Samstag, 02. August 2014, 15:46 Uhr

Christlich-soziales Geschäftsmodell?

Es ist erschreckend, dass über einen Rücktritt der Chefin der bayerischen Staatskanzlei, Cristine Haderthauer, erst jetzt diskutiert wird, nachdem wegen Betrugsverdachtes gegen sie und ihren Mann ermittelt wird. Der eigentliche Skandal ist doch ein ganz anderer – und er ist schon lange bekannt: das Ehepaar hatte keinerlei Bedenken, mit einem Dreifachmörder ein äußerst lukratives Geschäftsmodell zu entwickeln..

Wie verkommen muss man eigentlich sein, um mit einem psychisch kranken Mörder, der zwei Opfern den Penis abschnitt und eines zerstückelte, in Geschäftsbeziehungen zu treten? Und dann diesen Mann, der ein genialer Erbauer von Modellautos ist, auch noch übers Ohr zu hauen. Er erhielt 200 Euro im Monat für die von ihm gefertigten Modellautos, die Firma Haderthauer soll sie für 2,6 Millionen Euro verkauft haben.

Allein die Amoralität eines solchen Geschäftsmodells hätte schon seit langem zum Rücktritt der CSU-Politikerin führen müssen. Dagegen sind die jetzigen Ermittlungen wegen angeblichen Betruges eines Ex-Geschäftspartners nur ein Randereignis. Und wieso distanziert sich eine christlich-soziale Partei nicht von einem solchen Geschäftsmodell?

Horst Seehofer hat es lange toleriert und seine Staatskanzlei-Chefin immer wieder verteidigt und ihr das Vertrauen ausgesprochen. Und selbst jetzt – nach Aufhebung der Immunität und der Einleitung des Ermittlungsverfahrens – gibt er Christine Haderthauer immer noch Rückendeckung.

Bei dem persönlich unbescholteten Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich reichte Seehofer die Einleitung eines Ermittlungsverfahren, um ihn abzulösen. Und wieso gibt es gegen Seehofer keinen Aufstand der Anständigen in der CSU?

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61 Kommentare

1) Heiko Adams, Samstag, 02. August 2014, 15:59 Uhr

Das dürfte damit zusammen hängen, das Seehofer der CSU die absolute Mehrheit zurück gebracht und sie von de Koalition mit der FDP erlöst hat

2) alex, Samstag, 02. August 2014, 16:15 Uhr

“Und wieso gibt es gegen Seehofer keinen Aufstand der Anständigen in der CSU?”

Wer sollte da dann genau aufstehen?

3) Wolfgang Ernst, Samstag, 02. August 2014, 16:38 Uhr

Beispiele für das CSU Geschäftsmodell: Streibl Korruption, Zwick Affäre, Abgeordnete beschäftigen Verwandte, Hoeneß wird Ehrenbürger des Landes und jetzt Haderthauer. Kriminelle Schauspieler auf der bayerischen Volksbühne. Erbärmliches Theater, sittenlose Protagonisten. Volkstheater Intendant Seehofer: „Wir haben in Bayern kein Amigosystem“. Himmel hilf, regne Anstand und Moral herab.

4) Hannes Niebuhr, Samstag, 02. August 2014, 17:13 Uhr

Najo, auch wenn es bei einem Psychomörder nicht so sehr zum tragen kommt wie bei “ordinären” Kriminellen, sollte man meiner Meinung nach jedem die Möglichkeit geben, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Das sollte in jedem Fall die Gefahr eines Rückfalls verringern. Zum bestrafen haben wir die Justiz. Wenn ich persönlich betroffen wäre, würde das natürlich anders aussehen. Aber jeder andere sollte Menschen helfen und sie nicht verdammen.
Die Abzocke ist sehr viel unmoralischer finde ich. Nen paar Euronen für Millionen. Wer weiss. Vielleicht steht den Opfern oder deren Familien noch Schmerzensgeld zu oder der Mann könnte mit dem Geld irgendwie anders etwas Wiedergutmachung leisten.
Aber was erwartet man noch in diesem Land. Wasser trinken und Wein saufen ist in der Politik Alltag und die CSU ist mit Abstand Meister darin imho.

Gruß, Hannes

5) Christian Augustin, Samstag, 02. August 2014, 17:44 Uhr

Weil es so wenig Anständige in der CSU gibt.

6) Bert Grönheim, Samstag, 02. August 2014, 17:45 Uhr

Den Hinweis auf den Hintergrund des Geschäftspartners der Frau H. halte ich für Ihren Beitrag für überflüssig. Die Folgsamkeit gegenüber Herrn Seehofer dürfte sich aus den immer wieder vorkommenden Quellen speisen: Angst um den Job, Angst als Königsmörder bekannt zu werden, ein Umfeld, das Kritik nicht fördert bzw. eher bestraft, die bekannte Erstarrung in Krisen- oder Streßsituationen. Alles Punkte, die mehr oder weniger jedem Angestellten in einem durchschnittlichen Unternehmen bekannt sein dürften, also einmal kein Phänomen exclusiv aus dem Politikbetrieb.Nur mein Glauben, daß in Bayern die besseren Deutschen leben, hat einen herben Dämpfer bekommen.

