Montag, 30. Mai 2016, 11:15 Uhr

Gauland – und die Verlogenheit der AfD

Hätte er doch nur Muslime beleidigt oder gegen Flüchtlinge gehetzt. Das werden sich viele in der AfD gedacht haben, als sie hörten, dass sich Alexander Gauland an Jerome Boateng vergriffen hat. Ausgerechnet an einem Nationalspieler, einem deutschen Leistungsträger – und das kurz vor der EM.

Das war wirklich unerhört. Und das stößt selbst eingefleischten Rassisten übel auf. Schwarze Fußballspieler sind gute Deutsche. So lautet die Regel. Sie will man selbst in Heidenau oder Freital als Nachbarn haben.

Selten hat sich der Rassismus der AfD so sehr selbst entlarvt wie im Fall Gauland. Aber der Fall zeigt auch die ganze Verlogenheit und Heuchelei der AfD. So schnell war Frauke Petry noch nie, um sich von Entgleisungen eines Parteifreundes zu distanzieren.

Jetzt gilt Gauland als Parteischädling, denn das kann Wählerstimmen kosten. Hätte er – wie üblich – gegen den Islam gehetzt, dann wäre die Welt der AfD noch in Ordnung.

Dabei hätte es schon öfter Gelegenheit gegeben, sich von dem Altherrenrassisten mit den eleganten englischen Jacketts zu distanzieren. Als er zum Beispiel Angela Merkel für die Anschläge auf Flüchtlingsheime verantwortlich machte. Oder als er offen mit Pegida als “natürliche Verbündete” sympathisierte. Oder als er den AfD-Rassentheoretiker Björn Höcke als seinen “Freund” in Schutz nahm.

Bei diesen Gelegenheiten aber hörte man nichts von der Parteispitze. Weil es ins Konzept passte, alles abzufischen, was am rechtsradikalen Rand an Wählerstimmen zu holen ist. Aber einen Nationalspieler anzugreifen – das geht den AfD-Nationalisten wirklich zu weit.

Man muss Alexander Gauland fast dankbar sein, dass er diese Verlogenheit offen gelegt hat.

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154 Kommentare

1) mac4ever, Montag, 30. Mai 2016, 11:45 Uhr

Im Mittelalter wurde der Überbringer der schlechten Nachricht geköpft.

Heutzutage wird er medial hingerichtet. Dabei hat Gauland nur die Verlogenheit thematisiert, die weite Bereiche der Gesellschaft betrifft:

Ausländer/Flüchtlinge/Migranten sind selbstverständlich willkommen, aber doch bitte nicht in _unserer_ Wohngegend.

Siehe Hamburg, “Not in my backyard” ist die US-Variante.

Petry hat sich übrigens NICHT von Gauland distanziert, wie Sie schreiben. Sie übernehmen damit nur die Lesart von SPON, und die trifft nicht zu. Petry hatte getwittert: “Jêrome Boateng ist ein Klasse-Fußballer und zu Recht Teil der deutschen Nationalmannschaft. Ich freue mich auf die EM.”

Diese zutreffende Aussage, die keinesfalls im Gegensatz zu der inkriminierten Gauland-Äußerung steht, würden wohl neben Alexander Gauland 99 % der deutschen Bevölkerung unterschreiben, einschließlich der AfD-Wähler und AfD-Parteimitglieder. Und ich selbstverständlich auch.

Was bleibt, ist der fade Nachgeschmack einer Desavouierungskampagne, bei der sowohl Fairness als auch Differenzierung (etwas zu zitieren bedeutet nicht, sich damit zu identifizieren) auf der Strecke bleiben.

2) V. Jenny, Montag, 30. Mai 2016, 13:08 Uhr

Bei der Aufregung wird meiner Meinung nach zumeist übersehen, dass die Aussage Gaulands, wonach viele zwar den Fußballer Boateng OK finden, aber keinen Schwarzen zum Nachbarn wollen, vermutlich leider einen wahren Kern hat. Man macht sich Illusionen, wenn man das rassistische Potential in der deutschen Bevölkerung unterschätzt. Vermutlich ist es eher größer als die bisher erzielten Stimmanteile der AfD.

3) m.spreng, Montag, 30. Mai 2016, 14:02 Uhr

@ mac4ever

Ich bin diesen ewigen, taktisch durchsichtigen Relativierungen von Aussagen der AfD-Funktioäre leid. Herr Gauland hat sich insgesamt vier mal zum FAS-Artikel geäußert. Am Ende kam er nicht mehr umhin, seine rassistische Aussage einzuräumen. Wenn er jetzt sagt, er sei kein Rassist, dann bleibt nur noch eines übrig: er ist ein dumm vor sich hin brabbelnder alter Mann. Auch diese Erkenntnis sollte ihn zum Rückzug aus der Politik bewegen.

4) Rapunzel, Montag, 30. Mai 2016, 15:16 Uhr

“Schwarze Fußballspieler sind gute Deutsche. So lautet die Regel. Sie will man selbst in Heidenau oder Freital als Nachbarn haben.”
Diese Aussage ist wohl eher anzuzweifeln.
In Heidenau, Freital und Co. werden dunkelhäutige Menschen einfach so brutalstmöglich angegriffen, ohne dass nach Pass, Beruf und Identität gefragt wird. Und das im Rahmen der regelmäßigen ostdeutschen Pogrome wochenlang vor Polizei und laufenden Kameras. Falls man es in ihrem abgehobenen Kiez noch nicht mitbekommen hat, Herr Spreng.

5) M. R. Schäfer, Montag, 30. Mai 2016, 15:39 Uhr

Lieber Herr Spreng,

Sie sind der Presse auf den Leim gegangen. Wenigstens sind meine Vorredner kleberesistent.

Der Satz “Ausländer/Flüchtlinge/Migranten sind selbstverständlich willkommen, aber doch bitte nicht in meiner Nachbarschaft” kreist über jedem Stammtisch. Ist somit jeder dieser Kommunikationshorte deswegen rassistisch?

Ich bin kein Fan der AfD, aber Herr G. wurde hier aufs Glatteis geführt. Beim nächsten Mal muss er einfach besser aufpassen. Und wo Sie hier eine Taktik erkennen können, erschließt sich mir nicht.

MfG
M. R. Schäfer

6) m.spreng, Montag, 30. Mai 2016, 15:45 Uhr

@ M.R. Schäfer

Meine Antwort auf Ihre Frage: Ja!

7) Johannes Lamp, Montag, 30. Mai 2016, 17:26 Uhr

Zu 3) 5) 6) Spreng/Schäfer
Klasse, der alte Wolf kann noch beissen…
Es wird auch allerhöchste Zeit, dass diesen Relativierern, diesen Allesverstehern und mit Verlauf Dummschwätzern (wie Heinz Becker sie nannte) endlich einmal jemand Bescheid stößt!
Gut, dass es Meister Spreng selbst ist, der die Möglichkeit ergreift.
Ich bin schon seit geraumer Zeit der Ansicht, dass dieser als englischer Gentleman verkleidete
Alexander (!) Gauland einer der gefährlichsten Politiker Deutschlands ist.
Er hat schon häufig bewiesen, dass ihm der Begriff “Schamgefühl” völlig fremd ist. Er herzte vor der Kamera die völkischen Vorreiter Höcke und Poggenburg, fiel seinem Parteifreund Lucke (wer war das noch einmal?) in den Rücken und intrigierte eigentlich gegen alle…
In der AfD für die zuständig, die für sich die Gnade der späten Geburt reklamieren, hat er die Schule Dreggers (jüngster Bataillonskommandeur der Wehrmacht) und Wallmanns (welche Skandale hat er mit Hilfe von Scarface Koch nicht bewältigt?) mit Bravour überstanden und vom Abstellgleis in Brandenburg schafft er es, die Republik neu (alt) zu formieren – d.h. Rassismus (s. 5)) gesellschaftsfähig zu machen.
Wie Sie sehen können – selbst in ihrem Blog – schämen sich viele nicht, dem senilen Alten Herren
Recht zu geben, bzw. Entschuldigungen für nicht entschuldbares Labern zu finden…

8) M. Osterhoff, Montag, 30. Mai 2016, 18:48 Uhr

> Jetzt gilt Gauland als Parteischädling, denn das kann Wählerstimmen kosten.
> Hätte er – wie üblich – gegen den Islam gehetzt, dann wäre die Welt der AfD
> noch in Ordnung.
Oder zeigt es, dass die AfD doch nicht „so böse“ ist, und kann dadurch weitere
Wählerstimmen aus der „Mitte“ anziehen?

9) Rainer N., Montag, 30. Mai 2016, 19:24 Uhr

Manche wollen wohl wieder den Arier-Nachweis … mein Vorschlag, den auf 80 Generationen zu verlangen. Dann wären die so lange damit beschäftigt … und könnten keinen Unsinn mehr anstellen.

Die müssen dann ja nur die Daten von 1.208.925.819.614.629.174.706.176 Ahnen ermitteln.

10) Jakobiner, Montag, 30. Mai 2016, 19:31 Uhr

Gauland ging es nicht darum, rassitsische Einstellungen in der Bevölkerung zu kritisieren oder darauf hinzuweisen, sondern diese anzufachen-nach dem Motto: “Deutsche,:Wollt ihr einen Neger oder Ausländer als Nachbarn, wohl nicht!!! “So zu tun, als ginge es ihm um eine differnezierte Kritik am weitverbreiteten Rassismus, sit wohl eine sehr wohlkwollende Interpretation, in den meisten Fällen eher eine Zustimmung zu diesem Rassismus.Genausop hätte Gauland ja mal fargen können ob man ihn, einen AfDler, einen Höcke oder rechstradikalen Deutschen als Nachbarn haben wollte–wohl nicht.

11) Jakobiner, Montag, 30. Mai 2016, 19:41 Uhr

Zu Schäfer:

“Der Satz “Ausländer/Flüchtlinge/Migranten sind selbstverständlich willkommen, aber doch bitte nicht in meiner Nachbarschaft” kreist über jedem Stammtisch. Ist somit jeder dieser Kommunikationshorte deswegen rassistisch?”

Klare Antwort: Ja, meistens schon sind Stammtische und dergleichen rassistisch. Das merken sie nur selbst nicht mehr, da sie in ihrem eigenen Sumpf stecken und abgeschiottet von anderen als ihrem abgeschlossenen Stammtischbiotopmeinungen sind.

12) karel, Montag, 30. Mai 2016, 20:48 Uhr

Aufzeichnungen der beiden Journalisten meint üblicherweise einen Audiomitschnitt. Da ist der Zusatz der FAZ, dass beide Aufzeichnungen übereinstimmen, etwas sonderbar. Wenn zwei Tonbandgeräte dasselbe Geräusch aufnehmen, dann ist es eine Selbstverständlichkeit, dass beide Aufzeichnungen der Sache nach identisch sind. Oder handelt es sich nicht um Tonbandaufzeichnungen, sondern um schriftliche Aufzeichnungen, handschriftliche Aufzeichnungen?

http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/ein-fall-gauland-oder-faz/

Ja, Herr Spreng…… ist das nicht sonderbar?
Tut mr leid, ich folge und glaube keiner Seite.
Nur meiner Alltagsvernunft… meinem Grundsatz:
Cui bono
Und im aktuellen Mainstream spricht dies eher gegen die FAZ, eher für Gauland.
Auch vor dem Hintergrund, daß die tonangebenden Medien eher gegen die AfD eingestellt sind.

13) C.Mayer, Montag, 30. Mai 2016, 22:30 Uhr

Auch weiße Ausländer sind in Ostdeutschland wohl nicht willkommen. Auch Christen nicht.
In Frankfurt/Oder gab es Proteste, als jemand den Vorschlag machte, in Neu-Beresinchen statt leerstehende Wohnblocks abzureißen, diese an polnische Familien (nicht muslimisch sondern katholisch) zu vermieten. Da wurde dann gesagt, Abriss sei besser als “Polacken” als Nachbarn. So sind sie eben, die Rassisten.

14) M. R. Schäfer, Dienstag, 31. Mai 2016, 08:14 Uhr

Hallo zusammen,

falls hier eine Mehrheit der Meinung ist, dass alle Stammtische rassistisch sind, so muss ich den Schluss ziehen, dass Rassismus zu unserer Kultur gehören muss – denn Stammtische sind immer und überall.

Das wird insbesondere der CSU nicht gefallen.

Herzliche Grüße
M.R.S.

15) W. Zimmer, Dienstag, 31. Mai 2016, 08:59 Uhr

Was dem Gauland sein Boateng ist, ist dem CSU-Herrmann sein “wunderbarer Neger” Roberto Blanco. Und wieder entlädt sich ein Mediengewitter über die Rassisten der AfD, Empörung allerorten, insbesondere aus der Regierungsfraktion….und währenddessen sind wieder 700 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Aber Hauptsache, die Medien können sich über einen senilen Populisten echauffieren.

16) Rainer G., Dienstag, 31. Mai 2016, 09:13 Uhr

@ 3) m.spreng 30.05.2016 – 14:02 Uhr

Vielen, vielen Dank, lieber Sprengmeister, für diesen genialen Wortbeitrag. Hier ist es häufig genug bierernst und selten humorig. Als ich allerdings Ihre o.g. Wortmeldung gestern gelesen hatte, habe ich laut lachend vor dem Rechner gesessen und mir vor Vergnügen auf die Schenkel geklopft. Einfach köstlich! Bitte mehr davon.
„Ein dumm vor sich hin brabbelnder alter Mann.“ Super. Solche Leute sind in der Politik so selten wie Gras auf der Wiese. Aber nicht nur alte Männer können das, sondern auch jüngere. Sogar jüngere Frauen sollten wir da nicht vergessen! Beispiele gefällig?
„Ich freue mich, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten.“
„Das Internet ist für uns alle Neuland.“
„Das Ausspähen von Freunden geht gar nicht.“
„Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Vorschläge, denn Deutschland soll so bleiben, wie es ist.“
„Mir selber ist nichts bekannt, wo ich abgehört wurde.“
„Ach da ist Berlin, oh und was ist das hier?“ – „Moskau.“ – „Moskau? Da kommen so viele her?“
„Die Tatsache, dass Uli Hoeneß jetzt dieses Urteil angenommen hat, nötigt mir hohen Respekt ab“
usw.
Ohne Redekonzept ist Ihre Lieblingskanzlerin umgangssprachlich mitunter reichlich seltsam drauf und ich habe da noch gar nicht auf Unterschiede zwischen netto und brutto hingewiesen.
Alte „vor sich hin brabbelnde Männer“ kenne ich noch aus der Riege des ZK der SED. Aber auch hierzulande gibt es Prachtexemplare, von denen der Mann, den Sie zum Bundeskanzler machen wollten die absolute und alleinige Spitzenposition hält. Auf diesem Gebiet ist und bleibt Edmund Stoiber ungeschlagen. Deshalb meine Erheiterung, denn Sie müssten es ja von uns allen am besten wissen, wie es um alte brabbelnde Politiker bestellt ist. Sie hatten seinerzeit den Heldenmut, wie einst Professor Higgins mit dem sperrigen und von jeglicher Sprechkunst befreiten Kanzlerkandidaten gegen den eloquenten redegewandten Gerhard Schröder anzutreten. Im Gegensatz zum My-Fair-Lady-Professor sind Sie allerdings gescheitert. Zudem haben Sie noch nicht auf die entsprechende Frage unseres latein sprechenden Wachtmeisters a.D. geantwortet, ob Sie der Republik wirklich diesen Kanzler zutrauen wollten, oder nur jung waren und das Geld brauchten.

Noch eine kurze Bemerkung zu Ihrer Wortmeldung unter Punkt 6).
Es ist wohltuend, wenn für Sie jeglicher Rassismus ungeduldet bleibt und im Keim erstickt wird. Da gebe ich Ihnen unumwunden Recht und bin voll und ganz bei Ihnen.
Xavier Naidoo ist deutscher Staatsbürger mit anderer Hautfarbe, genau wie Jerome Boateng, und hat sich entgegen des Mainstreams der deutschen Qualitätsmedien gewagt, eine politische Meinung kund zu tun, die nicht stromlinienförmig mit der political correctness in diesem Land übereinstimmt. Daraufhin hat der NDR ihn im November letzten Jahres wieder aus dem Wettbewerb für den Eurovision Song Contest, für den er nominiert war, genommen. Ist der NDR rassistisch? Wo war der öffentliche Aufschrei? Gab es diesen überhaupt und die Medien haben ihn uns nicht hören lassen?
Wenn gegen Rassismus die Stimme erhoben wird, dann gegen jeglichen Rassismus und zwar immer!

17) Alexander, Dienstag, 31. Mai 2016, 09:53 Uhr

@ 1) mac4ever und 12.) karel – Zustimmung!

Sollten die Aussagen von Gauland über den Fußballer Boateng zutreffend sein, so wäre das nicht akzeptabel. Solche Statements sollen dann auch durch die Medien entsprechend kritisch gewürdigt werden.

Es ist gut, dass die AfD durch die Medien kritisch begleitet und gewürdigt werden. Das ist gute demokratische Tradition.

Gleichwohl fällt auf, wie unsachlich, einseitig und hinterfotzig vielfach AfD-Politiker in die rechte Ecke gestellt werden. Mir fallen hierzu Beleidigungen wie Pack, Brandstifter, Latenz-Nazi, Nazischweine, Rassisten etc. von “seriösen” Bundespolitikern ein. Weiterhin fällt auf, wie wenig substanziell, begründet und sachlich die Kritik an der AfD geäussert wird. Damit demaskieren sich jene Politiker und Kritiker eben nicht als gute Demokraten, sondern entsprechen eher selbst dem Bild des kritisierten, intoleranten und bösen Populisten.

Und diese Form der politischen Auseinandersetzung stärkt nur die AfD und schwächt die etablierten Parteien! Es ist mir unbegreiflich, warum führende SPD- und CDU-Politiker dies nicht verstehen. Und: Die AfD ist nur deshalb so stark, weil die SPD und die CDU so fürchterlich schwach sind.

Mich persönlich interessiert hier deutlich mehr, was Gesellschaft, Medien und Politik tun müssen, um fremdenfeindliche, rassistische Tendenzen in Deutschland zu schwächen bzw. erfolgreich und nachhaltig zu lösen. Mich interessiert hier deutlich mehr, wie die soziale Sicherheit und soziale Standards in Deutschland in Deutschland wieder belebt werden können angesichts massiver Existenzängste und Ängste vor sozialer Verelendung welche teilweise die Ursachen von Fremdenfeindlichkeit sind.

Mein Fazit: Mit Beleidigungen und Diffamierungen á la Gauland, Höcke, Gabriel und Lamp wird kein einziges Problem gelöst, sondern nur verstärkt!

18) Johannes Lamp, Dienstag, 31. Mai 2016, 09:55 Uhr

Zu 12) karel
Wie es so schön heißt: Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung, so gilt analog, das ein Blick in die relevante Zeitung FAS = Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (die mit dem brillanten Hank!)
die “Verursacher” gezeigt hätten…
Solange mir keiner das Gegenteil beweist, glaube ich, dass 3 Pfund Rindfleisch in Verbindung mit 5 Litern Wasser und Suppenkraut eine schöne Rindssuppe ergeben…
Gott, oder wer auch immer, erhalte Ihnen die Alltagsvernunft, was immer das auch in Ihrem Fall ist!
Und die Amis waren doch auf dem Mond!!!

19) Jakobiner, Dienstag, 31. Mai 2016, 10:16 Uhr

Hier die offizielle Erklärung Gaulands auf der offiziellen AfD-Webseitezum Boatengskandal:

“Zur Meldung der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 29. Mai 2016 erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD Alexander Gauland:

„Ich habe nie, wie die FAS insinuiert, Herrn Boateng beleidigt. Ich kenne ihn nicht und käme daher auch nicht auf die Idee, ihn als Persönlichkeit abzuwerten. Ich habe in dem vertraulichen Hintergrundgespräch die Einstellung mancher Menschen beschrieben, aber mich an keiner Stelle über Herrn Boateng geäußert, dessen gelungene Integration und christliches Glaubensbekenntnis mir aus Berichten über ihn bekannt sind. Selbstverständlich können wir stolz auf unsere Nationalmannschaft sein. Ich wünsche allen Spielern viel Glück für die Europameisterschaft.“”

https://www.alternativefuer.de/2016/05/29/gauland-ich-habe-herrn-boateng-nicht-beleidigt/

Interessant dabei auch folgender Widerspruch: Gauland behauptet, Boateng überhaupt nicht zu kennen, aber dessen Persönlichkeit, Integration, christlichen Glaubenshintergrund seien ihm bekannt.Vielleicht sollte Gauland auch einfach mal besser schweigen…

Ganz treffend dazu: “In 5 Schritte zum AfD-Skandal”:

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_77981354/so-redet-sich-afd-vize-gauland-nach-seiner-boateng-aussage-heraus.html

20) Erwin Gabriel, Dienstag, 31. Mai 2016, 11:02 Uhr

@ 12) karel, Montag, 30. Mai 2016, 20:48 Uhr

Danke für den Link.
Ich schließe mich Ihrem Urteil an.

