Sonntag, 24. Juli 2016, 13:09 Uhr

Ausgeschalteter Verstand

Terroranschläge, tatsächliche oder vermeintliche, und Amokläufe führen bei vielen Menschen zu Panik. Nur zu verständlich – besonders für Menschen am Tatort. Dann regieren die Instinkte. Der Verstand wird vorübergehend ausgeschaltet.

So geht es merkwürdigerweise aber auch Menschen, die vom Ort des Geschehens weit entfernt sind.  Im Zeitalter von Twitter und Facebook setzen sie Kommentare bei noch ausgeschaltetem Verstand ab.

Die Schnelligkeit der neuen Medien provoziert dazu, sich in völliger Ahnungslosigkeit öffentlich zu äußern. Dabei greifen die eifrigen Tipper auf tief in der Gehirnrinde eingegrabene Vorurteile zurück.

Dann fordert ein CSU-Mann den Einsatz der Bundeswehr. Und ein CDU-Funktionär ruft das Ende der Willkommenskultur aus, obwohl zu diesem Zeitpunkt völlig unklar ist, ob es sich in München um einen Terroranschlag islamistischer Terroristen oder einen Amoklauf handelt. Selbst dann, wenn es ein Terroranschlag gewesen wäre: Was hat das mit Willkommenskultur zu tun?

Wie sich später herausstellt, war es der Amoklauf eines psychisch kranken 18 Jahre alten Deutschen, der offenbar in der Schule gemobbt wurde – allerdings mit iranischer Herkunft, was bei manchen Kommentatoren sofort wieder die übelsten Regionen der Gehirnrinde aktivierte.

Dass dabei die AfD wieder eine besonders miese Rolle spielt, verwundert nicht. Der AfD-Pressesprecher forderte in einem Tweet in Bezug auf die “Terrorlage” in München: “AfD wählen” und der Landesvorsitzende der AfD in Sachsen-Anhalt, ein gewisser Andrè Poggenburg, twitterte: “Merkel-Einheitspartei: danke für den Terror in Deutschland und Europa”.

So weit, so dumm. Dieses “Geschenk” (Alexander Gauland über die Flüchtlingskrise) gab es diesmal nicht für die AfD.

Aber auch seriöse Medien sind nicht frei von diesen Vorurteilen. Selbst noch am Tag danach. Das ZDF beschäftigte sich in seiner “heute”-Sendung tatsächlich minutenlang mit der Frage, ob ein Migrationshintergrund Menschen besonders anfällig für Gewalttaten macht. Ein Thema, das das ZDF exklusiv hatte.

Wulf Schmiese sagte  in dem Beitrag, der Wasser auf die Mühlen der AfD war, dass ein Deutsch-Iraner der Täter war, sei “Thema in Berlin”. Unter Bezug auf Innenminister Thomas de Maizière sagte er, wer Integration suche und nicht finde, sei “anfällig für solche Taten”.

Und, so Schmiese: “Der ethnische Hintergrund gehört immer zum Täterprofil”. Um dann zu schließen, das gelte laut de Maizière auch für Deutsche.

Ein in sich widersprüchlicher, angesichts der Faktenlage überflüssiger und gefährlicher Beitrag. Auch beim ZDF war der Verstand offenbar vorübergehend ausgeschaltet.

P.S. Sieben der neun Todesopfer hatten einen Migrationshintergrund.

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70 Kommentare

1) Johannes Lamp, Sonntag, 24. Juli 2016, 13:39 Uhr

Ihr Kommentar, lieber Spreng, trifft den Nagel auf den Kopf!
Nicht nur die Katastrophen-Trittbrettfahrer von der AfD, sondern auch angeblich seriöse Vertreter des Kommunikationsgewerbes vergriffen sich in Ton und Stil.
Kläglich ARD und ZDF in der Präsentation der Nachrichtenlage – peinlich die schweigsamen Reporter der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Besser agierten die kleinen Sender, wie z. B. N 24.
Am wichtigsten die Information für die rechten Dünnbrettbohrer im Postscriptum:
Die meisten Toten und Verletzten kamen aus den Tabaksländern…

2) mac4ever, Sonntag, 24. Juli 2016, 18:15 Uhr

Ich habe die Entwicklung auf Twitter verfolgt. Dummheiten gab es diesmal von allen Seiten – außer von der Polizei, die ausgesprochen positiv auffiel.

Als ich das Handyvideo sah, wo ein Anwohner einen (wie ich annahm) der Täter grobschlächtig und unvorsichtig mit bayerischen Einschlag besdhimpfte, während der Täter astreines Hochdeutsch sprach und sich fast regelrecht sachlich verteidigte, dachte ich sofort: der ist gemobbt worden, wenn der in der Schule so spricht (ich hatte da eigene Erfahrungen), und nicht an einen islamistischen Hintergrund.

So war es wohl auch. Der Täter schien intelligenter zu sein als der von Würzburg, dem die Unreife im Bekennervideo noch ins Gesicht geschrieben stand. Was jetzt not tut, ist eine Debatte über das Tabuthema Mobbing in Schulen, woran aus Scham weder die Betroffenen, aus Unkenntnis nicht die Eltern und wegen des Rufs der Schule auch die Lehrer kein Interesse haben.

Zu meiner Zeit gab es Demütigungen, Faustschläge und psychische Verletzungen bis hin zu Persönlichkeitsfehlentwicklungen. Heute gibt es Tritte gegen den Kopf, Amokläufe und Waffeneinsatz. Und die psychischen Auswirkungen dürften nicht geringer geworden sein – nur gab es früher keine “Kultur der Rache”. Wer in der DDR, wo ich in den 50ern und 60ern groß geworden bin, in der Gemeinschaft nicht zurecht kam, der hatte die Ursachen gefälligst bei sich selbst zu suchen.

Ich wurde mit 16 schwer gemobbt, aber mit 18 hatte ich mich in der Klasse durchgesetzt. Nur, dieses Glück hat nicht jeder.

Damit mich niemand falsch versteht: die Sache ist hochgradig tragisch. Ich rede über Ursachen, nicht über Schuld. Aber ich habe neben dem Mitgefühl für die 9 Opfer und deren Angehörigen auch etwas Mitgefühl für das Opfer, das zum Täter und dabei vielfachen Mörder wurde.

3) Paulus, Montag, 25. Juli 2016, 08:49 Uhr

Einmal ins politische Rollen geraten, in dem “Gut” und “Böse” einfach zu bestimmen ist, macht Spreng aus seiner Abneigung gegen anatomische Gegebenheiten “des Menschen” keinen Hehl. Warum auch?

“Dabei greifen die eifrigen Tipper auf tief in der Gehirnrinde eingegrabene Vorurteile zurück…

und einige Sätze weiter:

……was bei manchen Kommentatoren sofort wieder die übelsten Regionen der Gehirnrinde aktivierte.”

Spreng als “political animal” kann nicht anders, sein eingeschalteter Verstand zwingt ihn, anatomische Besonderheiten nicht jenseits von “Gut” und Böse” zu verorten, er muss – wie immer in heiklen Fragen – Stellung beziehen. Was nicht “in Ordnung” im moralischen Sinne ist, muss als das bezeichnet was es ist, im Superlativ als die “übelste Region der Gehirnrinde”. Sie verdient keine Schonung ebenso wenig wie die AfD, sein Verstand ist unerbittlich. Andre Poggenburg ist Spreng ins Visier geraten und na klar, dessen Dummheit hat sich dabei nicht verbergen lassen.

So erleben wir bei einigen, wenigen Gedanken eine “Sternminute” der politisch-moralischen Analyse.

Gruß
Paulus

4) Rainer N., Montag, 25. Juli 2016, 09:16 Uhr

Nun. der Verstand wird selten eingeschaltet, er ist bei den meisten Menschen permanent ausgeschaltet … auch bei einigen Schreibern hier …

denn wer seinen Verstand eingeschaltet hat, kann den Weg erkennen … den bisher jede Gesellschaft gegangen ist. Das hat ja schon Platon in “der Staat” schön geschildert.

Inzwischen ist aber die Möglichkeit vorhanden, das Experiment “Homo Sapiens” zu beenden.

Die Erde hätte da kein Problem … es sind schon so viele Arten ausgestorben …

… die Frage müsste eigentlich lauten, warum werden Menschen in asozialen Gesellschaften nicht noch in einem erheblich größeren Umfang zu Tätern … frei nach den Bremer Stadtmusikanten … etwas besseres als den Tod finden wir überall … aber wenn überall nur der Tod lauert … durch Kriege, Drohnen, Bomben … weil ja die Wirtschaftsinteressen der 1-%-Schicht über allem stehen …

ach, “nur” 89 Menschen sterben TÄGLICH in den USA durch Schusswaffen … 321 Millionen US-Bürger – Deutschland 81 Millionen … da müssten bei uns dann ja pro Tag 22 Menschen …

nein, jeder Tote durch Gewalt ist ein Toter zu viel. Nur, wir, besser AUCH in unserem Namen, dank Bundesregierung, werden Menschen getötet. Also selber Schuld, wer solche Politiker wählt …

Menno – jeder Mensch ist AUCH das Produkt seiner Umwelt –

wer Klartext redet, riskiert, verstanden zu werden. Und wenn dann solche Beiträge, wie ich schon oft erlebt habe, hier nicht veröffentlicht werden … so haben Sie Herr Spreng wenigstens meinen Standpunkt zur Kenntnis nehmen müssen.

5) Horst Klohocker, Montag, 25. Juli 2016, 09:39 Uhr

Terror und Amokläufe überall auf dieser Welt und wie immer werden die Falschen getroffen. Doch wer wären die Richtigen? Als Christ wäre die Antwort: „Es gibt keine Richtigen – meine Religion verbietet das Töten von Menschen!“ Ich weiß auch keine Lösung, wie solche Terroranschläge und Amokläufe in Zukunft verhindert werden können.

Gut, früher erfuhren wir nicht so schnell davon, wenn etwas so Schreckliches geschah. Heute kann ich mit einer Tüte Chips und einer Cola am Internet und im Fernsehen live verfolgen, was gerade geschieht. Doch deshalb den modernen Mitteln der Kommunikation die Schuld an solch schrecklichen Taten zu geben, das wäre auch verkehrt.

