Spreng wer?
Im Mai 1971 wechselte ich in die Redaktion Innenpolitik der „Welt“. Sie schickte mich im November 1973 in die Parlamentsredaktion in Bonn. Von dort wechselte ich ein Jahr später ins Bonner Büro von „Bild“ und „Bild am Sonntag“ – zuerst als stellvertretender Büroleiter, ab 1. April 1976 als Leiter des Büros. 1981/82 wurde ich stellvertretender Chefredakteur bei „Bild“, verantwortlich für Politik. Im Frühsommer 1982 ging ich in dieser Funktion für ein Jahr nach Bonn zurück, um das Ende der sozialliberalen Koalition und die Wende hautnah zu erleben. Während dieser Zeit machte mir Alfred Neven DuMont das Angebot, Chefredakteur des Kölner „Express“ zu werden. Diese Aufgabe übernahm ich vom 1. September 1983 bis 31. März 1989.
Zum 1. April 1989 kehrte ich zum Springer-Verlag zurück und übernahm die Chefredaktion der „Bild am Sonntag“ bis zum Oktober 2000. In meiner Zeit als politischer Korrespondent und als Chefredakteur lernte ich alle namhaften Politiker Deutschlands kennen, traf mich regelmäßig mit ihnen und baute zu vielen ein Vertrauensverhältnis auf. Nach meinem Ausscheiden beim Springer-Verlag machte ich mich selbstständig – als Medien- und Kommunikationsberater. 2002 berief mich der CDU/CSU-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber zu seinem Wahlkampfmanager und Chef des 10-köpfigen Stoiber-Teams. In dieser Funktion gehörte ich auch dem obersten poltischen Führungsgremium der CDU/CSU an – dem Team 40+. 2004 beriet ich den Chef der CDU NRW, Jürgen Rüttgers, im Landtagswahlkampf. Von 2005 bis Ende 2008 schrieb ich als politischer Kolumnist für das „Hamburger Abendblatt“ und andere Zeitungen. Seit 2007 bin ich Gesellschafter des Mediendienstes DWDL.de.








