Samstag, 22. Oktober 2016, 12:40 Uhr

Mit der CSU in die Unregierbarkeit?

Zwischen CDU und CSU bahnt sich ein Friedenskompromiss an: die CSU unterstützt Angela Merkel erneut als Kanzlerkandidatin, die umstrittene Obergrenze für Flüchtlinge wird ausgeklammert und bis zu den Koalitionsverhandlungen nach der Wahl verschoben.

Was auf den ersten Blick ganz vernünftig aussieht, birgt Sprengstoff in sich, der in die Unregierbarkeit führen kann. Ob es dazu kommt, hängt davon ab, ob die CSU die Obergrenze zur nicht verhandelbaren Bedingung für eine neue Koalition erklärt.

Sollte sie dies tun, wofür die nahende bayerische Landtagswahl spricht, dann hätte die CSU überhaupt keine Koalitionsoption. Denn eine festgeschriebene Obergrenze wäre weder mit Angela Merkel und CDU, noch mit der SPD, noch mit den Grünen, noch mit der FDP zu machen. Die CSU müsste, wenn sie sich nicht bewegt, in die Opposition gehen.

Und dann? Dann bliebe nur die extrem problematische Lösung einer Koalition aus CDU und SPD mit den Grünen oder der FDP. Dies wiederum würde zum Zerbrechen der Fraktionsgemeinschaft aus CDU und CSU führen und zum endgültigen Schisma zwischen den beiden Schwesterparteien.

Die CSU hat schon zwei Mal Forderungen in Koalitionsverhandlungen durchgesetzt, die außer ihr keine andere Partei unterstützte – beim ersten Mal das Betreuungsgeld, beim zweiten Mal die PKW-Maut. Mit beidem ist sie anschließend an den rechtlichen Realitäten gescheitert.

Das dürfte die Partei aber nicht daran hindern, ein drittes Mal mit dem Kopf gegen die Wand zu laufen. Denn die Koalitionsverhandlungen finden in einer aufgeheizten Zeit statt: kurz vor oder nach der Bundestagswahl wählt die CSU einen neuen Vorsitzenden oder Ministerpräsidenten und die Landtagswahl ist dann nur noch ein Jahr entfernt.

Die CSU hat es in der Hand, ob die Gemeinschaft mit der CDU zerbricht und ob Deutschland ein stabil regiertes Land bleibt. Ihr Beschluss über die Koalitionsbedingungen wird darüber Auskunft geben.

Sie können Ihren eigenen Kommentar weiter unten abgeben.

43 Kommentare

1) Johannes Lamp, Samstag, 22. Oktober 2016, 16:09 Uhr

CDU und CSU trennen Welten – die CSU ist so nahe bei der AfD, wie die CDU bei der SPD.
Ich sehe durchaus die Möglichkeit einer Koalition zwischen den beiden letzteren, wobei bei einer Koalitionsaussage eine Mehrheit im Bereich der Tatsache liegt.
Die Verfechter des „mia san mia“ im Südstaat, endlich einmal mit der Realität konfrontiert, würden schneller zu Kreuze kriechen, als die Königin des Ungefähren die Arme öffnen könnte…

2) Horst Klohocker, Samstag, 22. Oktober 2016, 16:14 Uhr

„Mia san Mia“ ein bayrischer Spruch, welche man nicht mit dem Miauen einer Katze verwechseln sollte, obwohl der brüllende bayrische Löwe bekanntlich auch zur Familie der Katzen zählt. Bisher war ja außer Brüllen nichts Nennenswertes aus Bayern zu vermerken! Maut – wohl vom Tisch; Herdprämie – fast vergessen und Obergrenze bei Flüchtlingen – wird wohl so auch nicht kommen.

Allerdings, einen Flüchtling wüsste ich, den die CSU in Bälde aufnehmen könnte: Donald Trump! Nach der verlorenen Wahl wird dieser „Gentleman uramerikanischer Prägung“ sich in seiner Heimat von allen möglichen Verschwörungen Verfolgter in das Weißwurstparadies in eine Villa am Tegernsee flüchten. Dort führt er dann für die CSU Eliten Crash Kurse in politischen Peinlichkeiten durch.

So weit wird es hoffentlich nicht kommen. Jedoch wird sich die CSU auch in Zukunft als die Partei fühlen, welche als Einzige gleichzeitig in Deutschland das Abendland rettet und uns jegliche Art von Extremismus vom Leib hält. Frau Merkel wird wohl auch in Zukunft das Maß an Gelassenheit besitzen, um weiter mit den bayrischen Brülllöwen zu regieren – ändern kann sie Seehofer und Co. eh nicht.

3) Cato, Samstag, 22. Oktober 2016, 16:27 Uhr

Jesus verzeih Ihnen denn sie wissen nicht mehr was sie anrichten!

4) Erwin Gabriel, Samstag, 22. Oktober 2016, 16:53 Uhr

Die PKW-Maut mit der Obergrenze für Flüchtlinge in den gleichen Sack zu stecken, ist schon ein Ding. Hätte ich mich nicht getraut.

Und wenn mit den anderen eine Obergrenze nicht machbar wäre, nur aus einem Grund: Alle Länder auf der Route – von der Türkei bis Österreich – regeln das mit der Obergrenze schon für uns. Nur weil die anderen zur Drecksarbeit gezwungen werden, kann man sich diesen eitlen Idealismus leisten.

Es grüßt
E.G.