7) Bernhard Paul, Samstag, 02. August 2014, 18:11 Uhr

Diese moralische Hintergrunddimension habe ich noch gar nicht bedacht, aber sie ist in der Tat erschütternd.

Apropos: Es gibt klare Aufstandstendenzen in der CSU gegen Seehofer. Ober aber der Anständigen? Eher der Traditionalisten.

8) Johannes Lamp, Samstag, 02. August 2014, 19:14 Uhr

Als unvoreingenommener Betrachter des Sodom und Gomorrha in Bayern, weit weg vom weißblauen Paradies, frage ich mich: Gibt es noch Anständige in der CSU? Wenn es sie gibt,
können sie überhaupt Aufstand? Seit ewigen Zeiten werden in München doch nur Jasager und Schleimbolzen protegiert – von Ausnahmen wie Berufsquerulant Gauweiler einmal abgesehen!
Dass der Haderthauer-Gatte als Anstaltsarzt (ich erinnere mich an den armen Gustl) eine Rolle abgibt, wie in “Einer flog übers Kuckucksnest” wundert mich dann doch nicht mehr…

9) Erwin Huber, Samstag, 02. August 2014, 20:50 Uhr

Zuruf aus Bayern: Ihr Kommentar zeigt, dass Sie von der Arbeitstherapie im Maßregelvollzug nicht die geringste Ahnung haben.
Nur ein paar Stichworte: Vertragspartner der externen Firmen (beim Bezirkskrankenhaus Straubing sind es in den letzen Jahren 170 Unternehmen) ist die Einrichtung, nicht der einzelne Patient. Die Entlohnung bestimmt das Krankenhaus. Die Teilnahme der Patienten einer forensichen Einrichtung ist freiwillig. Da gibt es eine ganze Vielzahl von Produkten, die mit Hilfe privater Partner vermarktet werden. Das ist auch sinnvoll, weil das das Krankenhaus nichts schafft. Das “Geschäftsmodell” ist ein Teil der Resozialisierung.
Der Kommentar, Herr Spreng, zeigt, dass Sie von diesen Sachverhalten und der rechtlichen Situation keinen blassen Schimmer haben. Der Rest des Moralisierens ist folglich absolut daneben.

10) Alfonso, Samstag, 02. August 2014, 21:19 Uhr

Vielleicht ist es so,daß die wenigen Anständigen sich so einsam vorkamen und es vorzogen zu schweigen.
Wenn allerdings die Fakten der “Geschäftsbeziehung” so sind,wie sie beschrieben werden, dann bin ich nur noch erschüttert und sprachlos.Aber dann hat Seehofer ein Problem und nicht nur Haderthauer.

11) Markus Licht, Samstag, 02. August 2014, 23:17 Uhr

Weil die CSU nicht anständig ist.

12) Freddy Schlimm, Samstag, 02. August 2014, 23:47 Uhr

Ich spüre schon wieder diesen wulffschen, besser: anti-wulffschen, Eifer. Warten wir doch erst einmal ab, was an der Sache wirklich dran ist und was die Gerichte entscheiden.

13) Michael Hofmann, Sonntag, 03. August 2014, 01:28 Uhr

Mich wundert das Ganze nicht. Die CSU ist die mit Abstand scheinheiligste Partei Deutschlands. Nirgendwo klafft ein größerer Spalt zwischen bigottem Anspruch und trauriger Realität als bei dieser absurden Provinzpartei, die meint, ihre Daseinsberechtigung mit haarsträubendnden Projekten wie Betreuungsgeld und Maut sichern zu müssen.

14) m.spreng, Sonntag, 03. August 2014, 08:42 Uhr

@ 9) Erwin Huber

Im Prinzip haben Sie recht, aber nur im Prinzip. Denn im konkreten Fall war Hubert Haderthauer Anstaltsarzt in der geschlossenenen Abteilung des Bezirkskrankenhauses Ansbach, als er den Mörder und dessen besondere handwerklichen Fähigkeiten kennenlernte. Teilweise hat er ihn behandelt. Dass Haderthauer in dieser Rolle überhaupt einen Vertrag mit dem Strafgefangenen machte, bezeichnet dessen Anwalt als “hochgradig sittenwidrig”.

15) Johannes Lamp, Sonntag, 03. August 2014, 11:31 Uhr

zu 9) Erwin Huber
Dass Sie, lieber Spreng, wenn es sich dann um “diesen” Erwin Huber handelt, ihn, der sich mit Alpe Adria verdient gemacht hat (m.E. dem Knast nur knapp entkommen!) überhaupt einer Antwort würdigen, zeugt von Großmut. Das Verhältnis zwischen Strafgefangenem und Anstaltsarzt war nicht so, wie Huber schreibt – die geschäftlichen Interessen überwogen, sobald Hubert H. Blut geleckt hatte…
PS. Vielleicht bekommen einige, die sich das bis jetzt noch nicht vorstellen können, noch Gelegenheit, den Maßregelvollzug zu erleben…

16) Cato, Sonntag, 03. August 2014, 15:02 Uhr

Weil die CSU weder “christlich” noch “sozial” ist! Was ist sie dann? Eine Vereinigung von Oligarchen
zum Machterhalt und zur Ausbeutung/Ausnutzung der verblödeten Wählermasse unter Vorspiegelung demokratischer Grundmuster! Der schräge Vogel Strauss hats vorgemacht, und die
Masse des “Qualvolks” ruht weiter in stiller Ohnmacht!
Ruhe sanft!

