Dienstag, 18. Oktober 2016, 12:29 Uhr

Inszenierung einer Scheinperspektive

Ein Gespenst geht um in Deutschland. Oder eine Hoffnung, je nach Standpunkt. Rot-Rot-Grün heißt das Gespenst. Ein linke Machtperspektive jenseits der Großen Koalition. Ganz Hoffnungsfrohe sehen  schon Merkel auf dem Altenteil.

90 Bundestagsabgeordnete von SPD, Grünen und der Linken wollen darüber reden. Wenn das Treffen vorbei ist, wird das Ergebnis sein: Gut, dass wir mal darüber geredet haben. Lasst uns weiter reden.

Denn auch mit diesem Treffen wird Rot-Rot-Grün nicht wahrscheinlicher. Es spricht in der Analyse mehr dagegen als dafür. Abgesehen davon, dass es in den Umfragen keine Anzeichen für eine linke Mehrheit gibt, sind die Gegensätze  nach wie vor zu groß, die politische Kultur der drei Parteien zu unterschiedlich.

Es ist undenkbar, dass es zum Beispiel in der Außen-, Sicherheits- und Europapolitik eine tragfähige Übereinstimmung geben wird. Und ohne die geht – im Gegensatz zu den Ländern – nichts im Bund. Und wer kann sich Sahra Wagenknecht, Cem Özdemir und Frank Walter Steinmeier an einem Kabinettstisch vorstellen?

In Wirklichkeit ist das Treffen eine Inszenierung der drei Parteien, gerichtet an ihre jeweiligen Mitglieder und Wähler.

Die SPD will eine Machtperspektive vorgaukeln. Ohne sie wäre ein SPD-Kanzlerkandidat sinnlos. Deshalb auch die wohlwollende Kommentierung des rot-rot-grünen Treffens von SPD-Politikern, die sich dieses Bündnis selbst nicht vorstellen können.

Die Grünen machen Lockerungsübungen, um ihren Wählern ihre Unabhängigkeit zu demonstrieren. Wir können nicht nur Schwarz-Grün, sondern auch Rot-Rot-Grün. Uns geht es wirklich nur um die Inhalte.

Bei der Linken, gegründet als Anti-SPD-Bündnis, ist die Sache am kompliziertesten. Der Reformerflügel will den ganz Linken vorführen: Wir könnten mitregieren, wenn ihr nicht so verstockt wärt. Da wird aber Sahra Wagenknecht ganz schnell ihre Positionen räumen.

Am Ende werden alle drei Parteien spätestens im Herbst nächsten Jahres ernüchtert feststellen: Rot-Rot-Grün war und ist eine Scheinperspektive. Es läuft weiter nichts ohne Merkel.

 

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32 Kommentare

1) riskro, Dienstag, 18. Oktober 2016, 14:23 Uhr

M.S. legt nach! Auch ihm ist es Gelungen in seinen Beitrag nicht einmal:

AfD, Petry, Gauland, Höcke, Pegida

zu schreiben.

Mit seinem Kommentar könnte er richtig liegen. Könnte, man sollte aber nie die Machtgeilheit unserer Politiker unterschätzen. Die überwindet hohe Hindernisse. Jetzt wird bei den Gesprächen nichts bei rauskommen. Für 2017 nach der Wahl bin ich nicht so sicher.

2) Johannes Lamp, Dienstag, 18. Oktober 2016, 14:35 Uhr

Es erscheint mir logisch, dass ein alter Schwarzer, wie Spreng, in Rot-Dunkelrot-Grün ein wenig den Untergang des Abendlandes vermutet – mir ist das völlig egal…
Thüringen ist mit Bodo Ramelow nicht in den Bankrott geraten, sogar Frankreich wird Hollande überleben und Deutschland hat Kohl überstanden, einen Gesetzesbrecher, der bis dato nicht die Namen der Parteispender (so es sie gab) genannt hat!
F.J. Strauß hat den Milliardenkredit eingefädelt – wo ist die Provision gelandet?
Der Blauäugige wird konstatieren müssen, dass Angela Merkel nicht alternativlos ist und dass nicht alle Visionäre in der Anstalt sind…

3) Ockenga, Dienstag, 18. Oktober 2016, 17:30 Uhr

Alles ist ganz einfach. Aus Angst vor dem linken Konkurrenten und dessen politischen Veitstänzen muß die SPD mit der CDU. Die CDU muß mit der SPD aus Angst vor der AFD. Beide (CDUSPD) zusammen sind das kleinere Übel.

4) Horst Klohocker, Dienstag, 18. Oktober 2016, 17:48 Uhr

Rot-Rot-Grün wäre möglich und zwar Sofort! Rot-Rot-Grün hat nämlich jetzt schon 320 Sitze zusammen von insgesamt 630 Sitzen. Warum hat also die SPD 2013 nicht schon den Schritt gewagt und eine linke Regierung jenseits der Union riskiert!?