21) erika, Dienstag, 31. Mai 2016, 11:06 Uhr

Die Debatte um Gauland erinnert mich an die Debatte um Steinbrück, der sich angeblich ein höheres Kanzlergehalt gewünscht hätte.

Unsere Medien beschäfftigen sich mit “Dingen, die sie selber befördern” und geben somit erneut Nahrung für die Lügenpresse.

Die Aufgabe der Medien wäre es zu informieren und aufzuklären, was wir seit Jahren bekommen ist Propaganda. Ein Großteil der Bürger will diese Propaganda nicht mehr, leider bewegt sich das Ganze immer mehr in die falsche Richtung.

22) Erwin Gabriel, Dienstag, 31. Mai 2016, 11:12 Uhr

@ 11) Jakobiner, Montag, 30. Mai 2016, 19:41 Uhr

>> Ja, meistens schon sind Stammtische und dergleichen rassistisch.

Sie klingen so, als würden Sie am liebsten eine linke Gesinnungspolizei einführen wollen.

Ich nehme mir das Recht heraus, mich wohl und unwohl zu fühlen, wie es mir beliebt. Und nachdem mir in Hamburg einmal drei jungen Türken mein Handy abnahmen, fühle ich mich unwohl, wenn mir eine Grußße Jugendlicher “arabisch / türkischem Aussehen” (sorry an beide Gruppen für die Vermengung) über den Weg laufen. Bin ich deswegen ein Rassist?

Ob Sie nun jemanden verurteilen, weil er dunkle Haut hat hat, oder ob sie ihn verurteilen, weil er am Stammtisch sitzt – macht das für Sie einen Unterschied?

23) mac4ever, Dienstag, 31. Mai 2016, 13:18 Uhr

@ 19, Alexander: Genau diese unsachliche, unsaubere Argumentation kritisiere ich auch immer wieder bei den Medien, und da stehen sich links und rechts im Umgang mit der AfD in nichts nach.

Leider sind auch Sie nicht frei davon. Sie bedienen sich eines rhetorischen Tricks und konstruieren einen Widerspruch: “ist mir nicht bekannt” hat eine Doppelbedeutung einmal als im Sinne von “ich bin ihm oder ihr nie persönlich begegnet”, oder aber “ich habe den Namen noch nie gehört und habe keine Informationen über die Person”.

Boateng ist ein prominenter Fußballspieler, also sind sehr viele Informationen, auch persönlicher Art, über ihn im Umlauf. Deshalb kann man ihn trotzdem nicht kennen, ihm noch nicht persönlich begegnet sein. Aber genau diese rhetorische Beckmesserei, natürlich immer im Dienste der jeweiligen politischen Linie, wird im öffentlichen Raum schon seit langem getrieben.

Gauland ist B. nie begegnet, weiß aber einiges über ihn. Das dürfte auf die meisten Deutschen zutreffen, wenn man sie nach einem beliebigen prominenten fragt. Und Gauland ist gefragt worden, er hat B. nicht selber in die Diskussion gebracht.

Auch Eva Hermann, dieser Schlenker sei mir gestattet, war ein Opfer davon, nicht das erste und nicht das letzte. Sie hat nur einen Allgemeinplatz ausgedrückt, nämlich dass zum Beispiel die Lebensleistungen derjenigen, die zur Zeit des Faschismus gelebt haben, mit Sicherheit zu den guten Dingen dieser Zeit gehörten. Sowie auch diejenigen in der DDR. Gut und böse existieren in der reinen Form im realen Leben eben nun mal nicht, die Wirklichkeit existiert immer in Grautönen. Goethe kannte diese Dialektik, die Verantwortlichen in der ARD offenbar nicht.

Ich reagiere darauf sehr allergisch, da ich jahrzehntelang die DDR-Propaganda ertragen musste. Da war ein solcher Umgang mit politischen Gegnern an der Tagesordnung.

24) mac4ever, Dienstag, 31. Mai 2016, 14:28 Uhr

Korrektur. “@ 19 Jakobiner” muß es heißen. So schnell kanns gehen mit den Fehlern – und ich bin nicht mal Politiker der AfD;-). Sorry, Alexander.

25) Johannes Lamp, Dienstag, 31. Mai 2016, 16:28 Uhr

Zu 17) Alexander
Wäre ich 20 Jahre jünger, würde ich Ihnen für Ihr Fazit einen Satz heiße Ohren anbieten – mich in einem Atemzug mit Gauland und Höcke zu nennen…

26) Politikverdruss, Dienstag, 31. Mai 2016, 17:46 Uhr

Der Deutsche Journalistenverband Berlin/Brandenburg übt im Zusammenhang mit dem Gauland-Interview der FAS eine harte Selbstkritik:

“Journalistische Grundsätze werden mittlerweile über Bord geworfen, falls es gegen die AfD geht. Gleichzeitig zeigen sich die gleichen Medien völlig überrascht, dass sie immer öfters als „Lügenpresse” beschimpft werden.“ http://djv-bb.de/der-shitstorm-der-nach-hinten-los-ging/

Unter dem Titel, der „Shitstorm, der nach hinten los ging“, veröffentlicht der Verband eine Medienschelte, die es in sich hat:

„ Nun stellt sich heraus, dass man mit dieser Formulierung den Eindruck einer Tonaufzeichnung und veritabler Beweise erwecken wollte. Nichts davon existiert, wie die FAS mittlerweile zugegeben hat. Es gebe nur ein paar handschriftliche Notizen der beiden Journalisten!

Die FAZ räumt ein, dass nicht Gauland, sondern dass die Redakteure von FAS und FAZ es selber waren, die den Namen und die Person Jerome Boateng in das Hintergrundgespräch eingebracht haben.

Warum bringen die beiden Redakteure den Namen Boateng in ein Hintergrundgespräch ein? Geht es um dessen schwarze Hautfarbe?Handelt es sich nicht viel mehr um Rassismus der Journalisten? Jedenfalls instrumentalisieren die beiden Journalisten den Nationalspieler als völlig ungeeignetes Beispiel in einem Gespräch über Integrationsprobleme und Religionen. Boateng hat eine deutsche Mutter, ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und ist auch noch Christ. Es gibt kaum ein ungeeigneteres Beispiel für das Thema des Gesprächs.

Daher ergibt sich automatisch die Frage: Sollte Gauland vorgeführt oder reingelegt werden? Wollte man zeigen, dass er Leute nach der Hautfarbe oder Abstammung beurteilt? Da bekannt ist, dass Gauland sich nicht für Fußball interessiert, konnten die Journalisten annehmen, dass Gauland bestenfalls den Namen Boateng gehört hatte und nicht wusste , dass er Deutscher, Nicht-Migrant und Christ ist. Mehr sagt auch der Satz “Als wir ihn nach Boateng fragten, war für uns erkennbar: er weiß, wer gemeint ist, und er hat ja auch geantwortet.” auch nicht.“

Gute Aussichten vor Gericht: „Der § 186 StGB wird den FAS-Journalisten das Kreuz brechen.“

27) karel, Dienstag, 31. Mai 2016, 19:09 Uhr

19) Ja, Jakobiner

nun meldet sich doch der Deutsche Journalisten-Verband Berlin-Brandenburg zum Thema Gauland zu Wort:

Der Shitstorm, der nach hinten losging.
Journalistische Grundsätze werden mittlerweile über Bord geworfen, falls es gegen die AfD geht. Gleichzeitig zeigen sich die gleichen Medien völlig überrascht, dass sie immer öfters als „Lügenpresse” beschimpft werden.

Der ganze Artikel ist lesenswert……
http://djv-bb.de/der-shitstorm-der-nach-hinten-los-ging/

28) Stephan Hauschke, Mittwoch, 01. Juni 2016, 00:19 Uhr

Gauland meinte, er kenne sich mit Fußball nicht aus, naja. Bewiesen hat er allerdings, dass er sich mit Rassismus im Jahr 2016 nicht besonders auskennt. Da geht noch was. Hier muss er wohl noch etwas üben. Was für ein Glück, dass er in der AfD Mitglied ist: Personalentwicklung auf dem Gebiet Rassismus, Menschenverachtung und Mikrofaschismus wird dort ja bekanntlich intersiv betrieben. Für ein frisches Talent wie Herrn Dr. Gauland hat man vermutlich vielfältigste Verwendung.

29) Politikverdruss, Mittwoch, 01. Juni 2016, 08:41 Uhr

17) Alexander, Dienstag, 31. Mai 2016, 09:53 Uhr,

vor kurzem wurde hier der Vorschlag eingebracht, die Diskussion bei einem Bier, auch unter Einbeziehung von Lamp, fortzusetzen. Ich war auch dafür. Nun ziehe ich meinen Vorschlag aber zurück. Begründung:

Zu gefährlich!

Lamp (25) bietet Ihnen „einen Satz heiße Ohren an“.

Dieser „Herr“ ist nicht nur verbal übergriffig. Nein, der würde auch die handgreifliche Diskussionsart vorziehen, die man häufiger im türkischen Parlament beobachten kann. Ich fühle mich in meiner Annahme bestätigt, dass sich dieser Mann nicht unter Kontrolle hat.

30) Alexander, Mittwoch, 01. Juni 2016, 09:16 Uhr

Deutsche Empörungsrituale

Jetzt ist auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel empört über Gauland. Mittlerweile scheint sie ständig empört zu sein über ihre unbotmäßigen Bürger.

Diese Empörungsrituale erleben wir seit gut 25 Jahren, inzwischen haben wir ein richtiges Zentralkomitee der Empörten. Ich habe manchmal das Gefühl, das viele diese Berufsempörten derartige Gelegenheiten nutzen, um sich als aufrechte Antifaschisten zu stilisieren.

Ich erinnere mich an die schlimmen, rassistischen Krawalle in Rostock 1990/1991 und an die anschließenden politischen Auseinandersetzungen. Geändert hat sich seit dem nichts. Gar nichts!

Ich kann mich an keine politischen Maßnahmen erinnern, an keine Debatten, wie derartige Probleme in den Griff zu kriegen sind. Was wir allerdings haben ist eine forcierte Political Correctness Kultur, bei der übertriebene Belehrungen und Sprachverhunzungen das Gegenteil bewirken.

31) Rainer G., Mittwoch, 01. Juni 2016, 09:22 Uhr

Seltsam, dass sich in letzter Zeit Äußerungen von AfD-Politikern häufen, abgedruckt in der Qualitätspresse, woraus sich dann Stürme der Entrüstung entwickeln, die sich letztlich aber als vollkommen verdrehte Tatsachen herausstellen und ein wesentlich relativierteres Ganzes abbilden. Ist das merkwürdiger Zufall, oder Absicht? Letzteres wären ja Verschwörungstheorien, auweia.

32) Rainer G., Mittwoch, 01. Juni 2016, 09:33 Uhr

@ 18) Johannes Lamp 31.05.2016 – 09:55 Uhr

Natürlich waren die Amis auf dem Mond! Wo denn sonst? Mit Autos sogar, einem Fotoapparat inklusive ORWO-Farbfilm und mit einer Technik, die erheblich weniger entwickelt ist, als die in meinem Handy.
Und im Irak liegen Massenvernichtungswaffen.
Und das 47 Stockwerke bzw. 186 m hohe WTC 7 in New York ist am 11.09.2001 nachmittags gleichmäßig in sich zusammengerutscht, zu Staub zerfallen, weil in der 38. Etage zwei Bürostühle gebrannt haben.
Tatsachen, über die nicht diskutiert werden muss.

33) Paulus, Mittwoch, 01. Juni 2016, 11:35 Uhr

Dass Alexander Gauland der FAS kein “nobelpreisverdächtiges” Interview gegeben hat, liegt auf der Hand. Allein sein selbst bekundetes naives Vertrauen in die Fairness der Journalisten, sich an Absprachen zu halten, belegen seine schlechte Vorbereitung auf das Gespräch. Und eröffneten damit die Gelegenheit, der Unsitte von Journalisten Raum zu geben, einzelne Sätze aufzuspießen um den Resonanzboden der übrigen Medien/der veröffentlichten Meinung – in Schwingung zu versetzen. Arbeitsmotto der “Wahrheitsliebenden” in solchen und ähnlich gelagerten Fällen: Wir hauen jetzt mal kräftig aufs Blech – das scheppert so schön (weil man sonst nicht viel zu bieten hat).

Ob nun Gaulands umstrittene und umständliche Äußerung zur Frage der Beliebtheit von dunkelhäutigen Farbigen in der Nachbarschaft auf “Rassismus” schließen lässt, ist allerdings eine Frage der böswilligen/gutwilligen Interpretation von Gaulands Sätzen. Ganz abgesehen von der vorgängigen Frage: Woran denn Rassismus erkannt werden kann? Auf keinen Fall ist sie eine glasklar, unbezweifelbar rassistische Aussage. Sie beschreibt den tatsächlichen bzw. als eine Tatsache vermuteten Befund, der Zuzug von Farbige in ein Wohngebiet löst bei vielen/wenigen Anwohnern Ablehnung aus – aus welchen Motiven auch immer.

Wer fordert, eine Abneigung/Bevorzugung der Hauptfarbe von Nachbarn dürfe nicht offen zur Sprache kommen, wolle man dem Vorwurf von “Rassismus” entgehen, gibt sich als ein Befürworter engstirniger PC Sprachregelung zu erkennen, die diskriminieren/ausgrenzen will.

Gruß
Paulus

34) Erwin Gabriel, Mittwoch, 01. Juni 2016, 11:48 Uhr

@ 16) Rainer G., Dienstag, 31. Mai 2016, 09:13 Uhr

>> Wenn gegen Rassismus die Stimme erhoben wird, dann
>> gegen jeglichen Rassismus und zwar immer!

Meinen Dank, und meine Zustimmung. Gleicher Maßstab für alle.
.

@ 25) Johannes Lamp, Dienstag, 31. Mai 2016, 16:28 Uhr

>> …mich in einem Atemzug mit Gauland und Höcke zu nennen…

Das sollte Sie eher zum Nachdenken bringen.

Sie kommen politisch aus der ganz entgegengesetzten Ecke. Aber um den politischen Standpunkt ging es nicht, sondern um den Stil, in den Sie gelegentlich in Ihren Kommantaren abgleiten. Provokante argumentationsfreie Beleidigungen sind provokante argumentationsfreie Beleidigungen, egal aus welcher Ecke. Das hat bei noch keinem politischen Gegner den Blickwinkel verändert.

((Selbst wenn Sie über weit mehr Sprachwitz verfügen,
wie wir ja schon an anderer Stelle klären konnten 🙂 )

Es grüßt
E.G.

35) Johannes Lamp, Mittwoch, 01. Juni 2016, 12:51 Uhr

Zu Rainer G.)
Da habe ich schon lange drauf gewartet, dass sich einer nicht entblödet, den Reichsbürger Xavier Naidoo zu verteidigen…
Wieder mein österreicher Spruch: Noch net amal ignorieren!
Die ausgesprochen dämlichen Sprüche des Sohnes Mannheims zum Status der Bundesrepublik Deutschland sind auf einem Level, dessen Intelligenzquotient von der Zimmertemperatur knapp übertroffen wird – beim Deutschen Schäferhund soll es überlegenere Exemplare geben…
Klar, dass Politikverdruss seinen völkischen Senf auch noch dazu geben muss…
Eva Herrmann tauchte unter 23) auch noch auf – die Märtyrerin der Deutschen Familie!
Mein Liebermannzitat (essen und kotzen) erspare ich mir…

36) Paulus, Mittwoch, 01. Juni 2016, 16:54 Uhr

@27 Karel

Vielen Dank für den informativen Link. “Anti-AfD Refelxe” sind ein Garant für weitere Resonanz in den Mainstream Medien. Sie bieten damit Anknüpfungspunkte für 2. und 3. klassige Journalisten, die eigentlich nur mitzuteilen haben: Wir sind auch noch da!. Haben sie doch allesamt mit dem Vorwurf, sie seien nur dienstbare Geister der “Lügenpresse” (und damit eigentlich gar keine “richtigen” Journalisten) , schwere Treffer mittschiffs kassiert.

Gauland ist der Vorwurf zu machen, dass er sich zu leicht von der 2. Garde der FAS/FAZ Aktivisten hat hereinlegen lassen, Was er von diesen Leuten zu halten hat, müsste er wissen. Das Angela Merkel auch noch auf die Schnelle auf der Welle der PC Strategen mitsurft, verstärkt nur den jämmerlichen Eindruck den ihre öffentlichen Erklärungen inzwischen hervorrufen. Zu ihrer Politik liefert sie ja seit Jahren keine substantiellen Erklärungen mehr – darum müssen Ersatzhandlungen “Entschlossenheit” signalisieren.

Gruß
Paulus

37) Rainer N., Mittwoch, 01. Juni 2016, 17:48 Uhr

Tja, der latente Rassismus, bei machen Schreibern kaum noch als latent zu bezeichnen, wurde mehrfach bewiesen. Nicht nur “Die Welle” …

wie vor einigen Tagen gesehen … mal anders herum aufgebaut, Menschen mit blauen Augen … nur eine Frau erkannte die Methode und beendete die Teilnahme …

ach, andere Meinungen kann man ja akzeptieren, aber Rassismus IST KEINE MEINUNG.

Rassismus ist eine Diffamierung von Menschen. Menschenrechte sind nun einmal UNTEILBAR.

38) Horst Scharnhorst, Mittwoch, 01. Juni 2016, 18:15 Uhr

Warum interviewen Journalisten überhaupt noch diese Dauerlügner von der AFD?
Meine Frau fragte mich neulich, was die überhaupt wollen? Sie wusste es nicht.,Ich sagte ihr ” Deutschland isolieren und arm machen. Einen Bürgerkrieg herbei führen. Einen Krieg mit den USA anzetteln.

39) karel, Mittwoch, 01. Juni 2016, 19:36 Uhr

18) Johannes Lamp
Sie lassen erkennen,
das der Wert der “Alltagsvernunft” für sie ebenso leicht zu handhaben sei wie der Wert einer schöne Rindssuppe.
Nun, ein Udo di Fabio notierte nicht in,
sondern auf seinem Buch “Die Kultur der Freiheit”, also der Umschlagsseite, den Satz:
“Der Westen gerät in Gefahr, weil eine falsche Idee der Freiheit die Alltagsvernunft zerstört.”
Falls Ihnen, der zweifelsfrei erkennbar sich als “Gebildeter” auszugeben bereit ist, ein Udo di Fabio nichts sagen sollte, so sei Ihnen gesagt, daß dieser Udo di Fabio in Sachen Recht doch ein Stückchen weiter sein könnte als Sie und Ihr Sendungsbewußtsein in Sachen Recht.

Befand er doch auch:
“Ohne die Alltagsvernunft der Menschen kann eine Gesellschaft nicht bestehen…”

Wenn nun Teile dieser Gesellschaft die Alltagsvernunft so handhaben wie ein Teller Rindssuppe, so sollte es nicht verwundern, wenn “Gesellschaft” immer stärker so nach “Rindssuppe” schmeckt, so nach 3 Pfund Rindfleisch, mit 5 Litern Wasser und Suppenkraut.

Nun denn… weiterhin guten Appetit.

40) Walter Schmid, Mittwoch, 01. Juni 2016, 22:34 Uhr

Es findet in Deutschland eine scheinheilige Diskussion über Fremdenfeinlichkeit statt. Die Frage ist nicht, ob ich Herrn Boateng als Nachbarn haben möchte( ein Millionär als Nachbarn haben, warum nicht! ), sondern Ausländer allgemein. Frage: Möchten Sie haben ,dass junge Schwarzafrikaner neben Ihnen wohnen? Was rauskommt überlasse ich den Klugen hier! Wir machen uns echt was vor und lügen uns in die eigene Tasche. Ja, Stammtische seien alle rassitisch! Wer glaubt wird selig!