Es scheint – so meine Wahrnehmung – immer mehr Menschen zu geben, welche ins Abseits unserer Gesellschaft geraten. Oberflächlichkeit – Konsum statt das „gute Gespräch“ – Neoliberalismus statt gerechter Lohn für gute Arbeit………..! Nun, nicht jeder der im Abseits steht wird gleich Terrorist oder Amokläufer. Zunahme psychischer Erkrankungen oder Flucht in die Sucht sind weitere Folgen der momentanen Art unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Eigentlich sollten wir schnell etwas ändern, wenn nur dieses Wort „eigentlich“ nicht wäre. Also wird im Prinzip alles beim Alten bleiben auch deshalb, weil wir dann an uns selbst etwas ändern müssten – und eigentlich sollte Ich, wie Michael Jackson einmal sang mit dem: „Man in the mirror….!“ beginnen. Aber eigentlich ist bei mir/uns ja Alles O.K. Bis uns die nächste Schreckenstat aufhören lässt – Dank Twitter, Facebook und Co. nahezu live in jedem Haushalt.

6) Johannes Lamp, Montag, 25. Juli 2016, 11:38 Uhr

Zu 2) mac4ever
Mehr Mitgefühl habe ich für die Eltern des Mörders, die den Rest ihres Lebens die Schuld bei sich suchen werden…

7) Johannes Lamp, Montag, 25. Juli 2016, 14:23 Uhr

Zu 5) Horst Klohocker
Wer hat denn gesagt, dass immer die Falschen getroffen werden?
Hat jemals das Attentat eines fanatisierten Selbstmordattentäters die Richtigen getroffen?
Mit diesen mehr als schlichten Denkmodellen kann das Problem nicht gelöst werden.
Zuvörderst muß eine Differenzierung erfolgen zwischen wahnreligiösen Tätern, überzeugtreligiösen Tätern, geistesgestörten und “normalen” Verbrechern und, nicht zu vergessen, Politverbrechern, wie in der näheren und weiteren Vergangenheit die Anarchisten.
Diese Attentate sind auch kein neues Phänomen; ich erinnere an den Wahnsinnigen, der vor vielen Jahren einen Kindergarten mit einem selbstgebauten Flammenwerfer überfiel und kleine Kinder auf entsetzliche Weise tötete…
Die unvergessliche Sissi ( nicht Sissy), Kaiserin der Donaumonarchie, wurde mit einer Feile erstochen…
Wie immer in diesen Fällen wird nach einiger Aufregung die Ursachenforschung weit weg geschoben.

8) Leo, Montag, 25. Juli 2016, 15:10 Uhr

Die von Ihnen kritisierten Statements sind in der Tat nicht akzeptabel bzw. kritikwürdig. Gleichwohl komme ich zu anderen Schlüssen: Insgesamt habe ich die sonst so typischen, fürchterlichen stereotypen Rituale vermisst – Gottseidank. In den letzten 7-8 Tagen habe ich von Spitzenpolitikern weitgehend gute und der traurigen Sache angemessene Reden gehört. Sehr wenige Schnellschlüsse und ab und zu einige merkwürdige Kommentare. Und dies in sehr belastenden und aufwühlenden Situationen, die alle Bürger sehr belastet. Die Taten – egal ob Amoklauf oder Terrorattacke eines Einzelnen – vermittelt den Bürgern, dass Terror und Gewalt immer mehr auch in Deutschland ankommen und eben nicht nur ein Phänomen in Frankreich ist. Im Vergleich zu bisherigen Hasstiraden in den sozialen Medien blieb es dieses Mal etwas ruhiger. Aber auch die wenigen Hasstiraden sind viel zu viel.

Es scheinen immer mehr Menschen in das soziale Abseits geraten. Ich habe den Eindruck, dass es sich um meistens junge, traumatisierte und hochgradig psychisch kranke Männer handelt, die aus Ländern stammen, die seit Jahrzehnten in Terror, Gewalt und Hass versinken. Und ich habe die große Sorge, dass wir – trotz Milliarden Investitionen in Psychiatrien – nur wenig Möglichkeiten haben, diesen Menschen zu helfen. Aus gesetzlichen Gründen ist eine Abschiebung nicht machbar und wir werden über einen längeren Zeitraum diese Menschen in Deutschland haben. Wir kommen also nicht daran vorbei, uns Gedanken zu machen, wie diesen Menschen geholfen werden kann.

9) Erwin Gabriel, Montag, 25. Juli 2016, 15:10 Uhr

@ 6) Johannes Lamp, Montag, 25. Juli 2016, 11:38 Uhr

>> Mehr Mitgefühl habe ich für die Eltern des Mörders,
>> die den Rest ihres Lebens die Schuld bei sich suchen
>> werden…

Ob zu recht oder zu unrecht, vermag keiner zu beurteilen.

Mehr Mitgefühl habe ich für die Eltern der getöteten Opfer.

10) Erwin Gabriel, Montag, 25. Juli 2016, 17:30 Uhr

Lieber Herr Spreng,

Sie haben bei Ihrer Aufzählung Renate Künast vergessen. Ihr Tweet :

“Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden????”

ist eine Unverschämtheit. Auf die sachliche Antwort der Polizei Oberbayern Süd:

“ein tweet mit “????” ist zum jetzigen zeitpunkt nicht gerecht.”

erfolgte eine wiederum recht großspurige Antwort von Frau Künast:

“besser ??? als !!! . Oder?”

Diese reflexartigen Fragen und Antworten auf eine Situation, zu der zu diesem Zeitpunkt keine Details bekannt sind, beweist, dass Frau Künast Ihr Mundwerk weit vor dem Verstand einschaltet. Wenigstens brachte es der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, halbwegs auf den Punkt:

https://www.youtube.com/watch?v=jQOLhtdnkKk

11) Johannes Lamp, Montag, 25. Juli 2016, 18:54 Uhr

Zu 9) Erwin Gabriel
Wie borniert muss man sein, das zu erwähnen…

12) Jakobiner, Montag, 25. Juli 2016, 19:03 Uhr

Anschläge in Bayern-sollen 2 Attentäter das Schicksal von 2 Millionen Flüchtlingen bestimmen?

Als wolle man beweisen, dass der extremste Law and Order- Staat Bayern nicht imstande sei, die Sicherheit seiner Einwohner zu garantieren, kommt nun der Anschlag in Franken und nun im Müchner Qlympiazentrum.Wähernd der erste als islamistischer Terroranschlag gesehen werden kann, war der Münchner Anschlag ein Amoklauf. Dennoch war die erste Zeit nicht klar, ob hier nicht wieder Islamisten zuschlagen, zumal anfangs von 3 Tätern und Alluh Akbarrufen aus der Bevölkerung und auf CNN berichtet wurde. Die AfD frohlockte schon, wie auch wenige CDU- und CSUpolitiker, da endlich mit Merkels Willkommenskultur aufräumen zu können.Nun scheint die Erleichterung groß, dass es “nur”ein unpolitischer Amoklauf war und wird die Polizei für ihre erfolgreiche Arbeit und Präsenz wie auch gelungener Kommunikation in den sozialen Netzwerken gelobt. Man gewinnt den Eindruck, dass viele Leute geradezu erleichtert sind, dass trotz10 Toten und zig Verletzten alles gut ausging, die Schicksals- und Zivilgemeinschaft zusammenhielt und es keine Islamisten waren. Alles paletti und ein voller Erfolg. Dennoch ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis ein grösserer Islamistenanschlag erfolgen wird und ein Amoklauf sollte da eben nicht ein Zeichen von Entwarnung gesehen werden.,Spätestens beim nächsten Islamistenanschlag, der kein Amoklauf ist, wird die AfD wieder Argumente machen. Zumindestens haben wir Innenminister Hermann (Balu, den Bär), der bisher moderieren konnte. Aber ich frage mich, was man daraus schlußfolgern soll: Die deutsche Bevölkerung wird vielleicht noch darin übereinstimmen, dass man deswegen die 2 Millionen Flüchtlinge nicht abschieben soll. Aber, dass wahrscheinlich ein kleiner Teil der Flüchtlnge eben Extremisten unter sich hat, wird inzwischen keiner mehr bezweifeln, zumal auch unregistriert und eine Registrierung und Integation ist auch kein Hinderungsgrund wie der Anschlag auf den Zug in Franken zeigte. Es kann allerortens allerzeiten durch allerlei Leute geschehen, die man gar nicht kategorsiseren kann. Was soll man der Bevölkerung ehrlicherweise sagen: Ja, wir haben uns einen gewissen Teil Terrorismus importiert, aber die Chance, dass man durch einen Terroranschlag stirbt ist tausendfach geringer als durch einen Autounfall, einen Haushaltsunfall, einen Blitzschlag oder Flugzeugabsturz zu sterben, ohne dass wir deswegen nicht mehr autofahren, fliegen, Haushaltsgeräte benutzen ider während eines Gewitters herumgehen und deswegen in Panik und Hysterie verfallen wie aber merkwürdigerweise beim Terrorismus.Auch hatten wir den Terror der PLO, sei es bei den Olympischen Spielen oder mit der Lufthansamaschine, aber auch dies überlebte der Staat wie auch die RAF.Freilich werden solche objektiven Argumente das sogenannte subjektive Sicherheitsgefühl wahrscheinlich nicht beruhigen können. Dennoch muss man sich fragen, was die Konsequenzen sein sollen. Soll man jetzt also alle 2 Millionen Flüchtlinge deswegen abschieben und deportieren, einen Polizeistaat aufziehen? So genau wird nicht einmal die AfD die Fragen beantworten können.Ein Bekannter aus dem Außenministerium schrieb darauf:

“Natürlich wurden und werden mit den sog. “Flüchtlingen” gezielt Terroristen und vor allem “Schläfer” infiltriert. Teilweise ganze Familien mit Kleinkindern in Langzeitperspektive, sorgfältig ausgewählt.Wollte die oberste Führung aber nicht zur Kenntnis nehmen.”

