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Freitag, 17. Januar 2014, 16:11 Uhr

Die falschen Doktoren in der Politik

Was treibt Menschen an, darunter viele Politiker, unbedingt einen Doktor-Titel führen zu wollen? Auch einen durch Betrug oder dubiose Auslandspromotionen erschlichenen?

Erhoffen Sie sich mit dem Dr. vor dem Namen bessere Karrierechancen, eine höhere gesellschaftliche Reputation? Hat es die Familie von ihnen verlangt oder kompensieren sie Minderwertigkeitskomplexe? Oder ist es reine Eitelkeit? Wahrscheinlich von allem etwas.

Dieser Drang lässt immer wieder Politiker extreme Risiken in Kauf nehmen. Werden sie beim unberechtigten Führen eines Doktor-Titels erwischt, wie jetzt der CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, drohen das Karriereende und der gesellschaftliche Absturz. War nicht Karl Theodor zu Guttenbergs Schicksal Warnung genug? Sind das die zwei Buchstaben wert?

Der CSU-Generalsekretär hätte doch einfach seinen merkwürdigen tschechischen Doktor-Titel “PhDr.” korrekt führen oder ganz darauf verzichten können. Er wurde schon im März 2011 durch einen “Stern”-Bericht gewarnt, ohne dass er Konsequenzen daraus zog. Seiner Karriere hätte der Verzicht sicher nicht geschadet.

Weil er aber einmal damit angefangen hat, den Dr. wie eine Trophäe vor seinem Namen herzutragen, kam er am Ende aus der selbstgebauten Falle nicht mehr heraus. Jetzt steht der Karrierist als armseliger Wicht da.

Wieso trat ihm nicht der Angstschweiß auf die Stirn, als er die populistische Parole seiner Partei “Wer betrügt, der fliegt” verteidigte? Schauer sagte: “Wir haben das richtige Thema gefunden, weil die Bürgerinnen und Bürger auf unserer Seite sind”. Auf seiner zumindest nicht mehr.

Weder Helmut Schmidt noch Gerhard Schröder hatten einen Doktor-Titel und sie wurden Kanzler. Horst Seehofer hat auch keinen. Aber das ist auch ein anderer Politikertypus. Die Gegenbilder zu den Guttenbergs, Koch-Mehrins oder Scheuers dieser Welt. Sie haben sich im Leben und in der Politik mit Können und Mut nach oben durchgeboxt, waren und sind keine Karrieristen.

Sie gingen politisch ins Risiko, nicht mit angeblichen akademischen Weihen. Die sind in der Politik nicht viel wert. Da kommt es auf andere Qualitäten an.

Ein Gutes hat der Fall Scheuer. Er hat die üble CSU-Kampagne der angeblich drohenden Masseneinwanderung von Armutsflüchtlingen der Lächerlichkeit preisgegeben. Bei jedem “Wer betrügt, der fliegt” wird künftig ein homerisches Gelächter ausbrechen.

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46 Kommentare

1) nona, Freitag, 17. Januar 2014, 16:33 Uhr

Man darf in diesem Zusammenhang sicher nicht ausser Acht lassen, dass falsche oder falsch geführte oder sonstwie erschlichene Doktortitel bis vor relativ kurzer Zeit überhaupt kein “extremes Risiko” waren. Wer vor etlichen Jahren oder Jahrzehnten sich einen Doktor erschummelt hat, der konnte weitgehend darauf bauen, dass kein Mensch das jemals überprüfen wird (wenn beim Erschleicher überhaupt sowas wie Unrechtsbewusstsein vorhanden war). Doktorarbeiten sind zwar “öffentlich”, aber waren bislang einfach zu abstrakt, zu obskur, zu weit aus dem öffentlichen Blickwinkel entrückt, zu unzugänglich. Erst drei Faktoren haben es ein Risiko werden lassen: 1) Plagiatsjagd als “Modethema” mit Schlagzeilenwert, das Interesse auch bei Amateursplagiatsjägern weckt, 2) Vernetzungsmöglichkeiten via Internet ebensolcher Plagiatsjäger zwecks Verteilung der Anstrengung und Bündelung des Ergebnisses (“Crowdsourcing”), und 3) die Entwicklung von entsprechender Detektionssoftware, die den Vergleichsvorgang einigermassen automatisiert oder sonstwie erleichtert.

Ähnlich geht es mit anderen Unehrlichkeiten, die irgendwie irgendwann “ein Thema” werden und “in Mode” kommen. Wer z.B. früher viel und gern in der Schweiz sein Geld vor dem deutschen Fiskus versteckt hat, war auf der relativ sicheren Seite damit. Aber seitdem der Handel mit “Steuer-CDs” inzwischen doch recht schwunghafte Ausmasse angenommen hat, sind viele Füsse kalt geworden.