5) Jakobiner, Sonntag, 23. Oktober 2016, 06:43 Uhr

Bei den Betrachtungen zu einer Ordnungszelle Bayern, solltest man aber auch die Möglichkeit einer Koalition CSU/AfD in Betracht ziehen, die zustande kommen könnte, wenn die CSU ihre absolute Mehrheit verliert und nicht Richtung links mit der SPD uoder den Grünen koalieren will. Blieben nur noch Freie Wähler und FDP–was aber, falls die nicht mehr in den Landtag kämen? Die CSU wird weiter gegen Merkel hetzen müssen, bleibt aber Regionalpartei. Damit treibt sie zum einen CDU-Wähler zur AfD, wird aber auch selbst vom Widerspruch aufgerieben werden, nur Regionalpartei zu sein. Solche konservativen Wähler werden dann auch von der CSU zur AfD wechseln, da die CSU immer nur brüllt, aber nicht beisst und zumal eben auch keine nundesweit wählbare Partei ist.Änderung könnte nur kommen, wenn Merkel einen Kompromiss bei der Obergrenze eingeht, aber selbst dann dürfte die Flüchtlingsdiskussion noch lage nicht zu Ende sein, da dann der Streit über über Kosten und Umfang der Integration und Rückführung losgeht.Zu glauben, der AfD könne man nur mit einer Obergrenze das Wasser abgraben, dürften illusoriusch serin.

6) Jakobiner, Sonntag, 23. Oktober 2016, 19:14 Uhr

Ordnungszelle Sachsen, Ordnungszelle Bayern?

Angesichts der Zustände im Freistaat Sachsen, wird schon öfters von einer Ordnungszelle Sachsen gesprochen. Als Indizien hierfür werden genannt:

1. Das “Versagen” in Sachen NSU.

2. Die massive Aktivität gegen alles, was irgendwie links außen ist. Die Konzentration darauf, die penetrante Einseitigkeit.

3. Die “Unfähigkeit”, sich engagiert gegen Pegida und sonstige rechtspopulistische Aktivitäten wenden zu wollen..

4. Die hochprominente Aussage eines Polizeisprechers, der am Tag der deutschen Einheit den Randalierern nach Verlesen der Auflagen einen erfolgreichen Tag gewünscht hat. (Und dass außer einem “Gespräch” mit ihm keine Konsequenzen gezogen wurden.)

5. Die “Unfähigkeit” der Polizei, die Randalierer an diesem Tag weit genug weg zu halten. (Was man ja im Falle “links” jederzeit extrem praktiziert. Aber eben nicht im Falle “rechts”.

6. Die Vorfälle in Clausnitz: Die Polizei wütet gegen die Flüchtlinge im Bus, statt sich dem Bürgermob zu widmen.

7. Die Ansage von CDU-Politikern in Sachsen, dass man sich auf eine “bürgerliche” Koalition mit der AfD vorbereiten müsse.

Inzwischen fragt man sich, ob es sich hierbei um eine Aneinanderreihung von Zufällen oder eben Methode und um ein System handelt–eben eine Ordnungszelle Sachsen.

Angesichts der ideologischen Nähe zwischen CSU , AfD und Orban im Freistaat Bayern gibt es auch Stimmen, die eine neue Ordnungszelle Bayern nach dem Vorbild der Kahrregierung dämmern sehen.Nur, dass den meisten der Begriff Ordnungszelle Bayern gar kein Begriff mehr ist und auch im Geschichtsunterricht nicht erwähnt wird–denn es gab ja auch außer Hitler noch andere Rechte mit Wurzeln im Nationalkonservatismus, den man aber von bayerischer Regierungsseite lieber nicht in Erinnerung rufen wollte.

Die Kahrregierung und die Ordnungszelle Bayern war schon vor Hitler und der NSDAP eine autoritäre, nationalkonservative Dikatur in Bayern, die hart gegen die Opposition vorging und auch antisemitisch, völkisch und rassistisch war. Hierbei arbeiteten Nationalkonservative, Nationalsozialisten und andere rechte Gruppen und Parteien eng zusammen–ähnlich wie in der Weimarer Republik auch die Harzburger Front die Zusammenarbeit zwischen Nationalkonservativen und Nationalsozialisten ermöglichte und institutionalisierte. Was spricht heute gegen solch eine “Ordnungszelle Bayern”? Ein Kommentator meinte dazu:

“Das wird nicht so einfach für die CSU. Ich kenne viele CSUler, die durchaus liberal und menschenfreundlich (und flüchtlingsfreundlich) eingestellt sind.

Die Umwandlung der CSU in eine rechtspopulistische Partei ist durchaus möglich (und vielleicht sogar wahrscheinlich?), aber ein nicht unbeträchtlicher Teil würde sich dann abspalten. Dafür würde man möglicherweise Rechtswähler gewinnen – oder auch nicht? – Ich halte es für wahrscheinlicher, dass man damit die AfD nicht wegbekommen oder klein bekommen wird. Die Rechtswendung der CSU wird den rechten Rand bestätigen, verstärken, allmählich dominant machen.

Also, ich vermute, das wird in Deutschland anders laufen als in der Schweiz. Und anders als in Ungarn. Ein deutscher “Orban” würde von der Welt als neuer deutscher “Hitler” empfunden werden. Deutschland ist nun mal nicht Ungarn (oder Österreich oder die Niederlande). Geschichte und Größe lassen eine “autoritäre Demokratie” (oder “antiliberale Demokratie”) bei uns anders aussschauen als in diesen kleinen, harmlosen Nachbarländern. Ich tippe also eher auf das Modell Schweizer Volkspartei. (Als Versuch.)

Für den Fall, dass das zutrifft: Wer hetzt in der Schweiz gegen die Deutschen? Na, könnt ihr es erraten? Und ist es eine Überraschung? (Und wer hetzt in Polen gegen die Deutschen?) Überall in Europa sollen also, so wünschen es sich die Rechtspopulisten, diejenigen Kräfte an die Macht kommen, die gegen uns Deutsche hetzen? Die wahrhaft NATIONALEN Kräfte!”

