Mittwoch, 15. Oktober 2014, 13:01 Uhr

Merz und die Defizite der Kanzlerin

Die Diskussion um Friedrich Merz ist eine rein virtuelle, denn der ehemalige CDU/CSU-Fraktionschef wird nicht in die Politik zurückkehren. Er selbst hat immer gesagt, für ihn gebe es keine Rückkehr, solange „diese Dame“ (so nennt er Angela Merkel) regiere.

Zu sehr hat ihn verletzt, wie ihn Merkel mit Edmund Stoibers Hilfe 2002 aus der ersten Reihe entfernte. Ihn, der sich immer für besser als Merkel hielt und sich zum Bundeskanzler berufen fühlte.

Das heißt konkret: kein Comeback von Merz vor 2017 oder sogar 2021. Dann aber ist Merz 62 beziehungsweise 66 Jahre alt. Und bis dahin verblasst die Erinnerung an Merz immer mehr und eine neue Generation drängt nach vorne.

Dennoch ist die Diskussion in der CDU über Merz interessant für den Zustand der Partei. Denn Merz ist ein Gradmesser für die Defizite der CDU und eine Projektionsfläche für die Unzufriedenen.

Wer Merz zurückhaben will, sehnt sich nach glänzender Rhetorik, nach konservativer Klarheit, nach verloren gegangener Wirtschaftskompetenz, nach einfachen Lösungen (Bierdeckel-Steuer) in einer immer komplizierteren Welt. Kurzum – nach all dem, was der Kanzlerin fehlt und was sie nicht verkörpert.

Für diejenigen, die heute öffentlich nach Merz rufen, ist die Diskussion ein Ventil, um über die Bande Merkel ein bisschen zu kritisieren. Das kostet nicht, dazu gehört kein Mut vor Fürstenthronen, der ohnehin in der CDU immer schwach ausgeprägt war.

Und Merz kokettiert natürlich mit dieser Rolle. Gut verdienen und von Zeit zu Zeit eine Diskussion über seine Person auslösen. Das macht Spaß.

Alle paar Jahre lässt er sich herab, ein wenig durch die CDU zu irrlichtern, dann ist wieder Sendepause. So auch diesmal, als Merz sich bereit erklärte, in einer Parteikommission mitzudiskutieren. Ist der erste Hype wieder vorbei, kehrt in der CDU wieder Merkels grauer Alltag ein, der bei den Wählern allerdings sehr beliebt ist.

Gut, dass wir einmal darüber gesprochen haben.

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23 Kommentare

1) Norbert G. Stuhlfauth, Mittwoch, 15. Oktober 2014, 13:57 Uhr

In Anlehnung an das deutsche Liedgut : Der Merz wird von Bauern und Rösslein (versucht) einzuspannen. Aber wie im Schachspiel, Die Dame hat den höheren Wert. Ein Turm , ein Turm ein Königreich für einen Turm ! Oder einen König?

2) CitizenK, Mittwoch, 15. Oktober 2014, 14:35 Uhr

Was Herr Spreng für ein Irrlicht hält, könnte aber auch ein Wetterleuchten sein:
Vielleicht erkennt manch einer in der CDU, dass die kommenden Krisen (auch ökonomisch) mit der Methode Merkel nicht mehr zu bewältigen sein werden.

3) Johannes Lamp, Mittwoch, 15. Oktober 2014, 16:22 Uhr

Immer, wenn ich mit der Person Merz konfrontiert bin, fällt mir der Beitrag einer Satiresendung im Fernsehen (wahrscheinlich produziert von vaterlandslosen Gesellen) ein, wo Friedrich mit seiner Jugend als Rocker strunzte, der einmal einen SPD-Kiosk, bzw. einen Wahlstand verwüstete.
Sein Gefährt war eine Kreidler RS…
PS. Ehe Freund Gabriel sich erkundigt – ich war Besitzer mehrerer US-Fabrikate, nicht Ural!!!

4) Wolfgang Wabersky, Bocholt, Mittwoch, 15. Oktober 2014, 17:13 Uhr

Seit Frau Merkel Kanzlerin ist, trauen sich viele den Posten zu. Aber ob ein Herr Merz den Posten besser ausfüllen könnte, muss doch sehr bezweifelt werden. In seiner aktiven Zeit hat er eigentlich nichts bewegt oder bewegen können. Projektionsflächen, wie es angeblich besser gehen könnte, bieten sich zwar jede Menge an, denn die Defizite von Frau Merkel sind einfach Legion. Und doch fällt einem kein CDUler ein, der der Kanzlerin das Wasser reichen könnte. Merkels grauer Alltag toppt einfach alles.