2) Alexander, Freitag, 17. Januar 2014, 17:15 Uhr

Inzwischen würde ich aus Prinzip als Politiker auf einen Doktorentitel verzichten.

Allerdings darf Herr Scheuer seinen “Dr.”-Titel in Bayern tragen, nicht aber in anderen Bundesländern. Und ich habe noch nichts gelesen, dass er analog zu anderen Politikern fleißig abgekupfert hat.

Man kann ihm höchstens vorwerfen, dass er in Prag promoviert hat. Und ob das als Kritik ausreicht? Nichts genaues weiß man! Oder?

Aber egal, inzwischen sind schon zu viele Politiker mit falschen Doktorentiteln aufgeflogen. In 2-3 Tagen ist das wieder vergessen.

3) Ulrich Hottelet, Freitag, 17. Januar 2014, 17:15 Uhr

Nicht nur (Nachwuchs-)Politiker sind titelsüchtig. Das akademische Blendertum ist bei karriereorientierten Zeitgenossen weit verbreitet. Dabei ist der wissenschaftliche Wert vieler Promotionen sehr zweifelhaft. Näher dazu:
http://hottelet.wordpress.com/2013/02/07/brauchen-wir-doktorarbeiten/

4) Rapunzel, Freitag, 17. Januar 2014, 17:33 Uhr

Jawoll. “Wer betrügt, der fliegt” sollte endlich auch mal für die Hochstapler der wortbrüchigen Merkel-Union gelten.

5) Joe, Freitag, 17. Januar 2014, 18:57 Uhr

Naja, Wähler rechter/konservativer Parteien neigen eben zum Obrigkeitsdenken. Da macht der Dr. schon noch was her.

6) Hauschke No. 7, Freitag, 17. Januar 2014, 18:58 Uhr

Offenbar scheint es mit der Moral der sogenannten Eliten in unserem Land nicht besonders gut bestellt zu sein. Super Beitrag zum Thema vom Sprengmeister. Mein Vorschlag: Vielleicht könnte man über einen Titel Dr. karn. nachdenken, den man vor einem Elferrat ablegt. Gegen eine besonders gute Büttenrede darf der Politiker den Titel dann ein Jahr lang führen. Wahlweise sollte es noch den Dr. krim. geben, der dann nur im Knast getragen werden darf.

7) Bernhard Paul, Samstag, 18. Januar 2014, 00:05 Uhr

Die Debatte um Scheuers Doktortitel begann ja, um auf den Bezug zu Guttenberg einzugehen, schon lange vor Guttenbergs Fall, nämlich 2005. Damals kam Scheuer nach staatsanwaltlicher Prüfung noch knapp durch.

Zufällig kenne ich Scheuer. Um Sprengs (rhetorische) Frage zu beantworten: Es ist die fatale Mischung aus persönlicher Eitelkeit in Verbindung mit dem Karrieredrang des ehrgeizigen Jungberufspolitikers, der nichts anderes gelernt hat als nach dem bzw. parallel zu seinem Studium sich über die Nachwuchsgremien einer Partei in die höheren Etagen hochzudienen.

Scheuer wäre ohnedies als schwächster aller CSU-Generalsekretäre in die Geschichte eingegangen. Seehofer hatte einen Zorn auf Scheuer. Mit der Ernennung zum Generalsekretär wollte er entweder Wiedergutmachung betreiben oder ihn vollends in den politischen Ruin treiben. Weiß man bei Seehofer ja nie.

@2) Alexander: Doch, Scheuer hat abgekupfert, nachzusehen in der Freitagausgabe der FAZ.

8) karel, Samstag, 18. Januar 2014, 00:26 Uhr

Einem Beitrag der FAZ entnommen…….

Im Parteienvergleich stellt nach einer Auswertung der „Dr.“-Einträge im amtlichen Verzeichnis der Bundestagsabgeordneten die FDP mit 24 Prozent die meisten Promovierten vor der Unionsfraktion, die auf 21 Prozent kommt. Mit 18,5 Prozent Doktortitelträgern trifft die Linke genau den Durchschnitt des Bundestages und liegt damit vor SPD (14 Prozent) und Grünen (10 Prozent).

Nun ja,
Im Interesse einer “wohlverstandenen Gleichheitsquote” kann man ja verschiedene “Aktivitäten” durchaus nachvollziehen. :-)

9) S1, Samstag, 18. Januar 2014, 00:53 Uhr

“Sie (u.a. Gerhard Schröder) haben sich im Leben und in der Politik mit Können und Mut nach oben durchgeboxt, waren und sind keine Karrieristen.”

Naja Herr Spreng. :-D

Übrigens ein schöner Vertipper bei “Schauer”. Der läuft mir bei so mancher CSU Parole auch immer kalt den Rücken runter.