Bei Betrachtungen zu einer Ordnungszelle Bayern, sollte man aber auch die Möglichkeit einer Koalition CSU/AfD in Betracht ziehen, die zustande kommen könnte, wenn die CSU ihre absolute Mehrheit verliert und nicht Richtung links mit der SPD oder den Grünen koalieren will. Blieben nur noch Freie Wähler und FDP–was aber, falls die nicht mehr in den Landtag kämen?Die CSU wird weiter gegen Merkel hetzen müssen, bleibt aber Regionalpartei. Dies würde sich auch nicht ändern, wenn Seehofer als Innenminister in Berlin neben Merkel inthronisiert würde. Damit treibt sie zum einen CDU-Wähler zur AfD, wird aber auch selbst vom Widerspruch aufgerieben werden, nur Regionalpartei und in einer Art Schicksalsgemeinschaft mit der Bundes-CDU gefangen zu sein. Eine bundesweite Ausdehnung wird von der CSU-Führung kategorisch ausgeschlossen–ein neues Kreuth wird es nicht geben. Solche konservativen Wähler werden dann auch von der CSU zur AfD wechseln, da die CSU immer nur brüllt, aber nicht beisst und zumal eben auch keine bundesweit wählbare Partei ist, die AfD hingegen schon. Konservative Wähler präferieren eine Partei aus einem Guß im Gleichklang und nicht eine schizophrene Union, die zwei Machtzentren hat.

Änderung könnte nach CSU- Sicht nur kommen, wenn Merkel einen Kompromiss bei der Obergrenze eingeht, aber selbst dann dürfte die Flüchtlingsdiskussion noch lage nicht zu Ende sein, da dann der Streit über Kosten und Umfang der Integration und Rückführung losgeht.Zu glauben, der AfD könne man nur mit einer Obergrenze das Wasser abgraben, dürften illusorisch sein.Wahrscheinlich, dass auch die CSU weiterhin Stimmen an die AfD verliert–vielleicht wird Bayern dann doch Ordnungszelle oder München Hauptstadt einer neuen”Bewegung”.

http://www.global-review.info/2016/10/23/ordnungszelle-bayern/

7) Roland K., Sonntag, 23. Oktober 2016, 21:42 Uhr

Nun ja, wenn CDU allein mit der SPD kopu…..äh……koalieren will, weil ideologisch nah beisammen, wie wollen die dann mit zusammen unter 40% regieren?

8) Paulus, Montag, 24. Oktober 2016, 13:01 Uhr

In der CSU demonstriert man gern die Besonderheiten die der Freistaat für sich in Anspruch nimmt, die sich aus Wohlstand ergeben und den mentalen Überbleibseln eines verflossenen Königreiches, die in der Bevölkerung noch virulent sind. Die in der Nachkriegszeit noch aktive „Bayern Partei“, die aus dem Bundesland einen unabhängigen und selbständigen Staat formen wollte, ist schließlich vollständig in der CSU aufgegangen. Auch bei der nächsten LT Wahl hat die CSU nichts zu befürchten, die SPD sowieso nicht, die AfD nicht und die FDP wird es nicht schaffen. Allerdings muss die CSU die unabhängigen Wählergemeinschaften ein wenig fürchten.

Die Rollenverteilung im heraufziehenden Wahlkampf zum BT wird nach dem Muster des Trivialmythos des Western gestrickt, in dem eine saubere Einteilung von „good guys“ (CDU „Hunanisten“) und „bad guys“ („Obergrenzen“ und „Grenzen dicht“ Befürworter) gepflegt wird. Es ist klar, welche Rolle die CSU übernehmen wird und was für Mutti übrig bleibt, wenn sie denn noch einmal antritt. Sie ist bereits viel zu lange im Amt um noch den Kontakt zur einfachen Bevölkerung halten zu können.

Merkels Blick auf den täglichen Kampf um „über die Runden zu kommen“ der kleinen Leute ist verzerrt, abgehoben, unscharf. Ihre Wahlergebnisse verdankt sie nicht einer überzeugenden Bilanz ihrer Regierungsarbeit sondern in erster Linie einem Medienhype. Blanker Stimmungsmache der „so neutralen“ Mainstreamer der print Medien und dem Einfluss auf Rundfunkräte.

Der Krisenmodus in der EU aktuell, auf den Finanzmärkten latent, für den € aktuell, dies alles bei massiv erodierender Infrastruktur mit Investitionsstau in D, bestimmen die Erfahrungen/Befürchtungen der Bürger (weniger der Eliten). Das spielt paradoxer Weise Merkel und ihrem Zickzack Kurs in die Hände. In unsicheren Zeiten wählt man mehrheitlich lieber die bekannten Pfeifen, auch wenn man ahnt oder weiß, sie sind ja doch nur Marionetten.

Gruß
Paulus

9) Johannes Lamp, Dienstag, 25. Oktober 2016, 10:10 Uhr

Zu 6) Jakobiner
Wenn wollen Sie denn mit der Länge Ihrer Beiträge erschrecken?
Ihre Kontrahenten, wie AfD-Epigonen, Reichsbürger, Identitäre, rechte Knallköpfe und wirre Spinner können doch ihre Konzentrationsfähigkeit nicht derart lange aufrecht erhalten – also gemach!