41) max power, Donnerstag, 02. Juni 2016, 00:08 Uhr

@26+27:

Der Deutsche Journalisten-Verband (www.djv.de) listet folgende Landesverbände:
– DJV Berlin (www.djv-berlin.de)
– Journalistenverband Berlin-Brandenburg (www.jvbb-online.de)
– DJV Brandenburg (www.djv-brandenburg.de)

Ihr verlinkter “DJV Berlin-Brandenburg” scheint eher ein Nachahmerverein zu sein, der das offizielle DJV-Logo imitiert. Alle Beiträge der Seite scheinen nur von einer Person (zugleich Vorsitzender Vorstand und Geschäftsführer) zu stammen. Anstatt sachlich Kritik zu üben, liest sich der Beitrag zu Alexander Gauland ab dem ersten Satz wie ein Kommentar von Gaulands Pressesprecher (oder einem der zahlreichen Kommentatoren, die natürlich “überhaupt kein Fan der AFD sind, aber …” ). Und wenn zudem dieser (vorgebliche) Journalisten-Verband von “Pseudoqualitätsmedien wie Spiegel, Zeit und unzählige weitere” schreibt, dann ist das insgesamt alles andere als seriös.

42) Rainer N., Donnerstag, 02. Juni 2016, 09:09 Uhr

@40 Herr Schmid

Nein, nicht die Stammtische sind rassistisch, sondern die Menschen an den Tischen die solche Parolen von sich geben.

Wenn irgendwo an einem Stammtisch ein Mensch gegen diese Parolen Stellung nimmt, was ja viel Mut erfordert, bei Rassisten einen Widerspruch zu wagen, Mitläufer sein ist an Stammtischen leichter, dann ist dieser eine Mensch kein Rassist. Wenn er aber schweigt, dann ist er ebenfalls für den Rassismus verantwortlich.

Und wenn, wie von einigen Schreibern vorgetragen, diese “Idee”, keinen “Fremden” in der näheren Umgebung haben zu wollen, als weit verbreitet beschrieben wird, ohne das zu verurteilen, sind sie den Rassisten eben näher als sie selber denken.

Das ist doch auch dieses dumme Gender-gebaren. Es gibt keine Rassen, es gibt keine diversen “Menschenarten”, es gibt Männer und Frauen, als zwei Geschlechter. Wie die “Prägung” aussieht ist keine Einteilungsgrundlage für “Rassen” oder “Gendergruppen”.

Also wirklich, tut mir Leid Herr Spreng, aber immer wieder muss ich an Einstein denken, mit der Aussage über die Unendlichkeit. Auch wenn diese Aussage gelegentlich nicht zugelassen wurde, so bleibe ich dabei. Wem der Schuh passt, möge ihn sich anziehen. Wer sich den anziehen sollte, da könnte ich Namen nennen, unterlasse es jedoch.

43) Johannes Lamp, Donnerstag, 02. Juni 2016, 10:08 Uhr

Zu 29) Politikverdruss
Eher würde ich mir ein Loch ins Knie bohren und einen Weihnachtsbaum hineinstellen, als mich mit einem Mann Ihres Niveaus an einen Tisch setzen! Diese verquasten Versuche, Unentschuldbares zu entschuldigen, Gelogenes zur Wahrheit zu machen, Opfer zu Tätern zu stilisieren kommt aus einer Schublade, deren Farbe mehr als ins Beige tendiert – nicht satisfaktionsfähig!

44) Politikverdruss, Donnerstag, 02. Juni 2016, 11:04 Uhr

41) max power, Donnerstag, 02. Juni 2016, 00:08 Uhr,

Zitat Max Power: „Ihr verlinkter “DJV Berlin-Brandenburg” scheint eher ein Nachahmerverein zu sein…“

Es bewahrheitet sich einmal wieder: „argumentum ad personam“ ist einfacher als mit Argumenten.

Der Deutsche Journalistenverband spricht nicht von einem „Nachahmerverein“, sondern von einem Verein, der eine „Mindermeinung vertritt“ und den man mit juristischen Mitteln ausschließen wollte. Was aber nicht gelang.

http://www.tagesspiegel.de/medien/nach-boateng-zitat-in-fas-gauland-debatte-fuehrt-zu-neuem-dissens-im-djv/13675468.html

Das ist ja alles so entlarvend! Ein Journalistenverband, der einen anderen Journalistenverband ausschließen will, weil der „eine Minderheitenmeinung vertritt“. So weit sind wir jetzt schon in der deutschen Medienlandschaft. Minderheiten werden ausgeschlossen! Notfalls mit juristischen Mitteln. Wie tief will der deutsche Journalismus eigentlich noch sinken?

Vielen Dank, Max Power, für den Einblick in die von „journalistischer Ethik“ nur so strotzenden Denkstrukturen deutscher Journalisten. Erbärmlich!

45) Jakobiner, Donnerstag, 02. Juni 2016, 11:47 Uhr

Zu Karel: Bevor Sie da einen gefakten und getürkten Deutschen Journalisten Verband gegen mich zitieren, sottletn sie noch mals 41) max power lesen, der dem Ganzen mal etwas nachgegangen ist.Da sind Sie wohl der Lügenpresse der Gegenseite auf den Leim gekrochen!!!

46) Paulus, Donnerstag, 02. Juni 2016, 11:58 Uhr

@41 max power

Was wollen Sie in der Sache mitteilen? Dass es in der FAS Redaktion evtl. oder tatsächlich exakte Aufzeichnungen des FAS-Gauland-Interview vorliegen, dessen Kenntnis eine 1:1 Rekonstruktion der Wortwahl von Gauland zuließe?

Das müsste sich doch über die FAS endgültig klären lassen. Nach Aussage der Redakteure habe Gauland im Gespräch genau deren, in die Öffentlichkeit getragene Formulierung gebraucht. Dann warten wir doch ganz einfach auf den Nachweis der Stimmigkeit ihrer Behauptung. Wird er nicht erbracht gibt es nur eine Schlussfolgerung: Das so (wie von den Redakteuren zitiert) oder aber anders.

Dieser “Anti-Gauland Hype” zeigt exemplarisch, welche absurden Formen die Debatte um Äußerungen von AfD Vertretern annehmen kann. Die Angst, der sich der PC und Mainstream, verpflichtet fühlenden Redakteure/Wahrheitssucher vor weiteren Wahlerfolgen der AfD, führt sie in einen immer bizarrer werdenden Wort- und Begriffssalat (Rassismus, Ausländerhasser, Nazis, Pack etc., etc.,…).mit dem vom Bankrott in der EU- und €-Politik unserer Regierungschefin, abgelenkt werden soll.

Gruß
Paulus

47) wschira, Donnerstag, 02. Juni 2016, 14:40 Uhr

@Karel, @Politikverdruss

Nun, hier einige Argumente für Sie.

https://kress.de/news/detail/beitrag/134941-tot-zurueckgetreten-und-im-ausland-der-seltsame-vorstand-vom-djv-berlin-brandenburg.html

http://www.nachdenkseiten.de/?p=33604

Letzteres mit Anmerkungen und näheren Informationen von Jens Berger über diesen merkwürdigen Verein.

Also nicht immer gleich auf jedes AfD-Bähnchen aufspringen.

48) Günter Springer, Donnerstag, 02. Juni 2016, 17:40 Uhr

40) Walter Schmid
Einfach und zutreffend, dem man nur zustimmen kann!

49) karel, Freitag, 03. Juni 2016, 10:20 Uhr

44) Politikverdruß
Danke für Ihren erhellenden Beitrag.
Was nicht nur heute, sondern seit langem beobachtet werden kann,
ist, wie die “Empörungs-Industrie”, im politischen Spektrum von links-grün beherrscht,
die öffentliche Meinungsbildung nachhaltig prägt und geprägt hat.
Es wird immer deutlicher, daß diese wirklichkeitsfremden “Empörungs-Jongleure” diese Gesellschaft
in eine Richtung gelenkt haben, die ohne Zukunft ist.
Und je deutlicher dies wird, um so lauter die “Empörungs-Fanfaren”…..
mit dem Ziel, ihre Macht in den politischen Herrschaftsstrukturen nicht nur zu erhalten,
sondern mit bizzar anmutenden Parolen noch weiter auszubauen.

Diese Gesellschaft hat sich durch diese “Empörungs-Parolen” in eine “Pseudo-Wirklichkeit” drängen lassen, in der alle Versuche einer zukunftsgerichteten Politik an der “Pseudo-Wirklichkeit” scheitert,
ja, scheitern muß.
Um Beispiele zu nennen: die Vergreisung der Gesellschaft durch Kinderfeindlichkeit, immerwährender Jugendwahn bis zur Urne, Belastung der Zukunft durch hemmungslose Konsumschulden, wozu auch die “eingesparten Kosten” dank Kinderlosigkeit in Billionenhöhe gehört und nun “Empörung” herrscht über die “horrenden Flüchtlingskosten”.

Ich erinnere daran, daß die heute dominierenden deutschen und europäischen Probleme in einer Zeit begründet wurden, als rot-grün in Deutschland und in Europa die Rolle des “Türöffners” für die Probleme eingenommen hat.
Und nun wird wieder eine “Pseudo-Wirklichkeit” vom links-grün gesteuerten Medien-Mainstream bemüht, um der Kanzlerin die “Verantwortung” für all diese Versäumnisse anzulasten.
Daran zu erkennen, daß die Probleme um EEG und Atomausstieg, die EURO- und Griechenland-Krise,
die Lähmung der EU, das unverständliche Handeln der EZB, auch das Flüchtlings-Problem durch die links-grünen “Türöffner” des Duos Schröder/Fischer erst ermöglich wurden, die Kanzlerin aber, wie in vielen Beiträgen nachzulesen, als Verantwortliche “gezeichnet” wird.

Deutschland hat noch das unverschämte Glück, daß es immer noch Bürger gibt, die der Alltagsvernunft geschuldet, die wertschöpfende Basis dieser Gesellschaft noch am Laufen hält.
Wohl nicht mehr allzu lange. Die Anzeichen dafür sind unübersehbar.

50) O.Wenig, Freitag, 03. Juni 2016, 11:29 Uhr

Es ist inzwischen Zeitverschwendung ihre nicht differenzierten Kommentare zu lesen.

Für mich sind Sie ein

dumm vor sich hin brabbelnder alter Mann.

MfG O. Wenig

51) Jakobiner, Samstag, 04. Juni 2016, 09:51 Uhr

Für alle, die behaupten, Gauland wäre falsch zitiert worden: Heute legt er nochmals nach: Die deutsche Fußballmannschaft sei”schon lange nicht mehr deutsch”im “klassischen Sinn”. Fehlt wohl der Ariernachweis.Profifußball sei”keine Frage der nationalen Identität mehr”, sondern eine Geldfrage. “Im Spiegel legte Gauland nun nach. Zur Pilgerreise des tü+rkischstämmigen Spielers Özil nach Mekka sagte Gauland, man müsse “die Frage stellen: Ist jemand, der nach Mekkla geht, in einer deutschen Demokratie richtig aufgehoben?”.(Münchner Merkur v.4/5.Juni 2016, S.1). Gauland greift da also die Anti-Özilhetze von Jürgen Elsässer auf: “Özil gehört nicht in die Nationalmannschaft. Er liebt den Islam, nicht Deutschland”:

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2016/05/31/oezil-gehoert-nicht-in-die-nationalelf-er-liebt-den-islam-nicht-deutschland/

52) Jakobiner, Samstag, 04. Juni 2016, 10:47 Uhr

Gaulands Methode kennt man auch noch aus der Zeit Bismarcks und dem Katholikenverbot, wo den Katholiken vorgeworfen würde dem Papst und internationalen Mächten zu gehorchen und nicht Deutschland. Mit ähnlichen Vorwürfen mobilisierten Republikaner der 60er Jahre im übrigen auch gegen den irischstämmigen, saufenden, hurenden, sich wie die Karnickel vermehrenden Katholiken Kennedy–im übrigen auch ein Feindbild aller WASPler und des KKKs.

53) Jakobiner, Samstag, 04. Juni 2016, 10:56 Uhr

Gauland:Die deutsche Fußballmannschaft sei”schon lange nicht mehr deutsch”im “klassischen Sinn”. Fehlt wohl der Ariernachweis.Profifußball sei”keine Frage der nationalen Identität mehr”, sondern eine Geldfrage.Das stimmt, aber es ist nicht nur eine Geldfrage, sondern auch, ob man Deutsche mit Migrationshintergrund eben auch als Deutsche ansieht oder eben nicht. Für Gauland ist dies nicht der Fall. Er will nur biodeutsche Blutdeutsche in der jahrhundertenlangen Erb- und Ahnenfolge.

54) Michael A. Nueckel, Samstag, 04. Juni 2016, 11:13 Uhr

Die Diskussion um Gauland, der von 1991-2005 in Potsdam Generalbevollmächtigter der zur Verlagsgruppe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) gehörenden Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft und Herausgeber der Märkischen Allgemeinen (MAZ) war, erinnert mich an einen Stadionbesuch, bei dem sich zwei Lager unversöhnlich gegenüber stehen: Jede Gruppe bejubelt jede Aktion ihrer Mannschaft und macht jede Aktion der gegnerischen Mannschaft nieder, egal ob Foul oder nicht Foul.

55) Politikverdruss, Samstag, 04. Juni 2016, 20:35 Uhr

47) wschira, Donnerstag, 02. Juni 2016, 14:40 Uhr,

was ist nun mit dem Abstand von einer Woche aus der perfiden FAZ-Kampagne „Gauland-beleidigt- Boateng“ geworden? Ich will es Ihnen sagen:

-Die ehemals „altehrwürdige“ Frankfurter Allgemeine Zeitung hat sich bis auf die Knochen blamiert(Lohse: „Als wir ihn nach Boateng fragten…“).

– Wie schon sehr früh von vielen erkannt, ging der Schuss nach hinten los. Die jetzt schon dramatischen Auflagenverluste der FAZ werden sich weiter dramatisieren.

– Die „etablierten Parteien“ verlieren weiter in der Wählergunst, während die AfD weiter zulegt: http://www.wahlrecht.de/umfragen/

– 81 Prozent der Bundesbürger stellen der Bundesregierung ein „vernichtendes Zeugnis“ aus: http://www.focus.de/politik/videos/erschreckender-rekordwert-afd-setzt-hoehenflug-fort-bundesregierung-fuer-asyl-politik-abgewatscht_id_5259857.html

-Die Glaubwürdigkeitskrise der deutschen Medien wird sich weiter dramatisch verstärken: https://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/184974/index.html

Und zu Ihren Argumenten, lieber W. Schira:

– Die von mir geschätzten Nachdenkseiten bringen einen Artikel-Ausschnitt der FR, der den Titel trägt: „Sein Spitzname Gauleiter“. Das trieft vor Sachlichkeit und journalistischer Objektivität. Dass die FR finanziell von der FAZ übernommen worden ist, wissen Sie sicherlich. Das ist die Fortsetzung der „GroKo“ auf medialem Gebiet.

-Auch die Anmerkungen von Jens Berger/Nachdenkseiten zu dem Artikel der FR sind wenig überzeugend. Ich verlasse mich da lieber auf den Tagespiegel. Der stellt die Fakten dar und entblödet sich nicht, den Artikel mit „Sein-Spitzname-Gauleiter“ zu überschreiben.

Zusammenfassend ist festzustellen: Eine unglaublich peinliche Vorstellung der FAZ!

56) Politikverdruss, Samstag, 04. Juni 2016, 21:11 Uhr

49) karel, Freitag, 03. Juni 2016, 10:20 Uhr,

zum Stichwort „Empörungs-Industrie“ stimme ich Ihnen zu. Prof. Thomas Meyer, TU Dortmund, hat die Mutationen der „vierten Gewalt“ in dem Buch, „Die Unbelangbaren“ sehr eindrücklich dargestellt. Unter anderem schreibt er:

„Die Welt als Wille und Vorstellung eines selbstbewussten Journalismus, der sein Maß nur noch in sich selbst findet, da wirksamer Einspruch bei diesem Teilsystem – im Unterschied übrigens zu allen anderen – nicht möglich ist, weil alles, was über dieses System öffentlich gesagt werden kann, durch dieses System selbst hindurch muss. Der politische Journalismus ist durch seine Stellung im gesellschaftlichen Kommunikationssystem „unbelangbar“ geworden …Bei einer zentralen Gruppe von Alphajournalisten ist eine Erosion essentieller professioneller Maßstäbe zu beobachten, sie agieren längst, als hätten sie ein privilegiertes politisches Mandat.“ (Seite 17)

Das große Problem: Wir, die Bürger, können sie(Medien) nicht abwählen und werden auch noch gezwungen, sie(ÖR) zu bezahlen.

Zur Verantwortung der Bundeskanzlerin will ich an dieser Stelle nichts sagen. Ich respektiere Ihre Loyalität der Kanzlerin gegenüber, bin aber der Auffassung, dass Loyalität keine Einbahnstraße sein kann.

57) Politikverdruss, Sonntag, 05. Juni 2016, 18:29 Uhr

An die Fraktion der Merkel-Anhänger: Die FAZ zitiert Erdogan, der darauf hinweist, dass Merkel ihm versprochen habe, „alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Armenien-Resolution im Bundestag zu verhindern.“ http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/tuerkei-oel-ins-feuer-14271003.html

Vor vier Tagen noch titelte die FAZ: „Merkel unterstützt Armenien-Resolution“. http://www.faz.net/aktuell/politik/trotz-tuerkischer-kritik-merkel-unterstuetzt-armenien-resolution-14263702.html

Was ist nun zutreffend? Hat Frau Merkel die deutsche Öffentlichkeit oder Herrn Erdogan angelogen?

Können wir dieser Kanzlerin noch vertrauen?

58) wschira, Sonntag, 05. Juni 2016, 20:06 Uhr

55) Politikverdruss

Na ja, so kann man es natürlich auch machen. Wenn einem Argumente nicht passen, diese nicht wiederlegen, sondern gar nicht darauf eingehen.
Nur, wenn man, wie Sie und Karel, Ergüsse eines obskuren Vereins benutzt, der selbst von der DJU (nicht Brandenburg) so bezeichnet wird, muss man sich fragen lassen, mit welchem Vehikel man sich bewegt.

Übrigens, zu neuen Ergüssen Ihres Stars siehe:

http://www.fr-online.de/politik/rechtsextreme–gauland-greift-merkel-mit-npd-spruch-an,1472596,34326300.html

59) karel, Sonntag, 05. Juni 2016, 22:23 Uhr

56) Politikverdruss

Die partielle Übereinstimmung freut mich.
Zur Kanzlerin:
Ich versuche, mich in ihre Position zu versetzen, um ihr Handeln zu verstehen.
Die Meinungen der “Stimmungspresse” interessieren mich da nicht, eher die Fakten.
Und, es tut mir gar nicht leid, wenn ich sage, daß ich viele ihrer Handlungen nachvollziehen kann, sie deshalb respektiere. Und sie deswegen meine Loyalität hat.
Besonders unter dem Blickwinkel, ob die Ursachen, ich sage ausdrücklich URSACHEN, der Probleme im eigenen oder fremden Handeln zu suchen sind, auch, über welche Macht sie denn eigentlich verfügt. Jedenfalls nicht im Bundestag, nicht im Bundesrat. Was gern übergangen wird.
Ihre eigentliche Macht liegt in der entstandenen Unerträglichkeit der Probleme, mit der sie ihre politischen Gegenspieler beeinflussen, “in die Zange” nehmen kann… So meine Beobachtung.
Wenn erst das “Kind in den Brunnen gefallen ist”, wirkt für mich eine “larmojante” Besserwisserei bei dem Versuch, das “Kind aus dem Brunnen” zu holen, dann unerträglich. Nicht die Kanzlerin bestimmt dann das Handeln…. es sind die entstandenen Fakten, die das Handeln bestimmen. Das Problem hier: diese sogenannten „Medien“ wissen es eh besser, tragen sie ja auch keine Verantwortung.
Und die “Kinder” EEG, EURO, Griechenland, Flüchtlinge, die MED-Herrschaft in Europa udg., die lagen ohne das Zutun der Kanzlerin längst im Brunnen.

Mein Beitrag zum Thema “Loyalität”.