10) Heiner, Samstag, 18. Januar 2014, 02:20 Uhr

Es handelt sich oftmals um Juristen, auf deren Arbeitsmarkt ein Dr. von Vorteil ist. Nicht wegen seines Ansehens bei anderen Juristen, die wissen, dass die mehr oder weniger fundierte Auseinandersetzung mit einem Spezialgebiet meist keine Rückschlüsse auf die Brauchbarkeit des Bewerbers in der konkreten Position zulässt, sondern weil nicht juristische Mandanten die wissenschaftliche Tätigkeit als Qualifikation einordnen. Aus demselben Grund publizieren Anwälte noch jenseits der Uni in Fachzeitschriften, was erfahrungsgemäß der Qualität ihrer praktischen Arbeit eher abträglich ist (eine Ausnahme bilden größere und Großkanzleien dadurch, dass sie das Werben durch Publizieren arbeitsteilig erledigen können – i.d.R. durch junges Personal – und das dann beliebig umdeklariert wird).

11) Jakobiner, Samstag, 18. Januar 2014, 05:44 Uhr

Mit seinem Dr.h.c. brüstete sich auch immer Franz Josef Strauss. Hat mich schon immer interessiert, wer ihm zum Ehrendoktor gemacht hat.Die Universität Chile nach dem Pinochetputsch oder die Universität Kapstadt während der Apartheid?

12) Werner Berger, Samstag, 18. Januar 2014, 10:15 Uhr

Herr Scheuer darf den Doktortitel sowohl in Bayern als auch in Berlin führen. Dass er in Prag promoviert hat, darf ihm nicht per se zum Nachteil gereichen. Mit Abkupfern wie Guttenberg hat sein “Fall”, der keiner ist, nichts zu tun. Der angebliche Zusammenhang mit “Wer betrügt, fliegt”, erschließt sich mir nicht. Wen soll Herr Scheuer betrogen haben? Schwacher Kommentar, Herr Spreng.

13) cashca, Samstag, 18. Januar 2014, 10:50 Uhr

Eiten gehen in die Oolitik? es darf gelacht werden!!!

Das war einmal, das ist schon lange vorbei.
Heute muß man die Eite in der Politik mit der lupe sichen.
Wer keine Leiche im Keller hat, kommt überhaupt nicht mehr hoch.
Bevor jemand hochkommt, muß er erst mal ordentlich den “DIENER ” machen.
Wer nicht kriecht, der fliegt.
Da die meisten richtig arbeiten nie gelernt haben. bleibt ihnen gar nichts anderes übrig,
, als mit zu kriechen…,
Sind sie endlich oben. dann sind sie so versaut, dass sie GUT und BÖSE .. WAHRHEIT und LÜGE nicht mehr unterscheiden können
Dieses Bild geben heute unsere Politiker ab, jedenfalls ist es mein Eindruck.
Die wirklich Intelligenten, die sind woanders.

14) dparvus, Samstag, 18. Januar 2014, 10:56 Uhr

Ich habe in meinem Leben den manchen mit Doktortitel kennengelernt. Das waren oft sehr fähige, gute Leute, aber dann haben diese auf den Titel keinen Wert gelegt.

Bei den wenigen, denen der Titel wichtig war, war außer diesem Titel nichts dahinter.

Auf den Menschen kommt es an, auf sein Können und Handeln, nicht auf eine schöne Verpackung.

15) bnt, Samstag, 18. Januar 2014, 11:04 Uhr

Ein erhlich erworbener Doktortitel ist durchaus eine Auszeichnung. Wer eine Dissertation (selbst) anfertigt, arbeitet dabei in den meisten Fällen selbständig an einem mehrjährigen Projekt, dessen Ergebnisse er oder sie dann intellektuell verarbeitet und am Ende in lesbarer Weise veröffentlicht. Das ist harte Arbeit und nicht jedermanns Sache. Vor allem hält man das nicht durch, wenn man nicht zumindest ansatzweise idealistisch an die eigene Arbeit herangeht, gut bezahlt wird so eine Promotion nämlich selten. Es ist klar, dass die damit zu Recht erworbene Anerkennung (und damit meine ich nicht Authorität, ein Doktortitel sollte nicht Anlass für Obrigkeitsdenken sein) etwas ist, mit dem sich gerne auch jene schmücken, die dieses Durchhaltevermögen eben nicht besitzen aber gerne einen auf dicke Hose machen.

16) foxxi, Samstag, 18. Januar 2014, 11:16 Uhr

jawohl, wer betrügt, der fliegt!!
dafür muss aber schon der wähler sorgen, sonst passiert garnichts! aber der naive wähler bescheinigt besonders der csu: alles richtig gemacht, weiter so!??
lassen wir uns also weiter verarschen und ausnehmen. wir haben nichts anderes verdient!

