uhr

In den Siebzigern, als vieles wichtiger genommen wurde (zum Teil zu recht), man sich aber auch in vielen Fragen mit einer heute kaum mehr vorstellbaren Heftig- und Unversöhnlichkeit befehdete, war Heino für viele Linke eine Haßfigur – auch für mich, der ich damals erst aufwuchs und links sozialisiert wurde.

Als jener Herr, den manche “Bullshito” nennen, den Bambi erhielt, gab Heino seinen Bambi zurück.

Sieh an, habe ich da gedacht: Einer, den man nicht gemocht hat, dessen Arbeit man nicht mag, mit dem man vielleicht in vielen Punkten geteiliter Meinung ist, kann sich als jemand herausstellen, der Anstand, noble Grundsätze und gutes Benehmen besitzt. Schlimmer noch: Als einer der wenigen, für die dies offenkundig gilt – oder hat noch jemand den Burda-Preis aus Protest und weil er nicht die gleiche Auszeichnung haben möchte wie dieser Herr Ferchichi zurückgegeben?

P.S.: Zu dem ganzen Themenkomplex gestern in der “Abendschau”, der Berliner Hauptnachrichtensendung des RBB-Fernsehens, kein Wort. Stattdessen machte man lang und breit damit auf, daß irgendein UNO-Gremium irgendeine jahrealte Äußerung von Thilo Sarrazin für böse befunden hat. – Kein Schelm, wer Arges dabei denkt.

14) Walther Gruschel, Freitag, 19. April 2013, 06:54 Uhr

Wenn man ins Bild kommt oder ins Gespräch, ist es egal mit wem oder warum! Hauptsache man wird gesehen.
Armes Deutschland

15) rundertischdgf, Freitag, 19. April 2013, 10:24 Uhr

Die Krankheit der deutschen Gesellschaft wird an zwei Beispielen ganz deutlich, der Staats-Überfall auf eine unbescholtene Bürgerin und das Nichthandeln gegen die Migrantenbanden. Dazu noch ein Innerminister Friedrich, der die Subkultur umarmt oder ein Ministerpräsident Seehofer, der sich sogar vorstellen kann, daß Bushido eine CSU Hymne singen sollte. Die Dekadenz sitzt ganz oben!

http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/04/19/das-handeln-der-staatsgewalt-und-das-nichthandeln/

http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/seehoferbushido-soll-csu-hymne-singen-596917.html

16) Anonymous Coward, Freitag, 19. April 2013, 10:33 Uhr

@ # 10, Olaf:

Genau, was war schon von einem Verlag zu erwarten, der Tom Cruise mit dem Mut-Bambi auszeichnet. Außer, dass dieser Verlag endlich anfängt zu recherchieren, wen er da auszeichnen will, so wie Herr Burda das 2007 versprochen hatte, nachdem er nicht nachvollziehen konnte, warum ihm keiner für die Idee mit dem Cruise-Bambi um den Hals gefallen ist.

Haben diese Leute in Offenburg noch kein Internet? Oder wissen sie immer noch nicht, wie man es bedient?

Und warum weist keiner im Zusammenhang mit der Bushido-Story auf die Blamage mit Herrn Cruise hin?

17) Frank Reichelt, Freitag, 19. April 2013, 12:08 Uhr

Bushido wer?

18) Holger Dieske, Freitag, 19. April 2013, 17:59 Uhr

Danke, Herr Spreng für diesen Beitrag. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.
Ich hoffe, dass er oft verlinkt und gelesen wird.

19) Entdecker, Freitag, 19. April 2013, 18:42 Uhr

Die C-Parteihengste, die den Rapper BUSHIDO hofiert haben, gehören dafür angeprangert!

Der Bambi für einen solchen Menschenfeind ist ein Skandal allerersten Ranges!

20) Peter Baumgartner, Freitag, 19. April 2013, 18:51 Uhr

Schon witzig, dass Bushido von Seiten der GRÜNEN und der LINKEN schon immer heftig kritisiert wurde und er wirklich ausschließlich aus konservativen Kreisen (insbesondere von der CDU) gehätschelt, geehrt und seine Nähe gesucht wurde!! Eigentlich total irre, was unsere konservativen(!) Volksvertreter da abgeliefert haben.