Darauf:

“Bisher die pessimistischsre Lagebeurteilung, die aber auch schon der NATO-US-Chef in Europa Breedlove hatte. Dann müssen Sie sich gegen Steinmaier und Merkel erheben, wenn sie diese Einschätzung haben, die ja ein Altmeier leugnet und ein De Maiziere nur punktuell zugesteht.Trotz allem Terror: Kühlen Kopf bewahren. Und was soll die Konsequenz sein? Alle 2 Millionen Flüchtlinge raus zur allgemeinen Sicherheit?Also für mich immer noch kein Argument für Hysterie, wenngleich man sich auf regelmäßige Attentate einstellen muss.Klingt zynisch, aber wir sind in einem langen Krieg, der seine punktuellen Attentate auch in Deutschland haben wird ohne es jemals ernsthaft zerstören zu können.Kühlen Kopf bewahren und sich klarmachen: Zwei Wekltkriege mit Abermillionen von Toten,, ein kalter Krieg mit der Möglichkeit der Auslöschung der gesamten deuschen Bevölkerung, die PLO und die RAF mit Hunderten von Toten haben Deutschland nicht kleingekriegt. Dieses Staatsgefüge ist stark genug–und genau DAS müsste eigentlich von seinen Vertretern, deren ich keiner bin, kommuniziert werden!!! In diesen Kategorien gedacht:Man muss eine Metabotschaft der Unverwüstlichkeit des deutschen Staatswesen trotz Mikroattacken von Terroristen aussenden und nicht immer nur Verleugung und Nicht befassung mit dem Problem, sondern eben eine historische Einordnung, dass Deutschland schon wesentlich heftigeren Herausforderungen gegenüber gestanden ist und diese auch bewältigt hat!

http://www.global-review.info/2016/07/22/terroranschlage-in-bayern-sollen-2-terroristen-das-schicksal-von-2-millionen-fluchtlingen-bestimmen/

13) Art Vanderley, Montag, 25. Juli 2016, 20:41 Uhr

@Michael Spreng

Berechtigte Kritik .
Der Münchner Täter hatte einen starken Bezug zur Tat des Anders Breivik und hatte Winnenden persönlich besucht.
Daher ist er ganz eindeutig ein deutscher Amokläufer , der in der “Tradition” westlicher Amokläufe steht.
Das eigentlich Interessante an seiner Tat ist , daß er zwei Ereignisse miteinander verband , die gerne als getrennt betrachtet werden , die als politischen Terror eingestufte Tat von Breivik , und den als unpolitisch geltenden Amoklauf von Winnenden.
Ein weiterer klarer Hinweis darauf , daß wir wegmüssen von dieser Trennung in politisch und unpolitisch.
Beides geht fließend ineinander über , weder gibt es so etwas wie einen unpolitischen Amoklauf , noch sind Terrortaten frei von amokartigen Verhaltensmustern.

@mac4ever

Sehr guter Kommentar.

14) Politikverdruss, Montag, 25. Juli 2016, 21:03 Uhr

Die nach Terroranschlägen verzweifelte Suche nach Erklärungen nimmt immer bizarrere Züge an. Diesmal in München war ein „Aufatmen“ zu beobachten, als deutlich wurde, dass es sich „nur um einen Amokläufer“ handelt und nicht um einen Terroranschlag. Ein Amoklauf, der davor bewahrt zuzugeben, dass der islamistische Terror in Deutschland längst Einzug gehalten hat.

Wir werden sie nicht integrieren. Nicht, weil wir es nicht wollen, sondern weil sie es nicht wollen. Jörg Lau /ZEIT hat es unter dem Titel, „Die große Leere im Herzen des Terrors“, einmal treffend kommentiert:

„ Mehr als ein Jahrzehnt halten uns die mörderischen Loser von den Rändern der islamischen Welt nun schon in Atem. Immer wieder beugen wir uns über ihre Familiengeschichten, ihre Identitätsprobleme, ihre Zerrissenheit, ihre verbrecherischen Mentoren und ihren kaputten Glauben, um zu verstehen, ach zu verstehen, warum, warum nur, sie tun was sie tun…Ich habe es jetzt wirklich satt. Mir reicht’s… Ich muss sagen, es kommt nichts menschlich Interessantes dabei heraus.“

Und weiter J. Lau: „Die Sache mit dem Islam ist dabei eigentlich nicht sehr kompliziert: Überall da, wo der Islam die Religion einer Verlierergesellschaft ist (große Teile der arabischen Welt, Teile Afrikas von Nordnigeria über Mali bis Somalia, Afghanistan, Pakistan und eben auch Tschetschenien/Dagestan), gibt es die Neigung zu extremer Gewalt. Dort liefert der Islamismus dann eben die Rechtfertigung für Massenmord…“

Deshalb kann einem das kleinlich abstoßende Gezänk darüber, ob der der “ethnische Hintergrund zum Täterprofil gehöre“, nur als absurdes Theater vorkommen. „Ich bin Deutscher“,rief der neunfache Mörder von München, nachdem er Kinder erschossen hatte. „Allahu Akbar“ riefen diejenigen aus Würzburg, Reutlingen und Ansbach, die als „Schutzsuchende“ kamen. Aber was macht das schon angesichts des großen Leides, das diese „mörderischen Loser“ über die „Schutzgewährenden“ bringen.

Mir reicht’s auch!

15) Alexander, Dienstag, 26. Juli 2016, 10:12 Uhr

@ 14.) Politikverdruss:

Der ZEIT-Autor scheint den Punkt zu treffen mit seinem Statement, “dass es in islamisch geprägten Verlierergesellschaften eine Neigung zu extremer Gewalt gibt und viele Flüchtline aus derartigen Kulturen traumatisiert hier in Deutschland ankommen und massive Orientierungsprobleme in Deutschland haben. Diese Menschen haben als einzige Konfliktlösungsstrategie Hass, Gewalt und Mord kennengelernt und daher können viele dieser Gewalt-Traumatisierten nur entsprechend der erlernten Strategie handeln.

In den meisten islamisch geprägten Ländern mit mittelalterlichen Kulturen á la Afghanistan gelten Frauen ohne Burka als Schlampen oder Huren und werden entsprechend mies behandelt. Dies erklärt auch potenzielle Konflikte zwischen Asylbewerbern und europäischen emanzipierten Frauen.

Dieser Personenkreis ist schwierig einzukreisen, keiner weiß wieviele wir davon im Lande haben oder wie hoch deren Anteil an den Flüchtlingen in Deutschland ist. Wir haben auch nicht arabisch oder Farsi-sprechende Sozialarbeiter, Psychologen, die diesem Personenkreis die notwendige Unterstützung geben können. Und wir haben seit Jahrzehnten untaugliche Bildungs- und Integrationspolitische Werkzeuge zur effizienten Integration dieser Personen. Und in ihre Herkunftsländer abschieben können wir aus gesetzlichen Gründen auch nicht.

Das bedeutet, dass wir in den kommenden Jahren permanent mit diesen Personen zu tun haben werden. Politische Strategien, Programme oder Lösungsansätze sehe ich nicht und werden noch nicht einmal diskutiert. Eine bessere Wahlhilfe für die AfD gibt es nicht.

16) Erwin Gabriel, Dienstag, 26. Juli 2016, 12:19 Uhr

@ 11) Johannes Lamp, Montag, 25. Juli 2016, 18:54 Uhr

>> Wie borniert muss man sein, das zu erwähnen…

Wie borniert muss man sein, zu den Opfern und ihren Angehörigen zu schweigen,
während man gleichzeitig den Eltern des Täters sein Mitgefühl bekundet?

17) mac4ever, Dienstag, 26. Juli 2016, 12:54 Uhr

@6, J. Lamp: Ja, selbstverständlich. Die sind neben der Trauer auch äußerlich und innerlich gebrandmarkt bis zu ihrem Lebensende – und dürften wohl kaum auch nur eine Mitschuld haben.

In solchen Momenten bin ich immer sehr froh, dass es so etwas wie Blutrache und atavistische Ehrbegriffe in unseren westlich-säkularen Gesellschaften nicht mehr gibt.

18) Rapunzel, Dienstag, 26. Juli 2016, 13:50 Uhr

Jahrzehntelang unter dem Stichwort “MultiKulti ist Tod” von den Rechten Kreisen verweigerte Integrationsarbeit, rächt sich jetzt.
Die Kriegstreiberei und illegale Feldzüge rechter Ideologen in den Irak, rächen sich jetzt.
Leider müssen wir heute alle die Konsequenzen der verfehlten Politik der politischen Rechten (er-)tragen.
Schnelle Lösungen für diese Misere gibt es nicht.
Die Vorschläge rechter Politiker machen alles nur noch schlimmer.

19) Paulus, Dienstag, 26. Juli 2016, 17:57 Uhr

“Bei ausgeschaltete Verstand” eine treffende Metapher für die Entscheidungsfindung unserer Regierungschefin, die in einem Anfall von nach außen gegehrter, humanitärer Aufwallung die Grenzen für Flüchtlinge, Zuwanderer geöffnet hat und wie sich jetzt vermuten lässt , sind dabei vom IS gesteuerte oder steuerbare Einzeltäter/Schläfer darunter. Wwieviele es sind, kann naturgemäß nicht beziffert werden. Von offizieller, regierungsamtlicher Seite bleibt bis heute die Frage nach der Zahl der unter falschen Angaben registrierten Migranten, unbeantwortet, scheint als eine Art von humanitärem Kollateralschaden von den politisch verantwortlichen in Kauf genommen zu werden.

Lüge und Stümperei die auf das Konto der politischen Klasse gehen sind wir ja schon gewohnt. Wir sind ihr quasi ausgeliefert, dies zählt zu den Kosten unseres politischen Systems. Dabei gilt es in Rechnung zu stellen, dass Machiavelli bereits auf den grundlegenden Unterschied zwischen dem Ausmaß und dem Typus der “Verantwortung im Handeln”, der zwischen dem “Privatmann” und “Regierenden” besteht und er damit zur Zurückhaltung im moralischen Urteil oder der Kritik an handwerklicher Unzulänglichkeit der Regierenden, zur Geltung kommen sollte.

Damit kann sich Frau Merkel auch mit ihrer abstrusen Interpretation der GFK und anderer menschenrechtlicher Konventionen aber nicht herausreden. Merkel “die Abwartende” hat den Sprung ins Ungewisse gewagt, es wird ihr den Hals brechen. Denn die Führungsriege der AfD genießt – auch dank öffentlicher Berichterstattung – jetzt fast Narrenfreiheit in der Oppositionsrolle. Denn die Entwicklung der Ereignisse wird ihre Mahnungen bestätigen. Jedenfalls bei Wählern die ihren Verstand noch nicht völlig verloren haben

Die Medien werden in Serie Berichte liefern, nach denen Flüchtlinge und andere schon längere Zeit hier lebender Migranten als Einzelkämpfer oder kleinen Gruppen in Erscheinung treten um auf eigene, allerdings fremd gesteuerte Faust “offene Rechnungen” (in einem eher metaphysischen Sinne) mit den Muslimkillern in West-und Mitteleuropa zu begleichen. Dies Spiel kann Frau Merkel nicht gewinnen, sie wird Federn lassen müssen oder wird zurück(ge)treten. Da wirken doch Sprengs Bedenken (oder soll man sagen Hoffnungen) gegen Poggenburgs tatsächlich oder vermeintlich ausgeschalteten Verstand, nahezu rührend und fürsorglich.