17) JG, Samstag, 18. Januar 2014, 11:17 Uhr

Aus so ziemlich dem gleichen Grund sind Menschen so scharf darauf, sich fast hundert Jahre nach dem Sturz der Monarchie in Deutschland “Prinz von und zu”, “Freifrau von” oder “Baronin Dingeling” zu nennen.

Wobei nochmal besonders unappetitlich jene Zeitgenossen sind, die dauernd erzählen, der Name verschaffe ihnen doch gar keine Vorteile – dann sollen sie ihn nicht in dieser Form in der Öffentlichkeit benutzen. Daß das geht, hat ein ehemaliger FDP-Fraktionsvorsitzender und Bundestagsvizepräsident vorexerziert.

In Österreich hat man mit diesem Budenzauber 1919 Schluß gemacht, im Deutschen Reich war man leider nicht so konsequent. Darunter leiden wir bis heute.

18) Alexander, Samstag, 18. Januar 2014, 11:55 Uhr

Ich korrigiere meine Einschätzung danke des Feedbacks von Bernhard Paul.

Das ist in der Tat dann nicht akzeptabel von Herrn Scheuer.

Schön, dass die Öffentlichkeit Blender jetzt so enttarnt

19) Rainer N., Samstag, 18. Januar 2014, 13:30 Uhr

@11 – einfach mal suchen!

http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Strau%C3%9F#Ehrendoktorw.C3.BCrde

Ehrendoktorwürde

Zwischen 1962 und 1985 wurden ihm die Ehrendoktorwürden der Universitäten Cleveland und Kalamazoo (1962), Chicago (1964), Detroit (1965), (alle USA)

Santiago de Chile (1977), In Santiago de Chile wurde Strauß die Ehrendoktorwürde der Rechtswissenschaft verliehen.

Dallas (1980), Maryland (1983) (beide USA)

sowie München (1985) (kein Wunder)

20) Erwin Gabriel, Samstag, 18. Januar 2014, 15:50 Uhr

@ 11) Jakobiner, Samstag, 18. Januar 2014, 05:44 Uhr

>> Hat mich schon immer interessiert, wer ihm zum Ehrendoktor
>> gemacht hat.

Wikipedia sagt zu FJS:
– Abitur 1935 im Maximilianeum (bayernweit bester Abschluss seit 1910)
– Studium bis zum 1. Staatsexamen (dann kam die Einberufung)

Ehrendoktorwürden durch die Universitäten von
– Cleveland (1962)
– Kalamazoo (1962)
– Chicago (1964)
– Detroit (1965)
– Santiago de Chile (1977)
– Dallas (1980)
– Maryland (1983)
– München (1985)

Selbst bei politischen Abneigung gegen Franz-Josef Strauß, die man ja durchaus haben kann, muss man wohl zugestehen, dass ihm der “richtige” Doktortitel wohl eher durch den Krieg genommen als durch fehlende Intelligenz, Bildung oder Fleiß verhindert wurde. Den “Dr.” vor dem Namen hatte er aus diesen Gründen wohl deutlich eher verdient als viele, die sich heute damit schmücken.

21) Tobi, Samstag, 18. Januar 2014, 16:32 Uhr

Leider ist Deutschland extrem titelhörig. Als Jurist kann man beispielsweise mit einem höheren Gehalt rechnen, wenn man zwei Jahre Rechtsvergleichungen mit dem armenischen Scheidungsrecht betrieben hat. Auch als Politiker scheint es wohl Respekt beim Wähler zu bringen – Helmut Kohl hat ja auch gerne auf seinen Doktortitel in “Gechichte” hingewiesen, und bei Frau Koch-Mehrin hätte man meiner Meinung nach eher mal fragen sollen, was eine mehrjährige Beschäftigung mit historischen Münzunionen mit ihrer Befähigung als Politikerin zu tun hat.

Ich will den Doktortitel gar nicht schlecht machen – immerhin arbeite ich selber an einem. Allerdings als Befähigungsnachweis für eine akademische Karriere. In England, wo ich arbeite, gilt ein Doktortitel außerhalb des akademischen Umfeldes auch zu Recht eher als Karrierehindernis – ein konsequent auf ein Ziel hinarbeitender Manager gilt als besser qualifiziert als jemand, der sich 3-5 Jahre in einer Bibliothek eingeschlossen hat.