Angesichts dieser Tatsache sehe ich die jetzigen Rot-Rot-Grüne Konversationen lediglich als Gedankenaustausch ohne jeglichen Wert. Man kann sich ja mal treffen und sicherlich ist der Cappuccino das Beste an der gesamten Unterredung. Und nach der Wahl ist anders!

Der September oder Oktober 2017 rückt näher – ein Jahr noch bis zur Bundestagswahl! Viele sind mit der „Mama Angie“ unzufrieden, wie eingeschnappte Kinder. Doch die SPD hat denn eigentlich und überhaupt kein Option jenseits der Kanzlerin – die Kanzlerin dagegen eventuell schon.

Winfried Kretschmann traf sich kürzlich mit Angie. Ich vermute, dieses Gespräch war durchaus konstruktiver und ersprießlicher als das jetzige Rot-Rot-Grüne Gemunkel. Also – die Wahl abwarten. Schwarz Grün könnte ich mir durchaus ab 2017 vorstellen und ich denke ich bin mit meiner Vorstellungskraft nicht alleine

5) Paulus, Mittwoch, 19. Oktober 2016, 13:22 Uhr

Abgesehen von dem Pleonasmus der im Prädikat der Überschrift sitzt (Inszenierung ist immer Schein), wird eine 2rg Koalition nach der kommenden BT Wahl recht unwahrscheinlich sein. Käme sie gegen jede Erwartung zustande, sie würde nicht lange halten. Zu groß ist der Einfluss transnationaler Konzerne nicht nur in D sondern noch viel stärker in der EU. Entscheidungen und die Politik in der EU würde zum ständigen Zankapfel der Koalitionäre. Denn die Kommission ist offensichtlich bereit, demokratische Rechte in den nationalen Parlamenten über das Vehikel TTIP zu schleifen (siehe die vorgesehenen“ Koordinierungsausschüsse“ oder „Co-Gesetzgebung“, die noch vor einer parlamentarischen Beratungen in die Fortschreibung der Gesetzgebung einzuschalten sind). Nicht nur hier liegt für die Linke und zum Teil auch für die Grünen politischer Sprengstoff, der nicht so ohne weiteres von der SPD als eingefleischte pro EU Partei wegzuräumen ist.

Gruß
Paulus

6) Tulpen, Mittwoch, 19. Oktober 2016, 14:44 Uhr

Ich finde diesen Beitrag zu unfair und destruktiv, bzw desillusionierend!
Ich sprach zuletzt von mangelndem Idealismus unter den Politikern und das dies genau ein Grund für die daraus resultierende Hysterie und Sehnsucht nach populistischen Führungspersonen ist.
Das innerparteiliche Kalkül hinter dieser Option der Rot-Rot-Grün- Trilogie für die jeweiligen Parteien ist legitim und sein Ihnen gestattet; viel wichtiger ist die erwähnte Hoffnung, die eine derartige Aussicht erweckt, Hoffnung auf Wahrhaftigkeit oder Authentizität, weil ein Ende der Großen Koalition ein Ende fadenscheiniger Kompromisse bedeutet, ein Ende falscher Rollenspiele.
Es gibt einige wichtige Punkte der Übereinstimmung, wie der Welthandel, humanitäre Hilfe oder der Rüstungsexport, das wird über den schwierigen Punkt wie die Außenpolitik hinweghelfen, die mit den Linken natürlich heißumkämpftes Thema sein wird.
Ebenso das Thema Hartz IV, eine Abschaffung steht außer Frage, aber über die harten Sanktionsmechanismen der Agenda 2010 läßt sich doch diskutieren, damit ein Herr Steinmeier als Kanzlerkandidat tragbar wird.
Immerhin ist ein rationalerer Umgang der SPD mit den Linken zu verbuchen(endlich!)…
Und den Grünen wird so viel an einer Zusammenarbeit mit der SPD liegen, daß sie sich diese reale Option von Differnzen mit den Linken nicht zerstören lassen werden, es geht neunmal nicht ohne die Linke.

7) Paulus, Donnerstag, 20. Oktober 2016, 10:58 Uhr

Medien verbreiten immer wieder Illusionen über die Gestaltungsmöglichkeiten der Politik, die angeblich aus Wahlentscheidungen erwächst. Die entscheidenden Tatsachen und Sachverhalte stehen in Wahlen nicht zur Abstimmung, aus guten und weniger guten Gründen. Wäre es anders, sie wären längst verboten. Ich erinnere noch die mediale Hysterie, mit der anfangs der Einzug der Grünen in die Parlamente begleitet, kommentiert wurde. Ähnlich verhielt es sich mit der Linken. Nun hat MP Ramelow den Nachweis geführt, dass er Entscheidungen trifft, als wäre er ein rechter Sozialdemokrat oder säße gar mit der CDU in einer Koalition. Seehofers Bonmot ist treffend: „Die, die gewählt sind haben keine Macht und die, die Macht haben sind nicht gewählt“.