60) Montezuma, Montag, 06. Juni 2016, 01:02 Uhr

Es ist ja eigentlich keine wirkliche Verlogenheit, sondern, wie Sie in einem früheren Artikel einmal
bemerkten, der “Code” der AFD. Insofern ist das Beispiel mit Boateng auch gut geeignet, um zu
verdeutlichen wer “zum Volk” gehört und wer niemals dazu gehört. Ob die Folgen nun gezielt so kalkuliert waren, sei dahingestellt, fest steht, dass er eigentlich nichts wirklich zurückgenommen hat und
die geschenkte Öffentlichkeit dankbar annimmt. Warum aber bekommt er sie überhaupt, wenn er und
seine Partei entlarvt sind? Ich komme aus ähnlichen Familienverhältnissen wie Boateng, bin nur leider kein Weltmeister und verfüge auch nicht annähernd über die finanziellen Spielräume, kann aber aus
tiefster Überzeugung behaupten, mich mit diesem Land zu identifizieren und fühle mich hier heimisch.
Ich kann sogar bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, dass man sich als “Deutscher” (was auch immer das sein mag) nicht fremd im eigenen Land fühlen will, ein Gefühl, dass mich selbst in einer deutschen Stadt einmal beschlichen hat. Nur, darum geht es, wie jetzt hoffentlich “die Leute” mehr
und mehr zu begreifen beginnen, überhaupt nicht – siehe Boateng. Man muss Teile der deutschen
Gesellschaft für ihre rassistische Haltung kritisieren, man muss aber auch so manchen Migranten fragen,
ob er nicht selbst dafür verantwortlich ist, hinter den sich hier bietenden Möglichkeiten zurückgeblieben
zu sein. Aber: Kritik muss auch fair und ausgewogen sein, wenn sie Kritik und keine Hetze sein will.
Letzteres betreibt die AFD, indem sie ihr Publikum in ihrer Haltung bestärkt.

61) Jakobiner, Montag, 06. Juni 2016, 08:04 Uhr

Zu Politikverdruss: Es handelt sich um eine Blamage Gaulands, Blamage ist auch der falsche Begriff. Es zeigt eher, wie der Mann offensichtlich lügt. Bei Anne Will konnte man die Methode sehen, wie die AfD immer rassitsische und extremistische Aussagen ins Volk wirft, um dann bei Protest zurückzurudern und sich als falsch zitiert und als vermeintliches Opfer der “Lügenpresse”zu inszenieren. Auch sollte man sehen, dass der Boateng-Ausrutscher kein Ausrutscher ist, sondern in einer Kontinutiät steht, da die AfD städnig mit rassitsichen und nationalistischen Tabubrüchen um sich schmeißt.Die AfD ist eine Partei, die eine autoritäre Diktatur will, bei der man einen möglichst homogenen Volksköroper herstellen will, die Volksgemeinschaft und das “rot-grün versiffte Deutschland” beseitigen will, also alle SPDler, Grüne, Merkel-CDUler, FDPler, ALFAleute, Linke mundtot machen will..

Dazu noch eine Beutreilung der Cauas Gauland:

Gauland als führendem Repräsentant des AfD-Bundesvorstands ging es mit seiner Äußerung, dass die Menschen Boateng als Fußballspieler schätzten, aber ihn nicht als Nachbarn haben wollten, nicht darum,durchaus vorhandene rassistische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung zu kritisieren oder darauf hinzuweisen, sondern diese anzufachen-nach dem Motto: “Deutsche: Wollt ihr einen Neger oder Ausländer als Nachbarn, wohl nicht!!! “So zu tun, als ginge es ihm um eine differenzierte Kritik am weitverbreiteten Rassismus, ist wohl eine sehr wohlwollende und nicht durchhaltbare Interpretation, in den meisten Fällen eher eine sich bewußt dumm stellende Zustimmung zu diesem Rassismus, die sich pseudopluralistisch hinter der rhetorischen Figur des “Man wird ja noch einmal sagen/fragen dürfen” feige und weniger angreifbar versteckt.. Zudem behauptete Gauland dann Boateng überhaupt nicht gekannt und von der FAZ diesen Namen aufgedrückt bekommen zu haben.Das ist so überzeugend und so glaubwürdig, wie Donald Trumps Äußerung überhaupt nicht zu wissen, was der Klu Klux Klan sei.

Hier die offizielle Erklärung Gaulands auf der offiziellen AfD-Webseitezum Boatengskandal:

“Zur Meldung der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 29. Mai 2016 erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD Alexander Gauland:

„Ich habe nie, wie die FAS insinuiert, Herrn Boateng beleidigt. Ich kenne ihn nicht und käme daher auch nicht auf die Idee, ihn als Persönlichkeit abzuwerten. Ich habe in dem vertraulichen Hintergrundgespräch die Einstellung mancher Menschen beschrieben, aber mich an keiner Stelle über Herrn Boateng geäußert, dessen gelungene Integration und christliches Glaubensbekenntnis mir aus Berichten über ihn bekannt sind. Selbstverständlich können wir stolz auf unsere Nationalmannschaft sein. Ich wünsche allen Spielern viel Glück für die Europameisterschaft.“”

https://www.alternativefuer.de/2016/05/29/gauland-ich-habe-herrn-boateng-nicht-beleidigt/

Nachdem Gauland zuerst gegen Boateng austeilt, wünscht er wieder taktisch der gesamten deutschen Fußballmannschaft Glück, bezieht ihn dann wieder ein, nachdem Frauke Petry schnell ihre Distanzierung von Gauland veröffentlicht hat und der gesamten deutschen Fußballtruppe ihre Hoffnungen übermittelt. Inzwischen wird Frauke Petry von der Rest-AfD angegriffen, dass sie dem Gauland so in den Rücken gefallen seî und sich distanziert habe, nachdem Poggenhauser und Höcke wie auch die breitere Basis der AfD sich mit Gauland solidarisiert, weswegen Petry dann plötzlich versuccht die Schuld bei der “Lügenpresse”abzuladen und sich von ihrer eigenen Distanzierung zu distanzieren. Was wiederum Gauland dazu bringt nach der Boateng/Negerschelte dann in einem Spiegelinterview den nächsten deutschen Nationalspieler infrage zu stellen: Mesut Özil, weil er Muslim ist und seine Pilgerfahrt nach Mekka wie Christen nach Rom macht–damit wird dann nicht nur der Islamismus und der islamistische Terrorismus im allegemienen kritisiert, sondern ob dieser deutsch- best integrierte muslimische Nationalspieler denn wirklich so gut integriert sei oder nicht eher Mekka, der Sharia und Islamisten gehorche.Die Botschaft: Kein Ausländer oder Mensch mit Migrationshintergrund kann jemals so integriert sein, dass man da keine Zweifel hätte und diesen aus der biodeutschen Volksgemeinschftausschließen muss. Keiner kann jemals als Ausländer so integriert sein, wie auch viele Deutsche niemals so deutsch sein können wie es der AfD gefallen würde, da sie eben “grün-rot-68er-Multikulti”verseucht wären.Eigentlich kennt man ja diese Kritik der deutschen Nationalmannschaft seitens der NPD, aber hier kommen AfD und NPD aufgrund ihres völkischen Weltbilds wieder zusammmen. Nationalkonservative haben nach ihrer Kooperation mit den Nazis immere wieder betont, dass sie keine Nazis seien, aber man sieht anhand der AfD, dass die Nicht-Nazinationalkonservativen keine Liebe für die demokratische BRD gefunden haben, sondern sich mit rexhtsradikalen wie Höcke, Elsässer, Kubitschek gemeinsam machen, also lieber wieder zur rechtsextremen Seite kooperieren als ihren Frieden oder Kompromiss mit der demokratischen Mitte und deren BRD-Demokratie zu machen.

Interessant dabei auch folgender Widerspruch: Gauland behauptet, Boateng überhaupt nicht zu kennen (gemeint ist hier nicht persönlich) , aber dessen Persönlichkeit, Integration, christlichen Glaubenshintergrund seien ihm bekannt.Vielleicht sollte Gauland auch einfach mal besser schweigen, denn diese eigene Presserklärung zeigt, wie dieser Mann ganz offensichtlich lügt und das auch noch schlecht.Aber genauso wie er um die beste Integrastion von Boateng weiß, so auch um die von Mesut Özil, um dies dann gleich immer wieder infrage zu stellen und ihn auf die Stufe eines Islamisten zu stellen.Es hat also Methode: Eine rassistische Infragestellung, um sie auf dere Basis von Sarrazinargumenten zu halten, ob dieses fragwürdig und damit diskutabel sei, bei Protest zurückzurudern, das glatte Gegenteil wieder zu behaupten, um dann schnell wieder den nächtsten rassistischen Hammer zu bringen–also nicht Zurücknahme des Gesagten, sondern die Erweiterug biologistischem Rassismus gegen Boateng, dann die kulturrassistische Erweiterung gegen den Muslim Mesut Özil.Ganz treffend zur Methode Gaulands und der AFD im Umgang mit der “Lügenpresse”: “In 5 Schritten zum AfD-Skandal”:

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_77981354/so-redet-sich-afd-vize-gauland-nach-seiner-boateng-aussage-heraus.html

Gauland wusste genau, wie gut integriert Boateng ist, aber gerade deswegen passt er ihm so gut in sein Konzept und dient er als Aggressionsfläche: Möge der Muslim oder Neger noch so gut integriert sein, er wird nie integriert genug sein können, weil er eben kein Deutscher im klassischen Sinne ala AfD und Gauland sein kann und ist und da eben ausselektiert werden muss aus dem völkischen Kollektiv, der Volksgemeinschaft. Gauland argumentiert mal biologistisch über Hautfarbe/Rasse,mal kulturrassistisch über Religion /Islam, um so alle rechten Schweinströge zu füllen.Für alle, die behaupten, Gauland wäre falsch zitiert worden: Heute legt er nochmals nach: Die deutsche Fußballmannschaft sei”schon lange nicht mehr deutsch”im “klassischen Sinn”. Fehlt wohl der Ariernachweis. Profifußball sei ”keine Frage der nationalen Identität mehr”, sondern”eine Geldfrage”.Das stimmt, aber es ist nicht nur eine Geldfrage, sondern auch, ob man Deutsche mit Migrationshintergrund eben auch als Deutsche ansieht oder eben nicht. Für Gauland ist dies nicht der Fall. Er will nur biodeutsche Blutdeutsche in der jahrhundertenlangen Erb- und Ahnenfolge. Als nationalistische Kapitalismuskritik oder als eine Kritik der Kommerzialisierung des Leistungssports, dass das Kapital ein denkbar undeutscher und globalistischer Multikulti-Oneworldakteur sei sollte man das nicht lesen -soweit ging Gauland in seiner nationalistischen Kritik nicht, redet eher harmloser von der “Geldfrage”, die er nicht weiter vertieft, zumal er ja auch nichts gegen Kapitalismus hat,ja eher dessen autoritär-sozialdarwinistisch-autoritären Variante das Wort reden würde, sondern nur dessen vermeintlich undeutschen und unvölkischen Entartungen und Exzesse störend empfindet und sich stattdessen auf die volksfremden Elemente und die Public Enemy No. 1 namentlich und expemplarisch konzentriert und einschießt.

“Im Spiegel legte Gauland nun nach. Zur Pilgerreise des türkischstämmigen Spielers Özil nach Mekka sagte Gauland, man müsse “die Frage stellen: Ist jemand, der nach Mekkla geht, in einer deutschen Demokratie richtig aufgehoben?”.

(Münchner Merkur v.4/5.Juni 2016, S.1).

Gauland greift da also die Anti-Özilhetze von Jürgen Elsässer auf: “Özil gehört nicht in die Nationalmannschaft. Er liebt den Islam, nicht Deutschland”:

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2016/05/31/oezil-gehoert-nicht-in-die-nationalelf-er-liebt-den-islam-nicht-deutschland/

Gaulands Methode gegenüber dem Islam kennt man auch noch aus der Zeit Bismarcks, des Kulturkampfs und dem Katholikenverbot, bei dem den Katholiken vorgeworfen wurde dem Papst und internationalen Mächten zu gehorchen und nicht Deutschland. Analog so auch die Nationalkonservativen und die Nationalsozialisten, die in Katholiken, Freimaurern und Kommunisten undeutsche, internationale Mächte wirken sahen. Auch betont Gauland, dass die AFD keine christliche Partei sei, sondern eine deutsche Partei und bezeichnet sich selbst als “Kulturchrist”. Christentum als völkische Tradition, nicht als christlicher Glauben, etwa gar der Barmherzigkeit oder Menschlichkeit. Dies auch interessant für einen Mann, der eben noch mit den “Patrioten Europas gegen die Islamisierung des Abendlands” das christliche Abendland verteidigen wollte. Das zeigt, dass Gauland in der Instrumentalisierung von Begriffen rein taktisch agiert und mit christlich eher völkisch meint oder aber eben im Widerspruchsfall den soeben noch operationalen Begriff immer zugunsten eines völkischen Deutschseins verwirft.(…)

http://www.global-review.info/2016/06/04/gauland-die-deutsche-nationalmannschaft-und-deutschtum-im-klassischen-sinne/

62) Rainer G., Montag, 06. Juni 2016, 09:22 Uhr

@ 50) O.Wenig 03.06.2016 – 11:29 Uhr

Wen – um Gotteswillen – meinen Sie? Den Sprengmeister doch wohl nicht?

63) Rainer N., Dienstag, 07. Juni 2016, 08:23 Uhr

@ 62 Rainer G.

Nun, als ich den Kommentar @50 gelesen hatte … und dann an den Kommentar von Herrn Spreng dachte, in dem er Beleidigungen kritisierte … war ich sehr verwundert, dass dieser Kommentar freigegeben wurde.

Aber damit hat sich dieser O. Wenig nur selber blamiert. Kommentare dieses Schreibers werde ich in Zukunft jedenfalls als unwichtig betrachten.

Nun zu Gauland … wobei ich nun auch die Beiträge von Politikverdruss wie die von Wenig einschätze.

http://www.ankerherz.de/blog/kapitaen-schwandt-offener-brief-an-die-afd/

Der Brief benötigt keinen Kommentar von mir. Nur Zustimmung.

64) mac4ever, Dienstag, 07. Juni 2016, 08:57 Uhr

@ 61) Jakobiner

Eine Replik nur zu einem Ihrer Gedanken, Ende des 2. großen Abschnitts, denn das ist der Ausgangspunkt der nachfolgenden Unterstellungen:

Gauland kennt also den Prominenten xy nicht.

Diese Aussage ist ein gefundenes Fressen für die, die ihn der Lüge bezichtigen wollen, denn es klappt immer, da “kennen” zweierlei bedeuten kann:

1.) den Namen schon mal gehört haben und Informationen über die Person zu haben,

2.) die Person persönlich zu kennen, da man ihr schon begegnet ist.

Aus diesem Widerspruch ergibt sich die rhetorische Möglichkeit, Gauland immer lügen zu lassen: bezieht er sich auf 2) und streitet es ab, weist man nach, daß 1). zutrifft. Das ist bei Prominenten immer möglich.

Beispiel gefällig? Hier ist eins.

Kennen Sie die Bundeskanzlerin, werter Jakobiner?

Ja? Sie lügen, denn Sie sind ihr mit an Scherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie begegnet. Wie könne Sie behaupten, sie zu kennen, wenn sie ihr nicht mal wenigstens ein einziges Mal gegenübergestanden haben?

Nein? Sie lügen, denn es kann einfach nicht sein, daß Sie als Deutscher die Staatschefin nicht kennen.

Demagogen arbeiten mit solchen rhetorischen Fallen. Und neuerdings auch Journalisten, vor allem, wenn es gegen die AfD geht. Da Sie nicht den Eindruck machen, werter Jakobiner, tatsächlich darauf reinzufallen, bleibt mir nur die Möglichkeit, Sie für einen solchen Demagogen zu halten. Aber sicher fühlen Sie sich im Recht, denn es geht ja um “die gute” Sache…

65) Johannes Lamp, Dienstag, 07. Juni 2016, 10:37 Uhr

Zu 62) Rainer G.
Wen soll er schon gemeint haben?
Wie so oft: nomen est omen – das Pseudonym Wenig sagt doch alles aus – mit dem Vogel ist wenig los!

66) Johannes Lamp, Dienstag, 07. Juni 2016, 13:19 Uhr

Zu 63) Rainer N.
Wie wohltuend es doch ist, den Brief eines 80 Jahre alten Mannes zu lesen, dessen Verstand klar und dessen Aussagen die Situation treffend beschreiben.
Im Gegensatz dazu die weinerliche Suada von 64) mac4ever, der sich nicht entblödet, den Herrenreiter,
der sich mit einem erbärmlichen Auftritt bei Anne Will als Altnazi enttarnt hat, zu verteidigen.
Die verquaste Rhetorik eines AfD-Symphatisanten tut nur noch weh…

67) Politikverdruss, Dienstag, 07. Juni 2016, 13:44 Uhr

58) wschira, Sonntag, 05. Juni 2016, 20:06 Uhr,

bedaure, aber ich kann Ihren „Vorwürfen“ nicht ganz folgen. Ich beziehe mich auf die Aussagen eines Journalistenverbandes der Landesebene Berlin-Brandenburg, der vom Journalistenverband auf Bundesebene ganz offensichtlich deshalb bekämpft wird, weil man dort nicht den links-grünen Mainstream vertritt.

Was stört sie denn bloß daran, wenn wenigstens einer der Landesjournalistenverbände eine vom politischen Mainstream abweichende Meinung vertritt? 16 Landesverbände und ein Bundesverband und gerademal einer davon erlaubt sich, gegen den links-grünen Strom medialer Einseitigkeit zu schwimmen! Und nicht einmal das halten Sie aus! Das ist doch juristisch inzwischen alles geklärt:

„Der intern entfachte Streit im Verband schaukelte sich so hoch, dass sich die Parteien sogar juristisch auseinandersetzten. Man wollte Brandenburg nicht mehr dabei haben, gründete stattdessen mit dem Journalistenverband Berlin-Brandenburg (JVBB) einen Gegenverband. Bislang blieb der Kampf gegen den unliebsamen Landesverband vergeblich. Der Beschluss, Brandenburg aus dem DJV auszuschließen, wurde von Gerichten gekippt. Vor einiger Zeit einigte man sich schließlich in einem Vergleich, dass Brandenburg bleiben darf. Für den DJV Bund eine herbe Niederlage.“ (Meedia, 06.06.16)

Lieber Mit-Diskutant Schira, ich habe meine Argumente in dieser Frage mehrfach vorgebracht und auch belegt. Sie hingegen glaubten Zeitungsmeldungen, die den DJVBB als, wie Max Power(44) es nannte, „Nachahmerverein“ diskreditieren wollten. Sie sehen ja selbst, das ist für den DJV-Bund mit einer „herben Niederlage“ vor Gericht ausgegangen.

68) wschira, Dienstag, 07. Juni 2016, 16:29 Uhr

@57) Politikverdruss

“Was ist nun zutreffend? Hat Frau Merkel die deutsche Öffentlichkeit oder Herrn Erdogan angelogen?”

Ich bin nun beileibe kein Anhänger von Frau Merkel, aber könnte es nicht sein, dass Sie eine dritte Möglichkeit aus den Augen verloren haben? Dass der Mini-Sultan vom Bosporus sich etwas zusammenphantasiert hat?

69) Politikverdruss, Dienstag, 07. Juni 2016, 20:21 Uhr

61) Jakobiner, Montag, 06. Juni 2016, 08:04 Uhr,

ach, lieber Jakobiner, was soll man auf diese Absurditäten antworten? Vielleicht folgendes:

– „Gauland beleidigt Boateng“, so lautete die reißerische Überschrift der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

– Das war eine Lüge! ( Lüge: „Das bewusste Behaupten von Dingen, die nicht wahr sind.“)

– Das sagt eigentlich alles! Auch und gerade über die Medien!

Tatsächlich sagte Gauland dann aber etwas, was die Volkserzieher aus Medien und Politik doch schon immer behauptet haben. Nämlich, dass dem bundesdeutschen Michel ein latenter Rassismus vorzuwerfen sei.

Die Rassismus-Keule ist das neue Lieblingshandwerkszeug der Funktionseliten und Medien. „Wie rassistisch ist Deutschland“, fragte die Chef-Inquisitorin der ARD, die auch Gauland verhört hat. Es löst die abgegriffene Nazi-Keule ab und ist ein neues Wundermittel, das auf Diskussions-und Denkverbote abzielt.

Die so gescholtenen Bundesbürger werden zur Kenntnis genommen habe, dass man nicht gefragt hat, „OB“ Deutschland rassistisch sei. Nein, das war schon zu Sendungsbeginn klar. Es ging nur noch darum, „Wie“ rassistisch das Land sei. Aber wie rassistisch ist Deutschland denn nun?