Dass jetzt erst nachträglich einige Herren von der CDU versuchen, auf populistische Weise das Thema für sich auszuschlachten und jetzt (erst nachträglich!) die vormals nie geäußerte Kritik hinterherwerfen, macht die Sache nur noch schlimmer und zeigt, dass man nur ein Fähnen im Wind ist und man sowas wie Werte oder eine klare Linie nie besessen hat. Die GRÜNEN dagen zeigen hier, dass sie anscheinend die besseren “neuen Wertkonservativen” sind und treten nicht nach oder machen aus dem Fall auch keine plumpe Showveranstaltung für die Boulevardpresse wie FDP und CDU-Politiker, die jetzt erst aufgewacht sind.

Dass auch hinter der Bambi-Verleihung mit Hubert Burda ein der CDU nahestender Konservativer steht, bestätigt dann leider auch nur wieder die seltsame Verbindung: Bushido wurde immer nur von Konservativen und der CDU gehätschelt und umgarnt und zum Integrations-Vorbild aufgebaut. Dagegen haben die GRÜNEN ihn ausdrücklich NICHT als Vorbild gesehen, sondern als Negativfigur, die nur Vorurteile und Hass verbreitet.

Die Nähe der CDU zu Bushido kann man jetzt auch nicht einfach abhaken, da insbesondere die Geldflüsse des Abgeordneten Christian von Stetten an das wegen Geldwäsche auffällig gewordene Clan-Mitlgied Adnan C. dringend einer Klärung bedürfen. Offenbar ist der genannte Abgeordnete aber zu feige, um öffentlich Stellung zu nehmen und glaubt, er könnte sich hinter eine Wand von Worthülsen vor dem Wähler verstecken: http://www.abgeordnetenwatch.de/christian_freiherr_von_stetten-575-37984–f351215.html#q351215

Siehe auch:
Der CDU-Abgeordnete und das Organisierte Verbrechen
http://www.heise.de/tp/artikel/37/37338/1.html

21) manni.baum, Samstag, 20. April 2013, 10:06 Uhr

das eigentliche Problem ist nicht die Verleihung irgend eines Trallala-Preises sondern die “vollkommen uneffektive” Bekämpfung von Verbrecherbanden.

22) Frank, Samstag, 20. April 2013, 10:11 Uhr

Ist das nun “political incorrect”, wenn ich frage, wie um alles in der Welt eine Gruppe von Menschen, die vor vielen Jahren hier als Gäste aufgenommen wurden, sich zu einer kriminellen Vereinigung aufschwingen kann und schließlich einen Stadtteil so beherrscht, dass Berichten zu Folge kein Polizist mehr seinen Fuß in den Wirkungskreis dieser Menschen setzt? Warum geht das? Und warum wird ein Mensch, der klar und deutlich gemacht hat, dass er Menschen verachtet, mit einem Preis ausgezeichnet, der für Integration steht? Auf Typen wie Bushido fällt kein Licht. Aber auf die, die ihn feiern, fällt ein ganz bezeichnendes Licht: Der verzweifelte Versuch, sich wichtig zu machen mit einem asozialen Wichtigtuer. Aber so ist der Rote Teppich eben gewebt: Nichtsnutze tummeln sich darauf herum, spenden Lächerlichkeiten im Champagnerbad und denken nicht eine Sekunde daran, Gutes zu tun. Es geht um Gewinnmaximierung, für Ferchichi ebenso wie für seinen Clan, den CDU-MdB ebenso wie für Burda, der wahrscheinlich überhaupt nicht wusste, in wessen Kunstlicht sich sein Rehchen da sonnte. Mir fällt ein alter Kinderwitz ein: “Wie heißt das Reh mit Vornamen? Hu!” Jeder verkauft sich so gut er kann. Wollen wir für den Integrationspreisträger hoffen, dass die Umarmung seiner Freunde nicht irgendwann mal zu feste ausfällt. Obwohl – wenn ich es recht bedenke, wäre mir das auch egal!

23) Peter Christian Nowak, Samstag, 20. April 2013, 12:59 Uhr

@20) Peter Baumgartner
@22) Frank

Hier sind investigative Journalisten aufgerufen, Licht in das Dunkel zu bringen. Merkel hat wohl schon ihre Gründe gehabt, die UN-Konvention gegen Korruption nicht zu unterschreiben. Schon aus diesem Grund ist eine Partei wie die CDU keine Partei, die für mich wählbar wäre. Das Recht scheint bei einigen der Abgeordneten mittlerweile unter die Räder gekommen zu sein. Hier wird geschwiegen und vertuscht. Beispiele gibt es genüge. Die Parteispendenaffäre ist eines davon.