22) Vermutung, Samstag, 18. Januar 2014, 19:49 Uhr

Mir fällt auf, dass vor allem Christdemokraten und Liberale mit einem gepfuschten Doktortitel auffliegen. Mir scheint das daran zu liegen, dass ein Doktortitel nur im bürgerlichen Teil der Gesellschaft zum Protzen und für den beruflichen/parteipolitischen Aufstieg taugt. Ein Grünen-Politiker hat durch einen Doktortitel einfach keine entsprechenden Vorteile, weil das dort nichts/kaum zählt. Dementsprechend gibt es keine Anreize für ungeeignete Leute, einen Doktortitel aus Karrieregründen anzustreben. Das gilt auch für Leute, die zwar eigentlich geeignet sind, aber im Laufe des Verfahrens dann doch mit anderer Arbeit zu überlastet sind. Bei den Grünen ist ein Abbruch eines solchen Vorhabens leichter möglich, weil ein gebrochener Lebenslauf kein Beinbruch ist, bei den Konservativen gilt es eher als Makel.

23) onkel-doktor, Samstag, 18. Januar 2014, 22:24 Uhr

Und noch’n CDU-Doktortitel – Sammler.

Der Begründer von Hartz4. Als Lohn gab es sogar noch
den Prof. h.c von Peter Müller CDU.
1994 hatte er schon Ehrendoktor bekommen.
Und bei VW hatte er für Stimmung in der Belegschaft gesorgt.
Ein einfacher Betriebswirt(FH) mit Studium über den 2. Bildungsweg.

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Hartz

So macht man Karriere.
Beim einen waren es ein paar Münzen.
Andere ernten Dr. und Prof. Titel oder das Bundesverdienstkreuz.

24) karel, Samstag, 18. Januar 2014, 23:40 Uhr

Wer die Sprache der “Straße” versteht,
muß deshalb noch nicht die Sprache der Politik verstehen.
Wer die Sprache der Politik versteht,
muß deshalb noch nicht die Sprache der “Straße” verstehen.

25) Eric C., Sonntag, 19. Januar 2014, 09:37 Uhr

Danke für den Artikel.

Auch sehr lesenswert:

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/international/1550065/Wer-Schulden-hat-ist-niemals-frei

26) riskro, Sonntag, 19. Januar 2014, 10:36 Uhr

dparvus 14) Fakt ist aber: Nur der Blender wird gefeiert. Zu mindest solange wie der Krug heil bleibt

27) Walther gruschel, Sonntag, 19. Januar 2014, 11:27 Uhr

Schon der Titel seiner Doktorarbeit schreit zum Himmel!
“Die politische Kommunikation der CSU im System Bayerns”

Das so etwas überhaupt zum erreichen eines solchen Titels reicht ist doch lachhaft, sei er auch sonstwo verliehen worden. Allein dafür müsste sich der Clown schon schämen.

28) StefanP, Sonntag, 19. Januar 2014, 11:30 Uhr

@22) Vermutung

Ihr Absatz ist leider völlig substanzlos.

Mir fällt auf, dass vor allem Christdemokraten und Liberale mit einem gepfuschten Doktortitel auffliegen.

Das ist richtig. Über den Grund philosophieren Sie, statt sich mit den bekannten Fakten zu befassen. Die Fälle wurden durch anonyme Internet-Rechercheure bekannt, die weder nach objektiv nachprüfbaren Kriterien vorgehen noch nach statistischen Methoden die Auswahl treffen. So sind z.B. eine Reihe der überprüften Kandidaten gar nicht Mitglied des Bundestages. Damit lässt sich jedoch keine Aussage darüber treffen, wie sich die Betrugsfälle tatsächlich in der Grundgesamtheit verteilen. Wer nur christdemokratische und liberale Politiker überprüft, wird auch nur bei bürgerlichen Politikern Betrug entdecken können.

Mir scheint das daran zu liegen, dass ein Doktortitel nur im bürgerlichen Teil der Gesellschaft zum Protzen und für den beruflichen/parteipolitischen Aufstieg taugt.

Man kann das auch umgekehrt betrachten. Gerade Mitglieder linker Parteien weisen eine außerordentliche Staatsnähe und Wirtschaftsferne auf. Allerdings ist gerade in Behörden die Promotion noch ein Mittel zum schnellen Aufstieg, während er in kleinen und mittleren Unternehmen nicht mehr vergütet wird. Wozu das führt, zeigen die Beispiele Schwesig und Nahles, die wenig von Sachkenntnis getrübt Gesetzesvorhaben und Initiativen vorantreiben, von deren Auswirkungen sie keine Ahnung haben. Da ziehe ich einen promovierten Grafen Lambsdorff vor.

Das gilt auch für Leute, die zwar eigentlich geeignet sind, aber im Laufe des Verfahrens dann doch mit anderer Arbeit zu überlastet sind.