5) Walter Schmid, Mittwoch, 15. Oktober 2014, 18:05 Uhr

Herr Merz ist m.E nur in die Parteikommision berufen worden, um eine weitere Abwanderungsbewegung zur AfD zu stoppen. Diese kann er allerdings nicht verhindern, so meine Auffassung. Er hat sich damals von Merkel, wie ein kleiner Junge, abservieren lassen, ohne sie zu kritisieren, so meine Meinung. Deshalb ist er für eine Führungspostion in der CDU nicht geeignet. Solange die Regierung keine Steuerreform auf den Weg bekommt, die ihren Namen verdient( mind. Entlastung von 20 Milliarden€), solange werden ihr die Wähler scharenweise davonlaufen. Die Binnenkonjunktur muss jetzt angekurbelt werden und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

6) rudow1, Mittwoch, 15. Oktober 2014, 19:24 Uhr

Wenn Friedrich Merz wirklich so gut wäre, wie andere über ihn reden, dann hätte er sich schon längst irgendwo in der Republik eine Machtbasis (z.B. Landesvorsitzender) erobert. Hat er aber nicht, lieber verdingt er sich bei der Wirtschaft.

Er kommt beim AfD-nahen-Klientel gut an und bei allen anderen die sich in der heutigen CDU nicht wiederfinden, aber ohne die Ochsentour (könnte man auch als harte Arbeit bezeichnen) durch die Landesverbände auch über Jahre geht es nun mal auch heute in der CDU nicht. Die einzige Ausnahme ist davon ist witzigerweise Angela Merkel selbst. Und Herr Spreng hat ganz recht damit, auf den jungen CDU-Nachwuchs hinzuweisen, die brauchen Merz auch nicht um den Weg zu finden. Ich finde die Bezeichung „Irrlicht“ sehr gut gewählt.

7) Paulus, Mittwoch, 15. Oktober 2014, 19:46 Uhr

Weder Merkels manövrieren „auf Sicht“ noch das „Wirtschaft-Kompetenz-Getue“ des gelernten Juristen F. Merz wird die Kräfteverhältnisse/Kraftfelder die aus dem Hintergrund auf jedwede Wirtschaftspolitik einer Bundesregierung einwirken, maßgeblich beeinflussen können. Die rhetorische „Wirtschaftskompetenz“ eines R Koch oder F. Merz, an dem sich Teile der CDU Mittelstandsvereinigung wärmen mögen, bringt bestenfalls eine Ludwig Erhard Nostalgie hervor, produziert aber keine substantiellen Vorschläge, um die erdrückende Übermacht des Bankensektor zu bändigen oder den Euro-EZB Wahn zu stoppen.

Gruß
Paulus

8) Politikverdruss, Mittwoch, 15. Oktober 2014, 20:20 Uhr

Dass die CDU jetzt Friedrich Merz aus dem Hut zaubert, gehört mit zu der Operation der Union „Schwächt die AfD“.

Dazu gehört der „Contenance-Verlust“ von Schäuble (Kohl über Schäuble: „Zug von charakterlicher Dreckigkeit“), die Forderung von „jungen CDU-Politikern“ gegenüber der Kanzlerin, die Sozialreformen der Agenda 2010 weiter zu entwickeln und die nun ins Leben gerufene CDU-Zukunftskommission.

Alles nur Blendwerk!

Was will man in der CDU mit einem Ex-Politiker wie F. Merz, dessen Steuerkonzept auf einen Bierdeckel passte, wenn es dieser „Zukunfts“-Partei noch nicht einmal gelingt, die ungerechte „Kalte Progression“ zu beseitigen.

Merz soll mithelfen, die „Zukunft der Bürgergesellschaft“ zu gestalten. Zu spät! Dieser Aufgabe widmet sich gerade Herr Draghi, unterstützt von äußerst seriösen „Finanzdienstleistern“ wie BlackRock, den Königen der WallStreet. Da können wir Bürger alle beruhigt in „Zukunft“ schauen. Larry Fink wird’s schon richten.

Diese höchst „sachkundigen Zukunftsgestalter“ werden für uns Steuerbürger äußerst günstige ABS erwerben, die die südeuropäischen Banken in ihrer Generösität gerne abgeben würden.

„Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande…“(22.09.11 Papst Benedikt XVI.)