17) Olaf, Sonntag, 03. August 2014, 18:37 Uhr

Jetzt weiß ich aber nun wirklich nicht in welches Ressort die Ermittlungssache (Affäre?) Haderthauer gehört: Politik? Justiz? Lokales? Eher zu Klatsch, Schimmerlos.
Die CSU aus Bundessicht betrachtend ist es besser zu hinterleuchten, wie und warum Bundesverkehrsminister Dobrindt von seinem Parteichef gezwungen wird, sich beim Thema Ausländermaut komplett lächerlich zu machen. Dabei interessiert, welche Person doch gleich die Leitlinien im Bundeskabinett festlegen soll und wie sich der Koalitionspartner SPD äußert!
Die Idee, auch Fzg. Mit deutscher Zulassungs nach jährlicher Zwangsabgabe mit einem weiteren Aufkleber zu verzieren, ist irgendwo zwischen Kafkas Prozess und dem Blaumilchkanal.
Das sollten forensische Gutachter betrachten.

18) Andreas Müller, Sonntag, 03. August 2014, 19:20 Uhr

endlich schreibt es jemand. Da wird diskutiert ob sie 2003 oder 2004 oder 2008 ausgestiegen ist (wahrscheinlich nie). Aber das tut zur bewertung eigentlich gar nix zur Sache. Unmoralisch und geldgierig bleibt eben unmoralisch und geldgierig …. egal ob man dann schnell aussteigt wenn sich ne politische karriere anbahnt. Und der Skandal ist in der Tat der, dass anscheinend niemand in der CSU noch einen Wertekompass dafür hat,was moralisch, christlich und sozial ist…..ansonsten müssten sie die frau zum Rücktritt auffordern anstatt sie zu verteidigen (siehe Seehofer, Erwin Huber, Ilse Aigner)

19) Olaf, Sonntag, 03. August 2014, 21:03 Uhr

So ein Unfug:Gibt es etwas Lächerlicheres als Spielzeugautos für gelangweilte, (große) reiche Kinder? Kleingeistiger Tinnef, sagt man bei uns.

20) Wolfgang Schmidt, Montag, 04. August 2014, 10:49 Uhr

Herr Spreng ihr Kommentar ist fakten- und niveaulos. Im Gegensatz zu Ihrem ehemaligen Beratungsobjekt wird Frau Haderthauer hoffentlich nicht vor ihren Aufgaben davon laufen – Sie macht Ihren Job nämlich ziemlich gut.

21) Tilman_S, Montag, 04. August 2014, 11:56 Uhr

“Und wieso gibt es gegen Seehofer keinen Aufstand der Anständigen in der CSU?”
Erinnern wir uns an Edmund Stoiber. Die Kritik an ihm wurde von allen Seiten immer größer, aber CSU-intern war niemand bereit mal etwas zu sagen – bis irgendwann eine Landrätin aus Fürth den Mut hatte. Es ist ihr in der Partei nicht besonders gedankt worden, daran werden sich manche in der CSU sicher noch erinnern.

22) Erwin Huber, Montag, 04. August 2014, 12:38 Uhr

von Erwin Huber: mit Vergnügen lese ich, wie sich manche gegen die CSU auskotzen. Da scheint mir sehr viel Neid dabei zu sein. Bayern ist mit Abstand das erfolgreichste Bundesland. Dann kommt lang gar nichts. Andere haben abgewirtschaftet, Bayern ist der Aufsteiger der Nation. Jetzt soll man nur noch sagen, das war der Erfolg der “Anständigen” im Widerstand gegen die CSU. Geht´s noch?
Es grüßt aus dem erfolgreichsten Land der Republik, der Erwin Huber, der stolz ist, daran mitwirken zu können.

23) Walter Schmid, Montag, 04. August 2014, 13:11 Uhr

Zitat von Michael Spreng: “Und wieso gibt es gegen Seehofer keinen Aufstand der Anständigen in der CSU?”
Weil Seehofer genau so verfährt wie seine Chefin. Wer alles genau nachlesen will, der kann alles im Bestseller- Buch “Die Patin”, von Frau Professor Dr. Gertrud Höhler nachlesen, in dem die Fakten sehr feinsäuberlich und treffend dargestellt wurden. Schade, dass sie noch nicht in den Printmedien aufgearbeitet wurden. Warum nicht? Wann dann? Ist doch klar! Oder?

24) karel, Montag, 04. August 2014, 13:20 Uhr

16 Cato

Mir sind die bayrischen “Oligarchen” mit ihrem Sinn für Vollbeschäftigung und Wohlstand weitaus lieber
als die Sippe der Gutmenschen mit ihren Sinn für Armut und den “Tafeln”.

