- SPRENGSATZ _Das Politik-Blog aus Berlin - http://www.sprengsatz.de -

Fünf Jahre sprengsatz – danke!

Es darf gefeiert werden: Vor fünf Jahren, am 16. Februar 2009,  startete ich meinen Politik-Blog „sprengsatz“. Fünf Jahre sind für ein Internet-Projekt schon eine lange Zeit. Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass sowohl ich als auch die Leser so lange durchgehalten haben.

Die Besucherzahlen steigen stetig – in den letzten drei Monaten waren es durchschnittlich mehr als 200.000 im Monat. Ingesamt sind es bisher rund 4,4 Millionen Besucher. Ich gehe inzwischen von 20.000 bis 25.000 Stammlesern aus. Das ist viel, denn hier wird nur Text geboten. Es gibt keine Fotos, Videos oder Schnickschnack.

Für das große Interesse und die Treue möchte ich mich herzlich bedanken.

Ich habe in dieser Zeit 713 Beiträge veröffentlicht, davon 161 Anekdoten. Bei ihnen ist mir aber – bis auf spontane Erinnerungen – der Stoff ausgegangen. Es lohnt sich aber nach wie vor, in den Anekdoten zu stöbern.

5.546 Leser haben mir in dieser Zeit 29.774 Kommentare geschickt. Auch dafür herzlichen Dank. Ich habe aus den Kommentaren immer dazugelernt. Und sie machen meinen Blog attraktiver.

Der Spaß hat mich bisher rund 12.000 Euro gekostet, aber ich sehe keine Möglichkeit, Einnahmen zu generieren. Ich profitiere aber auch materiell vom „sprengsatz“, denn er führt zu Einladungen in Talk-Shows oder zu Vorträgen. Deshalb will ich mich nicht beklagen.

Ich danke allen, die meinen Blog weiterempfohlen haben. Es sind so viele, dass ich nur zwei nennen kann. Den ersten großen Schub gab meinem Blog die Empfehlung durch Stefan Niggemeier, der größte Sprung bei den Besucherzahlen kam nach „Pelzig hält sich“.

Ich bitte Sie, meinem kleinen Blog treu zu bleiben. Ich verspreche Ihnen, Sie weiter nicht zu langweilen, scharf zu analysieren, pointiert zu formulieren und hart zu attackieren –  und auch zu Widerspruch aufzufordern. Bitte verzeihen Sie mir, dass die Qualität meiner Beiträge unterschiedlich ausfällt. Aber auch ich bin kein Über-Journalist.

P.S. Meine Ankündigung, dass ich keine anonymen Kommentare mehr zulassen werde, gilt – ab 17. Februar. Aber auch ich bin einsichtsfähig. Deshalb mache ich folgendes Angebot: wer mir über das Kontaktformular seinen wahren Namen mitteilt, kann auch unter Abkürzung oder Pseudonym weiter kommentieren. Das scheint mir ein akzeptabler und hoffentlich nicht zu fauler Kompromiss zu sein.