Gruß
Paulus

20) Politikverdruss, Dienstag, 26. Juli 2016, 18:32 Uhr

15) Alexander, Dienstag, 26. Juli 2016, 10:12 Uhr,

nach dem Terroranschlag in Nizza versprach Frau Merkel, dass „wir den Terror in Europa besiegen werden“.

Lieber Alexander, glauben Sie unserer Bundeskanzlerin?

Ich nicht!

Israel kämpft schon seit Jahrzehnten gegen den Terror. Sie haben den Kampf nicht verloren, mehr aber auch nicht. Aber besiegen? Und diese Frau, die meint, Grenzen könne man nicht schließen, schwadroniert darüber, den Terror zu besiegen. Das ist lächerlich! So lächerlich, wie ihr Geschwurbel, wenn sie mal, ohne Sprechzettel, auf die Öffentlichkeit losgelassen wird.

Aber es gibt Beispiele dafür, wie man den Terror besiegen kann. In Syrien und Großbritannien gelang es. In Syrien ging der Terror von der Muslimbruderschaft aus, die von ihrer Hochburg in Hama aus agierte. Hafiz al-Assad ließ im Jahr 1982 die ganze Stadt zerstören. 30.000 Menschen kamen um. Danach gab es keinen Terror mehr.

Die Briten wählten in Nordirland im Vergleich dazu einen gewaltloseren Weg. Extreme Zurückhaltung und Selbstbeschränkung bestimmten die Vorgehensweise. Die Folge war allerdings, dass bei dieser Methode, den Terror auszutrocknen, dreimal so viele britische Soldaten wie Terroristen starben.

Das Problem ist die große Zahl. Schauen Sie sich einmal die Entwicklung der muslimischen Bevölkerung in Europa bis 2030 an: http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_72681064/die-zahl-der-muslime-in-europaeischen-laendern-von-1990-bis-2030.html (Sehr interessant!)

Schon mit diesen Fakten kommen unsere Politiker nicht mehr zurecht. „99 Prozent der Flüchtlinge sind keine Terroristen“, sagte Daniel Cohn-Bendit nach dem Nizza-Anschlag. Wenn wir im letzten Jahr 1,5 Millionen „Flüchtlinge“ aufgenommen haben, bedeutet das, dass wir 15.000 Terroristen im Land haben. Hat der Innenminister uns was verschwiegen?

Nun sollen wir darauf vertrauen, dass Frau Merkel den Terror in Europa besiegt. Wer glaubt denn daran? Frau Merkel ist Teil des Problems. Die Hafiz al-Assad-Methode zur Terrorbekämpfung ist im demokratischen Europa unmöglich. Und wer soll bei der britischen Methode die Soldaten stellen, deren Verluste dann dreimal so hoch sein werden wie die der Terroristen.

Dazu wird man in Europa nicht die politische Kraft aufbringen. Also bleibt die schleichende „Unterwerfung“.

21) O.Wenig, Dienstag, 26. Juli 2016, 20:16 Uhr

Ein sehr lesenswerter und mehr in die Tiefe gehender Kommentar zum Islam
unter der Überschrift

Wer von Turboradikalisierung redet, hat null Ahnung
Von Ahmad Mansour

http://m.welt.de/debatte/kommentare/article157254727/Wer-von-Turboradikalisierung-redet-hat-null-Ahnung.html

22) Erwin Gabriel, Mittwoch, 27. Juli 2016, 12:50 Uhr

@ 18) Rapunzel, Dienstag, 26. Juli 2016, 13:50 Uhr

>> Jahrzehntelang unter dem Stichwort “MultiKulti ist Tod”
>> von den Rechten Kreisen verweigerte Integrationsarbeit,
>> rächt sich jetzt.

Au weia.

Die Rechten (so wie ich vermute, sind das alle, die nicht Ihrer politischen Überzeugung sind) haben nicht die Integrationsarbeit “verweigert”, sondern den grenzenlosen Zuzug aus anderen, teilweise sehr fremden Kulturen abgelehnt, weil die Integrationswilligkeit vieler der Zugezogenen doch gelegentlich eingeschränkt war.

Kein Deutscher, kein Westeuropäer, der etwa in Saudi-Arabien oder in der Türkei eine neue Heimat sucht, wäre auf die Idee gekommen, sich in Trupps von kräftigen jungen Männern zusammenzuschließen, auf Einzelpersonen (auch Frauen) oder Pärchen loszumarschieren und als “10-Gebote-Polizei” den Betreffenden nahezubringen, wie sie sich nach christlichen Wertemaßstäben gefälligst zu benehmen hätten.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass aus unserem kulturellen Kreis sich junge Männer an dortigen Feiertagen zusammen rotten, um einheimischen Frauen an den Busen zu grabschen oder unter den Rock zu fassen. Falls doch, hätte man diese jungen Männer schlichtweg erschlagen. Und es wäre eine Hass- und Gewaltkampagne gegen unser Land geführt worden, die sich nicht durch den Hinweis auf Einzeltäter und darauf, dass sich die weitaus größte Zahl der Deutschen korrekt benahm, hätte eingrenzen lassen. Oder nehmen Sie das Gebaren von Sinti und Roma in Duisburg.

Ich will niemandem unsere Kultur und unsere Regeln vorschreiben, wenn er nicht mag (genauso wenig, wie ich mir von anderen deren die Kultur und deren Regeln vorschreiben lassen will). Aber wenn jemand unsere Kultur nicht respektiert, sich nicht an unsere Regeln und Gesetze halten mag, dann hat er hier nichts verloren.

Sich das nur Erwünschte aus unserer Kultur auszusuchen (etwa staatliche finanzielle Unterstützung, oder den lockeren Umgang mit Frauen aus unserem Kulturkreis), und das Unerwünschte abzulehnen (etwa das Einhalten unserer Gesetzen oder unseren lockeren Umgang mit den Frauen aus deren Kulturkreis), ist nicht akzeptabel.

>> Die Kriegstreiberei und illegale Feldzüge rechter Ideologen in den Irak, rächen sich jetzt.

Sorry – „rechte Ideologen“ als Begründung zeigt bestenfalls Ihre Vorurteile, gibt aber nicht die Fakten wieder. Selbst wenn in diesem Falle die Irak-Kriege von republikanischen Präsidenten betrieben wurden, so ist der nicht minder heftige Vietnam-Krieg von Demokraten angezettelt worden. Präsident Barack Obama, zweifelsfrei Demokrat, hat durch seine Drohnenkriege im Nahen und Mittleren Osten die Situation deutlich angeheizt – von Hillary Clintons Kriegstreiberei in Libyen mal ganz zu schweigen. Ihr Mann Bill Clinton wurde als Präsident in Afghanistan und im Sudan aktiv, um von der Lewinsky-Affäre abzulenken, und hat auch im Jugoslawien-Krieg tüchtig mitgemischt.

Die gemeinsame Klammer für die Kriege (nicht im Irak, nicht in Afghanistan) ist nicht „rechte Ideologie“.

23) Johannes Lamp, Mittwoch, 27. Juli 2016, 14:47 Uhr

Zu 19) Paulus
Rührend, wie der alte Mann die Klaviatur der rechten Demagogen spielt – da helfen auch Ausflüge in die Gefilde der Philosophie nicht wirklich.
Der Führer hatte in seinen Anfangszeiten ebenfalls Helfershelfer, die seinen ins Verderben führenden Kurs philosophisch verbrämten; Ernst Jünger mit seinen Stahlgewittern war ein prägendes Beispiel.
Nach dem Untergang argumentierte er immer, kein Parteimitglied gewesen zu sein…
Lügner, Stümper, Verstand noch nicht verloren, Verstand ausgeschaltet – passt alles zum Wörterbuch des Unmenschen, Paulus kann sein faschistoides Weltbild nicht verleugnen!
Man darf nie außer Acht lassen: Es gibt auch alte Esel…

24) Johannes Lamp, Mittwoch, 27. Juli 2016, 15:00 Uhr

Zu 20) Poverdruss
Was wollte der Dichter damit sagen.
30.000 Tote in Hama (hat Po. sie gezählt?)!
Muslime vermehren sich!
Die Briten wählten in Irland den gewaltlosen Weg!
Ich hege den Verdacht, dass der gute Po. den Spiegel – Nr. 1 – Bestseller von H. inhaliert hat, ihn in wesentlichen Teilen nicht kapiert hat und sich vor den pornographischen Sequenzen in Angst und Schrecken geflüchtet hat.
Leid tut er mir, der Sarazin-Versteher…

25) R. Dierke, Mittwoch, 27. Juli 2016, 17:19 Uhr

Zu dem alles beherrschenden Thema empfehle Ich “Wunschdenken” von Thilo Sarrazin zu lesen, vor allem Ihnen, Herr Spreng, Ihre Kommentare könnten dann vielleicht besser werden!

Rüdiger Dierke.

26) Politikverdruss, Mittwoch, 27. Juli 2016, 18:58 Uhr

Dass der Vizepräsident der Imame Frankreichs, Hocine Drouiche, nach dem Nizza-Attentat von all seinen Ämtern zurückgetreten ist, hat man uns in Deutschland verschwiegen. Zur Begründung gab er an:

„Inzwischen ist es schwer, den Islam vom Islamismus zu unterscheiden… Ich hoffe, dass in den Moscheen über das Attentat gesprochen wird und nicht über Dinge, die nichts damit zu tun haben… Wir haben immer gedacht, dass der Terrorismus im Irak und in Afghanistan als eine Reaktion auf die Politik der Regierung Bush entstanden ist. Der Arabische Frühling hat aber mit aller Deutlichkeit gezeigt, dass das Problem des Islamismus mit der theologischen und rechtlichen Krise des Islams zusammenhängt.“

Wir sollten uns von der Vorstellung lösen, es könnte kurz-oder mittelfristig einen „gemäßigten Islam“ geben. Neunzig Moscheen müssen in Deutschland ständig vom Verfassungsschutz überwacht werden. Die Zahl der islamistischen Anschläge nimmt kontinuierlich zu. Die Sicherheit in Deutschland, Frankreich und weiteren Teilen Europas bricht zusammen Es muss jetzt darum gehen, die deutschen Bürger vor den Gefahren des Islamismus, so gut es geht, zu schützen.

Vorrangige Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene:

-Offizielle Beendigung der aktuellen Flüchtlingspolitik der Bundesregierung durch Frau Merkel.

-Grenzschließung der Staatsgrenzen und sofortige Einführung von Grenzkontrollen.

-Verstärkung der Polizei und der Nachrichtendienste.

-Schaffung grundgesetzlicher Voraussetzungen für den Einsatz der Bw im Inneren.