Wir leben in einer Ordnung, die dem Neofeudalismus ähnlicher ist als einer Volksherrschaft (so wenig monolithisch und widersprüchlich das „Volk“ in seinen Forderungen und Hoffnungen auch sein mag), in der sich der politische Wille einer breiten Mehrheit der Bevölkerung durchsetzen ließe. Damit relativiert sich stark das Tamtam in der veröffentlichten Meinung, das die Wahlergebnisse kommentiert und Spekulationen zu Koalitionsoptionen anheizt. Ein Spuk bei dem nicht viel dahinter steckt.

Gruß
Paulus

8) Jakobiner, Donnerstag, 20. Oktober 2016, 14:11 Uhr

Was wenn es für eine neue GroKo nicht mehr reicht und rot-rot-grün Illusion bleibt, aber die FDP wieder einzieht. Ist dann schwarz-gelb-grün (Jamaika) oder schwarz-rot-gelb ( wohl die von der CSU favorisiertere Variante mit einem Innenminister Sehofer in Berlin) denkbar oder gar schwarz-rot-grün? Wäre eine solche Koalition etwa stabiler als rot-rot-grün?

9) Erwin Gabriel, Donnerstag, 20. Oktober 2016, 14:51 Uhr

Damit werden Sie, denke ich, nicht falsch liegen – kleineres (nicht: kleines) Übel trifft es wohl ganz gut.

10) Politikverdruss, Donnerstag, 20. Oktober 2016, 18:53 Uhr

In dem ARD-Film „Terror“ sind wir mit dem Phänomen des „kleineren oder größeren Übels“ konfrontiert worden. Ist diese Entscheidungshilfe in schwierigen Lebenslagen auch auf andere Situationen übertragbar?

In seinem neuen Artikel konfrontiert Michael Spreng uns Wahlbürger mit einem politischen Dilemma: Eine Koalitionsregierung unter Frau Merkel oder eine Rot-Rot-Grüne Regierung mit Herrn Gabriel oder Herrn Schulz an der Spitze.

Was also sollen wir im nächsten Jahr wählen? Schwarz-mit wem-auch-immer oder Rot-Rot-Grün? Und nun kommen sie mir nicht mit der FDP. Die würde überall mitmachen.

Zunächst einmal müsste man klären, welches dieser beiden politischen „Bündnisse“ denn zum kleineren und welches zum größeren Übel zu zählen ist.

Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass das kaum möglich ist. Auf wesentlichen Politikfeldern gibt es zwischen den beiden denkbaren Polit-Bündnissen kaum Unterschiede.

Beide sind von „großem Übel“. Es wird ihnen nicht mehr zugetraut: „… Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen …“.

Der „Sie-kennen-mich“-Kanzlerin kann man inzwischen antworten: ja, wir kennen Sie jetzt zu genüge! Und die beiden ins Kanzleramt strebenden SPD-Politiker kennen wir inzwischen auch als Vertreter klarer Zickzack-Positionen.

Natürlich werden „Polit-Spitzen“ beider „Lager“ uns im langsam beginnenden Wahlkampf erzählen, wie gewaltig die Unterschiede sind, und dass das Abendland untergeht, wenn man die „Kreuze“ auf dem Wahlzettel an der falschen Stelle vermerkt.

Spätestens aber bei den Koalitionsverhandlungen werden die Wahlkampf-Tam-Tam-Unterschiede wieder eingeebnet. Und aus keiner Erhöhung der Mehrwertsteuer werden als „merkelscher Kompromiss“ 3 Prozent. Kennen wir doch!

Ja, was machen Sie denn nun? Wird man mich nun fragen. Ich will Ihnen antworten:

Als erstes frage ich mich, was wir aus demokratischer Sicht am Dringendsten brauchen. Eine gute Regierung, werden Sie sagen. Sicher, aber noch dringender brauchen wir eine gute Opposition. Nach zwei „Großen Koalitionen“ gibt es im Bundestag keine Opposition mehr.

Deshalb geht es bei der nächsten Bundestagswahl darum, dass wir wieder eine politische Opposition erhalten, die den Namen auch verdient. Warum? „Weil Opposition nicht systemimmanent sein kann“!

So werde ich wählen!

11) Roland K., Freitag, 21. Oktober 2016, 02:34 Uhr

RotRotGrün dürfte schon ganz einfach an den Personen scheitern. Wer soll denn Kanzler werden? Gabriel, Steinmeier oder gar Schulz? Eine C.Roth womöglich Innenminister (in), ein Özdemir Aussenminister?
Deren Personal verbreitet doch noch mehr Unbehagen als das jetzige ohnehin schon.
Die Spd steht heute……..für was bitte? In BW hat sie es immerhin geschafft, durch die vom Wähler als ach so fortschrittlich erkannte Politik in Richtung Bedeutungslosigkeit abzurutschen. In NRW zeichnet sie sich vor allem dadurch aus, Kindern beizubringen, wie man einen Puff leitet(!). Das zieht natürlich Eltern unheimlich an, denen ihre Stimme zu geben……..immerhin soll das ein einträgliches Geschäftsmodell sein, wenns richtig gemacht wird – lässt sich bei RTL 2 ja ansehen.