Auch hier sind Sie frei von tieferer Sachkenntnis. Die Promotionsdauer steht in Abhängigkeit vom Studienfach. Bei naturwissenschaftlichen Fächern ist sie deutlich kürzer, bei sozialwissenschaftlichen Fakultäten mit 3-5 Jahren spürbar länger. Die Promotion dauert in Medizin mit bis zu einem halben Jahr nicht weit länger als die Diplomarbeit und ist häufig nur ein Wurmfortsatz dessen. Da ist die Forschungsarbeit einer Anette Scharvan doch ganz anders zu bewerten. Oskar Lafontaine beispielsweise studierte 10 oder 11 Semester Physik, während der er auch seinen Doktortitel erwarb. Er musste als neben der Regelstudienzeit kaum auf Einkommen verzichten und Aufwand investieren, um promoviert zu werden.

Ob Sie eine Promotion abgebrochen haben, sieht man auch höchst selten am Lebenslauf. Kurz: Sie bieten keine substantiiertes Argument aber beschuldigen pauschal.

29) BeRa, Sonntag, 19. Januar 2014, 14:32 Uhr

Die meisten kennen wahrscheinlich noch die Geschichte des ” Hauptmann von Köpenick”, in der sich die deutsche Obrigkeitshörigkeit besonders gut ausdrückt.
Der Unterschied zur heutigen Politikerkaste ist das der Schuster Wilhelm Vogt Selbstbewußtsein und mehr Chuzpe hatte.
Das Kranke an der ganzen Sache ist daß man darüber nur noch abfällig lächeln kann, da die alltägliche Politikkloake zur Regel geworden ist.
Grad so wie die täglichen Assisoaps freuen wir uns über Randdiskussionen die vom Wesentlichen ablenken.

30) karel, Sonntag, 19. Januar 2014, 15:14 Uhr

26) riskro
” Fakt ist aber: Nur der Blender wird gefeiert”

Wie recht Sie haben…….

Die heute “Gefeierten” heißen offenbar nicht
Merkel, Kohl, Adenauer…….

31) Wolfgang J., Sonntag, 19. Januar 2014, 15:38 Uhr

Der “Doktor” ist kein Titel, sondern ein akademischer Grad!

32) Rapunzel, Sonntag, 19. Januar 2014, 16:18 Uhr

So ein Zufall, dass gerade sogenannte christdemokratische und sogenannte liberale Politiker von Hochstapelei befallen wurden!?

Gerade diese der Freiheit und unseren verfassungsmäßig garantierten Rechten feindlich gegenüberstehenden chronischen Wortbrecher, sind eben auf hohle Autorität angewiesen. So wie es die Führungskader der Nazis und Honeckers im abgehobenen Berlin eben auch waren.

Echte Autorität speist sich durch nachhaltige fachliche Kompetenz und Qualität. Beides ist den heutigen Konservativen bzw. scheinbar Liberalen lange abhanden gekommen.

Im Gegenteil: Die Betroffenen Berliner Kreise sind unglaubwürdig, unzuverlässig und machen sich ständig lächerlich.

33) wolfgang wabersky, Sonntag, 19. Januar 2014, 16:24 Uhr

Sehr geehrter Herr Spreng!
Daß beim Erwischtwerden mit einem unberechtigten Dr.-Titel “Karriereende und gesellschaftlicher Absturz” drohen, ist eher eine Wunschvorstellung von Ihnen. Mit der Realoität hat das nichts zu tun. Guttenberg, mit großem Pomp entlassen, hatte sofort wieder – wie auch Koch-Mehrin – einen EU-Posten. Schavan behielt ihren Dr.-Titel im letzten Wahlkampf bei, obwohl er ihr aberkannt worden war. Der üble Karriererist Scheuer steht keineswegs “als armseliger Wicht” da, sondern bleibt Generalsekretät der CSU. “Wer betrügt, der fliegt!” – für ihn wird das Horst Drehhofer-Wort nicht gelten, auch nicht für Uli Hoeneß und andere – jedenfalls nicht in Bayern, wo die CSU seit Bestehen dauerhaft und regelmäßig für Skandale gesorgt hat.
Kann man auf solche Vorkommnisse mit “homerischem Gelächter” reagieren? Mir jedenfalls bleibt das Lachen im Halse stecken, wenn ich sehe, was für Figuren bei uns in die höchsten Staatsämter gelangen.

34) rundertischdgf, Sonntag, 19. Januar 2014, 16:59 Uhr

Wir Niederbayern haben mal den Vergleich zwischen dem kleinen Doktor aus Passau und dem kleinen Auto aus Dingolfing gewagt.
http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/01/19/unser-niederbayern-das-kleine-auto-und-der-kleine-doktor-im-vergleich/

35) Sigmund, Sonntag, 19. Januar 2014, 20:22 Uhr

JaJa, lieber Stefan.
Die alte Mär von der “linken Hetze” gegen unsere anständigen (das “st” aber nicht als “scht” aussprechen) Bürgerlich-Konservativen.
Der Fachbegriff lautet dafür: Verschwörungstheorie.