-Abschiebung aller nicht anerkannten Asylbewerber.

– Sofortige Abschiebung von Straftätern.

– Einrichtung eines nationalen Untersuchungsausschusses, gebildet durch ehemalige Verfassungsrichter, mit dem Ziel, die für dieses Staatschaos Verantwortlichen festzustellen und Rechtsverstöße aufzuklären.

Und den öffentlich rechtlichen Medien sei ins Stammbuch geschrieben: Hören Sie sofort damit auf, uns Bundesbürger für dumm zu verkaufen: https://www.youtube.com/watch?v=Tf6dag_0lmo

Frau Merkel, es reicht!

27) Rapunzel, Donnerstag, 28. Juli 2016, 08:52 Uhr

Wir erleben heute das Ergebnis des von Hasspredigern beider Seiten herbeigeredeten Konflktes. Es ist dies kein Konflikt der Religionen, wie uns IS, AFD und Teile der Union glauben machen wollen.
Es ist der Konflikt der freiheitlich demokratisch Gesonnenen mit den unfreiheitlich, autoritär Orientierten.
Letztere schrecken vor Terror und Gewalt gegen Unschuödige prinzipiell nicht zurück. Weder bei den Hunderten Brandstiftungen und Pogromen gegen Schutzsuchende, noch bei Feigen Terrorattacken gegen Unschuldige/Feiernde.
Wer die These vom Kampf der Kulturen bzw. Religionen vertritt, der vertritt somit auch die Argumente der Terroristen und wird zum Teil des Problems.
Deutschland hat in seiner Geschichte bereits die Erfahrung eines extrem autoritären Regimes gehabt. Wir stehen kurz davor die selben Fehler wieder zu begehen.
Leider hat unsere politische Führung in der Hauptstadt Berlin (vielleicht wegen der personellen ostdeutschen Dominanz?) einfach nicht den Horizont, dieses Problem zu erkennen bzw. anzugehen. Tabuisierung der Extremismem hilft nicht weiter!
Es muss dringend aufgearbeitet und an die Wurzeln des Übels heran gegangen werden.Ich fürchte die ideologisch motivierte “Kopf in den Sand” Position der Union reicht nicht um uns vor dem Schlimmsten zu bewahren.

28) erika, Donnerstag, 28. Juli 2016, 09:38 Uhr

Wunderbar formuliert von Albrecht Müller:

“Die Medien schauen wie die Politikerinnen und Politiker weg. Sie interessieren sich nicht für diese Zusammenhänge. Sie erfinden einfache Formeln: Hat der Täter einen islamistischen Hintergrund? Hat er einen religiösen Hintergrund? Hat er einen Migrationshintergrund? Ist er ideologisch vorbelastet?

So verschleiern sie die wahren Ursachen der wachsenden Gewalt und vor allem unsere Selbstbeteiligung.

Sie decken auch die Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Warum fragen sie nicht: Gibt es einen Zusammenhang zwischen den offenen Armen von Frau Merkel und der Einladung zur Flucht nach Deutschland mit dem, was jetzt und künftig passiert? Ganz konkret: Kann man junge Syrer einladen, nach Deutschland zu fliehen, wenn man gleichzeitig nicht dafür sorgt, dass sie in der Praxis Asyl bekommen? Auch in Bayern. – Kann man so großzügig einladen, ohne gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sich auch junge Menschen, denen die Heimat und die familiären Bezüge genommen worden sind, hier wirklich physisch und psychisch zurechtfinden?

Man kann diese Fragen ja alle mit Nein beantworten, wenn die Sache das nahelegt. Aber man muss sie wenigstens stellen. Und genau das geschieht in Deutschland nicht. Deshalb steht die Bundeskanzlerin immer noch im Glanze da, obwohl sie uns und unser Land persönlich in den Morast geführt hat.”

29) Rapunzel, Donnerstag, 28. Juli 2016, 10:21 Uhr

@Herr Gabriel
Sie schrieben:
“Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass aus unserem kulturellen Kreis sich junge Männer an dortigen Feiertagen zusammen rotten, um einheimischen Frauen an den Busen zu grabschen oder unter den Rock zu fassen. ”
Ich frage: Was sonst passiert eigentlich schon immer jedes Jahr zigfach auf dem Oktoberfest oder bspw. beim Straßenkarneval in Köln?

Was glauben Sie wer den Irak Krieg begonnen und damit den nahen Osten nachhaltig in Flammen gelegt hat?
Sie sollten wirklich mal ihre (rechts-)ideologisch bedingten Scheuklappen ablegen. Ein Tip für den Verblendeten: Hillary Clinton und Obama waren es nicht. Die müssen die Misere nur ausbaden.

30) Erwin Gabriel, Donnerstag, 28. Juli 2016, 12:02 Uhr

@ 23) Johannes Lamp, Mittwoch, 27. Juli 2016, 14:47 Uhr
@ 24) Johannes Lamp, Mittwoch, 27. Juli 2016, 15:00 Uhr

Rührend, wie Sie alter Mann mangels Argumentations- und Erkenntnisfähigkeit immer nur die gleichen sinnfreien Vorurteile und Vorwürfe wiederkäuen. Wenn Sie intellektuell nur halb soviel auf dem Kasten haben, wie Sie hier immer vorgeben, dann zeigen Sie uns das doch, indem Sie, statt die ewig gleichen Plattitüden abzusondern, zur Abwechslung mal ein paar Argumente in die Diskussion einbringen (Sie wissen hoffentlich, was eine “Diskussion” ist). Nur einen verbohrten Standpunkt zu haben und mit penetranter Arroganz Andersdenkende grundlos zu beleidigen, ist schlichtweg zu wenig – finden Sie nicht auch?

Und natürlich hatte Adolf Hitler Helfer, genau wie Mussolini, Pol Pot, Stalin, Saddam Hussein, Idi Amin, Mao Tsetung, Fidel Castro, die Queen von England oder Bob der Baumeister (oder wie immer der Typ hieß, der in der ägyptischen Wüste die großen, spitzen Steinklötze in den Sand hat setzen lassen). Diese mehr als banale Feststellung besagt über Mitdiskutanden genauso wenig wie Hitlers Vegetarismus über heutige Vegetarier (obwohl in dem Begriff das Wort “Arier versteckt ist).

gelangweilte Grüße
E.G.

PS: Das Sie solch eine Mail von mir bekommen, bedeutet nicht, dass Sie ein aufrechter, großartiger Freiheitskämpfer sind. Es bedeutet, dass Sie banale Beiträge schreiben.

31) wschira, Donnerstag, 28. Juli 2016, 13:27 Uhr

@26) Politikverdruss

Zum Glück haben die Politikverdruss’ dieser Republik (noch) nichts zu bestimmen.

32) Johannes Lamp, Donnerstag, 28. Juli 2016, 14:18 Uhr

Zu 10) Erwin Gabriel
Who the fuck is Rainer Wendt?
Wer zum Teufel ist die Deutsche Polizeigewerkschaft?
Die Vertretung der Polizei ist die “Gewerkschaft der Polizei” im Deutschen Gewerkschaftsbund.
Der Wichtigtuer Wendt vertritt eine 5% – Splitterorganisation des Deutschen Beamtenbundes, die noch nicht einmal Tarifpartner ist…
Frau Künast hat als Vorsitzende des Innenausschusses, nichts anderes als rechtlich fundiert, ihrem Mitteilungsbedürfnis nachgegeben…
Von keiner Ahnung über die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs beleckt, hat ein Blinder über Farben reflektiert – der hieß nicht Künast…

33) Johannes Lamp, Donnerstag, 28. Juli 2016, 15:39 Uhr

Zu 30) Erwin Gabriel
is mir zu blöd…

34) Erwin Gabriel, Donnerstag, 28. Juli 2016, 19:01 Uhr

@ 32) Johannes Lamp, Donnerstag, 28. Juli 2016, 14:18 Uhr

Werter Herr Lamp,

ob Rainer Wendt nun 5% oder 95 % der Polizei vertritt, hat doch mit dem Gehalt seiner Aussage nichts zu tun. Darüber hinaus hat er Recht: Was wir nicht brauchen können, sind Polizisten, die Bammel haben, sich Terroristen in den Weg zu stellen aus Angst, dass irgendeine dusslige Politikerin sie dafür umgehend an die Wand nagelt.

Und von einem “rechtlich fundierten Mitteilungsbedürfnis” haben außer Frau Künast bislang wahrscheinlich nur Sie gehört. Zu diesem Zeitpunkt und in diesem überheblichen Ton eine derartige Frage zu stellen, kommt ganz klar einer Vorverurteilung gleich. Frau Künast in ihrer realitätsfernen Wohlfühlwelt hat genauso wenig wie Sie begriffen, dass das Wichtigste in solchen Situationen nicht das Wohl des Täters ist.

Und waren Sie nicht auch mal Polizist? Finden Sie das in Ordnung, das eine derart weltfremde Politikerin und Buchautorin (“Die Dickmacher: Warum die Deutschen immer fetter werden und was wir dagegen tun müssen”), die mit welcher Kompetenz auch immer in den Innenausschuss gerutscht ist, nur fragt, warum etwas falsch gemacht wurde, nicht ob?

Wenn die Rechtskompetenz der lieben Frau Künast aus dem Innenausschuss nur halb so groß wäre wie ihre Klappe (das gilt übrigens auch für Sie), hätte sie gewusst, dass derartigen Vorfällen stets eine sehr umfangreiche Untersuchung folgt. Dann hätte sie sich ihre wichtigtuerische Frage schenken können. Aber was tut frau nicht alles, solange man ins Fernsehen kommt und der Name richtig geschrieben wird…

Wie Sie zu Recht schrieben, hat ein Blinder über Farben reflektiert, und dieser Blinde heißt mal wieder Johannes Lamp. Immerhin – Sie machen sich. Diesmal waren zwei Argumente dabei, auch wenn sie nicht greifen. Ich werte das trotzdem als Fortschritt.

35) Erwin Gabriel, Donnerstag, 28. Juli 2016, 19:49 Uhr

@ 29) Rapunzel, Donnerstag, 28. Juli 2016, 10:21 Uhr

>> Was glauben Sie wer den Irak Krieg begonnen und
>> damit den nahen Osten nachhaltig in Flammen gelegt hat?

Wenn Ihre Zeitrechnung erst mit dem dritten Irak-Krieg beginnt, lautet die Antwort “George W. Bush”. Da gibt es nichts bestreiten, auch nicht von einem Verblendeten wie mir.