Allerdings möchte ich bei aller Ironie immerhin zugeben: Viel schlechter würde es auch mit RRG nicht werden; geht ja kaum noch……

12) Wolfgang Wabersky, Freitag, 21. Oktober 2016, 11:37 Uhr

Gewiss ist die Analyse von Michael Spreng desillusionierend. Aber leider hat er recht: es ergibt sich die Konstellation Rot-Rot-Grün mit Gabriel oder Schulz als Führungsspitze oder eine Koalitionsregierung unter Frau Merkel. Beide Sachlagen sind nicht nur echte Dilemmata, sondern geradezu politische Katastrophen! Besonders der Schlusssatz, der wie ein Paukenschlag wirkt: „Es läuft weiter nichts ohne Merkel“, jagt einem kalte Schauer über den Rücken. Spätestens mit dem Flüchtlingsdrama und der bisher ungelösten bzw. unbekannten Integrationspolitik dürfte eigentlich auch dem Letzten klar geworden sein, dass Frau Merkel in 10 Jahren Amtszeit kein einziges (!) ihrer Vorhaben erfolgreich umsetzen konnte; man kann nur ein Scheitern auf ganzer Flur feststellen! Deshalb kann und darf es einfach nicht sein, dass diese Politik der sozialen, gesellschaftlichen und finanziellen Verwerfungen perpetuiert werden soll.
Auf die in ihre Pfründe- und Machtpolitik verstrickten Parteien indes können die Bürger nicht vertrauen, sondern allein auf ihre gewachsene Einsicht, dass sie selbst es sind, die Frau Merkel nächsten September den Stuhl vor die Tür stellen müssen! Mit ihrer desaströsen Asylpolitik hat sie Deutschland polarisiert, ein Vorgang, der sich unbestreitbar vertiefen wird, wenn es mit der Integration erst richtig losgeht! Kein Land kann verkraften, wenn Hunderttausende jahrelang über die Sozialsysteme alimentiert werden müssen. Die schleichende Implementierung des Islam in unsere Gesellschaft wird schon jetzt von der Wählermehrheit abgelehnt; sie sieht wie Maxim Biller den „Islam als saladinhafte Kampfansage an den unislamischen säkularen Westen“ (ZEIT 27.07.16).
Bei der nächsten BT-Wahl müssen die Wähler wirklich tief nachdenken, welcher Partei sie ihr Kreuzchen zukommen lassen wollen.

13) Jakobiner, Freitag, 21. Oktober 2016, 12:00 Uhr

Zu Politikverdruss:

Mal wieder diess Getue einer vorgeblichen kritischen Abwägung, um dann doch die rechtsextreme AfD zu wählen.Vielöleicht wird es auich Zeit eine neue Partei zu gründen, die Anti-Euro, proeuropa, antiTTIP/CETA, für soziale Gerechtigkeit, für einen Integrationsplan und einen Solidarpakt und begrenzte Zuwanderung steht.

14) Tulpen, Freitag, 21. Oktober 2016, 13:39 Uhr

Na klasse, Roland K(aiser) singt wieder….und ich stelle fest, immer noch kein Fan zu sein. ; ‚)
Merke: „Sieben Fässer Wein können die Lösung sein.“
Können sie wohl, sie sind allerdings kein Garant dafür….Dein Beitrag, lieber Roland K., ertrinkt in Polemik und verweist obendrein auf RTL2, ein Niveau, dem hier wohl niemand entsprechen möchte.
Und bester Paulus, Deine Beiträge les‘ ich gerne, auch wenn oder gerade weil sie nicht immer meiner Meinung entsprechen, aber in der Quintessenz geh‘ ich konform.
Aber ich möchte Dich um Details bitten, um präziser mit Dir diskutieren zu können:
„Die entscheidenden Tatsachen und Sachverhalte stehen in der Wahl nicht zur Abstimmung“…. über diese Behauptung wüßt‘ ich gerne näheres! : ‚)
Was meinst Du eigentlich mit “ Volksherrschaft“? Ich habe bei Deinen Worten das Gefühl, die besagte Vollksherrschaft mindestens genauso ablehnungswürdig zu empfinden wie den Neofeudalismus.