10) Wolfgang Wabersky, Dienstag, 25. Oktober 2016, 10:25 Uhr

Der Friedenskompromiss zwischen CDU und CSU wird als taktisches Bündnis, als Nebelkerze, von den Wählern erkannt und hoffentlich nicht beachtet werden. Die Obergrenze muss noch vor der BT-Wahl verbindlich festgelegt werden. Das übliche Aussitzen der Probleme durch Frau Merkel muss endlich ein Ende haben! Außerdem wird es höchste Zeit, dass Frau Merkel sich ehrlich macht, und die immensen Kosten für die Familienzusammenführung und Integration der Flüchtlinge beziffert, damit sich die Bürger ein Bild über ihre nähere Zukunft machen können, was auf sie konkret zukommt. Auch die gesellschaftlichen und kulturellen Verwerfungen durch die Masseneinwanderung wären etwas genauer ins Kalkül zu ziehen. Gerade erst hat der Chef der Bundesagentur für Arbeit in Bayern erklärt, dass die Masseneinwanderung nicht die Fachkräfte von heute, sondern bestenfalls für übermorgen bringt, allerfrühestens nach sechs Jahren. Das Asylrecht, das faktisch aufgehoben ist, weil man nicht mehr zwischen echten Asylsuchenden und Wirtschaftsflüchtlingen unterscheidet, bedarf dringlichst einer Überarbeitung.
Im nächsten Jahr kommt auch die Griechenlandkrise zurück, weil erneut dort wieder Milliardenbeträge fehlen, diesmal in der Rentenkasse; vorab wurden aber schon wieder Zahlungen aus dem ESM geleistet. Frau Merkel hat bisher kein einziges (!) Problem auch nur ansatzweise gelöst; sie sollte abtreten oder von den Wählern dazu gezwungen werden. Denn auf die CSU mit ihren rechtspopulistischen Phrasen sollte niemand hoffen; deren vollmundige Ankündigungen waren bisher nur Schall und Rauch.
Der Generalsekretär der CDU Tauber hat recht, wenn er bezüglich der nächsten BT-Wahl von einer „Richtungswahl“ spricht. Hoffentlich erkennt das auch die Mehrheit der Wähler und handelt dementsprechend in der Wahlkabine.

11) Erwin Gabriel, Dienstag, 25. Oktober 2016, 15:12 Uhr

@ 9) Johannes Lamp, Dienstag, 25. Oktober 2016, 10:10 Uhr

>> Ihre Kontrahenten, wie AfD-Epigonen, Reichsbürger,
>> Identitäre, rechte Knallköpfe und wirre Spinner können
>> doch ihre Konzentrationsfähigkeit nicht derart lange
>> aufrecht erhalten – also gemach!

Herrlich. Kaum haben Sie ein neues Wort gelernt, bringen Sie es an jeder passenden und unpassenden Stelle unter. Erinnert mich an meine Kindheit…

12) Erwin Gabriel, Dienstag, 25. Oktober 2016, 15:30 Uhr

@ 2) Horst Klohocker, Samstag, 22. Oktober 2016, 16:14 Uhr

Ich denke, dass Sie und viele andere die CSU falsch einschätzen. Die sind nicht alle blöd, gestrig, rückwärtsgewandt, tumbe, fremdenfeindliche Halöb-Nazis oder dergleichen. Die CSU ist sicherlich stärker als jede andere Partei Deutschlands in der Bevölkerung verwurzelt, sitzt nicht nur an jedem Stammtisch, sondern auch in praktisch jedem Rathaus. Man kriegt sehr genau mit, was die Bürger wollen, und der „kleine“ Dorfpolitiker, wenn Sie so wollen das Ohr am Mund des Volkes, hat keine Probleme, seine Erfahrungen nach oben weiterzureichen.

Das mag auch für viele (zu wenige) SPD- und CDU-Politiker auch gelten. Aber anders als in diesen Parteien reagiert die CSU viel schneller und stärker auf das, was von unten an sie herangetragen wird.

Was sicherlich für viel mittel- und norddeutsches Unverständnis sorgt, ist die ziemlich direkte Sprache, der sich die CSU befleißigt. Ist halt in Bayern so, dass man schneller und direkter zur Sache kommt als anderswo. Auch Frau Merkel möchte beispielsweise nicht, dass wir einen ungebremsten Zuzug von Flüchtlingen haben, scheut aber das Wort „Obergrenze“. Auch Frau Merkel hat kein Problem mit einer PKW-Maut, die dann aber nicht „Ausländer-Maut“ heißen darf usw. Sprache und Politik kann man hier durchaus getrennt betrachten.

Zu Donald Trump: Der kommt auch aus einer Gegend, in der man eine sehr kräftige Sprache pflegt – nicht „Mist, es regnet“, sondern „diesen Scheiß-Regen kann ich genauso wenig gebrauchen wie eine Kugel in den Bauch“. Normal für New York, nicht akzeptabel für Kalifornien. Es führt halt nicht immer zu passenden Ergebnissen, wenn man bei anderen Menschen nur seinen eigenen Maßstab gelten lässt. Umgekehrt würde das ja auch nicht klappen.

es grüßt
E.G.

13) Johannes Lamp, Mittwoch, 26. Oktober 2016, 10:04 Uhr

Zu 12) Erwin Gabriel
Bischen armselig, Ihre Kritik, wo Sie gerade das Wort „Halöb-Nazis“, dessen Bedeutung sich mir nicht erschließt, eingeführt haben…
Dass gerade Sie mit hanebüchenen Argumenten den Katzentoupetträger verteidigen, na ja, er hatte auch keine schöne Kindheit, verbrachte auch die meiste Zeit bis zur Einschulung auf dem Töpfchen!
Und dass Ihnen Bayern ein Vorbild darstellt, wundert auch keinen, der Ihre Pollutionen im Sprengsatz verfolgt – ewiggestrig, rückwärtsgewandt und vergangenheitsverliebt.
Dass Sie sich mit Sprache auskennen, ergibt sich aus Ihrer Herkunft aus der Region Maschmeiers, Gabriels und Fritz Haarmanns…
Fürze in Hannover stinken nicht , sie haben Odeur!