9) Wanda Müller, Mittwoch, 15. Oktober 2014, 20:44 Uhr

Wie recht ich Herrn Spreng gebe. Meine Meinung dazu.
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Im M(a)erzen der Bauer die Rösslein anspannt…

Da ist die CDU aber mutig und verlegt den Frühling in den Herbst. In der Hoffnung, neue Jahreszeit und neues altes Personal, neues Glück.

Getrieben von der AfD und deren Erfolgen bei den letzten Landtagswahlen, wurde in der Küche der Merkel das Kochbuch herausgeholt und nach neuen Rezepten gesucht. Jetzt ist man dort in der Probierphase. Wer aber glaubt, es kommt etwas Genießbares heraus, kann sich ganz schnell den Magen verderben und hat Schwierigkeiten, den Lokus zu verlassen.

Uns Uschi, schon als Nachfolgerin für das Kanzleramt gehandelt, verbrannte sich selbst. Voller Schwung und der Erfahrung als mehrfache Mutter übernahm sie ihr Ministerium. Nach der Devise, Uschi kommt und fegt mit eisernem Besen den Saustall Verteidigungsministerium rein. Nach einigen Probenstrichen merkte sie aber, der Besen ist auch nicht mehr das, was er einmal war, es gingen ihm die Haare aus. Nun ist sie auf der Suche nach einem brauchbaren Besen und niemand hilft ihr dabei. Nein, die Männer stehen daneben und feixen sich eins und so manche Frau reibt sich mit betrübter Miene die Hände.

Sie, die Hannoveraner-Uschi, ist eben keine schwäbische Hausfrau mit Kehrwochenerfahrung. Die wissen, zuerst sich mit den Haus- und Straßengemeinschaften gut stellen und dann erst mit dem Kehren beginnen. Dann aber richtig, sodass kein Auge trocken bleibt.

Da war guter Rat teuer. Als das Wort „teuer“ in der merkelschen Küche fiel, erinnerte sich jemand und überlegte, denn da war doch noch was. Na klar, der Merz.

Vor Jahren musste man ihn zwar in die Wüste schicken, natürlich mit Übergangsgeld und anderen Nebensächlichkeiten, er trieb es wirklich zu unverschämt und schaufelte sich „nebenbei“ so viel in die eigene Tasche, dass man den Tag auf dreißig Stunden verlängerte, aber seinem hinterlassenen politischem Netzwerk blieb er in Erinnerung.

Er wurde aus der politischen Versenkung hervorgeholt. Na gut, zwar nur als Berater, aber schon hat er nach fast einer Dekade Politabstinenz wieder einen Fuß in der Berliner Tür. Das lässt nun wirklich Großes vermuten; wer in der Lage ist, den Lauf der Jahreszeiten zu ändern, wird doch sicherlich auch Bauernweisheiten vom Fuß auf den Kopf stellen können. Der reiche und gerissenste Bauer hat die dicksten Kartoffel, auf lange Sicht.

Wann kann jeder Deutsche an jedem deutschen Baum auf deutschen Plakaten endlich lesen: „Merz for President!“? Ich bin sicher, wir müssen nicht bis zum nächsten Pferdeeinspann warten. Das Geschirr liegt gut gefettet bereit und die Pferdeburschen halten schon die Steigbügel.
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Wanda Müller

10) M.M., Donnerstag, 16. Oktober 2014, 02:04 Uhr

Das protestantische Deutschland will 2017 das Lutherjubilaeum mit Angie feiern. Da stört „Fatima Merz“ als Erscheinung sowieso.

11) Rainer N., Donnerstag, 16. Oktober 2014, 10:32 Uhr

AFD – die braucht Mensch nicht zu bekämpfen, dass schaffen die selber.

Lucke:

http://www.faz.net/aktuell/politik/bernd-lucke-relativ-viele-einzelfaelle-von-rechtsextremismus-bei-der-afd-13203502.html

Also SOOO viele Einzelfälle?

Die Parteien haben doch nur noch so viele Stimmen, weil Einstein schon richtig erkannt hat – die Herrschaft der Dummen ist unausweichlich, ihrer sind so viele …

Also bleibt nur ein Weg – die Zahl der Wahlwilligen soweit zu reduzieren …

Auf dem Weg sind wir wohl schon länger – denn die Wahlbeteiligung geht zurück. Das Pech an der Sache, je weniger wählen, um so gewichtiger sind dann die Stimmen von Esxtremisten. Die sind zwar auch dumm, aber da steckt dann (fast) immer ein „kluger Kopf“ hinter, der die Dummheit seiner „Mitläufer“ ausnutzt.