Gruß& Kuß

Tulpen

15) Tulpen, Freitag, 21. Oktober 2016, 14:15 Uhr

Ich sehe gerade, daß hier auch der Politikverduß zu Wort kam, was mich schon sehr erfreut, denn trotz Politikverdruß sich in einem Politikblog zu melden, verrät ein Fünkchen Hoffnung, vom Gegenteil überzeugt zu werden und dies auch zu wollen. : ‚)
Es ist jedenfalls wichtig, im Sinne des Demokratiebewußtseins überhaupt zur Wahl zu gehen.
Allerdings wählt man nicht eine Opposition, sondern eine Regierung.
Eine Regierung, die den eigenen Wertvorstellungen entspricht.
Wird diese Partei nicht mehrheitlich gewählt, dann erst stellt sich die Frage, ob Opposition und Mitregierung- in diesem Falle wäre ich auch immer für die Opposition, weil sie natürlich einen immens wichtigen Faktor, bzw einen tatkräftigen, weil idealistischen Gegenpol zur Regierung stellt.
Deshalb sollte niemals niemand für eine Große Koalition sein.
Damit es genau nicht allein darum geht, das „geringere Übel“ zu wählen.
Niemals darf die Prämisse lauten, das geringere Übel zu wählen!
Dann hat man bereits resigniert und die gelebte Demokratie aufgegeben.
Diese Gefahr lauert stets in allem Protestgebahren.
Man muß seinen Idealen treu bleiben, auch wenn die entsprechende Partei diesen zwischenzeitlich abtrünnig scheint….

16) Rainer G., Freitag, 21. Oktober 2016, 15:08 Uhr

@ 7) Paulus 20.10.2016 – 10:58 Uhr

Genauso sehe ich das auch.
Mit solchen Gedankenspielchen kann man allerdings wunderbar von wirklich relevanten Problemen ablenken und den Unsinn übertünchen, den man momentan auf der Politbühne verzapft:
Schon wieder wird unter Federführung der Merkel-CDU gegen Russland gezündelt. Sei es in bezug auf Wirtschaftssanktionen, obwohl nach dem letzten Reinfall mittlerweile jeder Honk begriffen haben sollte, dass Sanktionen nur uns selber schaden, oder sei es innerhalb der NATO, die militärisch entlang der russischen Grenze in nie gekanntem Maße aufrüsten lässt und so den fürchterlichsten Krieg aller Zeiten provoziert, der selbstverständlich vom deutschen Volk rundherum abgelehnt wird.

Vom Unsinn der geplanten Freihandelszonen möchte ich in diesem Zusammenhang heute einmal absehen
.
Auch die so genannte Flüchtlingspolitik der Bundesregierung lässt uns spüren, dass leider alle Bedenken und schlimmsten Erwartungen, die die Kritiker des Ganzen geäußert hatten, wahr geworden sind und wohl auch weiterhin alle Befürchtungen wahr werden. Schön, dass wenigstens die Premiummedien heile Welt propagieren.

Klein oder groß ist völlig egal – was bleibt ist, dass alles, was uns da als politische Agenda inklusive Personal geboten wird, vom Wahlvolk als Übel betrachtet werden darf.
Da die plumpe Verdummung immer offensichtlicher wird, stellt sich das Wahlvolk hinter AfD, Deutsche Mitte und dergleichen. Natürlich sind es alles dumme Menschen, die diese Parteien wählen, denn diese rekrutieren sich aus Rechtsradikalen und Nichtsnutzen und natürlich Ossis, oder rechtsradikalen Ossis, wie wir von heute show, Anstalt, Mann – Sieber oder Pussy Kebekus lernen dürfen.
Und wieder weiß es das Wahlvolk besser, was den etablierten Parteien Stimmen kosten und den gescholtenen Rechtsextremen Stimmen bringen wird. Es werden Koalitionen aus drei, oder vier Parteien zusammen gezimmert werden müssen, um eine Mehrheit in den Parlamenten zu erlangen. Die Resterampe des schlechten Geschmacks, sozusagen.
Der Sprengmeister bezeichnet RotRotGrün als linke Machtperspektive.
Na hallo, wer ist denn von den Herrschaften links? Diejenigen, die glauben, dass die LINKE linke Politik betreibt, glauben auch, dass das Kündigungsschutzgesetz vor Kündigungen schützt und der Zitronenfalter Zitronen faltet. Fragen Sie Bodo Ramelow, der wird es Ihnen bestätigen.
Der SPD eine linke Machtperspektive zuzutrauen, ist mutig und wäre ein interessantes Experiment. Vorstellen kann ich mir das allerdings nicht. Als die Sozis 1998 nach sechzehn Jahren wohltuender Enthaltsamkeit wieder am Drücker waren, haben sie unter Schröder und Fischer gegen Jugoslawien einen völkerrechtswidrigen Krieg initiiert und das Volk sozialpolitisch in den Allerwertesten getreten. Auch hier fehlt mir die Phantasie, so etwas als linke Machtoption zu sehen.
Was die Grünen betrifft, müsste ich mit einem Vokabular aufwarten, das den Sprengmeister dazu veranlassen würde, meinen Beitrag nicht in das Forum zu stellen. Also schweige ich zu diesem moralisch ver… usw.
Wer aber eine wirklich linke Machtperspektive anstrebt, sollte sich Angela Merkel anschließen, denn ihre derzeitige politische Position ist links von der Mitte und würde deshalb alle Voraussetzungen dafür erfüllen.
Gegen diese Option spricht nur, dass Deutschland nie schlechter regiert wurde, als es seit einigen Jahren, insbesondere seit 2008 der Fall ist. Vielleicht wäre wertkonservatv mal ganz gut.