14) mac4ever, Mittwoch, 26. Oktober 2016, 11:12 Uhr

@12) E. Gabriel: Ich sehe Trump noch nicht geschlagen. Er liebt markige Sprüche und das kommt an, die sind nicht eins zu eins in Politik umzusetzen, das weiß er genau. Allerdings halte ich ihn für weniger berechenbar als Clinton. Putin unterstützt ihn, da ja Clinton verhindern will, die wiederum für die Stärkung der NATO steht, im Gegensatz zu Trump.

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die CSU in „Restdeutschland“ weithin falls eingeschätzt wird. Eher „grüne“ Freunde in Franken, also dem Teil Bayerns, das sogar noch am wenigsten schwarzbayerisch ist, haben mir schon vor vielen Jahren erläutert, dass die CSU in Bayern eine Kümmerer-Partei ist, die eine ähnliche Funktion hat wie die PDS seinerzeit im Osten. Das deckt sich in etwa mit Ihrer Aussage. Die CSU agiert demnach ziemlich volksnah und ist keinesfalls eine dezidiert reaktionäre Partei.

15) Paulus, Mittwoch, 26. Oktober 2016, 11:44 Uhr

Das starren auf mögliche Koalitionen allein, als Folge von mehr Parteien in den Parlamenten als bisher, übergeht die tiefer liegenden Ursachen in den gesellschaftlichen Entwicklungen wachsende Spaltung in arm und reich, wachsende Unzufriedenheit der Bürger mit Folgen aus EU Entscheidungen (Demokratieferne), die von rot grün geforderte und Merkel (rechtswidrig) durchgesetzte Aufweichung einer weitgehend homogenen Kultur und Sittlichkeit in D, das Vordringen von Ghettos und rechtsfreien Räumen (begünstigt durch offene Grenzen) in den Städten, der Verfall von Schulen, Erschwerung des Unterricht durch Sprachenvielfalt in stark von Migranten bevölkerten Stadtteilen usw., lässt Zweifel daran entstehen, dass die routiniert regierenden Altparteien noch in der Lage sind politische Lösungen zu entwickeln die die Bürger verstehen und ihnen zustimmen können.

Koalitionsbildung ist nur eine (oberflächlich wahrgenommene) Bedingung von Regierbarkeit. Eine weitere die Fähigkeit von Politikern zu (Koalitionär)vertretbaren und für die Bürger akzeptable Entscheidungen zu produzieren. Die Zweifel als der fachlich/sachlichen Kompetenz der Regierenden, nicht nur der durch Personalentscheidungen in den Amtsstuben zugewiesenen Kompetenz, wachsen. Behalten sie Überblick, sind die bereit und willens sich gegen Mächtige Interessen „der Märkte“, Banken, Konzerne noch durchzusetzen? Wenn nicht, wie weit sind sie durch ihre selbst erzeugten, voran gegangenen Entscheidungen in ein Dilemma geraten?

Für die Wähler/Bürger ist die entscheidende Frage nicht wer regiert? Sondern wie wird regiert, mit welchen Folgen für unsere Lebensentwürfe? Durch EU Bürokraten (Kommission) wollen immer weniger Menschen in E in ihren Lebensmöglichkeiten eingeschränkt werden (siehe Brexit) – das ist nicht zu bestreiten. Es bleibt auch der politischen Klasse nicht völlig verborgen. Darum hat sie bereits Angst vor dem Wähler, dem Lümmel der bereit ist sie an der Urne abzustrafen. Die politische Klasse und ihre medialen Helfershelfer reagieren reflexartig mit Stigmatisierung, Ausgrenzung, Radikalisierung der PC – d. h. Einschränkung der Meinungsfreiheit. Aber das wird nicht helfen, die alten Sicherheiten (politischen Lager) existieren nicht mehr. Auch ausgewechselte Floskeln, Rituale, Bekenntnisse beeindrucken nicht mehr. Sie „haben fertig“!

Gruß
Paulus

16) Erwin Gabriel, Donnerstag, 27. Oktober 2016, 17:41 Uhr

@ 13) Johannes Lamp, Mittwoch, 26. Oktober 2016, 10:04 Uhr

>> Bischen armselig, Ihre Kritik,

Oh, schmeißen wir jetzt, wie immer im Glashaus sitzend, mal wieder mit Steinchen?
🙂

>> wo Sie gerade das Wort „Halöb-Nazis“, dessen Bedeutung sich mir
>> nicht erschließt, eingeführt haben…

Ein Tippfehler meinerseits; ich bitte um Entschuldigung. Wenn man das auch auf der Tastatur neben dem „l“ liegende „ö“ entfernt, wird „Halb-Nazis“ draus.
(Übrigens: „Bischen“ wird korrekt „Bisschen“ geschrieben)

>> Dass gerade Sie mit hanebüchenen Argumenten den
>> Katzentoupetträger verteidigen

Ich dachte mir schon, dass Ihnen die Kenntnisse fehlen, um meinen Kommentar einzuordnen oder zu verstehen.

>> Und dass Ihnen Bayern ein Vorbild darstellt, wundert auch keinen,
>> der Ihre Pollutionen im Sprengsatz verfolgt

Auch hier wieder: Sie verstehen offenbar zu wenig von dem, was ich geschrieben habe. Wobei ich das nicht auf mangelnde Intelligenz bei Ihnen zurückführen möchte, sondern auf die mangelnde Bereitschaft, selbige einzusetzen.