Klaus Schubert, Professor für Politikwissenschaft an der Uni Münster, gibt eine Antwort darauf: Das neue, bunte Deutschland, das sich aus vielen unterschiedlichen Kulturen zusammensetzt, wäre unserer Urgroßelterngeneration fremd.

“Den Menschen ist damals eingetrichtert worden, die Nationen müssten unter sich bleiben. In unserer Gesellschaft gibt es heute noch viele Menschen, die das denken. Das sind keine Nazis, die sind nicht rechtsradikal, aber sie bringen diffuse bürgerliche Ängste mit”, erklärt Schubert.(bento)

Nicht mal mehr auf die Politiklexika schreibenden Politikprofessoren ist Verlass. „Diffuse bürgerliche Ängste“! Was ist das denn? Wo doch jeder weiß, dass das alles „Rechtsradikale“ und „Rassisten“ sind. Dieses dumme deutsche Volk ängstigt sich vor der von der guten Fee Angela herbeigezauberten gutgemeinten „Buntheit“.

Wo kommen wir denn hin, wenn sich hier jeder vor sich hin ängstigt. Man muss wissen, dass „Ängstigen“ die Vorstufe zum Rassismus sein kann. Das gilt auch für „Besorgt-sein“. Blicken sie stattdessen freudig-zuversichtlich in die Zukunft. Die gute Fee Angela hat mit Ban Ki-moon eine „Replacement Migration“ verabredet. Alles wird gut!

70) Jakobiner, Mittwoch, 08. Juni 2016, 10:47 Uhr

Zu Politikverdruss:

Man kann sich auch bewusst blöd stellen.Gauland meinte natürlich nicht, dass er Boateng persönlich nicht kennen würde. Das wurde er auch nicht gefragt.Den Lügnern von der AfD sollte man eben nicht alles glauben. Zumal wenn bei Anne Will offensichtlich wurde, wie faustdick Gauland lügt, als er behauptete, er hätte nicht “Kanzlerdikatorin”gesagt, worauf man ihn mit dem Einspeiler als Lügner enttarnte.Blamabel , blamabel, aber zeigt sehr gut, was von solchen “Mißverständnissen”zu halten ist.

71) riskro, Mittwoch, 08. Juni 2016, 18:20 Uhr

Ist er nicht süss – Spreng sein Blog-Johannes!

15) W.Zimmer schreibt:……………..und währenddessen sind wieder 700 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Aber Hauptsache, die Medien können sich über einen senilen Populisten echauffieren…..

Das zeigt die ganze Verlogenheit. Die Lücken- Medien, Spreng und die um ihre Pfründe bangenden Politiker scheinen nur darauf zu warten, dass ein AfD – Mitglied ein Kommentar von sich gibt, um diesen dann auf rechtsradikale Äußerungen hin zu untersuchen. Wobei man auch nicht davor zurückschreckt, notfalls durch weglassen oder hinzufügen Einlassungen aus dem Zusammenhang zu reißen. so das sie einen anderen Sinn ergeben, um dieses dann zum Nachteil des AfD-Vertreters auslegen zu können. Damit kann man zeitweise von der Hilflosigkeit, die unsere und die europäischen Politiker, nicht nur in der Flüchtlingsfrage an den Tag legen, ablenken aber zur Lösung der Probleme trägt es nicht bei.

Es ist eine Schande das seit Jahren täglich Menschen auf ihrer Flucht umkommen. Die AfD wäre Geschichte, wenn die Mächtigen dieser Welt ernsthaft an einer Lösung des Problems interessiert wären. Daran hat aber das Kapital kein Interesse. Deshalb wird man das Problem des Rechtsradikalismus, der überall auf dem Vormarch ist, durch einseitge Fehlerzuweisungen nicht lösen können. Man ruft nur Widerstand hervor. Gleiches gilt hier nm Blog, wenn man versucht andere Kommentatoren als dumm hinzustellen, aber zu diesem Sachverhalt nicht in der Lage zu sein scheinen einen Beitrag, der Hand und Fuß hat, abzugeben.

72) Jakobiner, Donnerstag, 09. Juni 2016, 07:00 Uhr

Forsa-Umfrage: CSU angeblich bei 40% und wütend über das Institut. Andere Umfragen sehe sie aber gleichlautend bei 48%. Aber ein Schock dürfte es schon sein und auch am Unfehlbarkeits- und Absolutheitsmythos der CSU kratzen, dass das überhaupt mal infrage gestellt wird.Und ebi weiterem Streit könnte die CSU durchaus weiter verleieren und nicht nur die CDU–also alles nicht ausgeschlossen.

73) Politikverdruss, Donnerstag, 09. Juni 2016, 10:02 Uhr

Jetzt kennen wir endlich die wahre Begründung für die illegale und unkontrollierte Massenmigration. Finanzminister Schäuble hat sie herausgestellt:

„Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen. Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial.“

Ob Schäuble sich bei diesen „biologistischen Erkenntnissen“ von Thilo Sarrazin hat beraten lassen oder von Bernd Höckes r-und k-Strategie inspiriert worden ist, wissen wir nicht.

Eine Zeitlang erzählte man uns ja, die Migranten würden unsere Renten sichern. Dann erklärte die Wirtschaft, sie würden ohne die Fachkräfte aus Syrien nicht fortbestehen können. Nun aber werden die türkischen Frauen zu Rettern des Abendlandes.

Ganz nebenbei, ich bin mal gespannt, wie die türkischen Männer Schäubles Strategie zur „Rettung“ Europas aufnehmen. Der Obertürke, Herr Erdogan, hält ja gar nichts von Assimilation. Jetzt verlangt er sogar „Bluttestest“ bei türkischstämmigen Bundestagsabgeordneten.

Eine schöne „Geschichte“. Zuerst dachte ich, Thilo Sarrazin hätte „Deutschland schafft sich ab“ fortgesetzt. Aber nein, die Bundesregierung hat jetzt endlich die regierungsamtliche Begründung für die Massenmigration gefunden. Wenn die Briten das lesen, werden sie sich sicher noch einmal überlegen, ob sie den Brexit wollen.

74) mac4ever, Donnerstag, 09. Juni 2016, 16:06 Uhr

@ 66) Johannes Lamp: Ihr ad hominem beweist, daß Sie zur Sache nichts beizutragen haben.

Ich habe mein Beispiel deshalb so ausführlich vorgetragen, um nachvollziehbar zu zeigen, wie rhetorische Fallen funktionieren. Unscharfe Begriffe in der passenden Weise zu interpretieren, ist eine davon, auch auch die Ausweitung von negativ besetzten Begriffen wie “Rassismus” oder “rechtsradikal” gehört in diese Kategorie.

75) Rainer G., Donnerstag, 09. Juni 2016, 16:10 Uhr

@ 73) Politikverdruss 09.06.2016 – 10:02 Uhr

Wer hatte doch gleich Schäuble als Merkel-Nachfolger ins Gespräch gebracht?

@ 70 und @ 72 Jakobiner

Was ist eine Kanzlerdikatorin?
Wie muss ich mir das vorstellen, wenn die CSU verleiert?

76) Politikverdruss, Donnerstag, 09. Juni 2016, 18:02 Uhr

68) wschira, Dienstag, 07. Juni 2016, 16:29 Uhr,

glaub-und vertrauenswürdig ist der Osmanen-Herrscher nicht gerade. Da stimme ich Ihnen zu. Aber immerhin befasst sich eine der seriösesten Zeitungen unseres Landes mit der Frage, ob Frau Merkel nicht ein doppeltes Spiel treibt.

Selbst Anton Hofreiter sagte: “Merkel ist für den Deal vor Erdogan eingeknickt …“ Bei der Abstimmung über die Armenien-Resolution im Bundestag glänzte Frau Merkel durch Abwesenheit. Sie hat gekniffen!

Erst erzählt sie der deutschen Öffentlichkeit, sie sei für die Armenien-Resolution und bei der darüber stattfindenden Abstimmung im Bundestag ist sie dann nicht dabei? Wie glaubwürdig ist das denn?

77) Politikverdruss, Donnerstag, 09. Juni 2016, 19:29 Uhr

70) Jakobiner, Mittwoch, 08. Juni 2016, 10:47 Uhr,

ach, wissen Sie, verehrter Mitstreiter, finden Sie nicht auch, dass die gegenüber AfD-Politikern in den Öffentlich-Rechtlichen Medien praktizierten inquisitorischen 5-gegen-1-Verhöre, langsam abstoßend wirken. Dieses Medienverhalten wirkt so angestrengt-einseitig, verkrampft und so wenig überzeugend, dass sich daraus das ohnehin abnehmende Vertrauen in die Medien nur noch weiter verstärkt.

Ich bin mal gespannt, wann Schäuble bei Anne Will wegen seiner Aussagen über das „innovatorische Potential türkischer Frauen“ bei der innereuropäischen Inzuchtvermeidung mal so richtig „durch gegrillt“ wird. Aber das findet natürlich nicht statt. Denn offensichtlich verfolgt die Bundesregierung tatsächlich die Absicht, eine „replacement migration“ zu vollziehen. Anders ist das „Inzucht“-Geschwätz von Schäuble kaum zu verstehen.

Die Bundesregierung beginnt jetzt offensichtlich damit, den Bundesbürgern zu erklären, welche Vorteile die unkontrollierte Masseneinwanderung hat. Aber Schäuble spielt natürlich mit gezinkten Karten. In der Öffentlichkeit faselt er etwas von dem „Potential türkischer Frauen“. Tatsächlich sind in den letzen Jahren aber nicht Frauen, sondern 80 Prozent junge Männer ins Land geströmt. Die suchen hier jetzt händeringend nach Frauen!

Also lieber Jakobiner, brechen Sie sich einfach mal aus Ihrem ideologischen Gefängnis aus und versuchen Sie einen unverstellten Blick auf die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zu werfen. Sie werden feststellen, dass die gesellschaftspolitisch weitreichenden Ziele(„replacement migration“) der Bundesregierung dringend einer demokratischen Legitimation bedürfen. Solange das nicht passiert, wird sich die Lage zuspitzen.

78) Martin Dauser, Donnerstag, 09. Juni 2016, 21:08 Uhr

zu 72) Jakobiner

zu den Umfrageergebnissen für die CSU:

Ich denke, dass wenn man den Mittelwert von dem 48% der GMS-Umfrage und den 40% der Forsa-Umfrage nimmt, kommt man der Wahrheit ziemlich nahe.

Nur aus Beispiel: Frau Maier vom katholischen Frauenbund gehört mit ihrer konservativen-christlichen Einstellung zu den CSU-Stammwählern. Sie ist sozial engagiert und arbeitet ehrenamtlich bei der Caritas bei der Flüchtlingshilfe mit. In der Flüchtlingspolitik unterstützt sie eher den Kurs von Angela Merkel. Seehofers Verkündung vom “Ende der Willkommenskultur” empfindet sie als Respektlosigkeit gegenüber ihrem ehrenamtlichen Engagement. Ich denke, dass die CSU dabei ist, Wähler dieses Typs in einem nicht zu vernachlässigbaren Ausmaß zu verlieren. Deswegen halte ich die 48% auch nicht für plausibel.

79) Alexander, Freitag, 10. Juni 2016, 09:08 Uhr

@78) Martin Dauser

CSU Umfrageergebnisse von Forsa realistisch!

Ich stimme Ihrer Argumentation zu, dass die CSU den von Ihnen beschriebenen Wählertyp verlieren wird. Gleichwohl bin ich der Meinung, dass die Umfrageergebnisse von FORSA stimmen.

Begründung: Die CSU hat in den letzten Monaten sehr respektlos gegenüber der Kanzlerin und der Schwesterpartei CDU verhalten. Die CSU hat mit Klagen gegen die eigene Regierung (!) mehrfach gedroht. Und sie hat keine Gelegenheit ausgelassen, die Flüchtlingspolitik zu kritisieren und im Parlament dafür zu stimmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Wähler solch ein opportunistisches, widerliches Verhalten befürwortet. Ich unterstelle, dass die Wähler nicht so blöd sind, wie Seehofer und Konsorten meinen und das billige Schauspiel durchschauen.

Antreiber dieses billigen Schauspieles sind die Erfolge der AfD und die berechtigten Befürchtungen der CSU, dass die AfD in Bayern der CSU erhebliche Stimmen-Anteile abnehmen wird.

Die CSU hat gestern umgehend und sehr scharf auf die Forsa-Veröffentlichungen reagiert und damit aus meiner Sicht bestätigt, dass die CSU befürchtet, bei den kommenden Landtags-/Bundestagswahlen an die AfD massive Stimmenanteile zu verlieren. Ansonsten hätte die CSU die Forsa-Umfragen gelassen zur Kenntnis nehmen können oder gar ignorieren können.

Hallo Herr Lamp, wollen Sie mir bitte hier ein einziges Mal zustimmen! Verdient habe ich es ja!
Gruß, Ihr Halbgebildeter!

80) wschira, Freitag, 10. Juni 2016, 13:14 Uhr

@67) Politikverdruss

1. Wenn man die deutsche Presselandschaft (von Ihrem obskuren Verein abgesehen) als “linksgrün” empfindet, muss man wohl irgendwo ausserhalb der Maghellanschen Wolke zu Hause sein.

“Linksgrün”: Springer-Medien, Spiegel, SZ, FAZ, Focus, Bayernkurier etc: Alles linksgrün versifft. Rofl!

2. Ihre Argumente sind genauso belegt oder nicht belegt wie meine, nämlich aus Medienberichten. Sind Ihre deshalb begründeter?

81) Politikverdruss, Freitag, 10. Juni 2016, 18:14 Uhr

75) Rainer G., Donnerstag, 09. Juni 2016, 16:10 Uhr,

wenn Sie auf meinen Kommentar vom 09.03.16 anspielen, dann ging es darum, im Falle eines Rücktritts der Kanzlerin einen Nachfolger verfügbar zu haben. Dass Schäuble nicht die ideale Nachbesetzung ist, zeigt er aktuell mit seinem Inzucht-Geschwätz.

Bei seiner Betrachtung des „innovatorischen Potentials türkischer Frauen“ hat er das Ergebnis einer Studie übersehen, bei der etwas mehr als 800 türkischstämmige Frauen in Deutschland befragt wurden. Ergebnis: In der ersten Generation war die Verwandtenehe mit 33 Prozent weit verbreitet:

http://www.faz.net/aktuell/politik/verwandtenehen-darueber-spricht-und-forscht-man-nicht-1655064.html?printPagedArticle=true#/elections

Siehe dazu auch: http://www.taz.de/!5111122/

Dass nun die innereuropäische „Inzucht“, wie Schäuble sich ausdrückt, durch Menschen aus einem Kulturkreis abgewendet werden soll, in dem die Verwandtenehe üblich ist, ist doch überhaupt nicht mehr nachvollziehbar.

Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass diese Bundesregierung nicht mehr nach dem Amtseid handelt, der zu Beginn der Legislaturperiode abgelegt wurde:

“Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.”

82) Politikverdruss, Samstag, 11. Juni 2016, 09:36 Uhr

78) Martin Dauser, Donnerstag, 09. Juni 2016, 21:08 Uhr,

ich verstehe nicht, wie man FORSA-Zahlen noch ernsthaft diskutieren kann. Hier Auszüge aus einem Artikel der taz:

„Man muss die Forsa-Zahlen… so lesen wie, sagen wir, einen Kommentar in Bild. Es sind strategisch platzierte Meinungsäußerungen, verbreitet im schütteren Kleid der Objektivität. Forsa ist nur das auffälligste Beispiel, wie ungenau, ja willkürlich das Umfragebusiness oft funktioniert“

„Es ist kurios, dass unsere aufgeklärte Öffentlichkeit diesen Hokuspokus mit unerschütterlichem Kinderglauben mitmacht…Die Gefahr ist, dass die Zauberzahlen selbst die Wahl beeinflussen können. Eine Kleinpartei, die auf 2 Prozent taxiert wird, bekommt vielleicht weniger Stimmen, weil niemand Verlierer wählen will. Der Teufel scheißt auf den größten Haufen.“

http://www.taz.de/!5075247/

83) Jakobiner, Samstag, 11. Juni 2016, 16:31 Uhr

Zu Politikverdruss:

Diese Propagandaslogans wie “replacement migration”, “Bevölkerungsaustausch”, “Volksmord”,etc.sind doch Hysterie. Man hat jetzt 1,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen und nun beginnt man die Grenzen dicht zu machen. Wo wird denn da ein Volk “ausgetauscht”. Das sind doch rechtsradikale Angst- und Panikbilder, die sich gegen jegliche Einwanderung wenden und diese zu einer Art Genozid am eigenen Volk hochhysterisieren. Ein Bevölkerungsaustausch im Sinne dews Wortes ist von Regierungsseiten überhaupt nicht geplant, auch wenn die Rechte diesen Eindruck mit selbsterfrundenen und selbstkreiierten Fachtermini und Anglizismen wie “replacement migration” konstruieren will.

84) Politikverdruss, Sonntag, 12. Juni 2016, 13:56 Uhr

83) Jakobiner, Samstag, 11. Juni 2016, 16:31 Uhr,

ausnahmsweise google ich mal für Sie:

http://www.un.org/esa/population/publications/migration/migration.htm

Damit verbinde ich die Hoffnung, dass es Ihnen eines Tages doch noch gelingen könnte, auf die Argumente Ihrer Mit-Diskutanten einzugehen, ohne sie mit irgendwelchen „rechten Keulen“ zu traktieren.

85) Johannes Lamp, Sonntag, 12. Juni 2016, 16:07 Uhr

Zu 79) Alexander
Bitte, es geht doch!

86) Politikverdruss, Montag, 13. Juni 2016, 10:16 Uhr

Gegenwärtig kann man im Zusammenhang mit der „Integration“ muslimischer Mitbürger bemerkenswerte Beobachtungen machen.

Nach der Armenien-Resolution des Bundestages bedroht man unsere „türkischstämmigen“ Abgeordneten. Der Groll deswegen konzentriert sich auf den Oberbösewicht Erdogan.

Wer aber bedroht eigentlich die türkischstämmigen Abgeordneten in Deutschland? Weshalb erhalten diese Abgeordneten mittlerweile sogar verstärkten Polizeischutz?

Werden die Abgeordneten vor türkisch-stämmigen Bürgern Deutschlands geschützt! Oder handelt es sich um deutsch-stämmige Bürger des Landes, von denen die Bedrohung ausgeht. Darüber wird kaum berichtet. Von wem konkret geht denn diese Bedrohung aus?

Sind wir jetzt schon so weit, dass unsere Volksvertreter vor dem „Volk“ durch die Polizei geschützt werden müssen. Was ist hier los?

Und was tun eigentlich die Muslim-Verbände in Deutschland in dieser Angelegenheit? Der Bundestagspräsident, der sich vor die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gestellt hat, wurde schon einmal vom Ramadan-Fastenbrechen ausgeladen.

In puncto „Integration“ lässt diese Entwicklung doch sehr tief blicken.

87) Rainer G., Montag, 13. Juni 2016, 12:28 Uhr

@ 81) Politikverdruss 10.06.2016 – 18:14 Uhr

„Dass nun die innereuropäische Inzucht, wie Schäuble sich ausdrückt, durch Menschen aus einem Kulturkreis abgewendet werden soll, in dem die Verwandtenehe üblich ist, ist doch überhaupt nicht mehr nachvollziehbar.“

Da bin ich nun mal ganz und gar Ihrer Meinung. Und jeder rational denkende Mensch sollte ebenso empfinden. Wenn es medial ausgewogen zuginge, müsste man die Schäuble-Äußerungen in allen Talk-Shows des Premiumfernsehens wiederfinden. Bei Maischberger, Will und Illner würden 90 % der Talk-Gäste AfD-nah, oder wenigstens konservativ sein und auf der anderen Seite sollte Schäuble seine Thesen dann „begründen“. So lief es doch im Umkehrschluss mit Gauland. Schließlich bekam er in diesem Sprengsatz-Forum auch noch den Titel des alternden dumm vor-sich-hin brabbelnden Mannes verpasst. Da muss die Frage erlaubt sein, welchen Titel Schäuble jetzt davon trägt.
Oder der Herr des deutschen Inlandgeheimdienstes Maaßen, der ja festgestellt haben will, dass Snowden ein russischer Agent sei. Zwar kann er das an keiner Ecke beweisen, aber man kann es ja erst einmal als These in den Raum werfen, oder besser gesagt, vor sich hin brabbeln. Schäuble, wie auch Maaßen sind hoch dotierte und gut besoldete Staatsdiener, die eigentlich angesichts der Wirkung ihrer Worte darüber nachdenken sollten, was sie sagen und wo sie dies tun. Aber sie wissen wohl, dass auf die Staatstreue der Medien Verlass ist und somit klar ist und bleibt, dass die vierte Macht im Staate die Kontrollfunktion ein wenig moderater auslegt.
Und so entwickelt sich ganz von allein, dass das Gebrabbel der einen spektakulär skandalisiert und das Gebrabbel der anderen als Lappalie bagatellisiert wird. Und wenn das scheinbar nicht ausreichend ist, dann beschwört man den Rechtsradikalismus. Das funktioniert immer, auch wenn es in den letzten zwei Jahren zunehmend inflationäre Züge angenommen hat und somit an Wirkung verliert.
Auch ich bin Ihrer Meinung, dass der Amtseid, den die Bundesregierung geschworen hat, inhaltlich anders zu verstehen sein sollte, als er von der derzeitigen links-grünen Bundesregierung interpretiert und gelebt wird.