17) Rainer N., Freitag, 21. Oktober 2016, 20:32 Uhr

Ach, Herr Spreng, Sie glauben noch an eine Wahl im Herbst in Deutschland …

… ich nicht mehr. Das ist Killary vor. Und in Deutschland gibt es auch genügend Dummköpfe die einen Krieg wollen … Flugverbotszone …

und nun auch noch das (von Merkel): Merkel fordert von EU-Chefs Härte gegen Russland

Wo bleibt: Merkel fordert von den EU-Chefs Härte gegen die USA … (Betankung von Saudibombern die dann eine Trauerfeier …

und wo bleibt die Forderung an die Kopfabschneider, die Zivilbevölkerung über die offenen Korridore ziehen zu lassen …

tja, die Lebenden werden die Toten beneiden … bekannte Redewendung … und treffend .. kann man es wohl nur noch überspitzt ausdrücken, wie auf Postillon:

http://www.der-postillon.com/2016/10/mossul-aleppo.html

sind doch schöne saubere Bomben der US-Hörigen. Wie sagte einst Pispers, mein Antiamerikanismus ist begründet … meiner auch.

18) Art Vanderley, Freitag, 21. Oktober 2016, 20:56 Uhr

Rot-Rot-Grün kann eine der möglichen Optionen werden, aber erst ,wenn jene Entwicklung auch in Deutschland ankommt, die in den angelsächsischen Ländern begonnen hat und die genauso unaufhaltsam sein dürfte wie die Neoliberalisierung der Sozialdemokratie, die in den 90ern stattfand.
Dauert aber noch, daher dürfte die Prognose für 2017 stimmen, daß es erstmal nicht ohne Merkel gehen wird.
Ob das für die Union erstrebenswert ist , steht auf einem anderen Blatt.

@6) Tulpen

Sie sprechen einen interessanten Punkt an – Hartz 4 gilt vielen Linken als unüberwindlicher Stolperstein für eine Linkskoalition , dabei dürfte sich gerade über die Sanktionen ganz leicht ein Kompromiss ergeben können.

19) Erwin Gabriel, Freitag, 21. Oktober 2016, 22:58 Uhr

>> Viel schlechter würde es auch mit RRG nicht werden; geht ja kaum noch …

Diese „Hoffnung“ teile ich nicht. Ich befürchte, dass der Spielraum nach unten viel größer ist als nach oben

20) Johannes Lamp, Samstag, 22. Oktober 2016, 09:54 Uhr

Zu 16) Rainer G.
Reichsbürger-Geschwafel…

21) Erwin Gabriel, Samstag, 22. Oktober 2016, 16:47 Uhr

@ 20) Johannes Lamp

>> Reichsbürger-Geschwafel…

Schau an, da hat ja jemand die letzten zwei Tage in den Fernseher geschaut – fesch, Sie halten sich ja doch auf dem Laufenden. Das hätte ich nach Ihren bisherigen, stets gleichlautenden Kommentaren eigentlich nicht gedacht. Und für jeden Kandidaten eine eigene Beleidigung; das ist ja (auch in der Tonalität) Trump’sches Format.

Respekt!

22) mac4ever, Sonntag, 23. Oktober 2016, 00:39 Uhr

@ 20, Johannes Lamp

Der Kommentator 16) von Rainer G. ist wohl eher ein von der Realpolitik der Thüringer Koalition enttäuschter Linker, der sich weltbildmäßig z.B. an „RT Deutschland“ und an der „Jungen Welt“ orientiert.

Aber in einigen Punkten gebe ich ihm recht: so hat er z.B. den Mechanismus erkannt, daß zwischen der Desavouierung der AfD und der Für-dumm-Erklärung ihrer Wähler durch die Medien auf der einen Seite und den anhaltenden Wahlerfolgen derselben Partei ein kausaler Zusammenhang besteht. Außerdem gilt: Die AfD ist quasi das Hühnerauge des PC-konformen Fremdschämwessis. Und solange der immer wieder „Aua!“ schreit, wird weiter vom Protestossi darauf herumgelatscht.

Aber zu Herrn Sprengs These: Die Gegensätze, die „R2G“ derzeit noch trennen, sind IMHO so zu betrachten: In der Not frißt der Teufel Fliegen. Wenn es um die Macht geht, verraten Politiker schon auch mal ihre eigenen Grundsätze. Manchmal ist das gut, dann nennt man es Realpolitik, manchmal ist es schlecht.