Erst einmal ist nichts nur schwarz oder weiß (bzw. braun oder rot, um in Ihrer Begriffswelt zu bleiben). Es gibt also keinen Grund, „Bayern“ oder „die CSU“ pauschal zu verdammen. Dann habe ich konkrete Punkte genannt, die mir im Vergleich zu anderen Parteien positiv auffallen. Sie halten mal wieder nur mit einer (versuchten) Beleidigung dagegen. Weder entkräften Sie, was ich sage, noch erläutern Sie, was am von mir genannten Zustand falsch sein sollte.

Bis(s)chen armselig, Ihre Kritik.

>> ewiggestrig, rückwärtsgewandt und vergangenheitsverliebt.

Das klingt aus Ihrer Feder wie eine Selbstbeschreibung. Egal, was in der Welt passiert, Sie legen seit Jahren die gleiche Platte auf.

>> Dass Sie sich mit Sprache auskennen, ergibt sich aus Ihrer Herkunft
>> aus der Region Maschmeiers, Gabriels und Fritz Haarmanns…
>> Fürze in Hannover stinken nicht , sie haben Odeur!

Nun, meine Sprachkenntnisse stammen sind wohl eher zum Teil von meinen Eltern genetisch überliefert, teils auf eine gute Bildung zurückzuführen. Ansonsten ist mein Vater Rheinländer, meine Mutter aus dem Ruhrpott; geboren bin ich in Essen, aufgewachsen in der Nähe von Hannover (das übrigens nicht in Frankreich, sondern in Niedersachsen liegt).

Vor vierzig Jahren bin ich da weg, und habe jeweils mehrere Jahre In Stuttgart, Düsseldorf, München und Hamburg gearbeitet und gelebt, was mir den einen oder anderen Vergleich erlaubt.

PS: Sie versuchen nicht zum ersten Mal, mich mit dem schwulen Sexualstraftäter und Serienmörder Fritz Haarmann in den gleichen Sack zu stecken. Woher kommt diese linke Eigenart, sich empfindsam über gefühlt drastische Formulierungen etwa seitens der AfD mit Schaum vorm Mund aufzuregen, während man in selbstgefälliger Arroganz und unbegründeter moralischer Überheblichkeit über politisch Andersdenkende viel schlimmere Beleidigungen auszukübeln versucht – ohne zu erkennen, dass man sich genauso widerlich benimmt wie die (oder die sich genauso harmlos wie man selbst – je nach Einstellung). Jedes Mal aufs Neue sehr erstaunlich für mich …

17) Johannes Lamp, Freitag, 28. Oktober 2016, 14:16 Uhr

Zu 16) Erwin Gabriel
Das hat mir gut gefallen – wie immer auf alles und jedes eine Antwort:
Gabriel, der Weltenerklärer, empfindlich, detailverliebt und ahnungslos…
Wer seine Sprachkenntnisse auf die Genetik schiebt, nicht vergisst, seine gute Bildung hervorzuheben,
kann nur aus der Region Hannover kommen – Fritze Haarmann habe ich nur wegen des Gags erwähnt.
Keinesfalls habe ich den guten Gabriel für einen Lustmörder gehalten!

18) wschira, Freitag, 28. Oktober 2016, 16:29 Uhr

…während man in selbstgefälliger Arroganz und unbegründeter moralischer Überheblichkeit über politisch Andersdenkende viel schlimmere Beleidigungen auszukübeln versucht “

OHA!

„Ich dachte mir schon, dass Ihnen die Kenntnisse fehlen, um meinen Kommentar einzuordnen oder zu verstehen.“

„Sie verstehen offenbar zu wenig von dem, was ich geschrieben habe.“

„…– ohne zu erkennen, dass man sich genauso widerlich benimmt wie die“ (sic!)

Man sollte sich nicht auf zu hohe Rösser setzen. Wenn man herunterfällt, könnte man sich den Hals brechen. 🙂

19) Erwwin Gabriel, Samstag, 29. Oktober 2016, 08:54 Uhr

18) wschira, Freitag, 28. Oktober 2016, 16:29 Uhr

Lieber W.Schira,

Können Sie nachvollziehen, dass Menschen in einer Gesellschaft, in der sich die menschliche Würde immer wieder der Freiheit beugen muss, untereinander einen anderen Umgang pflegen als Menschen in einer Gesellschaft, in der die Freiheit gegen die Würde des Menschen stets den kürzeren zieht?

Können Sie nachvollziehen, dass jemand, der jeweils mehrere Jahre in verschiedenen Gegenden Deutschlands lebte und arbeitete, andere Eindrücke und Vergleiche gewinnt als jemand, der vielleicht mal zwei Wochen Urlaub in den Bergen oder an der Ostsee gemacht hat?

Vielleicht können Sie das, vielleicht nicht. Aber ich bin mir sicher, dass ihre Antwort auf diese Fragen nicht „Katzentoupetträger-Versteher“, „Fritz Haarmann“ oder irgend etwas dergleichen sein wird.

Ich sitze nicht auf einem hohen Ross, aber ich krabbel auch nicht in der Gosse rum.

Verständnislose Grüße
E.G.

20) riskro, Samstag, 29. Oktober 2016, 11:05 Uhr

zu 18) Auf welchem Beitrag beziehen Sie sich?

Gruß!

21) Rapunzel, Sonntag, 30. Oktober 2016, 10:38 Uhr

Ja. Der Herr Gabriel weiß zwar auf alles immer sehr viel zu sagen. Hat dafür aber wenig Gehalt zu bieten.

22) Erwwin Gabriel, Montag, 31. Oktober 2016, 10:24 Uhr

@ 21) Rapunzel, Sonntag, 30. Oktober 2016, 10:38 Uhr

Sie müssen meine Meinung nicht teilen. Aber Sie sollten zur kenntnis nehmen, dass ich Sie begründe.