Wenn es Ihnen um Zusammenhänge geht, sollten Sie schon bis an den Anfang des letzten Jahrhunderts und die Grenzziehungen in dieser Region durch England und Frankreich (Sykes-Picot-Abkommen) zurückgehen, die ursprünglich verantwortlich für das ganze Elend sind. Oder auf die Wortbrüche der Engländer den Arabern gegenüber im Anschluss an den ersten Weltkrieg.

Wenn es Ihnen um die Betrachtung von Ideologien als treibende Kraft für Kriege geht, hat Hillary Clinton Libyen genauso zerlegt wie George W. Bush den Irak – mit genauso furchtbaren Folgen für die Bevölkerung. Aber das ist natürlich nicht der Nahe Osten, sondern Nordafrika, und betrifft nicht die Flüchtlinge aus Syrien, sondern die aus Schwarzafrika.

>> Hillary Clinton und Obama waren es nicht. Die müssen die Misere nur ausbaden.

Naja, “ausbaden” ist, finde ich, ein zu harmloses Wort. Die USA war unter General Petraeus und seinem Nachfolger, General Odierno auf einem guten Weg, Ruhe in das Land zu bringen, die Attentate deutlich zu reduzieren, gewaltbereite Islamisten zurück zu drängen und Regierungsgewalt kontinuierlich aufzubauen; mit sanftem Nachdruck überredete man die schiitisch geprägte Regierung, auch die Sunniten mit an den Tisch zu holen.

Mit dem von Barack Obama befohlenen Rückzug der Truppen waren die verfeindeten Gruppen allerdings unter sich, und es dauerte nur kurze Zeit, bis sich die schiitische Regierung religiösem Druck beugte, und bis die Sunniten wieder ausgegrenzt waren. Hatte der Einmarsch der Amerikaner zur Gründung von Al-Quida im Irak geführt, sorgte der Abzug für das unglaubliche Erstarken des IS.
Nun gut, das war zumindest keine böse Absicht.

>> Sie sollten wirklich mal ihre (rechts-)ideologisch bedingten Scheuklappen ablegen.

Woran machen Sie an meinen Aussagen (rechts-)ideologisch bedingte Scheuklappen fest? Weil ich nicht nur George W. Bush, sondern auch Hillary Clinton für eine Kriegstreiber(in) halte?

36) JLord K, Freitag, 29. Juli 2016, 00:53 Uhr

Faszinierend, was man hier so alles liest. Ein jeder weiß mehr als genug über das aktuell sehr heikle Thema “Flüchtlingspolitik” und die letzten Vorfälle in Würzburg, Ansbach oder München zu sagen.
Vieles davon ist wahr oder schlichtweg nachvollziehbar, was hier geäußert wird, aber es bringt irgendwie nicht das auf den Punkt, worum es eigentlich geht: Man kann sich einfach nicht hinreichend vor Menschen, die Schlechtes im Sinne führen, schützen. Das ist ein bisschen wie das “Depressions”-Prinzip. Ich gehe nicht auf die Straße, weil mir da etwas passieren könnte. Und hierzu werde zumindest ich mich nicht treiben lassen. Letztlich bleibt uns nur, als Bürger wachsam zu sein und Verantwortung für das zu übernehmen, wofür wir Verantwortung übernehmen können: Für das Umfeld, in dem wir uns aufhalten und leben. Und selbst da kann es sein, dass einem manche Menschen “durch die Lappen gehen”, vor allem wenn ein gut durchorganisierter Plan dahintersteht.
Und ja, wir haben viele Menschen nach Deutschland gelassen und ebenfalls ja, man weiß diese auch noch nicht mittels einem einfachen 3-Punkte-Plan zu integrieren. Aber ich formuliere es mal so, wie ich es meinen Kollegen und Kolleginnen immer wieder sage: “Warum ruft ihr nach einem Chef, der entscheidet? Ihr könnt darauf warten und die Antwort oder Entscheidung gefällt euch auch nicht oder euch als ein Teil des Unternehmens verstehen und handeln, denn: Ihr macht diese Firma aus!” Und nichts anderes ist es mit unserer Demokratie: Wir können warten bis jemand kommt, der etwas entscheidet (und am Ende passt es einem dann eh wieder nicht) oder es selbst anpacken. Entweder wir verstehen uns als Teil dieser Demokratie und fügen zumindest das uns möglichste unserer Mittel hinzu (die Nutzung unseres Denkvermögens) oder wir wandern aus. Ich bin mit unserer Demokratie soweit zufrieden und glücklich, dass wir nicht in anderen Ländern mit anderen Regierungsformen leben müssen. Und nein, Hass- und Angstschürer wie die Afd lehne auch ich ab. Denn sie bieten keine Lösung, sondern nur Parolen. Und, entschuldigt den Ausdruck, aber “im Fresse aufreißen” sind ganz viele ganz groß, aber wenn es um Taten geht, sind ganz viele ganz klein oder schlichtweg nicht mehr anwesend. Und keiner von uns braucht “Parolen-Schwinger”, vielmehr brauchen wir alle “Lösungsbringer”. Aber stattdessen liefern sich einzelne Parteimitglieder eher denunzierende Wortschlachten als sinnvolle Auseinandersetzung. Eines ist klar: Wir entscheiden jeden Tag aufs neue, wie wir mit all den gegebenen Situationen umgehen. Und Brücken bauen ist richtiger als Mauern hochziehen. Hat ja auch in der deutschen Vergangenheit nicht geklappt. Aber irgendwie müssen die Deutschen mit Afd und Co. immer mal wieder zeigen, wie sehr wir uns blamieren können. Merkel macht das schon richtig. Sie wartet bedächtig und bleibt die Ruhe selbst. Was bringt es auch sich dem ganzen übereilten “Schnellmeldungen” anzuschließen, die im Anschluss nach Faktenlage in der Öffentlichkeit zerrissen werden. Man hat doch als gewählter Politiker heutzutage eh mehr “Arschkarte” als Vorteile. Man ist der gewählte Buhmann der Nation und darf sich von A-Z auszählen lassen für jede dem Volk nicht zufriedenstellende Entscheidung. Und dem soll ein normaler Mensch Stand halten? Ernsthaft, sollen die mit der größten Klappe es doch erst einmal besser machen. Wir brauchen mehr Menschen, die versuchen Einigkeit zu schaffen anstatt Uneinigkeit. Und Lösungen statt noch weiteren Problemen.

37) Fan, Freitag, 29. Juli 2016, 03:56 Uhr

@Herrn Gabriel
Hören Sie doch bitte auf -mangels treffender Argumente- beleidigend zu werden.
Menschen die kommunizieren, schiessen idR erstmal nicht. Und das ist gut so.
Ihre Scharfmacher-Thesen sind nunmal aufgeflogen.

38) riskro, Freitag, 29. Juli 2016, 08:41 Uhr

28) erika

Sehr guter Beitrag.

39) Politikverdruss, Freitag, 29. Juli 2016, 14:00 Uhr

Lieber Herr Gabriel,

lfd. Nr. 34 und 35 Zustimmung! Der Ihnen gemachte Vorwurf, Sie seien „beleidigend“, ist so absurd, dass jede Erwiderung fehl am Platze ist.

40) Erwin Gabriel, Freitag, 29. Juli 2016, 14:08 Uhr

@ 33) Johannes Lamp, Donnerstag, 28. Juli 2016, 15:39 Uhr

>> is mir zu blöd…

Zustimmung, mir auch.

Und so, wie Sie jetzt von mir denken, denken die anderen von Ihnen, wenn Sie den gleichen Mist verzapfen.

Es grüßt
E.G.

41) Erwin Gabriel, Freitag, 29. Juli 2016, 14:18 Uhr

@ 37) Fan, Freitag, 29. Juli 2016, 03:56 Uhr

>> Hören Sie doch bitte auf -mangels treffender Argumente – beleidigend zu werden.

Ich werde im Normalfall nicht beleidigend, und bin Herrn Lamp bei weitem nicht so hart auf die Füße getreten wie er sonst anderen. Und wenn Sie nachlesen, werden Sie auch dazu das Argument finden.

>> Ihre Scharfmacher-Thesen sind nunmal aufgeflogen.

Hier bitte ich um Erläuterung: Welche Scharfmacher-Thesen? Ich habe keine Thesen aufgestellt.

Es grüßt
E.G.

42) Jutta Bahnsen, Samstag, 30. Juli 2016, 08:49 Uhr

Danke für Ihre Kommentare. Sie begeistern mich sehr. Ich hoffe, es gibt viele Menschen in Deutschland die so denken wie Sie.
Jutta Bahnsen

43) Johannes Lamp, Samstag, 30. Juli 2016, 14:52 Uhr

Zu 41) Erwin Gabriel
Im Sprengsatz hat es noch niemand geschafft, mich zu beleidigen!
Die neu- und altbraunen, die beigen und identitären, die Reichsdeutschen und anderen Unbelehrbaren, die sich im Besitz der Wahrheit wähnen, tun mir nur leid…
Im neuen Spiegel schreibt Feldenkirchen, der bestimmt nicht kommunistischer Umtriebe verdächtig ist, unter der Überschrift “Unter Gartenzwergen”, dass ihm bei den rechten Epigonen vor allem das Desinteresse an der deutschen Grammatik und Orthographie auffällt…

44) Erwin Gabriel, Sonntag, 31. Juli 2016, 09:50 Uhr

@ 42) Johannes Lamp, Samstag, 30. Juli 2016, 14:52 Uhr

Sehr geehrter Herr Lamp,

es ist auch im Sprengsatz nur bei den wenigsten die Intention, andere zu beleidigen. Bei Ihnen sieht das anders aus – das haben Sie hier schon oft genug verkündet.

Dazu bin weder ich altbraun noch neubraun, noch reichsdeutsch noch unbelehrbar. Dass Sie es für nötig erachten, mich und andere ständig in diesen Sack zu stopfen, zeigt bestenfalls, dass Sie unbelehrbar sind, was für Sie trauriger ist als für mich.

Auch wähne ich mich nicht im Besitz der Wahrheit. Ich informiere mich, ich bilde mir eine Meinung, und die vertrete ich nich per Glaubenskraft, sondern mit Argumenten. Kommen bessere Argumente, ändere ich meine Meinung. Hier hat mir schon mancher durch einen Standpunkt oder durch ein gutes Argument die Meinung zurechtgebogen (u.v.a. Alexander, Erika, Jakobiner, Politikverdruss, Stefan P., Wolfgang Wegener, W.Schira, nicht zu vergessen M.Spreng – das ist sogar einmal Ihnen gelungen, können Sie hier irgendwo nachlesen).