Auf keinen Fall ist es aber ausgeschlossen.

Ich rechne, da will ich mich mal aus dem Fenster lehnen, 2017 entweder mit einer weiteren GroKo oder R2G. Es könnte aber auch sein, daß es zu beiden nicht reicht. Dann wird es richtig interessant.

Auch Erdogan könnte Merkel stürzen, indem er nur im passenden Moment seine Grenzer anweist, bei Flüchtlingen Richtung Europa wegzuschauen. Diese Macht hat ihm aber Angela Merkel selbst erst verschafft.

23) Rainer G., Sonntag, 23. Oktober 2016, 15:22 Uhr

@ 22) mac4ever 23.10.2016 – 00:39 Uhr

Sie verorten jemanden, der sich dazu bekennt, am liebsten „wertkonservativ“ regiert zu werden als „enttäuschten Linken“, der sich an RT deutsch und der „Jungen Welt“ oriantiert?

Oh, oh – das ist ja heftig…

24) Roland K., Sonntag, 23. Oktober 2016, 21:36 Uhr

Tulpen,
Du liegst schon richtig, daß das Niveau von RTL2 hier nicht so prickelnd sei; allerdings bin ich doch nur der Bote. Die Inhalte schreibt die Realität.
Mit dem von Dir angesprochenen Schlagersänger hab ich übrigens nix zu tun, von Initialen mal abgesehen.Obwohl……viel schlechter singe ich auch nicht, hoff ich mal.

Erwin Gabriel,
da befürchte ich fast, daß Du nicht falsch liegen könntest.Meine Annahme war vielleicht doch zu positiv gedacht.
Der ausgefuchsten „Argumentation“ von Bruder Johannes lässt sich nichts entgegenstellen.

25) Rainer G., Montag, 24. Oktober 2016, 08:55 Uhr

@ 21) Erwin Gabriel 22.10.2016 – 16:47 Uhr

Oh, oh, Herr Gabriel, den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump mit unserem Pöbelhansi zu vergleichen ist grenzwertig. Fast eine Beleidigung. Für Trump!

26) Johannes Lamp, Montag, 24. Oktober 2016, 13:18 Uhr

Zu 21) Erwin Gabriel
Während Sie Ihre Lehre als Bürokaufmannsgehilfe in einem staubigen Kontor absolvierten, von Ihrem Vorgesetzten als Frühstücksbesorger und Putzkraft mißbraucht wurden, hatte ich vor 40 Jahren schon mit spinnerten und verwirrten Reichsbürgern zu tun, die mir, als ich für Deutschland als Grenzer meine Pflicht tat, ihre Phantasiepässe und selbstgefertigten Reisedokumente vorzeigten und damit provozieren wollten. Schon damals war mir klar, dass von diesen gestörten Menschen irgendwann Probleme größeren Ausmaßes ausgehen würden…
Christian Klar mit seinen Gesinnungsgenossen hat den Grenzübergang, den ich in der fraglichen Zeit bewachen durfte, mehrmals benutzt – er hätte bei Enttarnung mit Sicherheit nicht gezögert, meine Kollegen und mich zu töten…
Soviel zu meiner Weltfremdheit und das Adjektiv „fesch“ lassen Sie bitte in der Mottenkiste des Spießer-Hannover, wo es hingehört!

27) Johannes Lamp, Dienstag, 25. Oktober 2016, 10:05 Uhr

Zu 24) Rainer G.
Der Katzentoupetträger passt doch eher in Eure Ecke – politisch sowieso und sexuell kann ich das nicht beurteilen. Hansi ist ein Name für Kanarienvögel – so hat mich mein Lebtag noch niemand, auch nicht in Zusammenhang mit einem Schimpfwort genannt.
Also mehr Phantasie, Freunde, auch und gerade im Beleidigen!

28) Erwin Gabriel, Dienstag, 25. Oktober 2016, 14:56 Uhr

@ 25) Rainer G., Montag, 24. Oktober 2016, 08:55 Uhr

>> Oh, oh, Herr Gabriel, den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten
>> Donald Trump mit unserem Pöbelhansi zu vergleichen ist grenzwertig.
>> Fast eine Beleidigung. Für Trump!

🙂

Ich sehe eher die Gemeinsamkeiten. Trump reißt zwar gern die Klappe auf, hat aber, im Gegensatz etwa zu Hillary Clinton, noch keinen Schaden angerichtet – das Gleiche ließe sich wohl auch Herrn Lamp zugute halten. Beide bevorzugen die sinnfreie Attacke, beide greifen lieber zum Breitaxt als zum Florett, beide haben es nicht so mit den Fakten, und beide können besser austeilen als einstecken.