Wohl von den Religionen abgeguckt.

12) Alexander, Donnerstag, 16. Oktober 2014, 20:16 Uhr

Es ist leider genauso, wie Herr Spreng es darstellt!

Friedrich Merz ist zu arrogant und zu neunmalklug für eine Politik-Karriere. Der harte Weg durch die Landesverbände ist nicht sein Ding. Ihm fehlt auch der Machtinstinkt. Es ist doch bezeichnend, wie schnell Friedrich Merz als Fraktionsvorsitzender abserviert worden ist. Und dies von Angela Merkel ohne jeglichen Widerstand aus der Partei, aus den Landesverbänden oder vom Bundestagsabgeordneten.

Friedrich Merz hatte keinerlei Machtbasis und dies ist eine fundamentale Schwäche in der Parteipolitik. Mit schlauen Reden gewinnt man nichts bzw. nicht viel. Worauf es ankommt ist, sich durchzusetzen und systematisch eine loyale Seilschaft, eine Machtbasis aufzubauen. Darin sind Angela Merkel und Helmut Kohl hervorragend gewesen.

Das „Steuerkonzept auf einen Bierdeckel“, die Rhetorik um die CDU als „Zukunfts“-Partei und die „Zukunft der Bürgergesellschaft“ sind leider nur nette Ideen, noch nicht einmal konzeptionell durchdacht und entwickelt. Mehr nicht. Leider! Und einen Titel wie etwa „sachkundiger Zukunftsgestalter“ muß man sich auch erst einmal hart erarbeiten bzw. in der Politik erkämpfen wie Gerhard Schröder mit seiner Agenda-2010-Reform.

13) Ariston, Donnerstag, 16. Oktober 2014, 23:06 Uhr

Nur muss es doch deprimierend für die SPD sein, zu sehen, dass innerhalb der CDU mehr Opposition zu Merkel ist als bei ihnen. Glaubt denn Gabriel wirklich, dass er Steinmeiers Schicksal bei der nächsten Bundestagswahl entgehen kann?

In der Tat scheint eher die AfD eine Gefahr zu sein. Nicht, dass Merkels CDU nicht mit Abstand stärkste Fraktion werden könnte, aber sollte sich die AfD auf ihre Werte stabilisieren (und da ist das in die rechte Ecke schieben eher kontrakproduktiv), dann fehlt der CDU genauso ein Partner wie die SPD, wenn sie sich nicht auf Bundesebene auf die Linke einlässt. Und da vermute ich, dass jedes Signal vor der Wahl in diese Richtung eher Stimmen kostet als bringt.

Also bleibt es bei der großen Koalition. Das einzige, was Merkels Wahlsieg gefährden könnte, wäre eine frühe Nachfolgediskussion. Mit vdLeyen haben sehr viele konservative Wahler ein Problem, T. deMaiziere war ein Kandidat, ist aber durch die Bundeswehr ziemlich verbrannt.

Wetten auf die weitere politische Entwicklung der nächsten 5 bis 10 Jahre könnten großes Risiko aber sehr gute QUoten bedeuten.

14) Paulus, Freitag, 17. Oktober 2014, 14:16 Uhr

@12 Alexander

Zustimmung! Mit dem Konzept des Eindampfens der Besteuerungssystematik auf einige wenige (Steuer)Sätze, lässt sich im Bierzelt punkten, wenn es damit ernst werden sollte, würde es aber nicht einmal in der CDU durchsetzbar sein. Statt sich als Ober-Schlaumeier zu produzieren, hätte F. Merz besser an der Durchsetzbarkeit des Abbaus der kalten Progression im Bereich des „Mittelstandsbauch“ bzw. dessen Abflachung gearbeitet. Effektvolle, rhetorische Auftritte die seiner Eitelkeit schmeicheln, waren/sind ihm stets wichtiger als die „Mühen der Ebene“. Wenn er denn wenigstens der „Klassenprimus“ in der Durchsetzung seiner Ideen wäre.

Gruß
Paulus

15) M.M., Samstag, 18. Oktober 2014, 02:27 Uhr

@ 12 Alexander
Frau Merkel hatte zum Zeitpunkt ihrer „CDU -Machtergreifung“ ueberhaupt keine Basis in der CDU.
Nicht genannte CDU Spender und ein FAZ Artikel reichten aus um sich auf die Pool Position zu katapultieren. Ein Vorgang der in der Bundesrepublik Deutschland bis heute einmalig bleibt.