Ich kann bei Ihnen allerdings keine Diskussionsbereitschaft entdecken. Sie bolzen Ihren Standpunkt raus, meist gespickt mit Versuchen, andere zu beleidigen, meist frei von Argumenten. Und wenn Sie eine Antwort erhalten, die Sie widerlegt, gehen Sie nicht weiter darauf ein, sondern such sich den nächsten Punkt zum “Abkotzen”.

Ich habe anfangs die Hoffnung gehabt, dass mit jemandem, der politisch zu so vielen Themen so andere Meinungen vertritt als ich und viele andere hier, eine spannende, lebendige Diskussion möglich sein müsste. Sie scheinen aber kein Interesse an Austausch, Diskussion und Meinungsbildung zu haben, was das einzige ist, das ich wirklich bedauere.

es grüßt
E.G.

45) Erwin Gabriel, Montag, 01. August 2016, 10:48 Uhr

@ 37) Fan, Freitag, 29. Juli 2016, 03:56 Uhr

>> Ihre Scharfmacher-Thesen sind nunmal aufgeflogen.

Darf ich hierzu nochmal um Erläuterung bitten?

Es grüßt
E.G.

46) Johannes Lamp, Montag, 01. August 2016, 11:19 Uhr

Zu 44) Erwin Gabriel
Noch nicht einmal die Nummer meines Beitrags (43) stimmt, was Sie ansonsten zu meinen kleinen Sottisen schreiben, zeigt, dass ich so manchen Treffer lande…
Rechtsnationale Beiträge, identitäres Gesülze, Doitschsprech von Reichsbürgern und Irrwege von Republikfeinden würdige ich keiner Antwort und keiner Wertung…
Sie gebrauchten das Wort “auskotzen” zu meinen Texten – nicht ganz zu Unrecht. Es sind Schreiber im
Sprengsatz präsent, deren Ausführungen mir Brechreiz verursachen…
Ich bin stolz darauf, eine Meinung zu vertreten, die mit dem Grundgesetz konform ist.
Ich vertraue der repräsentativen Demokratie.
Ich verachte die Berufsquerulanten, Dauernörgler, Reichsbürger und Republikfeinde, mit denen Sie so gut können – ich würde mich schämen, wenn die Stradovaris unter den Arschgeigen mir nur im Ansatz
zustimmen würden!
PS. Ich habe die FDJ- Funktionärin, die in Moskau nur Urlaub gemacht hat, nicht gewählt.

47) Erwin Gabriel, Dienstag, 02. August 2016, 08:49 Uhr

@ 29) Rapunzel, Donnerstag, 28. Juli 2016, 10:21 Uhr

>> Was glauben Sie wer den Irak Krieg begonnen und
>> damit den nahen Osten nachhaltig in Flammen gelegt hat?

Anbei nochmal ein interessanterBericht zu dem Thema:

http://www.pbs.org/wgbh/frontline/film/the-secret-history-of-isis

48) Rainer G., Dienstag, 02. August 2016, 12:49 Uhr

@ 44) Erwin Gabriel 31.07.2016 – 09:50 Uhr

Ihr Beitrag enthält für Ihre Verhältnisse ungewöhnlich viele Fehler. Das ist man von Ihnen nicht gewohnt und fällt deshalb besonders auf.
Die Erklärung dafür ist denkbar einfach: Sie waren beim Schreiben der Zeilen emotional geladen und offensichtlich verärgert über den erneuten – selbstverständlich unsachlichen – Angriff aus der Feder eines Mitforisten.
Die von Ihnen in diesem speziellen Fall vermisste spannende und lebendige Diskussion haben Sie im Sprengsatz mit Sicherheit auf anderen Ebenen längst gefunden. Sehen Sie den Störenfried als das, was er ist, und es geht Ihnen besser.
Es gibt nun einmal Menschen, die sich erst dann wohl fühlen, wenn sie von allen gemieden und verachtet werden. Fragen Sie nicht, weshalb man dieses Phänomen immer wieder antrifft. Möglicherweise ist in der Kindheit einiges schief gelaufen, oder er wurde in der Schule zu oft verprügelt, oder er hat einen anderen Defekt – wer weiß das schon. Was uns im Übrigen auch egal sein sollte. Er ist halt der Clown in diesem Forum und in meinen Augen ein armer Tropf. Er befürchtet, dass ihn der Sprengmeister ob seiner bisweilen gewöhnungsbedürftigen Wortwahl aus der Runde ausschließt und biedert sich deshalb nach jedem neuen Beitrag mit übertriebener Lobhudelei bei ihm an. Das ist so schauderhaft, dass es schon wieder unterhaltsam ist.
Und lassen Sie sich nicht von seinen angeblichen orthographischen, grammatikalischen und sonstigen Kenntnissen beeindrucken. Wer bis heute noch nicht begriffen hat, dass man das Wörtchen „muss“ mit zwei s schreiben muss, hat den Duden auch nur, um ihn unter den Schrank zu legen.
Machen Sie es wie schon einige andere Stammforisten in diesem – ansonsten wirklich hochwertigen – Forum, mit denen er es sich schon gründlichst verscherzt hat, ignorieren Sie ihn, oder übernehmen Sie meine Methode und betrachten ihn als das, was er ist. (siehe oben)

49) Politikverdruss, Dienstag, 02. August 2016, 17:54 Uhr

48) Rainer G., Dienstag, 02. August 2016, 12:49 Uhr,

ein sehr kluger Ratschlag, den ich unterstreichen und Herrn Gabriel ans Herz legen möchte!

50) Rapunzel, Mittwoch, 03. August 2016, 18:12 Uhr

In Rostock diktiert die agressive verfassungsfeindliche Rechte unterdessen der öffentlichen Ordnung, was sie zu tun hat.
Wenn wir dem rechten (Straftäter-)Mib nicht endlich entschlossen entgegen treten, geht Deutschland mal wieder unter.
Die rechten Ideologen gefährden alles, was in Westdeutschland nach dem zweiten Weltkrieg aufgebaut wurde.
Ich fordere, dass endlich geltende Gesetze angewendet werden. Dem exzessiven rechten Terror in Deutschland muss endlich entgegen getreten werden.
DeMaiziére muss weg.

51) Erwin Gabriel, Mittwoch, 03. August 2016, 18:34 Uhr

@ 48) Rainer G., Dienstag, 02. August 2016, 12:49 Uhr
@ 49) Politikverdruss, Dienstag, 02. August 2016, 17:54 Uhr

Sehr geehrter Rainer G., lieber Politikverdruss

vielen Dank für Ihren Rat; allerdings vermag ich die meisten Beiträge von Herrn Lamp richtig einzuordnen, ohne dass ich mich über ihn “aufrege”.

Meine gelegentlichen Schreibfehler sind auf banalere Gründe zurückzuführen: Ich habe einen zunehmenden Sehfehler, eine derzeit kaputte Brille, und einen großen Monitor, auf dem die Schrift sehr klein ist. Gelegentlich schreibe ich meine Kommentare in Word; wenn ich zu bequem bin dazu, tippe ich direkt in das kleine Sprengsatz-Fenster, und dann sehe ich die Tippfehler nicht so gut.

Was Herrn Lamp angeht: Er ist zwar ein meist rüpelhafter Radaubruder, hat aber keine grundsätzlich menschenfeindliche Gesinnung. Dass ihm beim Betrachten von links und rechts gelegentlich die Brille verrutscht, nun gut, Fehler hat jeder. Aber ich halte ihn weder für gewaltbereit noch sonstwie für bösartig. Und gelegentlich hört man auch von ihm ein kluges Wort. Für schlecht erzogen, ja, sehr, aber für einen Clown halte ich ihn eigentlich nicht. Und da ich weiß, dass er mich nicht kennt, kann er mich nicht (bzw. nur durch einen Zufallstreffer) beleidigen.

Man muss sich für ein gelegentliches kluges Wort aber immer durch alle Kommentare kämpfen, was schon ermüdend sein kann, da er ja meist stets das Gleiche schreibt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt…

Herzliche Grüße

E

52) Rainer G., Donnerstag, 04. August 2016, 22:28 Uhr

@ 50) Rapunzel 03.08.2016 – 18:12 Uhr

Meinen Sie die prügelnden ANTIFA-Banden?

53) Johannes Lamp, Freitag, 05. August 2016, 12:05 Uhr

Zu 52) Rainer G.
Nein, das rechte Gesockse! Die vollgepissten jogginganzugtragenden besorgten Bürger, die die deutsche Kultur mit dem Hitlergruß verteidigen!

54) Erwin Gabriel, Sonntag, 07. August 2016, 08:44 Uhr

@ 53) Johannes Lamp, Freitag, 05. August 2016, 12:05 Uhr

>> Die vollgepissten jogginganzugtragenden besorgten Bürger,
>> die die deutsche Kultur mit dem Hitlergruß verteidigen!

Gehen Sie endlich zum Arzt.

55) Politikverdruss, Sonntag, 07. August 2016, 09:20 Uhr

52) Rainer G., Donnerstag, 04. August 2016, 22:28 Uhr,

dieser peinliche Pöbler weiß aber auch gar nichts!

http://www.sueddeutsche.de/news/kultur/mode-gammel-look-oder-modehit-typologie-der-jogginghosentraeger-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-150120-99-07107

56) Johannes Lamp, Donnerstag, 11. August 2016, 09:12 Uhr

Zu 54) und 55) Gabriel und Poverdruss
Treffer, versenkt!

57) Fan, Donnerstag, 11. August 2016, 16:01 Uhr

@Herr Gabriel
Wer soll zum Arzt?

58) Rainer G., Freitag, 12. August 2016, 09:54 Uhr

55) Politikverdruss 07.08.2016 – 09:20 Uhr

Ich denke, er meint den überaus widerlichen Auftritt des Rostockers Harald Ewert während der Naziausschreitungen in Rostock Lichtenhagen 1992.

https://www.youtube.com/watch?v=9X896-t6JvY

Verachtenswert und überaus hässlich, welches Bild der Hansestadt Rostock dieser Mensch auf verabscheuenswürdige Art und Weise deutschlandweit und in die Welt transportiert hat.
Nun bin ich mir aber nicht sicher – und deshalb hatte ich am 04. August nachgefragt -, ob der Herr Rapunzel unter 50) das auch gemeint hatte. Immerhin fand der Vorfall vor 24 Jahren statt und dass der Innenminister deshalb jetzt gehen sollte, wie Rapunzel es fordert, fände ich auch ein wenig überzogen.