88) Johannes Lamp, Montag, 13. Juni 2016, 13:45 Uhr

Zu 74) mac4ever
Ihr “argumentum ad hominem” fand ich klasse – warum soll das geneigte Publikum nicht wissen, dass Sie ein Fuchs sind? Wer die beigen Beiträge des einsamen Einzelkindes, mit dem nie jemand gespielt hat und der Muße hat, seine Hartz 4 – Mäuse gezielt einzusetzen – zum Kauf beispielsweise der Taschenbücher “Der kleine Philosoph”, ” Politik für Anfänger”, “Wirtschaftswissenschaft für den kleinen Geldbeutel”, “Religion für Pharisäer” und der Fibel “Wie täusche ich Intelligenz vor”, unterstützt die kruden – ich sage bewußt nicht Theorien – Gedankengänge eines Verschwörungstheoretikers…

89) riskro, Dienstag, 14. Juni 2016, 08:23 Uhr

Die Fibel “Wie täusche ich Intelligenz vor” hat er auswendig gelernt!

90) Politikverdruss, Mittwoch, 15. Juni 2016, 09:01 Uhr

Grauenvolle deutsche Medien:

Die SZ/Thorsten Denkler zur Bluttat von Orlando: „Für diese Tat hätte er genauso gut auch ein evangelikaler Christ gewesen sein können.“

Die Verharmlosung islamistischer Gewalttaten in den deutschen Medien nimmt inzwischen absurde Züge an. Dabei ist die Homophobie im Islam so offensichtlich, dass man den geradezu irren Versuch von Thorsten Denkler/SZ, diese islamistische Gewalttat zu relativieren, nur mit großer Abscheu sehen kann.

Grauenvolle deutsche Gerichte:

„Das Oberlandesgericht der Stadt Bamberg erklärte eine Ehe zwischen einem erwachsenen Mann und einem 14-jährigen Mädchen für rechtsgültig. Damit ist das islamische Recht auch in Deutschland angekommen.

Grauen in der Nachbarschaft und in der Politik:

Innenminister de Mazière ruft die deutschen Bürger auf, wegen der Terrorgefahr auf die Nachbarn zu achten und eine „Radikalisierung“ den Behörden zu melden. Das solle Teil der „Sicherheitsarchitektur“ werden.

Einfach irre!

91) riskro, Donnerstag, 16. Juni 2016, 10:04 Uhr

Hallo M.S., Ihr Blog verkommt zu einen Alibikommentar-Blog.

Zu wirklichen existenziellen Themen wie: “Nato-Chef Stoltenberg warnt vor russischer Expansion” schweigen Sie. Wer ist vorliegend der Aggressor?
Aber keine Angst, solange man die AfD auf dem Schirm hat, gehen Ihnen die Kommentare nicht aus. Wie berichtet T-Online heute: “AfD-Politiker planen Meuterei gegen Petry”!
Griffel schon gespitzt? Ein Lob von Blog-Johannes ist Ihnen gewiss.

92) Paulus, Donnerstag, 16. Juni 2016, 11:43 Uhr

Das Elend der Gauland + AfD Lügenforscher:

Wir wünschen uns die Energie der spreng`schen Lügenaufdeckungsinitiativen angewandt auf Aussagen/Behauptungen prominenter Parteivorsitzenden und Kabinettsmitgliedern wie denen von Helmut Kohl (bezogen auf Blackouts und € Einführung, Staatsschulden Übernahme gebe es nie), Angela Merkel, Per Steinbrück (“die Konten sind sicher”, “das Abhören unter Freunden geht gar nicht” – von Pofallas “Gesprächsergebnissen” einer Reise in die VSA ganz abgesehen) Angela Merkels Feststellungen zur Souveränität von D, etc., etc., etc.. Verbunden mit einem Appell zur politisch-wahrhaftigen Initiative an alle WählerInnen, ihre Stimme nur den Parteien/Kandidaten zu “schenken”, von denen bekannt (nachweisbar) ist dass sie sich nur der Wahrheit und Wahrhaftigkeit verpflichtet fühlen. All das den semantischen Unschärfen, Bedeutungsschwankungen von Worten in deutscher Sprache zum Trotz.

Also nur Politiker zu wählen, die auf festem und unverrückbaren Boden sprachlicher Genauigkeit und Wahrheit stehen (L. v. Wittgenstein lässt grüßen…..”die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt” – ein Satz der zugleich an M. Heideggers “Fundamental-Ontologie” denken lässt).

Gruß
Paulus

93) mac4ever, Donnerstag, 16. Juni 2016, 14:32 Uhr

@ 90 Politikverdruß: Es ist dasselbe Muster erkennbar wie die Politik gegenüber Erdogan oder das Verhalten von Gerichten gegenüber kriminellen Migrantenclans in deutschen Großstädten: Appeasement, Angst, Zurückweichen, Relativierung, Beschönigung. Nur nicht den Gegner reizen…

Das wird als Schwäche interpretiert und den weiteren Vormarsch von Islam und Terrorismus befördern.

@1): Wie blind muß man sein, zu ignorieren, daß der gegenwärtige Terror auf der Welt fast immer islamistisch motiviert ist?

@2). Hoffentlich kommt der Bundesgerichtshof zu einer gegenteiligen Entscheidung. Denn das Oberlandesgericht erkennt immerhin die grundsätzliche Bedeutung dieses Urteils an.

@ 3: DDR 2.0. – In der DDR gab es den “Hausvertrauensmann”. Oft war das ein Stasispitzel.

@ J. Lamp: Kommen Sie auch irgendwann zur Sache, oder reicht es dazu bei Ihnen nidht?

94) Jakobiner, Donnerstag, 16. Juni 2016, 15:59 Uhr

Zu Politikverdruss:

“Grauenvolle deutsche Medien:

Die SZ/Thorsten Denkler zur Bluttat von Orlando: „Für diese Tat hätte er genauso gut auch ein evangelikaler Christ gewesen sein können.“Die Verharmlosung islamistischer Gewalttaten in den deutschen Medien nimmt inzwischen absurde Züge an.”

Da hat der SZ/Thorsten Denkler doch recht:

“Ein kalifornischer Geistlicher hat mit einer Predigt zum Massaker von Orlando landesweite Empörung ausgelöst.Ein Video, das in den Sozialen Netzwerken kursiert, zeigt Roger Jimenenz, Pastor der Verity-Baptistenkirche in Sacramento, wie er die 49 Opfer aus dem Schwulen-Club “Pulse”als “Sodomisten”und “Sexualverbrecher”beschimpft. “Ich glaube, Orlando ist nun wenig sicherer”, sagte Jimenez. “Die Tragödie ist, dass nicht mehr von ihnen gestroben sind.”Gläubige Christen, so empfahl der Pastor,sollten wegen der Bluttat nicht traurig sein. Schließlich sei es Gottes Wille, dass “solche Leute”mit dem Tod bestraft würden. Er rufe niemanden auf, Homosexuelle bumzubringen, aber eine “rtechtschaffene”Regierung würde sie alle vor ein Erschießungskommando stellen und ihnen “die Hrine wegblasen”. (Münchner Merkur vom 16.Juni 2016, S.4).

Jaja, grauenhafte Lügenpresse auch!

95) Rainer G., Freitag, 17. Juni 2016, 07:17 Uhr

@ 89) riskro 14.06.2016 – 08:23 Uhr

Wer ist dieser “er”?
Auf wen und welche Wortbeiträge in diesem Forum beziehen Sie sich?

96) Nico Frank, Freitag, 17. Juni 2016, 13:54 Uhr

Es gibt aber auch den SPD – Rassentheoretiker Thilo Sarrazin, den Björn Höcke in nichts nachsteht, in nichts. Thillo Sarrazin der die Liierung
Verehelichung einer deutschen Frau mit einem türkischen Mann insgesamt als genetische Verunreinigung bewertet. In seinem Buch macht er hierzu Ausführungen und vergleicht unsere südländischen Mitbürger mit Lipizzaner Kulturpferderassen.  

97) Erwin Gabriel, Samstag, 18. Juni 2016, 09:46 Uhr

89) riskro, Dienstag, 14. Juni 2016, 08:23 Uhr

>> Die Fibel “Wie täusche ich Intelligenz vor” hat er auswendig gelernt!

Wer?

98) Erwin Gabriel, Montag, 20. Juni 2016, 10:39 Uhr

http://www.achgut.com/artikel/die_petry_taklshow_luegen_studie_eine_ente_aus_dem_maerchenland

99) Paulus, Dienstag, 21. Juni 2016, 05:07 Uhr

Die Lügen der politischen Elite und andere Dreistigkeiten, die sich Steuerzahler und Parlamentarier gefallen lassen.

Wir erleben Zeiten, in denen Trennschärfe von Geld- und Fiskalpolitik für die “quantitativen” Aktionen der EZB, als lästige Einschränkungen ihres Handlungsspielraum und extrem weiter Definition ihrer gesetzlichen bzw. vertraglichen Obliegenheiten zur geldpolitischen Gestaltung ihres Auftrages wahrgenommen wird. Die Folgen und Risiken eines quasi unbegrenzt nutzbaren “OMT Programm” der EZB, mit dem Staatsanleihen von Staaten angekauft werden, die auf eine Staatsinsolvenz zutreiben, werden natürlich dem “lender of last Resort”, also dem Steuerzahler vor die Tür gekippt.

Dies Verständnis vom “Großen Ganzen” läuft darauf hinaus, dass die “konzern- und angeblich markthörige Politik” das vornehme Parlamentsrecht, das der Haushalts- bzw. Fiskalsouveränität verschenkt/verramscht.

Die offiziell lancierte Begründung dafür, diese der EZB-Geldpolitik innewohnenden Gefahren locker in Kauf zu nehmen zu können, ja geradezu aus “wohlverstandenem Eigeninteresse” akzeptieren zu müssen lautet in einer Art von propagandistischem Trommelfeuer wiederholt: Kein anderer Staat in €-Land profitiere wie D vom €. D als der große Gewinner des €, mit dieser Formel soll Fundamentalkritik am € und der EZB Geldpolitik als kleinliches Genörgel hingestellt werden, mit dem Peter Gauweiler und andere und kurzsichtige Professoren (wie der Staatsrechtler Schachtschneider, u. a.) vor das Verfassungsgericht gezogen sind. Der EuGH mit Sitz in Luxemburg, hat den deutschen Verfassungsrechtlern nun aber ins Stammbuch geschrieben: Die EZB habe einen intentionalen Auftrag zur Gestaltung ihrer Geldpolitik, soll heißen: Geldpolitik der EZB ist dasjenige was die EZB zu Geldpolitik ausgibt bzw.erklärt.

Diese eurorechtlichen Verrenkungen und fiskalischen Abenteurern in einer “fortschrittlichen EU” lassen den Zeitgenossen, dem der “gesunde Menschenverstand” noch nicht völlig – im Unterschied zur politischen Elite – abhanden gekommen ist, lassen ihn an das Bild von einer Kiste mit Äpfeln denken, in der einige wenige faule Äpfel die gesunden Äpfel “anstecken” – aber niemals die gesunden Äpfel die faulen Äpfel anstecken.

Nicht nur EZB und €-Wahn sondern das gesamte Gebilde einer überzentralisierten EU können mit einer Kiste von Äpfeln verglichen werden, in der einige faule Äpfel liegen.

Gruß
Paulus

100) riskro, Dienstag, 21. Juni 2016, 14:45 Uhr

zu 95) und 97) Beitrag 88 löst das Geheimnis

101) Erwin Gabriel, Dienstag, 21. Juni 2016, 15:02 Uhr

@ 99) Paulus, Dienstag, 21. Juni 2016, 05:07 Uhr

Ich schließe mich an. So sehr mich die Idee von Europa begeistert, so sehr stößt mich die Umsetzung und die sich verfestigende, anonymisierte und in wortwörtlichem Sinn verantwortungslose Bürokratie ab.

102) Johannes Lamp, Dienstag, 21. Juni 2016, 15:48 Uhr

Zu 99) Paulus
Von Obst haben Sie ja Ahnung…

103) Johannes Lamp, Dienstag, 21. Juni 2016, 15:50 Uhr

Zu 91) riskro
Wenn die AfD-Felle fortschwimmen…

104) Johannes Lamp, Dienstag, 21. Juni 2016, 15:56 Uhr

Zu 93) mac4ever
Sie merken als AfD-Höriger nicht, dass ich ständig zur Sache komme…
Ich bemühe mich, rechte Deppen zur Vernunft zu bringen, indem ich die Möglichkeiten, die mir Spott und Satire bieten, ausreize. Ignoranten antworten mit Hass, Unverständnis und dämlichen Argumenten.

105) Politikverdruss, Dienstag, 21. Juni 2016, 20:01 Uhr

94) Jakobiner, Donnerstag, 16. Juni 2016, 15:59 Uhr,

Ihre Behauptung: „Da hat der SZ/Thorsten Denkler doch recht“, indem Sie als Beweis dafür auf das groteske Beispiel eines durchgeknallten amerikanischen Geistlichen verweisen, ist doch absurd.

Scharfe Kritik übte der Präses der Deutschen Evangelischen Allianz Michael Diener (Kassel). Dieser Kritik schließe ich mich an.

Diener sagte u.a.: „Damit verkennt der Autor(Denkler) aber, dass die Christenheit insgesamt ihre intensive Lerngeschichte zu ‚Gewalt und Glaube‘ ohne Eigenschonung vorangetrieben hat und dass es keine christlich motivierte Legitimation für Gewalt im Namen des eigenen Glaubens geben kann.“ Denkler verletze an dieser Stelle seine journalistische Sorgfaltspflicht. Er polemisiere und bleibe „jeden Beweis für diese schreckliche Behauptung schuldig“.

Diener fragt weiter: „Wo haben evangelikal geprägte Christen Gewalt gegenüber Andersdenkenden oder Minderheiten in einer Weise ausgeübt, welche diesen Vergleich rechtfertigen würde?“

Der Theologieprofessor Kim Strübind (Oldenburg) äußerte in dem Netzwerk: „Die Süddeutsche Zeitung und ihr selbstgefälliger Moralismus sind bisweilen nicht nur vom Heiligen Geist, sondern auch von allen anderen guten Geistern verlassen.“

106) Politikverdruss, Dienstag, 21. Juni 2016, 20:45 Uhr

Was ist heute eigentlich in Karlsruhe passiert? Das Bundesverfassungsgericht hat gleich mehrere Verfassungsbeschwerden gegen das OMT-Programm der Europäischen Zentralbank (EZB) abgewiesen.

Das höchste deutsche Gericht, die Hüter des Grundgesetzes, bewerten erst Teile des OMT-Programms der EZB als verfassungswidrig, geben dann den Fall an den EuGH ab, nehmen zur Kenntnis, dass der EuGH das EZB-Programm gutheißt, und schließen sich nun den EuGH-Urteil an, das sie selbst in Teilen als verfassungswidrig angesehen haben.

2014 meinte man noch:„Die Politik der augenzwinkernden Zustimmung zur Politik der EZB, mit der Kanzlerin Merkel der Bundesbank in den Rücken gefallen ist, dürfte damit an ihre Grenzen gekommen sein.“

Grenzen? Nein, heute sind wir eine grenzenlose Haftungsgemeinschaft!

Liebe Briten, schaut genau hin und nehmt eure letzte Chance wahr!

107) M.M., Dienstag, 21. Juni 2016, 23:20 Uhr

Tatsache ist, dass Boateng der beste deutsche Spieler der ersten beiden Gruppenspiele war und deshalb zurecht seine Klappe “aufreissen” darf.

Tatsache ist aber auch dass schwarze Deutsche (eingewandert aus USA) bis heute schwer eine Wohnung finden. Ein schwarzer Teamleiter im CC Office hat mir das pers. bestätigt noch bevor Gauland das Wort ergriff.

Die Realität liegt näher an Gauland als man glaubt, vor allem oder gerade wenn man nicht berühmt ist.

108) mac4ever, Mittwoch, 22. Juni 2016, 09:03 Uhr

@ 104 J. Lamp: Danke für Ihre treffende Selbstcharakterisierung, daß Sie sich hier nach Kräften blamieren, scheint Ihnen zu entgehen. Allerdings überrascht das nicht, wenn man den haßerfüllten Tenor Ihres Postings 7) liest. Ihre restlichen Beiträge glänzen dann durch die völlige Abwesenheit von sachlicher Auseinandersetzung. Ohne weitere Erläuterung behaupten Sie in 7), Gauland “integriert gegen alle”. Sie scheinen sich ja sehr intensiv mit der AfD beschäftigt zu haben – /Ironie.

Interessant finde ich das Posting 107 von M.M,. der Gaulands Aussage mit einem Beispiel aus der Praxis belegt. Die Realität sieht eben nicht so aus, wie man sie gern hätte und der erste Schritt besteht immer darin, die Zustände zu benennen, statt sie schönzureden. So verstehe ich Gaulands Aussage und mehr ist das auch nicht.

Boateng als Prominenter ist sowieso ein ungeeignetes Beispiel für Diskriminierung im Alltag – wie wichtig er für das Spiel der deutschen Mannschaft ist, konnte man ja erst gestern wieder beobachten.

109) Rainer G., Mittwoch, 22. Juni 2016, 10:10 Uhr

@ 100) riskro 21.06.2016 – 14:45 Uhr

Genau das leistet Beitrag 88 eben nicht. Er löst kein Geheimnis, sondern fabuliert nebulös von einem Hartz-IV-empfangenden einsamen Einzelkind, das sich verschiedene Bücher kauft. Woher soll der geneigte Leser denn wissen, wer damit gemeint ist? Da Sie sich auf diesen Beitrag beziehen, wissen Sie wer das vereinsamte Einzelkind ist, das nach Ihrem dafürhalten ganze Fibeln auswendig lernt?

110) Jakobiner, Mittwoch, 22. Juni 2016, 11:44 Uhr

Bester Politikverdruss,

ist dies ein Einzelfallk in den USA? Es gibt 80 Millionen fundamentalchristliche Evangelikale in den USA, die extreme politische Ansichtenn vertreten. Zumal sind Ermordnungen von Abtreibungsärzten in den USA Volkssport von christlichen Fundamentalisten.Solchen Leuten ist wie ihren islamsitischen Anhängern genauso zuzutrauen mal mit einem Maschinenengewehr in einer Schwulenbar aufzuräumen, weil es eben nicht “gottgefällig”ist. Verharmlosen sie die zahlreichen christlichen Fundamentalisten nicht. Und wenn wir von den 30 000 IS- Kämpfern sprechen. Dann sprechen sie auch mal von den 50 000 Gotteskriegern der Lord´s Resistance Army, die ihren Terror in Afrika verbreiten und einen christlichen Gottesstatt errichten wollen.Sehen Sie sich mal den Film “Die Dienerin”von Volker Schlöndorf an, der das extreme Christentum in den USA als schwarze Utopie schildert.

111) Jakobiner, Mittwoch, 22. Juni 2016, 11:49 Uhr

Genauso wie es Blödsinn ist von DEM Islam zu reden, so ist es Blödsinn von DEM Christentum zu reden, sondern es ist sinnvoll sich die verschiedenen Religionsströmungen und ihre Träger konkret und differentiert anzusehen. Da gibt´s von der pazifistischen Multi-Kulti-Käsmann und Franziskus bis zum Opus Dei und Piusbruderschaft zu Ärztemordenden Fundamental- und Armaggdonsüchtigen Endzeitchristen bis zur Lord´s Resistance Army und Gotteskrieger so ziemlich das ganze Spektrum. Ebenso beim Hinduismus und Buddhismus–da gibt es vom Dalai Lama über die fanatische Falungong bis zu buddhistischen Extrem,isten (siehe Burma) auch sol ziemlich alles.