Und Lafontaine hat nicht promoviert, nur ein Diplom.
Weil Sie ja bei anderen ja auch gerne mal den Korinthenkacker spielen.

36) Jakobiner, Montag, 20. Januar 2014, 06:42 Uhr

11) Jakobiner, Samstag, 18. Januar 2014, 05:44 Uhr

Mit seinem Dr.h.c. brüstete sich auch immer Franz Josef Strauss. Hat mich schon immer interessiert, wer ihm zum Ehrendoktor gemacht hat.Die Universität Chile nach dem Pinochetputsch oder die Universität Kapstadt während der Apartheid?

20) Erwin Gabriel, Samstag, 18. Januar 2014, 15:50 Uhr
Wikipedia sagt zu FJS:
– Santiago de Chile (1977)

Na also, so falsch lag ich also nicht.Ehrendoktor für Strauss von Gnaden einer blutigen mordenden Militärdikatur.Dennoch haben Sie recht, dass jemand wie Strauss intelektuell am ehesten einen solchen Doktor verdient hat.Allemal eher als der Dr.hc von der Uni Tel Aviv, Joschka Fischer.

37) J.Taylor, Montag, 20. Januar 2014, 09:34 Uhr

In Deutschland, viel stärker noch in Österreich, wird ein Doktortitel geführt wie ein Adelstitel der Bürgerlichen. Ein solch dämliches Verhalten zu verstehen, ist mir trotz deutscher Mutter bisher nicht gelungen.

38) karel, Montag, 20. Januar 2014, 11:47 Uhr

36 ) Jakobiner
Eitelkeiten sind menschlich. Denken Sie doch nur an die “schwarzen” Haare
eines ehemaligen Bundeskanzlers.

Für das Volk sollte doch zählen, was diese Politiker für das Volk geleistet haben:
Und da sehe ich: Franz-Josef Strauß hat für das Bayern was ganz hervorragendes geleistet.
Davon profitieren heute insbesonders über den Länderfinanzausgleich die überwiegend
links regierten Länder, die ja eh nichts auf die Beine gestellt bekommen.
Prägendes Beispiel: die Flughäfen “Franz-Josef-Strauß” und BER, den “Willy-Brandt”-Flughafen.

Die Konservativen bringen wenigstens was zustande……….. :-)

39) Doktor Hong, Montag, 20. Januar 2014, 14:41 Uhr

@StefanP

Soweit ich weiß, hat Oskar Lafontaine sein Studium als Diplom-Physiker abgeschlossen, was allerdings seine Leistung in keinster Weise schmälert und in jedem Fall höher zu bewerten ist als eine abgekleisterte Dissertation.

Dass er während des Studiums auch promoviert habe, wäre mir neu. Insbesondere wäre mir auch neu, dass man ohne Studienabschluss zu einem Promotionsverfahren zugelassen werden könne. In den Naturwissenschaften geht das normalerweise nicht.

Dort werden für eine Promotion 3-4 Jahre veranschlagt. Die Diplomarbeit dauert in Physik 1 Jahr. Bei 10-11 Semestern müsste demnach Lafontaine das 8-semestrige Studium in 2-3 Semestern inklusive aller Pflichtpraktika und Seminare absolviert haben.

Das wäre in der Tat eine sehr erstaunliche Leistung, mit der er 90% aller Physik-Professoren weit übertroffen hätte.

40) StefanP, Montag, 20. Januar 2014, 14:57 Uhr

@35) Sigmund
@39) Doktor Hong

Sie haben Recht. Ich beschäftige mich seit der Endphase meiner Schulzeit mit Oskar Lafontaine und meinte aus dieser Zeit in Erinnerung zu haben, dass er exzellent promoviert hätte. Tatsächlich hat er meiner Erinnerung nach “nur” mit 1 das Physikexamen bestanden. Sein schneller beruflicher Aufstieg hätte allerdings ebenfalls für die Promotion in der damaligen Zeit gesprochen. Tatsächlich habe ich im Netz nichts zu einer Dissertation des Saarländers gefunden. Von daher habe ich ihm zuviel der Ehre angetan.

41) riskro, Montag, 20. Januar 2014, 17:32 Uhr

33) wolfgang wabersky, mir bleibt auch einiges stecken. Aber Schuld sind wir, die Gesellschaft, selbst.

Solange wir es dulden, dass solche Figuren das sagen haben, sollten wir aufhören uns zu beschweren.

Solange wir es dulden, dass aus falsch verstandener Empathie Straftaten kleingeredet werden und dulden, dass laufend Entschuldigungsgründe angeführt werden, die strafbare Handlungen als Kavaliersdelikt akzeptieren sollen, haben wir nicht das recht uns groß zu beschweren.
Dieses Verhalten in unserer Gesellschaft fördert letztlich die Bereitschaft zu strafbaren Handlungen, zu Manipulationen ect.. Leute wie Hoeneß können darauf bauen, bei einem Teil der Bevölkerung auf Verständnis zu stoßen, wo Ächtung angebracht wäre.

