Mittwoch, 02. Januar 2019, 12:00 Uhr

BILD lernt nichts dazu

Die Bild-Zeitung lernt einfach nichts dazu. Oder will bewusst nichts dazulernen. Nach wie vor gewichtet sie Nachrichten so, dass ein einseitiges Bild von Flüchtlingsgewalt entsteht, von der die friedfertigen Deutschen bedroht werden. Kritik daran prallt an der Zeitung einfach ab.

So startet BILD nach einer Kaskade verhetzender Berichterstattung im Jahr 2018 auch ins neue Jahr 2019.

Die gewalttätigen Übergriffe von Asylbewerbern auf Passanten im bayerischen Amberg, bei denen es einige Leichtverletzte und einen mittelschwer Verletzten gab, dominieren in ihrer heutigen Ausgabe die ganze Seite 2. Das Attentat, das ein Deutscher mit einem Auto im Ruhrgebiet offenbar gezielt gegen Ausländer verübte und bei dem es mehrere Schwerverletzte gab, muss sich mit einer kleinen Ecke unter der riesigen Amberg-Berichterstattung begnügen.

Zum Vergleich: Die FAZ berichtete auf Seite 1 über das Autoattentat und auf Seite 5 über die Angriffe in Amberg.

Diese Einseitigkeit der Bild-Zeitung, die zum Aufstieg der AfD beigetragen hat, wird sich so lange nicht ändern, so lange der Springer-Chef Matthias Döpfner seinen fanatischen Chefredakteur Julian Reichelt gewähren lässt.

Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag vom 29. September 2018: BILD – die Vorfeldorganisation der AfD

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