112) Paulus, Mittwoch, 22. Juni 2016, 11:53 Uhr

@106 Politikverdruss

Was in Karlsruhe geschehen ist?

Karlsruhe ist eingeknickt vor dem EUGH – und vor der EZB. Damit hat die traditionell in D verankerte Geldpolitik (im Bundesbankgesetz) mit ihrer zentralen Funktion zur Sicherung der Wertstabilität einer Papiergeldwährung, ein Begräbnis 1. Klasse erhalten. Die Machtverteilung im EZB-Rat ist bereits ein Skandal für sich, die Folge ist wie wir jetzt sehen, ein in sich tautologisch geschlossenes Verständnis von Geldpolitik, die nunmehr zur intentionalen Geldpolitik erhoben wird. Innerstaatliche Rechtsmittel zu einer möglichen Korrektur von geldpolitischem Machtmissbrauch der EZB bestehen nicht mehr, sie sind jetzt juridisch abgehakt.

Was auch immer auch die EZB jetzt beschließt (“Politik zur Stabilisierung der Märkte”, unmittelbarer (als Alibi über die Sekundärmärkte abgewickelter) Ankauf von Staatsanleihen, OMT Geschäfte die ohne Begrenzung nach oben möglich geworden sind), im Ergebnis die juristische Absegnung von Euroland als Staatengemeinschaft mit staatlichem Finanzausgleich. Wer jetzt noch nicht erkennt, auf welchem Irrsinn und auf welchen Lügengebäuden die “Europapolitik” von Frau Merkel und Herrn Schäuble ruht, der erkennt nicht, dass sich die deutsche Politik anderen als genuin deutschen Interessen verpflichtet fühlt – um nicht zu schreiben: gelenkt wird. Die Anweisungen kommen aus Rom II, sie lassen keinen Spielraum für ein in D entwickeltes Verständnis von einen Ausgleich der Interessen der zwischen benachbarten Staaten natürlich immer herzustellen ist.

Bleibt zu hoffen, dass wenigstens die Briten erkennen zu welchem Monster sich die EU zu entwickeln wird und mehrheitlich erklären: Mit uns? Nein danke.

Gruß
Paulus

113) riskro, Mittwoch, 22. Juni 2016, 12:38 Uhr

Zu Kommentar 103:

Da sieht man wie es um die Intelligenz von LP bestellt ist.

Mir können keine Felle der AfD wegschwimmen, weil ich mit der AfD z.Zt. nichts am Hut habe. Was nicht bedeutet, dass man seine Meinung nicht ändern kann. Ich halte nur nichts von dem AfD-Bashing, dass von den Lückenmedien und auch von M.S. an den Tag gelegt wird. Gilt übrigens auch für das Putin-Bashing.

Die Motivation für dieses Bashing ist doch einzig und allein, dass man Machtverlust befürchtet.
Für mich daran zu erkennen, dass man sich nicht argumentativ , sondern nur mit bloßen Behauptungen mit der AfD auseinandersetzt. Man verkündet zwar von allen Seiten wortreich, wir müssen die AfD inhaltlich stellen. Es macht aber “KEINER”!
Ist ja auch nicht ganz einfach, wenn man vielen Punkten des Programm der AfD im Stillen zustimmt. Seehofer – CSU spricht dies aus, nur mit anderen Worten.

Tja J.L., Deppen sterben nicht aus. Intelligenzbestien, die meinen die Weisheit mit Löffel gefressen zu haben, aber noch nicht mal dämliche Argumente von sich geben können, auch nicht.

Blogger, die eine andere Meinung haben, mit Beleidigungen zur Vernunft bringen zu wollen, ist mehr als anmaßend. Wenn man natürlich keine Argumente hat, müssen, wie oben bereits angedeutet, eben Beleidigungen herhalten. Beleidigungen bleiben Beleidigungen. Da hilft auch nicht ihnen einen Spott- oder Satiremantel anzuziehen.

Lesen Sie noch mal die Fibel! Sie wissen schon welche ich meine. Betrachten sie dies als Spott.

114) mac4ever, Mittwoch, 22. Juni 2016, 16:59 Uhr

Zitat: “intrigiert gegen alle”, sorry. Die Integrationskraft eines Herrn Gauland halte auch ich für begrenzt, der Nachweis des Intrigantentums steht dagegen noch aus.

115) Erwin Gabriel, Mittwoch, 22. Juni 2016, 17:28 Uhr

@ 104) Johannes Lamp, Dienstag, 21. Juni 2016, 15:56 Uhr

>> Sie merken als AfD-Höriger nicht, dass ich ständig zur Sache komme…
Sie reden viel und sagen nichts (wenn man die ach so geschliffenen persönlichen Beleidigungen mal weglässt). Wenn Ihnen jemand, den Sie (zu Recht oder zu Unrecht) dem AfD-Lager zuordnen würden, mit dem gleichen Kokolores kommen würde, hätten Sie wahrscheinlich aus dem Stand Ruhepuls 200.

>> Ich bemühe mich, rechte Deppen zur Vernunft zu bringen,
Nein, tun Sie nicht. Zum einen ist nicht jeder “rechts”, den Sie so betiteln; zum zweiten bedeutet “rechts” nicht automatisch “Depp”, und drittens bringen Sie niemanden “zur Vernunft, indem Sie selbige bei den Betroffenen bezweifeln. “Bemühen” sieht anders aus.

>> indem ich die Möglichkeiten, die mir Spott und Satire bieten, ausreize.
Wenn Sie sagen, dass Sie in Ihren Kommentaren “Ihre” Möglichkeiten ausgereizt haben, will ich das mal so stehen lassen. Da kann ich wenig gegen sagen.

>> Ignoranten antworten mit Hass, Unverständnis und dämlichen Argumenten.
Ein Ignorant ist, der die Argumente Andersdenkender ignoriert und Ihnen permanent Hass, Unverständnis und Dämlichkeit vorwirft.

Sie haben nicht automatisch recht, weil Sie der Herr Lamp sind, und mit Ihrem sich Argumenten verweigernden, urpreussisch-autoritärem Wortherumgefuchtel können Sie nur sich selbst und ihresgleichen, aber niemanden sonst überzeugen – dazu sind sie einfach zu argumentfrei.

Zweifelsfrei gibt es Nazis, die gewaltbereit sind, die nur aus Prinzip “Ausländer raus” brüllen, und die bei jeder Gelegenheit zum Knüppel greifen, um auf andere loszugehen. Da muss man, da muss ein jeder von uns mit allem, was (im Rahmen der Gesetze) geht, dagegen halten.

Jedoch ist der Eifer, mit dem Sie jeden, der nicht stramm auf Ihrem Kurs liegt, zu diesem Pack in den Sack stopfen wollen, kindisch, einfältig und albern. Zu erkennen, dass die Regierung eine Situation herbeigeführt hat, die sie nicht mehr beherrscht, zu erkennen, dass die Art der Zuwanderung zu zahlreichen integrativen problemen führen wird, zu erkennen, dass Menschen mit Anspruch auf Asyl andere rechtliche Ansprüche haben als jemand, der aus wirtschaftlichen Gründen in unser Land kommt, macht niemanden zum potentiellen Brandstifter, Totschläger, KZ-Wärter oder Menschenvergaser.

Wer jeden Ausländer / Asylanten / Zuwanderer per se für Pack hält, für einen Verbrecher, oder für einen Volksschädling etc, zeigt rassistisches und ziemlich schlichtes Denken. Derjenige, der per se jeden Ausländer / Asylanten / Zuwanderer für ein verfolgtes, gequältes Geschöpf hält, den man ohne Kontrolle oder Nachfrage in unser Land lassen und hier eingemeinden und versorgen muss, zeigt das gleiche rassistische, schlichte Denken.

Wahrscheinlich verausgaben Sie Ihren ganzen Intellekt so für Spott und Satire, dass es darüber hinaus nur noch für einfache idealistische Glaubensaufgaben reicht; und für Abwägungen, Differenzierungen und Argumente nicht mehr genug davon da ist (nur eine Vermutung, für die ich mich, sollte sie nicht zutreffen, schon mal eifrigst entschuldigen möchte).

Wenn Sie ein “grüner Nazi” sind, werden Sie auf meine Argumente mit Hass, Ignoranz und dämlichen Sprüchen antworten. Aber ich lasse mich auch gerne positiv überraschen.

116) Erwin Gabriel, Mittwoch, 22. Juni 2016, 17:35 Uhr

@ 105) Politikverdruss, Dienstag, 21. Juni 2016, 20:01 Uhr

>> Der Theologieprofessor Kim Strübind (Oldenburg) äußerte
>> in dem Netzwerk: „Die Süddeutsche Zeitung und ihr
>> selbstgefälliger Moralismus sind bisweilen nicht nur
>> vom Heiligen Geist, sondern auch von allen anderen
>> guten Geistern verlassen.“

Das nenne ich mal Spott und Satire ausreizen.
Ich wußte garnicht, dass man das auch ohne
persönliche Beleidigungen hinkriegen kann.
🙂

117) Politikverdruss, Freitag, 24. Juni 2016, 04:53 Uhr

93) mac4ever, Donnerstag, 16. Juni 2016, 14:32 Uhr,

stimme Ihnen zu, die Appeasement-Politik wird eher zu- als abnehmen. Und das politische Gewicht der ständig zahlenmäßig zunehmenden Gemeinde der Muslime in Deutschland wird diesen Trend verstärken.

Laut der Berechnung von Pew Research Center gab es in Deutschland Ende 2014 etwa 5,068 Millionen Muslime. Durch die 800.000 muslimischen Migranten, die 2015 nach Deutschland kamen und das natürliche Wachstum von 77.000 jährlich ist davon auszugehen, dass die muslimische Bevölkerung in Deutschland 2015 sprunghaft um 877.000 angewachsen ist, auf schätzungsweise 5,945 Millionen zum Jahresende.

118) Politikverdruss, Freitag, 24. Juni 2016, 05:09 Uhr

Das „demokratische Entscheidungsverfahren“ der EU lautet bisher: “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

Damit ist jetzt Schluss!

Ich gratuliere den Brexit-Befürwortern in Großbritannien zu ihrem Sieg!

119) Politikverdruss, Freitag, 24. Juni 2016, 09:32 Uhr

Wie abgehoben unsere „medialen Eliten“ inzwischen auf ihnen nicht genehme demokratische Prozesse reagieren, zeigt Michael Thumann auf ZEIT-Online: „Wenn Länder Amok laufen“.

Von europäischer Krise wird jetzt schwadroniert. Als wenn es die nicht schon seit geraumer Zeit gibt, ohne dass die ebenfalls abgehobenen Funktionseliten dies bemerken wollten.

Das ist keine Krise, sondern pure Demokratie! Die Briten haben Brüssel gezeigt, wie Demokratie geht. Der mündige britische Bürger hat entschieden.

It’s the Merkel, stupid…! Allerdings hat Frau Merkel mit ihrer völlig irrationalen Flüchtlings-und Türkeipolitik wesentlich zum Ergebnis der Brexit-Befürworter beigetragen.

David Cameron tritt zurück! Wenn wir bloß schon so weit wären. Aber deutsche Stimmen, wonach die EU nun noch integrierter werden müsste, werden schon laut.

Nein, das ist kein trauriger Tag für Europa. Es ist ein sehr guter Tag für die Demokratie!

120) Michael A. Nueckel, Samstag, 25. Juni 2016, 07:23 Uhr

@ 106) Politikverdruss:

Ihr Beitrag verfehlt das hier diskutierte Thema. Im Übrigen hat das BVerfG 2014 “Teile des OMT-Programms der EZB nicht als verfassungswidrig bewertet”. Das Gericht hat vielmehr in einem Vorlageverfahren gem. Art. 267 AEUV (Vorabentscheidungsverfahren) dem EuGH seine Bedenken hinsichtlich möglicher (!) Verfassungsverstöße dargelegt. Das gehört zur Natur solcher Vorlageverfahren. Denn ohne rechtliche Bedenken keine Vorlage. Insoweit verkennt Ihr Beitrag den Sinn und Zweck eines Vorlageverfahrens. Ferner schließt sich das BVerfG nunmehr der Vorabentscheidung des EuGH nicht an, sondern ist vielmehr an das Votum des EuGH gebunden (!). Das BVerfG konnte nicht anders (entscheiden). Erst vorlegen, um dann doch noch zu sagen, Vorabentscheidung interessiert uns nicht, geht nicht. Kurzum: Ihre Ausführungen im 2. Absatz sind (europa-) rechtlich unzutreffend. Ihr vorgeblicher Schmerz ist unter dem Gesichtspunkt des Souveränitätsverzichts nach den einschlägigen Verträgen zudem irrelevant. Das sind die Spielregeln innerhalb der Rechtsgemeinschaft Europäischer Union. Wer das nicht will, darf nicht beitreten.

121) Walter Schmid, Samstag, 25. Juni 2016, 10:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Spreng,
die User erwarten wohl, wenn Sie schon einen Block betreiben, dass Sie zeitnah aktuelle Themen einstellen. Und die gibt es zu genüge!
LG! WS

122) Jakobiner, Sonntag, 26. Juni 2016, 10:21 Uhr

Ganz interessanter Artikel über die sogenannte und vielbeschworene “Mitte” von Herfried Münkler–er bestreitet die Gleichsetzung von sozialer und politischer Mitte, glaubt auch nicht, dass keynesianistische Konjunkturprogarmme die Polarisierung der politischen Mitte verhindern könnten, da die politische Mitte für einen gewissen Reflexionsstil und eine politische (Disjkussions-) Kultur stehe..

Aber er macht es sich auch etwas zu einfach, die politische Mitte nur als unausgesprochenen Vertreter der differenzierten Vernunft zu sehen und geht auch gar nicht auf die inhaltlichen Auseinandersetzungen ein.

http://www.sueddeutsche.de/kultur/serie-mittelschicht-die-mitte-ein-hochgradig-gefaehrdeter-ort-1.3047923

123) Erwin Gabriel, Montag, 27. Juni 2016, 14:54 Uhr

@ 118) Politikverdruss, Freitag, 24. Juni 2016, 05:09 Uhr

Ich sehe den Abgang der Briten mit gemischten Gefühlen. So sehr ich wünsche, dass Leute wie Jean-Claude Juncker, den Sie ja zitieren, für ihre abgehobene Arroganz einen Denkzettel bekommen – ein Lerneffekt wird nicht entstehen. Juncker denkt vermutlich bestenfalls, dass die Briten Idioten sind, von Schuld und Einsicht keine Spur.

Das gilt übrigens auch mal wieder für die Medien:

http://www.achgut.com/artikel/nach_dem_brexit_es_fehlt_nur_noch_eine_reisewarnung_des_auswaertigen_amtes

http://www.achgut.com/artikel/gott_strafe_england.heiteres_aus_ernster_zeit

124) Johannes Lamp, Montag, 27. Juni 2016, 15:33 Uhr

Zu 115) Erwin Gabriel
Da hat sich der Niedersachse mal wieder einen abgebrochen:
Ich finde das Lamp-Bashing toll – auch von Ihren Sympathisanten, wie Politikverdruss, riskro (der sich immer beleidigt fühlt, schön, dass er sich den Schuh anzieht, der ihm passt) und dem mit der Rechtschreibschwäche.
In der Zeit, in der Sie mich angreifen, fehlt Ihnen diese, um Ihre kruden Gedanken zur Politik zu verbreiten – auch etwas erreicht!
Übrigens finde ich, dass man dem rechten Pöbel, den rechten verharmlosenden Leisetretern, die sich in Sprengs Blog tummeln, nicht genug auf die Füsse treten kann!
Wenn mir immer vorgeworfen wird, auf Argumente zu verzichten, antworte ich:
Wer so dämlich ist, auf diese rechten Deppen, wie z.B. Bachmann und Höcke, nicht zu vergessen Herrenreiter Gauland und Professor Meuthen (der mit den versifften 68ern) hereinzufallen, dem ist doch mit Argumenten nicht mehr zu helfen…

125) Johannes Lamp, Montag, 27. Juni 2016, 15:38 Uhr

PS. Wie sagte Kolumnist Micky Beisenherz:
Demokratie ist eine feine Sache – nur schade, dass die Doofen auch mitmachen dürfen…

126) Politikverdruss, Montag, 27. Juni 2016, 19:18 Uhr

120) Michael A. Nueckel, Samstag, 25. Juni 2016, 07:23 Uhr,

und mit Ihrem Beitrag („Thema“) überschreiten Sie Ihre Kompetenzen als Mit-Diskutant einem anderen Mit-Diskutanten gegenüber. Überlassen Sie das getrost dem Sprengmeister. Zum Thema:

BVerfG 2014: „Nach Auffassung des Senats sprechen gewichtige Gründe dafür, dass er (OMT) über das Mandat der Europäischen Zentralbank für die Währungspolitik hinausgeht und damit in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten übergreift sowie gegen das Verbot monetärer Haushaltsfinanzierung verstößt“.

„Verfassungswidrig ist das OMT-Programm deshalb, weil die EZB ohne demokratische Legitimation handelt, wenn sie ihr streng auf die Geldpolitik begrenztes Mandat überschreitet. Hinzu kommt, dass die Staatsanleihenkäufe die nationalen Haushalte mit hohen Milliardenrisiken belasten, ohne dass die nationalen Parlamente dies bewilligt haben.“ http://www.derhauptstadtbrief.de/cms/99-der-hauptstadtbrief-120/480-verfassungsrichter-dulden-die-kompetenzanmassung-der-ezb-nicht

Sogar der OMT-Vorlage-Beschluss des BVerfG selbst wurde von renommierten Juristen als verfassungswidrig eingestuft. https://www.juris.de/jportal/prev/SBLU000307314

„Das Verfassungsgericht selbst hatte die Rechtswidrigkeit des OMT-Programms festgestellt, als es den Kauf von Staatsanleihen am Sekundärmarkt durch die EZB als eine Umgehung des Verbots der monetären Staatsfinanzierung beurteilte. Auf einmal macht sich das Verfassungsgericht die Auslegung des Europäischen Gerichtshofs zu eigen, nachdem es erstmals in der Geschichte eine Entscheidung an den Gerichtshof der EU weitergereicht hatte.“ http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/kommentar-die-haftungsgemeinschaft-14300190.html

Herr Nueckel, jeder Souveränitätsverlust ist für mich als Bundesbürger von größter Bedeutung. Besonders aber die schleichenden Souveränitätsverluste der letzten Jahre. Aber für jene, die lieber heute als morgen auf die Selbstauflösung des Staates setzen, mögen die Souveränitätsabgaben ersehnte Schritte in Richtung einer bundesstaatlichen EU sein. Doch man möge sich nicht täuschen. Der EU-Austritt der Briten ist erst der Anfang einer Bewegung, die die EU wieder auf ein erträgliches Maß zurechtstutzen wird.

Von welcher „Rechtsgemeinschaft“ sprechen Sie? Die EU gilt inzwischen als eine „Gemeinschaft der Rechtsbrüche“. Rechtsbrüche begleiten z.B. den Weg des Euro. So schafft sich die EU ab. Sie sagen: „Wer das nicht will, darf nicht beitreten.“

Nein, Herr Nueckel, der tritt ganz einfach aus!

127) Politikverdruss, Montag, 27. Juni 2016, 19:39 Uhr

110) Jakobiner, Mittwoch, 22. Juni 2016, 11:44 Uhr,

ja, ich stimme Ihnen zu:

– Der Weltverfolgungsindex weist aus, dass christlich dominierte Länder Minderheiten, insbesondere Muslime, sehr stark verfolgen.

– Die Zerstörung von Moscheen durch Christen nimmt überhand.

– Christliche Selbstmordattentäter verbreiten weltweit großen Schrecken.

– Die Lord’s Resistance Army droht in Europa einen Gottesstaat zu errichten.

– Der Mormonen proben den Aufstand.

– Die Zeugen Jehovas bedrohen deutsche Bürger.

Lieber Jakobiner, wir sind Ihnen dankbar, dass Sie auf das wirklich drängendste Problem der Welt aufmerksam machen: Die schrecklichen Christen!

128) Politikverdruss, Montag, 27. Juni 2016, 19:43 Uhr

115) Erwin Gabriel, Mittwoch, 22. Juni 2016, 17:28 Uhr,

touché!