25) Andreas Müller, Montag, 04. August 2014, 17:21 Uhr

jetzt fallen dem erwin Huber keine gscheiten argumente mehr ein, dann wird der Neid auf die CSU heraufbeschworen *gäääääääääähn*. Ich bin selbst aus Bayern und kleingeistiges Lager- bzw Parteidenken ist mir zuwider (bin auch bei keiner Partei). Kritik an Haderthauers person hat auch nix mit auskotzen gegen die CSU zu tun, sondern mit kritik am Verhalten dieser Person. Und wenn dies in der CSU einige nicht begreifen muss man eben hinterfragen wie es bei dieser Partei um den christlich-sozialen Wertekompass eigentlich ebstellt ist. Und wenn man noch andere skandale und geschmcklosigkieten da einbezieht muss man leiderr sagen. Es ist sehr schlecht darum bestellt. Deshalb der appell an die anständigen in der CSU-Basis Auswüchse dieser Art nicht mehr zu respektieren und zu dudeln. Anstatt zu buckeln muss klargestellt werden: Die CSU der Zukunft soll wieder für christlich und sozial stehen und nicht für geldgierig und wirtschaftshörig….und das Führungspersonal muss dies auch glaubwürdig verkörpern.

26) Horst Klohocker, Montag, 04. August 2014, 20:24 Uhr

Strafgefangene in Deutschland müssen arbeiten und das ist gut so. Sie tragen mit dieser Arbeit einen Teil ihrer Kosten und außerdem haben sie durch den geringen Verdienst etwas Geld im Gefängnis und wenn sie aus Selbigen entlassen werden. So weit so gut!

Was da in Bayern im Falle der Modellautos geschehen ist, diente weder der Resozialisierung eine Strafgefangenen noch trug es zur Finanzierung der entsprechenden JVA bei. Man könnte es höchstens als weiteres Kapitel der Bayern-Amigo bezeichnen und läßt sich auch nicht mit dem Weiß-Blauen „Miar san miar“ Motto entschuldigen.

Eine Frage möchte ich mir erlauben zu stellen. Wäre der Strafgefangene der Ex-Bayern Boss Hoeness gewesen, hätte das Ehepaar Haderthauer Ähnliches tun können? Ich glaube wohl kaum und das nicht nur deshalb, weil sie keinen eigenen Fußballclub besitzen!

27) W.Buck, Montag, 04. August 2014, 23:34 Uhr

CSU und Moral? Ein Widerspruch in sich.

Sätze wie: “Wer betrügt fliegt.” Gelten immer nur für die anderen. Ein Umstand den man immer wieder findet bei solchen selbsternannten Moralaposteln.

28) Johannes Lamp, Dienstag, 05. August 2014, 08:37 Uhr

zu 20) Wolfgang Schmidt
Wie wollen Sie einen Beitrag Sprengs beurteilen? Die Foristen sind doch froh, dass Sie die Worte Fakten und Niveau in korrekter Orthographie hinbekommen! Stoiber ist übrigens kein Beratungsobjekt, sondern ein Subjekt – und was für eins!!!
Die Angst, dass die Hadertauerin freiwillig geht, ist unbegründet – in Fachkreisen wird sie Pattex-Christel genannt und dass sie ihren Job gut macht ist doch sehr zu bezweifeln – in ihrem Amt als Sozialministerin hatte sie lausige Auftritte, erinnert sei nur an ihren Besuch im Asylbewerberheim, das sie fluchtartig verlassen hat…

29) W. Zimmer, Dienstag, 05. August 2014, 10:38 Uhr

@22) Erwin Huber

in einem haben Sie recht….Bayern ist tatsächlich das erfolgreichste Bundesland…..trotz der Politik, die wie ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert anmutet. Schliesslich ist Bayern ja auch jahrelang durch den Länderfinanzausgleich gepampert worden und so zu einem lukrativen Wirtschaftsstandort geworden. Aber das, was sich um den Sonnenkönig Horst an Personal so schart, ist gewiss kein Aushängeschild für die Werte, die die Partei in ihrem Namen trägt und nach außen wie eine Monstranz vor sich hergetragen wird.

30) Erwin Gabriel, Dienstag, 05. August 2014, 14:39 Uhr

@ 29) W. Zimmer, Dienstag, 05. August 2014, 10:38 Uhr

>> Bayern ist tatsächlich das erfolgreichste Bundesland…..
>> trotz der Politik, die wie ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert
>> anmutet.

Trotz der Politik? Ich vermute eher, wegen …

Sind Sie angestellt? Dann werden Sie Ihren Chef nur brauchen, wenn mal richtig was schief geht. Das Tagesgeschäft mit den üblichen kleinen Katastrophen schaffen Sie wohl alleine. Genauso ist es mit dem Staat, bzw. der Regierung. Das meiste kriegen die Bürger alleine hin. Und wo es läuft, soll man es laufen lassen und sich nicht einmischen.

>> Schliesslich ist Bayern ja auch jahrelang durch den
>> Länderfinanzausgleich gepampert worden und so
>> zu einem lukrativen Wirtschaftsstandort geworden.

Bayern ist nicht lukrativer Wirtschaftsstandort “geworden”, sondern wurde von den CSU-Regenten, allen voran Franz-Josef Strauß, gezielt dazu gemacht. Als Ergebnis ist das “Pampern” seit gut 20 Jahren vorbei, und Bayern hat in diesen 20 Jahren deutlich mehr zurück gezahlt, als es je erhalten hat.