Im Formel 1 Zirkus koennte man es heute mit KERS und dem DRS Fenster zum überholen vergleichen. Dazu muss man eine zeitlang vorher im Windschatten gefahren sein und der Abstand zum Vordermann darf nicht zu groß sein.

16) Walter Schmid, Samstag, 18. Oktober 2014, 21:17 Uhr

@Wanda Müller
Es war ein hoher Genuss, Ihr großartiger Artikel über Merz zu lesen. Bei uns in BW sagt man auch: “ Der dümmste Bauer hat die größten Kartoffeln.“ Weiter so! Danke!

17) W.Herrmann, Sonntag, 19. Oktober 2014, 00:13 Uhr

Das einzige was ich an Friedrich Merz schätze ist die Bezeichnung „diese Dame“ für Angela…ansonsten hat er politisch in seiner Wirkzeit auch nicht viel bewegt…da ähnelt er dieser Dame…..

Ach nein, ich korrigiere mich zugunsten von Merz, dieser Dame haben wir, zumindest teilweise, die missglückte und unvollendete Eurorettung sowie die jämmerliche, einseitig antirussische, sicherlich auf US-Kommando, Ukrainepolitik zu verdanken…..

und dennoch wird Sie von über 40% der tumben Michel gewählt/gewollt…man glaubt es kaum…da wär mir Merz lieber..obwohl ich natürlich nicht weiss wie es dann aussehen würde…

Pardon, ich schweife vom Thema ab…Herr Spreng hat diesmal recht…

18) Wanda Müller, Sonntag, 19. Oktober 2014, 10:13 Uhr

@ W. Herrmann

Ja, dieser Dame, meiner Rose aus der Uckermark, haben wir sehr viel zu verdanken. Nur bin ich ganz sicher, das Ende der Fahnenstange ist da noch lange nicht erreicht.

Ein Merz, durchtrainiert und voller Tatendrang, wie er nun einmal ist, wird klettern und klettern und uns zeigen, wo die deutsche Flagge hängt. Da hat sogar meine Rose noch einige Luft nach oben gelassen. Sie hat ja viele schlechte Seiten, aber gönnen kann sie ja, gelle?

Ein Merz wird diese Luft nach oben freudig und mit Elan einatmen und dann uns Deutschen sein Verdauungsergebnis hinterlassen. Ich vermute, ein Schröder sieht dann im Rückblick wie ein Depp aus. Na gut, ich verstehe es schon, Ziele muss jeder Mensch haben.

Auf der Trimm Dich Pfad und schweißtriefend, ich will doch nicht auf der Hälfte der Kletterstange wie ein fauler Affe herumhampeln. Wie sagte schon mein selig Walter Ulbricht: jeder Mann (er übersah in seinem Machogehabe Frau) an jedem Ort, jede Woche einmal Sport.

Wanda Müller

19) Peter Christian Nowak, Sonntag, 19. Oktober 2014, 12:43 Uhr

Bestätige gern Ihren Beitrag! Die meisten „tumben“, auf Konsum dressierten Mitbürger, werden sehr bald spüren, in welche Hölle sie mit ihrem Idol Merkel unversehens geraten sind…und sie ihre verschlafenen Augen reiben. Merz ist doch lediglich das Plagiat zu Merkel und Co. Mehr gibt es doch gar nicht mehr zum Neoklassiker Merz zu sagen.

20) Johannes Lamp, Mittwoch, 22. Oktober 2014, 18:53 Uhr

zu 1) verwandt mit dem Torwart?

21) W. Zimmer, Dienstag, 28. Oktober 2014, 16:57 Uhr

F. Merz ist doch nur noch ein Gespenst der CDU. Solange A.M. Parteichefin ist, bekommt ein Merz keinen zweiten Frühling. Ich halte ihn aber eher für einen Windbeutel, reden, reden, reden, reden…..und dann Stille. Und politischen Stillstand haben wir seit 2005 zur Genüge.

22) P.Arbigast, Freitag, 07. November 2014, 14:19 Uhr

Vielleicht begegnet Merkel ja doch einmal den „Iden des März“. Gut wärs.

23) Johannes Lamp, Dienstag, 18. November 2014, 10:30 Uhr

zu 20)
Ich hätte so gerne etwas über Stuhlfauth gelesen, de, besten Torwart, den Deutschland je hatte!!!

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