23) wschira, Montag, 31. Oktober 2016, 14:51 Uhr

@20) riskro

zu 18) Auf welchem Beitrag beziehen Sie sich?

Na so was! Herr Gabriel (auf den ich mich bezog) hat das sofort verstanden.

Gruss!

24) TBD, Montag, 31. Oktober 2016, 15:21 Uhr

Ich bin nicht der Meinung, daß die CSU nah der AfD ist. Sie tut nur so, damit sich in Bayern die AfD nicht über die 5% schiebt , und die CSU die absolute Mehrheit verliert. Denn mit wem kann sie dann koalieren ohne ihr Gesicht zu verlieren.
Das ist der Grund für die testosterongeschwängerte Verhaltensweisen der letzten Zeit.
Ihnen geht es weder um Deutschland noch um Lösungen. Ein gut „gebrüllt Löwe“ reicht ihnen .

25) Johannes Lamp, Dienstag, 01. November 2016, 08:57 Uhr

Zu 24) TBD
Kann sein – um Deutschland sowieso nicht, wenn um Bayern…

26) Johannes Lamp, Dienstag, 01. November 2016, 09:00 Uhr

Zu 18) wschira
Gefällt mir – aber wie setzt man sich auf mehrere Rösser?
So breit kann das Gesäß vom guten Gabriel nicht sein – oder doch?

27) StefanP, Mittwoch, 02. November 2016, 10:23 Uhr

@26) Johannes Lamp

Im Fußball nennt man das wohl Niveauverschleppung. Solche und andere Kommentare sind der Grund, warum es längst nicht mehr so viel Lust macht, sich hier im Sprengsatz zu beteiligen. Das Meiste besteht aus 1-Satz-Kommentaren, ellenlangen ideologischen Abhandlungen und persönlichen Herabwürdigungen. Schade.

28) riskro, Mittwoch, 02. November 2016, 11:22 Uhr

23 wschera, Entschuldigung das ich gefragt habe.

Meine Frage bezog sich auf den Kommentar von Ihnen den G. nicht verstanden bzw, nicht einzuordnen vermag?

Sie haben geschrieben: „Ich dachte mir schon, dass Ihnen die Kenntnisse fehlen, um
MEINEN KOMMENTAR einzuordnen oder zu verstehen.“

Gruss!

29) wschira, Mittwoch, 02. November 2016, 12:04 Uhr

@19) Erwwin Gabriel

Na, na, na Verehrtester,
Dann will ich mal etwas zu Ihrem Verständnis beitragen (obwohl das eigentlich nicht schwer zu verstehen ist).
Ich habe mich darüber mokiert, dass Sie Anderen „Selbstgefällige Arroganz“ und „unbegründete moralische Überheblichkeit“ vorwerfen und danach einige Zitate von Ihnen selbst aus dieser Kategorie gebracht, nicht mehr und nicht weniger. Dazu brauchen Sie nicht so einen Schwulst wie in 19) zu bringen.
Nun auch von mir verständnislose Grüsse

wschira

30) Johannes Lamp, Mittwoch, 02. November 2016, 16:20 Uhr

Zu 27) Niveauverschlepper
Es wäre schön, wenn Sie die drögen Beiträger einiger Foristen mit Ihrem Niveau etwas heben würden – allerdings habe ich unter Ihrem Pseudonym noch nichts wirklich Niveauvolles gelesen, von Humoristischem ganz zu schweigen…
Hoffentlich gewinnt der BVB heute überzeugend…

31) Johannes Lamp, Mittwoch, 02. November 2016, 16:21 Uhr

Zu 29) wschira
Wie so oft – ein niveauvoller Beitrag!

32) karel, Mittwoch, 02. November 2016, 23:20 Uhr

27) StefanP.
Stimmt auffallend.
Eigentlich schade.
Weshalb ich mich hier auch „auffallend“ zurückhalte.

Mit Ihnen würde ich dagegen gern weiter diskutieren…..
So unter „Die bockige Frau aus der Uckermark“ 😉

Nun denn…..

Gruß
karel

33) Erwin Gabriel, Donnerstag, 03. November 2016, 01:47 Uhr

@ 29) wschira, Mittwoch, 02. November 2016, 12:04 Uhr

Für die Verehrung meinen Dank 🙂

Ich habe Ihren Punkt schon verstanden. Ich halte es aber weder für arrogant, jemanden darauf hinzuweisen, dass er sich jeder Argumentation verschließt – Herr Lamp muss ja nicht meine Meinung teilen oder gar übernehmen; aber wenn er eine andere hat, sollte er wenigstens in der Lage oder Willens sein, sie mit Argumenten statt mit Beleidigungen zu begründen.

Noch halte ich es für arrogant, jemandem vorzuhalten, dass er sich über die seiner Meinung nach grobe Sprache anderer aufregt, während er selbst noch gröbere Sprache verwendet. Und wie Sie sehen, ist Herrn Lamp zu dem Thema nichts anderes als ein weiterer dummer Spruch zu meinem Hintern eingefallen – Sie erwarten hoffentlich nicht, dass ich mich zu solch infantilen Kommentaren respekt- oder verständnisvoll äußere.

Nur aus Neugier: Wenn Sie meine Replik auf Herrn Lamp als so „arrogant“ empfinden, dass Sie meinen, mich darauf hinweisen zu müssen – muss ich dann davon ausgehen, dass die von Ihnen ungerügte Tonalität des Herrn Lamp ihre Zustimmung findet?

Neugierige Grüße
E.G.