Angst macht mir nur, dass es mittlerweile fast keinen Bereich mehr gibt, in dem nicht betrogen und gelogen wird, Kirche, Parteien, Medien aller Art, Gewerkschaften, Wirtschaft, Finanzwesen, Manager,
Sportler, die akademische Eliten, kurz die gesamte Gesellschaft ist ein Spiegelbild dafür.

Um nicht auf der Strecke zu bleiben, sind einige – insbesondere jüngere Mitbürger, die das Leben in der Regel noch vor sich haben – gezwungen mitzumachen.

Ich brauche es nicht mehr. Morgen werde ich 70. Mir geht es gut. Bis auf Kleine von mir in meinem Leben begangenen Unreglmäßigkeiten, die keinen großen Schaden für ANDERE nach sich gezogen haben, brauche ich mir nichts vorzuwerfen.
In diesem Sinne
Schönen Abend noch

42) Johannes Lamp, Montag, 20. Januar 2014, 22:46 Uhr

Es gibt “falsche” Doktoren nicht nur in der Politik! Interessant wäre zu wissen, wie viel akademische Pfeifen sich in den Vorständen der Banken und der Industrie herumtreiben. Der akademische Grad
bringt hier im Monat locker einige tausend Euro mehr, vom Sex-Appeal ganz zu schweigen…
Wer erinnert sich heute noch an den Gasableser Schröder, wer an Oskar?
Von Lambsdorff weiß man, dass er vorbestraft war – ob sein Neffe besser ist? Geschickter?
Von meinen diversen Ferienjobs weiß ich, dass man besser mit einem Faulenzer und Trickser arbeiten konnte, als mit einem bigotten Gutmenschen…

43) A.Winzig, Dienstag, 21. Januar 2014, 21:07 Uhr

Von falschen Doktoren zu echten Professoren,
Professor Wilhelm Hankel ist verstorben. Einer der kompetentesten und profiliertesten Kritiker des Euros. Weder ARD noch ZDF vermelden die s auf ihren online Seiten. Bedarf es einen weiteren Nachweises der Zensur?

44) Rapunzel, Mittwoch, 22. Januar 2014, 08:32 Uhr

Die selbsterklärten Gutmenschen von der Union lassen halt wieder mal die Hosen runter ! ;-))

Viel dramatischer als die zahlreichen erwartbaren Doktortitel-Hochstapler wirkt der Verdall der Werte.

Unsere Grundrechte wurden in den letzten 12 Monaten massiv eingeschränkt.
Die Freiheit (von der Angela “Wortbruch” Merkel und ihr Präsident Gauck so gerne sprechen) und die Sicherheit der Bundesbürger wurde nie seit Existenz der BRD derart leichtfertig aufs Spiel gesetzt.
Ob die Apparatschiks der Union dabei echte oder erschlichene Doktortitel innehaben ist schlicht Nebensache.
Außerdem lenkt ja nun der ADAC Pseudoskandal von dem ganzen ab.

45) SaSa, Mittwoch, 22. Januar 2014, 09:44 Uhr

Lieber Herr Spreng. Ich finde ihre Kommentare sehr lesenswert da sie meist den Nagel auf den Kopf treffen. Dieses mal allerdings finde ich, dass sie bei den Gründen einen Doktortitel zu erwerben etwas sehr einseitig sind.

Es gibt durchaus auch den Grund, dass man einen solchen Titel benötigt, um eine wissenschaftliche Karriere überhaupt zu beginnen. In den Naturwissenschaften zum Beispiel bildet das Doktoratsstudium den Abschluss der akademischen Ausbildung – in Physik ist das zumindest so. Es geht dabei darum, durch den Titel an einer Universität forschen zu dürfen und nicht den selbigen zur Schau zu stellen, das interessiert nur manchen. Politiker haben da vielleicht andere Beweggründe…

46) karel, Sonntag, 26. Januar 2014, 22:51 Uhr

44) Rapunzel

Sie haben noch einen weiten Weg vor sich………
den Weg in die Wirklichkeit.

Lesen Sie doch einfach mal den “Otto”-Katalg,
benannt nach dem damaligen Innenminister Schily.
Räumte man der NVA noch die letzten Hürden aus dem Weg
aus Gründen der “uneingeschränkten Solidarität”.
Angesichts der “rauchenden Türme” in New York .
Vor dem Hintergrund der Hamburger “Terror”-Nester.
Terror-Nester, die der “Schily-(Sch)Wachtruppe” wohl entgangen sind.

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