Manche meiner Kollegen sagen, dass es Recht im Staate nur dann gibt, wenn Bürger darauf achten, dass das Recht auch von den von ihnen gewählten Vertretern eingehalten wird. da die Volksvertreter ihre Gesetze nach ihren Wünschen verfassen, viele außerhalb des Veto aus dem Bundesrat, ist es ganz leicht Unrecht zum vermeintlichen Recht machen.

Und weiter: Im Nachfolgestaat Adolf Hitlers haben sich verschiedene rechtsstaatliche Grundsätze noch nicht ganz in aller Deutlichkeit durchsetzen können. Besonders betroffen scheint die Sanktionierung von Abgeordneten, die sich unter dem Schirm ihrer Parteigenossen seelenruhig der Korruption widmen können. Mit Ablenkungsmanövern mit wesentlich unbedeutenderen Themen werde das Volk regelrecht eingesuselt. Wenn Journalisten hier nicht den Weckdienst übernehmen schläft das Volk weiter.
Man müsse ganz gewaltig den Politikern auf die Hühneraugen treten, die glauben, sie könnten sich, weil der Weckruf ausbleibt, im Schatten der Heimlichkeit rechtsfreie Räume schaffen.

Warum bei diesem dubiosen Freiherrn noch nicht die Staatsanwaltschaft zu Besuch war, ist insofern auch irgendwie verständlich – ist aber ein Skandal! Ein Skandal dieser Größenordnung ist nahezu unerträglich. Wenn Korruption ihre Deckung innerhalb der politisch Verantwortlichen findet und daher auch keinerlei Kontrolle durch die Bürger stattfindet, hat der Rechtsstaat ausgespielt, ist nur noch Makulatur. Hier fängt die Verantwortlichkeit für seriöse Journalisten investigativer Akribie an: Aufdecken, Beweise sammeln, die Staatsanwaltschaft in Bewegung setzen, wenn nötig mit allem Nachdruck, und den betreffenden Pfeifen aus der Politik die Hammelbeine gerade ziehen! Dem sich anscheinend noch in der Pubertät befindlichen Rechtsstaat muss mitunter mit publizistischem Druck auf die Sprünge geholfen werden.

24) Oliver, Samstag, 20. April 2013, 23:39 Uhr

Erstens ist es nicht illegal, freundschaftlich mit Mafiamitgliedern zu verkehren.

Und zweitens kann jemand, der voll integriert ist, nicht besser als der Durchschnitt sein. Etwas gegen Schwule und Israel zu haben ist in Deutschland zwar bicht Mehrheitsmeinung, aber auch nicht sehr ungewöhnlich.

25) Roland, Sonntag, 21. April 2013, 09:09 Uhr

Peter Christian Nowak, Sie sprechen mir aus der Seele!

Und! Was ist denn schon der “Bambi”? Bedeutungslos! Ein Klumpen Gold, oder doch nur vergoldet?
Mal ehrlich! Dieser “Preis” von einem Klatschblatt verliehen, reiht sich in die gleiche Bedeutung wie die des Films “Der Hauptmann von Köpenik”, vor dem man, im Gegensatz zu “Burda”, den Hut ziehen kann!
Es wird einem regelrecht schlecht, wenn man in den Medien mit ansehen muss, wie sich Politiker und Gesellschaft mit Versagern und Großkriminellen im Rampenlicht sonnen! Kein Wunder, dass der NSU Prozess immer noch kein Abschluss gefunden hat!
In diesem Sinne, einen schönen Sonntag!

26) M.Philipp, Sonntag, 21. April 2013, 09:26 Uhr

Was will man von Feiglingen in der Politik erwarten? Nach mir die Sintflut-arm aber sexy! Die allgemeine Vermütterlichung ist nicht menschlich sondern selbstgerecht. Wir sind nicht sozial wenn wir mehr Schulden haben als alle moslemischen Länder zusammen! Der faschistoide Mensch ist mindestens so häufig ein Moslem wie ein Nazi (sagen die Psychologen).

27) Peter Christian Nowak, Sonntag, 21. April 2013, 15:05 Uhr

@24) Oliver,
@25) Roland,
Die Frage, die Sie sich stellen sollten, ist doch die: Wie kommt es, dass Mafia-Mitglieder ihre Straftaten offensichtlich ungehindert ausüben dürfen, während Hartz IV-Empfänger, die bei Schwarzarbeit erwischt werden, sofort wegen Sozialbetruges sanktioniert werden?