E.G. (Niedersachse)

31) Freddy Schlimm, Dienstag, 05. August 2014, 14:40 Uhr

Bayern ist ein erfolgreiches Bundesland. Daran mitgewirkt haben auch die Wähler, die nicht die CSU wählen. Aber die CSU-Wähler und CSU-Politiker haben auch einen beträchtlichen Anteil an der Erfolgsgeschichte.
Der Länderfinanzausgleich hat wenig dazu beigetragen, dass Bayern ein lukrativer Wirtschaftsstandort geworden ist. Inzwischen hat Bayern viel mehr zurückgezahlt als es je eingezahlt hat. Wäre der Länderfinanzausgleich für die wirtschaftsschwächeren Länder so hilfreich, müssten sie inzwischen (wie einst Bayern) erfolgreicher sein.

32) Sabine Zielke-Esser, Dienstag, 05. August 2014, 15:50 Uhr

@ 22) Erwin Huber

Ach, sind Sie ein Herzchen! Ihr Wirken in der Politik war doch schon immer die beste Satire-Vorlage für den Nockherberg!

33) Uwe Seher, Dienstag, 05. August 2014, 16:54 Uhr

Herr Spreng, sie haben sich jahrelang in diesen Kreisen bewegt. Wer, wenn nicht sie sollte die ‘Anständigen’ dort kennen, die aufstehen sollen. Allerdings regt sich bei mir der starke Verdacht, das es in den sog. ‘christlichen Parteien’ keinen Anständigen mehr gibt.

34) Wolfgang Wegener, Dienstag, 05. August 2014, 17:12 Uhr

Immerhin hat doch die “Hadertauerin” damit bewiesen, dass man nicht wegen irgendwelcher staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gleich zurüctreten muss, wenn man sich für völlig unschuldig hält. Da war wohl der Wulff etwas voreilig. (Das war aber Ironie)

35) Walter Schmid, Dienstag, 05. August 2014, 18:52 Uhr

Dieser Jubelgesang von von einem User hier, über das Bundesland Bayern, ist schon sehr peinlich. Die Wertschätzung, der Anstand und der Respekt gegenüber den anderen Bundesländern lassen grüßen. Vom Länderfinanzausgleich ist Bayern groß geworden. Das wollen heute gewisse Leute nicht mehr hören. Ich liebe mein Bundesland, aber solche Lobesgesänge würde ich niemals über die Lippen bringen.Man darf Stolz auf Land sein, aber bitte nicht so überziehen.

36) Max Lein, Dienstag, 05. August 2014, 19:59 Uhr

26) Horst Klohocker

Strafrechtlich relevant ist nur der angebliche Betrug des Ehepaars Haderthauers an Roger Ponton. Im Prinzip sollte es doch Anstand gebieten, dass eine Ministerin für die Dauer des Verfahrens ihr Amt ruhen lässt und nicht wie Höneß erst bis zur Verurteilung wartet. (Ich finde, sie hätte zurücktreten müssen, aber dass sie noch im Amt ist, ist unerträglich.)

Ich finde es zwar im Allgemeinen nicht anstößig, wenn Häftlinge arbeiten (auch Mörder oder Triebtäter), aber es geht ja hier um eine besondere Konstellation: erstens kannte Herr Haderthauer den Häftling von seiner früheren Tätigkeit und zweitens beträgt die Differenz zwischen Gefangenengehalt und Warenwert zwei Größenordnungen. Das halte ich auch für unmoralisch — wenn auch nicht unbedingt für strafbar.

37) W. Zimmer, Mittwoch, 06. August 2014, 10:09 Uhr

@30) Erwin Gabriel
Ich bin selbständig……..und auch Niedersachse. 🙂

38) Ulrich K., Mittwoch, 06. August 2014, 12:10 Uhr

Die CSU ist halt weder christlich noch sozial und identifiziert sich nur noch mit absurden Projekten wie dem Elterngeld oder der PKW Maut. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lachen und trotzdem werden sie mangels Alternative immer noch in absolute Mehrheiten gewählt. Wahrscheinlich könnte Horst Seehofer öffentlich eine Babykatze ertränken und würde dennoch wiedergewählt…

39) Rudolf Bär, Mittwoch, 06. August 2014, 19:08 Uhr

Ich finde nichts unmoralisches daran, Produkte von Strafgefangenen und Triebtätern wirtschaftlich zu verwerten, egal ob Fußmatten oder Modelautos. Die Unterbringung und Verköstigung der Insassen trägt der Staat, die Erträge aus den verkauften Produkten stehen dann auch zweifelsfrei der Staatskasse zu. Was die Haderthauers gemacht haben, ist nichts anderes als Diebstahl, sie haben ihren Arbeitgeber, also uns, bestohlen. Wenn ein unterschlagener Pfandbon schon zur fristlosen Entlassung führt, sind die Rechtsfolgen klar.
Das Chuzpe hinter dieser Aktion passt zur CSU und bestätigt wieder einmal meine Meinung über diese Partei.

40) Bernhard Paul, Mittwoch, 06. August 2014, 22:42 Uhr

32) Sabine Zielke-Esser

Alle Politiker sind Vorlagengeber für den Nockherberg – ohne Ausnahme!