Da hätte es weit früher treffendere Gründe für Rücktritte gegeben. So haben sich beispielsweise eine ganze Reihe grüner Politiker mit den Putschisten in der Ukraine vor zwei Jahren solidarisch erklärt und sich so mit handfesten Nazis auf eine Stufe gestellt. Es ist kein Geheimnis (außer für das ZDF mit den Kleber-Nachrichten vielleicht), dass der Rechte Sektor in Gestalt der Svoboda-Partei, offen neonazistische Ziele verfolgt. Dessen Führer Tjagnibok hat keine Skrupel, diese auch öffentlich zu benennen. Wenn es gegen Putin geht, ist es manchem bundesdeutschen Politiker egal, auf welchem ideologischen Mist die neuen Partner wachsen. Hauptsache, es geht gegen denselben Feind und der heißt nunmal Putin, wie es die USA beschlossen haben. Das finde ich skandalös.

Und ich finde es überaus skandalös, wie lasch und nachlässig gegen den pöbelnden und prügelnden Mob staatlicherseits reagiert wird. Egal, ob sich dieser von rechts, oder von links generiert. Und hier haben die ANTIFA-Banden einen unrühmlichen Spitzenplatz in der Statistik erlangt. Die Gewaltbereitschaft linksextremistisch motivierter Straftaten nimmt zu, was selbst unter Bundespolitikern akzeptierbar erscheint.

http://www.huffingtonpost.de/2015/02/26/linksextremismus-linke-gefahr_n_6752454.html

59) Rapunzel, Samstag, 13. August 2016, 18:53 Uhr

@Rainer G.
Nein, ich meine die zahlreich vorhandenen und teilweise in Deutschland sogar staatlich von unseren Steuergeldern finanzierten rechten Terroristen.
Wer den Terorismus nur scheibchenweise und nach Gusto bekämpfen will (wie Thomas DeMaiziére und Angela Merkel es tun), hat nach meiner Meinung schon verloren.

60) Rapunzel, Sonntag, 14. August 2016, 12:07 Uhr

Wer wie die CDU den rechten Terrorismus nicht entschlossen bekämpft, setzt auch dem Terror des IS nicht wirksam etwas entgegen.
Wir brauchen Sicherheit statt rechte Augenwischerei!

61) Erwin Gabriel, Sonntag, 14. August 2016, 15:57 Uhr

@ 57) Fan, Donnerstag, 11. August 2016, 16:01 Uhr

>> Wer soll zum Arzt?

Ich habe Herrn Lamp gemeint. Ob man auf ihn eingeht oder nicht, er fühlt sich offenbar nur wohl, wenn er über andere in beleidigender Fäkalsprache herziehen kann. Auch dafür gibt es zwar von Göbbels bis über NPD bis zu einigen extremen Pegida-Jüngern Vorbilder, aber dass sind eigentlich die, die Herr Lamp zu bekämpfen vorgibt. Dass er mit seinem Sprachgebrauch den gleichen Sprachgebrauch auf der Gegenseite legitimiert, versteht Herr Lamp offenbar nicht.

Ich empfinde diese Sprache grundsätzlich als widerlich, und ich finde, sie hat in einem Forum, in dem sich der Gastgeber gleichermaßen um freie Meinungsäußerungen als auch um gesitteten Ton bemüht, nichts zu suchen.

62) Erwin Gabriel, Sonntag, 14. August 2016, 18:20 Uhr

@ Rapunzel

Es heißt nicht “rechter Terror”, sondern “rechtsextremer Terror”.

63) Johannes Lamp, Dienstag, 16. August 2016, 09:32 Uhr

Zu 61) und 62) Erwin Gabriel
Sie haben es gerade nötig – bescheinigen mir Fäkalsprache und bringen mich in Zusammenhang mit Reichspropagandaminister Goebbels, NPD und Pegida…
Ich finde widerlich, wie Sie für alles Rechte Entschuldigungen finden und in pastoralem, bigottem und onkelhaftem Ton versuchen, die Foristen als Schaf im Wolfsfell hinters Licht zu führen.
Ihre Sprache, schwankend zwischen oberlehrerhaftem Gesäusel und arrogantem, ständig wertendem, Gehabe, ist geprägt von der Furcht, als dumpfer Reaktionär enttarnt zu werden…
Wo ist der Unterschied: Rechter Terrorismus – rechtsextremer Terrorismus, Sie sollten das Badewasser besser temperieren…

64) Erwin Gabriel, Dienstag, 16. August 2016, 13:22 Uhr

63) Johannes Lamp, Dienstag, 16. August 2016, 09:32 Uhr

>> Sie haben es gerade nötig – bescheinigen mir Fäkalsprache und bringen
>> mich in Zusammenhang mit Reichspropagandaminister Goebbels, NPD und Pegida…

Nun – Sie benutzen Fäkalsprache (ob ich das bescheinige oder nicht), und Sie ziehen über Ihre Gegner her wie die oben Genannten. Ist für jedermann nachlesbar.

Dann stelle ich keinen “Zusammanhang” zwischen Ihnen und Pegida / Nazis & Co her (ich nehme Ihnen schon ab, dass diese Typen Ihnen heftig zuwider sind). Ich verweise aber auf die offensichtliche Gleichheit der Mittel. Da sind Sie leider keinen Deut besser. Und ich finde, dass derartige sprachliche Entgleisungen nicht hierher gehören.

Mich wundert bestenfalls, dass Sie – bei so viel Verachtung für das rechtsextreme Gesocks – sich ständig berufen fühlen, mit deren sprachlichen Mitteln zu arbeiten.

Ich muss aber auch nicht alles verstehen…

65) Hrolf Leutsch, Mittwoch, 17. August 2016, 12:40 Uhr

Schade, dass man sich den Sprengsatz öfter mal ansehen muss, um bei diesem Beitrag nicht nur zu staunen.
In einer alten Sage hieß es mal, dass man den Mörder eines der Helden nicht auch noch mit Namen nennen sollte. Was die Menschheit damals an Weisheit gewonnen hat, hat sie inzwischen wohl wieder verloren. So ist der Name eines norwegischen Arschlochs (so oder so ähnlich könnte man ihn ja auch nennen und alle wissen, um wen es geht) heute in Deutschland bekannter als die Namen der Mitglieder unseres Regierungskabinetts.
Und hier werden auch zwei erwähnt, die man nicht beim Namen nennen sollte (man denke an den Erfolg Kohls gegen LaFo) oder zumindest müsste. Da ist dieser komische, rechtspopulistische Haufen, der kaum noch als Partei wahrnehmbar ist, seit sie die rechts-Augen-Blindheit ihres eigentlich eher an Wirtschaft interessierten Gründers eindrucksvoll abgestraft hat und sich seither selbst im Wege steht. Wenn von solchem Pöbel das kommt, was da eben kommt, dann kann man sich sagen “naja, das sind halt geistig und charakterlich Minderbemittelte, was soll’s”. Viel erschreckender ist da doch doch wohl, dass die CSU dieselben doofen Sprüche ‘raushaut und die Regierung von heute lahm legt, um ihrem verstorbenen Hals- und Rückgratlosem zu huldigen; “rechts von uns…”
Und dann dieser Fleisch gewordene Narzissmus, der in seinen MoMa-Zeiten schon regelmäßig den Eindruck gemacht habe, er wäre ein arg verkaterter Praktikant, der sich an diese Position irgendwie hochgeschlafen haben muss. Wer den dreimal gehört hat, schaltet doch ab, wenn sie/er dieses Gesicht sieht. Frau Hayali stellt sich hin und kann angeblich nicht verstehen, warum das Volk die öffentlich-rechtlichen kaum noch vom Staatsfernsehen Nordkoreas unterscheiden kann. Wen will die denn da verarschen? Wäre sie tatsächlich zu doof, es zu verstehen, dann würde sie sich ja nicht in alle Öffentlichkeit stellen, um dies zuzugeben”, sondern sie hält ihr subjektives Verständnis offensichtlich für maßstäblich. Dieses “an meinem Wesen kann die Welt genesen” ist doch eine grundfaschistoide Haltung und -gefühlt- ohne Ende hochnäsig wie -mütig. Die bekommt dann auch noch einen Preis. Aua, das tut weh.
Und wenn’s weh tut, schaue ich ja immer wieder gerne hier herein, die Seite finde ich nach wie vor super, nur dieser Beitrag… naja.
Ach, und der Vollständigkeit halber: Ängste werden meines Wissens vom Mandelkern erbrütet, die Gehirnrinde ist nicht zum Fühlen, sondern zum Denken und wohl eher kein Platz für Vorurteile. Aber ich bin kein Neurologe.

66) Hrolf Leutsch, Mittwoch, 17. August 2016, 12:56 Uhr

solange Sie noch am Moderieren sind…
Ersetzen Sie lieber “Arschloch” durch “Massenmörder”, falls Begriffsklassifikationen hier mehr zählen als Begriffsinhalte (wofür ich viel Verständnis hätte)
Und bitte korrigieren Sie das falsche “habe” zu hat und streichen Sie die überflüssigen Anführungszeichen
Besten Dank im Voraus

67) Günter Springer, Samstag, 20. August 2016, 09:06 Uhr

erika,
zwar etwas spät aber Danke, vielen Dank für Ihren Beitrag!

68) Fan, Dienstag, 23. August 2016, 18:22 Uhr

Der Abgang des “Märchenonkels” Bosbach lässt hoffen, dass demnächst wieder mehr Verstand und Vernunft die politische Rechte durchziehen kann.

69) Fan, Dienstag, 23. August 2016, 18:25 Uhr

Herr Gabriel, setzen Sie doch endlich die ideologischen Scheuklappen ab.
Der rechte Terrorismus hat im Merkel-Deutschland seinen Rückzugsraum und seine “Aktionsplattform”.
Jeder der etwas anderes behauptet, lebt in Berlin, Ostdeutschland oder hinter dem Mond.

70) Johannes Lamp, Mittwoch, 24. August 2016, 11:14 Uhr

Zu 68) und 69) Fan
Ich würde Bosbach nicht unbedingt als Märchenonkel bezeichnen.
Seine tiefe Enttäuschung, nicht bei der Vergabe von Kabinettsposten berücksichtigt worden zu sein,
hat ihn so werden lassen, wie er nun mal ist: Ankündigung großen Widerstands, dann eingeknickt,
in jeder Talkshow immer seine Solidarität versichernd, immer etwas wider den Stachel lökend,
die Pofalla-Beleidigung (Arschloch) schweigend, aber verständnisvoll schluckend – Weltstar im Bergischen Land…
Übrigens, Gabriel hat keine Scheuklappen, er ist gar kein Pferd!

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