Daraus folgt: Wenn der Staat die Straftaten einer Mafia-Gang nicht länger für sanktionswürdig erachtet, die nicht gemeldete Putzarbeit einer Sozialhilfeempfängern aber für offensichtlich strafwürdiger, dann dürfen Sie ruhig weiterhin Ihre Sympathie für Mafia-Kriminelle pflegen!

Wenn Ihr Beispiel für einen Durchschnittsintegrierten” steht, dann verzichte ich lieber auf Integration mitsamt den horrenden Kosten für uns Steuerzahler, und schmeiße kriminelle Asylbewerber oder sonstige Leute mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus lieber aus dem Land!

Das wäre jedenfalls “politisch korrekt”!

28) H.Hond, Sonntag, 21. April 2013, 17:00 Uhr

Bushido oder hönes ich habe schon immer gesagt die CDU CSU FDP unter stütz kriminelle Handlungen Weil sie Selber Vielleicht ein ein Konto irgend wo haben und für dass bekant werden angst haben aber ein schwarz Geld Konto traue ich eher die CSU zu?

29) Aachen, Montag, 22. April 2013, 12:14 Uhr

Man kann sich hochtrabend über Gründe, Zusammenhänge, Psychogramme auslassen, warum wer mit wem sich wie und wo …. Alles schön und gut, aber es hat mit der Realität nur wenig zu tun. Es ist nicht neu, ich erinnere an Frank Sinatra…
Warum Politiker sich mit …
Liebe Mitleser und Schreiber, geehrter Herr Spreng, Politiker sind per se nicht die Leuchten unserer Gesellschaft, nicht die Elite, die wir uns doch ach so wünschen oder meinen zu haben. Das müßte Ihnen Herr Spreng doch bekannt sein.
Ja, dies ist ein Pauschalurteil, es gibt Ausnahmen, ja, aber diese Ausnahmen agieren in der Politik an zweiter Stelle oder in der zweiten Reihe. Norbert Lammert ist z.B. eine solche Ausnahme, aber, eben es sind Ausnahmen. Das Gro unserer Politik ist schlicht dumm, haben aber leider das Sagen und wir wählen Sie immer und immer wieder. Es gibt ja auch keine Anderen.
Und dumme Menschen suchen sich nicht unbedingt Berater aus, die Ihnen in allem überlegen sind. Also, haben wir Berater, die dazu raten, sich mit dem einen oder der andere zu zeigen. Das bringt Stimmen, das bringt Klientel, das bringt Pöstchen nach dem Politikerleben. Ich will gar nicht die Aufsichtsräte und Verbände durchstreifen nach bekannten Namen.
Mir ist es eigentlich schlicht egal, ob man sich an Boshido stört, was er für Texte schreibt … Ob ein Verlag Burda jemanden auszeichnet … da dreierlei so unwichtig sind, beachte ich es gar nicht. Nicht beachten ist die größte Niederlage für öffentlichkeitssüchtige Personen. Jede Nachricht, ob positiv oder negativ, hat seine Wirkung. Alles was unwichtig ist, bitte einfach auch als unwichtig weg wischen. Wichtig wäre dagegen, sich z.B. über die Zusammenhängen der Machtstrukturen in der EU zu unterhalten, wer wirklich die Macht hat … die Politiker sind es eh nicht…. – siehe oben, oder, warum immer noch Menschen den ganzen Tag arbeiten und noch Aufstocker sein müssen um zu überleben. Das sind Themen …. Wer ist Boshido, wer ist Burda, wer ist …

30) Don Corleone, Montag, 22. April 2013, 13:58 Uhr

27) Peter Christian Nowak, Sonntag, 21. April 2013, 15:05 Uhr

Lieber Herr Nowak,
Sie haben ein interessantes Posting geschrieben, dessen Tenor ich teile.. Ich beziehe mich auf die juristische Behandlung von gelegentlich schummelnden Hartz-IV-Beziehern und flagrant kriminellen Mafia-Banden.

Auf die Gefahr hin, dass Sie’s eh schon wissen: Der Unterschied im Herangehen der Justiz beruht auf simplen, menschlich verständlichen Tatsachen.