41) HubertD, Freitag, 08. August 2014, 01:25 Uhr

Man kann zwei Sichtweisen einnehmen:

1. einem Arzt liegt nichts näher als mit einem Dreifachmörder ein vermeintlich lukratives Geschäftsmodell zu entwickeln

Oder

2. ein Arzt der einen Dreifachmörder in der Psychiatrie betreut kann feststellen dass da handwerklich Fähigkeiten vorhanden sind. Zählt er (der Arzt) dann eins und eins zusammen – sofern er engagiert ist – wird er feststellen es sind Materialien und womöglich Werkzeuge und Maschinen einzukaufen. Vielleicht sind auch weitere Fertigteile einzukaufen, die möglicherweise nicht billig sind. Das in der Bürokratie eines Krankenhauses geregelt zu kriegen dürfte reichlich unmöglich sein. Also ist der Gedanke einer privatwirtschaftlichen Firma nicht weit hergeholt.

Nun kann man vermuten der typisch deutsche Neidhammel wird immer die schlechteste mögliche Interpretation annehmen. Und dabei interessiert dem wahren Sendungsbewussten auch nicht dass das Wohl des Patienten das auf der Strecke bleibt.

Nur mal so als Gedanke aufgeworfen: könnte es sein, dass die Medaille zwei Seiten und nur der Kurzsichtige nur ein Auge offen hat?

42) motschekiepchen, Freitag, 08. August 2014, 13:45 Uhr

Mittels Ausschreibung hätte der Bezirk Mittelfranken für die Leistung seiner Patienten viel mehr einnehmen können, ja müssen. Die Bezirksbediensteten (und damit auch Herr Haberthauer) haben also dem Bezirk wirtschaftlich geschadet. Da sich der Bezirk aus den Kreisen (und kreisfreien Städten) refinanziert, und die Kreise sich aus den Gemeinden, haben die Bezirksbediensteten letztendlich die mittelfränkischen Gemeinden beeinträchtigt. Ich vermisse den Aufschrei der Bürgermeister dieser Gemeinden, zumindest soweit sie nicht der staatstragenden Partei angehören.

43) Johannes Lamp, Freitag, 08. August 2014, 17:27 Uhr

zu 41) HubertD
Man kann 100 Sichtweisen annehmen: Als der katholische Pastor aus dem Bordell kam, sagten die beiden älteren Jungfrauen aus der Nachbarschaft: Es wird doch nichts passiert sein…
Wie borniert muss man eigentlich sein, den typisch deutschen Neidhammel zu sehen, wo doch eiskalte Geschäftemacherei regiert hat. Das Patientenwohl wäre mit den Gesamteinnahmen von ca. 4,6 Mio Euro brutto wohl explodiert – die armen kranken Sexualstraftäter wären gewiss geheilt worden…
Ich wünsche Ihnen, lieber Hupsi, dass Sie immer beide Augen offen haben und nicht unter Kurzsichtigkeit leiden (bei Weitsichtigkeit ist man genauso geschädigt…) und außerdem, dass Sie eben so viele Medaillen wie die Haderthauer-Sippe verdienen!
Gott erhalte Ihnen Ihre Naivität!

44) Korbinian Richter, Freitag, 08. August 2014, 17:29 Uhr

ein fiktiver Dialog zwischen den Eheleuten Haderthauer:
SIE
“Haaasi, geh, der Sprengs schreibts was gaaaanz Böses über mich; und der schreibts was von “Amollalität”; na geh, er schreibts was von “Amoralität”. Geh Haaasi, kannst man bei Google schaun, was des bedeutet? Danke.”
ER
“Spatzl, der schreibt nen Schmarrn, des betrifft uns beide überhaupts ned”
SIE
“Haaasi, du bist sooo gut zu mir. Und im Spiegel schreibens was von “Ehrgefühl”. Kannst mal forschn was des sein soll? I hab kei Ahnung.”
ER
“Spatzl, des betrifft uns zwoamol ned; mit sowas hams mir nix zu tun. beruhig di und schaust daß mer noch 3 Autos verscherbeln können.”

45) Erwin Gabriel, Samstag, 09. August 2014, 12:08 Uhr

@ 41) HubertD, Freitag, 08. August 2014, 01:25 Uhr

>> Nur mal so als Gedanke aufgeworfen: könnte es sein,
>> dass die Medaille zwei Seiten und nur der Kurzsichtige
>> nur ein Auge offen hat?

Ich stimme zu.

Ob er nun gierig war, oder hilfsbereit, oder beides, oder naiv, oder ob ein paar spezielle Umstände “mitgeholfen” haben (wenn er hätte uneigennützig handeln wollen, hätte er das verdiente Geld auch spenden können – wäre naheliegend für einen renommierten Arzt, der mit einer Politikerin im Rampenlicht verheiratet ist) – meine Lebenserfahrung sagt mir, dass eine rein schwarze oder weiße Beurteilung zu kurz greift.

@ 12) Freddy Schlimm, Samstag, 02. August 2014, 23:47 Uhr

>> Ich spüre schon wieder diesen wulffschen, besser:
>> anti-wulffschen, Eifer. Warten wir doch erst einmal ab,
>> was an der Sache wirklich dran ist und was die Gerichte
>> entscheiden.

Das ist der beste Kommentar von allen, und ich schließe mich gerne an. Danke!