129) Politikverdruss, Montag, 27. Juni 2016, 19:54 Uhr

112) Paulus, Mittwoch, 22. Juni 2016, 11:53 Uhr,

Ihre Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Habe die Auszählung bei BBC mit verfolgt. War sehr spannend! Ich glaube aber nicht, dass die EU-Eliten zur Besinnung kommen. So forderte Juncker die Ausweitung der Währungsunion: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/jean-claude-juncker-will-nach-brexit-waehrungsunions-ausweiten-14309932.html

In einem Leserkommentar dazu las ich: Jean-Claude Schettino

Wie treffend!

130) mac4ever, Dienstag, 28. Juni 2016, 10:32 Uhr

@ 134) Wer die Wahrheit gepachtet hat, braucht wahrlich keine Argumente, besonders zu beobachten bei Eiferern mit Weltverbesserungsauftrag.

“Lies doch mal Lenin, das ist so richtig, das kann gar nicht falsch sein.” Dies war die entlarvend platte Aussage einer sog. 150%igen Kommilitonin ca. 1970 ob meines politische Abweichlertums, was mich dann aber doch nicht an einem guten Abschluß als Diplomingenieur gehindert hat.

131) Jakobiner, Dienstag, 28. Juni 2016, 15:12 Uhr

Zu Politikverdruss:

Wo in Europa oder in den USA brennen Muslime chrsitliche Kirchen nieder, wo steinigen sie in Europa oder den USA ihre Frauen, wo wollen Muslime in Europa einen Giottesstaat errichten? Benennen sie docjh mal Roß und Reiter, sowie die Anzahl. Außer einer Handvoll irrer Extremisten fast kein Muslim. Sie brauchen immer den Verweis auf muslimische Länder, um ihre These von der Islamsierung Europas und der USA untermauern zu können.

132) Rainer G., Dienstag, 28. Juni 2016, 15:43 Uhr

@ 125) Johannes Lamp 27.06.2016 – 15:38 Uhr

Ein wahres Wort – Chapeau!
Manchmal gehen solche Weisheiten allerdings auch nach hinten los…
Im Gegensatz zu Ihnen (@ 124) finde ich das Lamp-Bashing nicht so toll. Niemand sollte gebasht werden. Nirgends. Weder Johannes Lamp, noch Putin und auch Heinz Rudolf Kunze nicht, von dem ich Ihnen gern zum Trost ein kleines Liedchen vorsingen würde, was allerdings bekanntermaßén hier im Blog nicht möglich ist.
Deshalb also der Meister persönlich.
Voila:

https://www.youtube.com/watch?v=2RY5UeOfOic

133) Politikverdruss, Dienstag, 28. Juni 2016, 18:39 Uhr

123) Erwin Gabriel, Montag, 27. Juni 2016, 14:54 Uhr,

ich kann Ihre Bedenken nachvollziehen. Wenn aber die politischen Verkrustungen in der EU aufgebrochen werden sollen, muss der Wähler ran.

Es gibt in Europa keine politischen Akteure von Gewicht, die Kraft ihrer Autorität positive Veränderungen in Gang setzen könnten. Schauen Sie sich um: Merkel hat einen irreparablen Vertrauensverlust hinzunehmen, Cameron „is out“, Hollande können Sie vergessen, die Spanier sind zur Dauerwahl übergegangen und Renzi wird demnächst von den Schulden italienischer Banken erschlagen. Bleibt noch das Höllen-EU-Trio Juncker, Schultz und Draghi. Eine einzige Katastrophe!

Es bleibt für den Wähler nur der Ausweg mit Hilfe von Parteien, die bereit sind, diese Verkrustungen aufzubrechen. Das wird schwer genug. Denn Politiker, die sich an diese Herkules-Aufgabe heran wagen, werden von allen bekämpft: Von der etablierten Politik von den Medien, der Wirtschaft und von den Kulturschaffenden. Deshalb sollten wir Wähler jenen den Rücken stärken, die sich mit hohem persönlichen Risiko dieser politischen Aufgabe stellen. Und zwar, indem wir für klare Wahlergebnisse sorgen.

Die EU-apologetischen Regierungschefs und die EU-Funktionärsspitzen wollen weiter machen wie bisher. Herr Juncker will den Euro für alle, Frau Merkel und Herr Hollande „mehr Europa“, Herr Steinmeier eine stärkere militärische Integration und der „Club Med“ will endlich die EU-Bankenunion und die gemeinsame EU-Arbeitslosenversicherung.

Die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydlo und die anderen Visegrad-Staaten, wollen dagegen keine weitere EU-Integration, stellen die deutsch-französische Führungsrolle in Frage und warnen davor, dass die immer engere politische und wirtschaftliche Integration „in einer Katastrophe enden“ könne.

Diese mögliche Katastrophe hat eine Vorgeschichte, die von Lügen und Tricksereien bestimmt wird:

– 1992 Vertrag von Maastricht. Die Dänen stimmen dagegen, man drohte ihnen und ließ sie ein Jahr später nochmals abstimmen. Nun passte das Ergebnis. Es entstand die Dänische Volkspartei, die heute zweitstärkste Fraktion im Parlament ist.

– 2000 Vertrag von Nizza. Nur Irland durfte abstimmen, sie lehnen ab. Die EU drohte Irland, ließ nochmals abstimmen bis das Ergebnis passte.

– 2004 Vertrag über die Verfassung von Europa. Frankreich und die Niederlande lehnen ab. Die Mitgliedstaaten nun so oft abstimmen lassen, bis das Ergebnis passt, hätte zu einem Image-Gau geführt. Was tun? Man gab dem Kind einen neuen Namen: Vertrag von Lissabon. Es entstanden die Front National und Gert Wilders PVV.

– 2007 Vertrag von Lissabon. Die Iren stimmen darüber ab und lehnen ab. Die bewährten EU-Drohungen, die Iren stimmen erneut ab und dann zu.

– 2015, die Griechen lehnen mit übergroßer Mehrheit die Troika-Forderungen ab. Tsipras pilgert nach Can…Brüssel und macht anschließend das, was die Griechen zuvor abgelehnt hatten.

– 2016 Die Niederländer stimmen über die Annahme eines Assoziierungsabkommens zwischen EU und Ukraine ab, 61 Prozent lehnen ab, trotzdem wird das Abkommen „provisorisch“ in Kraft gesetzt.

– Und nun der Brexit. Die Umdeuter sind bereits am Werk: „Die Wahlbeteiligung lag bei „nur“ 70%, demnach hat nicht die Mehrheit der Briten, sondern nur die Mehrheit derjenigen, die am Referendum teilgenommen haben, für den Brexit gestimmt.“

„Vorsicht Volk“ ist inzwischen in Brüssel ein gefürchteter Warnruf. Deshalb hat die ZEIT den Begriff Volk durch Mob ersetzt:

„Das Brexit-Referendum ist ein Desaster für das Vertrauen in menschliche Vernunft. Jede Bewegung, die von unten kommt, wird den Eliten von nun an als Mob erscheinen.“

Lieber Herr Gabriel, Wahlen können sie uns nicht nehmen, ohne völlig unglaubwürdig zu werden. Also nutzen wir dieses „Mittel“. Es ist unsere letzte Chance!

134) Politikverdruss, Dienstag, 28. Juni 2016, 19:16 Uhr

Lieber Herr Gabriel,

P.S. European SUPERSTATE to be unveiled: EU nations ‘to be morphed into one’ post-Brexit

EUROPEAN political chiefs are to take advantage of Brexit by unveiling their long-held plan to morph the continent’s countries into one GIANT SUPERSTATE, it has emerged yesterday.

http://www.express.co.uk/news/politics/683739/EU-referendum-German-French-European-superstate-Brexit

135) Erwin Gabriel, Dienstag, 28. Juni 2016, 23:19 Uhr

124) Johannes Lamp, Montag, 27. Juni 2016, 15:33 Uhr

Falls Sie das Buchreihe “Per Anhalter durch die Galaxis” kennen – darin taucht an irgendeiner Stelle ein Außerirdischer auf, der sich vorgenommen hat, alle Bewohner des Universums persönlich zu beleidigen – und zwar in alphabetischer Reihenfolge. Ich hielt das schon für ziemlich schräg.

Jetzt, wo ich sehe, dass es solche Leute in realiter gibt, nicht mehr.

Halten Sie wirklich jeden, der nicht so links ist wie Sie, für einen Nazi? Dann gehören Sie auf die Couch.

@ 130) mac4ever, Dienstag, 28. Juni 2016, 10:32 Uhr

>> Wer die Wahrheit gepachtet hat, braucht wahrlich keine Argumente…
Wie wahr….

136) Michael A. Nueckel, Mittwoch, 29. Juni 2016, 07:19 Uhr

@ 126) Politikverdruss,

Sie hätten sich Ihre hier aus den bekannten Gründen deplazierten Erwiderungen allesamt sparen können. Den engen prozessrechtlichen Kontext EU-Vorlageverfahren, obgleich durch Ihren fremdartigen Beitrag eingeführt, haben Sie (noch immer) nicht verstanden und dozieren daher hier an unverändert unpassender Stelle in einer Art und Weise, wie ansonsten nur der Blinde über die Farbe spricht. Ihre unverändert zu beanstandene Kritik zu # 106 “, … und schließen sich nun den(m) EuGH-Urteil an, das sie selbst in Teilen als verfassungswidrig angesehen haben.” offenbart daher ihr gesamtes fachliches Dilemma zu den Regeln des Vorlageverfahrens, ich verweise daher nochmals auf meine Richtigstellung zu # 120. Folglich sind Sie auch nicht in der Lage, den innerstaatlichen Soveränitätsverlust für das vorlegende Gericht, hier das höchste nationale Gericht als Verfassungsgericht gegenüber dem Gerichtshof einer supranationalen Organisation, zu verstehen und gebührend als Charakteristikum einer Rechtsgemeinschaft einzuordnen. Ihr substanzloser Erwiderungsversuch weitet stattdessen nochmals das Thema aus, ohne mit dem Vorlageverfahren in einem vernünftigen Zusammenhang zu stehen. Sie hätten stattdessen auch vom Wetter reden können, es wäre nicht unpassender gewesen. Ich gebe aber gerne zu, dass es recht amüsant ist, mit anzusehen, wie man mit einzelnen (Reiz-) Wörtern erreicht, dass Sie sich hier in Rage schreiben.

137) riskro, Mittwoch, 29. Juni 2016, 09:29 Uhr

121) W.Sch., schreibt:

……Die User erwarten wohl, wenn Sie schon einen Block betreiben, dass Sie zeitnah aktuelle Themen einstellen. Und die gibt es zu genüge!…….

Die würden aber zu viel Spreng(stoff) beinhalten. Vielleicht will M.S. auch J.L. nicht überfordern, denn auch angelesene Intelligenz hat seine Grenzen.

138) Politikverdruss, Mittwoch, 29. Juni 2016, 11:40 Uhr

136) Michael A. Nueckel, Mittwoch, 29. Juni 2016, 07:19 Uhr,

lieber Herr Nueckel,

ich bin von Ihrer Argumentationskraft hin-und hergerissen! Insbesondere Ihre folgenden „Argumente“ sind von bemerkenswerter Stichhaltigkeit:

-„deplazierte Erwiderungen“, (wird übrigens mit „t“ geschrieben, Herr Nueckel)

-„nur der Blinde über die Farbe spricht“,

-„substanzloser Erwiderungsversuch“,

-„vom Wetter reden können“.

Meine Bitte, werter Herr Nueckel, schreiben Sie sich nicht in „Rage“ und versuchen Sie, sich zu benehmen!

Ein letzter Versuch: Bei meiner Meinungsbildung als besorgter Bundesbürger in dieser Frage(OMT) orientiere ich mich an den juristischen Vorbehalten der ehemaligen Justizministerin, Hertha Däubler-Gmelin. Sie sagt:

„Angesichts der Einschätzung der insgesamt fiskalpolitischen Ausrichtung des OMT-Programms der EZB kann nicht ernstlich in Zweifel gezogen werden, dass sie ihr Mandat nach Art. 123 AEUV überschreitet.Sie handelt ultra vires. Dass damit ein nachhaltiger Eingriff in das Kompetenzgefüge im Verhältnis der Institutionen des Grundgesetzes sowie der Institutionen der Union einhergeht, steht außer Frage.“

https://www.uni-leipzig.de/degenhart/typo3/fileadmin/News/EZB-EMS-Abschluss.pdf

Zum Thema „Vorlageverfahren“: Das haben Sie in die Diskussion eingeführt. Meine Meinung dazu: Abschaffen!

Hauptkritikpunkt an der Entscheidungspraxis des EuGH ist in Teilen der Rechtswissenschaft, dass er europäisches Unionsrecht unzulässig auf nationale Rechtsfelder ausdehne und damit seine Kompetenzen überschreite. Der Gerichtshof gilt als selbsternannter „Motor der europäischen Integration“. Wer hat ihn dazu demokratisch legitimiert?

„Stoppt den Europäischen Gerichtshof!“, forderte frühere Bundespräsident und Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Roman Herzog (FAZ). Stattdessen unterwirft sich das höchste deutsche Gericht nun der „exzessiven Rechtsprechung“ dieses zweifelhaften Gerichts.

Ja, dem ist nichts hinzuzufügen: „Stoppt den Europäischen Gerichtshof!“

139) Johannes Lamp, Mittwoch, 29. Juni 2016, 11:55 Uhr

Zu 136) Michael A. Nueckel
Selten habe ich einen Beitrag im Sprengsatz gelesen, bei dem mir so das Herz aufging…
Sie haben diesen selbstzufriedenen, gar von sich begeisterten, Hartz4-Empfänger mit Blattschuss
zur Strecke gebracht – er selbst hat es wahrscheinlich nicht gemerkt

140) Fan, Freitag, 01. Juli 2016, 08:57 Uhr

Was Gauland und all die peinlichen, kleinschwänzigen rechten Hetzer auch immer wollen.
Ich wäre froh, einer wie Boateng wäre mein Nachbar.
Gauland und seine vornehmlich ostdeutschen Gesinnungsgenossennsähe ich lieber außerhalb unserer Landesgrenzen und möchte sie nicht als Nachbarn haben.
Boateng for Europameister!

141) Johannes Lamp, Freitag, 01. Juli 2016, 10:31 Uhr

Zu 137) riskro
“ihre Grenzen”
Für seine Rechtschreibschwäche kann niemand…

142) Rainer G., Freitag, 01. Juli 2016, 12:43 Uhr

@ 141) Johannes Lamp 01.07.2016 – 10:31 Uhr

Auch angelesen, oder? Im Duden?

143) Politikverdruss, Freitag, 01. Juli 2016, 21:32 Uhr

Risko (137),

jemand, der nicht weiß, wie man „Füsse“ schreibt (124), sich aber über die Rechtschreibschwäche anderer lustig macht, was soll man von solchen Mit-Diskutanten halten?

Jemand, der auf den „Kolumnisten“ Micky Beisenherz verweist, der z.B. Sendungen wie die Loveparade moderiert und dessen höchst unterentwickeltes Demokratieverständnis in überaus dümmlichen Sprüchen zum Ausdruck kommt, kann man den ernst nehmen?

Ich meine nein! Meine Empfehlung: Ignorieren.

144) riskro, Dienstag, 05. Juli 2016, 12:00 Uhr

143) Politikverdruss

L.P. seine Vorwürfe tangieren mich periphär.
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. (Heinrich Heine).

Man muss seine beiträge mit fehlern versehen, dann ist L.P. beschäftigt. Die zeit fehlt ihm dann für seine blödsinnigen Kommentare.

145) Johannes Lamp, Dienstag, 05. Juli 2016, 17:31 Uhr

Zu144)
Peripher mit “ä” zu schreiben, tut nur weh, vom stilistischen Fehler nicht zu reden, nicht satisfaktionsfähig!
Der große Düsseldorfer würde sich erbrechen…

146) riskro, Mittwoch, 06. Juli 2016, 10:36 Uhr

Die Beschäftigungstherapie klappt. Was einem Hund sein Knochen ist, ist für J.P. ein fehlerhafter Beitrag auf dem er sich stürzen kann.

Nur dass mit dem Verzicht blödsinnige Beiträge zu schreiben klappt noch nicht so richtig. Daran muss man noch arbeiten. Lach!

147) Johannes Lamp, Mittwoch, 06. Juli 2016, 15:22 Uhr

Zu 146) riskro
Soll ich Ihnen Kommata besorgen?
Sollten ausgerechnet Sie beurteilen können, was blödsinnig ist?
Die Interpretation meiner Beiträge erfordert einen wesentlich höheren Intelligenzquotient, als die derartige Raumtemperatur…(wein!)

148) riskro, Donnerstag, 07. Juli 2016, 10:18 Uhr

…Sollten ausgerechnet Sie beurteilen können, was blödsinnig ist?……
JA! Kann ich.

Bitte besorgen (s)ie mir Kommata. Aber lassen sie sich Zeit, wenn sie verstehen was ich meine

Ach! Haben sie gestern die Fibel gelesen um (i)hren abgesackten IQ wieder anzuheben.

So Ende der Debatte mit (i)hnen.

(i)hre Beiträge, die nur aus Beleidigungen und Besserwisserei bestehen sind mir zu niveaulos.

Damit versuchen (s)ie doch nur (i)hr Selbstwertgefühl auf zu polieren und (i)hre Minderwertigkeitskomplexe zu überspielen

Dass (s)ie meine Beiträge auf Fehler untersuchen, ist mir sowas von egal. Es zeigt aber, dass (s)ie ihnen argumentativ nichts entgegensetzen können.

149) Michael A. Nueckel, Donnerstag, 07. Juli 2016, 11:16 Uhr

@ 144, 146) riskro und Mitstreiter:

Kinderkram: Ernstlich frage ich mich, welche Befriedigung Ihnen das vorgeblich bewußte Einbauen von Fehlern in Ihre Beiträge bereitet? Entweder ist das nur eine Schutzbehauptung, dass Sie es besser, sprich fehlerfrei nicht schaffen oder Ihr stilles Eingeständnis, wie sehr Sie das innere Bedürfnis verspüren, sich mit anderen Kommentatoren derart intensiv zu beschäftigen. Mehr ist Ihnen Ihr (kurzes) Leben nicht wert? Kurzum: Beides klingt ungesund. Dagegen sollten Sie etwas unternehmen.

Im Übrigen erachte ich das Bemängeln von Rechtschreibfehlern als ein No-Go. Die hier gerne getätigten Folgerungen auf Person u.a. absurd. In aller Regel sind das Flüchtigkeitsfehler, in Einzelfällen ein verdeckter Hinweis auf die Gnade später Geburt.

150) Peter Christian Nowak, Samstag, 09. Juli 2016, 11:22 Uhr

@Montezuma
Ihre Gedanken haben mir von allen Beiträgen hier am Besten gefallen. Sie (die Gedanken) sind frei von Animositäten und Beleidigungen und nachvollziehbar. Grüße aus der neuen Heimat Neuseeland.

151) riskro, Dienstag, 12. Juli 2016, 12:16 Uhr

149)
Sie haben recht, es ist Kinderkram. Machen Sie sich um meine Gesundheit keine Sorgen. Ihre sollte Ihnen näher sein.

152) Rapunzel, Freitag, 15. Juli 2016, 07:23 Uhr

Und unser ostdeutscher Bundespräsident Gauck trifft sich in Chile “aus Versehen” mit Angehörigen der Cologna Dignidad (!).
Mir fehlen die Worte!

153) Johannes Lamp, Dienstag, 19. Juli 2016, 09:40 Uhr

Zu 149) Michael A. Nueckel
So gern ich Ihnen, sehr geehrter Herr Nueckel, Recht geben würde, so einfach ist es nicht:
Warum sollte man Schulversagern nicht behilflich sein, auf eklatante Mängel in Orthographie, Zeichensetzung, Grammatik, Satzbau und Stil aufmerksam zu machen?
Mein langes Leben hat mich gelehrt, dass Schludrigkeit im Schreiben oft einhergeht mit Unordnung im Leben. Häufig meinen Versager, ihre Defizite im “Normalleben” mit ihrer Ansicht nach geschliffenen, in Wirklichkeit holprigen, Wortbeiträgen kompensieren zu können…
Von Professor Brehm von der Wiener Universität stammt das Zitat (für Po: ich habe es jedenfalls von ihm gehört) : Man soll nicht tun, was man kann, man soll können, was man tut!

154) Jutta Bahnsen, Donnerstag, 21. Juli 2016, 07:08 Uhr

Ist Herr Spreng in Urlaub? Keine Kommentar von ihm, wo jetzt so viel los ist.
Ich sehe jeden Tag in seinen “Sprengsatz”.
Ich warte weiterhin
Jutta Bahnsen

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