Ach, und ehe ich es vergesse: beide sind mir durchaus sympathisch, allein aufgrund ihres beeindruckenden Unterhaltungswerts.

Ansonsten, um dem geschätzten Diskussionspartner mal wieder eine Vorlage zu geben: Was schert’s die deutsche Eiche …

Es grüßt
E.G.

29) Erwin Gabriel, Dienstag, 25. Oktober 2016, 14:58 Uhr

@ 26) Johannes Lamp, Montag, 24. Oktober 2016, 13:18 Uhr

Nun direkt zu Ihnen:

>> Soviel zu meiner Weltfremdheit

Die Begründung für Ihre Weltfremdheit kann ich akzeptieren. Mir der Vorgeschichte wäre ich wohl auch weltfremd geworden.

Über den Rest Ihres Traktats müssen wir aber nochmal reden:

Ich habe keine Lehre als Bürokaufmannsgehilfe in einem staubigen Kontor absolviert, sondern eine Handwerker- (präziser: Elektriker-)Lehre in einer staubigen Fabrikhalle. Na gut, den „Missbrauch“ als Frühstücksbesorger und Putzkraft kann ich nicht leugnen.

Und im Gegensatz zu Ihnen hatte ich in meiner Jugend weniger mit provozierenden Reichsbürgern zu tun, sondern eher mit dem provozierenden KBW. Schon damals war mir klar, dass von diesen gestörten Menschen irgendwann Probleme größeren Ausmaßes ausgehen würden …

Dann der Umgang mit Christian Klar. Das prägt, kann ich nachvollziehen. Den hätte ich aus Angst um mein Leben auch immer durchgewunken. Aber Sie erkennen sicherlich auf einen Blick, dass Christian Klar und ich auf der einen und Sie und Christian Klar auf der anderen Seite durchaus Gemeinsamkeiten haben. Ihre und seine ist, dass Sie beide mich für einen Spießer halten (würden). Meine und seine ist/wäre gewesen, dass wir Sie auch für einen Spießer halten.

In diesem Sinne ist das „fesch“ in der gleichen Mottenkiste, in der wir beide auch stecken, und somit, finde ich, (er)tragbar.

Mitfühlende Grüße von Hannover nach … wohin eigentlich?
E.G.

30) Erwin Gabriel, Dienstag, 25. Oktober 2016, 15:08 Uhr

@ 26) Johannes Lamp, Montag, 24. Oktober 2016, 13:18 Uhr

Lieber Bruder Johannes,
zur Bedeutung von „fesch“ kann man Folgendes im Internet nachlesen (=bei Wikipedia geklaut):

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich und österreichisch:
auf Menschen ansprechend, anziehend wirkend; sportlich aussehend

[2] österreichisch, salopp:
nett, freundlich, nicht langweilig (fad)

Sie sollten sich geschmeichelt fühlen…

Bewundernde Grüße
E.G.

31) mac4ever, Dienstag, 25. Oktober 2016, 18:11 Uhr

@ 23) Rainer G.: „Paulus“ möchte am liebsten wertkonsavativ regiert werden? Das ist wohl eine zumindest sehr … sportliche Interpretation seiner letzten Postings. Aber vielleicht haben Sie ein älteres zur Hand, in der er das erkennen läßt. Solange dies nicht der Fall ist, werte ich Ihre Äußerung als Unterstellung.

Im Übrigen ist das Phänomen „enttäuschter Linker“ derzeit ziemlich häufig in der Gesellschaft anzutreffen. Es ist allerdings auch nicht besonders schwierig, als Linker enttäuscht zu sein. Außer von Frau Merkel – SCNR.

32) Erwin Gabriel, Mittwoch, 26. Oktober 2016, 11:59 Uhr

@ 31) mac4ever, Dienstag, 25. Oktober 2016, 18:11 Uhr

>> Es ist allerdings auch nicht besonders schwierig, als Linker enttäuscht zu sein.
>> Außer von Frau Merkel – SCNR.

Es ist auch als Konservativer, als Liberaler oder als in der Mitte Verorteter nicht besonders schwierig, enttäuscht zu sein. Während es manche Regierungen schaffen, für jeden ein bisschen zu bieten, arbeitet diese Regierung eher am Gegenteil.

Mein Eindruck ist schon eher der einer teilweisen Überforderung, etwa in der Außen- und besonders EU-Politik, in der Finanz-, Innen-, Verteidigungs-, Wirtschafts-, Bildungs-, Umwelt-, Energie- und Sozialpolitik (soll nicht heißen: mehr verteilen, sondern Kosten senken) so wie beim sozialen Wohnungsbau – wenigstens hat Herr Dobrindt die Instandsetzung der Verkehrswege inzwischen in Angriff genommen.

Wenn schon das Personal von CDU, CSU und SPD nicht für vernünftiges Arbeiten reicht, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, was Rot-Rot-Grün da besser machen könnte.

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