Ein jeder macht genug Sachen falsch (bzw. nicht richtig) im Leben, und wenn ich mich umschaue hat jeder immer eine Ausrede oder gar eine Notlüge parat (ja, das gilt auch für mich). Aber bei anderen werden ruckzuck die Messer gewetzt, und kluge Leute sind sich ohne Hintergrundwissen sicher, wie es gewesen ist. Und schwupps hat die gesamte CSU keine Moral mehr, ist jedes CSU-Mitglied unmoralisch.

Abwarten, was die Gerichte sagen, und gut ist. Wir hatten schön wüstere Vergehen (nein, nicht Christian Wulff), die unser Land auch nicht ins Unglück stürzten

46) Michael Schmidt, Samstag, 09. August 2014, 12:31 Uhr

Entweder ist man moralisch und anständig, oder man trägt seine Moral und seinen Anstand wie eine Monstranz vor sich her, am besten noch unter Berufung auf religiöse Organisationen.

Mehr ist zu diesem Thema nicht zu sagen.

47) Johannes Lamp, Montag, 11. August 2014, 14:03 Uhr

zu 41) und 43)
In Ergänzung der Tatsachen konnte man sich am vergangenen Sonntag das Sommerinterview mit Horstl Seehofer im ZDF zu Gemüte führen – wie immer ein Faszinosum. Das bayerische Chamäleon brillierte wieder einmal rethorisch und führte aus, dass die Haderthauerin natürlich bei Bekanntwerden weiterer “Fehler” – und so nannte er auch den “Haderthauerschen Idealismus” im Zusammenhang mit den Knastgeschäften – sie selbstverständlich gehen müsse…

48) johann nikola, Dienstag, 12. August 2014, 00:32 Uhr

Wo hoch die Kanzel und nieder der Verstand ist Bayernland. Und jetzt warten alle auf den nächsten Schwachsinn aus München die Maut. Aber es ist intressant das sich einer der politischen Geisterfahrer aus Müchen mal in ihrem Blog meldet. Wer betrügt der fliegt in der CSU bedeutet das nach Brüssel. Vieleicht sitzt er ja auch bald im Flieger. Die CSU hat ja viele Vordenker leider niemand der nachdenkt. Für die CSU müsste der Zustand gehirntod neu deffiniert werden. Weiterhin viel Spass.

49) johann nikola, Dienstag, 12. August 2014, 23:54 Uhr

Die Storry Haderthauer konnte man heute ausgibieg in Monitor verfolgen. Wer da noch nach der zweiten Seite sucht muss Schatzgräber sein. Nicht vergessen Lisas Welt, zum Thema CSU.

50) Erwin Gabriel, Donnerstag, 14. August 2014, 18:25 Uhr

@ 48) + 49) johann nikola, Dienstag, 12. August 2014, 00:32 Uhr

>> Wo hoch die Kanzel und nieder der Verstand ist Bayernland

>> Wer da noch nach der zweiten Seite sucht muss Schatzgräber sein.

Wie hoch die Arroganz, wie niedrig das Urteilsvermögen. Es gibt immer eine zweite Seite, es gibt immer verschiedene Aspekte – immer! Sonst ist es das gleiche Niveau wie “die Ausländer” machen unsere Autobahnen kaputt. Das stimmt nämlich auch (selbst, wenn die durch ausländische PKWs an unseren Straßen verursachten Schäden wohl deutlich unter 1 % liegen und bei weitem durch die Steuern fürs getanke Benzin wettgemacht werden).

aber man soll dann bitte nciht so tun, als hätte man was s

Diese “Erst mal alle in einen Sack und dann möglichst feste draufhauen – wann wird schon einen erischen, der es verdient hat”-Mentalität ist so derart schlicht, dass es schmerzt.

51) M.M., Samstag, 16. August 2014, 00:14 Uhr

Ein ungeheuerlicher Vorgang! Wie die Lemminge hinterherlaufen, so die BierzeltCSUler. CSU-Motto: Nicht Denken!

52) Bernhard Paul, Sonntag, 17. August 2014, 00:10 Uhr

@50) Erwin Gabriel

Steigen Sie nicht auf dieses unterirdische Niveau von #48 , 49 hinab. Ehrt Sie natürlich, dass Sie diesen Geistermüll entsorgen.

53) johann nikola, Montag, 18. August 2014, 00:26 Uhr

@ Erwin Gabrie
Das es immer zwei Seiten gibt wird von der von Ihnen bevorzugten Politrichtung bestritten, wie käme es sonst zu den altanativlosen Entscheidungen. Das Autos Schäden auf Strassen verursachen ist auch bekannt. Intressant wird nur die reine Ausländermaut. Sollte meine Wortwahl zu defftig sein möchte ich auf den Namen des Blogs verweisen Sprengsatz nicht Kuschelecke.

54) Erwin Gabriel, Montag, 18. August 2014, 11:03 Uhr

@ 53) johann nikola, Montag, 18. August 2014, 00:26 Uhr

>> Das es immer zwei Seiten gibt wird von der von Ihnen
>> bevorzugten Politrichtung bestritten, wie käme es sonst
>> zu den altanativlosen Entscheidungen.