34) Erwin Gabriel, Donnerstag, 03. November 2016, 01:50 Uhr

@ 28) riskro, Mittwoch, 02. November 2016, 11:22 Uhr

>> Sie haben geschrieben: „Ich dachte mir schon, dass Ihnen die Kenntnisse fehlen, um
>> MEINEN KOMMENTAR einzuordnen oder zu verstehen.“

Das war eine Aussage von mir in Richtung des Herrn Lamp, der eine Aussage von mir mit einer Beleidigung kommentierte. Herr W.Schira hat mich nur zitiert.

35) riskro, Donnerstag, 03. November 2016, 17:06 Uhr

29) wschira

Na, na, na Verehrtester totale Verständnislosigkeit, wann habe ich, riskro!!! „Anderen“ Selbstgefällige Arroganz“ und „unbegründete moralische Überheblichkeit“ und……………vorgeworfen.

Mein Fehler, dass ich mit 18) eine Frage gestellt habe. Kommt nicht mehr vor, weil ich mich der Meinung von 27) StefanP anschliese.

36) riskro, Montag, 07. November 2016, 10:56 Uhr

Vera…..ng hoch drei! Gut eingefädelt. 7 Tage vor der Wahl wird C. belastet, ohne belastendes Material zu veröffentlichen. Damit, dass ein Aufschrei durch das Land gehen und die Umfragen für C. sinken würden hat der Initiator gerechnet. Nun wird zum richtigen Zeitpunkt einen Tag vor der Wahl bekanntgegeben, dass an den Vorwürfen nichts dran ist und schwupp die wutz steigen die Umfragewerte und die Wahl ist gesichert. Hier hat PUTIN jetzt nicht aufgepasst.

37) wschira, Montag, 07. November 2016, 11:40 Uhr

28) riskro

Siehe 34) von Herrn Gabriel.

Leseschwäche? 🙂

38) wschira, Montag, 07. November 2016, 11:49 Uhr

33) Erwin Gabriel

Das haben Sie nicht so ganz verstanden. Ich halte nicht Ihre Replik für arrogant, sondern habe die Diskrepanz zwischen Ihrer Mahnung an Andere (in diesem Fall Herrn Lamp) und ihren Bemerkungen zu den Beiträgen anderer Foristen kritisiert. Es geht auch dabei nicht um den Herrn Lamp, sondern um Sie.

Mit hoffentlich aufklärerischen Grüssen

wschira

39) riskro, Mittwoch, 09. November 2016, 11:11 Uhr

Meine Frage steht vor dem Breitrag 34) Verständnisschwäche? Aber machen wir Schluß, Sie wollen oder können es nicht verstehen

40) Johannes Lamp, Mittwoch, 09. November 2016, 16:11 Uhr

Zu 39) riskro
O Herr, lass Hirn regnen…

41) riskro, Donnerstag, 10. November 2016, 10:40 Uhr

zu 40) Bloß nicht, sonst bekommen Sie noch was ab.

42) Rapunzel, Donnerstag, 10. November 2016, 19:05 Uhr

In den USA zeigt es sich gerade wieder, was sogenannte Konservative für Trümmerfelder erzeugen.
Auch hierzulande werden wir die rechten Geister nicht mehr los, die Schäuble und Co. Dereinst riefen.
Die von den Inklusionslügnern und Rentendieben zur mangelhaften Bildung und Aufstieg nur für Reiche verdonnerte Masse sucht sich eben ihren Weg.
Gerade die CDU/CSU muss sich hierzulande Fragen, inwiefern das eigene Treiben und der eigene Rechtspopulismus zur Stärkung des antidemokratischen rechten Randes beigetragen hat.
Das Ausmaß weitgehend konsequenzlosen rechten Terrorismus war noch nie so groß wie heute.
Die von der Berliner Ostrehierung abgehängte Masse fühlt Sicherung in Deutschland verarscht (Von Teurolügen, TTIP bis zu ignorierten Wählermehrheiten, etc.)
Auch Berlin hat offensichtlich die Lage im Land schon lange nicht mehr im Blick.
Somit ist es nur eine Frage der Zeit…

43) Westdeutsch, Freitag, 06. Januar 2017, 18:18 Uhr

So wie in den späten Achzigern der Real existierende Sozialismus de facto am Ende war, ist selbiges heute der rechte ideologische Gegenpart. Die sogenannte Konservative taumelt bereits seit Jahren nur noch von einer Krise in die nächste und hat weder Plan noch Strategie, was zu tun wäre. Es werden seit Jahren reihenweise Unternehmen, Märkte und rechte Ideen nur noch mit quasi planwirtschaftliche Mitteln künstlich am Leben erhalten. Das alles tut man anscheinend nur damit man sich nicht eingestehen muss, dass die rechte Ideologie/Utopie genau so gescheitert ist, wie die linkssozialistisch bzw. Kommunistische.
Weiterhin wird am blinden Glauben an die Märkte festgehalten, als ob es kein Morgen gäbe.
Derweil lachen sich die neuen Turbokapitalisten in Fernost einen. Sie werden sehr bald schon die besseren und billigeren Autos nach Europa exportieren und uns womöglich auch noch zeigen wie die Energiewende funktionieren kann. Die große ökologische Chance hat Deutschland und mit uns ganz Europa in den letzten zwei Jahrzehnten leichtfertig vertan.
Hier haben die Rechtspopulisten scheinbar bereits übernommen. Zumindest lähmen sie jeglichen Versuch der Adaption bzw. Anpassung an die Verhältnisse.
Im Gegenteil: Es steht zu befürchten, dass sich Merkel, Seehofer und Co. in ihrer Verzweiflung noch weiter vor den Karren der Rechtspopulisten spannen lassen, als das sie es ohnehin bereits seit langem tun.

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