Empfänger von Sozialleistungen sind überwiegend friedlich, also auch für die Justiz das, was man im Fußball als “pflegeleichte Gegner” bezeichnet; sie werden meist, soviel ich weiß, auch vor Gericht nachsichtig und fair behandelt.
Die Mafiosi aller Spielarten sind weit weniger höflich; ihre oft schon während der einschlägigen Gerichtsverfahren ungeschminkten, auch von verwandten und verbundenen Zuschauern, ungeniert und öffentlich, ausgestoßenen Drohungen der “Vergeltung” und “Dafür wirst du bezahlen, Bulle!” fallen auf fruchtbaren Boden. Denn jeder Polizist, jeder Richter, jeder Staatsanwalt hat eine Adresse, meist auch eine Familie und Kinder.
Wen wundert’s, dass in Berlin, Bremen und Bochum (Liste unvollständig) die Polizei darauf verzichtet, gewisse Stadtviertel überhaupt noch aufzusuchen? Dass Staatsanwälte, Richter und Zeugen sich weigern, an Strafverfahren gegen orientalische und osteuropäische Banden mitzuwirken?
Ich hab’ nichts, gar nixxx, gegen eine bunte Republik. Aber wenn der Rechtsstaat vor bunten Verbrechern die Segel streicht, wird’s wildromantisch, um nicht zu sagen: bedenklich.

31) Peter Christian Nowak, Montag, 22. April 2013, 17:30 Uhr

30) Don Corleone

Anzeichen häufen sich, dass immer dann der Rechtsstaat gründlich aktiv wird, wenn es um ganz “normale” Straftaten der “kleinen Leute” geht. Sanktioniert werden eher Schwarzfahrer und Sozialhilfeempfänger als Verbrechen, die dann irgendwie geheimnisvoll im Nebulösem zuständiger Staatsanwaltschaften verschwinden.

Es sind ganz bestimmte Straftaten, die offensichtlich milde bei Prominenz bestraft werden. Steuerhinterziehung zum Beispiel, ausgeübt von Leuten mit guten Beziehungen zur Politik. Jemand, der zur Seilschaft von Politik gehört, wird geschützt, findet Milde vor Gericht. Man findet immer Wege in den Grauzonen der Rechtsstaatlichkeit milde Urteile zu erwirken. Während andere, „normale“ Menschen, die volle Härte des Strafgesetzbuches trifft.

Für eine Demokratie eigentlich der Beginn ihres Verfalls!

Auch die Bedrohung von Polizei und Mitarbeiter des Strafvollzuges wie deren Familienangehörige durch Kriminelle, wie Sie ja auch erwähnten, ist eigentlich eine Bankrotterklärung des Rechtsstaates und gleichzeitig der erzwungene Kniefall vor der Macht der organisierten Kriminalität

Wie es sich oft herausstellt, ist der Verdacht durchaus gegeben, dass mitunter kleinere und größere Verbrechen in Verbindung mit organisierter Kriminalität zu bringen sind. Organisierte Kriminalität ist ohne Korruption nicht lebensfähig, ansonsten würde sie austrocknen. Fast immer wenn Korruption auftaucht, oder auftauchen könnte, dann kommt die Politik in Verdacht mit im Spiel zu sein. Aufgabe der Investigation ist die schrittweise Aufdröselung von nachprüfbaren Tatbeständen. Korruption im Kontext organisierte Kriminalität stehen auch heute bei ähnlichen Fällen in zumindest vermuteter, wie bestätigter Wechselwirkung mit der politischen Klasse.
(Der Fall Höneß?)

Meine Zweifel an der weit verbreiteten Meinung, Deutschland sei ein “lupenreiner” Rechtsstaat, so wie Putin ein lupenreiner Demokrat sei, halte ich zunächst für bezweifelbar.

Heute, viele Jahre später, bin ich mir ziemlich sicher, dass es mit der Rechtsstaatlichkeit in Deutschland nicht weit her ist.

Der nächste Fall hierzu steht an: der Fall Höneß.

32) Christian Minaty – Junge Politiker, Dienstag, 23. April 2013, 14:13 Uhr

Bushido mag Millionär, Bambi-Träger und ehemaliger Bundestags-Praktikant mit Bundesinnenminister-Foto sein: Ich habe von ihm noch kein Sterbenswörtchen über sinnvolle (Integrations-)Konzepte oder überhaupt gute politische Ideen vernommen.

Für meinen Blog http://www.junge-politiker.de wollte ich ein Interview mit ihm über seine politischen Ambitionen machen und ihn auch zu seiner vollmundig angekündigten Parteigründung befragen: Kein Kommentar, so sein Büro und Plattenlabel “ersguterjunge”. Am Ende plaudert (oder rappt) der Mann viel, hat aber nichts wirklich zu sagen.

Wie ist Ihre Meinung?

Kommentar schreiben


Ihr Kommentar *


* Pflichtfelder


apparent media - iPhone Apps aus Berlin