Ich musste herzlich lachen, als ich das gelesen habe. Kann das sein, dass Sie hier neu sind?
Ich bin Wechselwähler ohne festgelegte Präferenz für eine bestimmte Partei, und wenn Sie den Blog schon länger verfolgen würden, hätten Sie vielleicht gemerkt, dass ich auch nur wenig Sympathien für unsere Kanzlerin hege. Auch bei Frau Merkel bestreite ich, dass es alternativlose Entscheidungen gab – allen schon deswegen, weil ich in vielen Fällen andere Entscheidungen als die von Frau Merkel gefällten für alternativlos hielt, bis sie sich überraschend für mich anders entschied.

Ich hege aber auch keine Sympathie für Verallgemeinerungen derart, dass alle CSU-Politiker, -Mitglieder und -Wähler schlichtweg dumm, dreist, heuchlerisch etc sind, weil sich der eine oder andere von denen mal daneben benimmt. Aber wer weiß so etwas schon mit Sicherheit.

Ich würde auch nie alle Blog-Kommentatoren für blöd erklären, nur weil einer oder zwei eine Meinung veröffentlichen, die ich für dämlich halte. Da ich den U(nterschied zwischen “Glauben” und “Wissen” kenne, nehme ich auch meine eigenen Meinungen, so ich sie nur auf Glauben und nicht auf Fakten begründen kann, nicht als absolute Wahrheit.

Sie können mich also, da meine Meinung wie die Ihre nur auf Glauben und nicht auf Wissen basiert, mit guten Argumenten durchaus davon überzeugen, dass wirklich alle, die mit der CSU zu tun haben, gehirnverblödet sind. Aber ohne gute Argumente, da kenne ich mich, wird es schwer.

erwartungsvolle Grüße
E.G.

PS: Das mit den “immer zwei Seiten” möchte ich übrigens, wenn Sie es gestatten, modifizieren: Es gibt “immer MINDESTENS zwei Seiten”.

55) wschira, Mittwoch, 20. August 2014, 18:20 Uhr

54) Erwin Gabriel

“PS: Das mit den “immer zwei Seiten” möchte ich übrigens, wenn Sie es gestatten, modifizieren: Es gibt “immer MINDESTENS zwei Seiten”.

Im dreidimensionalen Raum gibt es immer genau zwei Seiten nach herkömmlichen Regeln der Geometrie.

Ps: Kleiner Scherz von mir.

56) Erwin Gabriel, Donnerstag, 21. August 2014, 15:21 Uhr

@ 55) wschira, Mittwoch, 20. August 2014, 18:20 Uhr

>> >> Es gibt “immer MINDESTENS zwei Seiten”.

>> Im dreidimensionalen Raum gibt es immer genau zwei
>> Seiten nach herkömmlichen Regeln der Geometrie.

Wer würde hier widersprechen …

Aber wir befinden uns hier im Sprengsatz, also in einem mehrdimensionalen Meinungsraum …
Nicht jeder, der eine Meinung hat, hat auch Recht. Und nicht jeder, der Recht hat, hat auch eine Meinung.
Ich habe (nur) eine Meinung – und selten Recht, wenn das stimmt, was meine Frau sagt, wenn wir nicht im gleichen Raum sind …

🙂

57) riskro, Samstag, 23. August 2014, 11:33 Uhr

An die Redaktion: Warum wurde mein Beitrag 55 gelöscht?

58) Johannes Lamp, Dienstag, 02. September 2014, 10:50 Uhr

Hat der Abschuss doch noch geklappt…
Man kann viele Menschen lange Zeit verarschen – man kann nicht alle Menschen immer verarschen!!!
Weiß das auch Oberlehrer Gabriel? Weiß das BP? Hupsi?

59) Erwin Gabriel, Samstag, 06. September 2014, 10:13 Uhr

@ 58) Johannes Lamp, Dienstag, 02. September 2014, 10:50 Uhr

>> Hat der Abschuss doch noch geklappt…

Ich wusste von Anfang an, dass es Ihnen nur darauf ankommt.

>> Man kann viele Menschen lange Zeit verarschen –
>> man kann nicht alle Menschen immer verarschen!!!
>> Weiß das auch Oberlehrer Gabriel?

Was ich alles weiß… da könnten Sie noch manches lernen 🙂
Etwa, dass viele Dinge sich auch von selbst in die richtige Richtung entwickeln, ohne dass man immer Gift und Galle spucken und andere persönlich diffamieren muss.

Ansonsten sollten Sie außer Wilhelm Busch (“Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr”) mal etwas anderes lesen.

amüsierte Grüße
E.G.

60) Johannes Lamp, Sonntag, 07. September 2014, 21:48 Uhr

59) der gute Gabriel sollte Wilhelm Busch aufmerksam gelesen haben – er wüsste dann, dass vorgen. Zitat nicht von Busch ist , verehrter Gabriel, es geht doch nichts über ein profundes Halbwissen – immer wieder der alte Semi-Professional!!!
Enttäuscht
Lamp

61) Johannes Lamp, Dienstag, 09. September 2014, 18:16 Uhr

zu 59) Erwin Gabriel
Auf den Inhalt erspare ich mir einzugehen – aber die pubertären Smileys finde ich einfach dä(ü)m(m)lich!

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